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Rezensionen verfasst von
V-Lee (Wien)

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Santana IV [Vinyl LP]
Santana IV [Vinyl LP]
Preis: EUR 29,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Familienzusammenführung, 13. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Santana IV [Vinyl LP] (Vinyl)
Ob nun Santana tatsächlich die ersten waren, die Latin Rhythmen und Rock Musik miteinander verschmolzen oder doch jemand anderer ist eigentlich egal, denn fest steht – ohne Santana wäre dieser Stilmix wohl nie so bekannt geworden. Dass die ersten 3 Santana Alben dbzgl. auch die Referenzwerke sind, gilt weitgehend als unbestritten und da ist es dann ein umso vermesseneres Unterfangen 45 Jahre später noch einen draufsetzen zu wollen, aber scheinbar dachte man sich wohl – ‚Kinder, so jung komm‘ ma nimmermehr z’samm‘.

Gleich vorab – es wurde keinesfalls ein Album für das sich die Protagonisten schämen müssten, im Gegenteil – eine solche Güte, was songwriting, perfromance und auch Hingabe anlangt, hatte man nicht erwarten dürfen. Im Grunde klingt das Album eh wie wenn Sie es 1972 aufgenommen hätten und alle Zutaten einer frühen Santana Scheibe sind hier vorhanden : die chant und rhythmusdominierten Stücke (‚Yambu‘ bspw.), die Rock-Hadern (‚Shake It‘, ‚Echizo‘), die poppigeren tracks (‚Anywhere You Want To Go‘, ‚Leave Me Alone‘), die R&B durchsetzten (‚Love Makes The World Go Round‘, ‚Freedom In Your Mind‘) und natürlich auch die Instrumental Balladen, sprich Amore-Schwofer á la ‚Samba Pa Ti‘ (‚Suenos‘, ‚You And I‘). Ergänzt wird das ganze noch durch eine Prise Blues im Peter Green’s Fleetwood Mac Stil (‚Blues Magic‘‚Forgiveness‘) und ein wenig dezenter jazziger Psychedelic (‚Fillmore East‘). Dass sich der Latin-Rock Sound sogar durchaus etwas moderner gestalten lässt zeigt ‚Choo Choo‘, das auf einen fast schon housigen Rhythmus gebettet ist und dennoch nicht anbiedernd klingt.

Mit Rollie u. Schon, die damals loszogen um Journey zu gründen hat man sich offensichtlich nicht nur wieder ausgesöhnt, sondern auch prächtig verstanden und man hat den Eindruck, als ob die Chemie im Studio gleich wieder wie früher gewesen war. Auch Carlos selbst spielt hier so inspiriert wie lange nicht und man feiert einfach die Familienzusammenführung.

Nein – innovativ ist hier nichts, aber peinlich ist das auch nicht und Roland Isley veredelt bei zwei Stücken dann auch noch den Santana Sound. Für Fans der frühen Alben eine unbedingte Empfehlung. Neueinsteiger seien aber vorher doch auf die ersten 3 (und mit Abstrichen auch noch auf ‚Caravanserai‘) verwiesen, bevor Sie sich auf dieses 16 gängige Wiedersehensmenü einlassen.

Die Vinyl Ausgabe ist übrigens absolut vorbildich – ganz saubere Pressung, schönes Prägecover und der Sound ist dynamisch und klingt wohlig analog.
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 16, 2016 11:11 AM MEST


The Glorious Dead (Vinyl+Mp3) [Vinyl LP]
The Glorious Dead (Vinyl+Mp3) [Vinyl LP]
Wird angeboten von ImLaden
Preis: EUR 19,29

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen R&B Rock auf Testosteron, 6. Mai 2016
Beeindruckend ist das ja schon, was der 4er aus Bath an Stilvielfalt und Versiertheit im Bereich – nennen wir es mal weit aufgefasst – Funk-Rock (pfui-was für ein unhipper Ausdruck!) so zu bieten hat. Druckvolle Riffs, exzellente Grooves und alles in in knackigen Arrangements verpackt. Und dort wo Sie so richtig zupacken und pures Testosteron schwitzen, wie im opener ‚Can’t Play Dead‘, oder im Gospel-Rock‚What Makes A Good Man‘, da wirkt das auch sehr überzeugend.

Ein wenig blutleer wird das aber bei den vglw. ruhigeren oder poppig arrangierten Nummern wie dem – sonwgriterisch eh sehr sauberen – ‚Curse Me Good‘. Es mangelt der Stimme einfach an Seele, an Ausdruck und an Überzeugung. Das fast schon hip-hopige ‚Big Bad Wolf‘ ist da auch so ein Paradebeispiel dafür – da bemüht er sich ja redlich, der gute Sänger, schreit und quietscht was das Zeug hält, aber man hat halt trotzdem immer den Eindruck er betreibt vokalistisches Mimikri.

Wie gesagt – es gibt tracks, da ist das egal – bei dem Waits-esken, betrunkenen New Orleans Stolper Blues ‚The Lonesome Road‘ z.Bsp. ist es Wurst ob es dieser, oder irgendein anderer oder gar kein Singer ist, weil der groove so gekonnt hatscht, dass er einen eh schon nach den ersten paar Sekunden hat.

Kompositorisch ist das alles vom Feinsten und dbzgl. findet man nicht einen Ausfall unter den 10 Songs hier und auch die Produktion wird wohl klangtechnisch recht gut altern, weil Sie dankenswerterweise ohne zeitgebundene Elektroniksounds auskommt, aber ob die Nachhaltigkeit gegeben ist, wegen der relativ seelenlosen Vokaldarbietung, bleibt abzuwarten.

Dennoch lohnt sich diese Scheibchen schon und nach 3 – 5 Durchläufen kommen einem die Lieder schon fast wie gute alte Bekannte vor. 4 Sterne werden hier allemal vergeben und die Empfehlung sich einen Sänger hinzuzuholen der bereit ist sein Herzblut zu geben – sowas Kelly Jones-artiges (Stereophonics) würd‘ hier wie die Faust auf’s Aug passen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 6, 2016 11:08 PM MEST


Man About Town (Lp+Mp3) [Vinyl LP]
Man About Town (Lp+Mp3) [Vinyl LP]
Preis: EUR 36,03

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Satin Soul Verführer, 12. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Man About Town (Lp+Mp3) [Vinyl LP] (Vinyl)
Der 4te bzw. 5te Streich, wenn man das letztjährige Tuxedo Album dazurechnet, geht noch stärker in die 70er u. 80er zurück. Den blue eyed Soul(pop) von Hall & Oates ca. 1981 greift er mit 'Book Of Broken Hearts' wieder auf (remember 'I Can't Go For That'?), sein bestes Marvin Falsett bringt er zum 'Breakfast In Bed' mit und auch 'Lingerie & Candlewax' verführt mit schmuseweichem Plucker Synthie-Bass. Auf 'Fancy Clothes' darf's dann eine melodramatischer Reggae sein und 'The Valley' lehnt sich sehr an den sophisticated Snob-Pop von Steely Dan an. Mit 'Love Like That' gibt's noch ein schwungvolleres, tanzbares Stück, bevor er die Hörer mit dem L'amour-Hatscher 'Get You Back' wieder unter die Bettdecke zieht. 'Out Of Pocket' ist dann der potentielle Radiohit als Rausschmeisser.

Hr. Cohen ist und bleibt der vielleicht wichtigste und beste Satin Soul Barde der Gegenwart, weil er das Talent hat seine Zuhörer zu verführen, wenn man ihn denn lässt und wenn man in der richtigen Kuschelstimmung dazu ist. Dass er auf 'Where Does This Door Go?' vor 3 Jahren noch ein wenig kantigere und interessantere Arrangements geliefert hat ' geschenkt, denn die Songs auf 'Man About Town' sind allesamt so gut und einschmeichelnd, wer will denn da schon Kanten?
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 14, 2016 11:30 AM MEST


Full Circle [Vinyl LP]
Full Circle [Vinyl LP]
Preis: EUR 19,49

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genre Update, 11. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Full Circle [Vinyl LP] (Vinyl)
Die Sounds, die Atmosphäre, die Beats, die Arrangenents und auch die Harmonien hatten wir schon mal in den 90ern als der Trip-Hop neben Acid Jazz u. Brit-Pop die wohl angesagteste Musikrichtung aus dem UK war. Die Qualität des songwritings ist bei Haelo allerdings im Vergleich zu vielen anderen Protagonisten von damals ungewöhnlich hoch. Es mag keine zweites ‚Safe From Harm‘ dabei sein, aber diese cinematographischen, dunkelblaugefärbten Melodiebögen sind hier auf jedem track vorhanden.

Manchmal sind die Zitate schon sehr auffällig – wie Sie sich auf ‚Earth Not Above‘ bei ‚Hymn Of The BigWheel‘ bedienen und dann auch noch den verlangsamten ‚Funky Drummer‘-Beat hinzufügen, das kratzt schon arg am Plagiat, aber, dann wieder doch nicht, weil das Teil eben eine doch sehr eigene und einnehmende Melodie hat und zur rechten Zeit immer wieder beat Pausen und arrangementmäßige Anti-Klimaxe eingesetzt werden.

Ein bißchen zu glatt mag das auf den ersten Hauch erscheinen, doch hat diese Scheibe eine ganz ganz eigene Qualität, weil Sie sich bei jeder Wiederholung tiefer ins Bewusstsein frisst. Dazu trägt auch der anfangs etwas eigenartig anmutende Mix bei, der aber über LP Länge hinweg gehört, schon wieder Sinn ergibt. Ganz zart und fast zurückhaltend dünn beginnt das mit ‚Pray‘, wird zu Beginn von ‚Dust‘ sogar noch weiter zurückgenommen bis mit dem Einsatz der Handclaps wieder Fahrt aufgenommen wird; in der Mitte des Titeltracks mutet es fast Hip-Hopartig an und gegen Ende der 2ten Seite wird es wieder wuchtiger.

Dass manche tracks wie ‚Oracle’oder ‚Sacred‘ housige Ausprägungen annehmen ohne wirklich House zu sein peppt nicht nur dieses Album, sondern eigentlich das ganze Genre gehörig auf, genauso wie die Tatsache, dass die meisten tracks sich hier – ohne so zu wirken – im uptempo Bereich abspielen.

In bester 90er Tradition und doch etwas ganz Eigenes und Neues besitzend hat diese Scheibe hohes Suchtpotential.
Kommentar Kommentare (13) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 13, 2016 5:30 PM MEST


Chaosmosis [Vinyl LP]
Chaosmosis [Vinyl LP]
Preis: EUR 18,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein bisschen beliebig, 6. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Chaosmosis [Vinyl LP] (Vinyl)
ähnlich wie die 100% Pop Kollegen von den Pet Shop Boys, setzen auch die Schotten auf ihrem neuen Werk auf die Sounds der 90er. Schon beim opener 'Trippin' On Your Love' fühlt man sich klanglich in den zweiten Summer Of Love zurückversetzt und das Klavierlick und die Wah Wah Gitarre, sowie der leicht psychdelische Refrain fordern einem zum fröhlichen raven in bester Madchester Manier auf. Ins Ohr geht das auch gehörig und das allzu glatte '(Feeling Like A) Demon Again punktet zumindest mit seinem Depeche Mode-artigen Mini-Motiv und seiner Tanzbarkeit.

'I Can Change' vermindert das Tempo und geht wieder in Richtung 'Screamadelica', bevor man das wuchtig rollende '100% Or Nothing' um die Ohren bekommt, dass aber dann doch schon etwas zu platt wirkt. Und genau das ist das Hauptproblem dieses Albums, was es im Vergleich zu 'Screamadelica' oder dem stilitisch völlig anderen 'Give Out, But Don't Give Up' dann doch nur zu einer guten, aber keiner großartigen Scream LP macht. Die hier zu Hauf vorhandenen guten Melodien und Hooks werden eben leider nicht mit etwas ausgefallenen Harmonien oder Arrangementideen oder zumindest mit Noiseeffekten versehen und das lässt Sie dann leider allzu beliebig und glatt klingen. So schade drum, denn 'Where The Lights Get In' wäre in einem interessanteren Soundkontext bspw. ein potentieller veritabler Pophit für die Ewigkeit, so aber klingt er hier einfach zu sehr nach Katie Perry.

Dass ausgerechnet das viel zu kurze 'When The Blackout Meets The Fallout' die nötige Kantigkeit besitzt, dafür aber die schwächste Melodie hat, mutet ein bisschen wie eine Veräppelung an.
Auch 'Carnival Of Fools' könnte ein Gassenhauer werden, aber gerade bei diesem track hat man dann den Eindruck, dass Sie sich soundmäßig schon stark beim output des alten Madchester Rivalen Ian Brown bedienen. Retro ist ja OK Jungs und ihr schreibt immer noch tolle songs, aber geht's arrangementmäßig doch ein bisschen origineller?

3 Sterne sind drinnen, aber ein ruhmreicher Eintrag in die Diskografie der Band ist es leider nicht geworden' (und unter uns ' das cover gehört unter die 5 scheusslichsten der letzten 10 Jahre, oder?)
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 17, 2017 10:24 AM MEST


Livin' on a High Note [Vinyl LP]
Livin' on a High Note [Vinyl LP]
Preis: EUR 21,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassischer, erdiger R&B u. Gospel von einer immer noch mächtigen Stimme, 29. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Livin' on a High Note [Vinyl LP] (Vinyl)
Sicher – Miss Staples Stimme mag mit 76 nicht mehr ganz die Durchschlagskraft haben mit der Sie noch vor 20 Jahren zu Werke ging, dennoch wären wahrscheinlich die meisten Nachwuchs R&B Sängerinnen froh mit diesem Organ gesegnet zu sein. Dass die Songs hier u.a. von Ben Harper u. Nick Cave komponiert wurden – geschenkt, denn Staples Interpretationsweise macht eh fast alles zu Gold.

Auf ihrem 4ten Album für das ANTI Label geht Sie konsequent den Weg weiter den Sie schon mit dem von Ry Cooder produzierten ‚We’ll Never Turn Back‘ 2007 einschlug und bietet zugänglichen und dringlichen, aber auch luftig instrumentierten Gospel u. R&B. Etwas abgeschliffener als die Alben davor klingt das hier, aber der Unterschied fällt nicht wirklich ins Gewicht. Auf jeden Fall gibt’s hier keine Elektronik, sondern den puren handgemachten Stoff.

Wer von der Intensität und eben auch Authentizität ihrer späten Alben bisher angetan war, der wird auch hier wieder voll auf seine Kosten kommen. Anspieltipps – eh alle, wobei ‚Love And Trust‘ u. ‚Tomorrow‘ aber vielleicht die mitreissendsten sind.

Die vinyl Pressung ist übrigens astrein, die Dynamik nicht überragend, aber OK u. die Abmischung ist sehr direkt und organisch.
Kommentar Kommentare (20) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 28, 2016 8:34 PM MEST


tighten up / short 12
tighten up / short 12

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rotzfreches, augenzwinkerndes Cover, 11. März 2016
Rezension bezieht sich auf: tighten up / short 12 (Vinyl)
1980 schnappten sich die legendären japanischen Elektropop Pioniere den R&B Klassiker von Archie Bell & The Drells und bauten daraus einen augenwzinkernden gute Laune Discotrack, mit dem Sie sich musikalisch gekonnt über die damals alles bestimmende Discowelle lustig machten. Mw. ist der track ein Klassiker der Disco Musik und macht immer noch jede Menge Spass. Die US Promo Maxi enthält eine Special Long Version sowie die Single Edit.

Wer aber grundsätzlich Bock hat auf frühe elektronische Musik für den sind Haruomi Hosono, Ryuichi Sakamoto und Yukihiro Takahashi sowieso immer eine Fundgrube. Alle frühen Studioalben des YMO bis 1984 wurden übrigens vor kurzem von Music On Vinyl auf Schallplatte wiederveröffentlicht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 11, 2016 5:48 PM CET


Space
Space

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Carnegie Hall' recompiled, 11. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Space (Vinyl)
Im Grunde ist das Benson's 'Carnegie Hall Concert' Album, das unter unter dem Titel 'Space' 2 Jahre nach Benson's Wechsel von CTI zu Warner nochmal mit einem anderen Cover, einer Nummer die ausgetauscht wurde ('Sky Dive' statt 'Take Five')plus dem bis dahin unveröffentlichten Studio Outtake 'Hold On, I'm Coming' (von den 'Good King Bad' Sessions) nochmals veröffentlicht wurde. Im Prinzip also eine recht billiger Versuch von CTI, damals mit dem Material des ehemaligen Label Artists nochmals Kohle zu machen, nachdem der sich mit den ersten beiden Warner Alben in einem kommerziell äußerst erfolgreichen Höhenflug befand.

Dennoch ' wer den längeren Studio Take von 'Take Five' (von 'Bad Benson'), das hier eben weggelassen wurde, gegenüber der Live Version sowieso bevorzugt und 'Carnegie'noch nicht besitzt, der ist mit 'Space' gut bedient, da das Sam & Dave Cover zwar stilistisch nicht so ganz dazu passt, aber äußerst gelungen ist.

Natürlich ist diese Version, mit der creme de la creme der Studio Cracks eingespielt, wesentlich glatter als das Original, es ist aber dennoch sehr kraftvoll und groovig und Benson's Gitarre ist hier sowas wie das Tüpfelchen auf dem i dieses R&B Klassikers.

Auf den 4 Live tracks brennen die Spitzenmusiker die hier zu Werke gingen sowieso ein handwerkliches aber auch extrem gefühlvolles musikalisches Feuerwerk ab, wie man vor allem bei 'Summertime' und bei dem hier fälschlicherweise als 'No Sooner Said Than Done' gelisteten 'Gone' nachprüfen kann. Aber was soll mit Leuten wie Hubert Laws (Querflöte) u. Ronnie Foster (Keyboards) da auch anderes dabei herauskommen.
Und vor allem 'Gone' ist hier ein Superbeisipiel dafür, dass Benson eben nicht NUR den Souljazz Stil, den er von seinem Vorbild Wes Montgomery übernommen und verfeinert hatte, auf der Gitarre drauf hat, sondern auch den anspruchsvolleren Jazz perfekt beherrscht. Er spielt sich hier gerade zu in einen Rausch und das ist faszinierend zu hören.

Unbedingt empfohlen sei aber an dieser Stelle noch die zweite Restverwertung der 'Good King Bad Sessions' namens 'Pacific Fire', die, übrigens als letztes Album das von CTI bis zur Wiedergründung des Labels in den 90ern veröffentlicht wurde, 1983 erschien. Diese LP (die wegen Rechtestreitereien bisher nie nachgepresst oder auf CD veröffentlicht wurde)liefert noch 6 brilliante extra tracks zum wahrscheinlich besten Studioalbum, das Benson bei CTI veröffentlich hat.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 11, 2016 10:02 AM CET


Who Can I Be Now? (2007 Remastered Version)
Who Can I Be Now? (2007 Remastered Version)

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bittersweet soul á la Bowie, 24. Februar 2016
Was Bowie auf 'Aladdin Sane' mit 'Time' schon andeutete, entfaltet sich auf diesem outtake der 'Young Americans' Session zu voller Blüte - seine Fähigkeit eben auch großartige sehnsuchtsvolle Soulballaden zu schreiben und Sie inbrünstig zu singen. Erst 1990 erblickte dieser track im Zuge der RYKO re-issues das Licht der Welt. Warum dieses wundervolle Lied nicht im Original Album enthalten war, ist nicht nachvollziehbar.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 24, 2016 7:37 PM CET


It's Hard To Be A Saint In The City
It's Hard To Be A Saint In The City
Preis: EUR 1,29

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bowie und der Boss part 2, 22. Februar 2016
Vielleicht lag es am (bei Springsteen noch versteckten) R&B Potential, das Bowie erkannte, vielleicht aber auch daran, dass er sich während der US Aladdin Sane Tour intensiv mit der dortigen Musikszene befasst hatte und im Zuge dessen die Großartigkeit dieses tracks erkannt hatte. Fest steht, dass er es knapp ein Jahr nach dem Cover von Springsteen's 'Growin' Up', noch einmal mit einer Nummer von 'Greetings From Asbury Park' versuchte. Stimmlich ist diese Interpretation viel fordernder und leidenschaftlicher als die Originalperformance des Boss und Sie ist auch flotter und grooviger. Unverzichtbar jedenfalls für alle Freunde des 'Young Americans' Albums...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 23, 2016 3:42 PM CET


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