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Rezensionen verfasst von
V-Lee (Wien)
(TOP 500 REZENSENT)   

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16 Tons
16 Tons
Preis: EUR 0,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Coverversion, 29. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: 16 Tons (MP3-Download)
Hier ist Teil 1 der Serie 'Großartige Coverversion die keine $-au kennt':
1990 wurde der Eric Burdon gebeten für die mw. ziemlich in Vergessenheit geratene und gefloppte Filmkomödie 'Joe gegen den Vulkan' (mit Tom Hanks u. meg Ryan) diesen Titel beizusteuern. Es handelt sich dabei um eine cover version des Tennesse Ernie Ford Hits '16 Tons' von 1955 (das Original von Merle Travis datiert gar aus dem Jahr 1946). In jüngster Vergangenheit wurde der song durch eine erneute Coverversion von Robin Williams wieder populär, doch Eric's Version ist die, die man haben sollte. Burdon's Stimme pass einfach perfekt zu diesem track und er singt es auch großartig; das Arrangement ist fast ebenso abgespeckt wie in der Ford Version, allerdings etwas mit Rockgitarre aufgepeppt und das Wichtigste - der Rhythmus wurde leicht verändert, sodaß der song hier nun wirklich schwarz groovt.

Damals erschien nur eine 7" mit dem Song, der dazugeh. Filmsoundtrack wurde nie veröffentlicht, ebenso wenig wie der Video-clip, der mit Burdon zu diesem Song gedreht wurde. Wer das Teil auf physischem Tonträger haben will, kann sich also entweder auf die Suche nach der recht seltenen Vinyl-Single machen, oder zu einer der 3 Burdon CD compilations greifen die diesen track enthalten. Die Kosten hier allerdings auch alle um die 20 EUR.

Eine sehr gute Live Version davon gibt es auch auf dem Album http://www.amazon.de/Access-Areas-Live-Eric-Burdon/dp/B000006XBH/ref=sr_1_1?s=music&ie=UTF8&qid=1432882438&sr=1-1&keywords=eric+burdon+brian+auger gemeinsam mit Brian Auger & Band, aber diese tolle Live DoCD wurde mw. unverständlicherweise auch gestrichen.


MEATLOAF / DEAD RINGER
MEATLOAF / DEAD RINGER

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Rock Oper, 28. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: MEATLOAF / DEAD RINGER (Vinyl)
Steinman und Meat Loaf – zwei die sich gesucht und gefunden hatten. Doch nach dem überwältigenden Erfolg von ‚Bat Out Of Hell‘ dauerte es 4 Jahre, bis die beiden ein Nachfolgealbum zusammen hatten. Diesesmal fehlte allerdings Todd Rundgren, der ein massgeblicher Inputgeber für ‚Bat‘ war, alle songs wurden von Steinman komponiert, der kurz zuvor auch sein bisher einziges Soloalbum ‚Bad For Good‘ veröffentlichte hatte aber dadurch auch erkennen musste, dass Meat Loaf’s extrem theatralischer Gesang und sein voluminöses Organ seine wagnerianisch-dramatischen Rockoper Fantasien überzeugender rüberbrachte als er selbst (Meat Loaf stand für ‚Bad For Good‘ aus – ähem ‚gesundheitlichen Gründen‘ – nicht zur Verfügung).

Viel hatte sich in den 4 Jahren zwischen ‚Bat‘ u. ‚Dead Ringer‘ verändert und auch wenn die Zeit eigentlich ideal war für große dramatische Rocksongs (Journey, Foreigner, Styx etc.) so konnte Dead Ringer nicht an den Erfolg des Vorgängers anschliessen, was aber definitiv nicht an der Qualität des Albums lag. Unter den 7 Songs findet sich kein Ausfaller – kompositorisch ist das alles allererste Güte u. auch stimmlich war Meat Loaf wieder voll da. Das Album rockt auch unheimlich und Steinman pushte den Rock’n’Roll hier bis zum Limit. Vielleicht fehlte dem Album so eine ganz große Ballade um wirklich durchzustarten, denn ‚Read `Em And Weep‘ (2 Jahre später dann äußerst erfolgreich von Barry Manilow gecovert) beginnt zwar wie eine solche wid dann aber doch recht rockig. Ein erstklassiger Song ist das dennoch.

Im UK gelang der erste Platz in den Album charts und der Titelsong war dort ein Top 5 Hit, zu Hause in den USA erregte es jedoch kaum Aufsehen und kam über Platz 45 der Albumcharts nicht hinaus.

Dennoch – alle songs hier gehen unheimlich ab, am fetzigsten ist der Titeltrack mit Cher als Duettpartnerin – ein hochenergetischer ekstatischer Rock’n’Roll, der eigentlich keine Wünsche offenlässt. Wie gesagt – schlechte tracks gibt’s hier keine drauf und wer auf die große Rockoper steht, der wird hier ganz hervorragend bedient.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 28, 2015 4:45 PM MEST


Life Is a Bitch
Life Is a Bitch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Alben der Electric-Blueslegende, 28. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Life Is a Bitch (Audio CD)
Anfang der 80er Jahre war der Blues eigentlich im Tiefschlaf, hochverdiente Großmeister taten sich schwer Alben zu verkaufen und andere neue Genres standen im Focus. Luther Allison schaffte es dennoch nach vier Jahren Veröffentlichungspause beim kleinen französischen Label ‚Encore!‘ 1984 dieses Album zu herauszubringen und nutzte diese Gelegenheit seinen Sound aufzufrischen und um neue Elemente anzureichern.

Homogen ist dieses Album nur insofern, als das alles im weitesten Sinne Blues ist und Allison’s Stimme u. sein Gitarrenspiel jedem track hier seinen Stempel aufdrückt – großartig ist es dennoch, denn genau die Stilvielfalt macht diese Platte zu einem wahren Schatz. Allison der schon seit seinen frühen Jahren in den 60ern einen Hang zum Rock hatte rollt u. rockt den Blues hier so zwingend wie nur wenige seiner Zeitgenossen. Schon der treibende opener ‚Backtrack‘ ist ein echter Winner. Der Titeltrack reichert den Rockapproach dann auch noch um einen funkigen Rhtyhmus an. Auch funkig, aber v.a. soulig wird’s dann mit ‚Reaching Out‘, auf dem er nicht verleugnen kann, das seine Zeit bei Gordy/Motown starke Spuren hinterlassen hat.

Mit ‚Parking Lot‘ findet sich dann ein stampfender Rock’n’Roll auf dem Album, der fast schon hardrockmäßig daherkommt. Seite 1 wird mit dem besten track dieses Albums beendet, dem dramatischen und großartig komponierten ‚Serious‘ das 3 Jahre später dann für die US Veröffentlichg dieses Album der Titelgeber sein sollte und danach auch immer ein Highlight in Allison Live Set-list werden sollte.

Seite 2 beginnt mit dem schleppenden u. doch groovigen, langsamen ‚Just Memories‘ in den Allison gesangsmäßig ganz viel Herzblut legt. Flott, funky, treibend und mit einem exzellenten Riff ausgestattet ist ‚Shoudl I Wait‘.

Wer das Glück hatte Allison in den 80ern od. 90ern Live zu erleben, der weiss welche Rampensau der Mann war und Konzerte mit einer Dauer von 3Stunden+ waren eigentlich die Regel bei ihm. Besonders zelebrierte er dann den hier enthaltenen slow Blues ‚Let’s Try It Again‘ der ihm viel Raum für gefühlvolle Solis bot. Das Original Vinyl Album endet mit dem Partyjam-artigen track ‚We’re On The Road‘, der einfach viel gute Laune versprüht.

LIAB/‚Serious‘ - war der Auftakt zu Luthers zweitem Karrierehoch und machte ihn vor allem in Europa sehr populär. Es ist aber auch tatsächlich eines seiner besten Alben u. wer einen Eindruck vermittelt bekommen will wie großartig dieser Mann im Konzert war, der sollte sich weiterführend unbedingt noch das Album ‚Let’s Try It Again – Live ‚89‘ zulegen auf dem 5 der songs dieses Albums – u.a. eine großartige Version von ‚Serious‘ als opener – enthalten sind.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 28, 2015 11:33 AM MEST


Serious
Serious
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Alben der Electric-Blueslegende, 28. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Serious (Audio CD)
Anfang der 80er Jahre war der Blues eigentlich im Tiefschlaf, hochverdiente Großmeister taten sich schwer Alben zu verkaufen und andere neue Genres standen im Focus. Luther Allison schaffte es dennoch nach vier Jahren Veröffentlichungspause beim kleinen französischen Label ‚Encore!‘ 1984 dieses Album zu herauszubringen und nutzte diese Gelegenheit seinen Sound aufzufrischen und um neue Elemente anzureichern.

Homogen ist dieses Album nur insofern, als das alles im weitesten Sinne Blues ist und Allison’s Stimme u. sein Gitarrenspiel jedem track hier seinen Stempel aufdrückt – großartig ist es dennoch, denn genau die Stilvielfalt macht diese Platte zu einem wahren Schatz. Allison der schon seit seinen frühen Jahren in den 60ern einen Hang zum Rock hatte rollt u. rockt den Blues hier so zwingend wie nur wenige seiner Zeitgenossen. Schon der treibende opener ‚Backtrack‘ ist ein echter Winner. Der Titeltrack reichert den Rockapproach dann auch noch um einen funkigen Rhtyhmus an. Auch funkig, aber v.a. soulig wird’s dann mit ‚Reaching Out‘, auf dem er nicht verleugnen kann, das seine Zeit bei Gordy/Motown starke Spuren hinterlassen hat.

Mit ‚Parking Lot‘ findet sich dann ein stampfender Rock’n’Roll auf dem Album, der fast schon hardrockmäßig daherkommt. Seite 1 wird mit dem besten track dieses Albums beendet, dem dramatischen und großartig komponierten ‚Serious‘ das 3 Jahre später dann für die US Veröffentlichg dieses Album der Titelgeber sein sollte und danach auch immer ein Highlight in Allison Live Set-list werden sollte.

Seite 2 beginnt mit dem schleppenden u. doch groovigen, langsamen ‚Just Memories‘ in den Allison gesangsmäßig ganz viel Herzblut legt. Flott, funky, treibend und mit einem exzellenten Riff ausgestattet ist ‚Shoudl I Wait‘.

Wer das Glück hatte Allison in den 80ern od. 90ern Live zu erleben, der weiss welche Rampensau der Mann war und Konzerte mit einer Dauer von 3Stunden+ waren eigentlich die Regel bei ihm. Besonders zelebrierte er dann den hier enthaltenen slow Blues ‚Let’s Try It Again‘ der ihm viel Raum für gefühlvolle Solis bot. Das Original Vinyl Album endet mit dem Partyjam-artigen track ‚We’re On The Road‘, der einfach viel gute Laune versprüht.

‚Life Is A Bitch‘ war der Auftakt zu Luthers zweitem Karrierehoch und machte ihn vor allem in Europa sehr populär. Es ist aber auch tatsächlich eines seiner besten Alben u. wer einen Eindruck vermittelt bekommen will wie großartig dieser Mann im Konzert war, der sollte sich weiterführend unbedingt noch das Album ‚Let’s Try It Again – Live ‚89‘ zulegen auf dem 5 der songs dieses Albums – u.a. eine großartige Version von ‚Serious‘ als opener – enthalten sind.


Thrillington [Vinyl LP]
Thrillington [Vinyl LP]

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Äußerst kurzweiliges u. unterhaltsames Pop goes Classic Album, 27. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Thrillington [Vinyl LP] (Vinyl)
Zwischen den beiden Wings Alben ‚At The Speed Of Sound‘ u. ‚London Town‘ veröffentlicht Sir Paul 1977 diese Platte, die bereits 6 Jahre zuvor eingespielt wurde. Um seine Fans nicht zu sehr zu schockieren veröffentlichte er es sicherheitshalber unter dem one-off Pseudonym ‚Percy ‚Thrills‘ Thrillington‘ und es handelt sich dabei um eine Instrumentale Jazz-Klassik-- Pop Version seines 71er Solo-Albums ‚Ram‘.

Bis heute muss man diese Platte wohl als sein gelungenstes Side Project ansehen, und er tat gut daran es eben nicht nur klassisch zu halten, sondern das Orchester nur aufpeppend in eine Pop-Kontext zu stellen. Mit ‚Ram‘ suchte er sich noch dazu ein Album aus bei dem fast alle tracks rein Instrumental auch gut funktionieren.
Vieles daran erinnert in diesen Versionen an Soundtrack-Musik, aber da es doch alles auskomponierte Songs waren, werden diese tracks eben auch nicht langweilig. Die Highlights hier sind zweifelsohne ‚Uncle Albert/Admiral Halsey‘, das sehr schwungvoll u. abwechslungsreich daherkommt, ‚Dear Boy‘ das arrangementmäßig und durch den ‚dubi-dubi‘-Chorgesang stark an die Swingle Singers erinnert und das Big Band-mäßige ‚Smile Away‘. Eine Reminiszenz an die Zeit der britischen Tanzmusik der Zwischenkriegszeit sind die Stücke ‚Heart Of The Country‘ u. ‚Monkberry Moon Delight‘. ‚Eat At Home‘ kommt gar als Reggae daher.

Die Arrangements stammen von Richard Hewson (RAH Band) der damit auch voll den Nerv von McCartney’s Kompositionen traf. Das Album ist einerseits ein collector’s item, andererseits macht es aber auch sehr viel Spass und wem es mal über den Weg läuft, der sollte zugreifen. Ganz kurze Zeit war es auch als Einzel-CD erhältlich und im Rahmen der Archives Serie wurde es in die SuperDeluxe Edition Box von RAM inkludiert – die freilich nur wg. ‚Thrillington‘ zu kaufen lohnt dann wg. des stolzen Preise von knapp 120 Euro doch nicht.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 28, 2015 5:38 PM MEST


Sampled! (Jazz Club) [Vinyl LP]
Sampled! (Jazz Club) [Vinyl LP]
Preis: EUR 13,54

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zugreifen!, 26. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sampled! (Jazz Club) [Vinyl LP] (Vinyl)
Im Rahmen der eh immer wunderbar zusammengestellten ,Jazz Club` Compilations Serie erschien 2008 diese Perle, die einige wunderbare rare groove und seltene Latin tracks versammelt, die in den letzten 3 Jahrzehnten als samples für div. hip-hop und dance tracks herhalten mussten. Wie meist sind hier die Originale einfach um ein vielfaches besser (einzige Ausnahme: dem tollen ,Mellow, Mellow (Right On)` ist Massive Attacks ,Lately` zumindest ebenbürtig).

Ein Klassiker - Marlena Shaws ,California Soul`; schön zu entdecken: ,Get Up` von Vernon Bunch, das Dee-Lite's ,Groove Is In The Heart` den richtigen Rhythmus verpasste. Ein Muss ist auch das wg. des Klaviersolos so großartige ,Jim On The Move` von Lalo Schifrin. Aber auch die beiden Latin tracks ,Yo Soy Cubano` von Chakachas (siehe ,Magic Carpet Ride` von dem Norman Cook side project ,Mighty Dub Katz`) u. ,Oba La Vem Ela` von dem ewig unterschätzen Jorge Ben sind den mickrigen Obulus von knapp 11 EUR für's vinyl locker wert. Und wer bei Ramp's ,Daylight` die unverkennbare Handschrift von Roy Ayers heraushört liegt goldrichtig - Ramp waren eine one-album band die von Ayers produziert wurde und für deren LP er auch alle tracks komponierte.

Zugreifen, denn kein track hier enttäuscht u. trotz der großen stilistischen Bandbreite hat diese Compi einen tollen flow.
Kommentar Kommentare (14) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 28, 2015 8:33 PM MEST


Mission: Impossible and Other Themes (Jazz Club) [Vinyl LP]
Mission: Impossible and Other Themes (Jazz Club) [Vinyl LP]

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mindestens ein Album braucht man..., 26. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
…von Lalo Schifrin, warum also nicht dieses hier? Es bietet auf vinyl zwar einen nur 11 track umfassenden, dafür aber doch sehr repräsentativen Querschnitt seines Schaffens u. enthält zudem seinen all time Klassiker ‚Mission: Impossible‘ in der – immer noch ungeschlagenen – Originalversion.

Ansonst hört man hier eben auch noch Bossa Nova (‚Lalo's Bossa Nova (Samba Para Dos)‘ das sehr angenehm an Jobim erinnert), andere Latin Spielarten (der gute Santana hat bei ‚Agnus Die‘ wohl ganz genau hingehört), Jazz und einige andere großartige TV/Filmthemen die der Mann komponiert hat.

Es fehlt hier zwar leider das großartige ‚Jim On The Move‘, das kann man im Rahmen der Jazz Club Serie aber mit dem Album ‚Sampled!‘ ebenfalls auf vinyl sehr günstig hier ergattern.

Verarbeitung u. Klangqualität sind allererste Güte u. das cover bietet die wichtigsten Infos zu den einzelnen tracks und das ist schon fast mehr als man für knapp 10 EUR verlangen kann.

Alternativ und tiefschürfender seien von Hr. Schifrin noch ‚Mission: Impossible...And More!‘ sowie ‚Most Wanted – 1968-1979‘ empfohlen – die gibt’s halt nur leider nicht mehr auf vinyl…


Dawn
Dawn
Preis: EUR 17,10

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Retro R&B, 26. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Dawn (Audio CD)
Die Musik dieses Albums von Emma Donovan & The Putbacks ist ganz klar der Retro Soul u. R&B Welle zuzurechnen. Handwerklich ist das Super gemacht – wabbernde Orgel, Wah Wah Gitarre, Blues u. Funk u. Fr. Donovan hat auch eine ausdrucksstarke voluminöse Stimme. Eine schöne Anlehnung an Booker T. & The MG’s findet sich hier drauf mit ‚Keep Me In Your Reach‘ und wer auf diesen Retro Sound steht wird hier auch gut bedient, der Grund warum sich hier trotzdem nur 3 Sterne ausgehen – das Songwriting kann halt nicht 100%ig überzeugen. Wenn man sich heute dieses Sounds annimmt, dann muss man halt schon mit ganz exzellenten Kompositionen antreten, denn sonst gibt es gegenüber den acts der 60er/70er Jahre aus dieser Richtung nicht wirklich einen Mehrwert.

Wie gesagt – sympathisch u. hervorragend gemacht und durchaus ausbaufähig, aber kompositorisch muss das besser werden um wirklich überzeugen zu können.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 26, 2015 6:43 PM MEST


The Best Of The Real Thing
The Best Of The Real Thing

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfektes musikalisches Mimikri, 21. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: The Best Of The Real Thing (Vinyl)
Wer in den 80ern musikalisch sozialisiert wurde entkam 1986 dem Remix des eigentlich aus dem Jahre 1976 stammenden phillysoulartigen Hits ‚You To Me Are Everything‘ nicht. War ein ganz beliebter Radioklassiker. Wer sich damals das dazugeh. ‚Best Of‘ Album der britischen Soul Band gekauft hatte, der stellte mit Überraschung fest, das fast jeder der 12 songs darauf eigentlich eine R&B perle war. Warum die aber damit trotzdem zwischen 76 u. 82 nicht mehr Hits einfahren konnten lag mglw. nur daran dass Sie keinen eigenständigen Stil hatten.

Einiges hier drauf klingt eben wie perfekt produzierter Philly Soul (siehe auch ‚Can’t Get By Without You‘ od. ‚Rainin‘ Through My Sunshine‘), anderes wie die späten Jacksons (‚She’s A Groovy Freak) so ca. 79/80. Auch Earth, Wind & Fire hatten Sie im Repertoire (‘Can You Feel The Force’ od. die Ballade ‘You’ll Never Know What You’re Missing’), aber bei der Güte des songwritings und den perfekten Arrangements wundert man sich dann doch, dass es nicht mehr Hits gab, den zeitlich passten Sie genau rein.

W.a.i. – dieses Album macht auch heute noch extrem Spaß und kann man problemlos durchlaufen lassen und weil das alle extrem guter R&B in den versch. Schattierungen ist, ist es auch schön abwechslungsreich.

Klarer Kauftipp – das Vinyl bekommt man NM gebraucht auch noch recht oft und um ‚`nen Appel und `n Ei‘…
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 26, 2015 2:57 PM MEST


Sol Invictus [Vinyl LP] [Vinyl LP]
Sol Invictus [Vinyl LP] [Vinyl LP]
Preis: EUR 18,99

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man muss Sie einfach lieb haben!, 18. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Sol Invictus [Vinyl LP] [Vinyl LP] (Vinyl)
Ja liebe Mikes, lieber Billy, lieber Roddy u. lieber Jon, lange wart ihr weg, und alleine schon die Tatsache dass ihr nun auch wieder mit einem Langspiel-Tonträger am Start seid, ist schon ein Quell der Freude. Noch erfreulicher ist es, dass ihr damit die Erwartungen nicht erfüllt, denn genau dafür haben wir euch immer so gern gehabt.

Und auch wenn ihr mit dem ,Mother-böses'F`-Wort`` u dem Superhelden schon die zwei besten songs eurer neuen Platte vorab veröffentlicht habt, so ist der Rest doch als durchaus gelungen zu bezeichnen. Von hart bis zart habt ihr hier wieder alles auf der emotionalen Palette anzubieten und so etwas wie den Schmuse-Titelsong oder den leicht klassische angehauchten 3/4 Takter ,Matador` macht euch so leicht niemand nach. So schillernd wie weiland der Engelsstaub mag der Sol Invictus nicht mehr sein, aber er reiht sich nahtlos in eure bis jetzt makellose Diskografie.

Dass der Patton-Michl auch mit fast schon 50 immer noch ein beeindruckendes Schreihalserl ist und einer der gefühlvollsten Rock-Vokalisten überhaupt, das wussten wir ja durch die Live Auftritte davor schon und was das Handwerk angeht, musste man sich bei euch eh nie Sorgen machen, aber dass ihr auch immer noch überdurchschnittliche und eigenständige Songs komponieren könnt, das trieb mir schon die eine oder andere Träne der Rührung aus den Augen und es beweist v.a. warum ihr alle eure Zeitgenossen überlebt habt. Wie sehr hätte man sich einen Song wie ,Sunny Side Up` von Axl's Rest Guns'N'Roses gewünscht, wie wohltuend für die Ohren wäre ein düsterer Ausbruch wie ,Separation Anxiety` oder ,Cone Of Shame` mal wieder von Metallica - textlich habt ihr die ja damals schon locker in die Tasche gesteckt. Ihr wart Grunge, bevor das Wort erfunden war, ihr wart unpeinlicher Crossover, unangestrengter Prog, uneitler Metal und beim Spiel mit der Dynamik konnte euch sowieso nie jemand das Wasser reichen.

Recht herzlichen Dank dafür - man muss euch einfach lieb haben!
Kommentar Kommentare (21) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 26, 2015 3:01 PM MEST


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