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Rezensionen verfasst von
rouget

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Cillit Bang Badreiniger, 3er Pack (3 x 600 ml)
Cillit Bang Badreiniger, 3er Pack (3 x 600 ml)
Preis: EUR 8,97

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bang macht's nur im Geldbeutel..., 14. März 2016
Riesendose mit wenig Inhalt: Nach einer(!) Badezimmer-Reinigung ist die Sprühdose leer... Ich schätze mal, dass sich mit einer Dose gerade mal eine Fläche von ca. 3 Quadratmetern einsprühen lässt...

Die Reinigungswirkung würde ich als durchschnittlich bezeichnen. Wer aber in seinem Badezimmer Probleme mit leichten Kalkablagerungen auf den Fliesen etc. hat, sollte sich nicht der Hoffnung hingeben, dass die nach einmaligem Auftragen, Einwirken und Abbrausen Geschichte sind - dazu ist zu wenig Bang im Bang... Ums Schrubben wird man/frau in so einer Situation nicht herum kommen.

Fazit: Für 'ne komfortable Schnellreinigung einer ohnehin kaum verschmutzten Duschkabine ist das Produkt durchaus geeignet; danach ist die Dose leer, man/frau um knapp 3 EUR ärmer und um eine Erfahrung reicher. Aufgrund der geringen Ergiebigkeit attestiere ich dem Produkt ein miserables Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich werd's sicher nicht noch mal kaufen!


Gin & Tonic Premium Geschenkset mit Cocktail Gewürzen & Kräutern - 200 Gramm Botanicals & Spices
Gin & Tonic Premium Geschenkset mit Cocktail Gewürzen & Kräutern - 200 Gramm Botanicals & Spices
Wird angeboten von JAMONPRIVE
Preis: EUR 74,99

127 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der tolldreiste Super-Abzock am Gin Tonic Fan, 20. Juli 2015
Ein sensationelles Produkt! Als langjähriger Hobbykoch weiss ich allerdings, dass man/frau die enthaltenen Gewürze - Verzeihung, ich meinte natürlich Botanicals! - bei seriösen Gewürzhändlern für (über den Daumen gepeilt) ca. 15 EUR erstehen kann; und das in durchaus exzellenter Qualität. Und ein Jigger und ein Barlöffel dürften im Fachhandel durchaus auch für 10 - 15 EUR zu haben sein (beide Teile zusammen)...

Da kann man doch gar nicht anders: Die tolldreiste Geschäftsidee, den spendablen und blauäugigen Kunden für 200 g Gewürze und 2 Barutensilien (in netter Verpackung) um knapp 75 EUR zu erleichtern, hat auf jeden Fall 5 Bewertungspünktchen verdient! Schließlich erhält man ja auch noch eine Bedienungsanleitung (in spanischer Sprache!), so dass auch mal wieder die Fremdsprachenkenntnisse trainiert werden können... ¡Ay, caramba! Und bei Versandkosten von 15 EUR fördert der Käufer auch noch das Logistik-Gewerbe. Das ist natürlich auch spitze!

Darauf erstmal einen leckeren Gin Tonic! Hoffentlich verschluck ich mich nicht an ihm - vor lauter Lachen!
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 4, 2017 2:07 PM CET


Fentimans Tonic Water 8 x 200 ml
Fentimans Tonic Water 8 x 200 ml
Wird angeboten von Lifestyle & Genuss
Preis: EUR 19,10

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zitronenbombe..., 5. Juni 2015
Rezension bezieht sich auf: Fentimans Tonic Water 8 x 200 ml (Misc.)
Der Rezension von Ensel kann ich mich nur anschließen... Ich habe Fentimans Tonic bislang zusammen mit Tanqueray London Dry Gin und Hayman's London Dry Gin probiert - jeweils im Mischungsverhältnis 1:3, mit reichlich Eis und ohne Zugabe von Zitrone oder Limette.

Die oben genannten Gins sind ja durchaus als "wacholdrige", aromatisch-intensive Vertreter ihrer Art bekannt, die z.B. im Mix mit dem Tonic von Thomas Henry m.E. perfekt harmonieren und performen; im Mix mit Fentimans war hingegen von diesen Gins kaum noch was zu schmecken, da die intensive Zitrusnote dieses Tonics die Gin-Aromen ganz einfach platt macht und "unterbügelt"...

Es mag schon sein, dass es Gins gibt, die zusammen mit Fentimans eine überzeugende Kombination bieten - ich bezweifle es aber fast. Weitere Experimente mit Fentimans werde ich sicher nicht anstellen - dafür ist mir dieses Tonic zu teuer und der ggf. verschwendete Gin zu schade...


BRAX Herren Regular Fit Freizeithemd KAMIR
BRAX Herren Regular Fit Freizeithemd KAMIR

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Brax Freizeithemd - modisch, bequem und qualitativ minderwertig..., 2. März 2015
Vorab: Habe dieses Hemd nicht bei Amazon, sondern deutlich reduziert im SALE im Kaufhaus "geschossen" - dort hätte es ursprünglich stolze 59,90 EUR gekostet...

Zum Produkt:
Die "Pluspunkte":
- Sehr schöne, maximal kombinierbare Farbgebung
- Sehr angenehmes Tragegefühl
- Bequeme, lässige Passform und guter Schnitt: Mann kann das Teil auch mit einem kleinem "Wohlstands-Waschbärbauch" tragen, ohne dass es spannt und/oder aufträgt... :)
- Verdeckter Button-down-Kragen: Prima für alle, die einen "fixierten" Kragen zwar grundsätzlich mögen, aber eigentlich nicht drauf stehen, dass die Knöpfe an den Kragenspitzen sichtbar sind...

Die "Minuspunkte":
- Hemd verlor beim erstmaligen Waschen deutlich an Farbbrillianz... (und ja, ich hab's korrekt und lt. Pflegeanleitung gewaschen)
- Hemd knittert extrem stark nach dem Waschen - Bügeln ist quasi unumgänglich
- Keine robuste Qualität und Verarbeitung: Beim Abstreifen eines Einweg-Krankenhauskittels blieb ich relativ leicht an einem der Hemdknöpfe hängen - Resultat: Knopf abgerissen, Knopfloch leicht ausgerissen...

Fazit: Durchaus toller Look (bis es erstmalig gewaschen wurde) und Tragekomfort bei leider gleichzeitig mieser Produktqualität... Für ein Markenprodukt dieser Preiskategorie leider nicht diskutabel. Das nächste Freizeithemd wird sicher nicht von BRAX gekauft, auch wenn es noch so toll aussieht und noch so bequem sitzt...


Kein Titel verfügbar

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wohin reiten sie denn???, 23. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Selbstverständlich nach links! Und vielleicht zum Anwesen eines fetten adligen Großgrundbesitzers, um ihn und seine volksfeindliche Sippe aus dem warmen Bettchen direkt vor ein Revolutionstribunal zu zerren. Säährrr gutttt!

Malewitschs "Rote Kavallerie" bietet höchsten Kunstgenuss für Russophile, Freunde der Oktoberrevolution und alle sonstigen revolutionär gesinnten Genossen. Das äußerst dekorative, schön bunte Gemälde ist ein eigenartiger Zwitter zwischen gegenständlicher und abstrakter Kunst; denn zu abstrakt ( = burgeois-dekadent, wie z.B. so ein degeneriertes schwarzes Quadrat) durfte es in der Sojwetunion der 1930er Jahre ja nicht werden - sonst setzte es was. In Sibirien.

Der hier angebotene Druck ist kein hochwertiger Kunstdruck, sondern ein Kunstposter (steht so ja auch in der Produktbeschreibung). Das Kunstposter kommt ohne weißen Rand, ist aber auf dickes, recht wertiges Posterpapier gedruckt. Verpackung und Versanddauer waren tadellos, der Preis ist proletariatsfreundlich niedrig, so dass sich jeder Genosse und jede Genossin nun einen Malewitsch leisten kann. Säährrr gutttt!

Der Kulturkommissar sagt: Kaufbefehl!


Mark Rothko Poster Kunstdruck Orange, Brown
Mark Rothko Poster Kunstdruck Orange, Brown

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mikro-Rothko..., 23. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese auf wertigem, dickem Kunstdruckpapier ausgeführte Reproduktion von Mark Rothkos "Orange Brown 1963" bietet maximalen Rothko-Spaß im Miniformat zum Minipreis!

Das Original-Gemälde ist zwar etwas größer (nämlich ca. 227 cm x 178 cm), dafür ist die handliche Reproduktion auch in kleineren Räumlichkeiten leicht zu hängen. Zum Beispiel auf dem Klo oder in Waldis Hundehütte. Zudem hat man/frau ja auch nicht immer einen größeren zweistelligen Millionen-EUR-Betrag für einen originalen Rothko parat...

Nota bene: Die Blattgröße dieser Reproduktion beträgt 50 x 40 cm, die eigentliche Gemälde-Reproduktion ist KLEINER (die weißen Blattränder sind ca. 3 - 4 cm breit). Ferner sei noch darauf hingewiesen, dass der Blattrand des Druckes BESCHRIFTET ist - wenn auch sehr klein und unauffällig: Direkt unter dem linken unteren Rand der Reproduktion sind der Name des Malers, des Werkes und das Entstehungsjahr aufgedruckt, ganz unten am Blattrand steht der Name des Kunstverlages.

Ach ja: Versand erfolgte superschnell, der Druck war "bombensicher" verpackt. Danke!

P.S.: Das Original von "Orange Brown" kann in Detroit bewundert werden. Dort kann man es evtl. auch günstig erwerben - schließlich ist Detroit pleite wie es pleiter nicht geht...


San Cosme Mezcal blanco (1 x 0.7 l)
San Cosme Mezcal blanco (1 x 0.7 l)
Preis: EUR 33,85

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Mezcal Ein- und Aufsteiger..., 23. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: San Cosme Mezcal blanco (1 x 0.7 l) (Wine)
Wer in die Mezcal-Materie reinschnuppern will, macht mit dem San Cosme Joven definitiv nix falsch. Mir persönlich ist er zu blumig-süßlich, zu filigran und zu wenig rauchig. Quasi ein domestizierter Mezcal, der den Einsteiger und Gelegenheits-Mezcalero nicht überfordern soll. Erfahrenen Mezcaleros wird die moderate Trinkstärke von 40 Umdrehungen evtl. ein etwas abschätziges Grinsen entlocken. An die aromatische Intensität, Komplexität und Wuchtigkeit der Spitzen-Mezcales von z.B. Alipús oder Real Minero reicht er nicht ran - andrerseits ist der San Cosme aber auch bedeutend preisgünstiger.

Alles in allem ist San Cosme ein sehr ordentlicher Mezcal zu einem sehr guten Preis, aber aufgrund seiner Lieblichkeit und Milde halt eher "One for the Ladies"... ;)

Meine Bewertung: 3 Punkte für den Mezcal, 5 Punkte für sein Preis-/Leistungsverhältnis, macht insgesamt 4 Punkte!

Erfreulicherweise schwimmt kein muffiger Wurm in der Buddel rum - der ist für die Gringo-Touristen...


Kavalan Single Malt Classic - 0.70 l
Kavalan Single Malt Classic - 0.70 l
Wird angeboten von Das gibt es nur einmal Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 59,53

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Single Malt Exot aus Taiwan, 13. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Kavalan Single Malt Classic - 0.70 l (Wine)
Kavalan ist die erste (und meines Wissens auch einzige) Whisky-Destillerie auf Taiwan. Die Destillerie wurde 2005 erbaut und ging 2006 in Produktion - entsprechend kurz fassgereift sind die derzeit erhältlichen Single Malt Whiskys.

Der hier rezensierte "Kavalan Single Malt Classic" ist quasi das "Einstiegsmodell" der Kavalan-Produktpalette und wird in 6 verschiedenen Fasstypen gereift: fresh Bourbon, fresh Sherry, refill Bourbon, Rotweinfässer aus Spanien und zwei verschiedene Sorten Weißweinfässer aus Portugal. Über das Alter schweigt sich der Erzeuger vornehm aus.

Stilistisch gehört dieser Kavalan zu den jugendlich-frischen, fruchtig-floralen und getreidetönigen Single Malts und weist weder Torf-Noten noch einen signifikanten Sherryfass-Einfluss auf. In der selben Stil-Liga spielen schottische Klassiker wie Glenmorangie 10 yo., Glenfiddich 12 yo. oder The Glenlivet 12 yo., an denen sich diese Kavalan-Abfüllung folglich messen muss.

Der Kavalan präsentiert sich beim Nosing mit einer fruchtig-floralen, eleganten Bourbon-Nase, Anklängen von Karamell und einer unterschwelligen, jugendlichen Alkoholnote. Was die Nase verspricht, löst er auch auf der Zunge ein, allerdings empfinde ich seine Bitternote als etwas störend. Der Nachklang ist verhältnismäßig kurz. Alles in allem kein schlechter Whisky, dennoch muss er sich beim Vergleich mit den erwähnten Klassikern Glenmorangie 10 yo. oder The Glenlivet 12 yo. dann doch noch hinten in der Reihe anstellen.

Sehr problematisch ist der hohe Preis, der zumindest auf dem deutschen Markt für diesen Single Malt aufgerufen wird. Auch bezweifle ich, dass es sich bei dem hier angebotenen Produkt wirklich um ein Bottling mit ca. 1,5 Litern Inhalt handelt; knapp 70,00 EUR sind nämlich im deutschen Handel für eine Flasche Kavalan mit 0,7 l Inhalt durchaus die Regel.

Fazit: Dieser Exot ist gut trinkbar, in seiner derzeitigen Preisklasse aber nicht konkurrenzfähig. Aufgrund des PLV sind mehr als 2 Bewertungspunkte m.E. nicht gerechtfertigt. Somit kann dieser Whisky-Exot nur Whisky-Nerds empfohlen werden, die einfach alles probiert haben müssen. Oder Leuten, die einen Kumpel oder eine Freundin aus Taiwan mit einem Geschenk aus der Heimat beglücken wollen. Alle anderen sollten warten, bis dieser Whisky auch bei uns in einer angemessenen Preislage um 30,00 EUR erhältlich ist. Bis dahin kann man/frau z.B. einen "Amrut Fusion" aus Indien kaufen, wenn einem der Sinn nach Whisky-Exotik steht. Der "Fusion" ist zudem günstiger und qualitativ deutlich überlegen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 22, 2014 6:26 PM MEST


Badel Slivovica Pflaumenbrand (1 x 0.5 l)
Badel Slivovica Pflaumenbrand (1 x 0.5 l)
Wird angeboten von cobio-de
Preis: EUR 15,08

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ordentlicher Einsteiger-Sliwowitz, 13. November 2013
Badel ist neben Maraska einer der großen kroatischen Sliwowitz-Erzeuger und i.d.R. auch problemlos außerhalb Kroatiens - z.B. in deutschen Supermärkten - verfügbar.

Schlückchen probieren (natürlich nicht eiskalt und auf Ex, sondern handwarm und aus einem kleinen Stielglas, so wie sich das bei guten Bränden gehört): Der eichenfassgereifte Sliwowitz von Badel duftet vielversprechend und lecker nach Pflaume, löst beim Trinken aber nicht so ganz ein, was seine feine Nase verspricht. Auf Zunge und Gaumen präsentiert sich der Badel-Sliwowitz etwas wässerig und eindimensional und mit einer leichten Bitternote im Nachklang. Das preislich ähnliche Konkurrenzprodukt von Maraska hat da mehr "Fett auf der Kette", schmeckt runder, intensiver, vielschichtiger und wartet zudem mit einer interessanten, leichten Hefenote auf. Trotzdem ist der Badel eine ordentliche Spirituose mit gutem PLV, die man keineswegs von der Barkante stoßen muss!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 18, 2014 11:11 AM CET


Hearts & Knives
Hearts & Knives
Preis: EUR 16,30

10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Echt gruselig ist's, ..., 10. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Hearts & Knives (Audio CD)
... wenn die Untoten längst vergangener Musikepochen aus ihren Grüften in den Vorstadtsozialwohnungen kriechen, um mit klammen Knochenfingern gierig nach den Geldbeuteln ihrer alten Fans zu grabschen. Noch gruseliger freilich, wenn in Ehren ergraute Fanboys und Fangirls jedes musikalische Todesröcheln solcher ausgebrannten Wiedergänger unkritisch als epochalen Geniestreich bejubeln.

Steve Strange ist so ein Wiedergänger. Club-Betreiber, Ikone des New Romantic und nicht zuletzt Musiker: In den frühen 1980ern war Strange 'ne große Nummer und erkundete schon mal auf dem Rücken eines Elefanten und im Gewand eines orientalischen Prinzen das Londoner Nachtleben (cool!). Oder er wies Mick Jagger die Tür seines Night-Clubs, weil ihm Jaggers Klamotten und dessen Nase nicht passten (recht so, Steve!). Als Musiker gelangen Strange 1980 und 1982 mit "Visage" und "The Anvil" gleich zwei Schlüsselalben des New Romantic. Diese beiden Alben strotzten vor kreativer Eigenständigkeit und guten musikalischen Einfällen. Sie waren versponnen, glamourös, dunkel und dekadent und hatten zusätzlich genau die richtige Menge Pop-Appeal - New Romantic eben. Und man/frau kann diese Scheiben auch heute noch hören (besonders als alter Sack wie z.B. ich, der sie schon damals gekauft hat).

Heute? "Hearts & Knifes" lässt nicht die geringste Entwicklung als Künstler erkennen und Strange schafft es auch nicht, sich überzeugend selbst zu kopieren. Kopiert wird aber doch: Mal wird die Synthie-Hookline des Summer/Moroder-Superhits "I Feel Love" verwurstet, mal dreht Strange so ziemlich alle markanten rhythmischen und melodischen Motive durch den Fleischwolf, die auch schon auf "Visage" oder "The Anvil" zu hören waren. Peinlich und schamlos ist das. Und das sind dann auch noch die besseren Momente dieser Scheibe... Wenn auf "Hearts & Knives" ausnahmsweise mal nicht das Frühwerk von Visage gefleddert wird, klingt die Scheibe nämlich wie eine schlechte Kopie von The Human League in deren poppiger Spätphase - Backgroundgejaule weiblicher Hupfdohlen inklusive. Man/frau höre sich nur mal "Dreamer I Know" an: Eine flache Pop-Schote, wie geschaffen für den Playback-Auftritt im vormittäglichen Fernsehgarten und als One-Hit-Wonder im Hausfrauenradio - würg.

Fazit: Lass es, Steve! Geh lieber mal in den Londoner Zoo, besuch den Elefanten, auf dem Du vor 30 Jahren in Samt und Seide durch London geritten bist, und spendier dem ein paar Erdnüsse. Dann freut zumindest der sich, Dich mal wieder zu sehen.


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