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Beiträge von Regina Karolyi
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Rezensionen verfasst von
Regina Karolyi
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Sie kamen bis Konstantinopel (Historische Romane Von Zabern)
Sie kamen bis Konstantinopel (Historische Romane Von Zabern)
von Frank S. Becker
  Gebundene Ausgabe

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das "dunkle" Mittelalter in starken Farben, 22. November 2009
Konstantinopel im Jahr 674 n. Chr.: In der Hauptstadt des Römischen Reichs treffen drei Menschen aufeinander, die das Schicksal seit vielen Jahren verbindet, und die doch unterschiedlicher nicht sein könnten: ein irischer Priester, einst missionierender Mönch, ein arabischer Flottenbefehlshaber und eine schöne Frau griechischer Herkunft aus Karthago.
Der Prolog stellt die bedrohliche Situation vor, in der sich Konstantinopel in jenen Tagen befand, und präsentiert die drei Protagonisten Padraich, Daud und Pelagia.
Im sich anschließenden ersten Teil wird Padraichs Geschichte erzählt, die Geschichte eines Jungen mit einem düsteren Geheimnis, der Mönch wird und schließlich eine weite Reise durch Europa antritt, um Missionar zu werden.
Der Junge Daud wird im zweiten Teil Zeuge der Kämpfe um das Kalifenamt, die Mohammeds junge Religion zu spalten drohen. Nach Ägypten verschleppt, erlebt auch er unvorstellbare Scheußlichkeiten. Als er durch eine glückliche Fügung freigelassen wird, entschließt er sich, eine Karriere in der arabischen Flotte zu beginnen.
Pelagia, zunächst ein vornehmes junges Mädchen, reist im dritten Teil von Karthago nach Rom, um dort möglichst einen einflussreichen und wohlhabenden Mann zu heiraten. Doch Rom präsentiert sich ihr als eine Anhäufung von Ruinen. Sie verliebt sich in den Priester Padraich, der jedoch trotz starker Gefühle für sie ihre Avancen ablehnt. Als sie trotzig anderswo ihr Glück sucht, gerät sie in den Besitz Dauds, der sie zu seiner Geliebten macht. Ein Schicksalsschlag bietet Anlass zur Flucht nach Konstantinopel.
Doch in Konstantinopel kommt alles völlig anders als vorgesehen, nicht zuletzt, als sie erneut Padraich begegnet: einem gereiften, nachdenklicheren Padraich.

Drei Schicksale, drei Handlungsstränge werden in "Sie kamen bis Konstantinopel" miteinander verwoben. Die drei Protagonisten, die im Verlauf des Romans eine gewaltige Entwicklung durchleben, werden dem Leser rasch vertraut. Noch mehr mag dieser vielleicht die eine oder andere originell konzipierte, bestens in die Epoche passende Nebenfigur mögen. Spannung ist nicht nur aufgrund der kulturellen Unterschiede und der historischen Hintergründe mit den enormen Umbrüchen und militärischen Auseinandersetzungen jener Zeit geradezu vorprogrammiert.
Die gut konstruierte Geschichte und die Hintergrundinformationen geben einen differenzierten Eindruck von einem Abschnitt der Vergangenheit, der für die weitere Entwicklung des Abendlandes von erheblicher Bedeutung war.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 14, 2010 10:19 PM CET


¡Ehemänner!: Erzählungen (suhrkamp taschenbuch)
¡Ehemänner!: Erzählungen (suhrkamp taschenbuch)
von Angeles Mastretta
  Broschiert
Preis: EUR 11,90

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnde Frauengestalten, 8. August 2009
Ehemänner, meistens nicht allzu gute, und Ehefrauen oder Geliebte, meistens stärker als sie, finden in diesen 22 Erzählungen zueinander oder, was häufiger vorkommt, trennen sich. Gelegentlich scheidet sie auch der Tod, wie bei Dominga Fez, die ihre Fähigkeiten erst entfalten kann, als der trunksüchtige Gatte unerwartet stirbt.
Seitensprünge der Frau als Rache für Seitensprünge des Mannes, eine lange Affäre zwischen einer verheirateten Frau und einem Mann, der sich für sie scheiden lässt und dann feststellen muss, dass sie sich bei aller Liebe zu ihm nie von ihrer Familie trennen wird, einmal aber auch eine behutsame Wiederannäherung nach einer Scheidung.
Viele Geschichten also, und sie reihen sich wie Perlen an einer Kette schimmernd aneinander. Mastrettas Protagonisten sind so bunt wie die mexikanische Gesellschaft, aus allen Milieus und Altersklassen. Es überwiegen jedoch Charaktere in der Mitte des Lebens, zwischen vierzig und fünfzig, nicht mehr ganz jung, doch nicht vom alten Eisen.

Ganz wesentlich geht es um die Frau und ihre Erotik. Stark sind Mastrettas Frauen, während die Ehemänner doch eher als eitle Gockel in der Midlifecrisis daherkommen, die zwanghaft nichtssagenden jüngeren Frauen nachjagen, oder, träge und selbstgefällig, nicht bemerken, wie sie zum Hahnrei werden; mancher ist doch immerhin ein schmückendes Accessoire seiner Frau. Selten kommt die große Liebe vor, noch seltener jedoch in der Ehe.
Männerfeindlich wirkt das Buch dennoch nicht, sondern es zeigt vor allem Respekt vor der Frau, die selbstbewusst ihren Weg geht, akuter wie chronischer Seelenpein zum Trotz, die es zu überwinden gilt.
Mastretta erzählt fesselnd: romantisch und stimmungsvoll ohne jeglichen Kitsch, erotisch ohne Exhibitionismus, einfühlsam ohne lästige Längen, spannend, doch nicht atemlos. Gute Lektüre!


Freiheit, Gleichheit, Bürgerlichkeit: Warum die Krise uns konservativ macht
Freiheit, Gleichheit, Bürgerlichkeit: Warum die Krise uns konservativ macht
von Wolfram Weimer
  Gebundene Ausgabe

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Abgesang auf die Spaßgesellschaft, 6. August 2009
In der Wirtschaftskrise wird Meinungsumfragen zufolge nicht etwa links gewählt, für mehr soziale Gerechtigkeit, sondern eher konservativ.
Der Autor zeigt auf, dass Rucks hin zum Konservativen eine Art natürlicher Reflex sind, und er zeichnet die Entwicklung der Parteienlandschaft während der letzten Jahrzehnte nach, wobei er auch der Pendelbewegung nach Links bei den Konservativen Beachtung schenkt.
Um die Wendung hin zum Konservativen verständlich zu machen, erläutert Weimer die Ursachen der Wirtschaftskrise und bricht eine Lanze für die allseits als muffig-spießig empfundene Bonner Republik, der er die Diktatur der DDR gegenüberstellt.
Mit der Frage, ob letztlich auch nur eine Rückbesinnung auf einst etablierte Werte, von der ichbezogenen Spaßgesellschaft verdrängt und vergessen - darunter auch die Religion -, eine Positionierung im so genannten Kulturkampf ermöglicht, setzen sich mehrere Kapitel auseinander, und am Ende, gewissermaßen als Destillat, erhält der Leser acht Regeln für den Konservativen.

Tonangebend war die "89er-Generation" lange Jahre, und es ist berechtigt, dass ihr Angehöriger Weimer sie und ihre Ideen (selbst-) kritisch hinterfragt.
Der Autor skizziert den Weg Deutschlands vor allem während der letzten zwei, drei Jahrzehnte mit seinen Links- und Rechtskurven und jener viel propagierten, doch nie existenten Mitte. Vor allem stellt er die Hauptursachen für die Verunsicherung der Bürger vor, die derzeit zu einer Hinwendung zum Konservatismus mit seinen lange Zeit etablierten Werten führt.
Dennoch handelt es sich bei "Freiheit, Gleichheit, Bürgerlichkeit" nicht um ein plattes Plädoyer für die konservativen Kräfte in Politik und Gesellschaft. Weimer provoziert bisweilen, freilich in einmal launigem, dann wieder fein ironischem Ton. Er kann aber auch schon einmal ein wenig schwadronieren, wenn dies ins Konzept passt, das immer schlüssig wirkt. Die Sachlichkeit kommt nie abhanden, und Weimers eleganter, doch nicht zu glatt polierter Stil macht das Buch zu angenehmer Lektüre.


Manfrotto 234RC Neigekopf für Einbeinstativ mit Schnellwechselplatte 200PL
Manfrotto 234RC Neigekopf für Einbeinstativ mit Schnellwechselplatte 200PL

28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zuverlässig und leicht zu bedienen, 31. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Manfrotto-Stative bedürfen eines extra zu erwerbenden Kopfes. Der 234RC-Neigekopf ist für Einbeinstative ausgelegt; ich benutze ihn mit dem 680B.
Macht man sich die (geringe) Mühe, die Anleitung zu lesen, so ist die Bedienung kinderleicht. Problemlos wird der Kopf aufs Stativ geschraubt. Die Platte lässt sich nach Entriegelung über einen Schnellspanner ganz leicht entnehmen und mit dem Body der Kamera oder der Stativschelle verschrauben. Ein Kunststoffpolster an der Platte verhindert Verkratzen, ein versenkbarer Griffring erleichtert das Festschrauben. Über einen einfachen Druckmechanismus rastet die Platte wieder "bombenfest" ein.
Der Neigewinkel lässt sich leicht einstellen und wiederum problemlos sichern - 3D braucht man beim Einbein ja nicht, weil die dritte Dimension durch die Neigung des Stativs selbst vorgegeben wird.
Robustes Material und unkomplizierte Handhabung kennzeichnen diesen Kopf - ideales Zubehör für ein Manfrotto-Einbeinstativ.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 17, 2011 2:13 PM MEST


Manfrotto 680B Einbeinstativ Compact (3 Auszüge, rutschfester Gummigiff, Handgelenkschlaufe) schwarz
Manfrotto 680B Einbeinstativ Compact (3 Auszüge, rutschfester Gummigiff, Handgelenkschlaufe) schwarz

32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sicher, gut bedienbar, 31. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich mag ich keine Stative, aber hin und wieder geht es nicht ohne, vor allem bei wenig Licht, wenn man aber nicht blitzen kann.
Ich habe mich beim Kauf an der Rezension von "waldgeist" orientiert und benutze nun seit einigen Wochen das Manfrotto 680B zusammen mit dem Kopf 234RC.
Den Erfahrungen des zu Rate gezogenen Rezensenten kann ich nur zustimmen, allerdings hatte ich weniger Schwierigkeiten am Anfang, weil ich dank der Rezi Vorarbeit geleistet hatte. So kamen nachts auf Anhieb bei 1/2 Sekunde, teils bei 1/3 s, noch scharfe Bilder mit einem 1,7 kg schweren Teleobjektiv zustande. Andere Situationen: das Exotarium im Zoo, Halbdunkel - schön scharfe Bilder, sofern das Objekt sich nicht zu sehr bewegte und mich keine anderen Besucher anstießen; Insektenfotografie bei nicht so günstigen Lichtverhältnissen draußen, wenn die Tiere stillhielten.
Das Stativ ist toll verarbeitet: robust, leicht, komfortabel. Super der Griff aus isolierendem, angenehm griffigem Schaumstoff und die drei zuverlässigen Schnellspanner, über die sich die gewünschte Höhe problemlos einstellen lässt. Die ganze Konstruktion ist erfreulich strapazierfähig, kein Spiel auch bei misstrauischen Tests, sodass ich der Kombination aus Stativ und Kopf mittlerweile die nicht ganz billige Kamera samt ebenfalls kostspieligen Objektiven bedingungslos anvertraue.
Ja, den Kopf muss man bei Manfrotto extra kaufen. Aber das steht ja nun im Kleingedruckten ...


Der gerissene Windhund: Zwei Kurzromane: Der gerissene Windhund, Der Goldbürger (Literaturwunderland Ungarn)
Der gerissene Windhund: Zwei Kurzromane: Der gerissene Windhund, Der Goldbürger (Literaturwunderland Ungarn)
von Károly Lovik
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,00

4.0 von 5 Sternen Zwei sehr unterhaltsame, humorvolle Erzählungen, 31. Juli 2009
In "Der gerissene Windhund" geht es um eine Familie namens Balsai aus der ungarischen Provinz, deren einziger Lebensinhalt ihre Windhundzucht und die Windhundjagd sind.Bei einer großen Jagdveranstaltung scheint es, als ob der Hund der Balsai-Familie jenen des konkurrierenden Bárándi-Clans besiegt hätte, doch Schiedsrichter Balázs Bogdány, ein junger Mann aus weniger angesehener Familie, disqualifiziert den Balsai-Hund.
Familie Balsai kann dies nicht akzeptieren und sinnt auf Rache am Schiedsrichter. Aber Tochter Klárika hat sich in Balázs verliebt.
Hin- und hergerissen zwischen Liebe und Verpflichtung der lächerlichen Familie gegenüber, versucht Klárika, Balázs heimlich zu schützen, während sie andererseits weiß, dass ihr Vater ihr niemals erlauben würde, den verhassten Schiedsrichter zu heiraten.

"Der Goldbürger" ist ein schwerreicher Pester schwäbischer Abkunft, dessen Geiz nur durch seine Sturheit übertroffen wird. Als der Student Péter Petö sich bei jenem Goldbürger Bauernebel einmietet, wird er mit zahlreichen sonderbaren Gegebenheiten und Vorkommnissen konfrontiert.
Schließlich erfährt Petö, dass Bauernebel zwei Töchter hat, deren eine, ledig, ganz in seinem Sinne lebt, stur und geizig. Die andere, sehr jung verwitwet, ist den schönen Seiten des Lebens nicht abgeneigt, weshalb ihr Vater sie enterbt hat; worauf sie begann, ihn mit allerlei raffinierten Aktionen zu ärgern. Er schlug zurück, und daraus ist ein widerwärtiger Kleinkrieg entstanden.
Petö freundet sich mit einem anderen Mieter an, der sich in die ledige Tochter verliebt hat, doch aufgrund seiner Armut ohne Chance ist. Da Petö nun auch noch in Liebe zu der jungen Witwe entflammt, versuchen die beiden, einander zu helfen, was zu allerlei komischen Verstrickungen führt.

Ohne allzu sehr ins Oberflächliche abzugleiten, weiß Lovik die eigentlich recht einfache Handlung in beiden Kurzromanen auszuschmücken, mit ein paar originellen Wendungen zu versehen und mit viel unaufdringlichem Humor zu würzen. Die Charakterstudien verraten einen aufmerksamen, unbestechlichen Beobachter, der jedoch auch dem unsympathischsten Zeitgenossen den ein oder anderen liebenswerten Zug verleiht, sodass es nicht zur Schwarzweißmalerei kommt. Auch die Orte, einmal in der Provinz, einmal mitten in (Buda-) Pest, werden gekonnt mit einbezogen. Lovik vermittelt wunderbar Stimmungen und lässt trotz aller in die Handlung eingebauten Ironie auch hin und wieder echte Romantik zu - mit einem leichten Hang zum Kitsch, wenn dann doch neuerlich eine Prise Sarkasmus eingestreut wird. Gesellschaftskritik ist in den beiden Erzählungen gut dosiert zu finden. Ein vergnügliches Leseerlebnis!


Das Mädchen seiner Träume: Commissario Brunettis siebzehnter Fall
Das Mädchen seiner Träume: Commissario Brunettis siebzehnter Fall
von Donna Leon
  Gebundene Ausgabe

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nette Geschichte, aber kein guter Krimi, 30. Juli 2009
Die Leiche eines elfjährigen Mädchens wird in einem der Kanäle Venedigs gefunden, und niemand scheint das Kind zu vermissen. Dieser Umstand verfolgt Kommissar Brunetti, ohnehin tief in Gedanken wegen der kürzlich erfolgten Beisetzung seiner Mutter und einer sonderbaren Sektengeschichte, um die er sich kümmern soll, bis in seine Träume.
Es stellt sich heraus, dass das Mädchen aus einer Roma-Familie stammt, und Brunetti lernt eine Parallelgesellschaft kennen, deren Existenz er sich nie zuvor bewusst gemacht hat.

Der Leser, der angesichts des Titels und der Angaben auf der Buchrückseite auf eine Mädchenleiche wartet, wundert sich.
Allem Anschein nach geht es in diesem Krimi nämlich um die Machenschaften einer ominösen Sekte, möglicherweise auch um Verfehlungen innerhalb der katholischen Kirche. Von einem Mädchen, tot oder lebendig, keine Spur.
Nachdem die Handlung ziemlich lange eher vor sich hingedümpelt ist, von durchaus stimmungsvollen Beschreibungen venezianischer Alltagsszenen ergänzt, tritt auf Seite 129 dann doch die mittlerweile vom Leser womöglich bereits abgeschriebene Mädchenleiche auf den Plan. Nun beginnt sich die Geschichte eine Weile recht spannend zu entwickeln, denn schon die Identifikation des scheinbar von niemandem vermissten Mädchens, das dem pathologischen Befund zufolge manches nicht altersgerechte Erlebnis gehabt hat, bereitet einige Schwierigkeiten.
Die Auflösung ist platt und nicht sonderlich zufriedenstellend, denn manche Frage bleibt offen. Eine leidlich gute Geschichte mag "Das Mädchen seiner Träume" schon aufgrund der sozialkritischen Elemente sein, als Krimi ist das Buch kein großer Wurf. Das Thema hätte mehr hergegeben.


Tamron AF 180mm 3,5 Di LD Macro 1:1 SP digitales Objektiv für Canon
Tamron AF 180mm 3,5 Di LD Macro 1:1 SP digitales Objektiv für Canon
Preis: EUR 825,00

54 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr zufrieden, 27. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich das 100-mm-Makro von Canon besitze und damit sehr glücklich bin, habe ich eine Weile mit mir gerungen, bevor ich dann auch das 180er von Tamron kaufte - das 180er von Canon kam aus Kostengründen nicht infrage.
Den Ausschlag gaben Empfehlungen von Hobbyfotografen, die wie ich gern Insekten fotografieren und bei Arten mit großer Fluchtdistanz, z. B. Schmetterlinge oder viele Libellen, gern auf das Tamron AF 180mm 3,5 Di LD Macro 1:1 SP zurückgreifen.
Ein anderer Rezensent hat Vor- und Nachteile bereits sehr ausführlich diskutiert, daher nun lediglich ergänzend meine Eindrücke nach mehreren hundert Bildern - wie erwähnt, hauptsächlich Libellen und Schmetterlinge, aber manchmal wurde es in temporärer Abwesenheit eines passenden Objektivs auch schon als Tele eingesetzt.
Toll:
- scharfe Bilder, z. B. ist mir aus der Hand bei 1/250 s, Blende 8 ein Bild gelungen (freilich nicht weit vom Mindestabstand), das im Ausschnitt ganz klar die Anordnung der Facetten eines Libellenauges erkenne lässt. Das erwartet man aber wohl von einem Makroobjektiv.
- Man kann sehr nah an das Objekt herangehen, muss aber nicht, und genau hierin liegt natürlich der Vorteil gegenüber dem 100er.
- Komfortabel: die mitgelieferte Stativschelle. Habe ich aber in der Praxis noch nie benötigt. Bilder bei 1/250 s gelingen mir aus der Hand ohne Probleme, wenn kein spürbarer Wind geht und das Tier sich ruhig verhält. Wesentlich schwerer als mein 100er-Makro ist das Tamron nicht. Auch der mitgelieferte Köcher punktet.
- Wie einem anderen Rezensenten gefällt auch mir das Bokeh sehr gut.

Etwas schwierig: der Autofokus! Nicht nur ist er bzw. der Motor so laut, dass man unwillkürlich befürchtet, die Insekten - so man auf sie aus ist - zu verscheuchen, sondern er tut sich oft auch mit dem Fokussieren schwer. Manche tolle Situation habe ich verpasst, weil sich der Motor abquälte und kein Ende fand. Inzwischen fokussiere ich mindestens so oft manuell wie automatisch; das funktioniert bei diesem Objektiv nämlich ausnehmend gut!
Das Objektiv ist robust und somit ein geschätzter Begleiter auf Radtouren und beim Pirschen durchs Gebüsch.
Wie ein anderer Rezensent schrieb, ist natürlich auch der Bereich optimaler Schärfentiefe bei einer solchen Brennweite gering. Lange Objekte wie Libellen muss man praktisch rechtwinklig anvisieren, um sie komplett scharf darzustellen, jedenfalls bei einer vernünftigen Blende. Andererseits lassen sich durch gezielte Unschärfe auch für den Makrofotografen sehr interessante Effekte erzielen.

Fazit: Obwohl das Objektiv bei Tests in Zeitschriften offensichtlich nicht so gut wegkommt, ist es für mich als Hobbyfotografin und für meine Anwendungen in Verbindung mit der Canon EOS 50D eine sehr gute Lösung, wenn ich das 100-mm-Objektiv nicht verwenden kann. Es ist aber wesentlich mehr als ein Notnagel. Die Arbeit mit diesem licht- und leistungsstarken Objektiv macht Spaß und liefert, sofern man das richtige Motiv mit etwas Sachverstand anivisiert, wunderbare Fotos.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 23, 2013 1:07 AM CET


Wernher von Braun: Visionär des Weltraums - Ingenieur des Krieges - Biographie
Wernher von Braun: Visionär des Weltraums - Ingenieur des Krieges - Biographie
von Michael J. Neufeld
  Gebundene Ausgabe

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wo viel Licht ist, ist auch Schatten, 12. Juli 2009
Wernher von Braun, aus einer ostelbischen Junkerfamilie stammend, war eigentlich nicht dafür prädestiniert, einmal zu Deutschlands berühmtestem Raketenbauer und später zu einem bedeutenden Mann im Weltraumprogramm der USA zu werden. Michael J. Neufeld betrachtet in seiner Von-Braun-Biografie zunächst die Kindheit des Protagonisten, und wie es zu dessen Faszination durch Raketen kam, damals, in der Weimarer Republik, noch ein echtes Kuriosum. Der Leser verfolgt von Brauns Studium, die sich anschließende Einbindung in Wehrmachtprogramme - Möglichkeiten, Raketen für zivile Aufgaben zu nutzen, gab es damals nicht - und sein Hineingleiten in den "Pakt mit dem Teufel" nach der Machtübernahme der Nazis.
Von Brauns enorme Leistungen als Manager, auch und gerade im Krieg, werden erläutert - aber auch deren Schattenseite, das grausame "Verheizen" von KZ-Häftlingen und Kriegsgefangenen.
Von Brauns rasches Überlaufen zu den US-Amerikanern und die Startschwierigkeiten dort, bis er sich schließlich etablieren konnte und Huntsville berühmt machte, stellen einen gleichfalls sehr spannenden Abschnitt der Biografie dar. Den Höhepunkt dürfte das Hinarbeiten auf die schließlich erfolgreiche Apollo-11-Mission bilden.
Michael J. Neufelds Biografie erzählt nicht nur das Leben dieses außergewöhnlichen Mannes nach, sondern befasst sich auch mit von Brauns dunkler Seite: dem Bedürfnis, seinen Lebenstraum, die bemannte Raumfahrt, um jeden Preis umzusetzen, und sei dieser Preis ein Pakt mit einem mörderischen Regime. Dieses Element zieht sich durch die gesamte Biografie, so, wie auch von Braun mehrfach damit konfrontiert wurde.

Der Leser erhält einen klaren Eindruck von den Stärken und Schwächen des Wernher von Braun. Zugleich werden auch zahlreiche interessante Personen aus von Brauns Umfeld vorgestellt, und nicht zuletzt enthält die Biografie ein spannendes Stück Technik- und Raumfahrtgeschichte.
Wernher von Braun - ein moderner Faust. Die vom Autor betonte Parallele lässt sich gut nachvollziehen, wenn man die selten thematisierten Zustände im unterirdischen Raketenwerk betrachtet - "Nebenwirkung" der Umsetzung von von Brauns Traum.
Der Autor macht aus seiner Missbilligung der NS-Vergangenheit von Brauns keinen Hehl - ein Urteil über dessen Persönlichkeit kann und muss sich der Leser nach der Lektüre selbst bilden.


Sigma 120-400 mm F4,5-5,6 DG OS HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett
Sigma 120-400 mm F4,5-5,6 DG OS HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett
Wird angeboten von Bee-Tech-IT

160 von 169 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine sehr gute Investition, 4. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich das Tamron 18-270 mm besitze und damit gerade im Telebereich grundsätzlich sehr zufrieden bin, habe ich eine Weile gezögert, bis ich mir auch das Sigma 120-400 mm zulegte: Es ist nicht billig, relativ unhandlich (passt nicht in den Fotorucksack, sodass man den Köcher extra mitschleppen muss) und natürlich auch nur für eine begrenzte Auswahl an Aufnahmesituationen geeignet.
Vor allem die Freude an der Tierfotografie gab dann den Ausschlag. Ging es mir zunächst primär um eine große Brennweite, so überzeugte das Objektiv dann in jeder Hinsicht auf der ganzen Linie: Nach meiner Erfahrung (Tier- und Sportfotografie) und in Kombination mit der EOS 50D liefert es über den gesamten Brennweitenbereich wirklich bemerkenswert gute Bilder. Selbst bei 400 mm sind absolut scharfe Bilder möglich, und Vignettierung tritt zumindest bei meinen Applikationen nicht spürbar auf. Der Stabilisator mit seinen zwei Einstellungen sorgt dafür, dass ich das Stativ praktisch nie vermisse. Bislang habe ich (Frau und sicher kein extremes Kraftpaket) freihändig bei Verschlusszeiten bis 1/100 s praktisch nie Verwackelung erlebt; längere Verschlusszeiten kamen noch nicht vor. Aufstützen bringt noch mehr Sicherheit. Da ich bislang noch kein geeignetes Makroobjektiv für Großlibellen habe, versuchte ich mich an ihnen spaßeshalber mit dem Sigma, und sogar bei 400 mm waren verblüffend scharfe und ausgewogene Libellenfotos möglich, obwohl das ja nun nicht gerade die ideale Anwendung für ein solches Objektiv ist!
Zu typischen Verzeichnungen kommt es natürlich, aber bei meinen Applikationen haben sie sich bislang nicht störend bemerkbar gemacht.
Die Ausstattung überzeugt ebenfalls. Einzustellen sind Modus der Stabiliserung, manuelles Fokussieren oder AF sowie ggf. eine Arretierung in der 120-mm-Position, damit das Objektiv nicht versehentlich "ausfährt". Das Objektiv ist robust. Praktisch auch als Handgriff ist die Stativschelle, und auch die Gurte/Träger wird man zu schätzen wissen. Ein leicht gepolsterter Köcher gehört ebenso zum Lieferumfang wie eine Gegenlichtblende.
Es bereitet Freude und Vergnügen, mit diesem Objektiv zu experimentieren: Man kommt Wildtieren scheinbar ganz nahe; bewegte Objekte, auch beim Sport, lassen sich gut verewigen. Dabei reagiert das Gerät bzw. der Autofokus relativ rasch und zuverlässig. Das Objektiv arbeitet recht laut, daran gewöhnt man sich jedoch, ebenso an das unvermeidliche Gewicht und die doch sperrige Größe. Der Brennweitenbereich deckt ein bemerkenswertes Tele-Spektrum ab.Seinen Preis ist das Produkt definitiv wert.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 20, 2014 2:50 PM CET


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