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Rezensionen verfasst von
musicman

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Giblet Gravy (Verve Originals Serie)
Giblet Gravy (Verve Originals Serie)
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gitarre pur und ohne Weichspüler, 21. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach so einer George Benson CD ohne Gesang, Streichersoße und sonstigem Schnickschnack habe ich lange gesucht.
Hier hört man wirklich noch sein geniales Gitarrenspiel überwiegend unverfälscht.
Ursprünglich aufgenommen wurde die Musik im Februar 1968.
Es gibt ein paar poppige Titel ("Sunny" und "Walk On By"), aber meist ziemlich groovige Jazzware und in "Low Down And Dirty" sogar den Blues. Bei einigen Stücken kommen Bläser dazu, auf den anderen greift Herbie Hancock in die Pianotasten.
Dazu als Bonus noch "Billies Bounce" in einer wirklich hörenswerten Version.
Alles gut remastert und, wie bei Verve üblich, schön aufgemacht mit allen Informationen.
Wer gute Jazzgitarre a la Wes Montgomery mag, sollte hier zugreifen.


Together:the Complete Studio Recordings
Together:the Complete Studio Recordings
Preis: EUR 7,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartige Zusammenarbeit zweier Legenden, 21. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Chet Baker und Paul Desmond haben beide ihre Instrumente mit einem ganz besondern Ton gespielt, hier auf dieser Sammlung aller ihrer gemeinsam aufgenommenen Titel sie zusammen geniessen zu dürfen ist einfach sagenhaft.
Eine ganz stimmige Kollektion aus einem engen Zeitraum zwischen 1974 und 1977 mit begnadeten Begleitmusikern wie Jim Hall, Ron Carter, Steve Gadd, Tony Williams und anderen. Zu Zeiten, in denen der Jazzrock Triumphe feierte, hören wir hier hier virtuos gespielten klassischen Jazz mit einigen Standards ohne elektronische Mätzchen, außer dem Einsatz eines E-Pianos.
Auch wenn es "nur" eine Zusammenstellung ist, ist die CD absolut empfehlenswert !


My Spanish Heart (Verve Master Edition)
My Spanish Heart (Verve Master Edition)
Preis: EUR 17,99

5.0 von 5 Sternen Eintauchen und genießen !, 21. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie schon ein Vorrezensent schrieb, wirkt dieses Album wie ein eigener Kosmos, eine Welt, in die man eintaucht und nach fast 80 Minuten wieder auftaucht, um noch ganz gefangen zu sein.
Entstanden zwischen den Return To Forever Alben "Romantic Warrior" und "Musicmagic" sind hier klangliche und kompositorische Ähnlichkeiten im Ensemblespiel fest zu stellen, besonders beim Einsatz der Bläser.
Alles hier steht natürlich unter dem Vorzeichen der spanischen Musikeinflüsse, die Chick Corea aufgesogen hat. Die Titel der ursprünglichen vier LP-Seiten sind ineinanderfließend aufgenommen, "El Bozo" und "Spanish Fantasy" bestehen eh aus mehreren Teilen. Letzt genannter Titel wurde auch von RTF in der Musicmagic-Besetzung live dargeboten.
Faszinierend und abwechslungsreich sind die Titel in den unterschiedlichsten Besetzungen aufgenommen, einige solo, andere mit Streichern und Bläsern, dann wieder nur mir Stanley Clarke am Bass oder Steve Gadd am Schlagzeug begleitet.
Mir persönlich gefallen auch die akustischen Titel am besten, aber der damals von Chick Corea geliebte Synthesizer kommt für mich im akzeptablen Rahmen zum Einsatz. Der vielleicht etwas extreme "El Bozo Pt. 2" klingt schon wieder witzig, wie R2D2 meeting Atari-Games oder so, ist auch nur ganz kurz. Und seine Gattin hätte auch nicht dabei sein müssen, die Vokaleinsätze bei "Wind Danse" klingen ziemlich albern aufgesetzt.
Einzelne Titel hervorzuheben ist bei so einem Konzeptalbum schwierig und wenig sinnvoll, aber besonders gefallen mir "My Spanish Heart" mit schöner Melodie, "The Hilltop" (das Duett Clarke.Corea), das stimmunggsvolle, fröhliche "Armando's Rhumba" und "Spanish Fantasy" in allen 4 Teilen. Aber zusammenhängend hören ist ein Muss.
Ganz besonders gut gefällt mir zudem die Aufmachung der Verve-Ausgabe, sehr schöne Gestaltung mit Reproduktionen des LP-Covers, Begleittext, allen Angaben zu Aufnahmen und Musikern, wie bei den Verve Remasters üblich, aber hier besonders gelungen. Die CD selbst erscheint im Polydor LP-Label Design.
Klanglich gibt es meiner Meinung nach auch nichts auszusetzen. Ein lohnenswerter Kauf für alle, die Chick Coreas Musik mögen.


Floating
Floating
Preis: EUR 7,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Träumen, 21. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Floating (Audio CD)
Ich schließe mich den 5 Sterne Bewertungen und der einleitenden Amazon Kritik an und mache daher auch nicht viele Worte.
Eine sehr ausgewogene, positive Musik mit den sehr gut passenden Begleitmusikern Palle Danielsson und Marylin Mazur. Klingt wie ECM, ist auch mit Manfred Eichers Lieblingstontechniker Jan Erik Kongshaug in den Rainbow Sudios aufgenommen worden, aber nicht von ihm produziert und bei seinem Label erschienen, vielleicht klingt die Musik daher auch befreiter und nicht zu melancholisch.
Das Richtige zum Träumen und Schwebenlassen an lauen Sommerabenden oder kalten Winterabenden oder wann auch immer.


Lotus
Lotus
Preis: EUR 8,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die volle Dosis Latin-Jazz-Funk-Rock-Blues-Fusion, 19. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lotus (Audio CD)
Dieses Live-Album, ursprünglich als 3-Platten-Vinylausgabe erschienen, stammt zwar nicht aus der kommerziell beliebtesten Phase des Gitarrenmeisters, ist aber einfach Kult und bietet das totale Konzerterlebnis.
Sogar das damalige Riesenklappposter ist im Miniformat enthalten, super !!
Wir befinden uns im Jahr 1973, die Erfolgsalben "Santana", "Abraxas", "3" und das schon jazzigere "Caravanserei" liegen hinter uns, Das experimentellere Album "Welcome" mit den neuen Bandmitgliedern Tom Coster und Richard Kermode ist aktuell. Und so klingt das Live-Album Lotus auch nicht so nach Blues/Latinrock wie die ersten 3 Alben, sondern versponnener, progressiver mit Jazzanteilen.
Aber auch die Fans der ersten Stunde werden natürlich versorgt, insbesondere "Abraxas" ist mit "Black Magic Woman/Gypsy Queen", "Oye Como Va", "Se A Cabo", "Samba Pa Ti" und "Incident At Neshabur", die letzten beiden in Überlänge, gut vertreten. Fast alle Titel gehen ineinander über, sodass ein tolles Konzept-Konzert-Gefühl entsteht, die Keyborder Coster und Kermode ergänzen sich gut und kommen auch genügend zur Geltung, Michael Shrieve kann mit einem fast 10 minütigem Schlagzeugsolo (wie das damals so üblich war) glänzen, ansonsten steht natürlich die Gitarre von Carlos Santana im Vordergrund. Mit seinem Echoplex-Gerät erzeugt er ein paar gewitterähnliche Klangattacken, die vielleicht manchen Hörer etwas verstören, aber ich liebe dieses Album einfach.


Crosswinds
Crosswinds
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Billy Kloppham in Hochform und Topbesetzung, 19. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Crosswinds (Audio CD)
Auch wenn sein Erstling "Spectrum" ein Meilenstein der Fusionsmusik ist, ist meiner Meinung nach das zweite Album in der Gesamtheit noch eine Spur besser und auch nicht so anstrengend zu hören, wie es teilweise beim Vorgänger der Fall ist.
Hier hat der gute Billy wirklich wieder eine Topmannschaft um sich geschart: die Brecker-Brüder an Saxophon und Trompete, dazu an der Posaune Garnett Brown, an der Gitarre John Abercrombie, Keyboards: George Duke, die Percussions bedient Lee Pastora.
Der erste Teil besteht aus einem Titel namens "Spanish Moss - A Sound Portait", der über 17 min. lang aus 4 Teilen besteht, zusammengehalten von Synthesizer-Windklängen. Aus dem Wind in dem noch eine Glocke klingt, schält sich das "Spanish Moss-Thema vom Saxophon vorgespielt und fugenartig von Trompete und Posaune aufgenommen, leider nur ca. 4 min. lang, dann folgt das wunderbare "Savannah The Serene", stmmungsvoll, entspannt mit Posaunen- und E-Piano-Solo in Szene gesetzt, dann wird der Wind zum "Storm", ein wuchtiges Drumsolo, das dem Titel gerecht wird. Der vierte Teil "Flash Flood" kommt schnell und fetzig daher mit einem Wah-Wah-Trompetensolo von Randy Brecker, gefolgt von einem Abercrombie-Solo.
Nächtster Titel (in der ursprünglichen Vinylversion die Nummer eins der zweiten Seite) ist "The Pleasant Pheasant" mit funky Gebläse, einem sehr gutem Tenorsax-Solo von Michael Brecker, genial übergehend in ein George-Duke-Moog-Solo, gefolgt von Schlagzeug- und Percussion-Soli und darum herum kräftige Bläsersätze, zum Ende hin bekommt auch noch John Abercrombie seine Anteile. "Heather" ist ein sehr besonderes Stück, sehr behutsam kommt es aus dem Nichts, zart , meditativ, das Saxofon setzt wundervoll ein, später übernimmt George Duke mit E-Piano-Sprengeln, wenn dann nach 8:25 min der Titelsong folgt wird man richtiggehend aus einer inneren Versunkenheit geholt. "Crosswinds" wieder funky und kraftvoll mit der Gitarre von John Abercrombie als Soloinstrument.
Insgesamt eine sehr gelungene Jazz-Rock/Fusion-Scheibe und wieder einmal viel zu kurz.


Now What?! (Gold Edition)
Now What?! (Gold Edition)
Preis: EUR 17,72

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Goldstück, 19. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Now What?! (Gold Edition) (Audio CD)
Wer lang genug wartet, hat auch mal Glück ein Schnäppchen zu ergattern, in diesem Falle die Goldedition in der 3CD- Sonderaktion für 5,- €.
Aber das Album ist durchaus mehr wert. Meine Lieblingsgruppe in den 70er-Jahren klingt hier sehr frisch und munter. Der Gesamtklang ist kraftvoll, dynamisch und abwechslungsreich und trotz moderner Einflüsse immer noch wie Deep Purple (Mk II).
Ian Gillan singt nach seinen Möglichkeiten gut, Steve Morse lässt nicht unnötig den Geschwindigkeitsweltmeister heraushängen, Ian Paice ist vor allem Live immer noch super, Roger Glover bewährt und Don Airey spielt eine wirklich geil klingende Hammond-Orgel.
Da hat man einen würdigen Nachfolger für den großen Jon Lord gefunden.
Auf der Studio-CD gefallen mir besonders der stimmige Beginn mit "A Simple Song", das eingängige "Hell To Pay", das stimmungsvolle "Above And Beyond", das komplexere "All The Time In The World" und das augenzwinkernde "Vincent Price".
Auf der gelungenen Live-CD gefallen mir besonders "Hard Lovin' Man", das ich schon ewig nicht mehr gehört habe, der Steve Morse Show-Act "Contact Lost" und "Lazy" aus den 70ern und natürlich auch die oben genannten Studiotitel in der hier präsentierten Liveversion.
Als Deep Purple Fan sollte man hier auf jeden Fall mal reinhören, das ist ein wirklich gutes Spätwerk.


Splendido Hotel/Electric Rendezvous
Splendido Hotel/Electric Rendezvous
Preis: EUR 19,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwei gute Alben aus der Frühphase im Doppelpack, 18. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine gute Anschaffung für Leute, die Sparverpackungen nicht mögen. Hier bekommt man beide Alben mit allen Originalinformationen und Liner Notes plus einem kleinen Text von 2010 im Booklet. Die CD's sind digital remastert und klingen transparent, ausgewogen und dynamisch.
Nach den hochgelobten 3 ersten Soloalben "Land Of The Midnight Sun", "Elegant Gypsy" und "Casino" erschien "Splendido Hotel" im Original als Doppel-Vinyl-Album. Also mehr Raum für Ausschweifungen. Auf seinem Erstling hatte Al di Meola ja schon zeigen wollen, was er alles kann und beherrscht, die Nachfolger waren dann etwas geschlossener ausgefallen.
Hier auf diesem Album drehte er voll auf: neben seiner damaligen Tourband spielte Chick Corea auf 3 Titeln mit, Jan Hammer ist einmal dabei, außerdem Steve Gadd und Anthony Jackson, sowie Altmeister Les Paul, ein Jungenchor und ein Streicherquartett. Die stilistische Bandbreite erfasst typische Meola Fusion-Musik der härteren Gangart, Flamenco, Tango, Salonjazz, Schlaflieder, Vokaltitel, Chormusik mit Klassikanleihen, Latinofusion und Popjazz. Es erscheint mir so, als wollte er alles mal ausprobieren. Manches ist sehr gut gelungen, wie der Opener "Alien Chase On Arabian Desert" in Nachfolge des Titels "Race With Devil On Spanish Highway", aber keine müde Kopie, sondern ein spannungsgeladenes Stück, das sich langsam aufbaut und herrliche E-Gitarren-Melodiebögen aufweist. Auch sehr gelungen: "Two To Tango" mit Chick Corea im und am Flügel und Al an der Akustikgitarre, ein herrliches Mit-und Gegeneinander, sehr virtuos. Desweiteren "Al Di's Dream Theme" mit ruhigem Beginn und dann großartigem Slapbass-Break und im weiterem Verlauf melodisch rockend. "Splendido Sundance" im Duett mit sich selbst als hörenswerte Fortsetzung des "Mediterranean Sundance" und ganz ordentlich auch noch das fetzige "Dinner Music For The Gods". Schlapp dagegen: "Silent Story In Her Eyes", ein Titel ohne Spannung.
Zu poppig: "Roller Jubilee" mit E-Drum Einsatz. Peinlich: "I Can Tell" mit Al's Gesang, oh je !
Sülzig und überproduziert: "Spanish Eyes", da hilft auch Les Pauls Gastauftritt nichts.
Bleiben noch "Isfahan" mit Kinderchor und Streicherensemble, dass teilweise ganz reizvoll geraten, im Ganzen aber doch zu künstlich und langatmig ist, sowie "Bianca's Midnight Lullaby", ganz nett, aber auch nicht mehr.
Dennoch ein gutes Album, aber in seiner Vielfalt überladen.
"Electric Rendezvous" ist das fünfte Soloalbum und viel sparsamer und dabei einheitlicher ausgefallen.
Schon das Titelbild zeigt einen Unterschied zum bisherigen Design: Al di Meola ist nicht abgebildet und auch keine Fotostudioszene, sondern seine Gibson mit einem schwarzen Panther mit Neonlichtoptik. Die Mannschaft ist auch reduziert: Al, Jan Hammer, Steve Gadd, Anthony Jackson, Mingo Lewis. Gastbeiträge auf je einem Titel: Paco de Lucia und Philippe Saisse.
Stücke gibt es nur 8, da damals nur Einfach-Vinyl.
Der Beginn mit "God Bird Change" und "Electric Rendezvous" dynamisch, kernig und der Titeltrack auch recht rockig. "Passion, Grace & Fire" bietet mal wieder ein Duett mit Paco de Lucia, bevor es weiter flott mit Cruisin' geht und mit dem nachfolgenden "Black Cat Shuffle" bluesig rockt.
Nach den Titeln 1,2,3 und 4, die entschlackt und nach Liveband klingen, wird es ruhiger und besinnlicher:
"Ritmo De La Noche", das kurze "Somalia" und insbesondere "Jewel Inside A Dream" sind dann mehr zur Entspannung geeignet.
Im Ganzen ein straffes Album, nicht so überkandidelt wie der Vorgänger und in seinem zweiten Teil die Vorankündigung der Werke auf dem Manhattan Label.
Beide Alben bekommen von mir gleichermaßen 4 Sterne, da sie an die ersten 3 Soloscheiben nicht ganz heranreichen.


Pictures
Pictures
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stimmungsvoll und abwechslungsreich, 18. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Pictures (Audio CD)
Das ist meine erste CD von Katie Melua, von der ich schon seit längerem gerne etwas in meinem Regal haben wollte. Beim Durchhören der Soundschnipsel zu den einzelnen Alben fiel letztendlich die Wahl auf ihr drittes Album, da es mir mehr aus einem Guss gemacht zu sein schien und weniger Streicherbeiträge aufwies.
Ich habe die Wahl nicht bereut, das Album ist frisch, abwechslungsreich und gekonnt gemacht und sehr gut gelungen. Die Stimme von K.M. ist recht wandlungsfähig und sehr angenehm, die Musikbegleitung eher sparsam auf dem Punkt und nicht zu sehr mit dem Mike-Batt-Schmalz versehen. Gegenüber den ersten beiden Alben scheint auch der Jazzanteil kleiner zu sein und es wird eher schon mal verhalten gerockt.
Zart und wunderbar sanft beginnt es mit "Mary Pickford", einem meiner Lieblingstitel. "It's all in my head" erinnert mich ein wenig an Mark Knopfler. Bei "If the lights go out" wird es leicht rockig, "What I miss about you" ist eine zarte Ballade mit Streichern (Ausnahme),
"Spellbound " beginnt verhalten und wandelt sich im Refrain zu einem fröhlich frischem Song, der Gesang erinnert mich hier tatsächlich an Kate Bush (auch wenn die Kate Bush Fans diesen Vergleich wahrscheinlich hassen).
"What it says on the tin" ist mit einer schön bluesigen Gitarre versehen plus kleinem Solo (Chris Spedding ?), auch das nachfolgende "Scary films" klingt bluesrockig mit angezerrter Gitarre und Bläserrn.
"Perfect circle" ist das nächste Zuckerstück, shuffelig, lässig-locker mit einem leider viel zu kurzem Strat-Solo.
"Ghost town" kommt im Reggae-Rhythmus daher und passt hier trotzdem sehr gut, dann kommt mit "If you were a sailboat" ein Titel, der an "Bicycles" vom Vorgänger erinnert, aber mir dennoch sehr gut gefällt.
"Dirty dice" hat eine Tex-Mex-Saloon-Atmosphäre (mit Trompete) und das letzte Stück ist ein Cover des hervorragenden Leonard Cohen Stückes "In my secret life", das durchaus gut gelungen ist.
Insgesamt eine CD, die ich gerne mehrere Male hintereinander höre und den Wunsch in mir auslöst, mir noch mehr von Katie Melua zuzulegen.


Instrumental-International 1993-2011
Instrumental-International 1993-2011
Preis: EUR 7,49

5.0 von 5 Sternen Einfach wunderbare Musik !, 17. September 2014
Ich hatte mir schon vor einiger Zeit den Instrumentalsampler "Schrilles Potpourri" von Haindling zugelegt, da ich mehr ein Fan seiner Titel ohne Gesang bin. Schon hier war ich sehr angetan von dieser einfallsreichen und wohltuenden Musik. Die Auswahl deckte den Zeitraum vom ersten Album bis 1992 ab. "Instrumental International" schließt nun direkt an und reicht von 1993 bis 2011.
Die Titel klingen merklich moderner und auch ein bisschen weniger skurril, weisen aber immer noch diese einmalige Mischung aus bayrischer Volksmusik, Jazz, Pop, Meditationsmusik und Klassik mit Weltmusikanteilen auf.
Der Klang der CD ist klar und transparent, das Piano, das hier mehr als früher im Einsatz ist, perlt regelrecht aus den Boxen. Aber auch die Blasinstrumente kommen nicht zu kurz, für mich sind sie für den Gesamtklang auch absolut notwendig, Daneben werden auch hin uns wieder Akustikgitarren und natürlich jede Menge Perkussionsinstrumente eingesetzt.
Die einzelnen Stücke sind meist sehr entspannt angelegt, mal sonnig, sommerlich ("Leise Vuvuzela", "Haindling Sommerthema 1 und 2"), mal sphärisch ("Noch in der Umlaufbahn"), mal meditativ ("Rahmenbedingungen für eine Entspannung", "Seelenfango") oder majestätisch ("Donau Hymne").
Wie und was auch immer, es ist immer Musik für die Seele, einfallsreich arrangiert und irgendwie einfach wunderbar.


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