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Beiträge von Julia Brunke
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Rezensionen verfasst von
Julia Brunke "info42630"
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Tinni & Sniffer: Eine abenteuerliche Freundschaft
Tinni & Sniffer: Eine abenteuerliche Freundschaft
von Torgeir Berge
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,80

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Freundschaft zwischen Fuchs und Hund, 27. November 2014
Sniffer, ein frei lebender Jungfuchs, und Tinni, eine freundliche Schäferhündin, treffen sich zufällig in einem Wald in Norwegen und werden beste Freunde. Als die Bilder dieser bewegenden Tierfreundschaft ab 2013 via Facebook um die Welt gingen, gab es ein riesen­­­großes Echo. 2014 erschien die wahre Geschichte als Buch, zunächst auf Norwegisch und Englisch und jetzt auch auf Deutsch.

Schäferhündin Tinni lebt mit ihrem »Menschenpapa« Torgeir dicht am Waldrand, direkt in der Nachbarschaft von Familie Elch. Torgeir ist Fotograf. Immer wenn er zu seinem Fotoapparat greift, freut sich Tinni, dass es in den Wald geht.

Auf einer ihrer Streifzüge kommt ein Fuchswelpe aus den Büschen gesprungen. Die Schäferhündin bleibt ruhig und gelassen - und schon steht das Füchslein neben ihr. Tinni und Torgeir sind total verdattert, als der Welpe versucht, an der Hündin hochzuspringen, sie stupst und zwickt. Als sich der Zweibeiner nähert und Fotos macht, wirft das Füchslein einen ängstlichen Blick auf Torgeir und verschwindet zwischen zwei Heuballen im Feld.

Fuchswaisenkind schließt Freundschaft mit einer Schäferhündin

Zwei Tage später kommt das kleine Füchslein an genau der gleichen Stelle wieder hervor. Und wieder möchte es mit Tinni spielen. »Das merkwürdige Verhalten des kleinen Fuchswelpen kann nur damit zusammenhängen, dass seiner Mutter etwas zugestoßen ist«, folgert Torgeir. Der Tierfreund überlegt nicht lange: Er muss helfen, sonst verhungert das Füchslein. Und so legt er einige Tage lang etwas Futter an den Waldrand. Immer wieder kommt es zu kurzen Begegnungen zwischen den dreien. Das Vertrauen wächst.

Eines Tages staunen Torgeir und Tinni nicht schlecht: Das Füchslein ist unter ihrem Schuppen eingezogen! Torgier gibt ihm den Namen Sniffer. Der junge Fuchs wächst heran, kommt und geht, wann er will, und schließt Freundschaft mit der Schäferhündin Tinni. Die beiden spielen und tollen umher. Tinni duldet es sogar, dass der kleine Fuchs sie beim Spielen mit seinen scharfen Zähnchen beißt. Auch als Sniffer später beschließt, wieder in den Wald zu ziehen, kommt er immer wieder zu Besuch. Tinni bleibt seine treueste und allerbeste Freundin.

Ausgelassenes Toben und Spielen

Was der junge Fuchs und die Schäferhündin im Wald erleben und wie sie miteinander spielen, hat Torgeir Berge mit wundervollen Fotos eingefangen und Berit Helberg anschaulich und
anrührend in Worte gefasst: Klettern auf riesigen Wurzelbergen und Baumstämmen des norwegischen Waldes, spielerischer Kampf um Stöckchen mit gegenseitigen Verfolgungsjagden, Wettrennen, Toben im Schnee... Fuchs Sniffer ist schneller und wendiger als die Schäferhündin, doch Tinni versucht jedes Mal mit aller Kraft und kleinen Tricks, ihn wieder einzuholen...

Im Wald drohen Gefahren für Tiere

Doch der Wald birgt auch große Gefahren. In einer Vollmondnacht nehmen Sniffer und Tinni die Witterung eines Menschen auf, dessen Geruch sie gar nicht mögen. Ein Jäger ist in der Vollmondnacht mit seinem Gewehr unterwegs! Zum Glück warnt die Schäferhündin ihren Fuchsfreund rechtzeitig: »Er möchte die Haut und den Pelz der Tiere haben«, erklärt Tinni dem jungen Fuchs. Sniffer findet das schrecklich: »Können wir Füchse nun gar nicht mehr unbekümmert durch den Wald streifen?«, will er wissen. »Nein, leider nicht«, antwortet die Schäferhündin.

Können Tiere lachen?

»Ihre fröhlichen Gesichter sind der beste Beweis dafür, dass auch Tiere lachen können«, berichten Torgeir Berge und Berit Helberg. Wenn Fuchs Sniffer und Schäferhündin Tinni im Wald herumtoben, strahlen ihre Augen vor Freude. Auch ihre Zähne blitzen - aber nicht vor Angriffslust. »Seite an Seite rennen sie an Büschen und Bäumen vorbei, durch Gras und Heidekraut. Ein richtiges Ziel haben sie nicht. Sie können machen, was ihnen gerade einfällt und was ihnen am allermeisten Spaß macht.«

Die Bilder und Berichte von Tinni und Sniffer bringen uns nahe, wie verspielt und absolut liebenswert Füchse sind. Die Freundschaft zwischen Fuchs und Schäferhündin zeigt, wie ähnlich Füchse und Hunde sind - in ihren Verhaltensweisen und ihrer Körper­sprache. Genauso wie Schäferhündin Tinni wedelt Sniffer mit dem Schwanz, wenn er sich freut oder abenteuerlustig ist, wenn auch nicht ganz so ausgeprägt. Um zu zeigen, dass sie nachgiebig oder ängstlich sind, legen Füchse ihre Ohren flach nach hinten an. Sniffer macht das sehr oft, wenn er sich bei der so viel größeren Schäferhündin einschmeicheln will. Und Sniffer genießt ganz offensichtlich die Gesellschaft von Tinni, auch wenn er danach wieder tagelang fortbleibt und allein im Wald unterwegs ist.

Füchsen eine Stimme geben

»Wir hoffen, dass alle, die das Buch lesen, die gleichen Gedanken haben wie wir: Warum müssen einige Füchse in kleinen, engen Käfigen, ohne Freiheit, vegetieren, nur weil Menschen ihren Pelz tragen wollen? Kein Tier sollte wie die Tiere in der Pelzindustrie leben müssen!«, schreiben Torgeir Berge und Berit Helberg auf ihrer Facebookseite, wo die ganze Geschichte von Anfang an dokumentiert wurde. Die Autoren haben die Hoffnung, dass die Leser etwas über Füchse lernen und gleichzeitig über echte Freundschaft. »Wir alle leben auf dem gleichen Planeten. Und alle Tiere brauchen unsere Stimme!«

»Tinni & Sniffer« ist eine zauberhafte wahre Geschichte, der es definitiv gelingt, Füchsen eine Stimme zu geben. Zugleich wird die besondere Tierfreundschaft Klein und Groß begeistern!


Die Kunst vegan zu backen
Die Kunst vegan zu backen
von Axel Meyer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vegane Vollwert-Bäckerei, 29. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst vegan zu backen (Gebundene Ausgabe)
Axel Meyer gilt als »Mann der ersten Stunde« des veganen Backens und ist außerdem Mitbegründer der Naturkostbewegung.

Axel Meyer, 1955 geboren in Hannover, lebt seit seinem 18. Lebensjahr vegetarisch und schließlich vegan.

In den 1970er Jahren arbeitete er während des Studiums als Bäcker für Bioläden in Braunschweig und Hannover . Die große Nachfrage der Kunden nach den Rezepten seiner Vollkornbrote und süßen Gebäcke veranlasste ihn, diese in Buchform aufzuschreiben. 1979 erschien »Die Kunst des Backens«. Das handgeschriebene Buch stand in jedem Bio-Laden, erreichte Kultstatus und verkaufte sich über 300.000 Mal. Die Rezepte waren bereits damals zu über 90 Prozent vegan.

Axel Meyer hielt Seminare und Work­shops für eine ganzheitliche Lebensweise, basierend auf einer vollwertigen und damit auch nachhaltigen Ernährungsweise.

2001 erschien sein Buch »Fleisch ade! Was Sie schon immer über Risiken und Nebenwirkungen eingefleischter Essgewohnheiten wissen wollten« bei Goldmann.

2013 begann Axel Meyer mit der lange geplanten grundlegenden Überarbeitung seines Back­buches. Im Herbst 2014 erschien »Die Kunst, vegan zu backen« mit 80 lange erprobten Rezepten, wunderschön fotografiert. Ob herzhaftes Dreikornbrot mit Quinoa, knusprige Amaranth-Brötchen, Pistazienstangen mit geraspelten Möhren, Gemüse-Quiche oder feine Kokos-Muffins: Axel Meyer zeigt, wie aus vollem Korn und ganz ohne Butter, Eier, Milch oder Sahne schnell und unkompliziert die köstlichsten Backwerke zubereitet werden können. Für Einsteiger in die Vollwertbäckerei erklärt er Wissenswertes über Getreide und Zutaten sowie die Kunst des Teigknetens. Der Schwerpunkt in Axel Meyers neuem Backbuch liegt auf Vollkorn-Broten, Brötchen, Pizza, Flammkuchen, Focaccia & Co. -, doch finden sich auch leckere Rezepte für Kuchen, Torten und Kleingebäck und seinen legendären Mandel-Stollen.

»Die Kunst, vegan zu backen« bringt zum Ausdruck, worum es dem Vollwert-Backpionier immer ging: »Die Lebensfreude zu vermitteln, die wir bekommen, wenn wir ein Brot, ein Baguette oder einen Kuchen wirklich mit Liebe backen - und das Strahlen in den Augen, wenn es herrlich duftend aus dem Ofen kommt«.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 22, 2015 11:19 PM MEST


Everyday Raw Express: Köstliche Rohkost in unter 30 Minuten
Everyday Raw Express: Köstliche Rohkost in unter 30 Minuten
von Matthew Kenney
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,80

12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Köstliche Rohkost in unter 30 Minuten, 29. Oktober 2014
Gourmet-Rohkost ist absolut »in« und in edlen Restaurants und auf Hochglanzfotos von Kochbüchern angekommen. Doch oft sind die Rezepte zeitaufwändig und kompliziert. In seinem Buch »Everyday Raw Express« stellt Matthew Kenney viele leckere Rohkost-Rezepte vor, die in der Zubereitung weniger als 30 Minuten benötigen - für alle, die sich gern etwas Gutes tun, aber nicht stundenlang in der Küche stehen wollen!

Damit jeder die Gourmet-Rohkost zu Hause schnell und ganz einfach zubereiten kann, werden in »Everyday RAW Express« Zutaten verwendet, die in jedem Bio-Laden erhältlich sind. Und außer einem Hochgeschwindigkeitsmixer (und für einige Rezepte ein Spiralschneider) wird auch kein besonderes Gerät gebraucht - so ist beispielsweise ein Dörrofen dafür nicht nötig.

Das Geheimnis: Nur die besten lokalen, saisonalen Bio-Zutaten verwenden

»Voraussetzung für gutes Essen sind gute Zutaten - immer«, sagt Matthew Kenney. Natürlich gelte dies umso mehr bei Rohkost-Rezepten: »Eine perfekt gereifte Tomate mit einem Hauch von Olivenöl und Meersalz kann eins der unglaublichsten Geschmacks­erlebnisse sein. Dagegen kann eine unreife Tomate, die nicht aus dem saisonalen Angebot stammt, das genaue Gegenteil sein - trotz gleicher Präsentation und Zubereitung.« Das Geheimnis der Rohkost-Gourmetküche ist also: nur die besten lokalen, saisonalen Bioerzeugnisse zu verwenden!

Matthew Kenneys stellt in »Everyday RAW Express« Rezepte für jeden Tag vor, die neue köstliche Geschmackswelten eröffnen und Lust machen auf gesunden Lebensstil:

Probieren Sie kreative Express-Drinks wie Zitronengras-Birne, Grapefruit Mojito und Rote-Bete-Sangria - oder Smoothies von Ananas-Ingwer bis Wassermelone-Rucola.

Express-Rohkostsuppen und Vorspeisen sind schnell gemacht und lecker: Wie wäre es mit Suppe aus Brunnenkresse und jungem Spinat, einer cremige Misosuppe mit Shiitake-Pilzen und Meeres­gemüse oder einem Avocado-Carpaccio?

Ein Hit für jede Party, für Kids und Fast-Food-Fans ist der Mexikanische Schicht-Salat mit Mais, Avocado, Tomate und Limettensaft im Kapitel Express-Salate. Und natürlich die Express-Wraps & Rollen: Die Gurkenrolle mit »Ziegenkäse« (aus Cashew und Macadamia) mit Minz-Sauce, das Hummus Wrap oder eine Mangold-Rolle mit Pilzen, Krautsalat und Thousand-Island-Dressing.

Unbedingt probieren müssen Sie die Rohkost-Gemüsepasta: Ob Karottenstreifen mit Tomaten, Zucchini-Nudeln mit Zuckermais-Minz-Pesto oder Kürbis Alfredo (Rezept siehe rechts) - wer es nicht probiert hat, wird kaum glauben, dass Pasta aus Gemüsestreifen es locker mit traditioneller Pasta aufnehmen kann - und dabei super gesund und gut für die schlanke Linie ist.

Und wollten Sie nicht schon immer ohne Reue schlemmen? Mit köstlichen Desserts wie Heidelbeer-Sorbet, Bananen-Gelato oder Schokoladenhanfmilch-Pudding wird dieser Traum wahr!

Matthew Kenney ist einer der führenden Pioniere der Rohkost-Gourmetküche. 1993 gründete er das legendäre New Yorker Rohkost-Restaurant »Pure Food & Wine«, das heute zu den Top-Restaurants in New York zählt. Inzwischen führt er mehrere vegane Restaurants in den USA.
Längst lernen auch deutsche Rohkost-Köche an der Matthew Kenney Akademie M.A.K.E. in Oklahoma City: Die weltweit erste Raw-Food-Akademie, die einen anerkannten Abschluss anbietet, gilt als eine der besten Kochschulen weltweit.


So geht vegan!: Der einfache Einstieg in ein veganes Leben - Das 10-Punkte-Programm mit über 100 Rezepten
So geht vegan!: Der einfache Einstieg in ein veganes Leben - Das 10-Punkte-Programm mit über 100 Rezepten
von Patrick Bolk
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schritt für Schritt ins vegane Leben, 19. Oktober 2014
In seinem neuen Buch »So geht vegan!« erklärt Patrick Bolk in einem 10-Punkte-Programm Schritt für Schritt den Einstieg in das vegane Leben bis hin zu »Vegan für Profis«.

In Schritt 1 werden beliebte Gerichte durch Fleischalternativen »veganisiert«, wie Zürcher Sojageschnetzeltes, Seitan- Schnitzel »Wiener Art« oder Chili sin carne. Schritt 2 stellt Alternativen zu (Kuh-)Milch und Milchprodukten vor: vom selbstgemachten Mandeldrink über Cashew-Kräuter-Frischkäse bis zu Käsespätzle. In Schritt 3 geht es um Kochen und Backen ohne Eier: selbstgemachte vegane Mayonnaise, veganer Eiersalat, Quiches, Torten und Desserts. Schritt 4 ist die kreative vegane Küche mit viel Gemüse: Risotto mit grünem Spargel, Ravioli mit Cashew-Tomatenfüllung oder Thaicurry. Schritt 5 ist veganen Getränkespezialitäten gewidmet: von köstlichen Smoothies bis zu Matcha-Madel-Drink. Mit Schritt 6 und 7 folgen kreative Rezepte für »Vegan unterwegs« und »Besondere Gelegenheiten«.

Sie haben Kinder? Dann ist Schritt 8 »Vegan mit Kindern« zu empfehlen: Neben Tipps für Kindergarten und Schule und Antworten auf die Frage »Fleisch essen erlauben - Ja oder nein?« gibt’s beliebte Kindergerichte wie Spaghetti Bolognese oder Waffeln mit Kirschen.

»Vegan für Profis: Superfoods & Rohkost« ist Schritt Nr. 9:. Schritt Nr. 10 widmet sich dem veganen Leben: Überall sind tierische Stoffe versteckt. Was bedeutet dies für Kleidung, Kosmetik usw.?

Hilfreich ist auch die Austauschtabelle für Fleisch-, Milch- und Eierprodukte sowie eine kurze Nährstoffübersicht im Anhang.


Tierethik: 10 Gründe für einen anderen Umgang mit Tieren
Tierethik: 10 Gründe für einen anderen Umgang mit Tieren
von Helmut F. Kaplan
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,90

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen »Einfache Regeln reichen meistens aus, um zu sagen, was wir tun sollen«, 29. September 2014
Tierrechtsphilosoph Helmut F. Kaplan destilliert aus der umfangreichen Literatur zur Tierethik zehn einfache Gründe für einen anderen Umgang mit Tieren heraus.

Dass wir moralische Pflichten gegenüber Menschen haben, ist selbstverständlich. Dass wir moralische Pflichten gegenüber Tieren haben, musste und muss immer wieder begründet werden. Entsprechend vielschichtig und umfangreich sind die Bücher über Tierethik - und umso größer die »Hintertüren«.
Der bekannte Tierrechtsphilosoph Helmut F. Kaplan zitiert wesentliche Aussagen aus der Fachliteratur, welche unsere ethisch-moralischen Pflichten gegenüber Tieren aufzeigen, und fasst sie kompakt zusammen. Denn: »Einfache Regeln reichen meistens aus, um zu sagen, was wir tun sollen«. Er ist überzeugt, dass in der Praxis die Goldene Regel ganz hervorragend funktioniert: »Behandle andere so, wie du auch von ihren behandelt werden willst.«
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 3, 2014 11:39 AM MEST


Ernährung und Bewusstsein: Warum das, was wir essen, die Welt nachhaltig beeinflusst
Ernährung und Bewusstsein: Warum das, was wir essen, die Welt nachhaltig beeinflusst
von Will Tuttle
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,95

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum das, was wir essen, die Welt nachhaltig beeinflusst, 28. September 2014
Der Ursprung der Probleme in unserer Welt ist die Gewalt auf unseren Tellern. Ein revolutionärer Blick auf die Essgewohnheiten der Menschheit und ihre globalen Auswirkungen.

In seinem Buch »Ernährung und Bewusstsein« stellt Will Tuttle unsere Ernährungsgewohnheiten radikal auf den Prüfstand. Er belegt mit überzeugenden Fakten, dass der Ursprung der Probleme in unserer Welt die Gewalt auf unserem Teller ist. Damit wird die Wahl unserer Lebensmittel ist der Schlüssel für die Lösung der großen Probleme unserer Welt. »Auf den ersten Blick mag es einem unwahrscheinlich vorkommen, dass ein derart mächtiger Schlüssel in etwas so banalem wie unserer Nahrung versteckt sein soll«, schreibt Will Tuttle. »Wir müssen willens uns fähig sein, einen Zusammenhang herzustellen zwischen dem, was wir essen, und dem, was getan werden musste, um es auf unseren Teller zu bekommen.«

Seit Jahrtausenden vererbt unsere Kultur von Generation zu Generation weiter, dass die Tiere unserer Ernährung dienen. »Es wird immer offensichtlicher, dass der alte Mythos, auf dem unsere Kultur aufbaut, im Zusammenbruch begriffen ist«, schreibt Will Tuttle. Wenn wir dem alten Mythos weiter folgen, führe dies nicht nur zur Verwüstung der empfindlichen und komplexen Ökosysteme unseres Planeten, sondern auch zur Selbstzerstörung der Menschheit.

Die Herrschaft von Menschen über Menschen ist eine zwangsläufige Folge der Herrschaft von Menschen über Tiere. Missachten wir die Rechte der Tiere und profitieren von ihrem Leid, so stumpfen wir auch gegen das Leid der Menschen ab. Unser Wohlergehen ist untrennbar mit dem Wohlergehen anderer Lebewesen verknüpft. Wir können nicht Gesundheit für uns selbst ernten, indem wir die Saat der Krankheit und des Todes für die Tiere säen.

Will Tuttle stellt eine unglaubliche Fülle von Fakten vor, die selbst für Leser neu sein werden, die sich seit Jahren mit diesem Thema beschäftigen. Und er stellt Zusammenhänge her, die absolut einleuchtend sind, an die man aber so bisher noch nicht gedacht hatte.

Was bedeuten unsere Ernährungsgewohnheiten für uns selbst – unsere körperliche und seelische Gesundheit? Unsere Kultur hält uns an, »Allesfresser« zu sein. Und das sind wir: Statt die Früchte der Erde zu essen, verschlingen wir Tiere und das, was uns die Lebensmittelindustrie vorsetzt: gefärbte, aromatisierte, raffinierte, bestrahlte, gentechnisch modifizierte und chemisch belastete Produkte. Damit wir in der Lage sind, Tiere zu essen, muss unser natürliches Mitgefühl unterdrückt werden. Denn im Grunde unseres Herzens wissen wir, dass das, was wir den Tieren antun, grauenvoll und unmoralisch ist. Dadurch trennen wir uns von der Einheit der Schöpfung und wenden uns dem Materialismus und der Gewalt zu. Wir lassen uns von Großkonzernen manipulieren und entmündigen, die daraus Milliardenprofite ziehen und den Planeten noch weiter ausbeuten.

Was bedeuten unsere Essgewohnheiten für Milliarden so genannter »Nutz«Tiere? Wir verdrängen, dass Tiere, die wie wir Bewusstsein haben, eingesperrt in extremer Beengtheit vegetieren müssen, dass männliche Tiere ohne Betäubung kastriert werden, den Müttern ihre Kinder weggenommen werden. Wir mästen sie in Rekordzeit auf das Schlachtgewicht, halten sie in verschmutzter, krankmachender Umgebung, verabreichen ihnen massenhaft Hormone und Medikamente – und wundern uns, dass wir übergewichtig und krank werden. Am Ende ihres kurzen, furchtbaren Lebens werden sie brutal transportiert und brutal geschlachtet, die meisten davon noch Tierkinder. »Der Hauptgrund, warum die Tiere im Schlachthaus so schrecklich leiden, liegt darin, dass sie am Leben sein müssen, wenn ihre Kehle durchgeschnitten wird, so dass ihr noch immer schlagendes Herz das Blut aus ihrem Körper pumpt«, erklärt Will Tuttle. Sonst würde niemand ihr Fleisch essen wollen.

Was bedeuten unsere Essgewohnheiten für die Meere und ihre Bewohner? Ganze Ozeane werden durch Überfischung verwüstet. Wussten Sie, dass etwa die Hälfte des weltweiten Fischfangs als Fischmehl in den Trögen der industriellen Massentierhaltung landet, damit Rinder, Schweine, Hühner sowie Fische in Aquakulturen noch schneller ihr Schlachtgewicht erreichen? Wussten Sie, dass ein Drittel der gesamten Fangmenge »Beifang« ist? 25 Millionen Tonnen Meerestiere werden tot oder schwer verwundet in den Ozean zurückgeworfen: Schildkröten, Delfine, Seevögel…

Was sind die Folgen für unsere Lebensgrundlagen auf diesem Planeten (Boden, Wasser, Luft) und für die Ökosysteme (Zerstörung der Wälder, das große Artensterben von Pflanzen und Tieren)?

Was sind die Folgen für die Menschen auf unserem Planeten? Unsere Ernährungsgewohnheiten führen dazu, dass Milliarden Menschen in den armen Ländern ausgebeutet werden, Not und Hunger leiden, weil ein Großteil des weltweit angebauten Getreides und Sojas der Fleischproduktion dient. Wussten Sie, dass über neunzig Prozent des Eiweißes aus diesem Getreide sich in Methangas, Ammoniakdämpfe sowie Mist und Gülle verwandeln, die zur Wasser- und Luftverschmutzung beitragen? Es werden Kriege um Ressourcen wie Erdöl geführt. während Unmengen fossiler Brennstoffe für die Produktion von Fleisch- und Milchprodukten vergeudet werden.

Jeder Einzelne kann sich aktiv für eine bewusste und pflanzliche Ernährung entscheiden oder für die grausame Massentierhaltung und die Ausbeutung der Ökosysteme für den Fleischverzehr. Oder wie bereits Mahatma Gandhi sagte: »Die gewaltsamste Waffe der Welt ist die Essgabel«.

Wenn wir uns für eine pflanzliche Ernährung entscheiden, beziehen wir damit in maßgeblicher Weise Stellung: gegen das Töten der Tiere, gegen die Zerstörung des Planeten und gegen die Abstumpfung unseres Bewusstseins. »Wir werden zu einer Ein-Personen-Revolution und tragen mit jeder Mahlzeit zur Gründung einer neuen Welt bei«, schreibt Will Tuttle. Er gibt der Hoffnung Ausdruck, wenn viele diese Ideen teilen, die mitreißendste und heilendste Revolution entstehen könnte, die unsere Gesellschaft jemals erlebt hat.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 28, 2016 9:10 PM CET


Brunos Jagdkalender 2015
Brunos Jagdkalender 2015
von Bruno Haberzettl
  Kalender

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Karikaturen in Postergröße, 11. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Brunos Jagdkalender 2015 (Kalender)
Geniale Karikaturen des bekannten österreichischen Zeichners Bruno Haberzettl in Postergröße - Ein MUSS für alle Tierfreunde!

Bruno Haberzettl zählt zu den Größen der deutschsprachigen Karikatur-Szene. Seine Zeichnungen werden regelmäßig in überregionalen Pressemedien publiziert. Seit 1995 erscheint seine wöchentliche Karikatur am Sonntag in der »Kronen«- Zeitung. Darüber hinaus hat Bruno Haberzettl einige Bücher mit seinen Zeichnungen veröffentlicht.

Nach dem grandiosen Buch „Brunos Jagdfieber“, in dem Bruno Haberzettl die Jäger mit meisterhaften Karikaturen aufs Korn nimmt, gibt es mit „Brunos Jagdkalender 2015“ Karikaturen im Großformat 49,2 x 34 cm.

Im Interview mit der Zeitschrift „Freiheit für Tiere“ sagt der bekannte Karikaturist: „Ich wollte ein Thema, das mich seit meiner Kindheit emotional so bewegt, aufarbeiten. Es ging nicht um Tiere - so gerne ich Tiere zeichne. Es ging in diesem Fall nur um diese Psychologie der Menschen, die so etwas Abartiges machen - das Buch ist also eine pseudo-psychologische Abhandlung über dieses Jagdfieber. Ich zeige also einzig den Menschen, der eine Waffe in die Hand nimmt und aus »Jagdfreude« ein Tier schießt.“


Vegan in Topform: Der vegane Ernährungsratgeber für Höchstleistungen in Sport und Alltag - Die Thrive-Diät des berühmten kanadischen Triathleten
Vegan in Topform: Der vegane Ernährungsratgeber für Höchstleistungen in Sport und Alltag - Die Thrive-Diät des berühmten kanadischen Triathleten
von Brendan Brazier
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 26,00

13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vollwertige pflanzliche Ernährung: Das Beste für unsere Gesundheit, die Umwelt und die Tiere, 27. Juli 2014
Brendan Brazier, kanadischer Triathlet und Ironman, ist ein führender Pionier für eine vollwertige, rein pflanzliche Lebensweise. Sein Buch »Vegan in Topform« revolutioniert die vegane Ernährung.

Brendan Brazier entschied sich bereits im Alter von 15 Jahren, Profisportler zu werden. Seither ernährt er sich vegan - um gesünder zu leben und ein besserer Athlet zu sein. Denn: Um pflanzliche Nahrung zu verdauen, braucht der Körper nicht so viel Energie aufzuwenden. Dadurch steht mehr Energie zur Verfügung. Jahrelang experimentierte der Profi-Sportler, um eine optimale Zusammenstellung der pflanzlichen Lebensmittel zu finden. Sein Ziel: eine Ernährung, die seine Leistung, das Training und vor allem die Regenerationsphase optimierte. Mit Erfolg: Er war nicht nur professioneller Ironman-Triathlet, sondern auch Sieger des kanadischen Ultramarathons von 2003 und 2006 über 50 Kilometer. Für diejenigen, die nicht damit vertraut sind, ein Ionman-Triathlon beinhaltet: 3,86 km schwimmen, 180 km Rad fahren und ein Marathonrennen von 42,195 km, alles ohne Pause. Es ist eine der härtesten sportlichen Disziplinen überhaupt.

2007 erschien sein erstes Buch The Thrive Diet, in dem Brendan Brazier erklärt, auf welche Weise vegane Ernährung zu einer besseren sportlichen Leistung führt. Die Thrive-Diät richtet sich jedoch nicht nur an Profisportler, sondern an jeden, der optimale Gesundheit und Leistungsfähigkeit erlangen und Krankheiten vorbeugen möchte.

Hugh Jackman: Wolverines Muskeln diesmal auf Pflanzenbasis

»Wie die meisten von uns möchte ich das Beste aus mir herausholen, aus meinem Körper und aus meinem Geist«, schreibt Hugh Jackman in seinem Vorwort zu Vegan in Topform. Für seine Rolle als Wolverine im neuen »X-Man«-Film musste sich er 20 Pfund Muskeln »anfuttern«. Für frühere Wolverine-Verfilmungen hatte er dafür »ganze Dörfer von Hühnern« verschlungen. Seiner Gesundheit zuliebe war es ihm dieses Mal wichtig, gänzlich auf Hähnchenfleisch zu verzichten. Dafür beschäftigte er sich mit veganer Ernährung - und zwar mit der Thrive-Diät von Brendan Brazier. »Da war dieser Profi-Athlet, der beschrieb, wie gut sich seine vegane Ernährung auf sein Trainingsprogramm ausgewirkt hatte - das immerhin viel anspruchsvoller war als meines - und wie es ihn von vielem befreit hatte, was ich bei meinem Training auch durchmachte.« Je mehr er las, desto interessierter wurde der Schauspieler - und schließlich vollauf begeistert: »In meinem Beruf muss ich für unterschiedliche Rollen körperlich anders aussehen, aber ich bin nicht mehr bereit, das auf Biegen und Brechen durchzuziehen. In erster Linie bin ich heute Familienvater, und es war mir eigentlich schon immer wichtig, so gesund wie möglich zu leben, den Körper mit Respekt zu behandeln und den Kindern hoffentlich ein Vorbild zu sein und ihnen den Weg zu einem gesunden, vitalen Leben zu ebnen.«

Durch die Thrive-Diät von Brendan Brazier entwickelte Hugh Jackman zusätzliche Energie und fand einen tieferen Schlaf. Auch stellte er fest, dass er durch vegane Ernährung als Tänzer, der auf dem Broadway auftritt, beweglicher ist und nicht so schnell müde wird.

»Es ist meine feste Überzeugung, dass die Art, wie sich unsere Gesellschaft seit den letzten Jahrzehnten ernährt, vollkommen falsch ist und dass viele Krankheiten auf diese Fehlernährung mit ihren Konservierungsstoffen, Zusätzen und leeren Kalorien zurückzuführen sind«, so Hugh Jackman. »Dieses Buch zeigt uns allen den Weg.«

Das Geheimnis der Thrive-Diät des kanadischen Triathleten Brendan Brazier

Zu Beginn seiner Karriere als Berufssportler nahm Brendan Brazier 8000 Kalorien am Tag zu sich, um im Training Leistung zu bringen. Doch danach musste er lange Ruhepausen einlegen - der Körper musste sich vom Energieverbrauch erholen, der durch eine solch gewaltige Kalorienmenge entstand. Dieses Phänomen bezeichnet Brendan heute als »Ernährungsstress«: »Ich lernte, dass viele konventionelle Lebensmittel ständig ein erhöhtes Maß an Stress im Körper hervorrufen«, erklärt Brendan Brazier.

Ernährungs-Stress entsteht durch die heute übliche Ernährung mit vielen raffinierten Kohlenhydraten und ungesundem Fett: Fastfood, Burger, Pommes, gezuckerte Cerealien, Limonaden, Chips, Süßigkeiten, Schokolade. Als Profi-Sportler stellte er fest, dass ihn auch stärke- und kalorien­haltige Lebensmittel wie Pasta, Brot oder weißer Reis müde machten - und er hatte ständig Hunger. So ersetzte er diese durch Lebensmittel, die leichter zu verdauen sind und mehr Energie liefern: Amaranth, Quinoa, Buchweizen oder Wildreis, also so genannte Pseudogetreide.

Der Triathlet fand heraus, dass der Schlüssel für sportlichen Erfolg in den Regenerationsphasen liegt: Wenn sich der Körper besser und schneller erholt, kann er schneller wieder mit dem Training beginnen. Durch Nahrung, die leicht zu verdauen ist, kann der Körper die Energie, die er sonst zur Verdauung bräuchte, für andere Dinge einsetzen - so zum Aufbau von Muskeln mit besserer Funktionalität. »Mein Körper wurde effizienter und konnte zum Beispiel mehr Energie in die Zellerneuerung der vom Training geschädigten Muskeln stecken«, so Brendan.

Das Geheimnis der Thrive-Diät: Nur natürliche und direkt verwertbare Nahrungsmittel mit hohem Nutzen verwenden! Denn durch eine optimale Energie- und Nährstoffversorgung regeneriert sich der Körper schneller. Von hohem Nutzen sind Feld- und Garten­früchte, die roh oder bei niedriger Temperatur gekocht gegessen werden. Ihre reichhaltigen Vitalstoffe können direkt und ohne Umwandlung verstoffwechselt werden. Sie liefern nährstoffdichte Vollwertkost mit vielen natürlichen Vitaminen und Mineralstoffen. Ihre basischen Eigenschaften gleichen den ph-Wert im Körper aus. Der Körper muss nicht künstlich dazu stimuliert werden, seinen Energiehaushalt anzuzapfen.

Die Basis der Ernährung bilden unverarbeitete Gemüse und Obst. Dazu kommen Hülsenfrüchte, Pseudogetreide und Samen sowie kaltgepresste Öle, Nüsse und Avocado. Stärkehaltige Gemüse wie Kartoffeln und Kürbis sowie Vollkorngetreide werden nur sehr mäßig verzehrt. Zur Leistungssteigerung kann die Ernährung mit »Superfood« optimiert werden: Dazu zählen die Andenwurzel Maca, die legendäre Alge Chlorella oder das nahrhafte Hanfprotein.

Brandan setzt auf viel Rohkost, die nicht höher als auf 48 Grad erhitzt wurde: »Das Kochen und Garen bei hohen Temperaturen zerstört Enzyme und Vitalstoffe, die für eine effiziente Verdauung notwendig sind«, schreibt er in Vegan in Topform. »Bevor der Körper gekochte Nahrung verarbeiten kann, muss er erst Enzyme produzieren, die ihm beim Verdauungsprozess helfen. Das erfordert einen Energieaufwand, der eine gewisse Belastung darstellt.«

Die Thrive-Diät führt zum Abbau von Körperfett und Aufbau von Muskelmasse, zu Leistungssteigerung, weniger Stress und Heißhunger auf Junkfood, geistiger Klarheit und besserem Schlaf. Eines der Prinzipien ist, nicht so viele Kalorien zu sich zu
nehmen, aber trotzdem satt zu werden. Sportwissenschaftlerin und Veganerin Dr. Katharina Wirnitzer ist von dem hohen Praxis­bezug von Vegan in Topform begeistert. Dazu gehören zum Beispiel wertvolle Tipps wie: Was esse ich vor, während und nach dem Sport? »Mit der Thrive-Diät finden Sie zurück zu ihrem Körper, zu einem neuen Körpergefühl und damit zu einem neuen Lebensgefühl!«, so die Sportwissenschaftlerin.

Vollwertige pflanzliche Ernährung: Gesünderer Körper - gesündere Umwelt

Die Erzeugung, die Verarbeitung und der Transport von Nahrungsmitteln hat bekanntlich gewaltige Auswirkungen auf unsere Umwelt - mehr als die aller anderen Industriezweige und mehr als der gesamte Verkehr weltweit.

»Wissenschaftler sind sich einig, dass jeder von uns durch Energieeinsparung einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten kann und dies auch tun sollte«, schreibt Brendan Brazier. »Da die Nahrungsmittelerzeugung in der westlichen Welt den größten Energiebedarf für sich in Anspruch nimmt, lässt sich hier auch am besten ansetzen. Ein geringerer Verarbeitungs­aufwand bei den Nahrungsmitteln wäre nicht nur für unsere
Gesundheit gut, sondern auch für die Umwelt.«

Bekanntlich werden für die Produktion von einem Kilo Fleisch bis zu 16 Kilo Getreide oder Soja und um die 15.000 Liter Wasser verbraucht. »Es ist also keineswegs energieeffizient, Pflanzen zuerst an Tiere zu verfüttern, nur um dann die Tiere zu essen«, so Brendan Brazier. »Isst ein Mensch zum Beispiel eine Pflanze, dann bleiben ihm je nach Verdaulichkeit und Nutzen der Pflanze knapp 20 Prozent der Energie dieser Pflanze als Brennstoff und zum Wiederaufbau von Zellgewebe. Wird die Pflanze von einem Tier gefressen, dann findet ein ähnlicher Energieverlust statt, und wenn das Tier dann von einem Menschen gegessen wird, gehen noch einmal 80 bis 95 Prozent Energie verloren.« Dazu komme noch der Verbrauch an fossiler Energie, um Zwischenschritte wie Transport, Schlachtung und Verpackung zu ermöglichen. »Es könnten bis zu 30 Prozent Energie eingespart werden, wenn wir eine energieeffizientere Ernährungsweise hätten«, so Brendan. Und er weist darauf hin, dass für die Herstellung von Fleisch und Milchprodukten das meiste Land, das meiste Wasser und die meiste Energie verbraucht werde.

»Die Vorstellung, Hunde und Katzen zu essen ist furchtbar. Aber da ist kein Unterschied, wenn man Kühe und Schweine und Hühner isst...«

Brendan Brazier ist aus gesundheitlichen Gründen Veganer geworden, um ein besserer Athlet zu sein - und entdeckte dann die positiven Auswirkungen der pflanzlichen Ernährung auf unsere Umwelt, unseren Planeten und die Tiere.

Im Gespräch mit der Zeitschrift »Freiheit für Tiere« sagt er: »Die Leute haben Haustiere - Katzen und Hunde - und essen Schweine und Kühe. Und sie machen da einen Unterschied. Natürlich ist da in Wirklichkeit nicht dieser Unterschied: Ein Schwein ist so intelligent wie ein Hund, und es wird geschlachtet - ihren Hund würden die Leute nie schlachten. Dagegen werden in China Hunde und Katzen gegessen. Die Leute dort essen alles, was ja eigentlich viel folgerichtiger ist. Ich denke, es ist wahr: In Wirklichkeit ist da kein Unterschied. - In China machen sie keinen Unterschied: Sie essen alles. Und du hast recht: Die Vorstellung, Hunde und Katzen zu essen ist für uns furchtbar. Aber da ist wirklich kein Unterschied, wenn man Kühe und Schweine und Hühner isst.«

Lesen Sie das »Freiheit für Tiere«-Interview mit Brendan Brazier:
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Vegane Glücksküche: Soja- & glutenfrei
Vegane Glücksküche: Soja- & glutenfrei
von Daniela Friedl
  Taschenbuch

21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Essen Sie sich glücklich!, 11. Juli 2014
In »Vegane Glücksküche« erwarten Sie über 100 gekochte und rohköstliche Leckereien, allesamt vegan, soja- und glutenfrei. Das neueste Kochbuch von Daniela Friedl ist in Co-Produktion mit der veganen Rohköstlerin Miriam Emme entstanden.

»Der Mensch ist, was er isst«. Durch eine gesunde pflanzliche Ernährung können wir nicht nur unserem Körper Gutes tun,sondern auch unserer Seele. Denn pflanzliche Nahrung ist eine friedliche Nahrung, für die kein Tier leiden oder sterben musste. Doch wussten Sie, dass bestimmte pflanzliche Lebensmittel unsere Stimmung positiv beeinflussen können? So enthalten Cashew­kerne und Kakao viel Tryptophan, das wir brauchen, um das Glücks­hormon Serotonin zu bilden. Und die rein pflanzlichen ungesättigten Fettsäuren sind gut für Gehirn und Nerven. Übrigens wirken auch die Farben leuchtender Früchte positiv auf unsere Stimmung!

In »Vegane Glücksküche« gibt’s Smoothies fürs Wohbefinden: von »Spinat-Löwe« über Mango-Hanf-Drink bis zum cremigen Mandelmilchshake.

Löffelweise Glück versprechen die Suppen: Wie wär’s mit einem frischen Erbsen-Minzsüppchen, einer Zitronengras-Kokossuppe oder Karotten-Ingwer-Suppe? Knackfrisches Hochgefühl liefern die Salate, ob Kichererbsen-Zitronen-Salat oder süßer Ruccola-Tomaten-Salat mit Datteln. Die Rezepte für Brot und Gebäck sind glutenfrei und damit auch für Allergiker geeignet: zum Beispiel Sonnenblumenbrot mit Amaranth, Sesam-Leinsam-Knäcke oder Rohkostbrot Paprika-Tomate.

Hervorzuheben sind die leckeren Aufstriche, allesamt cremige Seelenstreichler: Ob Sonnengelber Linsenaufstrich - Linsen sind wie alle Hülsenfrüchte echte Powerpakete -, Cashewkäse mit viel Magnesium und glücklich machendem Trytophan oder pikanter Mandelstreichkäse mit seinem reichen Nähr- und Vitalstoffspektrum, darunter Kalzium und B-Vitamine. Da die Aufstriche nicht erhitzt werden bleiben alle Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe erhalten.

Herzhafte Gaumenfreuden versprechen die Hauptgerichte: Wie wär’s mit Amaranth-Ayurveda-Pfannkuchen, Wedges mit Bohnen-Aioli oder Kartoffel-Taler mit Sauerkraut?

Nicht fehlen darf der süße Schlüssel zum Glück: Ob schoko­ladige Kokos-Erdbeeren, gefrorene Pflaumen-Zimt-Törtchen oder rohe Bananencrepes mit Früchten der Saison - diese Naschereien sind nicht nur köstlich süß, sondern auch noch super gesund!


Die Zukunft der Arten: Neue ökologische Überraschungen
Die Zukunft der Arten: Neue ökologische Überraschungen
von Josef H. Reichholf
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konventionelle Landwirtschaft und Jagd: Die größten Feinde der Arten, 13. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Zukunft der Arten gilt als hochgradig bedroht. Viele Pflanzen- und Tierarten, die früher selbstverständlich waren, kommen gegenwärtig nur noch selten vor oder sind vollständig verschwunden.

Andere Arten hingegen wurden häufiger und neue Arten wanderten ein oder konnten sich ansiedeln, nachdem sie zuvor nur in Gärten vorgekommen waren. »Unser« Mais kommt ursprünglich aus Mexiko, die Kartoffel aus den südamerikanischen Anden, Gers­te und Hopfen stammt aus Zentralasien. »Unsere« Buche stammt aus Südosteuropa. Und unsere Rinder stammen nicht von den germanischen Ur-Rindern ab, sondern von kleinwüchsigen Arten aus Vorderasien.

Der renommierte Biologe Prof. Dr. Josef H. Reichholf, ehemals Leiter der Abteilung Wirbeltiere der Zoologischen Staatssammlung München, hat über »Die Zukunft der Arten« ein aufrüttelndes Buch geschrieben - ein »Muss« für jeden ökologisch Interessierten.

Immer längere Rote Listen

Rund die Hälfte der mit­teleuropäischen Arten gilt als gefährdet. Die Roten Listen werden von Jahr zu Jahr länger. Aus ihnen geht hervor, dass der Artenschutz in den letzten 30 Jahren weitgehend erfolglos blieb - trotz der ungezählten Anstrengungen von Natur- und Tierschützern. Reichholf weist darauf hin, dass so manche dieser Bemü­hungen sogar contraproduktiv wirken - nämlich dort, wo der Mensch meint, er müsse eine Pflanzen- oder Tierart schützen, indem er andere vernichtet. Müssen wir den Wald vor den Rehen schützen, wie die Jäger behaupten? Müssen wir zum Schutz der Brutvögel in den Gärten massenhaft Rabenvögel abknallen?

Reichholf meint nein, denn »die Natur ist von Natur aus veränderlich, dynamisch«. Sie regelt sich selbst, und so schwanken die Bestände und die Arten je nach Klima oder Ver­änder­ung des Lebensraumes ganz natürlich.
Die wirklichen »Feinde« der Artenvielfalt sind zwar längst erkannt, doch wagt sich kaum jemand heran: die moderne Landwirtschaft und die Jagd.

Artenfeind Nr. 1:
Die industrielle Landwirtschaft

Der Artenschwund geht mit weitem Abstand zuerst auf das Konto der modernen Landwirtschaft: Überdüngung, Strukturverarmung und Vereinheitlichung der Lebensbedingungen (um möglichst gleichartige Produktionsverhältnisse zu schaffen) sind Arten-Killer. »Der Stickstoff wurde zum Erstick-Stoff für die Artenvielfalt. Überdüngung, speziell auch mit Gülle, belastet Böden, Grundwasser, Oberflächengewässer und die Luft.« Es fehlt an Lebensräumen wie Hecken, Gewässern, und Stellen ohne intensive landwirtschaftliche Nutzung.

Naturschützer geben sich große Mühe: Mit großem Einsatz von Helfern und mit viel Geld werden für Kröten Amphibien-Leitplanken und Tunnel zur Unterquerung von Straßen gebaut. »Doch was nützt es den Kröten, wenn ihre Teiche von der Landwirtschaft zugedüngt werden?«, fragt der Biologe.

Artenfeind Nr. 2: Die Jagd

Artenschutzerfolge zeigten sich laut Reichholf nur dort, wo die frühere Verfolgung von Arten beendet werden konnte. Als Beispiel nennt er den Biber: Seine Rückkehr verdanken wir der aktiven Wiedereinbürgerung und dem Schutz vor Verfolgung. Die Be­deutung des Schutzes vor Verfolgung für die Artenvielfalt zeigt sich in unseren Städten: Während auf dem Land immer mehr Tierarten aussterben, nimmt die Artenvielfalt von frei lebenden Säugetieren und Vögeln in den Städten zu.

»Jeder kann dies an der ungleich geringeren Scheu der in den Städten lebenden Tiere im Vergleich zum freien Land draußen direkt feststellen«, schreibt Reichholf. Und: »Bei den meisten der größeren Arten hängt die Zukunft nicht am Klimawandel oder an den Störungen durch Spaziergänger oder Naturfreunde, sondern an den Gewehrläufen der Jäger.« Die Jagd erzeuge künstlich Scheuheit und schränke damit die Lebensmöglichkeiten der bejagten Arten sehr stark ein - und das nur wegen der Verfolgung durch eine kleine Minderheit.

Gegenüber der Jagd seien die Schädigungen durch Bau- und Siedlungstätigkeit und Industrie vergleichsweise gering. Nicht einmal dem Verkehr könne eine massivere Dezimierung von Vögeln und Säugetieren angelastet werden als der Jagd. Das ergebe sich aus den Jagdstatistiken in aller Deutlichkeit.

Um die Natur zu schützen, wurden Naturschutzgebiete an­gelegt. Doch die Einschrän­kungen und Begehungsverbote brachten oft keineswegs die erhofften Besserungen. »So­lan­ge in Schutzgebieten wie `Europareservaten für Was­servögel' und `Feuchtgebieten von internationaler Bedeutung' oder in so genannten, je­doch meist nicht wirklichen `Nationalparks' gejagt werden darf, werden die attraktiven Arten scheu bleiben. Und störungsanfällig.«

»Die Natur ist zu schön und zu wichtig!«

Reichholf kommt zu dem Schluss: »Es sieht nicht gut aus, gar nicht gut!« Der Mensch hat sich immer mehr von der Natur getrennt. »Dazu darf es nicht kommen. Dafür ist die Natur zu schön, zu wertvoll und auch zu wichtig für Menschen jeden Alters.«


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