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Rezensionen verfasst von
Norbert Rügen "Norbi" (Rügen)

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One and One Is One
One and One Is One
Wird angeboten von IT-STATION
Preis: EUR 19,80

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Entdeckung der ruhigen Töne, 30. November 2005
Rezension bezieht sich auf: One and One Is One (Audio CD)
Ob es daran liegt, dass Nova Int. bei ihrem Labelwechsel bittere Erfahrungen gemacht haben, weiß ich nicht. Tatsache ist jedenfalls: „one and one is one" ist ein sehr ruhiges, nachdenkliches Album geworden, auf dem Balladen klar dominieren.
Auf ihrem zweitem Album geht es Nova Int. weniger um die große Geste sondern feiern ihre persönliche Entdeckung der Zerbrechlichkeit - Und das ausgiebig. Schon die Entscheidung, die CD mit dem wundervollen und stillen „there she goes" zu eröffnen ist diesbezüglich ein klares Statement. Ein unkonventioneller Opener. Freilich ein Experiment, das als geglückt gelten darf. Die zerbrechliche Klangmästethik dieses Songs beeindruckt schwer und präsentiert eine merklich gereifte Band. Das darauffolgende chillige „Hey Joe" setzt einen poppigen Kontrapunkt und erinnert in der Tat an die Beatles. Interessant allemal. Erst nach dem abermals ruhigen und etwas durchwachsenen Stück „the summer we had" kommt der Nova Int. -Konzern mit dem großartigen „swirled" in Fahrt- wenn auch stets kontrolliert. Mit dem rotzigen „Let's get romantic" und dem Song „bored" geht die Band im Verlauf des Albums zwar auch einmal ungestüm zu Sache und beweist, dass sie die Tanzfläche nicht gänzlich aus den Augen verloren haben, doch diese Gewaltausbrüche erweisen sich angesichts der ruhigen, traurigen Grundstimmung des Albums als Fassade, dazu gemacht, abwechslungsreiche Klangmuster einzuarbeiten und live richtig einzuschlagen. Beide Songs können nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Herz des Albums eher im frühen Coldplay- Rhythmus schlägt. . Wie gut das klingen kann, beweist der wunderbare und absolut überragende Song „drive in circles" und das nur wenig abfallende „pilot", die zusammen das Finale der fast ein wenig zu kurz geratenen CD bilden.
Eindeutig ist: Nova Int. haben auf ihrer zweiten CD deutlich andere musikalische Prioritäten gesetzt. Den Elektropop, ein nicht unwesentliches Element ihres Debut- Albums haben die vier Augsburger klammheimlich entsorgt. Mancher wird's vermissen, ich nicht.
Die Leichtigkeit und Verspieltheit, die zuweilen das Debut beherrschte, findet sich in dieser Form auf dem Nachfolger nicht. Wer wie ich Nova Int. bisher besonders wegen Songs wie „home alone", „lazy" oder „bond girl" in sein Herz geschlossen hat, wird „one and one is one" lieben.
Und unabhängig davon, ob man eher den ruhigen oder den rockigen Stücken der Band zugetan ist: In den Zeiten der dritten Auflage von „Deutschland sucht den Superstar" zieht der Musikliebhaber angesichts der Qualität der Musik, die Nova Int. auf „one and one is one" abliefern, einmal mehr verwundert die Augenbraue hoch. Das Verhältnis zwischen Musik und Bekanntheitsgrad der Band als Missverhältnis zu bezeichnen, wäre noch zu freundlich formuliert. Nova Int. spielen ganz weit oben mit und niemand scheint es, betrachtet man die Absatzzahlen, zu bemerken. Ob sich das durch „one is one is one" ändern wird, bleibt abzuwarten. Der wirklich ganz große Wurf ist der Band auch mit ihrem zweiten Album noch nicht gelungen. Wenn ich mir „drive in circles" anhöre, habe ich aber wenig Zweifel, dass ihnen auch das noch gelingen wird.
5 Sterne für ein wunderbares Album, dessen chillige Melancholie den optimalen Soundtrack zum Herbst bildet.
Anspieltipps: „there she goes", „crank it up", „bored", „drive in circles"


Rosenrot
Rosenrot
Preis: EUR 10,29

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein eigenständiger Zwilling, 29. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Rosenrot (Audio CD)
Es ist immer wieder erstaunlich, wie die Meinungen vieler Fans der Band Rammstein darüber auseinandergehen , welches Album nun das Beste ist und ab welchem Zeitpunkt das kreative Schaffen der Band abfällt oder überhaupt erst interessant wird. Jemand, der die Musik von Rammstein überhaupt nicht kennt, könnte bei solchen Diskussionen glatt zur Überzeugung kommen, es mit einem musikalischen Chamäleon wie seinerzeit Paradise Lost ( vom Doom-Death Metal Act zum Depeche Mode- Klon ) zu tun zu haben.
Bleiben wir doch objektiv. Von „Herzeleid“ bis „Rosenrot“ haben sich Rammstein stilistisch gewandelt aber nicht wirklich maßgeblich verändert. Man könnte es auch künstlerische Fortentwicklung unter Beibehaltung aller Trademarks nennen. Verändert hat sich höchstens der Musikgeschmack gerade derer, die ernsthaft behaupten, früher seien die Lyrics der Band gut, heute peinlich und belanglos geworden. Eine meiner Meinung nach irritierende Aussage. Abgesehen davon, dass die Texte Rammsteins spätestens seit Reise, Reise wesentlich besser auf den Punkt kommen, bleibt fest zu stellen, dass diese je nach Sichtweise genauso peinlich oder genauso gut wie früher sind.
Der Vorwurf der Kommerzialisierung erscheint mir ebenfalls reichlich fehl am Platz zu sein. Seit „Sehnsucht“ und der Single „Engel“ haben Rammstein unmissverständlich klar gemacht, dass sie Erfolg nicht eben verteufeln. Kompromisslose Härte abseits jeglicher möglichen Vermarktungsstrategie war noch nie das Ding dieser Band. Eine Diskussion über dieses Thema erübrigt sich daher zumindest für all diejenigen, die das kreative Schaffen Rammsteins, wie der Autor, bereits seit "Herzeleid" verfolgen.
Lässt man diese Punkte beiseite, eröffnet sich erst die Möglichkeit zu einer objektiven Sicht auf die Musik, die auf „Rosenrot“ zu hören ist. Erwartungsgemäß ähnelt diese CD dem Vorgänger „Reise, Reise“ in vielerlei Hinsicht, entstammen doch viele der neuen Songs aus ein und derselben Kompositionsphase. Den vielzitierten Vorwurf, es handele sich um Ausschuss kann ich hingegen nicht folgen. „Rosenrot“ wirkt auf mich viel eher wie ein böser Zwilling des musikalisch eher freundlichen Vorgängers. Songs wie „Benzin“, „Zerstören“ hätten in ihrer rohen Brachialität meiner Meinung nach tatsächlich nicht auf „Reise, Reise“ gepasst. Vom grandiosen „Spring“ über den Titeltrack und „Wo bist Du?“ bis zu „Feuer und Wasser“ transportiert „Rosenrot“ auch über weite Strecken eine gewisse Traurigkeit und Düsternis, die dem Vorgängeralbum musikalisch und textlich nicht zu eigen war. Dennoch bleiben „Rosenrot“ und „Reise, Reise“ enge Verwandte – was natürlich auch bedeutet, dass Verächter des letztgenanntes Album , auch mit „Rosenrot“ nicht unbedingt warm werden dürften.
Allen Unkenrufen zum Trotz: Insgesamt ist Rammstein mit „Rosenrot“ ein weiteres starkes Album gelungen, das definitiv sein Geld wert ist und meiner Meinung nach leicht gegenüber dem Vorgänger abfällt. Ein Klassiker vor dem Herrn ist aber auch Rammsteins nunmehr fünftes Album nicht geworden.
Anspieltipps: „Spring“, „Wo bist du?“, „Zerstören“ und das augenzwinkernde und sehr starke Stück „Te quiero Puta“.
Daumen hoch und 4 Sterne.


Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (2 DVDs)
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (2 DVDs)
DVD ~ Ewan McGregor
Wird angeboten von multimedia4sale
Preis: EUR 19,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Abschluß stimmt versöhnlich, 29. November 2005
Die Fans der ersten, legendären Trilogie sind längst erwachsen geworden – Star Wars nicht.
Müsste man das Dilemma im Verhältnis der in ihrer Größe nicht zu unterschätzenden alten Fangemeinde zu Lucas' Vision vom Finden, Aufwachsen und Scheitern des Anikan Skywalker zusammen fassen , wäre dies wohl der entscheidende Satz.
Vom cineastischen Standpunkt aus gesehen haben die zahlreichen Kritiker sicher recht, wenn sie der neuen Trilogie Oberflächlichkeit attestieren. Kein Zweifel, Lucas hat eine große Chance vertan. Der Plot, der den ersten drei Episoden zugrunde liegt, hätte sich wahrhaft für eine erwachsenere Sicht auf das Star Wars Universum geeignet.
Schon der Umstand, dass der Plot das Prinzip des Märchens auf den Kopf stellt ( hier siegt das Böse) ist an sich ein interessanter Ansatz mit viel Potential - Die Herausforderung, der Vergangenheit eines der bekanntesten Bösewichter der Filmgeschichte ein Gesicht zu geben war zudem wirklich vielversprechend.
Eine Charakterstudie des Darth Vader trug im Kern immer die Option einer richtig großen Geschichte in sich- bekommen haben wir einen niedlichen All American Boy und penetranten Alleskönner, der schon im Grundschulalter ein Auge auf seine spätere Frau wirft ( Episode 1), einen auf Teenie- Schwarm gestylten Jugendlichen, dessen pubertärer Zorn eher nervte als interessierte ( Episode 2 ) und zuletzt in „die Rache der Sith“ einen Mann , der trotz seines skizzierten Status Quo als intelligenter, hochbegabter und erfolgreicher Jedi ganz erstaunlich manipulierbar erscheint und fast naiv auf die Ränke Palpatines hereinfällt.
Aber man könnte sich endlos über die Kindereien und Ungereimtheiten aller drei Filme aufregen, gerecht wird man der neuen Trilogie damit nicht. Indem Lucas sich gegen eine tiefgründige und abgründige Inszenierung und für eine kindgerechte und leider auch oberflächliche Ausrichtung der Filme entschied, hat er eine völlig neue Generation für Star Wars begeistert. Dies einfach abzutun wäre ignorant, gerade wenn man selbst als Kind die erste Trilogie begeistert verfolgt hat .
Zudem hat sich mit „die Rache der Sith“ ein Film zu den beiden (von alten Fans ungeliebten) Vorgängern gesellt der wirklich sehenswert ist. Ein so abgründiger und auch gelungener Film war nach den ersten beiden Prequels nicht unbedingt zu erwarten. Tatsächlich ist er als einziger einigermassen würdig in einem Atemzug mit den alten Filmen genannt zu werden. Die Logikfehler halten sich in erfreulichen Grenzen, der Film wirkt stimmig und stimmungsvoll und hat mit dem Duell zwischen Anikan und Obi-Wan endlich wieder eine große Szene mit an Bord. Das stimmt versöhnlich. Mit Rasanz und zum Teil erstaunlicher Brutalität zelebriert Lucas den Untergang der Republik, ganz so, als wolle er die völlige Harmlosigkeit der vorangegangenen Episoden wieder gut machen. Das Wiedersehen mit den Wookies tut der alten Fanseele ebenso gut, wie der wunderbar entfesselte Kanzler Palpatine.
Hätte der Film nicht den fatalen Hang zu völlig unstimmigen Dialogen und zur totalen Unterforderung der Schauspieler von Ep.1+2 geerbt – er hätte gewiss noch einmal aufzurütteln vermocht. Was bleibt ist ein ziemlich guter, sehenswerter Film, der sich erfreulich von der teilweise erschreckenden Belanglosigkeit gerade von Episode 1 abhebt und unterscheidet. Den alten Filmen wird zwar auch "die Rache der Sith" nicht gerecht. Aber wer hätte das auch noch ernsthaft erwartet...
4 Sterne mit Abwärtstendenz.


Ricoh Caplio RR230 Digitalkamera 2.0 (1600 x 1200) 8MB
Ricoh Caplio RR230 Digitalkamera 2.0 (1600 x 1200) 8MB

1.0 von 5 Sternen Finger weg, 29. September 2005
Ich wills mal diplomatisch ausdrücken: Meine Erfahrungen mit dieser Kamera, die 2003 immerhin um die 220 € gekostet hat sind alles, nur nicht positiv.
Immerhin ist sie gebraucht und zuweilen auch neu inzwischen für wenig Geld zu haben, mancher könnte also meinen, als eine billige Zweit oder Drittkamera tauge sie allemal. Leider ist selbst das nicht der Fall. Diese Kamera taugt nicht einmal fürs Handschuhfach, etwa zur Dokumentation eines Unfalles. Da sind die Akkus wahrscheinlich schon leer.
Die Bildqualität ist miserabel, unangenehm blaustichig und praktisch immer unscharf auch ohne den Einsatz des optischen Zooms. Das liegt vorallem am Auslöseknopf der erst nach festem Druck reagiert, was dazu führt, dass die Kamera in der Hand leicht kippt. Unschön bis ärgerlich . Die Farben sind völlig verfälscht, man braucht schon die Vollversion von Photoshop um die Ergebnisse halbwegs erträglich zu machen.
Absolut Unentschuldbar: Der Blitz geht nur bei vollem Akku. Die Kamera schaltet sich bei halbvollem Akku bei Einsatz des Blitzes einfach ab oder bleibt hängen. Funktioniert der Blitz ausnahmsweise, produziert er auch noch miese Ergebnisse.
Völlig unverständlich: Der optische Sucher bildet nicht das tatsächliche Bild ab. Ich habe eine seitliche Abweichung von fast zwei cm ( bei einem 10x15cm Ausdruck) festgestellt. Das Display, nicht eben besonders gut, eignet sich zwar besser, frisst aber soviel Strom, dass ein Akkupaar nach 20-30 Aufnahmen schonmal in die Knie geht. Außerdem hat man die Kamera dann nicht so fest in der Hand, was bei dieser Kamera prompt zu noch mehr Verwackelungen führt.
Fazit:
Bildqualität, Farbtreue, Schärfe und Akkulaufzeit sind absolut indiskutabel. Hinzu kommt ein schlechtes Display ein unbrauchbarer Blitz und ein untauglicher optischer Sucher.
Das einzig Positive an dieser Kamera ist der 3x optische Zoom, der für diese Preisklasse ungewöhnlich ist und auch gute Ergebnisse produziert.
Alles in Allem ist die Ricoh Caplio RR 230 schlicht eine Zumutung und praktisch unbrauchbar.
1 Stern


Spacecenter Babylon 5 - Staffel 1 (Box Set, 6 DVDs)
Spacecenter Babylon 5 - Staffel 1 (Box Set, 6 DVDs)
DVD ~ Michael O'Hare
Wird angeboten von GoForGames
Preis: EUR 27,99

21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Prolog, 29. Juli 2005
Es ist fast nicht zu glauben: Noch immer ist vielen Cineasten, Sci-Fi Freaks, Star Trek Fans und Liebhabern großartiger Fernsehunterhaltung diese Serie, zumindest in Europa, kein Begriff. Dabei ist Babylon 5 mehr als nur "die Alternative" zum dominierenden Star Trek Universum - diese Serie war und ist die erwachsenere und bessere Version , sie stellt einen Meilenstein in der Geschichte der Sci-Fi Unterhaltung dar. Sie ist bis heute die beste Sci-Fi Serie, die je produziert wurde. Das liegt nicht etwa an den Effekten (die seinerzeit revolutionär waren) sondern an den Drehbüchern. Etwas Ambitioniertes hat es wohl im Fernsehen der 90er nicht gegeben. Was das Genre des Sci-Fi betrifft, gilt dies uneingeschränkt bis heute. Einen quasi "Mythos" im Stile vom Herrn der Ringe über vier bzw. fünf Staffeln einer Serie entfalten zu wollen, muß damals auf die Studios wie der reinste Irrsinn gewirkt haben. Nun, das Experiment wurde dennoch verwirklicht, der Rest ist Geschichte.
Inzwischen liegen alle 5 staffeln der Serie auf DVD vor. Die dritte und vierte gelten (zurecht) als die Besten der Serie. Babylon 5 quasi von der Mitte aus begreifen zu wollen macht jedoch keinen Sinn. Diese Serie muss man von Anfang bis Ende sehen, um alle Finessen wirklich geniessen und verstehen zu können.
Für Neulinge gilt daher: die hier zu rezensierende erste Staffel ist ein Muss. So einfach ist das. Sicher, die erste Staffel hat (für Eingeweihte) noch einige Schwächen, toppt jedoch bereits das Meiste, was die (zuweilen sehr starken) Serienableger des Star-Trek Univerums je hervorgebracht haben.
Auf Babylon 5 treffen verfeindete Spezies auf neutralen Boden aufeinander. Die Erdstreitkräfte befehligen die Station, der Commander von Babylon 5 sucht den Konsens und vermittelt. Das könnte ein typischer Plot einer Star Trek Serie sein. Die Ähnlichkeiten sind sicher auch kein Zufall. Auch auf Babylon 5 gibt es die hehre Idee. Im Gegensatz zu Star Trek scheitert sie jedoch. Auf Babylon 5 haben die Hauptfiguren Schattenseiten und Schwächen- und Träume scheitern.
Die erste Staffel dieser großartigen Serie bereitet das kommende Geschehen maßgeblich vor- das sich in den kommenden 3 Seasons atemberaubend entfalten wird. Leider ist die gebotene Bildqualiät der Season 1 noch nicht so gut wie in den späteren Staffeln - Untertitel in den Specials gibt es auch noch keine. Der Freude über diese Serie tut dies indes keinen Abbruch. Es fällt schwer, nach dem Ende einer Episode nicht sofort die nächste zu starten.
Spannung, hochintelligente Drehbücher und wundervolle Figuren wie Londo, Vir , Ivanova oder G'kar sorgen über 22 Episoden für Langzeitunterhaltung, die sich auch nach mehrfachen Genuß nicht abnutzt. Nachdem man die erste Staffel gesehen hat, will man nur eines: mehr.
Wer dann zur Season 2 & 3 greift, wird eine faustdicke Überraschung erleben, denn es geht noch viel besser. Allerdings nur, wenn man die erste Staffel kennt. Kleine Geschichten, die hier noch ganz nebensächlich erscheinen, bekommen später große Bedeutung.
5 Sterne für diesen Auftakt zu der bis dato besten und durchdachtesten Sci-Fi Serie im klassischen Sinne.


Candy Shop
Candy Shop
Preis: EUR 18,42

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Song - Flaues Gefühl, 19. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Candy Shop (Audio CD)
50Cent mag ein Hype sein. Im Gegensatz zum deutschen Musikmarkt, in dem "hype" meist ein Synonym für "grottenschlecht" ist, trifft dies für amerikanische und englische Künstler nur bedingt zu. Die musikalische Substanz ist bei 50 Cent definitiv gegeben.
Da macht auch der Song "candy Shop", auch wenn er nicht zu den besten Veröffentlichungen des Künstlers zählt, sicher keine Ausnahme. Dennoch geht der Kommerz etwas zu weit, man hört sich in der Tat an dem Song sehr schnell ab.
Bedauerlich: 50 Cent steht trotz der gebotenen musikalischen Qualität für eine unschöne Entwicklung des Genres, die sich durch eine Beliebigkeit der textlichen Aussagen auszeichnet und durch sexistische Dümmlichkeit glänzt. Was bei mancher Rockband nicht weiter auffällt, ist doch ein Armutszeugnis für ein musikalisches Genre, dessen Existenzberechtigung auf dem geschickten und intelligenten Spiel mit Worten beruht.
Wenn Worte Waffen sind, ist 50 Cent ein stumpfes Messer, das man auch Erstklässlern beruhigt in die Hand geben kann. Anstößigkeit ist hier reine ökonomische Berechnung, Imagepflege ist alles und dahinter: ist nichts.
Tatsächlich sind Machoattitüde, Sexismus und die Geschichten vom bösen Mann hier nur noch sich selbst genug und dienen nur einem Zweck: eine Identifikationsfigur für 14-jährige zu kreieren zwecks wunderbarer Vermehrung von Einnahmen. Durchaus traurig. Solange sich dies jedoch auf diesem musikalischen Niveau abspielt, gibt es dennoch keinen trifftigen Grund für einen Verriss.
Gerade noch 4 Sterne.


Bleed Like Me
Bleed Like Me
Wird angeboten von DVD Overstocks
Preis: EUR 7,67

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alte Freunde kehren zurück, 22. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Bleed Like Me (Audio CD)
Aus dem Hause Garbage kommt für mich die erste faustdicke musikalische Überraschung des Jahres 2005. Auch wenn es zeitweise nicht so aussah, mit dem Erscheinen eines vierten Albums hatte ich trotz aller Querelen innerhalb der Band noch gerechnet. Aber nicht mit einem Album von so herausragender Qualität.
Nachdem der Vorgänger „beautiful garbage" den sterilen Perfektionismus des (fantastischen) Vol.2- Albums in teilweise beliebige Popnummern überführte, die trotz mancher guter Ansätze letztlich doch eine Band präsentierten, die ihren Weg verloren hatte, setzt „bleed like me" auf eindrucksvolle Art und Weise dort an, wo Garbage nach ihrem wegweisenden Debut aufgehört haben; und hört sich an wie ein einziger Befreiungsschlag.
„Bad boy friend" heißt der Opener des Albums und gibt die überraschend rotzige, gitarrenlastige Ausrichtung des Albums vor. Garbage haben ihren Sound konsequent entrümpelt, wirken schon beinahe minimalistisch- Samplerorgien gehören weitgehend der Vergangenheit an. Stattdessen erwarten den Hörer auf „bleed like me" Songs, die von der puren Lust am Musizieren zu erzählen scheinen, sexy, ungebändigt und - Groß. „Run Baby Run", „right between the eyes" oder „why do you love me" sind Songs mit einer Rockattitüde, die man von Garbage eigentlich nicht mehr erwartet hätte.
Der Titeltrack und „it's all over but the crying" wiederum stehen in der Tradition von Songs wie „medication" vom Vol.2- Album und stehen diesen in Nichts nach.
Fazit:
Garbage zelebrieren anno 2005 bestechend guten und intelligenten Popkrawall, dem man sich nur schwer entziehen kann.
„Bleed like me" kann auf ganzer Linie überzeugen und ist zeitweise sogar berauschend gut.
5 Sterne


Bandits
Bandits
DVD ~ Katja Riemann

12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein kleiner Juwel, 31. März 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bandits (DVD)
"Bandits" hat keine Filmgeschichte geschrieben, das ist mal sicher. Dafür kann man sogar Verständnis aufbringen; die Storyline ist einen Tick zu dünn geraten, die Figuren etwas zu oberflächlich skiziert- die Darstellung des Kommissars ist sogar klischeehaft.
Die Geschichte um eine (Frauen-) Knastband, deren Mitglieder ausbrechen und mit ihrer Flucht quer durch die Republik einen Medienrummel um ihre Musik auslösen, ist hingegen originell und erzählt ganz nebenbei von den Mechanismen der Unterhaltungsindustrie, während sie mit einem lächelnden Auge und ohne Pathos eine kleine Tragödie skizziert - der Zuschauer ahnt schnell, dass diese liebenswerte Geschichte kein gutes Ende nehmen kann.
Sicherlich stellt "bandits" einen kleinen und überaus gelungenen Höhepunkt des deutschen Kinos der 90er dar - gemerkt hat es bis heute bedauerlicherweise keiner. Was bleibt ist ein überaus charmanter Film. Irgendwo zwischen Unterhaltung und Anspruch angesiedelt, hatte er wohl von Anfang an verloren beim deutschen Kinopublikum, das damals entweder dämliche deutsche Klamotten oder den reinen Kunstfilm honorierte. Kommerziell erfolgreich wurde erst Jahre später ein Film, der Anspruch, Komödie und Unterhaltung ähnlich unter einen Hut brachte wie "bandits" : Good bye lenin.
4 Sterne plus einen Bonusstern für den Charme, den der deutsche Film viel zu selten versprüht - 5 Sterne
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 19, 2013 10:54 AM MEST


Sid Meier's Pirates!
Sid Meier's Pirates!

19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Freude und Ratlosigkeit, 22. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Sid Meier's Pirates! (Computerspiel)
Ein Klassiker kehrt zurück. Grafisch zwar nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand, aber welchen echten Fan des Original Pirates! Spiel stört das schon. Ich bin ein Exemplar dieser Gattung. Es ist eine meiner schönsten Jugenderinnerungen. Wochen, ja Monate habe ich mit jugendlicher Begeisterung mit diesem Spiel verbracht. Pirates! gehört zweifellos zu den absoluten Meisterwerken der frühen Computergame- Kultur, hatte einen dis dahin unbekannten Suchtfaktor und Spielwitz.
Als die 90er vor sich hin vergingen, hatte ich mich immer gefragt, warum sich niemand fand, der eine moderne Version des Spiels für den PC programmierte. Ähnlich wie bei Civilisation hätte man der Erfolgsschichte dieses Spiels mühelos weitere Kapitel hinzufügen können. Sid Meier hatte andere Prioritäten - bis Pirates! nur noch der Amiga und der Atari- Generation ein Begriff war.
2004 hatte Sid Meier ein Einsehen und brachte doch noch ein Remake des Klassikers auf den Markt. Als ich das Spiel zum ersten Mal im Laden sah, dachte ich, einen alten Freund wieder zu treffen. Einen Fünfziger ärmer und gespannt wie schon lange nicht mehr, machte ich mich wieder auf, als Pirat der Karibik das fürchten zu lehren - mit durchschlagendem Erfolg. Kenner des Spieles finden sich in der neuen Version sofort zu recht und werden eines bereits nach 20 min Spielzeit feststellen: Das Spiel ist zu einfach. Kurz danach fragt man sich leicht irritiert, warum auf Sprachausgabe verzichtet wurde. 15 Jahre hat man sich mit diesem Remake Zeit gelassen. Nur um dann ein Spiel herauszubringen, das diesbezüglich nicht mehr zeitgemäß ist. Völlig unverständlich und sehr schade.
Spielern, denen das Original unbekannt ist, kann die Neuauflage zudem wohl kaum vermitteln, was für ein grandioses Spiel Pirates! einmal gewesen ist. Die Entscheidung, ein Spielprinzip, das vor 20 Jahren erdacht wurde, völlig unverändert zu lassen und nur grafisch neu um zu setzen, entpuppt sich diesbezüglich als Boomerang. Selbst alte Fans werden dadurch eigentlich nur auf eines aufmerksam gemacht: Die Zeit von Pirates! ist anno 2005 vorbei. Nostalgiker schmerzt diese Erkenntnis, Neulinge stellen das nüchtern fest und verkaufen das Spiel über kurz oder lang wieder.
Im Grunde kommt die Neuauflage von Pirates! viel zu spät. Zu spät, um noch einmal ganz oben mitspielen zu können, zu spät, um neue Maßstäbe zu setzen, zu spät, um neue Fans dauerhaft an sich zu binden und auch zu spät, um Verehrer des Originals noch einmal in den alten Rausch zu versetzen.
Sicher, das Spiel ist nicht schlecht, ganz im Gegenteil. Es ist ein schöner Zeitvertreib. Aber kann das genug sein für ein Spiel, das an einen Mythos anzuknüpfen versucht ?
Mich lässt es ein wenig ratlos zurück. Eigentlich hat Sid Meier alles richtig gemacht. 1998 hätte dieses Remake (auch mit zeitgenössischer Grafik) vielleicht noch einmal eingeschlagen wie eine Bombe. Aber 2005 ?
4 Sterne


Come Away With Me
Come Away With Me
Wird angeboten von books-store
Preis: EUR 8,79

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hinreissend, 14. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Come Away With Me (Audio CD)
Der Hörer ist eben doch nicht so dumm, wie verschiedene Music- Companies immer wieder annehmen.
„Come away with me", das Debut der inzwischen weltberühmten Norah Jonas, hat sich über 16 millionenmal verkauft. Beinahe beiläufig. Keine Skandale, keine freizügigen Musikvideos, keine Nacktfotos, ja nicht einmal die Yellow- Press waren vonnöten, um dieser wunderbaren Sängerin zu Multiplatin- Status zu verhelfen. Es genügte einfach nur ihre Musik und ihre Stimme.
Wo andere einen hübschen Hintern in die Kamera halten, brilliert Norah Jones mit künstlerischer Substanz. Wo andere in ihren Videos den Koitus vortäuschen, legt Norah einfach nur ein wenig Erotik in Ihre Stimme. Und wo andere den Skandal suchen, setzt sie auf Qualität.
Qualität setzt sich jedoch schon lange nicht mehr automatisch durch, umso schöner ist es, den künstlerischen Triumph dieser jungen Sängerin mit zu erleben, deren Werk zudem eine enorme kommerzielle Reichweite zu haben scheint. Vom Korn-Fan über junge Teenies bis hin zum fünfzigjährigen Gymnasiallehrer: Norah Jones scheint alle verzaubern zu können ohne dabei kommerzielle Kompromisse einzugehen.
„Come away with me" als originelles und innovatives Album zu bezeichnen, wäre gewiss Fehl am Platz. Aber es ist außergewöhnlich und schön. Ein beruhigender musikalischer Ausflug durch den Jazz, Country und vor allem den Blues, über den eine wunderbare Stimme thront. Die Musik des Albums fliest friedlich vor sich hin, was „come away with me" zu einer perfekten, niveauvollen und chilligen Hintergrundmusik werden lässt. Wäre Norah Jones noch unbekannt , wäre diese CD der typische Kandidat für Fragen dieser Art: „ Sag mal, was läuft da eigentlich die Ganze Zeit ? Da ist ja fantastisch."
Offensichtliche musikalische Vielfalt wurde freilich der ruhigen Homogenität des Albums geopfert. Abwechslung ist auf „come away with me" eher ein Understatement. Manch einer mag das als langweilig empfinden. Spätestens dann aber, wenn man an einem Sonntag morgen in einem schönen Cafe beisammen sitzt, wird man die Entscheidung der Produzenten schätzen lernen. Es dürfte nicht viele Alben geben, die man am Stück spielen kann, ohne Stimmungsschwankungen zu erleben. „Come away with me" ist ein solch seltener Fall. Präzise, treffsicher und zauberhaft bringt Norah Jones wunderbare Musik auf den Punkt - und ist die CD erst mal an ihrem Ende angelangt, drückt man beinahe reflexartig die Repeat- Taste.
Die Höchstwertung von meiner Seite aus ist da nur noch Formsache. "Come away with me" gehört in jede ambitioniertere CD-Sammlung. So einfach ist das.
5 Sterne


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