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Rezensionen verfasst von
Julia Brunke "info42630"
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Alter Hund: Der richtige Umgang mit Hundesenioren
Alter Hund: Der richtige Umgang mit Hundesenioren
von Tina Ehmke
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn der Hund so langsam in die Jahre kommt, 12. August 2016
Wenn der Hund so langsam in die Jahre kommt, sollte man sich als verantwortungsvoller Hundehalter rechtzeitig über die möglichen Alterserscheinungen informieren und sich damit vertraut machen, wie man seinem Vierbeiner den letzten Lebensabschnitt so angenehm wie möglich gestaltet. Tina Ehmke, die in Bremen eine Kleintierpraxis für Naturheilkunde & Physiotherapie führt, hat nun dazu ein informatives und wichtiges Buch geschrieben.

In ihrem Buch »Alter Hund – Der richtige Umgang mit Hunde­senioren« erklärt Tina Ehmke viel Wissenswertes über Pflege und Ernährung von Hundesenioren, die häufigsten Krankheiten und Alterserscheinungen und Therapien für den alten Hund.

Dabei geht es nicht nur um die Zipperlein, die im Alter auftreten oder vielleicht um eine Nahrungsumstellung, sondern vor allem auch darum, was zu tun ist, wenn die Sinne langsam nachlassen und der Hund allmählich dement wird. Denn auch Demenz kommt bei Hunden häufiger vor als vermutet, besonders weil heute viele Hunde durchschnittlich älter werden als früher.

Dieses Buch bietet eine Hilfestellung für alle, die einem Hunde­senior an ihrer Seite einen ruhigen Lebensabend ermöglichen möchten, wie man so manche Probleme löst und so auch selbst das Alter seines Hundes genießen kann.


Aufstand der Wildtiere: Ein Tierschutzabenteuer mit Maxi und Wutz
Aufstand der Wildtiere: Ein Tierschutzabenteuer mit Maxi und Wutz
von Claudia Hämmerling
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

5.0 von 5 Sternen Ein spannendes Tierschutzabenteuer für kleine und große Tierfreunde:, 10. August 2016
Claudia Hämmerling, GRÜNEN-Abgeordnete in Berlin, hat ein Kinderbuch geschrieben, das für alle Menschen, die Tiere lieben, wirklich lesenswert ist. Es heißt »Aufstand der Wildtiere – Ein Tierschutzabenteuer mit Maxi und Wutz« und ist ein Plädoyer gegen Massentierhaltung, das Töten von Tieren für den Fleischkonsum und für die Freiheit der Tiere.

»Aufstand der Wildtiere« erzählt von Maxi, einem Schweinemädchen, das in einer riesigen Halle, auf Betonboden zusammengequetscht mit zahllosen Schweinen, lebt und noch nie den Himmel oder eine Wiese gesehen hat. Eines Tages werden die Schweine in einen Tiertransporter verladen. Maxi hofft auf spannende Abenteuer. Doch Stunde um Stunde vergeht und Maxis Hoffnung auf ein besseres Leben schwindet. Auf einmal kracht es, Maxi wird durch die Gegend geschleudert. Als sie zur Besinnung kommt, entdeckt sie ein Loch in der Transporterwand. Sie zögert nicht und kann entkommen. So beschert der Unfall Maxi das Abenteuer ihres Lebens: Sie rettet sich in einen Wald und lernt Wutz, ein junges Wildschwein, und seine Freunde kennen und sogar den weisen Keiler Säbelzahn, der die Sprache der anderen Tiere im Wald und sogar die Menschensprache versteht. Maxi erlebt, dass es auch Menschen gibt, die Freunde der Tiere sind. Doch es gibt eine große Gefahr, die Menschen und Tiere gleichermaßen bedroht...

Mit Kreativität und Erfindungsgeist setzen sich die Kinder und viele Dorfbewohner gemeinsam mit Maxi, Wutz und ihren Wildtierfreunden gegen zwei geld- und machtgierige Männer zur Wehr, die um jeden Preis eine Schweinefabrik errichten wollen. Alle haben bald
begriffen, dass das Projekt nicht nur die dörfliche Idylle, sondern auch die Umwelt und damit den Lebensraum der Wildtiere zerstören würde. Kann diese Gefahr noch abgewendet werden?

Claudia Hämmerling, tierschutzpolitische Sprecherin, und Stefan Gelbhaar, stellvertretender Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Berliner Abgeordnetenhaus:
»Nach einem Bericht der UN-Welternährungsorganisation ist die Fleischwirtschaft Hauptverursacher der größten Umweltprobleme unserer Zeit, einschließlich des Klimawandels.
Initiativen zur Senkung des Fleischkonsums sind unpopulär, weil es unbequem ist, lebenslang praktizierte Konsum- und Essgewohnheiten zu verändern. Jedoch besteht schon aus
Klimaschutzgründen dringender politischer Handlungsbedarf.
Das Kinderbuch »Aufstand der Wildtiere« soll einen Beitrag zu einem respektvollen Umgang mit Tieren und zu einem bewussteren Umgang mit Lebensmitteln leisten.«


Be faster go vegan: Mit 75 schnellen Rezepten
Be faster go vegan: Mit 75 schnellen Rezepten
von Ben Urbanke
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,80

5.0 von 5 Sternen »Es ist erstaunlich, dass sich Sportler oft so wenig Gedanken über Ernährung machen«, 10. August 2016
Radfahren war schon immer seine Leidenschaft: »Radfahren bedeutet für mich draußen sein, in der Natur, im Freien«, erklärt Ben Urbanke. »Besonders morgens, wenn die Luft klar ist, fahre ich so oft wie möglich los. Ich genieße das Gefühl, dass mein Körper und das Rad eine funktionierende Einheit bilden«. Der 32-Jährige aus Münster fährt Non-Stop-Rennen über 400, 600 und sogar mehr als 1000-Kilometer. Sein sportliches Highlight ist das legendäre Rennen Paris – Brest - Paris, bei dem er 2015 für die Strecke von 1.200 Kilometern mit 12.000 Höhenmetern weniger als 50 Stunden brauchte. Ben Urbankes Credo lautet: »Be faster go vegan«. Der Radsportler setzt auf pflanzliche Ernährung - ohne Zusatzstoffe, Gluten oder Soja, dafür voll gepackt mit Nährstoffen und Vitaminen.

»Es ist erstaunlich, dass sich Sportler oft so wenig Gedanken über Ernährung machen«

»Vor einiger Zeit bin ich dazu übergegangen, meine Verpflegung für Trainingseinheiten und Rennen selber herzustellen, und meine großen Leistungssteigerungen der letzten Jahre
geben mir Recht«, schreibt er in seinem Buch »Be faster – go vegan«. Der Radsportler gibt zu bedenken: »Eigentlich ist es erstaunlich, dass sich Sportler oft so wenig Gedanken machen, was sie ihrem Körper beim Sport zumuten. Bei Radrennen wird man vom Veranstalter üblicherweise mit Erbseneintopf, Pommes oder Käse- und Salamistullen ‚verpflegt’ – eine optimale Versorgung für Sportler sieht sicher anders aus!« Auch viele der üblichen Energie-Riegel und Energie-Drinks sind nicht wirklich gesund, weil sie zu viel Zucker, Zusatzstoffe und künstliche Aromen enthalten und industriell stark verarbeitet sind.

»Viele Sportler machen sich tatsächlich mehr Gedanken um ihre Ausrüstung als um ihren Körper selbst«, so der Radsportler weiter. »Doch egal, wie toll dein Rad oder dein Laufschuh, dein Neoprenanzug oder deine Pulsuhr auch sein mag, egal wie hoch deine Startgebühr war, am Ende ist es dein Körper, der die gewünschte Leistung erbringen soll. Deswegen ist es so
wichtig, was du isst: Mit der richtigen Nahrung stellst du ihm all die Energie zur Verfügung, die er braucht.«

Ultimative Sportlernahrung: Vollwertige Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte

Ben legt Wert auf vollwertige Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte: rein pflanzlich, biologisch und naturbelassen, mit einem hohen Rohkostanteil. Magenprobleme und Leistungs­tiefs nach der Verpflegungspause kennt er schon lange nicht mehr – auch keinen Heißhunger oder plötzlichen Leistungseinbruch, keinen Muskelkater und keine langen Regenerations­zeiten. »Die optimale Ernährung ist, neben ausgewogenen Trainings­einheiten, vermutlich die wichtigste Stellschraube auf dem Weg zu sportlichen Höchstleistungen.«

Eine falsche Ernährungsweise rächt sich natürlich nicht nur bei Sportlern: »Die Folge einer Ernährung, die auf ungesunden Lebensmitteln mit vielen leeren Kalorien und wenig Nährstoffen basiert, ist ein chronischer Nährstoffmangel. Diesen versucht der Körper auszugleichen, indem er nach mehr Nahrung verlangt – ein Teufelskreis.«

Nährstoffe: »Tankfüllung des Sportlers«

Die Nährstoffe sind – bildlich gesprochen – die »Tankfüllung des Sportlers«. Ben erklärt, dass Kohlenhydrate für Sportler (und nicht nur für diese) der wichtigste Energielieferant sind und den größten Anteil in unserer Ernährung ausmachen sollten. Dabei sollten wir natürlich Weißmehl, Industriezucker und
Fertigprodukte meiden und stattdessen auf komplexe,
ballaststoffhaltige Kohlenhydrate setzen, weil sie eine höhere Nährstoffdichte besitzen. Komplexe Kohlenhydrate werden deutlich langsamer verstoffwechselt und sorgen für einen
konstanten Blutzucker­spiegel und eine länger anhaltende Energieversorgung. Die besten Lieferanten für komplexe Kohlenhydrate sind Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Sie versorgen uns außer­dem auch noch mit wichtigen Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen.

Fette bezeichnet Ben als unsere »Brennstoffzellen«. Dabei kommt es darauf an, die richtigen Fette in geeigneter Menge zu sich zu nehmen. Bekanntlich ist Fett nicht gleich Fett: Pflanzliche Fette aus Leinöl, Hanföl, Olivenöl, Kernöl, Nüssen, Avocados oder Chia-Samen enthalten einen hohen Anteil der gesunden einfach und mehrfach gesättigten Fettsäuren wie
die lebenswichtigen Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren. Da pflanzliche Fette kein Cholesterin enthalten, beugen sie dem Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Proteine sind die »Baumaterialien«: Wir brauchen sie für den Aufbau von Zellen und Muskeln, für die Knochengesundheit, zur Regulierung von Stoffwechselvorgängen, für die Immunabwehr und vieles mehr. Zum Aufbau körpereigener Proteine benötigt unser Körper 20 Aminosäuren. Acht davon sind essenzielle Aminosäuren, die unser Körper nicht selbst herstellen kann und somit über Nahrung zugeführt werden müssen. Hervorragende pflanzliche Proteine finden wir in Hülsenfrüchten wie Linsen, Bohnen und Erbsen, in Lupinen, Hanf, Getreide, Nüssen und Samen. Gerade nach dem Sport benötigt der Körper in der Regenerationsphase hochwertige Proteine für Reparaturprozesse im Körper und für den Muskelaufbau.

»Wichtig ist hier nicht die Quantität der Proteine, sondern die Qualität: Proteine sollten einen möglichst hohen Anteil an essenziellen Aminosäuren aufweisen«, so Ben Urbanke. »Je schneller du regenerierst, desto schneller kannst du wieder trainieren.«

Unser Körper benötigt nicht nur die Makronährstoffe (Proteine, Fette, Kohlenhydrate), sondern ebenso Mikronährstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe. Ein dauerhafter Mangel an einem oder mehreren Mikronährstoffen kann zu Krankheiten führen. »Sportler benötigen drei bis vier Mal mehr Mikronährstoffe als Nicht-Sportler«, erklärt Ben Urbanke.
Mikronährstoffe erhalten wir besonders über frisches Obst und Gemüse, grünes Blattgemüse, Kräuter und Wildkräuter, Nüsse, Samen, Vollkorngetreide. Nährstoffbomben sind Superfoods wie die Inkagetreide Quinoa und Amaranth, Chiasamen, Hanfsamen und Hanföl, Lupinen, Kokosmus, Erdmandeln, Aronia-, Acai- und Gojibeeren, Kakaonibs, Baobab, Maca, Moringa, Matcha, Weizen- und Gerstengras sowie Chorella und Spirulina.

Optimale Energieversorgung: Das richtige Timing

»Das richtige Timing für die Nahrungsaufnahme ist ein entscheidender Leistungsfaktor«, so der Radsportler. In seinem Buch erklärt er, wie eine optimale Energieversorgung vor, während und nach der sportlichen Belastungseinheit aussieht. Im Rezeptteil stellt er schnelle Sportlermahlzeiten wie Smoothies, Riegel, Gels und leckere Gerichte vor, die speziell auf die
Phasen vor dem Sport, während des Sports und nach dem Sport abgestimmt sind.

Vor dem Sport

Vor dem Sport sollte der Energiespeicher durch eine ausgewogene Ernährung aus komplexen Kohlenhydraten, hochwertigen Proteinen und guten Fetten sowie vielen Vitaminen und Mineralstoffen gut gefüllt sein. Die letzte Mahlzeit vor dem Sport sollte leicht und stärkehaltig sein (komplexe Kohlen­hydrate), außerdem protein-, fett- und ballaststoffarm, damit die Verdauung nicht zu sehr belastet wird. Ideal ist zum Beispiel ein Smoothiebowl mit Kokoswasser, Chiasamen, Baobab, Moringa oder Matcha sowie Früchten (z.B. Banane, Apfel, Orange, Datteln, Gojibeeren). In »Be faster - go vegan« finden sich viele Rezepte für köstliche Smoothies vor dem Sport.

Während des Sports

»Eine entscheidende Rolle spielt die Verpflegung unterwegs, wenn deine Sporteinheit mehr als 1,5 Stunden dauert«, erklärt Ben Urbanke. »Du solltest dann auf leicht verdauliche Nahrung in geringeren Portionen setzten, dafür aber häufiger nachlegen.« Komplexe Kohlenhydrate sorgen dafür, dass der Blutzuckerspiegel konstant bleibt und wir keine Hungerattacke und keinen Leistungs­einbruch erleiden. »Deine Verpflegung sollte natürlich auch praktisch zum Mitnehmen sein und viele Nährstoffe bei möglichst geringem Volumen und Gewicht enthalten.«

Zum Mitnehmen für unterwegs eignen sich Energiekugeln und Riegel zum Beispiel mit Gojibeeren, Medjoul-Datteln, Cashew, Mandeln, Walnüssen und Kakonibs. Ideal sind Gele und Puddings mit gequollenen Chiasamen, Kokoswasser, Lupinen­mehl und Früchten (z.B. Banane, Apfel, Datteln). Die passenden Rezepte dazu stellt Ben Urbanke in seinem Buch vor.
Gojibeeren und Medjoul Datteln lassen sich unterwegs auch super pur knabbern. Auf mehrtägigen Touren empfiehlt es sich, Chiasamen mitzunehmen, weil sie leicht zu transportieren sind: Einfach in Kokoswasser oder einem anderen Getränk quellen lassen - fertig! Chiasamen sind wahre Nährstoffbomben, die lang anhaltende Energie liefern.

Nach dem Sport

»Direkt nach der Belastung beginnt die wichtige Regenerationsphase: Wasser- und Energiespeicher müssen wieder aufgefüllt werden, die Glykogenspeicher sind so gut wie leer«, so der Radsportler. »Jetzt sollte das Auffüllen möglichst schnell passieren, denn in den ersten zwei Stunden nach einer Belastung nehmen Muskelzellen besonders gut Energie auf.« Jetzt brauchen wir die Kombination von komplexen Kohlenhydraten und hochwertigen, schnell verwertbaren Proteinen, damit Mikroverletzungen in Muskeln, Sehnen und Gelenken repariert und die Muskeln optimal aufgebaut werden. Die Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen ist in der Regenerationsphase genauso wichtig. Ideal sind Quinoa, Amaranth, Lupinenmehl, Nüsse (Cashew...), Hanfsamen, Erdmandeln, Erbsen- und Hanfprotein gemischt mit Früchten (Banane, Heidelbeere, Ananas,...), Avocado, Spinat oder Kräutern.
In Bens Buch finden sich viele leckere Rezepte, welche die Regeneration nach dem Sport optimal unterstützen: Smoothies, Suppen, Salate, aber auch Hauptgerichte wie Zucchini-Spaghetti, Kichererbsen-Nudeln, Thai Kokos-Curry, Mango-Dal oder Quinoa-Bowl mit Gemüse und Lupinengeschnetzeltem.

Lesen Sie das "Freiheit für Tiere"-Interview mit Ben Urbanke: http://www.freiheit-fuer-tiere.de/artikel/interview-mit-ben-urbanke.html


Fit-Mix: Vegane Blitzrezepte aus dem Mixer
Fit-Mix: Vegane Blitzrezepte aus dem Mixer
von Sebastian Copien
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 15,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen »Mixen ist das neue Kochen«, 1. Juni 2016
»Meinen Hochleistungsmixer möchte ich privat, aber auch bei meinen Kochkursen und -events nicht mehr missen«, sagt Sebastian Copien, der seinen Mixer als »Wunderwaffe für die schnelle und gesunde vegane Küche« bezeichnet. In seinem neuen und inzwischen vierten Kochbuch »fit-Mix« stellt der Veggie-Koch unkomplizierte Rezepte für Smoothiebowls (das sind Smoothies plus Müsli-Zutaten, die richtig satt machen), verschiedene Sorten Pflanzenmilch, Shakes & Drinks, Suppen, Pastasaucen & Würzpasten, Marinaden & Dressings, Brotaufstriche & Dipps vor. Nicht fehlen dürfen natürlich köstliche Desserts, Sorbets & Eis. Und das Beste: Viele der gesunden Köstlichkeiten sind in weniger als 10 Minuten gezaubert.

»Das ist einfache und unkomplizierte Alltagsküche, so wie ich sie mag, und Essen, das den Körper stärkt«, so Sebastian Copien, »und das ganz ohne Industrieprodukte, weißen Zucker und gehärtete Fette.« Er verwendet ausschließlich beste, natürliche Zutaten aus biologischem Anbau, am liebsten aus dem eigenen Garten.

»Mixen ist das neue Kochen«, so das Credo des Veggie-Kochs. Denn Hochleistungsmixer sind wahre Küchen-Wunder: Einfach Obst, Gemüse und frische Kräuter in den Mixer, noch ein paar Superfoods dazu, Knopf an - und schon sind Drinks und Gerichte fertig, die vor Vitaminen & Vitalstoffen nur so strotzen.

Übrigens: Durch das feine Mixen wird Rohkost deutlich besser bekömmlich und unser Körper kann die Nährstoffe viel leichter aufnehmen. Obwohl ein guter Mixer Nüsse natürlich klein bekommt, sollte man sie einige Stunden einweichen, weil dann Enzyme gebildet werden und die wertvollen Inhaltsstoffe dem Körper voll zur Verfügung stehen.


Everyday Raw Detox
Everyday Raw Detox
von Meredith Baird
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,80

5.0 von 5 Sternen Köstliche Kreationen für vitale Energie, 17. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Everyday Raw Detox (Gebundene Ausgabe)
Gesunde, frische Lebensmittel sind nicht nur lecker, farbenfroh und nährstoffreich - sie reinigen ganz nebenbei unseren Körper.
Matthew Kenney und Meredith Baird haben in ihrem neuen Buch »Everyday RAW Detox« über 95 köstliche Kreationen für vitale Energie zusammengestellt.

Die Rezepte in »Everyday RAW Detox« lassen sich den persönlichen Bedürfnissen anpassen - egal, ob wir unseren Körper in einer Kur entgiften wollen oder zwischendurch eine gesunde Köstlichkeit genießen wollen. Alle Rezepte in dem Buch können die Gesundheit und die Heilung unseres Körpers unterstützen: indem wir Lebensmittel weglassen, die Entzündungen verursachen und uns statt dessen an sehr nährstoffreichen Lebensmitteln gütlich tun. Die Rohkostgetränke und -gerichte sind superleicht & schnell zuzubereiten: Alles, was man braucht, ist ein Mixer, ein Gemüse-Spiralschneider und eventuell ein Entsafter. Alle Rezepte sind vegan,
glutenfrei und frei von raffiniertem Zucker.

In »Everyday RAW Detox« finden Sie Rezepte für
- Pürierte Obsttonics (supergesunde Obst-Smoothies)
- Pürierte grüne Tonics (Smoothies mit Obst, Spinat, Minze, Spirulina & Co.)
- Safttonics & Gemüsetonics (mit dem Entsafter gepresst)
- Aufgusstonics (mit Heilkräutern oder einzigartigen Fermentierungsmethoden für maximales Detox-Potential)
- Frühstück- & Desserttonics (Müslis, Sorbets und vollwertige Desserts
- Dipps, Vorspeisen & Wraps
- Salat- & Suppentonics
- Hauptmahlzeiten & Getreidegerichte
- Haut- & Körpertonics


Pooja und Shanti
Pooja und Shanti
DVD ~ Pooja
Preis: EUR 10,28

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pooja und Shanti – Eine ganz besondere Freundschaft, 6. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Pooja und Shanti (DVD)
Der Film »Pooja und Shanti – Eine ganz besondere Freundschaft« schildert die Freundschaft zwischen Pooja Marske, die im Alter von fünf Jahren Freundschaft mit Elefanten in Indien schloss. In der Dokumentation werden original Foto- und Filmaufnahmen von Pooja und den Elefanten gezeigt, die ihre Eltern in Indien aufgenommen haben. Wir sehen die kleine Pooja, wie sie für ihre Elefantenfreundin Shanti auf dem Markt Tomaten einkauft, sie füttert und wie sie mit Shanti spazieren geht. Heute ist Pooja 16 Jahre alt. Rückblickend sie von ihren besonderen Erlebnissen mit den Elefanten und vor allem ihrer Freundschaft mit Shanti.

Am 26. April 1999 wird Pooja in Asien geboren. Ihre Eltern, Jessica Marske und Carsten Fricke, sind Journalisten und stammen aus Hamburg. Ab 2002 lebt die Familie halb in Indien und halb in Deutschland. Pooja lernt Englisch und fühlt sich in einem kleinen Dorf im indischen Bundesstaat Goa mehr zu Hause als in Hamburg. Sie besucht in Indien den Kindergarten, eine Vorschule und die erste Klasse einer privaten indischen Schule.

Pooja liebt Tiere. Wenn sie in den Wintermonaten mit ihren Eltern in Indien ist, füttert sie streunende Straßenhunde, nimmt Katzenwaisen auf und lässt sich liebvoll von Affen lausen.
Als Pooja fünf Jahre alt ist, lässt sie ihren Eltern keine Ruhe: Sie möchte einmal einen richtigen Elefanten sehen, einen ganz großen! Der Wunsch des kleinen blonden Mädchens führt sie und ihre Eltern 2004 in einen ganz neuen Lebensabschnitt: Die Familie fährt in den Nationalpark Mudumalai im Süden Indiens. Hier leben Elefanten in freier Wildbahn. Und tatsächlich sehen sie vom Auto aus Elefanten – sogar eine Elefantin, die ihr Junges säugt. Und nicht nur das: Seit einer Woche verbringen über 60 Tempelelefanten ihren »Urlaub« im Nationalpark. Pooja ist begeistert: So viele Elefanten zusammen zu sehen – das hat sie sich selbst in den kühnsten Träumen nicht erhofft. Das Mädchen kann den Elefantenkindern stundenlang zusehen wie sie spielen. Und sie lernt Subbu kennen. Er ist Fährtenleser und wurde im Dschungel geboren. Er kennt sogar die geheimsten Rückzugsgebiete der wilden Tiere. Subbu liebt Elefanten. »Elefanten sind in Indien heilige Tiere, deshalb gibt es auch in vielen Tempeln Elefanten«, erklärt er Pooja. »Und warum brauchen Tempelelefanten Urlaub?«, fragt sie. »Das Leben im Tempel ist nicht artgerecht«, erklärt Subbu. »Sie haben viel zu wenig Bewegung und oft werden sie auch falsch ernährt.«

Pooja schließt Freundschaft mit den Mahouts. Jeder Tempelelefant hat seinen eigenen Mahout - einen Mann, der sich sein ganzes Leben lang um ihn kümmert. Und vor allem schließt sie Freundschaft mit Shanti, einer 49-jährigen Tempelelefantin.

Die Familie schlittert in ein Thema, das sie bis heute nicht mehr loslässt und sie bis in ihre Träume begleitet: Sie erfahren Elefanten als die zärtlichsten Tiere der Welt - und spüren gleichzeitig das unvorstellbare Leid, das viele gefangene Elefanten ertragen müssen. Von den Erfahrungen berichten Pooja und ihre Eltern in dem Buch »Pooja, das Elefantenmädchen«, das 2006 erschienen ist.

Elefanten – Götter in Ketten

Die meisten in Gefangenschaft gehaltenen Elefanten werden aus der Wildnis gefangen und mit grausamen Methoden trainiert.

Asiatische Elefanten gehören zu den sehr bedrohten Tierarten. In Indien leben offiziell 3.500 Elefanten in Gefangenschaft. Der Kontrast zwischen der Verehrung dieser Tiere als Gottheit und dem würdelosen Leben in Ketten, das sie führen, könnte nicht größer sein. Die indische Bevölkerung liebt die Elefanten und glaubt, sie verbringen ein Leben in Luxus - doch die lebenden Götter sind eine vom Menschen ausgebeutete Kreatur.

Die aus der Wildnis gefangenen Elefanten müssen gezähmt werden. Das hört sich harmlos an, ist aber ein grausamer Akt, in dem das Tier physisch und psychisch gebrochen wird. Ein Drittel aller Wildfänge stirbt während dieses Prozesses. Der Mahout muss das Tier dominieren, um es befehlen zu können. Der Unterschied in Statur und Kraft zwischen Mensch und Elefant kann nur durch Brutalität und psychischen Druck ausgeglichen werden, so glaubt man in Indien. Das Tier wird diagonal angekettet und von mehreren Mahouts mit Stangen, Stöcken und Haken malträtiert und in einen konstanten Zustand von Angst versetzt. Oft wird der Wildfang unter Wasser-, Nahrungs- und Schlafentzug gesetzt sowie ungeschützt der Sonne ausgesetzt, um das Tier zusätzlich zu schwächen.

Es ist bekannt, dass Elefanten ein hervorragendes Langzeitgedächtnis haben und diese Qualen nie vergessen.

Pooja und Shanti – eine ganz besondere Freundschaft

Shantis Mahout ist freundlich: Er schreit seine Anweisungen an die Elefanten nicht, sondern spricht ganz normal mit ihnen. Vor allem hat er keins von diesen Eisen mit dem Haken in der Hand, mit denen die Elefanten gefügig gemacht werden sollen. Jeden Tag geht Pooja mit Shanti und dem Mahout zum Baden an den Fluss. Pooja darf mithelfen, Shanti zu waschen, zu bürsten und zu füttern. Wenn Pooja ihr Frühstück isst, setzt sie sich zu Shantis Füßen auf eine Decke. Da beginnt Shanti plötzlich mit ihrem Rüssel, Pooja abzutasten und am Hals zu kitzeln! »Ich bin total kitzelig am Hals«, erzählt Pooja. »Ich hab mich nachher gefragt, woher sie weiß, dass ich am Hals so kitzelig bin.« - Die Mahouts wundern sich sehr über Shantis neue, verspielte Seite.

Pooja erzählt 2007 im »Freiheit für Tiere«-Interview wie das ist, wenn man eine Freundschaft mit einem Elefanten hat: »Ich finde das total schön. Man merkt das auch, wie das Tier einen mag. Manchmal, wenn man gerade traurig ist, merkt man, dass der Elefant ein bisschen mit traurig ist.« Und fühlt sich ein Elefant an? »An manchen Stellen sind sie ganz weich und sanft«, sagt die damals 8-Jährige. »Die Haut ist da dünn wie Papier, zum Beispiel an den Augen und unter den Achseln und die Mundfläche. Auch an manchen Stellen unterm Bauch... an anderen Stellen ist die Haut ein bisschen stärker - das kann man nicht beschreiben, man muss sie einfach anfassen, um zu wissen, wie das ist.«

Doch die kleine Pooja sieht auch das Leid der Elefanten: »Ich habe gesehen, wie sie Elefanten geschlagen haben - es gibt ja Stellen, die sind so dünn wie Papier - und das tut dann ganz doll weh. Und das wissen diese Menschen auch, wo es besonders weh tut. Da gibt es einen Haken, mit dem sie in die Haut stechen. - Bei Shanti ist es so, dass sie ganz vorsichtig mit ihr sind - ganz vorsichtig - und nie den Haken benutzen.«

Pooja, heute 16 Jahre alt, erzählt von der Zeit mit Shanti

Wenn Pooja in Deutschland ist, besucht sie eine internationale Schule in Berlin. Hier besucht sie das Filmteam. In der Dokumentation »Pooja und Shanti – Eine ganz besondere Freundschaft« berichtet Pooja rückblickend von ihren besonderen Erlebnissen mit den Elefanten und vor allem ihrer Freundschaft mit der Elefantin Shanti.

Sie erzählt aber auch, wie traurig sie ist, dass viele Elefanten wie Ware oder wie Sklaven behandelt werden: »Die Elefanten werden aus der Wildnis genommen und dann verkauft an Tempel. Oft – das ist nicht in allen Fällen so – werden sie auch sehr grob behandelt, haben Ketten an den Beinen, werden zum Teil geschlagen, sie arbeiten auch sehr schwer. Die Leute benutzen sie, um Geld zu verdienen. Bei Shanti war dies nicht der Fall: Mit Shanti sind sie immer gut umgegangen.«

Auch wenn Elefanten eine dicke Haut haben – an manchen Stellen 2,5 Zentimeter dick: hinter den Ohren, an den Augen an der Brust und unter den Achseln ist sie jedoch ganz dünn. Überall hat der Elefant so viele Nerven, dass er sogar eine Fliege bemerkt, die auf ihm landet. Welchen Schmerz es dann für einen Elefanten bedeutet, wenn er an diesen empfindlichen Stellen immer wieder mit dem Elefantenhaken traktiert wird, ist kaum vorstellbar.

Pooja erzählt dem Filmteam, wie sie als 6-Jährige Shanti eine besondere Freude machen wollte: Sie kauft auf dem Markt eine große Menge Tomaten und verpackt sie in einen Karton, mit Geschenkpapier und Schleife drum herum. »Ich dachte eigentlich, sie weiß nicht, was da drin ist, wenn ich die Tomaten einpacke«, erinnert sich Pooja heute. »Aber sie wusste von Anfang an, als ich noch weiter entfernt von ihr war, genau, dass da Tomaten in dem Papier drin sind. Denn Elefanten haben einen sehr feinen Geruchssinn. So hat sie die Tomaten schon von weitem gerochen. Und als ich zu ihr hin gelaufen bin – das Paket, das ich tragen musste, war sehr schwer, da waren neun Kilo Tomaten drin, und ich war sechs Jahre alt – hat sie die sehr schnell ausgepackt und gegessen.«

Shanti muss wieder zurück in den Tempel

Doch schließlich ist das Sommercamp für die Tempelelefanten vorbei und sie sollen auf Lastwagen verladen und wieder in ihre Tempel gebracht werden. Shantis sonst so beweglicher Rüssel ist steinhart. Ihre Augen tränen, so dass sich die graue Haut darunter ganz dunkel färbte. – Können Elefanten weinen? Pooja ist überzeugt: »Alle Tiere haben Gefühle, genau wie wir. Sie sind auch traurig oder verspannt – sie merken das alles. An dem letzten Abend von dem Elefantencamp war sie viel unruhiger. Sie wollte auch gar nicht auf diesen Lastwagen. Und ihre Augen haben getränt, es sah aus, als würde sie weinen. Es liefen ihr viele Tränen runter.«

Ohne Zweifel spürt Shanti, dass die Zeit im Nationalpark, in dem sie sich oft frei bewegen und im Fluss baden konnte, zuende ist und sie auf einem Lastwagen über holprige Straßen wieder zu ihrem Tempel gekarrt wird. Sie kennt das aus den vergangenen Jahren. Elefanten haben ein sehr gutes Langzeitgedächtnis.

»Ich finde es besser, wenn die Elefanten – wenn alle Tiere – in ihrem Lebensraum leben dürfen, für den sie eigentlich bestimmt sind«, sagt Pooja. »Ich finde es besser, wenn sie frei sind und ihr Leben führen können, wie sie es wollen – und nicht gefangen sind.«

Poojas Sommer mit Shanti

Shanti ist wieder zurück aus dem Nationalpark. Aber sie ist nicht alleine: Pooja und ihre Familie wohnen jetzt nebenan. Shantis Augen werden groß und aufmerksam. »Sie hat mich gleich wieder erkannt und mich mit ihrem Rüssel an den Haaren und am Kopf beschnüffelt«, erzählt Pooja rückblickend.

Pooja füttert Shanti zur Begrüßung mit Bananenblättern. Es ist interessant, die Kommunikation zwischen den beiden ungleichen Freundinnen zu beobachten: Shanti bringt mehrmals zum Ausdruck, dass die Portionen zu klein sind. Pooja versteht erst nicht und schiebt den Rüssel zurück. Doch dann versteht sie den Wink und macht die Portionen größer – elefantengerecht eben.

Die 6-jährige Pooja verbringt am liebsten jeden Tag mit Shanti: Sie kauft auf dem Markt Bananenblätter und Tomaten ein und füttert die fünf Tonnen schwere Elefantin. Morgens um halb acht ist Duschzeit: Pooja spritzt Shanti mit einem Wasserschlauch ab und bürstet sie gemeinsam mit dem Mahout. Manchmal darf Pooja auf dem Rücken der Elefantin sitzen, um von ihr mitgeduscht zu werden: Shanti gießt mit ihrem Rüssel das Wasser aus dem Badebecken über Pooja – eine herrliche Erfrischung bei diesen heißen Temperaturen! Am liebsten hält Shanti Pooja ihren Rüssel hin, damit sie ihn wieder und wieder mit Wasser auffüllt, so dass sich die Elefantin selbst duschen kann.

»Die Verbindung zwischen Pooja und Shanti ist wirklich außergewöhnlich«, erzählt der Mahout. »Sie kommt jeden Tag und verbringt die ganze Zeit, die sie kann, mit Shanti. Shanti ist freudig aufgeregt und sehr glücklich, wenn sie den ganzen Tag mit Pooja zusammen sein kann. Zwischen beiden besteht eine ganz besondere Freundschaft.

Doch irgendwann heißt es Abschied nehmen: Pooja fährt mit ihren Eltern wieder nach Deutschland. Leider hat sie Shanti nicht wieder gesehen: Die Elefantendame starb aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters.


Tiere laufen durch meine Träume: Lyriktexte
Tiere laufen durch meine Träume: Lyriktexte
von Karin Hutter
  Broschiert
Preis: EUR 12,00

5.0 von 5 Sternen Die poetische Stimme einer Tierschützerin, 24. Januar 2016
Manche Gedichte geben Tieren eine Stimme, die in Zoos oder Zirkussen eingesperrt sind. Sie wollen frei sein, wie es ihnen zusteht. Manche Texte schockieren, weil sie die ungeschminkte Wahrheit zeigen: »Wir tragen einen Friedhof
in uns«. Viele Gedichte handeln von Hunden, ohne die sich die Autorin das Leben nicht vorstellen kann. Ihre große Liebe gehört außerdem den Wölfen, denen ein eigenes Kapitel gewidmet ist. Im Kapitel »Freiheit der Lüfte« besingt sie die Schönheit der Vögel und Schmetterlinge. Den Abschluss bildet ein Thema, welches Karin Hutter ganz besonders am Herzen liegt: die Abschaffung der Jagd.

Karin Hutter, Jahrgang 1944, engagiert sich seit über drei Jahrzehnten für den Tierschutz. »Ein Reh hat Augen wie ein sechzehnjähriges Mädchen« erschien 1988 als eines der ersten Anti-Jagdbücher. Karin Hutter lebt mit ihrer Hündin Tami in Berlin, wo man sie auf Tierschutz-Demos treffen kann.


Happy Vegan - 150 Rezepte zum Abnehmen und Glücklich-Sein
Happy Vegan - 150 Rezepte zum Abnehmen und Glücklich-Sein
von Lindsay S. Nixon
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,00

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vegan genießen und dabei abnehmen, 23. Januar 2016
Vegan genießen und dabei abnehmen - das geht ganz leicht mit dem Kochbuch »HAPPY VEGAN« von Lindsay S. Nixon. Sie stellt über 150 ihrer Lieblingsrezepte vor: von Ananas-Pfannkuchen über karibischen Bowl bis zu Blaubeermuffins. Die Gerichte lassen sich fast alle in weniger als einer halben Stunde zubereiten, haben wenig Kalorien und machen garantiert satt.

Lindsay zeigt uns, wie wir aus leicht erhältlichen Zutaten gesunde, nährstoffreiche, fettarme und dabei köstliche Gerichte zaubern können.

»Wenn Sie wie ich einen unersättlichen Appetit haben oder auch (wie ich) einfach gern essen, kann es für Ihre Ernährung und Ihre Einstellung zum Essen entscheidend sein, auf die Kaloriendichte zu achten«, so Lindsay Nixon. »Denn wenn Sie sich darauf konzentrieren, Lebensmittel mit niedriger Kaloriendichte zu kaufen, müssen Sie sich weniger darum sorgen, wie viel Sie essen - und Sie nehmen einfach ab, ohne sich hungrig und unzufrieden zu fühlen. Es ist wirklich so einfach!«


Atlas Deutscher Brutvogelarten: Atlas of German Breeding Birds
Atlas Deutscher Brutvogelarten: Atlas of German Breeding Birds
von Kai Gedeon
  Gebundene Ausgabe

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jeder Vogel zählt, 11. Januar 2016
Vogelschützer schlagen Alarm: Einst fast allgegen­wärtige Vogelarten wie Kiebitz und Feldlerche sind selten geworden. Vor allem in der Agrarlandschaft sind Vögel insbesondere im zurückliegenden Jahrzehnt stark zurückgegangen und lokal bereits aus der Landschaft verschwunden. Doch wie steht es allgemein um die Vogelwelt in Deutschland?

Um diese Frage zu beantworten, wurden die Veränderungen der Verbreitung und Häufigkeit aller in Deutschland brütenden Vogelarten erstmals in einem umfassenden Werk zusammengestellt: dem »Atlas Deutscher Brutvogelarten«, heraus­gegeben von der der Stiftung Vogelmonitoring Deutschland und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten. Das Buch ist mehr als beeindruckend: 800 Seiten stark und 3,5 Kilo schwer beinhaltet es eine unglaubliche Fülle an Informationen. Durch den übersichtlichen Aufbau ist es sowohl für eingehende Studien als auch schnelles Nachschlagewerk geeignet.

Der »Atlas Deutscher Brutvogelarten« ist ein Grundlagenwerk für den nachhaltigen Natur- und Vogelschutz - und das Ergebnis des wohl größten jemals in Deutschland durchgeführten Kartiervorhabens, für das über 4000 Vogelkundler in mehr als 400.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit Daten erhoben haben.

Die Ergebnisse der »Vogelzählung«

In Deutschland brüten 280 Vogelarten, davon regelmäßig 248 einheimische Arten. Der Rest verteilt sich auf unregelmäßig brütende oder gebietsfremde Vogelarten. Insgesamt brüten in Deutschland aktuell 70 bis 100 Millionen Vogelpaare.

Die mit Abstand häufigsten Arten sind Buchfink und Amsel mit jeweils über acht Millionen Paaren, gefolgt von der Kohlmeise mit mehr als fünf Millionen Paaren. Zusammen mit 19 weiteren Arten, deren Bestände über eine Million Paare erreichen, machen sie 80 Prozent aller in Deutschland brütenden Vögel aus.

Etwa 100 Vogelarten brüten auf weniger als zehn Prozent der Landesfläche. Davon sind viele Arten stark gefährdet, wie der Goldregenpfeifer, der Seggenrohrsänger oder der Rotkopfwürger, deren Bestände sehr stark abgenommen haben.

Jede dritte Brutvogelart geht im Bestand zurück

Jede dritte bei uns brütende Vogelart geht in ihrem Bestand zurück. Die stärkste Bestandsabnahme seit Mitte der 1980er Jahre ist beim Rebhuhn zu beklagen, die größten Arealverluste verkraften müssen die Haubenlerche und die Bekassine. Doch auch bislang häufige und weit verbreitete Arten gehen - weitgehend unbemerkt - im Bestand zurück.

»Offenkundig ist, dass viele Arten der Agrarlandschaft weite Bereiche des noch in den 1980er- Jahren besiedelten Brutareals geräumt haben«, so Bernd Hälterlein, Vorsitzender des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten. Dies betrifft vor allem Vogelarten des Feuchtgrünlandes, aber auch das industriell bewirtschaftete Ackerland bietet kaum noch Lebensraum. Uferschnepfe und Wiesenpieper haben bereits viele Brutgebiete aufgegeben - aufgrund Entwässerung, Grünlandumbruch und der Intensivierung der Grünlandnutzung. Die Zahl vieler auf dem Boden brütenden Feldvögel, wie Kiebitz, Feldlerche, Feldsperling und Rebhuhn, ist vor allem im zurückliegenden Jahrzehnt stark zurückgegangen. Regional oder lokal sind auch diese Arten bereits aus der Landschaft verschwunden.

»Gleichermaßen beeindruckend wie alarmierend ist die Erkenntnis, wie sensibel Vogelarten auf Veränderungen in ihren Brutlebensräumen reagieren können«, stellt Dr. Kai Gedeon, Vorsitzender der Stiftung Vogelwelt, fest.

Dramatischer Verlust an Artenvielfalt

Vogelschützer warnen vor einem dramatischen Verlust an Artenvielfalt, der weit über das Verschwinden einzelner Vogelarten hinausgehe.

»Vogelarten sind ausgezeichnete Indikatoren, mit deren Hilfe sich stellvertretend die Entwicklung der Artenvielfalt und die Landschaftsqualität messen lassen. Geht es ihnen schlecht, so sind auch viele andere Tiergruppen betroffen«, erklärt Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz. Sie fordert mehr Weitblick bei der Nutzung unserer natürlichen Ressourcen ein: »Die aktuellen Befunde verpflichten uns - abseits dringend notwendiger Analysen - dazu, nun auch Taten folgen zu lassen, um den Erhaltungszustand unserer Vogelwelt deutlich zu verbessern.« Der »Atlas Deutscher Brutvogelarten« bietet hierfür belastbare Informationen und ausgezeichnete Argumentationshilfen.


Vegan Italian Style - Moderne italienische Küche (Vegane Kochbücher von Attila Hildmann)
Vegan Italian Style - Moderne italienische Küche (Vegane Kochbücher von Attila Hildmann)
von Attila Hildmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus Liebe zu den Tieren: Italienische Spezialitäten vegan übersetzt, 26. November 2015
»Die italienische Küche ist ohne Frage eine der beliebtesten Küchen der Welt. Nur vegan ist sie leider von Haus auch nicht. Deshalb war es einfach Zeit für meine eigene Interpretation dieser traditionsreichen Küche, die auf so viele gesunde Grundprodukte wie Tomaten, Oliven, Knoblauch, Gemüse und frische Kräuter zugreift«, erklärt Attila Hildmann, der von der einfach erzeugten Komplexität der Aromen schwärmt: wenige Zutaten und trotzdem eine Explosion auf der Zunge!

Zudem gehört die mediterrane Küche mit viel frischem Gemüse und Obst, frischen Kräutern und kaltgepresstem Olivenöl zu den gesündesten überhaupt. Dazu kommt die italienische Lebensart: Kochen mit Leidenschaft, Gastfreundschaft, das Essen zelebrieren, sich Zeit lassen, den Moment genießen…

Warum ist die italienische Küche so gesund?

»Es gibt eine Vielzahl an wissenschaftlichen Studien und Publikationen, die einen Zusammenhang zwischen einer mediterranen Ernährung und einer Vorbeugung von Übergewicht, Diabetes mellitus und Herz-Kreislauf-Erkrankungen herstellen«, schreibt Attila Hildmann.

Durch hochwertiges Olivenöl werden wir mit den gesunden mehrfach ungesättigten Fettsäuren versorgt, was Studien zufolge das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduziert und blutdruckregulierend wirkt. Zudem steckt kaltgepresstes Olivenöl voller wertvoller Antioxidantien. Die italienische Küche lebt von frischen Kräutern: Basilikum, Rosmarion, Oreganao und Thymian. Sie stecken voller Vitamine, Mineralien, Antioxidantien und ätherischen Ölen. Die Naturheilkunde schätzt ihre gesundheitsfördernde Wirkung. Auch Knoblauch – in der italienischen Küche unverzichtbar - wird seit Jahrtausenden als Heilmittel und zur Stärkung der Abwehr geschätzt.

Tomaten sind ein Inbegriff der italienischen Küche. Sonnengereifte Tomaten stecken voller Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Dazu sind sie eine exzellente Quelle für sekundäre Pflanzenstoffe, vor allem für Carotinoide. Carotinoide sorgen für einen frischen Teint und beugen bekanntlich der Hautalterung vor. Außerdem schützen sie auch sonst vor oxidativem Stress.

Einige italienische Spezialitäten waren schon immer vegan, andere hat Attila Hildmann vegan übersetzt. Denn: »Die schrecklichen Bilder von Tiertransporten und Schlachtfabriken kennen wir alle. Der einfache und köstliche Ausweg aus diesem gesundheitlich wie ethisch fragwürdigen Schlamassel ist der ausschließliche Konsum von Lebensmitteln, die von Medizinern, Ernährungs- und anderen Wissenschaftlern sowieso als besonders gesund angesehen werden: vegane Zutaten.

Die Italiener legen bei Gemüse und Obst Wert auf Qualität: Auf den Wochenmärkten fassen sie das Gemüse an, riechen daran und prüfen akribisch. »Wenn Lebensmittel nicht von bester Qualität sind, werden sie nicht gekauft«, berichtet Attila Hildmann. Dieses Qualitätsbewusstsein sollten wir uns von den Italienern abschauen: »Die Qualität muss für den Italiener einfach stimmen, denn der Geschmack würde sonst darunter leiden.« Darum sein Tipp: »Zutaten, mit denen du kochst, sollten von bester Qualität sein. Dabei ist es egal, ob es sich um Gemüse, Obst, Wein, Olivenöl oder Pasta handelt.« Ein weiterer positiver Nebeneffekt: »Dein Geld kommt bei genau den Bauern an, die dein Geld auch wirklich verdienen und die die Welt durch einen nachhaltigen, bewussten Umgang mit dem Boden besser machen. Zolle ihnen den verdienten Respekt und unterstütze sie! Schluss mit bleichen, geschmacklosen Tomaten…, Schluss mit chemisch gepresstem Olivenöl!«

Mit besten Zutaten führt einfachste Zubereitung zu purem Genuss: »Eine einfache sonnengereifte Tomate in Scheiben geschnitten, mit aromatischem und frisch gepflücktem Basilikum belegt, mit bestem Olivenöl beträufelt und mit einer Prise grobem Meersalz bestreut, ist zwar kein komplexes Gericht, der Geschmack dagegen ist sehr wohl komplex.«

Hochwertige Zutaten schmecken auch noch am nächsten Tag: »Viele der klassischen Rezepte entstanden durch Verwertung von Resten, so etwa der italienische Brotsalat `Panzanella', der mit getrockenetem Brot gemacht wird, oder diverse Nudelaufläufe aus Pasta vom Vortrag.«

In einem Kapitel erklärt Attila Hildmann, wie Italiener wirklich gute Pasta kochen – das ist wirklich lesenswert! Denn deutsche Untugenden wie das schrecken der Nudeln oder Olivenöl ins Kochwasser zugeben sorgen dafür, dass die Pasta bei uns eben nicht so köstlich schmeckt wie in Italien.
Außerdem erfahren wir, wie man richtig gute Pasta wie Tagliatelle, Ravioli und Tortellini selbst herstellen kann und wie ein perfekter Pizzateig gelingt.

Schon das Blättern in den Rezepten von » VEGAN Italian Style« macht einfach unglaublich viel Freude: Die Aufmachung ist großzügig, liebevoll und kreativ. Natürlich haben sich Food-Stylist Johannes Schalk und Fotograf Simon Vollmeyer, wieder mächtig ins Zeug gelegt, um uns mit herrlichen Bildern den Mund wässrig zu machen sofort die Lust aufs Nachkochen zu wecken. Und Justyna Krzyzanowska hat stimmungsvolle Portraits von Attila Hildmann im »Dolche Vita« eingefangen.

Die Rezepte sind ist gegliedert in
- Antipasti e Pane (Antipasti-Platte, Pilz-Carpaccio, Ciabatta, Focaccia, Crostini, Bruschetta…)
- Insalate (Brotsalat »Panzanella« mit gegrilltem Gemüse, Insalata mista, Kartoffelsalat mit Grillgemüse…)
- Pasta e Pesto (Tagliatelle mit Knoblauch-Chili-Öl oder alla carbonara, Farfallesalat mit Rucola und Pinienkernen, Lasagne alla bolognese oder Spinatlasagne, Ravioli alla genovese , Karotten-Tortellini, Canneloni mit Pilzfüllung und Mandelcreme…)
Pizze (superlecker mit verschiedensten Gemüsen, frischen Kräutern, Cashewmus & Co.)
- Secondi Piatti (Aubergonenröllchen mit Erbsenfüllung auf Pilzcreme, Frittierte Safranreisbällchen, Zucchinischiffchen, Auberginentower, Safranrisotto, Risotto mit Pilzen oder Rotweinrisotto mit Kräuterpilzen, Omelette mit Tomaten und Basilikum, Auberginenauflauf…)
- Dolci (Tiramisu, Pannacotta, Zabaione, Crema di Caffè, Tartufo, Cantuccini, Torta di mandorle…)

Wie schon bei seinen bisherigen Büchern setzt Attila Hildmann bei der Rezeptgestaltung auf Klarheit und Einfachheit: Die Kochanleitungen sind wie immer leicht nachzukochen, auch die Beschaffung der Zutaten ist kein Problem. Und natürlich sind die Gerichte allesamt superlecker und überzeugen auch jeden (Noch-) Nichtveganer!


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