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Karla Kolumna

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Solo mit Familie - Abseits vom Normalweg. Ein Leben als Familienmensch und Extrembergsteiger
Solo mit Familie - Abseits vom Normalweg. Ein Leben als Familienmensch und Extrembergsteiger
von Stephan Keck
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lohnenswerte Lektüre!, 7. Februar 2012
Eigentlich habe ich mich bisher nicht sonderlich für das Thema Bergsteigen interessiert und war deshalb vor allem auf den familiären Aspekt von "Solo mit Familie" gespannt. Tatsächlich kommt dieser auch nicht zu kurz in diesem äußerst unterhaltsam geschriebenen Buch. Der umgangssprachliche Schreibstil reißt einen mit, beinahe einmal rund um die ganze Welt. Auch wenn es die Kecks auf ihren Reisen noch nicht ganz um die Erde geschafft haben, so waren sie doch bisher zumindest immer an außergewöhnlichen Orten, an die schon mal nicht jedermann reist. Noch dazu reist Stephan Keck, für mich als Mutter ganz besonders interessant, fast immer mitsamt seiner vierköpfigen Familie. Egal ob in Burma, Südamerika oder in Afrika, die Abenteuer, die die Kecks auf ihren Reisen erleben, sind oftmals atemberaubend, teilweise unfassbar, immer aber spannend. Insbesondere die monatelange Indienreise der Familie Keck erfreute mich sehr, da ich vor einigen Jahren, damals noch ohne Kinder, eine ähnliche Reiseroute in Sikkim einschlug.

All diese Geschichten sind amüsant und mit dem nötigen Schuss Selbstironie zu Papier gebracht. Selbstironie kommt bei Stephan Keck auch bei seinen Abenteuern am Berg nicht zu kurz - wo er teilweise unvorstellbar extreme und erschütternde Erlebnisse hatte - womit wir bei dem für mich vermeintlich nicht so interessanten Teil des Buches wären: Den Kapiteln, die sich um die Besteigungen der Achttausender drehen. Hier wähle ich bewusst das Wort vermeintlich, denn Keck und Hoberg erklären anschaulich, wie solch eine Besteigung vor sich geht, schildern das Ganze reizvoll und gehen gewissen Aspekten in ihren interessanten Interview-Dialogen noch näher auf den Grund.

Nun werde ich mich zwar nicht direkt auf das nächste Bergbuch stürzen, meine Vorurteile Bergbüchern gegenüber haben sich bei dieser lohnenswerten Lektüre jedoch nicht bewahrheitet und ich war schon nach den ersten Seiten sehr froh, dass ich mich an dieses, für Familien inspirierende und vor allem nicht alltägliche, Buch "gewagt" habe.


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