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Rezensionen verfasst von
V-Lee (Wien)

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Live 2013 [Vinyl LP]
Live 2013 [Vinyl LP]
Preis: EUR 30,52

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rock’n’Roll!, 23. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Live 2013 [Vinyl LP] (Vinyl)
Man kann es sich leicht machen und diese Live Scheibe schon von vornherein als ‚Geriatrie-Rock’N’Roll‘ abtun und ausblenden. Wenn man dann aber - sei es aus alter Verbundenheit oder nur um sein Vorurteil bestätigt zu wissen - in diese Aufnahmen hineinhört, dann ist man doch mehr als erstaunt. Die Frische, Vitalität und Verve die in diesen Aufnahmen aus Manchester liegt, würde man sich bei den Stones oder den Who heute wünschen und das bei einem damaligen Durchschnittsalter der Band von 68 Jahren. Klar, Frontman Ian Hunter, der älteste mit damals 74, hört sich wegen seiner mw. brüchigen Stimme tw. schon wie Roger Chapman an, aber druckvoll und leidenschaftlich ist sein Vortrag immer noch.

Fast alle Songs dieser – zu großen Teilen – ‚Greatest Hits-Show‘ kommen viel fetziger und mächtiger daher als die Originale oder vglb. Versionen von der 74er Live Scheibe. Gespielt ist das sowieso erstklassig und auch wenn Hunter Intimus Mick Ronson’s Sologitarre hier noch das Tüpfelchen auf dem i wäre, muss man Mick Ralphs ein Kompliment machen für den drive, den er an der Gitarre und ‚Jungspund‘ Martin Chambers (damals 62) an den drums hier reinbringen.

Von den legendärten Hoople tracks fehlen hier lediglich das VU cover ‚Sweet Jane‘ u. ‚Sweet Angeline‘, dafür wird man aber mit einigen großartigen Album tracks wie ‚Violence‘ oder ‚The Journey‘ entschädigt. Und Seite 4 ist dann mit ‚Golden Age Of Rock’N’Roll‘, ‚All The Way From Memphis‘, ‚All The Young Dudes‘, ‚Roll Away The Stone‘ u. ‘Saturday Gigs’ sowie das kompakte All-Time Greatest Hit Set.

Zeitgemäße Rockmusik (gibt’s sowas überhaupt?) ist das natürlich nicht, aber Rock’n’Roll vom Feinsten allemal, und wenn alle ‚Überlebenden‘ der 60 u. 70er noch heute so eine Performance abliefern könnten, dann müssten sich die jungen Bands wohl noch um einiges mehr anstrengen um überhaupt mithalten zu können.

Eine klare Kaufempfehlung für alle Fans des 70s Rock – das Doppel-Vinyl ist sauber gepresst, die Aufnahme ist sehr dynamisch und klar, die Verarbeitung auch sehr gut. Einziger Kritikpunkt – keine credits. Nicht einmal die Besetzung oder der producer sind angeführt – das muss man dann googlen. Aber man sollte sich beeilen - diese Vinyl-Ausgabe ist limitiert...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 23, 2015 3:44 PM MEST


Type
Type

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Black Rock Power, 20. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Type (Vinyl)
Mit ihrem Debut Album und den beiden darin enthaltenen Single Hits ‚Cult Of Personality‘ u. ‚Glamour Boys‘ mischten die 4 New Yorker Ende der 80er Jahre die US Musikszene gehörig auf – nicht zuletzt wg. der guten Promotion die ‚Geburtsthelfer‘ Mick Jagger für die Band machte - und waren eigentlich hauptverantwortlich dafür, dass der Black Rock/Funk Metal sich als wichtiger Musikstil etablierte.

2 Jahre später folgte mit ‚Time’s Up‘ der Nachfolger und wer erwartete, dass sich Band dann zahmer und massenkompatibler geben würde, der wurde eines besseren belehrt. Auf dem zweiten Album wurde sogar noch heftiger gerockt. ‚New Jack Theme‘, ‚Elvis Is Dead‘, Information Overload‘ oder der Titeltrack machten trotz ihrer teils recht eingängigen Melodien und Refrains keine Gefangenen. Auch die erste Singleauskoppelung ‚Type‘ gehört zur härteren Kategorie. Gepaart wurde die 7“ mit dem düsteren und mit schräger Sologitarre ausgestattem, aber ebenfalls großartigen non-album track ‚Final Solution‘ (übrigens ein Pere Ubu cover).

Auf der gleichzeitig veröffentlichten 12“ finden sich aber noch 2 zusätzliche Schmankerln: eine heftige und exzellente Live Version des Debutalbum tracks ‚Middle Man‘ und ein unerhört brachiales und wahnwitziges cover vom größten Hit der Clash ‚Should I Stay Or Should I Go‘. Wer diese Version einmal gehört hat, der will keine andere dieses Songs mehr hören…

Alle 3 Zusatztracks finden sich übrigens auch auf der japanischen Ausgabe der ‚Biscuits‘ EP, die knapp ein Jahr später erschien und die im Gegensatz zur US und zur europäischen Version nicht mit 6, sondern mit 15 tracks daherkommt. Ohne ‚Biscuits‘ bzw. den tracks dieser 12“ ist eine Living Colour Sammlung nicht komplett, denn va. die beiden Covers (auf ‚Biscuits‘ werden übrigens auch noch Songs von James Brown, Hendrix, Al Green einer Spezialbehandlung unterzogen) gehören zum Besten was diese Band je aufgenommen hat.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 20, 2015 8:09 PM MEST


Über...Menschen
Über...Menschen
Preis: EUR 11,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer noch wichtig, immer noch witzig, 20. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Über...Menschen (Audio CD)
Spätestens seit dem epochalen ‚Knietief im Dispo‘ von 2002 ist die Gruppe um Peter Hein eh unantastbar und obwohl Sie mit Würde altern (Hein steht immerhin schon knapp vor dem 60er), haben Sie weder an textlicher, noch an musikalischer Aktualität verloren.

Auf ‚Über Menschen… unter Tieren‘ nähert sich der Sound und Stil der Band schon recht stark an die Sterne an, so wie die ca. ab ‚Gedanken‘ geklungen haben, allerdings hat Hein die besseren Texte und trifft (fast) immer ins Schwarze. Ob zynischer Galgenhumor in ‚Untergang‘ oder witzige und treffende Abrechnung mit der aktuellen Internet 2.0 (oder schon 3.0?) Generation, in dem ganz hervorragenden ‚Der Dinge Stand‘ - was Sozial- und Gesellschaftskritik anlangt, feuert Hein immer noch aus allen Rohren, mit seinen sloganhaften lyrics. Da verzeiht man es ihm auch leicht wenn er ‚Oligarch‘ auf das andere Wort für Hinterteil reimt, oder er ausnahmsweise in dem für die Fehlfarben recht ungewöhnlichen Reggae ‚Urban Innozenz‘ mit einem halben englischen Refrain aufwartet.

Die Wut mag nicht mehr so groß sein, wie zu Beginn bei ‚Monarchie und Alltag‘, aber von Altersmilde kann hier trotzdem nicht die Rede sein und das macht diese Band auch nach 36 Jahren immer noch zu einer der wichtigsten und besten Rockbands Deutschlands. Fehlfarben gehören gehört – und vor allem viel öfter im Radio gespielt!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 23, 2015 1:55 PM MEST


ten years too soon LP
ten years too soon LP

3.0 von 5 Sternen Remixes anno 1979, 19. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: ten years too soon LP (Vinyl)
Ende der 70er Jahre gab es zwar schon Maxiversionen ' hauptsächlich von Disco Hits ' aber noch keine Remixes. 'Ten Years Too Soon' aus dem Jahr 79 dürfte eines der allerersten Remix-Projekte der Musikgeschichte sein und genau deswegen muss man es heute durchaus als revolutionär betrachten.

Wie auch heute bei Remix Alben üblich findet man hier nicht alle großen Hits von Syl und seiner Family, sondern eben nur eine Auswahl. 'Dance To The Music' hier auf über 6 Minuten ausgeweitet, steht das Disco Gewand ganz gut und passt in dieser Version gut in die hedonistische, klassische Disco-Zeit, noch besser aber dann 'Sing A Simple Song', das in dieser Remix Version noch um einiges funkiger ist als im Original.

Die Remix Version von Sly's einzigem Solo Hit 'I Get High On You' ist dann eigentlich nur ein Re-Edit, also länger als das Original, während 'Everyday People', das ebenfalls auf 6 Minuten ausgedehnt wird doch bedeutend discomäßiger daherkommt und 'You Can Make It If You Try' wiederum funkiger als das Original ist. 'Stand' reitet dan wieder auf dem Disco Bass, klingt aber etwas billig. Den Abschluss macht dann 'This Is Love', eine Schunkel Ballade vom letzten, zumindest noch tw. gelungenen Album, das Sly unter der Family Stone Marke veröffentlichte, 'Small Talk' von 1974 ' nur ' das passt halt hier gar nicht dazu.

Für Freunde des klassischen Disco Sounds ist das ein recht unterhaltsames Album und wie gesagt, musikhistorisch bedeutend eben, weil es 1979 eigentlich noch keine Remixes gab. Wer es irgendwo entdeckt kann da ruhig zugreifen, denn teuer sollte es dann nicht sein (das sich der japanische marketplace Anbieter hier, das Teil in der CD Version vergolden lassen will, ist übrigens unverständlich, denn selbst die nur in Japan erschienene CD davon sollte gebraucht nicht mehr als 20 Euronen kosten).

Klanglich zeichnet sich das Teil übrigens durch eine überdurchschnittlich hohe Dynamik aus.


A day at the races (1976, foc) / Vinyl record [Vinyl-LP]
A day at the races (1976, foc) / Vinyl record [Vinyl-LP]

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber kein zweites ‚Opera‘, 15. Oktober 2015
Auch auf dem zweiten Teil des, ihren Titeln den Marx-Brothers geschuldeten Album Doppelpacks, war das Konzept unverändert: Opernhafte Passagen treffen auf Rock, große Melodien, ein voller und singender Gitarrensound, wuchtige drums und Mercury’s unvergleichlicher Gesang, alles ist wieder da, genauso wie auf ‚A Night At The Opera‘ - deswegen muss man diese beiden Alben bei ihrer Einzelbetrachtung auch immer gegenüberstellen und da fällt ‚Races‘ dann gegenüber dem Vorgänger eindeutig ab.

Überstrahlt wird diese Platte natürlich von den beiden Übersongs ‚Somebody To Love‘ u. ‚Good Old Fashioned Lover Boy‘ und dem, ab diesem Zeitpunkt dann zum Live Klassiker gewordenen ‚Tie Your Mother Down‘- letzterer wurde allerdings kein großer Hit – vielleicht war das 1976 einfach zu hart.

Im Gegensatz zu ‚Opera‘ gibt es auf ‚Races‘ aber mehr tracks die zwar hochmelodisch sind, aber dann doch nicht so richtig haften bleiben wollen. Gerade die Songstrecke von ‚You Take My Breath Away‘ bis inkl. ‘The Millionaire Waltz’ ist zwar hochanspruchsvoll, kompositorisch kommen diese 3 tracks aber irgendwie nicht wirklich auf den Punkt. Ausgerechnet Deacon’s ‚You And I‘ reisst das Ruder dann wieder herum und dieser schwungvolle und fröhliche song wäre statt ‚Teo Torriate‘ damals wahrscheinlich die bessere Wahl für die 4te single Auskoppelung gewesen.

‚White Man‘ von Brian May rockt zwar recht ordentlich, ist aber nicht unbedingt besonders eingängig und Roger Taylor’s ‚Drowse‘ hat zwar vom songwriting her einen guten Ansatz, verliert sich aber wegen des Fehlens eines echten Refrains. Bleibt noch ‚Teo Torriate‘ – ein dann doch – auch wegen May’s timbre – einfach zu süsslicher song, der zwar einw durchaus schöne Melodie hat, aber doch zäh daherkommt.

War ‚Opera‘ eine nahezu makelloses Album, gibt es auf ‚Races‘ doch einige songs, die einfach nicht zünden wollen. Die Arrangements hier sind genauso großartig, aber aus den genannten Gründen erreicht dieses Album die Klasse des Vorgängers leider nicht. Auf dem Nachfolger ‚News Of The World‘ ging es – auch wg, eines leichten Stilwechsels, dann wieder fokussierter zur Sache…
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 17, 2015 10:03 AM MEST


I Don't Want to Go Home [Vinyl LP]
I Don't Want to Go Home [Vinyl LP]
Preis: EUR 27,29

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blue Eyed Soul Knaller, 13. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: I Don't Want to Go Home [Vinyl LP] (Vinyl)
Dass John Lyon (nicht Lydon!) aka Southside Johnny und seine Truppe aus dem Dunst- bzw. Freundeskreis des Boss kamen braucht man glaube ich nicht weiter zu erwähnen. Dass dieses großartige Debutalbum der Band nur kurze Zeit nach Springsteen’s ‚Bron To Run‘ erschien wissen schon nicht mehr so viele, dabei war mglw. genau das der Grund, warum dieser hervorragenden Truppe, überschattet durch Springsteen’s karrieredefinierendem Album, nur ein recht bescheidener Achtungserfolg vergönnt war, das allerdings völlig zu unrecht.

Der auf R&B basierte Rock’n’Roll den die Band hier zum besten gibt und der am ehesten noch dem Genre ‚Blue-eyed Soul‘ zugerechnet werden kann, ist arrangementmäßig wie handwerklich sowas von ausgefeilt, dass einem die Spucke wegbleibt und Sie damit der E-Street band zumindest auf Augenhöhe begegnen.

Springsteen selbst schenkte ihnen ‚The Fever‘ u. ‚You Mean So Much To Me‘ u. v.a. ersteres wurde zu einem (auch Live-) Klassiker der Gruppe, dabei war es Springsteens wichtigster Mann innerhalb der E-Street Band dem der Hauptanteil zum Gelingen diese tollen Albums zu verdanken ist. Miami Steve, der auch Mitbegründer der Asbury Jukes war, steuerte nicht nur 3 songs – darunter den hervorragenden Titeltrack – bei, sondern produzierte es auch.

Die Auswahl der restlichen songs, wie bspw. das von Steve Cropper komponierte flotte ‚Broke Down Piece Of Man‘ oder das, sich sehr nah am New Orleans R&B befindende ‚Fanny Me‘, die Spielfreude der Protagonisten, die Duette mit Lee Dorsey u. Ronnie Spector und nicht zuletzt der Groove und Swing, den die Hornsection der Asbury Jukes hier reinbringt sorgen dafür, dass dieses Album eine schwungvolle, äußerst kurzweilige und extrem unterhaltsame Angelegenheit ist und deswegen durchaus zu einem der besten Debutalben der US Musikgeschichte zu zählen ist. Dass Sie Live ein noch größeres Feuerwerk abbrennen konnten, das kann man über das 81 Album ‚Reach Up And Touch The Sky‘ nachprüfen.

Absolute Kaufempfehlung, sowohl für Springsteen Freunde, wie für R&B Connaisseure… Schön, dass es dieses Teil nun auch wieder auf vinyl gibt.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 14, 2015 6:58 PM MEST


Spiele Leben Live (Ltd.180g Lp+Dvd) [Vinyl LP]
Spiele Leben Live (Ltd.180g Lp+Dvd) [Vinyl LP]

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kultauftritte, 6. Oktober 2015
Wien, Metropol 1981 – im mittlerweile Kult-Tempel manifestiert sich durch den fulminanten Auftritt eines gewissen Hansi Lang endlich die kulturelle Aufbruchsstimmung die schon seit 2-3 Jahren in dieser Stadt herrscht. Ein großartiger Sänger spielt bereits fast alle seine Hits obwohl er noch keine Soloveröffentlichung draussen hat, reisst das Publikum durch seine Peformance mit und vermittelt ihm das Gefühl, das alles möglich ist. Es folgen die Mini-LPs ‚Keine Angst‘, ‘Der Taucher‘ sowie der Soundtrack ‚Ich oder Du‘ u. innerhalb von 3 Jahren steigt Lang zu dem Wiener Kultstar auf. Danach geht es Drogensucht-bedingt steil und immer steiler bergab.

Erst Ende der 90er Jahre fängt sich Lang wieder und beweist im Rockhaus erneut, dass weder er, noch seine songs an Strahlkraft verloren haben. Dass in der Zwischenzeit ein anderer Hansi aus Wien eine Weltkarriere (mit ebenso tiefem Fall) gemacht hat, wen juckts. Das Publikum feiert ‚seinen‘ Hansi genauso euphorisch wie anno 1981.

Endlich hat es Walter Gröbchen’s ‚Monkey Music‘ Label geschafft, dieses historische Bild u. Tondokument offiziell zu veröffentlichen und als Draufgabe gibt’s den oben erwähnten Comeback Auftritt von 97, der bereits 1998 das erste mal veröffentlicht wurde, auch wieder. Wer sich an die 80er erinnern kann ist nicht dabei gewesen – wer dabei war, für den ist diese Veröffentlichung gedacht. Aber auch wer Lang nicht kennt, wird von diesen Aufnahmen mitgerissen werden. Das Rockhaus Konzert glänzt mit einer hervorragenden Band und Lang scheint da (wieder) um sein Leben zu singen. Als besonderes Zuckerl gibt es das mw. auch auf Vinyl (mit der DVD des 81er Konzerts), allerdings limitiert auf 500 Stück. Muss man - zumindest als Wiener - unbedingt haben!
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 12, 2015 10:42 PM MEST


Chronicles
Chronicles
Preis: EUR 13,59

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nahezu perfekte Zusammenstellung des walisischen Überzeugungstäters, 29. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Chronicles (Audio CD)
Von ‚Sabre Dance‘ bis zu seinem letzten kleinen Hit ‚Something About You‘ findet man hier alle bekannten Songs des Rock’n’Rollers mit Hang zum Blues.

Bis ‚Repeat When Necessary‘ war Edmunds soundmäßig beinahe unverändert unterwegs, erst die Freundschaft mit Nick Lowe u. Elvis Costello (und später dann mit Jeff Lynne) brachte ihn dazu seinen Sound schrittweise zu modernisieren – der Swing, der Groove und sein unvergleichlich dominanter Sologitarrensound blieben aber trotzdem dieselben. Mit dem tw. von Lynne mitproduzierten ‚Information‘ von 1983 fiel er bei den Kritikern zum ersten mal ein wenig in Ungnade, weil er da plötzlich Elektronik verwendete, dabei tut das dem Unterhaltungswert dieser Platte keinen Abbruch und ausserdem ist Sie vglw. gut gealtert.

Der Nachfolger ‚Riff-Raff‘ - wieder mit Lynne u. Richard Tandy an den Tasten - war dann aber tatsächlich nicht mehr sp überzeugend, v.a. wg. des schon zu klinischen Sounds und der Songauswahl und über sein Quasi-Comeback Album ‚Closer To The Flame‘ von 1990 breitet man besser den Mantel des Schweigens.

‚Chronicles‘ beinhaltet aber eben v.a. die frühen bis mittleren Großtaten – auch das Duett mit den ‚Partners In Crime‘, den Stray Cats, ‚The Race Is On‘ – lediglich auf die großartige Rockpile single ‚Teacher, Teacher‘ muß man verzichten, aber ansonsten ist diese Compi nahezu makellos. Auch der Sound überzeugt, denn da von 1994 wurde hier noch kein bis zum Erbrechen komprimiertes remastering angewendet.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 30, 2015 1:50 PM MEST


Time Waits for No [Vinyl LP]
Time Waits for No [Vinyl LP]

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Glücklos trotz einer Prince Produktion, 28. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Time Waits for No [Vinyl LP] (Vinyl)
Wie sehr Prince Mavis Staples verehrt belegt dieses, von ihm für Sie produzierte, Album von 1989. Staples war Ende der 80er ein 'has been' und niemand interessierte sich damals für ihre, oder die Alben der Staples Singers. Prince wollte das ändern, nahm Sie bei Paisley Park unter seiner Fittiche und featurete Sie ein Jahr später auch noch auf 'Graffiti Bridge' mit dem unwiderstehlichen und großartigen 'Melody Cool'.

'Time Waits For No One' ist eine typische Prince Produktion der späten 80er, allerdings eine Spur besser gealtert als anderes aus seiner Produktionsschmiede, da er sich arrangementmäßig hier doch etwas mit schrillen und ungewöhnlichen Sounds zurückhält - dennoch erkennt man seine Handschrift auf jedem der 8 tracks. Das Songmaterial variiert qualitativ von B-Material bis zu sehr gut. Der beste track, das anrührige 'The Old Songs' ist allerdings einer von 2 tracks die nicht aus seiner Feder stammen. Auch stilistisch ragt es etwas heraus und kann am besten als sentimentaler Pop-Song beschrieben werden, der aber großes Hitpotential hat. Ausgerechnet diesen track koppelte man aber damals nicht als single aus, sondern den eher durschnittlichen funk 'Jaguar', das zwar auch poppige, aber nicht so memorable '20th Century Express', sowie die Erinnerungen an 'Purple Rain' evozierende Titelnummer, der aber ein zündender Refrain und eine arrangementmäßige Steigerung abgeht. Das Album floppte damals leider genauso wie die 3 singles.

Für alle die Staples erst in den letzten Jahren, seit Sie Anti Records unter Vertrag genommen hat, entdeckt haben, ist 'Time Waits For No One' eine gute Ergänzung; zumindest einen Greatest Hits Sampler der Staples Singers und Mavis 1970er Soloalbum 'Only For The Lonley' braucht man sowieso als R&B Freund. Enttäuscht wird man wegen ihrer unter die Haut gehenden Stimme aber wohl von keinem ihrer Alben sein.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 4, 2015 9:14 AM CET


Rock of Ages (12" Doppel-LP) [Vinyl LP]
Rock of Ages (12" Doppel-LP) [Vinyl LP]
Preis: EUR 24,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Makelloses Live Album, 25. September 2015
Wie zaubert man aus Folk, Blues, Rock, Country u. R&B eine homogene und stimmige Mischung? Die ersten, die darauf die Antwort gaben waren ‚The Band‘. Ihr Debutalbum ‚Music From Big Pink‘ von 1968 ist die Blueprint, ja die Bibel nahezu aller heutigen ‚Americana‘ Protagonisten und gleichzeitig eine Sammlung von unglaublich schönen Kompositionen. Die zweite, selbstbetitelte LP und ‚Stage Freight‘ stehen diesem kaum nach, erst auf ‚Cahoots‘ bemerkt man einen kleinen Qualitätsabfall, aber selbst dort gibt es noch jede Menge großartige tracks. Danach wurde es dann Zeit für das erste Livealbum und ‚Rock Of Ages‘ ist so ein seltener Fall in der Musikgeschichte auf dem dieses songs Live größtenteils sogar noch besser werden, als die Studiooriginale.

Natürlich liegt das auch daran, dass die Gruppe für ihre damaligen Konzerte auch noch eine Bläsertruppe hinzunahm, vor allem aber an der disziplinierten und hingebungsvollen Performance der 5 Hauptakteure.

Die Songauswahl ist makellos, lediglich ‚I Shall Be Released‘ fehlt, dafür wird man aber mit einer unheimlich groovenden Version von Marvin Gaye’s ‚Don’t Do It‘ gleich zu Beginn entschädigt, aber die ganze Doppel-LP geht eh runter wie Öl.

Capitol Records hat dieses legendäre Live-Album nun endlich auch wieder auf Vinyl veröffentlicht und es wurde eine vorbildliche Ausgabe und auch wenn die Originalpressungen ein wenig mehr Dynamik aufweisen (der Unterschied ist allerdings kaum hörbar), so ist es trotzdem dieses re-issue zu dem man greifen sollte, weil der sound einfach wunderbar klar ist und man eigentlich mittendrin ist im Konzertsaal. Das vinyl ist sauber gepresst, das cover ein Doppelgatefold, bei dem die Scheiben in die beiden äußeren Flügel gepackt wurden, der Karton ist tapper-unempfindlich.

Neben den erwähnten ersten 3 LPs und dem großartigen ‚The Last Waltz‘ zählt ‚Rock Of Ages‘ auf jeden Fall zu den Alben die man von ‚The Band‘ haben sollte. Diese Ausgabe ist jedenfalls sehr sehr empfehlenswert.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 10, 2015 2:13 PM MEST


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