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Rezensionen verfasst von
Norbert Rügen "Norbi" (Rügen)

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And Justice for All
And Justice for All
Preis: EUR 9,99

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ungewöhnlichste Album der Band, 16. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: And Justice for All (Audio CD)
Nachdem Cliff Burton, der legendäre erste Bassist Metallica 's, gestorben war und sich die Band ersteinmal vom Schock erholt hatte, machte sie sich an die Arbeit für das Nachfolgealbum zu ihrem schon zum Klassiker gewordenen Werk " Master of Puppets ".
Das Ergebnis "... and justice for all " spaltete die Fangemeinde, denn was Metallica hier ablieferten war zunächst wirklich schwer verdaulich, recht verschachtelte Songstrukturen voller Breaks und Fills treffen auf eine sehr sehr merkwürdige Produktion, die durch eine staubtrockene Snare und einen extrem zurückgenommenen Bass auffällt.
Der damalige Ehrgeiz der Band, als ernst zunehmende Musiker auch außerhalb der Metal-Szene wahrgenommen zu werden, beherrscht die gesamte Platte schon beinahe aufdringlich. Straighte Songs wie " Battery " oder " Ride the Lightning " sucht man auf " ...and Justice for all " vergebens. Nur der letzte Song " Dyer's Eve " erinnert an alte Zeiten.
Dafür wird der Hörer mit dem wohl ungewöhnlichsten Songmaterial der Bandgeschichte belohnt und ich sage bewußt belohnt, denn auch wenn das Album einige Durchläufe benötigt bis es sich dem Hörer erschließt, der Eindruck ist umso nachhaltiger.
"Blackend", der Titeltrack, "Harvester of sorrow" und natürlich " one " , der vielleicht beste Song der Band, sind Ohrwürmer in kompositorischer Vollendung, jedes Break treibt dem geneigten Fan die Freudentränchen in die Augen. Die Gitarren sind schneidend, das Duo Hetfield/Hammet zaubert auf dieser Platte ein Riffgewitter, das in seiner Rhythmuslastigkeit eigentlich eher in die zweite Hälfte der Neunziger passen würde als in die Endachtziger.
Vielleicht geht dieser Gedanke zu weit, aber ich habe mich schon des öfteren gefragt ob diese Platte nicht mit eine Initialzündung zur Gründung der göttlichen Formation Tool war, denn auf "...and justice for all " erscheinen Metallica geradezu als Vordenker dieses Stils.
Das Album war zu Zeiten seiner Veröffentlichung sehr umstritten, heute sind die Metallica-Fans dieser Welt wieder mit ihm versöhnt, sehr viele halten es inzwischen sogar für den besten Output der Band.
Was mich betrifft, so halte ich "... and Justice for all " für das ambitionierteste und interessanteste Album der Band, es ist wohl auch das härteste und kälteste.
In der Diskographie Metallica's nimmt dieses Album eine Sonderstellung ein, denn dieser progressive Ausflug kam nach den ersten drei Platten völlig unerwartet, blieb aber auch nur Episode.
Bemerkenswert ist außerdem, dass diese geniale vierte Platte der Band noch aus einem anderen Grund aus den ersten fünf Veröffentlichungen der Band hervorsticht :
Es klingt als einziges auch heute noch seltsam modern.
Großartig !


Infest
Infest
Preis: EUR 6,49

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen fast zu perfekt, 11. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Infest (Audio CD)
Auf dem Höhepunkt des Neo-Metal-Wahns veröffentlichten Papa Roach ihr Album "Infest". Sowohl der Zeitpunkt der Veröffentlichung als auch die heraussragende Single " Last resort" sorgten für einen Millionenerfolg, " Infest " enpuppte sich als ein Volltreffer für die Band.
Ausnahmsweise stimmte hier neben der Promotion und der Heavy- Rotation auf VIVA auch die Qualität der Musik.
Denn " infest " hat wirklich was zu bieten. Schon nach dem kongenialen Opener ahnt man: Hier hat man es mit einer der besten Veröffentlichungen dieses Genres zu tun. Großartige treibende Songs bestimmen das Album, sie sind dafür geschaffen laut gehört zu werden. Das Album ist perfekt.
Zu Perfekt. Denn leider hört man dieser Platte auch an, dass bei ihrer Produktion nichts dem Zufall überlassen wurde. Die ganze Musik, die Art der Produktion, alles wirkt irgendwie auf Verkaufszahlen ausgerichtet, man sieht förmlich die Dollarzeichen in den Augen raffgieriger Vertreter der Musikindustrie die, vom überraschenden Erfolg Linkin Parks elektrisiert, Papa Roach genau auf dieses Publikum zuschneiden wollten. Da " Infest " die erste Major-Produktion der Band war, kann man es ihnen nicht übelnehmen, dass sie der Versuchung erlegen sind.
Leider bleibt bei all dem die Leidenschaft, der überraschende künstlerische Moment zugunsten einer glatten sauberen Produktion und perfekten Song -Arrangments , die den Hörer nicht mehr zu überraschen vermögen, auf der Strecke.
Schade.
" infest " ist aber auch trotz oben genannter Kritik und dem leichten Hang zur Eintönigkeit ein großartiges Album. Ich habe noch niemanden kennengelernt, der den Kauf bereut hätte, dafür aber so manchen, der durch diese Platte die Repeat-Taste seines CD-Players erst kennengelernt hat.
Klare 4 Sterne für eine Platte voller Hits, wenn auch ohne Ecken und Kanten.


Into the Everflow
Into the Everflow
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 48,95

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gigantisch, 8. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Into the Everflow (Audio CD)
Nach Ihrem unfassbar guten Debut " a social grace " versuchten Psychotic Waltz gar nicht erst, dieses Meisterwerk zu kopieren, sondern schufen mit " Into the everflow " einen Geniestreich, der zwar anders war, aber mindestens gleichwertig.
Statt sich, wie auf dem Debut geschehen, auf komplexe Songstrukturen zu versteifen, legte die Band ungewohnt psychodelische Einflüsse an den Tag, präsentierte sich deutlich ruhiger und nachdenklicher.
Bereits der Opener " ashes " beweist die außergewöhnliche Qualität dieser Band. So beginnen Klassiker ! Die folgenden Songs sind ausnahmslos so überragend, dass Worte ihre Qualität nicht zu fassen vermögen. Ob das traurige " hanging on a string " der göttliche Titeltrack oder das ungeheuerliche Finale des Albums " Butterfly ", in jeder Note hört man : Hier sind absolute Ausnahmekünstler am Werk.
Die Musik dieser Band fordert vom Hörer freilich ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit, einem Hörer, der simple Songstrukturen bevorzugt, wird sich die Klasse dieser Band wohl nicht erschließen, von einem Kauf würde ich diesem eher abraten.
Für alle anderen gilt: wagt das Abenteuer, kauft euch " Into the Everflow " und endeckt einen der wertvollsten Juwelen der Musikgeschichte.
Schon auf Platte spielten sich Psychotic Waltz in den musikalischen Olymp, live entzogen sie sich sogar noch diesem Vergleich , entfalteten eine Magie , wie ich sie nie wieder erlebt habe. Wer das Glück hatte, einmal die Liveperformance von " into the everflow " zu erleben, weiß sicher wovon ich rede.
Leider gibt es die Band schon lange nicht mehr, aber sie haben uns vier fantastische Platten geschenkt; ihre ersten beiden Veröffentlichungen " a social grace " und " into the everflow " trugen dabei noch den Funken Genie in sich, der den letzten beiden Alben der Band fehlte, stehen gemeinsam wie ein Fels in der musikalischen Brandung und lachen über die Unzulänglichkeit der Charts, enhalten Musik, die für die Ewigkeit geschrieben wurde.
Die Platten dieser Band sind leider nur noch schwer zu bekommen. Wo immer man sie sieht, sollte man sofort zu schlagen.
Ich höre gerade " butterfly " verdrücke ein Tränchen über die Ungerechtigkeit der Welt, hätten doch Psychotic Waltz so viel mehr verdient gehabt, als nach siebenjähriger kommerzieller Erfolglosigkeit aufgeben zu müssen, während sich Pink Floyds " dark side of the moon" immer noch verkauft. Auch heute noch erstarren Größen wie Dream Theater vor Ehrfurcht, wenn der Name dieser Band fällt.
5 Sterne für ein Album, dass sich eigentlich jeder Bewertung entzieht.
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No More Shall We Part
No More Shall We Part
Preis: EUR 14,63

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hervorragend, 4. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: No More Shall We Part (Audio CD)
Ich gehöre zu den Leuten, die erst mit diesem Album zum Fankreis dieses wirklich außergewöhnlichen Künstlers gestoßen sind. Reichlich spät, wenn man sich die Diskographie Nick Caves einmal betrachtet. Aber lieber spät als nie.
Für mich waren bereits die ersten Töne dieses Albums die Einstiegsdroge in die wunderschöne melancholische Welt Nick Caves, voller Trauer, Verlustängsten , Nachdenklichkeit und Hoffnung.
Bereits der Opener " as I sat sadly by her side " besticht durch ein nahezu perfektes Arrangement. Getragen von einem wunderschönen Klavierthema entfaltet sich Nick's traurige Stimme wie ein bittersüßer Traum über das Stück, versetzt den Hörer in eine seltsam schöne melancholische Stimmung, die ihn von nun an nicht mehr loßläßt. Der Track scheint wie geschaffen für einsame Abende mit einem Glas Rotwein in der Hand und einer unbestimmten Sehnsucht im Herzen.
Der Rest des Albums steht der außergewöhnlichen Qualität des Openers in nichts nach, auch wenn die Band den schmalen Grat zwischen Melancholie und wehleidigen Pathos nicht immer so elegant beschreitet wie bei " as I sat sadly by her side " . Im dritten Song etwa, " Halleluja ", strauchelt die Band, überwiegt der Pathos doch allzu sehr, täuscht auch der wunderbare Frauengesang nicht darüber hinweg, dass hier einfach ein bisschen zu dick aufgetragen wurde. Leider ist dieser Song kein Einzelfall, es finden sich immer wieder kurze Stellen auf der Platte die etwas zuviel Pathos transportieren, und nur dies allein verhindert die Höchstnote.
Textlich ist Nick auch auf dieser Platte wieder über jeden Zweifel erhaben. Seine großartigen poetischen Lyrics krönen ein durch und durch bemerkenswertes Album. Es ist schön, dass es Künstler gibt, bei denen sich der Blick ins Booklet noch wirklich lohnt.


A Social Grace
A Social Grace

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traurig, 2. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: A Social Grace (Audio CD)
Mathias Herr, der Verfasser eines mehrbändigen Heavy-metal Lexikons, schrieb einmal: " Hätte Ludwig der 14. einen Plattenspieler und diese Platte besessen, er hätte Versailles um diese herum errichtet ! "
Herr Herr mag mir verzeihen, erstens da ich ihn sicher nicht exakt zitiere und zweitens, weil er eine andere Platte mit diesem Satz adeln wollte, nämlich das Debut von Dream Theater , aber ich glaube dieser Satz trifft auf das Debut von Psychotic Waltz eher zu, denn mit dessen musikalischer Brillianz und Einzigartigkeit kann das angesprochene Werk einfach nicht mithalten.

Die Biographie von Psychotic Waltz ist unsagbar traurig, denn sie haben nie wirklich gut von ihrer Musik leben können. Wer ihre Alben kennt, sucht wohl wie ich bis heute nach dem Adjektiv, dass diese Tatsache am besten beschreibt, ich habe mich für " unfassbar " entschieden. Denn was diese Band allein auf dem hier zu rezensierenden Album " a social grace " zelebriert ist schon nicht mehr von dieser Welt. Progressive Rock voller Emotion, Musik die dich aus einer Traumwelt anspricht, Dir einen Blick dorthin gewährt, Dir einen Spiegel vorhält und in der Lage ist etwas zu tun, wozu nur große Kunst fähig ist :
Deinen Blick auf die Welt zu verändern.
Wenn man sich in " a Social Grace " hineingehört hat ( und das benötigt Geduld und einige Durchläufe... ) kann es sein, dass nichts mehr, was man über Popmusik zu wissen glaubte, weiterhin gilt. Es ist, als würde man nocheinmal zum ersten Mal die Augen öffnen.
Gekrönt wird dieses musikalische Juwel durch Texte, die ein eigenes Lyrik-seminar an der Universität verdient hätten, so wunderbar sind sie.
" A social grace " ist sicherlich die schwierigste und komplexeste Veröffentlichung dieser Band, meiner Meinung nach aber auch die beste, obwohl es Ihr Debut war. Ein guter Einstieg in die Welt dieser musikalischen Ausnahmeerscheinung ist sicherlich der Song " I remember ".
Hört Ihn euch an und laßt euch verzaubern. Ich wette, Ihr kauft das Album.
5 Sterne für eine Platte und eine Band, die sich eigentlich jeder Bewertung entzieht.


The Mind Is a Terrible Thing to Taste
The Mind Is a Terrible Thing to Taste
Preis: EUR 8,99

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bahnbrechend, 27. September 2002
Mit " the mind is a terrible thing to taste " haben Ministry Ende der achtziger Jahre ein Album veröffentlicht, für welches das Adjektiv bahnbrechend noch untertrieben erscheint. Die Marschrichtung machen Ministry mit " thieves " unmißverständlich klar: hier werden keine Gefangenen gemacht.
Die Mischung zwischen brettharter Gitarre, die sich nur auf den Rhythmus konzentriert und stampfenden Samples, verbunden mit der Kälte des Industrialgenres, geht auf diesem Album erstmals ein perfekte Symbiose ein. Das macht " the mind... " schon fast zu so etwas wie ein Stück Musikgeschichte, war doch bis dato die harte Musik noch vom Heavy Metal bestimmt. Der Boom des Death Metal stand noch aus, und eben zu diesem Zeitpunkt veröffentlichten Ministry ein Album, das bereits weit über die kommenden Entwicklungen hinauswies. Songs wie "Thieves" oder "burning inside" beweisen dies eindrucksvoll.

Im Nachhinein betrachtet war dieses Album mit Sicherheit ein Wegweiser in die Mitte der Neunziger, einer Zeit, in der Korn oder White Zombie erste große Erfolge feierten. Gerade letztere fuhren stilistisch genau die musikalische Schiene, die Ministry mit " the mind... " zum ersten Mal betreten hatten und Rob Zombie, ehemaliger Mastermind dieser Band und nun auf Solopfaden, tut dies bis heute mit großem Erfolg.
Nach diesem unglaublichen Album gelang es Ministry sogar mit " Psalm 69 " eine noch bessere Platte zu veröffentlichen, was den damaligen Hörer mit einem verzückten und ungläubigen Gesichtsausdruck vor seinem CD-Player erstarren ließ.
Der Grund warum " the mind... " bis heute, abgesehen von der Produktion, so modern klingt, ist einfach zu erklären. Ministry waren ihrer Zeit weit voraus.
Wer wissen will, was ich damit meine, sollte sich diese CD zulegen, am besten den Nachfolger " psalm 69 " gleich mit.
5 Sterne


Filth Pig
Filth Pig
Preis: EUR 7,99

5 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der "Psalm 69" Nachfolger enttäuscht, 25. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Filth Pig (Audio CD)
Zwischen 1995 und 1996 schlossen sich Ministry auf irgendeiner gottverlassenen Farm in den Staaten ein, um den Nachfolger ihres Erfolgsalbums " Psalm 69 " aufzunehmen; Zweifellos waren dieses Mal zuviel Drogen im Spiel. Denn " Filth Pig " entäuschte in seiner Gesamtheit und stieß den bis dato sehr verwöhnten Ministry - Fan durch den weitgehenden Verzicht der bandtypischen Samples gehörig vor den Kopf.
Aber auch wenn sich das Album stilistisch von den Vorgängeralbum abheben mag, so ist ein direkter Vergleich dennoch möglich und bei diesem schneidet "Filth pig" nicht gut ab.
Seltsam bemüht klingen hier die Ministry-typischen Arrangments, merkwürdig ratlos Ihre Krachcollagen. "Filth Pig" klingt wie eine eigenartig mißlungende Neuinterpretation ihres ureigenen Stils. Die Produktion klingt stellenweise schrill und höhenlastig, beinahe überproduziert, was den Zugang zu diesem Album zusätzlich erschwert. Bei aller Kritik sollte man aber auch nicht verschweigen, dass sich auf diesem Album einer der besten und zugleich ungewöhnlichsten Songs Ministrys findet, nämlich " The Fall " Dieser verstörend schöne Track ist beinahe schon als nachdenklich zu bezeichnen und erinnerte mich damals etwas an die deutsche Band " Projekt Pitchfork ".
Das Album kennt noch weitere Höhepunkte, markiert aber trotzdem den Niedergang dieser außergewöhnlichen und wegweisenden Band, die mit dieser Veröffentlichung der Welt deutlich machte, dass sie nicht mehr wußte wohin.
Ministry hatte mit "Psalm 69" Maßstäbe gesetzt. Dutzenden von Nachahmern gelang es nicht, die Qualität dieses Albums zu erreichen; und wie sich herausstellte, sollte dies auch den Urhebern dieses Klassikers nicht mehr gelingen.
Für Interessierte lohnt sich die Anschaffung von " filth pig " aber allemal, denn es handelt sich trotz allem um ein akzeptables Album einer kongenialen Formation; Eine Umschreibung, die diese Platte fast schon wieder adelt; Und es sei darauf verwiesen, dass auch diese Veröffentlichung der Band noch immer vieles, was zu diesem Zeitpunkt im Industrial-Genre veröffentlicht wurde und einiges was heute veröffentlicht wird, überragt. Für die meisten Bands wäre dies wohl eine Leistung......
3 Sterne


Psalm 69
Psalm 69
Preis: EUR 6,99

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker, 20. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Psalm 69 (Audio CD)
Es ist nicht leicht über ein Album zu schreiben, das ein Klassiker ist und in aller Stille alle heute bedeutenden Bands des Industrial-Metal Genres nachhaltig beeinflusst hat. Ministry waren Ihrer Zeit 1992, aber auch schon mit ihren früheren Veröfffentlichungen weit voraus. Was Psalm 69 so besonders macht, was das Album auch von früheren und späteren outputs der Band unterscheidet, ist nicht seine Perfektion, seine schneidende maschinelle Kaltblütigkeit, es ist seine Emotionalität. Dies macht psalm 69 nicht nur zum besten Album Ministry 's sondern auch zum bemerkenswertesten und großartigsten des ganzen Genres. Bis heute. Seit zehn jahren ist dieses Album ein vertrauter Begleiter in meinem Leben. Wenige Alben haben das geschafft.
Ich gebe einem früheren Rezensenten recht. Wer Marylin Manson oder Fear Factory verstehen will , aber auch wer wissen will wer das sehr bekannte Riffing von Rammstein beeinflußt hat, der kommt um dieses düstere, verstörende Juwel der Musikgeschichte nicht herum. Ein so großer Wurf ist Ministry leider nie wieder gelungen. "Psalm 69" ist ein Stück Musikgeschichte. Wer Ministry bis jetzt überhaupt nicht kannte, der sollte sich N.W.O. anhören. Es ist erstaunlich, wie modern sich Musik anhören kann, die vor über 10 Jahren geschrieben wurde. Das Album sollte in keiner Sammlung fehlen.


Beautiful Morning
Beautiful Morning
Wird angeboten von UK-Media Supplies
Preis: EUR 5,58

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wow, 20. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Beautiful Morning (Audio CD)
Wer hätte deutschen Rockbands vor acht Jahren ein Album wie dieses zugetraut ? "Die Happy" sind sicherlich eine der ganz ganz großen Hoffnungen der deutschen Musikszene. Nicht nur dass sie in der Lage waren zwei wirklich gute Platten zu veröffentlichen, nein, sie sind zudem eine ausgesprochen gute Liveband, ein Umstand, durch den sie es , wie ich hoffe , noch weit bringen wird. Mit Martha haben sie zudem noch eine Ausnahmesängerin in Ihren Reihen die den Vergleich zu den ganz Großen nicht zu scheuen braucht. " beautiful morning " ist ein großes Album geworden, dem Vorgänger in nichts nachstehend, hart und wütend und doch glücklich mit der Welt. Die Happy sind nicht irgendeine Nu-Metal Band und die zweiten Guano Apes sind sie schon gar nicht. Sie gehen Ihren ganz eigenen Weg; und ich schätze, über kurz oder lang wird sich die unbestreitbare Qualität dieser Formation auch durchsetzen. 4 Punkte für ein tolles Album.
Anspieltipps: "paralyzed" , "Goodbye", "Breathing"


3
3
Wird angeboten von Music-Finder
Preis: EUR 18,78

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen alles wie gehabt, 9. September 2002
Rezension bezieht sich auf: 3 (Audio CD)
in Brasilien. Soulfly's drittes Album überzeugt in seiner Brachialität und Härte ist aber auch nicht gerade innovativ. Die beiden Vorgänger gefielen mir deutlich besser. Die Songs kamen einfach besser auf den Punkt, waren eigenständiger und wirkungsvoller. Woran mag das liegen ? Vermutlich liegt der Teufel in der Wiederholung. Die Truppe um den symphatischen Ausnahmemusiker Max Calavera haben sich dieses Mal all zu sehr in ihren bekannten Schemata verloren und verlieren dabei auf " 3 " im Vergleich zu den beiden großartigen Vorgängeralben leider an ein wenig an Kontur. Trotzdem bereue ich den Kauf nicht, denn letztlich bleibt " 3 " ein gutklassiges Album einer herausragenden Band, die konsequent ihren Weg geht und deren Mastermind schon harte Musik komponierte, als Bands wie Linkin Park noch an den Weihnachtsmann glaubten.
" 3 " ist kein Geniestreich, aber nach Sepulturas " Arise ", " Chaos A.D " " Roots bloody Roots " und den ersten beiden Platten Soulflys mußte Max einfach einmal ein wenig die kreative Puste ausgehen. Es wurde mir ja schon unheimlich.
Anspieltipps : " Tree of pain " und " brasil "
Fazit: feine Platte, hört doch einfach mal unverbindlich rein.


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