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Beiträge von Bürgenstock
Top-Rezensenten Rang: 5.559.391
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Rezensionen verfasst von
Bürgenstock

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Severin TO 2034 Toastofen (1500 Watt, 20 Liter) schwarz/silber
Severin TO 2034 Toastofen (1500 Watt, 20 Liter) schwarz/silber
Preis: EUR 54,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Preiswert, aber schwierig., 1. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Preislich ist der Ofen natürlich sehr gut. Das Design sieht ansprechend aus und die Größe ist auch soweit in Ordnung.

Aber: Die Temperaturregelung ist wirklich sehr unpräzise; wählt man an der Temperaturanzeige 160°C aus, werden Temperaturen bis 230°C erreicht (habe ich tatsächlich nachgemessen).Wenn man also eine bestimmte Temeratur benötigt, muss man davor ein bisschen rumprobieren.
Dazu kommt noch, dass der Ofen sehr schlecht isoliert ist; man verbrennt sich an der Außenverkleidung leicht die Finger.

Also grundsätzlich ist der Ofen ok, für den Preis sollte man jetzt auch nicht zuviel erwarten, aber etwas enttäuscht bin ich von Temperaturregelung und Isolierung schon.


IchundIch
IchundIch
von Karl Jürgen Skrodzki
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlichkeit, 9. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: IchundIch (Gebundene Ausgabe)
Als Leser, als deutscher Leser in Deutschland allzumal, wo doch Else Lasker-Schüler gerne als feines Beispiel deutschjüdischersymbiose herangezogen wird, kennt man vor allem die Gedichte aus der Zeit zwischen 1910 und 1940. Den 'Alten Tibetteppich', 'Ein Liebeslied', 'Gebet', so in etwa. Sehr schön, sehr expressionistisch, in einigen Fällen sogar an der Grenze zu hochwertigem Kitsch. Jedenfalls traumhaft und weltabgewandt.

IchundIch ist ein ganz anderer Fall.

Dieses Stück ist in gewisser Weise auch traumhaft, aber vor allem grotesk, makaber, absurd, bitterlachend, höhnisch. Da sitzen Mephisto und Faust mit V.Schirach, Göhring und Göbbels, die so konsequent falsch geschrieben sind, dass sie gar nicht mehr anders heißen können, genauso wie Intrigue, Nacis, Finsterniss und Nöthe. Das nur zur Orthographie. Die Dichterin hat sich zweigeteilt (IchundIch!)und präsentiert nun keinen Flügel, gebrochen schwer am Schulterblatt, sondern eine böse, unheimlich-komische Mischung aus Satire, Albtraum und Höllenfahrt.

Nach ihrem Tod 1945 hatte/hat man sich in Deutschland gut mit der Annahme eingerichtet, ELS habe sich in Jerusalem hauptsächlich nach Deutschland verzehrt. IchundIch wurde 1979 uraufgeführt. Kein Wunder.

Fazit. Herrlich, komisch, böse. Lesen.


Böses Mädchen. Roman
Böses Mädchen. Roman
von Amélie Nothomb
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,90

6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wie schreibe ich einen schlechten Roman (for dummies / für Amélie Nothomb)?, 20. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Böses Mädchen. Roman (Taschenbuch)
1. Geben Sie den Protagonisten lächerliche Namen, die Sie eventuell auch für Pkt.3 (Mystik) weiterverwenden können, etwa 'Blanche Hast' und 'Christa Bildung'. (Alternativen wären bspw. 'Frieda Bleichkäs' und 'Lilith Böswurst'.) Thomas Mann hat es vorgemacht - Sie können das auch!

2. Sparen Sie nicht an Klischees und Stereotypen. Schöne, beliebte Menschen sind immer übel - wer keine Freunde und mit 16 noch einen vorpubertären Körper hat, liest viel - sozial Abgeschiedene sind irgendwie auch selbst schuld an ihrer Situation - rekapitulieren Sie Ihr Halbwissen über 'Lehrer', 'Fabrikant', 'Professor' und ähnliche Typen. Verlassen Sie sich auf Täter/Opfer- und Gut/Böse-Schemata. Ambivalenzen sind störender Krampf und daher zu vermeiden.

3. Zur Verstärkung der in Pkt.2 erwähnten Schemata eignet sich plattmystischer Wurstsalat. Ein angemessen schaler Nachgeschmack bleibt beim Leser zurück, wenn die böse Antiheldin zur dämonischen, ja ANTICHRISTLICHEN Figur heraufgemurkst wird, die alle anderen in ihre Gewalt bringen will und dazu kein Mittel scheut. Spielen Sie nicht allzu subtil auf Besessenheit u.ä. an und bedienen Sie einen biblisch anmutenden Sprachduktus.

4. Demonstrieren Sie Ihr eigene Belesenheit! Spielen Sie auf Marcel Proust, Heinrich v. Kleist, Voltaire, Alfred Jarry an, werfen Sie Namen wie Kant, Hegel und Nietzsche ein. Nicht jeder Leser wird die Anspielungen verstehen, und wer sie versteht, dem werden sie wahrscheinlich albern erscheinen - Wirkung aber erzielen Sie auf jeden Fall!

Auf kleiner Flamme zwei bis fünf Stunden köcheln lassen, den Schaum abschöpfen und der geneigten Leserschaft mit einem leichten Weißwein servieren. Alle Lacher sind Ihnen sicher!

(Schließe mich sonst in allen Punkten der Vorrezensentin an. Dies Buch ist ein rechter Schmarrn, bei dem ich als Leser zwischen Heiterkeit und Ärger schwanke.)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 7, 2015 5:12 PM CET


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