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Rezensionen verfasst von
Freiheit (Hamburg)

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Wohlstand ohne Wachstum: Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt
Wohlstand ohne Wachstum: Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt
von Tim Jackson
  Gebundene Ausgabe

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein weiter so wie bisher geht nicht mehr., 18. November 2011
Ein Buch zur rechten Zeit am rechten Ort, und zudem ein echtes Bekenntnis zu einem grundlegenden Wandel unserer materialistisch und kapitalistisch orientierten Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung.
Angesichts von Wirtschafts- und Schuldenkrise sowie eines ausgelaugten Planeten und gravierender sozialer Ungerechtigkeit in der Welt, hält Tim Jackson uns klar vor Augen: ein weiter so wie bisher, kann es nicht geben. Jeder Versuch, das alte System vor dem Untergang zu bewahren, in dem wieder nach mehr Wirtschaftswachstum gerufen wird, wieder nach mehr Schulden verlangt wird, muss immer weiter in die Krise führen.
Sein Credo lautet eindeutig, wir bzw. die Regierungen der westlichen Welt müssen das Ruder um 180 Grad wenden, wenn die Zukunft des Planeten und seiner Bewohner gewährleistet sein soll. Dabei schildert er diese Wahrheit ganz unaufgeregt und ohne jeder Polemik oder einen neuen Sozialismus heraufzubeschwören. Vielmehr redet er davon, die unterschiedlichen Systeme nicht gegeneinander auszuspielen, sondern vom Kern her neu zu entwickeln. Das ist auch ein Zeichen seiner Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit und macht dieses Buch insgesamt sehr lesenswert.
Es ist beeindruckend mit welcher Klarheit er die Mißstände des modernen Kapitalismus
beschreibt und wie zerstörerisch sich dieser Kapitalismus auf die Natur und die
soziale Balance auswirkt. Das bedingungslose Gewinnstreben des Kapitalismus und seine impliziten Werte wie Besitz, Reichtum und Macht sorgen für einen Ausverkauf sozialer und moralischer Richtlinien.
So klar und treffend seine Systemanalyse auch ist, bleibt er jedoch was die Lösung angeht im Nebulösen und Ungefähren stecken. Das liegt einerseits daran, dass er, was er durchaus auch zugibt, selbst nicht genau weiß, wie die Gesellschaft von dem alten Denken und Zwängen wegkommen soll, zum anderen liegt es meiner Meinung nach auch daran, dass er, wie die meisten Kritiker des bestehenden Wirtschaftssystems, keinen Blick auf unsere zins- und zinseszinsgetriebene Geldordnung wirft. Eine grundlegende Änderung dieser fatalerweise auf der Gewinn- und Zinsmaximierung beruhenden Geldordnung kann mit dem bestehenden Geldsystem nicht gelingen. Ein Schuldgeldsystem, das von einer Zinsrendite getrieben wird, läuft zwangsweise auf den Totalkollaps zu, denn ewige Rendite verlangt ewiges Wirtschaftswachstum, und das ist in einer endlichen und ressourcenbegrenzten Welt nicht einmal theoretisch möglich. Ab einem gewissen Punkt lassen sich die Vermögen und die Schulden nicht weiter vermehren, ohne dabei immer weiter in die soziale und ökologische Zerstörung abzudriften, bis in den Totalzusammenbruch hinein. Davon ist unser System nicht mehr weit entfernt. Ein Beispiel ist die immer weiter fortschreitende Verarmung ganzer Bevölkerungsschichten bei gleichzeitiger Anhäufung und Akkumulation des Reichtums, die steigende Staatsverschuldung und die fortschreitende Umweltzerstörung.
Ich empfehle deshalb zu dem Buch von Tim Jackson auch Literatur von z. B. Bernd Senf oder Helmut Creutz, denen eine tiefgreifende Analyse des Kapitalismus und seinem auf Ungerechtigkeit angelegten Geldwesens gelungen ist.


Wie unser Gehirn die Welt erschafft
Wie unser Gehirn die Welt erschafft
von Chris Frith
  Gebundene Ausgabe

21 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gehirnmythos, 26. Dezember 2010
Allein der Titel beinhaltet schon ein großes Missverständnis. Hier wird wieder ein Gehirnmythos verbreitet, der so unlogisch und dumm ist, wie 1 zu 1 zu glauben, "Jesus sei über das Wasser gelaufen". Als phänomenologisch gebildeter Mensch kann ich über solche "Irrlehren" nur schmunzeln, denn diese Denkansätze bleiben schnell in sich selber stecken, führen zu Aporien, naturalistischen Fehlschlüßen, Kategorienfehlern etc. und erklären letzten Endes gar nichts, jedenfalls nicht das denkende Bewusstsein. Denn: Wenn nämlich das Gehirn die Welt erzeugt, wie neurokonstruktivistische Denker und Hirnforscher glauben, wie kommt dann die Welt nach draußen? Oder gibt es am Ende nur ein Gehirn, innerhalb dessen wir alle nur Marionetten dieses Gehirnes sind??? Oh je!!! Der Solipsismus lässt Grüßen.

Bewusstsein, Bilder, Gedanken befinden sich nicht im Gehirn, oder wurden da jemals welche gefunden?, sondern lediglich elektrische Potenziale, bunt leuchtende Stoffwechselmuster oder biologische Prozesse. Hier zu behaupten, diese neurologischen Befunde oder physikalischen Daten sind gleichzusetzen mit dem erlebenden Subjekt oder einer sichtbaren Lebenswelt, der unterliegt einem materialistisch- reduktionistischem Aberglauben und einer Selbstentfremdung, wie sie nur einem technologischem Weltbild und Zeitgeist entspringen kann. Das Gehirn ist keine Welt, keine Person, sondern höchstens das Organ einer Person, aber für sich ist das Gehirn nichts. Eindimensionales, reduktionistisches Denken verpasst das Wesentliche, nämlich den leibhaftigen Menschen als Subjekt seiner Intensionen, seiner Würde, seiner Willensfreiheit und seiner Liebensfähigkeit.

Ich will nicht behaupten, die Gehirnforschung sei unnützt oder gar dumm. Sie ist gut und wichtig. Aber man darf sie nicht als Philosophie oder Welterklärungsmodell missbrauchen.

Ich empfehle jedem, der sich mit Hirnforschung beschäftigen will, sich erst einmal mit phänomenologischem Denken vertraut zu machen, um nicht denselben Trugschlüßen wie die meisten Hirnforscher zu verfallen.

Interessante Bücher hierzu sind: "Im Gehirn gibt es keine Gedanken" von Matthias Wenke und "Das Gehirn: ein Beziehungsorgan" von Thomas Fuchs.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 17, 2012 11:25 PM MEST


Das glückliche Gehirn: Ängste, Aggressionen und Depressionen überwinden  - So nehmen Sie Einfluss auf die Gesundheit Ihres Gehirns
Das glückliche Gehirn: Ängste, Aggressionen und Depressionen überwinden - So nehmen Sie Einfluss auf die Gesundheit Ihres Gehirns
von Daniel G. Amen
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

14 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gehirne sind nicht glücklich ..., 2. August 2010
Schon der Titel führt in die Irre. Wie können Gehirne glücklich sein??? Es können höchsten Menschen glücklich sein.
Und Menschen sind nicht identisch mit ihrem Gehirn. Bücher mit solchen Titel beschwören einen Gehirnmythos und sorgen höchstens für eine Selbstentfremdung, mehr nicht.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 21, 2013 1:47 PM MEST


IFS Das System der Inneren Familie: Ein Weg zu mehr Selbstführung
IFS Das System der Inneren Familie: Ein Weg zu mehr Selbstführung
von Richard C. Schwartz
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,80

39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Erkenne dich selbst", 1. April 2009
"Erkenne dich selbst" ist wohl das Motto dieser von Schwartz ins Leben
gerufenen Methode IFS. Eine Mischung aus amerikanischem Optimismus und
fernöstlicher Mystik. Anschaulich und mit leichten Worten, mit vielen
praktischen Beispielen und Selbsterfahrung zeigt Schwartz einen Weg zu
mehr Bewusstheit und Lebensfreude. Das Modell der inneren Familie ist
meines Erachtens angelehnt an die berühmte Methode der "Psychosynthese"
des italienischen Therapeuten Assagioli (Psychosynthese, Reinbek 1993)
und hat große Ähnlichkeit mit dem Modell des "Inneren Teams" von Frie-
demann Schulz von Thun (Miteinamder reden 1-3, Reinbek.

Insgesamt ist IFS eine gute Methode, um die Beziehung zu sich selbst und
zu seinen Mitmenschen zu verbessern und aufmerksamer und rücksichtsvoller
zu werden, was die emotionalen Grundbedürfnisse von uns Menschen angeht.

Voraussetzung, um mit diesem Buch und dieser Methode etwas anfangen zu
können, ist allerdings der Wunsch, sich nach innen zu öffnen und in kon-
templativer Weise seinen seelischen Schmerzen nachzugehen, um sich dann
mit sich selbst auszusöhnen und sein eigentliches, sein unverfälschtes
Selbst zu entdecken. Das beinhaltet eine Sicht des Menschen, der alle
Kräfte zur Selbstheilung bereits in sich trägt. Ein rundum gutes Buch,
das ohne viel Pathos daherkommt, dafür mit sehr viel Natürlichkeit und
Menschlichkeit. Auf weniger als 160 Seiten vermittelt Schultz in klarer
und direkter Sprache sein inneres Wissen und seine Erfahrung mit Patien-
ten.


Der Gotteswahn
Der Gotteswahn
von Richard Dawkins
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,90

30 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Freie Gedanken, 5. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Gotteswahn (Gebundene Ausgabe)
Ich weiß nicht, was in diesen ehrenwerten Mr. Dawkins gefallen ist? Mit dem Thema Gott und Religion ist er jedenfals völlig überfordert. Dawkins muss sich fragen lassen, was ihn wirklich umtreibt? Wenn jemand dermaßen über seine Kompetenz hinausgeht und redlich religiöse Menschen, ich rede hier nicht von den Menschen, die an fundamentalistischen Gottesbildern hängen, in den Schmutz zieht und ihnen einen psychischen Schaden attes-tiert, der hat wirklich nichts begriffen. Glaubt Dawkins wirklich, was er sagt? Statt in einen kritischen Dialog zu gehen, wie man es von gebilde-ten, zivilisierten Menschen erwarten sollte, verliert er sich selbst in einem fundamentalistischen Weltbild, und macht damit genau den selben Feh-ler, den er religiösen Fundamentalisten vorwirft. Sorry, dass ist unse-riöse Meinungsmache und eines großen Wissenschaftlers nicht würdig. Ich kann zwar nachvollziehen, was Naturwissenschaftler an der Gottesidee irritiert, kann aber nicht nachvollziehen, wie jemand behauptet, Gott kann es nicht geben. Ich glaube, der einzige, der hier einen Knall hat, ist Dawins selbst, und seine atheistischen Mitläufer bzw. Jünger. Ich
rate allen fundamentalistischen Atheisten, finden Sie Ihren Frieden,
dass rate ich natürlich auch allen Religionsfundamentalisten, die mit
dem Schwert Gottes Idee durchsetzen wollen. Nur wer Frieden und Liebe empfängt, der bekommt auch eine Idee davon, wer oder was Gott sein könnte. In diesem Sinne alles Gute.
Kommentar Kommentare (68) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 9, 2015 1:57 AM CET


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