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Rezensionen verfasst von
PARALAX (Wuppertal)

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Matching Stories
Matching Stories
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Perfektes Trance-Album von zwei Veteranen - Erstmals auch mit deutschsprachigen Tracks, 19. August 2017
Rezension bezieht sich auf: Matching Stories (MP3-Download)
Nach zwei Jahren Produktionszeit präsentieren Kyau & Albert mit "Matching Stories" das nunmehr sechste Studioalbum. Zwar ist es schon einige Zeit her, das die Jungs mit Titeln wie "Outside" und "Save me" in den Charts vertreten waren doch ihr unverwechselbarer Stil hat in all den Jahren nichts von seinem Charme verloren und sich ständig weiter entwickelt. Neben Trance-Projekten wie "Above & Beyond", die ebenfalls Remixe für die Jungs gemacht haben und umgekehrt zählen sie zu einem der international erfolgreichen Vertretern dieses Genres. Mit dem aktuellen Album "Matching Stories" haben sie erneut bewiesen das sie es immernoch drauf haben und zugleich einen vergleichsweise mutigen Schritt gewagt denn erstmals gibt es hier auch zwei Songs, die auf deutsch eingesungen wurden. Dabei handelt es sich um Track 7 (Fühlen) sowie Track 2 (Mein Herz), wobei letzterer zweisprachig, also auf Deutsch (Refrain) und Englisch (restlicher Text) eingesungen wurde.

Für mich ist dieses Album das beste, was es von dem Duo jemals zu hören gab. Fast jeder Track ist extrem fetzig, abwechslungsreich und passt sich den folgenden Songs an, auch wenn sie nicht unmittelbar ineinander übergehen. Mal klingt es etwas progressiver, insbesondere der erste Track "Memory Lane", mal etwas mehr nach House wie in "Changes" und in "Delorian" gibt es sogar am Anfang und Ende des Songs typische 80s Sounds zu hören. Lediglich mit Track 9 (What you're about to burn) konnte ich mich nicht anfreunden. Ansonsten aber bekommt man hier ein wirklich gelungenes Album, das sich von Trance-Veteranen wie "Above & Beyond" oder "Armin van Buuren" nicht zu verstecken braucht.


Say It to Me
Say It to Me
Preis: EUR 10,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich wieder gute B-Seiten, 15. Oktober 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Say It to Me (Audio CD)
Nachdem ich und viele andere PSB-Fans von der letzten Singleauskopplung des "Super"-Albums mit einer der schwächsten Titeln (Twenty-Something) ziemlich enttäuscht wurden, gibt es nun endlich wieder einen hittauglichen Release, der nicht nur eine gute Tanznummer abgibt sondern meiner Meinung nach auch der beste Song des ganzen Albums ist. Die neue Radioversion entspricht weitestgehend dem Original vom Album, wurde aber offenbar ein wenig anders abgemischt und klingt rein subjektiv etwas markanter bzw. fetziger. Viel zu verbessern gab es bei diesem Song ohnehin nicht denn hat man ihn einmal im Ohr, bleibt er auch noch einige Zeit danach haften. Eine derartige Dancenummer habe ich seit dem "Nightlife"-Album nicht mehr erlebt und würde ihm am ehesten mit Songs wie "Closer to heaven" oder "For your own good" vergleichen.

Auch die B-Seiten sind diesmal wieder gelungen, insbesondere "The dead can dance" gefällt mir richtig gut und ist durchaus Ohrwurm-tauglich. "A cloud in a box" klingt dagegen dancelastiger, wobei die Sprachpassage von Neil Tennant innerhalb des Songs nicht jedermanns Geschmack ist.

Weniger begeistert und fast schon enttäuscht haben mich mal wieder die Remixe. Insbesondere vom "Stuart Price Alternative mix" hatte ich mir einiges mehr versprochen. Der erhoffte Aha-Effekt blieb aber leider aus denn bis auf den leicht verlangsamten Takt gab es hier kaum Unterschiede zum Original. Der "Carl Craig c2 Juiced RMX" von "Inner Sanctum" geht soweit in Ordnung aber das Original klingt meines Erachtens wesentlich besser. Die Remixe vom zusätzlichen Digital Bundle, welche nicht auf der CD-Version enthalten sind für mich auch eher enttäuschend ausgefallen. Besonders der "Tom DeMac remix" wirkt ziemlich einfallslos und auch der "Offer Nissim remix" teils etwas halbherzig umgesetzt, auch wenn er durchaus schöne Passagen bietet und subjektiv weitaus fetziger klingt.

Alles in Allem jedoch eine gelungene Singleauskopplung, die auf keinen Fall in einer gut sortierten PSB-Sammlung fehlen sollte und meiner Meinung nach schon anstelle von "Twenty-Something" als zweite Single hätte veröffentlicht werden sollen.


Twenty-Something
Twenty-Something
Preis: EUR 4,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lohnt sich eigentlich nur wegen der B-Seiten, 29. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Twenty-Something (MP3-Download)
Als ich erfuhr, das ausgerechnet der für mich schwächste Song des Albums als zweite Single erscheint und kurz danach das äußerst schwache und für PSB Verhältnisse unpassende Video gesehen habe, war für mich die Sache eigentlich schon gegessen, wären da nicht noch die einigermaßen tauglichen B-Seiten Songs "The white dress" und "Wiedersehen" gewesen, welche aber diesmal auch nur recht mittelmäßig sind. Ich verstehe einfach nicht warum man der eh schon recht überschaubaren Fangemeinde so wenig Beachtung schenkt denn diese hätte sich laut diverser Umfragen lieber Songs wie "Say it to me", "Burn" oder "Undertow" gewünscht. Da wäre eine offizielle Umfrage auf der Webseite für die Fans doch das Naheliegendste gewesen. Auch die Remixe hätte man sich getrost schenken können - da hat man doch von den PSB selbst und anderen Remixern wie "Lange" oder "Digital Dog" schon weitaus besseres gehört.

Für Sammler wie mich lohnt sich das Anschaffen der Maxi-CD's, dessen Format eh schon so gut wie ausgestorben ist eigentlich nur noch wegen der B-Seiten. Allerdings stehen die überhöhten Preise aufgrund des mangelhaften Vertriebs kaum noch in einem angemessenen Verhältnis zum Album.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 29, 2016 5:54 PM MEST


The Pop Kids
The Pop Kids
Preis: EUR 12,82

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Allein schon wegen der B-Seiten empfehlenswert, 9. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Pop Kids (Audio CD)
Nachdem während den letzten Single-Veröffentlichungen des letzten Albums "Electric" deutlich zu spüren war, das es einen Abwärtstrend zu den bislang recht abwechlungsreichen B-Seiten und insbesondere den Remixen gibt, war ich sehr skeptisch ob sich der Kauf der mittlerweile recht teuren und schon als Sammelobjekt geltenden CD-Single überhaupt noch lohnt. Bei "The Pop Kids" kann ich allerdings vollständig Entwarnung geben denn sowohl die B-Seiten als auch die von den PSB selbst produzieren Remixe und Extended-Versionen sind endlich mal wieder richtig gut gelungen. Allein schon wegen der beiden B-Seiten Songe "In bits" und "One-hit wonder" hat sich der Kauf für mich gelohnt. Beide Songs haben einen gewissen Retro-Faktor und gehen einfach nur gut in's Ohr, ganz besonders "One-hit wonder", der durch und durch wie eine Hommage an die 80er klingt und schon fast einem NDW-Song ähneln. Der Song ist eigentlich schon so gut, das man ihn durchaus mit einem passenden Songtext hätte unterlegen können. Stattdessen bleibt es durchgehend beim einfachen "Da-Da-Da"-Mitsingen von Herrn Tennant...ungewohnt aber irgendwie doch eine coole Idee. Zugleich ist es seit 2015 der Theme-Song zur Berliner Online TV-Show "The One-Hit Parade", welche sich der Berliner Musikszene widmet und auf YouTube zu finden ist.

Zu "The Pop Kids" selbst braucht man eigentlich nicht viel zu sagen. - Der Song ist schon alleine schon von seinem Konzept her einzigartig und einer der besten vom gesamten Album "Super". Sowohl textlich als auch musikalisch orientiert er sich voll und ganz an der Pop-Generation der 90er Jahre. Leider fehlt dem Song klangmäßig aus meiner Sicht irgendwie noch der letzte Schliff für einen perfekten Hit. Die kurz danach im Netz aufgetauchten Fan-Remixe zeigen das besonders deutlich auf. Nichts destro trotz bekommt man 5 ordentliche Tracks für's Geld geboten und auch die wieder von den PSB selbst produzierte "Deeb Dub" und "The full story"-Extended Version kann sich wirklich hören lassen.

Wer auf dem guten, alten Dancesound der 90er und ein paar typischen B-Seiten der Boys im 80s Sound steht wird hier nicht enttäuscht werden.


Super
Super
Wird angeboten von dodax-shop
Preis: EUR 8,71

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (Fast) Alles Super!, 4. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Super (Audio CD)
Nach etwas über 2 Jahren Pause melden sich die Pet Shop Boys mit einem neuen, sehr dancemäßigen Album infolge zurück, welches genau wie der Vorgänger "Electric" komplett von "Stuart Price" produziert wurde. Es handelt sich um das zweite Album, welches nach der Trennung von "Parlophone" unter dem neuen Label "x2 Recordings" heraus gebracht wurde. Bereits nach dem erstmaligen Hören des Vorab-Titels "Inner Sanctum" sowie der ersten Singleauskopplung "The Pop Kids" war ich sehr zuversichtlich das das teils doch etwas erttäuschende Vorgängeralbum nochmals getoppt werden konnte und diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Auch wenn das Album mit knapp über 45 Min. relativ kurz ausfiel, konnten die meisten Titel diesmal weitaus mehr überzeugen und wirkten auf mich weitaus hittauglicher. Doch hier nun eine Zusammenfassung aller 12 Titel der CD:

1. Happiness:

Ein Titel, der genau das wiederspiegelt was er vermuten lässt: Ein tanzbarer Einsteiger-Song, welcher vom Text und der Melodie her aufbauend wirkt. Allerdings konnte er mich nicht auf ganzer Linie bzw. bis zum Ende hindurch überzeugen und wurde mir spätestens ab 2:25 doch etwas zu schräg. Dabei klangt der Refrain an sich sehr vielversprechend. Dennoch wurde ich mit dem Song auch nach mehrmaligen Hören nicht so richtig warm, insbesondere während der letzten 20 Sekunden, wo er dann wieder in Richtung "Electric"-typische Verzerrungsexperimente durch Herrn Price abdriftet.

Wertung: 6/10

2. The Pop Kids:

Bei diesem Song handelt es sich um die erste Singleauskopplung vom 18.3.2016. Der Grundstein dazu wurde von Neil & Chris bereits in den 90ern gelegt und dementsprechend klingt er auch wie ein Dance-Klassikers aus dieser Zeit. Im Prinzip ist dies allein schon von der Idee her ein großes Plus des Albums und auf jeden Fall einer der besten Songs des Albums. Dennoch fehlt es ihm etwas an Feinschliff und hittauglichkeit. Insgesamt aber ein sehr überzeugender Song, vor allem wegen der sehr passenden Lyrics, welche hauptsächlich den Pop-Kindern der 90er Jahre sowie ihren Erlebnissen gewidmet ist.

Wertung: 8/10

3. Twenty-something

Stilmäßg ein etwas ungewohnter Song, der für meine Ohren weder Album noch wirklich zu den Pet Shop Boys passen mag , denn er erinnert vom Rhytmus eher an einen typischen Latino-Song, wenngleich er auch einige schöne Passagen enthält. Zwar würde ich ihn nicht als totel Flop bezeichnen, doch irgendwie passt es nicht ganz ins Konzept. - Für mich der schwächste Song des Albums

Wertung: 5/10

4. Groovy:

Für mich einer der ganz großen Überraschungen auf der CD, der mich vom Stil ebenfalls stark an einige Songs aus den 90ern erinnert, ganz besonders an den PSB-Klassiker "Bet she's not your girlfriend", welcher bereits 1991 produziert und als B-Seite der Maxi-CD "Where the streets have no name" zu finden war. Hier passen vor allem die Stimmeffekte zum ansonsten ebenfalls sehr stimmungsvollen Song, der durch und durch sehr discotauglich wenngleich auch nicht besonders abwechslungsreich klingt. - Dennoch: Für mich ist dieser Song das absolute Highlight des Albums!

Wertung: 10/10

5. The dictator decides:

Ein etwas langsamerer Song mit recht anspruchsvollen Texten, der genauso klingt wie man es von den älteren PSB-Songs gewohnt ist: Sehr harmonisch und trotz oder gerade wegen seinen recht nachdenklichen Passagen sehr hörenswert. Vor allem während der letzten 30 Sekunden entfaltet der Song sein volles Potential. Melodie, Chor und die weibliche Hintergrundstimme sind einfach nur wunderschön an zu hören und geben dem Song den perfekten Feinschliff.

Wertung: 9/10

6. Pazzo:

Auch wieder ein recht poppiger Dance-Song, der allerdings nur einige Sprachpassagen enthält. Während die erste Hälfte des Songs sehr vielversprechend klingt, wird es mir ähnlich wie bei "Happiness" spätestens während der letzten Minute dann doch etwas zu schief und schräg. Schade...da hätte man produktionsmäßig mehr raus holen können.

Wertung: 6/10

7. Inner Sanctum:

Dies war der erste Song, der quasi als Trailer zum Album auf der Webseite zu hören war und wenig später auch in voller Länge käuflich zu erwerben war. Bereits der Refrain machte sofort klar, worauf das Album ausgelegt war. Auch wenn es hier letztendlich beim Songtext bei lediglich 2 Sätzen mit den Worten "In the inner sanctum you're a star...The girls, the guys, they all known woh you are" bleibt, ist der Song dennoch sehr hörenswert. Allerdings mangelt es insgesamt dann doch etwas an Einfallsreichtum bei der Produktion.

Wertung: 7/10

8. Undertow:

Der Anfang des Songs hat mich irgendwie ein wenig an "Fleedwood Mac - Little Lies" erinnert, klingt aber nach den ersten 35 Sekunden dann doch komplett anders und ist ebenfalls sehr dancemäßig gestaltet. Insgesamt ist es einer der textlastigsten Songs des Albums und gerade das macht ihn so "PSB-typisch" besonders. Produktionsmäßig leistet er sich keine Aussetzer und klingt genauso, wie man einen guten Song der Boys erwarten kann: Satt, stilvoll und erneut mit einem leichten 90s House-Touch, gemischt mit einem leichten 80s Flair. - Auf jeden Fall ebenfalls eines meiner Favoriten auf der CD.

Wertung: 9/10

9. Sad Robot World:

Der ruhigste Song auf der CD, welcher ebenfalls sehr nachdenkliche Texte enthält, zu dem auch die elektromäßigen Songbestandteile sehr gut passen. Vom Stil her erinnert der Song ein wenig an die französische Synthiepop-Band "Air" und klingt insgesamt sehr überzeugend. Ich könnte mir durchaus noch mehr PSB-Songs in diesem Stil vorstellen.

Wertung: 8/10

10. Say it to me:

Und wieder ein sehr dancemäßiger Song, der ebenfalls von Anfang an sehr hitverdächtig klingt. Der Sound hat mich ein wenig an "Chris Brown & Benny Benassi - Beautiful people" aus dem Jahre 2011 erinnert. Insgesamt würde ich sagen das der Song am "Mainstream"-mäßigsten verglichen mit den heutigen Dance- bzw. Housesongs klingt, ohne dabei wirklich unpassend zu klingen, im Gegenteil: Für mich ist es zusammen mit "Groovy" ein echter Stimmungshit mit PSB-typischen Text.

Wertung: 10/10

11. Burn:

Auch dieser Songs trägt einen gewissen Retrofaktor mit sich und wirkt auch mich wie ein aufgemotzter Song aus den 80ern, dessen Stil sich nur schwer beschreiben läßt. Insgesamt hat er mich ein wenig am den "Kung Fury"-Soundtrack erinnert (einfach mal nach "Lost Years - West Side Lane" googeln). Auch wenn es dem Song inhaltlich ein wenig an Abwechslung mangelt, so zählt er alleine schon produktionsmäßig zu meinen Favoriten des Albums.

Wertung: 9/10

12. Into thin air:

Zum Abschluß gibt es noch einen etwas gemäßigteren Song im "Breakbeat"-Stil, auch recht ungewöhnlich für PSB-Verhältnisse. Der Song steigert sich allerdings nach öfteren Hören und klingt sobald man sich daran gewöhnt hat richtig gut. Bei der Melodie selbst hätte etwas mehr Abwechslung sicher nicht geschadet. Trotzdem bildet er einen sehr schönen und nicht zu dominanten Abschluß auf der CD.

Wertung: 8/10

Fazit: Insgesamt konnte ich mich persönlich mit diesem Album trotz 3 Ausreißer weitaus mehr anfreunden als noch mit "Electric", welches zumindest schonmal richtungsweisend war. Einige Songs klingen beim erstmaligen Hören etwas ungewohnt, entfalten aber tatsächlich nach mehrmaligen Hören ihr volles Potential. Allerdings lohnt sich der Kauf des Albums alleine schon wegen "Groovy", "Inner Sanctum", "Say it to me" und "Burn" und auch die ruhigeren Songs wie "The dictator decides" passen the gut in's Konzept. Es fiel mir allerdings sehr schwer mich wirklich zwischen der 4 und 5-Sterne Wertung zu unterscheiden denn trotz der Steigerung gegenüber "Electric" reicht das Album für meine Begriffe nicht ganz an meine absoluten Favoriten aus der 90ern, insbesondere "Nightlife" und "VERY" heran. Aber die Steigerung gegenüber dem Vorgänger ist schon beträchtlich und von daher die Wertung voll verdient!


Inner Sanctum
Inner Sanctum
Preis: EUR 1,29

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht Lust auf mehr., 20. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Inner Sanctum (MP3-Download)
Nachdem ich vom letzten Album "Electric" ein wenig enttäuscht wurde war ich natürlich sehr gespannt auf die erste Hörprobe der neuen Stuart Price-Produktion. Schon der erste Trailer auf der Webseite klang sehr vielversprechend und das tut auch der erste Vorab-Track, welcher jedoch nicht wie einige denken die erste Single darstellt denn das wird "The Pop Kids" sein, welche in einigen Ländern ab März auch auf Single-CD erscheint. Auch wenn der Song an sich gut in's Ohr geht fehlt es mir dennoch etwas an Abwechslung, insbesondere beim recht minimalistischen Refrain. Von daher kann ich für diesen Release nicht die volle Punktzahl vergeben. Ich bin mal gespannt ob sich meine Hoffnungen diesmal erfüllen wieder ein so abwechslungsreiches Album zu bekommen, das so gut in's Ohr geht wie es noch zu "Very"- oder "Nightlife"-Zeiten der Fall war. Nachdem die letzten Alben da eher enttäuschend waren, bin ich allerdings ziemlich skeptisch geworden das es ein solches Album nochmal geben wird.


Captain Toad: Treasure Tracker Standard Edition - [Wii U]
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Preis: EUR 29,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extrem spaßig aber fast schon zu einfach..., 20. Januar 2015
Ich bin weiß Gott kein Profispieler und komme in letzter Zeit nur selten zum zocken. Bisher kannte ich den Spielinhalt nur aus diversen Bonusleveln von "Super Mario 3D World". Verglichen damit war ich doch sehr überrascht wie einfach das Spiel ist und man hat ziemlich schnell das Gefühl, es zu schnell durchgespielt zu haben. Da es weder einen Online- noch Mehrspieler-Modus gibt ist da natürlich die Sorge berechtigt, das es nach dem Durchspielen für immer in der Schrankwand verschwindet. Bereits beim ersten Spielen bin ich binnen weniger als 1 Std. bis in's 12 Level gekommen, bevor ich erstmal eine Pause eingelegt habe, komplett inkl. allen Diamanten und Herausforderungen. Ich hoffe das zumindest die späteren Level ein wenig mehr Herausforderungen bieten, ohne das es gleich frustig wird. Diesbezüglich fand ich den Schwierigkeitsgrad der Toad-Zusatzlevel von "Super Mario 3D World" doch schon etwas anspruchsvoller, auch wenn es bisher keine wirkliche Herausforderung für Profis ist. Sehr positiv finde ich auch, das man auf ein Zeitlimit beim Lösen der Levels komplett verzichtet hat. Ich bin gespannt, was mich in den nächsten 48 Level (+ Super Mario 3D World Bonuslevel, die man jedoch nur bekommt, wenn man das Spiel auch besitzt und einen entsprechenden Spielstand angelegt hat) noch so erwartet oder ob es wirklich nur ein kurzer Spielspaß von 4-6 Stunden wird. Aus rein technischer Sicht, in Sachen Abwechslung und vom Spaßfaktor gibt es jedenfalls nichts zu meckern, erst Recht nicht bei dem Preis. Nintendo weiß eben, wie man die Spieler vor dem Bildschirm fesselt und so die Zeit völlig vergißt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 29, 2015 8:51 AM CET


We Are All We Need
We Are All We Need
Preis: EUR 9,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht so wie früher, trotzdem immernoch genial!, 19. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: We Are All We Need (Audio CD)
Ich verfolge die Laufbahn, Remixe und sonstige Produktionen von Above & Beyond nun schon einige Jahre, seitdem ich seinerzeit durch den wirklich genialen Remix für Madonna's "What it feels like for a girl" im Jahre 2000 auf das Trio aufmerksam wurde. Besonders die "Anjunabeats"-Reihe hob sich dabei von den sonst üblichen Trance-Samplern diverser anderer DJ's ab, wobei die letzten 3 Volumes nicht mehr ganz dem Niveau entsprachen, wie man es zuvor gewohnt war. Da kam die Veröffentlichung von "Group Therapy" gerade richtig, das erste Soloalbum der Jungs, gefolgt von "Acoustic", wobei man hierzu sagen muß das es sich dabei um ein gewagtes Experiment handelt, Trance-Hits in chilligen Orchester-Sound zu präsentieren. Fast ein Jahr später folgt nun das dritte Soloalbum der Jungs, das wieder zu ihren Wurzeln zurückfindet und ich war positiv überrascht wie gut das noch funktioniert, insbesondere mit der altbekannten Sängerin "Zoë Johnston". Weiterhin gibt es neue Solokünstler wie "Alex Vargas" (es gibt diverse Songs von ihm, die man bei YouTube findet) und "Gemma Hayes" zu hören. Was sich nicht geändert hat ist die Art und Weise, wie die Titel auf der CD angeordnet wurden. So gehen wie schon zu "Group Therapy" einige Titel nahtlos ineinander über, andere hingegen nicht. Mich persönlich stört es nicht, da das Album seinen besonderen Charakter erst beim kompletten Anhören entfaltet. Trotzdem wäre es schön gewesen, wenn man alternativ dazu noch eine CD mit Single-Versionen produziert hätte.

Zu den Titeln an sich: Insgesamt muß man festhalten, das es sich hierbei nicht um ein 100% Dance-Album handelt, da sich zwischendurch immer mal ein paar ruhigere Titel wie "Little Something" oder "Sink the Lighthouse" befinden, allerdings erst ab ca. 30. Min Laufzeit und zum Schluß auch etwas öfters. Trotzdem sind die Titel sehr hörenswert und die Übergänge passend. Allerdings erweckten gerade die flotteren Stücke bei mir den Eindruck, das man auch hier mehr und mehr auf Mainstream-Trance setzt, was besonders bei "Blue Sky Action" und "Sticky Fingers" deutlich wird. Die dort verwendeten Sound-Plugins gehen für mich etwas zuviel in Richtung kommerziellen "Tröten-Techno" á la Tiësto & Co. Dagegen sind Titel wie "Out of time" (mein besonderer Favorit) und "Hello" so, wie man die Jungs aus den früheren Zeiten kennt - Eine geniale Mischung aus Progressive Trance & Sounds der ganz besonderen Sorte, bei der einfach alles zusammenpasst und eine ganz eigene Klangwelt offenbart, besonders über Kopfhörer. Dann gibt es noch einige Titel, die man als "Zwischending" von beidem bezeichnen kann. "We're all we need" und "All over the World" sind solche Beispiele, kommen aber letztendlich schon an den Standard, den ich von den Jungs erwarte. Dagegen klingt mir "Fly to New York", "Excuses" und "Save me" schon wieder ein wenig zu Mainstream-mäßig.

Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Ergebnis und kann das Album durchaus jedem empfehlen, der nicht nur auf Mainstream-Trance und 0815-Techno steht. Allerdings erreicht für mich das Album nicht mehr den Standard der früheren Above & Beyond Remixe bzw. der Anjunabeats-Reihe bis Vol. 8 und auch "Group Therapy" hatte meines Erachtens noch ein paar mehr Highlights zu bieten. Fans sollten auf alle Fälle vor dem Kauf erstmal reinhören. Nichts desto trotz eine klare Kaufempfehlung von mir, insbesondere wenn man die Jungs einen Tag zuvor erstmals live auf der Bühne erlebt hat (15.1.2015 in der "Live Music Hall" in Köln). Beim nächsten Album wünsche ich mir allerdings wieder mehr Titel, die in Richtung "Back 2 Roots" bzw. weg vom Mainstream-Sound gehen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 20, 2015 10:01 AM CET


Grand Theft Auto V - [PlayStation 4]
Grand Theft Auto V - [PlayStation 4]
Wird angeboten von SOFTPRICE
Preis: EUR 42,50

14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch für "Nicht Open World Fans" geeignet, 25. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin eigentlich überhaupt kein Fan von solchen "Open World" Spielen. Mein letztes GTA (Teil 3) habe ich vor über 10 Jahren auf dem PC gespielt und relativ schnell wieder zur Seite gelegt, weil es mir einfach auf Dauer zu frustig war. Jetzt habe ich mich ironischerweise wieder aus Frust vor mangelnden Spielen, die der PS4 gerecht werden nochmals an einen GTA-Titel gewagt, nicht zuletzt weil ein Gebrauchtkauf auf der PS3 eh schon geplant war. Nachdem dann die Ankündigung kam, das eine komplett überarbeitete PS4-Version erscheinen wird, habe ich von diesem Vorhaben abgesehen.

Was mich von Anfang an als großer "Shenmue"-Fan (Dreamcast) fasziniert hat waren die scheinbar endlosen Möglichkeiten im Spiel, die jenseits der eigentlichen Missionen oder dem Onlinemodus getätigt werden können, sei es das Klettern auf Dächer, das Surfen auf Autodächern oder Zügen, Segelfliegen, Kapern von Kleinflugzeugen, in die Luft jagen von Tankstellen, Fahren von Achterbahnen, Besuchen von Nachtclubs und Friseursalons und und und...alles wie im richtigen Leben, auch wenn die Möglichkeiten natürlich begrenzt sind und man z.B. nicht in jedes Gebäude oder scheinbar belebten Einkausladen betreten kann. Dafür gibt es aber ein völlig dynamisches Wettersystem, welches sich der Tageszeit im Spiel anpasst (Morgen, Tag, Sonnenuntergang, Nacht, Regen, Gewitter etc). Gut, vieles gab es auch schon in den GTA's davor, aber wir reden hier von Jemanden, der normal solche Spiele meidet.

Letztendlich habe ich mir das Spiel aus zwei Gründen gekauft:

1.) Um mal ein echtes NextGen-Spiel in Aktion erleben zu dürfen, wobei ich jetzt keine Probleme mit den 30fps habe oder große Ruckler feststellen konnte (allerdings habe ich bisher auch nur die erste Mission gespielt).

2.) Um einfach nur mal ab und zu ein wenig durch die Gegend zu cruisen und all den Blödsinn zu machen, für den man normal in anderen Ländern dauerhaft im Knast oder gar in der Todeszelle verbüßt

Hierzu möchte ich anmerken, das das Spiel selbstverständlich nicht in Kinderhände gehört und trotz der begrenzten Blutrünstigkeit (Menschen werden bei Explosionen nicht in alle Teile gerissen) seine Altersfreigabe zurecht bekommen hat. Hier liegt die Verantwortung ganz allein bei jedem selbst bzw. den Elternteilen der Familie.

Auch möchte ich positiv hervorheben, das auch die Missionen selbst fairer geworden sind, was mich in Zukunft wohl doch dazu bewegen wird, die Einzelkampagnen an zu gehen. Man muß nun nicht mehr beim Versagen einer Mission von vorne beginnen, denn es gibt genügend Checkpoints innerhalb dieser, um auch Anfängern ein Durchspielen zu ermöglichen. Mit diesem System konnte man auch auf einen frei wählbaren Schwierigkeitsgrad verzichten.

Aus rein technischer Sicht hat sich gegenüber der PS3 Version natürlich auch einiges getan: Die Auflösung wurde von 720p auf 1080p angehoben. Insgesamt gibt es weniger bis gar kein Kantenflimmern mehr, dank Antialiasing. Die Spiegel- und Waserreflektionen sind nochmals verbessert worden und wirken teils sogar fotorealistisch. Gleiches gilt für die Vegetation in der Prärie: Detailliertere Bäume und Büsche mit viel mehr Partikeln, dichteres Verkehrsaufkommen auf den Straßen etc. was allerdings auch mit ca. 50 GB Festplattenplatz bei der Installation seinen Preis hat. Dazu kommt noch die wirklich gelungene Ego-Perspektive, welche auch Gelegenheitsshooter-Fans wie mich ansprechen. So gut wie jede Aktion läßt sich nun aus der Ich-Perspektive betrachten, auch was das Ein- und Aussteigen von diversen Fahrzeugen betrifft, von denen man ausnahmslos ALLE kapern kann, egal ob diverse Luxusschlitten, Geländewagen, Tanklastwagen, Zementlaster, Busse, Polizeiwagen, Quad-Bikes, Motorräder, Fahrräder und sogar Traktoren. ;-) Hinzu kommt noch die sinnvolle Nutzung des PS4-Controllers, bei dem die Polizeifunksprüche oder Handygespräche über den eingebauten Lautsprecher oder der Lightbar durchgegeben und signalisiert werden. Schade hingegen ist, das man das Touchpad nicht als Ersatz zum rechten Analogstick bzw. zum Zielen von Waffen verwenden kann.

Was mich allerdings am meisten stört sind die übertriebenen Kraftausdrücke. Es mag sein, das das Spiel eher an eine Generation vor meiner Jugendzeit gerichtet ist. Trotzdem nervt es irgendwann, wenn jedes dritte Wort "F***", "A******" oder "N*****" im Kontext zu hören ist. Zum Anderen sind mir die Untertitel zu klein geraten, ganz abgesehen davon das man heut zu Tage erwarten könnte eine deutsche und professionelle Synchronisation zu bekommen, evtl. sogar mit bekannten Sprechern aus Film & TV. Gerade bei hektischen Missionen, bei denen man sehr konzentriert auf die Straße achten muß geht da schonmal einiges von der Story verloren, wenn man nicht über perfekte Englischkenntnisse verfügt. Dafür entschädigen allerdings die ganzen Musikstücke im Spiel, die man in diversen Autoradios oder Nachtclubs zu hören bekommt (sogar meine Lieblingsband "Pet Shop Boys" ist mit von der Partie). Daneben wäre es schön gewesen, wenn man sich im Nachtclub auch von männlichen Tänzern verwöhnen lassen könnte...nur damit auch Leute mit "anderen Vorlieben" bedient werden. - Nun ja, man kann halt nicht alles haben... :-)

Eigentlich würde ich an dieser Stelle nur 4 anstatt 5 Sterne in der Gesamtwertung vergeben. Aber verglichen mit anderen Spielen wäre das mehr oder weniger paradox, denn genau genommen gibt es bei der Vielzahl von Möglichkeiten die man hat einfach keinen Vergleich. Ich könnte noch stundenlang weitere Dinge aufzählen, die mich die letzten Abende gefesselt haben, nur um aus zu probieren, ob dieses und jenes möglich ist oder wie schön es ist, einfach nur mal einen Wanderausflug in die Berge zu unternehmen, mit der Seilbahn zu fahren oder mit dem Segelschiff über das Meer zu gleiten. Selbst wenn man sich eher für Spiele mit geradlinigem Ablauf interessiert, sollte man zumindest einmal diese Möglichkeiten ausprobiert haben.


Pinball Arcade - [PlayStation 4]
Pinball Arcade - [PlayStation 4]
Wird angeboten von software and more
Preis: EUR 24,99

25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen PS4 Jackpot! - Die beste Flippersimulation, die man derzeit bekommen kann, 5. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Pinball Arcade - [PlayStation 4] (Videospiel)
Als langjähriger Fan von Arcade-Automaten und Flipperspielen jeglicher Art, welche ich bereits zu C64-Zeiten gesammelt habe, stand dieses Spiel schon von Anfang ganz oben auf der Einkaufsliste und war nach der offiziellen Ankündigung und den ersten Screenshots von der CES der Hauptkaufgrund für die PS4. Bereits die Umsetzungen auf der PS3 gehörten technisch gesehen zu den besten und wurden sofort nach Erscheinen im PSN zusammengekauft, nachdem es aufgrund von Lizenzproblemen mit dem Publisher auf der XBox 360 schon nach dem 3. Table Pack keine Updates mehr gab und das Spiel schließlich gar ganz aus dem Arcade-Marktplatz verschwand.

Konkret handelt es sich hier um eine originalgetreue Flippersimulation mit allem, was man bereits von den Originatischen kennt. Im direkten Vergleich zur ebenfalls sehr erfolgreichen "Zen Pinball" Reihe, welche hingegen aus fiktive Tischen mit ausgefallenen Tricks, wie z.B. schwebende Flipperkugeln bestehen, wurden hier keinerlei Veränderungen am Design oder Spielablauf vorgenommen. Viel mehr wurden tatsächlich die besten Flipperklassiker der 80er und 90er Jahre von Williams, Bally, Gottlieb und Stern mit viel Liebe zum Detail umgesetzt und zeigen das es auch unter Einhaltung der physikalischen Gesetze eine unglaubliche Vielfalt an spaßigen Ideen gab, sei es die rotierende Wunderlampe aus dem "Tales of Arabian Nights" oder die aus Keramik bestehende Kugel aus dem "Twilight Zone" Tisch. Die PS4 Version bietet dazu im Vergleich zur allen anderen Umsetzungen wie der PS3, Mac, iOS, Android oder gar dem PC die bisher schönsten Licht- und Reflektionseffekte, die man bisher jemals in einer Flippersimulation zu sehen bekam. Das macht sich insbesondere im Zoom-Modus bemerkbar, wenn die Kugel über leuchtende Flächen rollt oder sich das Score-Display auf der Glasscheibe spiegelt, wobei letzteres leider nur bei einigen Tischen wahrnehmbar ist. Neu ist ebenfalls die frei wählbare Umgebungsbeleuchtung bzw. "Zimmer-Helligkeit" (Hell, Neutral, Dunkel), wobei die Reflektionseffekte mit der dunkelndsten Einstellung am besten zur Geltung kommen. Auch die Ballphysik gehört zum realistischsten, die man jemals erleben durfte. Wer schonmal an einem der Originaltische oder bisher nur die "Zen Pinball" Reihe gespielt hat wird das sofort merken. Doch damit nicht genug: Jeder Tisch bietet per Optionsmenu eine ausführliche und interessante Tischhistorie mit vielen Informationen und Werbezettel zur damaligen Zeit. Dazu gibt es noch jede Menge Tips & Tricks, wie man spezielle Modi, Bonusrunden und den Jackpot aktiviert. Abgerundet wird das ganze mit einer lokalen Highscore-Liste, bei der man sich wie auf den Originalen mit seinen (3stelligen) Initialien verewigen darf, welche natürlich auch auf der Festplatte gespeichert werden. Zusätzlich gibt es eine Onlineranking-Tabelle, bei der man seine Punkzahl im PSN mit anderen Spielern vergleichen kann. Als besonderes Highlight bietet die Retail- bzw. Disk-Fassung, im Gegensatz zur digitalen Version einen neuartigen "Challenge Mode", bei der man mit mehreren Spielern online gegeneinander antreten kann, auch wenn man während des Gameplays stets nur seinen eigenen Tisch sieht.

Insgesamt gibt es 22 Tische (und nicht bloß 20 wie hier in der Produktbeschreibung angegeben), welche sich aus dem Core-Packet (4 Tische aus der Basic-Onlineversion des Spiels) sowie der kompletten ersten Staffel zusammensetzt. Dies sind im Detail:

- Attack from Mars
- Big Shot
- Black Hole
- Black Knight
- Cirqus Voltaire
- Creature from the Black Lagoon
- Elvira and the Party Monsters
- FunHouse
- Genie
- Gorgar
- Harley-Davidson, 3rd Edition
- Medieval Madness
- Monster Bash
- No Good Gofers
- Ripley's Believe It or Not!
- Scared Stiff
- Star Trek: The Next Generation
- Tales of the Arabian Nights
- Taxi
- The Machine: Bride of Pin•Bot
- Theatre of Magic
- Twilight Zone

Fazit:

Eine rundum gelungene Zusammenstellung mit einigen der besten Flippertischen seiner Zeit zu einem sehr günstigen Preis. Wenn man bedenkt, das man zu seiner Zeit alleine 1DM bzw. 50 Cent pro Spiel investiert hat und hier im Schnitt 55 Cent für einen Tisch ausgibt, welchen man jederzeit nutzen kann, braucht man als Fan nicht lange zu überlegen. Das einzige, was neben der Haptik eines echten Tischen vielleicht noch fehlt sind ein paar mehr Reflektionen der Glasscheibe, welche man vermutlich zugunsten der Übersicht eingespart hat sowie der ein oder andere Detailfehler beim Tischdesign, was sich aber jederzeit durch ein Update beheben läßt. Man darf zudem auf weitere Tische gespannt sein, die in Kürze umgesetzt und auf der PS4 neu veröffentlicht werden. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Kaufempfehlung und die volle Punktzahl.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 4, 2015 10:55 AM CET


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