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Rezensionen verfasst von
jakabu74 (Munich, Germany)

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Final Fantasy VII - Platinum
Final Fantasy VII - Platinum

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grenzenlose Fantasie, 14. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy VII - Platinum (Videospiel)
Wie bitte? Sie haben die Playstation, sind Abenteurer oder sogar Rollenspieler UND besitzen Final Fantasy VII noch nicht? Da gibt es nur eins: bevor sie weiterlesen erst mal bestellen!
Gemacht? Gut! Und jetzt zur Vorfreude: ich beneide Sie darum, FFVII ganz von vorne erleben zu dürfen - all die Stunden des Erkundens, all die liebevollen Charaktere kennenlernen, die Orte, die Wesen, die Fahrzeuge, die Gegenstände, die Magie, die Aufgaben, die Rätsel, die Spannung, die Träne, das Lächeln, aber vor allem: das Epos.
FFVII wurde, was Gameplay und Story anbelangt, nicht einmal von seinen Nachfolgern oder Vorgängern übertroffen. Es mag auf anderen Konsolen ähnlich fantastische Spiele geben - auf der Playstation (oder dem PC) bleibt FFVII mein ungeschlagener Favorit. Inzwischen muss sich die Final Fantasy-Reihe den, ja leider nicht unberechtigten, Vorwurf machen lassen, dass zwar die Optik immer besser, dafür das Gameplay immer dünner wird.
Tja, wer FFVII entworfen hat, der muss sich auf höchste Erwartungen an die Nachfolger gefasst machen.
Aber zurück zu Ihrer Vorfreude: sollten Sie also bereits einen anderen Final Fantasy-Teil gespielt haben (z.B. FFIX), und der hat Ihnen gefallen, dann sollten Sie jetzt Urlaub beantragen und durchschlafen und Freunden und Bekannten sagen, Sie führen nach Bora-Bora. Lauern Sie auf den Postboten und seien Sie freundlich zu ihm, denn ausser dem Mann vom Pizza-Service wird er für lange Zeit der letzte Mensch sein, den Sie zu Gesicht bekommen werden.
:-)
Etwas zu Inhalt, Grafik oder Ablauf?
Selber geniessen!
P.S.:
Für alle, die FFVII schon kennen: es gibt von Squaresoft ein weiteres, richtungsweisendes Rollenspiel, das völlig anders und etwas erwachsener als die FF-Reihe ist, doch ähnlich süchtig macht. Wer, z.B., "Diablo" mochte, wird begeistert sein. Es heisst "Vagrant Story" und scheint, vor allem unter "jüngeren" PS-Besitzern eher unbekannt zu sein.


ICO
ICO

29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nimm meine Hand..., 14. April 2002
Rezension bezieht sich auf: ICO (Videospiel)
Seit seiner Geburt steht das Schicksal des Jungen Ico fest. Die Hörner an seinem Kopf sind Teil einer finsteren Prophezeiung, und als die ersten Missernten und Krankheiten im Dorf auftreten bringt man den Jungen zu der uralten Burg an der entfernten Küste. Die Männer sperren den verängstigten Jungen in einen urnen-ähnlichen Sarkophag und ziehen sich rasch zurück. Dem Sarkophag kann Ico entkommen, aber er findet sich in einer gigantischen Halle wieder, allein - nicht ganz allein, denn bald findet er ein blasses Mädchen, Yorda, die in einer Art Vogelkäfig eingesperrt ist. Kaum ist es Ico gelungen sie zu befreien, da werden die Schatten lebendig und stürzen sich auf Yorda, um sie mit sich in die Tiefe zu reissen. Doch Ico ist nicht gewillt seine neue Gefährtin im Stich zu lassen, wie es andere sein Leben mit ihm getan haben - mit einer erloschenen Fackel treibt er die Wesen zurück und nimmt Yorda an die Hand, um gemeinsam ihrem Schicksal zu trotzen...
Selten hat ein Spiel mich vom ersten Moment an so in seinen Bann gezogen wie "Ico". Die Story ist einfach aber märchenhaft und die Steuerung von Ico geht leicht von der Hand. Die Figuren bewegen sich fast einmalig, scheu aber hoffnungsvoll aufgeregt weist Yorda oftmals den Weg, wenn man sich zu lange an einem Ort aufhält, trotzig und wagemutig stürmt Ico voran, und das alles passt sich perfekt in die Umbebung ein. Die Grafik ist wirklich ein Kunstwerk: grandiose Architekturen mit realistischen Texturen, wie sie so noch immer Seltenheitswert auf der PS2 haben. Lichte Innenhöfe und staubig-schattige Räume, gähnende Abgründe in deren Tiefen das Meer gegen Klippen bricht, das alles fügt sich zu einer melancholisch-mystischen Atmosphäre zusammen, aus der man sich schwer wieder losreissen kann.
Jede Räumlichkeit wartet darauf dem erkundenden Auge sein Geheimnis preis zu geben, doch Vorsicht: die Schatten warten nur darauf, dass Du Yorda zu weit zurücklässt.
Manchem mag das Kämpfen gegen diese Schatten etwas zu schwerfällig zumuten, doch "Ico" ist eben eher Rätsel- als Kampfspiel. Ausserdem ist der Junge ja auch kein Dante. Nein, das einzigst negative an der Steuerung ist das Benutzen der schwenkbaren Kamera. Vielleicht wollte man hier zu innovativ sein - eine simple Ich-Perspektive wäre für das Umsehen das beste geblieben. 360 Grad Schwenks sind nie möglich - gut, das zwingt einen zu erkunden, aber manchmal verschwindet Ico dann hinter einem Teil der Architektur und die Kamera folgt nicht in Nischen, da hilft kein Drehen und Wenden. Allein der Kletterfreudigkeit Ico's ist es da zu verdanken, dass man doch nie ganz die Übersicht verliert. Ist eben etwas gewöhnungsbedürftig, reicht aber nicht aus, um die Wertung um einen Stern zu berauben. Nein, vor allem Rätsel- und Adventure-Freunden rate ich eindringlich dazu, sich "Ico" nach Hause zu holen, denn auf so ein Spiel mussten wir lange warten. Ico ist, meiner Meinung nach, für die PS2, was "Tomb Raider I" seinerzeit für die Playstation war - zwar mit weniger Action, dafür aber mit dichterer Atmosphäre und grafisch lassen sich einfach keine Vergleiche ziehen.
Ich schliesse mich also den übrigen Stimmen hier an: "Ico" ist ein Kunstwerk von einem Spiel, ich hoffe es bleibt kein Geheimtipp!


Final Fantasy VI
Final Fantasy VI

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nostalgische Vorfreude, 11. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy VI (Videospiel)
Squaresoft hat die Wartezeit auf FFX für alle Fans der Reihe geschickt verkürzt: ein genialer Streich, den Klassiker FFVI, um einige Filmsequenzen bereichert, die als "Bonbon" Knotenpunkte der Geschichte zeigen, für Playstation-Besitzer zugänglich zu machen.
Wer jetzt allerdings glaubt mit "Final Fantasy VI" nur einen Pausenfüller in der Hand zu halten, der kennt Squaresoft schlecht. Erst nach mehreren Spielstunden gelangt man in den Besitz von "Magicite", welches einem dann erlaubt den individuellen Charakteren magische Sprüche beizubringen, die sagenumwobenen "Esper" zu beschwören, und Attribute gezielter zu verbessern. Playstation-Besitzer, die bereits mindestens einen der Teile gespielt haben, stossen immer wieder auf Parallelen und finden sozusagen spielerisch zu den Wurzeln der FF-Reihe.
Bis auf die kurzen Cut-Sequenzen ist FFVI natürlich nichts für Fans grafisch anspruchsvoller Spiele, doch wenn man sich darauf einlässt, dann merkt man schnell, dass dieses Spiel eben aus einer Zeit stammt, in der sich die Designer noch nicht hinter optischen Effekten verstecken konnten, sondern gute Ideen in Konzept und Spielverlauf haben mussten.
Persönlich habe ich mich sofort in den putzigen Look des Spiels verliebt und auch der Sound wird Anhängern der Serie die eine oder andere nostalgische Träne im Auge aufblitzen lassen.


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