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Beiträge von Regina Karolyi
Top-Rezensenten Rang: 2.229
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Rezensionen verfasst von
Regina Karolyi
(REAL NAME)   

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Die Kinderfrau: Ein Fall für Kostas Charitos. Roman
Die Kinderfrau: Ein Fall für Kostas Charitos. Roman
von Petros Markaris
  Gebundene Ausgabe

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Griechisch-türkisches Teamwork, 11. Mai 2009
Kommissar Kostas Charitos hat mit seiner Frau Adriani eine Städtereise nach Istanbul gebucht. Als sich ein Reisender aus einer anderen Gruppe an ihn wendet, weil er auf der Suche nach seiner früheren, mittlerweile neunzigjährigen Kinderfrau ist, hält sich Charitos' Begeisterung in Grenzen: Wie soll er in Istanbul eine Greisin aus der griechischen Provinz finden, die am Schwarzen Meer geboren wurde, viele Jahre in Istanbul gelebt hat und nun zu einem Besuch dieser Stadt aufgebrochen, aber offensichtlich nie dort angekommen ist?
Alles ändert sich, als sich herausstellt, dass die alte Maria Chambou vor ihrer Abreise nach Istanbul offensichtlich ihren Bruder mit E 605 in einer ihrer wundervollen Käsepittas vergiftet hat. Charitos soll nun von griechischer Seite her ermitteln. Doch die türkischen Kollegen beginnen sich erst zu interessieren, als in Istanbul eine alte Angehörige der griechischen Minderheit tot aufgefunden wird: mit E 605 vergiftet, das in einer Käsepitta verabreicht wurde. Die Chambou ist allem Anschein nach sehr wohl in Istanbul eingetroffen.

Besonders reizvoll ist im vorliegenden Roman das Flair Istanbuls, bereichert um die speziellen Eigenheiten der winzigen griechischen Minderheit, das einen bunten Rahmen für den Roman bildet. Aber es geht bei diesem Rahmen auch um die Situation von Minderheiten in unterschiedlichen Ländern.
Die Handlung ist spannend gestaltet, auch wenn die Mörderin praktisch von Anfang an feststeht. Markaris hat authentische Charaktere kreiert, er weiß Stimmungen und Orte anschaulich und lebendig darzustellen und Spannung zu erzeugen.
Ein packender Krimi mit viel Lokalkolorit!


Ein Tag im Alten Rom: Alltägliche, geheimnisvolle und verblüffende Tatsachen
Ein Tag im Alten Rom: Alltägliche, geheimnisvolle und verblüffende Tatsachen
von Alberto Angela
  Gebundene Ausgabe

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alltag in der antiken Metropole spannend präsentiert, 9. Mai 2009
Einen Tag lang begleitet der Leser den Paläontologen und Journalisten Alberto Angela durch den römischen Alltag zur Zeit Trajans, vor rund 1900 Jahren. Nach der Einführung beginnt noch vor der Morgendämmerung ein ereignisreicher Tag.
Der Leser lernt die unterschiedlichsten in Rom üblichen Behausungen kennen. Autor und Leser besuchen die Märkte einschließlich des Sklavenmarktes, die Foren und das Kolosseum, öffentliche Bedürfnisanstalten und die Thermen, ein Gasthaus und ein Bankett bei einem reichen Römer.
An diesen Orten erfährt der Leser viel über Sitten und Gebräuche, Politik und Soziales, Tabus und manches, was damals zum guten Ton gehörte und uns heute befremdlich vorkommt - wie zum Beispiel das Rülpsen bei einem guten Mahl.
Ein Glossar der verwendeten lateinischen Begriffe schließt das Buch ab.

Dieses außergewöhnliche Buch erlaubt es dem Leser, Rom tatsächlich zu sehen, und zwar nicht ein idealisiertes Rom der Reichen wie in den meisten "Sandalen"-Filmen, sondern Rom, wie es sich - bewiesen durch archäologische Funde - wirklich präsentierte. Ergänzt werden die Beschreibungen durch zahlreiche informative Illustrationen.
Familiäre Strukturen, Sklavenwirtschaft, Mode, Kulinarisches, Hygiene, das Bauwesen und die Infrastruktur, die grausamen Kämpfe und anderen Veranstaltungen im Kolosseum, Spiele, Schule, Berufsausübung, das Netz sozialer Beziehungen, Sexualität und Sexualmoral und viele weitere Themen werden aufs Anschaulichste geschildert. Lebendig und farbenfroh präsentiert Angela sein antikes Rom, das zugleich jenes der Wissenschaftler ist: jedoch zu quirligem Leben erweckt.


Blutfeinde: Norwegen Krimi
Blutfeinde: Norwegen Krimi
von Kjell Ola Dahl
  Gebundene Ausgabe

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Polizistenmord mit überraschenden Wendungen, 5. Mai 2009
Der Polizist Ivar Killi wird vor einer Kneipe erschossen. Teamchef Gunnarstranda hat wenige Wochen zuvor dafür gesorgt, dass Killi aufgrund massiven Fehlverhaltens im Dienst suspendiert wurde. Nun wenden sich die Kollegen gegen den Kommissar: Beweismaterial verschwindet vom Tatort und sogar aus Gunnarstrandas Schreibtischschublade.
Gunnarstranda wird auf einen scheinbar uninteressanten Vermisstenfall angesetzt, ermittelt aber heimlich im Mordfall weiter. Rasch erkennt er, dass zwischen beiden ein Zusammenhang besteht. Es ist nicht leicht, die vielen losen Fäden in diesem Fall zu verknüpfen, auch wenn eine rätselhafte schöne Frau, bei der all diese Fäden zusammenzulaufen scheinen, immer wieder neue Überraschungen bereithält.

Kjell Ola Dahl ist mit "Blutfeinde" ein meisterlicher Kriminalroman gelungen. Nicht nur die spannende, vielschichtige Handlung fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite, sondern auch die komplexen sozialen Interaktionen innerhalb der ermittelnden Polizeiabteilungen sowie zwischen Polizisten und einigen Zeugen; der Autor versteht es, ein schwieriges Beziehungsgeflecht authentisch und nachvollziehbar darzustellen.
Zudem weiß der Autor Stimmungen und Atmosphärisches gekonnt einzusetzen, um Spannung zu erzeugen; auch ein Schuss Erotik würzt den Roman. Immer neue Indizien und raffinierte Verknüpfungen tauchen auf. Erstaunlicherweise kommt es trotzdem nicht zu Widersprüchen - der Roman endet stimmig.
Ein spannendes Konzept, fesselnde Szenen und psychologische Tiefgründigkeit lassen den Leser der Aufklärung der beiden Fälle regelrecht entgegenfiebern.


Schwestern der Nacht (metro)
Schwestern der Nacht (metro)
von Masako Togawa
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Raffinierter Plot, abgründige Charaktere, 3. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Schwestern der Nacht (metro) (Taschenbuch)
Die neunzehnjährige Keiko Obana, Schreibkraft in einem Versicherungsunternehmen und depressiv, trifft in einer Bar auf einen gut aussehenden Mann mit einer wunderbaren Stimme. Ohne zu überlegen, geht sie mit ihm.
Ein halbes Jahr später stürzt sich Keiko, infolge dieser Nacht schwanger geworden, von einem Hochhaus.
Und jemand beginnt nun, den Mann zu jagen, der sich seinerseits als Jäger sieht: als Jäger von Frauen, die seinem Charme stets erliegen. Ichiro Honda lebt in Tokio und arbeitet dort als Computerspezialist; an den Wochenenden besucht er seine Frau in Osaka. Es hat mit einem traumatischen Erlebnis in dieser Ehe zu tun, dass er ständig neue flüchtige Eroberungen sucht.
Und nun werden diese Eroberungen stets dann ermordet, wenn er gerade eine neue Frau verführt hat. Raffiniert platziert der Mörder scheinbar unwiderlegbare "Beweise" für Hondas Schuld und nimmt ihm potenzielle Alibis. Für Honda beginnt ein wahrer Alptraum.

Zu einer Zeit, als das Genre des Thrillers noch nicht als Untergattung des Kriminalromans existierte, schrieb Masako Togawa bereits Romane, die eindeutig diesem Genre zuzuordnen sind. Es geht darin erst in zweiter Linie um die Ermittlungsarbeit. Das Hauptaugenmerk des Romans ist auf die Psyche der Protagonisten ausgerichtet - nebst Honda, seinem freilich vor allem als Phantom auftretenden Verfolger und dem Anwalt Shinji, der rasch ein persönliches Interesse an dem Fall entwickelt, auch Hondas Kurzzeit-Gespielinnen. Zu einer Überfrachtung kommt es dabei nicht.
Zudem ist der Roman raffiniert aufgebaut. Möchte man anfangs Ichiro Honda für einen perversen Mörder halten, so revidiert man diesen ersten Verdacht recht schnell, bekommt man doch einen anderen Verdächtigen vorgesetzt und erwartet nun, dass es im weiteren Verlauf der Handlung vor allem darum gehen werde, auf welche Weise der Fall aufgeklärt wird.
Aber so einfach macht es die Autorin ihren Lesern nicht: Sie hat noch mehrere verblüffende Wendungen in petto.
Ein außerordentlich spannender, lesenswerter Kriminalroman!


Tamron 18-270mm F/3,5-6,3 Di II VC LD ASL IF Macro Objektiv (72mm Filtergewinde) für Canon
Tamron 18-270mm F/3,5-6,3 Di II VC LD ASL IF Macro Objektiv (72mm Filtergewinde) für Canon
Wird angeboten von Foto Oehlmann

148 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr guter Kompromiss, 20. März 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich wusste ich schon sehr genau, was ich wollte: ein lichtstarkes Teleobjektiv, nicht zu schwer, weil ich es meistens ohne Stativ benützen würde - deshalb bitte auch Bildstabilisierung -, leisten musste ich es mir können, also ein ca. mittlerer dreistelliger Preis, es sollte schon an die 300 mm haben und bitte natürlich auch gute Bilder liefern.
Und da ich für meine Feld-, Wald- und Wiesensafaris dann auch nicht nur eine Brennweite wollte, musste es ein ordentliches Zoom-Objektiv sein.
Kurz, wie ich es drehte und wendete, "mein" Objektiv gibt es nicht, es musste ein Kompromiss her - eben das Tamron. Bin ja kein Profi.
Lichtstark ist es nicht unbedingt, aber nach meiner Erfahrung macht es auch mit Blende 6,3 bei 270 mm und bedecktem Himmel durchaus gelungene Aufnahmen. Das Gewicht stört mich kein bisschen, auch nicht die Schwergängigkeit: So weit, wie das Teil sich herausfahren lässt, muss da wohl schon etwas Widerstand sein, damit es nicht von selbst "verrutscht".
Den Weitwinkelbereich nutze ich kaum und kann ihn nicht beurteilen. Die Bilder im mittleren Bereich finde ich, gemessen daran, dass es sich um ein Superzoom handelt, prima, und selbst bei 270 mm habe ich sehr schöne Tier- und Pflanzenaufnahmen gemacht. Vor allem komme ich damit endlich mal so nahe an Wildvögel heran, dass richtig gute Aufnahmen möglich sind.
Mit meiner EOS 50D habe ich nur wenig von Farbsäumen bemerkt, auch im äußeren Tele-Bereich. Die Verzeichnungen finde ich auch nicht gravierend. Den Rezensenten, die sich über eher geringe Kontraste beschweren, muss ich recht geben, aber als Nicht-Profi kann ich mit diesem Maß noch gut leben und ggf. Bildbearbeitung durchführen.
Der Stabilisator ist effektiv und nützlich, das Bokeh schön, das Objektiv insgesamt durchaus handlich. Anders als bei Canon ist die Gegenlichtblende schon im Lieferumfang enthalten - toll!
Dieses Objektiv ist so ein bisschen die "eierlegende Wollmilchsau" für aufstrebende Hobbyfotografen, die ein einziges Objektiv für diverse Anwendungen wünschen: Landschaft und dergleichen ebenso wie Tiere fast aller Größen, Pflanzen und Portraits. Für keine Einzelanwendung das optimale Produkt, aber eben ein richtig guter Kompromiss!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 29, 2010 12:07 PM MEST


Canon EF 100mm/1:2,8 USM Macro  Objektiv (58 mm Filtergewinde)
Canon EF 100mm/1:2,8 USM Macro Objektiv (58 mm Filtergewinde)
Wird angeboten von JS-Versand
Preis: EUR 436,00

35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top-Produkt, 17. März 2009
Wie die "Vorredner" bereits schrieben, zeichnet sich dieses Objektiv unter anderem durch phantastisch scharfe Abbildungen aus. Für den Makrobereich ist es einfach wunderbar: ob Insekten, Blumen oder andere kleine Objekte, bei ausreichend Licht und entsprechend kleiner Blende wird jedes Detail sichtbar. Ich habe aber auch bei verhältnismäßig schmuddeligem Wetter und mit weit offener Blende tolle Ergebnisse erzielt. Der scharfe Bereich ist bei Blenden ab 1/5,6 natürlich stark begrenzt, was aber unter Umständen zu wunderschönen Effekten führt. So kann man dieses lichtstarke Objektiv optimal ausnützen. Das Bokeh dieses Objektivs ist ohnehin ein absoluter Traum. Wie schon von einem anderen Rezensenten erwähnt, lässt sich dies auch prima für Portraits nutzen.
Das Gewicht des Objektivs finde ich nicht problematisch; überhaupt habe ich mit dem Handling, obwohl Spiegelreflex-Anfängerin, keine Probleme. Der USM-Motor funktioniert bestens. Mit dem Autofokus hat das gute Stück manchmal Probleme, wenn allzu viele Details in allzu vielen Ebenen dicht beieinander liegen, aber das ist mit Sicherheit kein Problem speziell dieses Objektivs. Das manuelle Fokussieren bringt Abhilfe mit durchaus erfreulichen Resultaten.
Ich benutze das Objektiv mit einer EOS 50D und würde es jederzeit wieder kaufen!


Plato Funkfernauslöser für Canon EOS, wie RS-60E3
Plato Funkfernauslöser für Canon EOS, wie RS-60E3

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie erhofft!, 28. Februar 2009
Dieses Produkt entspricht absolut meinen Erwartungen. Problemlos auf dem Blitzschuh zu montieren, ermöglicht es wunderbar scharfe Aufnahmen, auch in Serie und mit Langzeitbelichtung. Jedem, der sich dafür interessiert, dürften die Vorteile klar sein: z. B. kein Verwackeln durch die leichte Bewegung beim Auslösen, die je nach Art der Aufnahme auch bei Benutzung eines Stativs auftreten kann, man wirft ggf. keinen Schatten aufs Motiv oder vermeidet entsprechende Spiegelungen, bei Makroaufnahmen verscheucht man, wenn man es geschickt anstellt, die anvisierte Kleintierwelt nicht, und man kann problemlos mittels Stativ und Funkfernauslöser Selbstporträts machen.
Fokussiert wird über das Hand-Bedienteil. Je nach Applikation gehört da ein bisschen Glück dazu, bei statischen Motiven gibt's im Normalfall keinerlei Probleme.
Die Unabhängigkeit vom Kabel bietet einen tollen Bewegungsspielraum. Ob der nun wirklich 100 m umfasst wie angegeben, habe ich nicht getestet - brauche ich nicht. Aber aus Neugier habe ich für mich schon bestätigt, dass Wände kein Problem darstellen.
Die Bedienung ist kinderleicht.
Übrigens setze ich das Gerät für eine EOS 50D ein.
Fazit also: auch wenn es sich um ein verhältnismäßig teures Gerät handelt, lohnt die Anschaffung, wenn man häufig entsprechende Aufnahmesituationen hat. Hat man sie noch nicht, so ergeben sie sich ganz von selbst, wenn man das Gerät besitzt ...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 6, 2009 4:23 PM CET


Delamax Qualitätsakku für Canon EOS 5D 50D 40D 30D 20D 300D - ersetzt Canon BP-511A
Delamax Qualitätsakku für Canon EOS 5D 50D 40D 30D 20D 300D - ersetzt Canon BP-511A

33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt, 24. Februar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Von der Leistung her habe ich bislang keinen Unterschied zum Original-Akku beobachtet, der aber ein Vielfaches vom Preis des hier rezensierten Artikels kostet. Mit dem Original-Ladegerät gibt es in der Tat keinerlei Probleme. Die Ausstattung ist identisch mit der des Original-Akkus.
Zur Haltbarkeit kann ich nichts sagen, da ich den Akku noch nicht lange genug besitze. Ich gebrauche ihn mit einer EOS 50D.
Bislang bin ich jedenfalls sehr zufrieden mit diesem Produkt!

Fortsetzung am 1. Oktober 2009: Nach mehr als halbjähriger Verwendung im Wechsel mit dem Original-Akku von Canon und mehreren tausend Bildern sind keinerlei Verschleißerscheinungen erkennbar. Beide Akkus haben nichts von ihrer erfreulichen Ausdauer verloren. Nach wie vor bemerke ich keinen Qualitätsunterschied.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 8, 2009 2:10 PM CET


Operation Walküre: Das Drama des 20. Juli
Operation Walküre: Das Drama des 20. Juli
von Tobias Kniebe
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anschauliche Darstellung eines wahren Dramas, 23. Februar 2009
Das Buch beginnt mit einigen missglückten Selbstmordattentatsplänen, die in der Widerstandszelle geplant wurden, zu der auch Stauffenberg gehörte - nebst anderen Offizieren der Wehrmacht.
Es dürfte nicht allzu sehr überraschen, dass die weiteren Kapitel eng mit Stauffenbergs Geschichte verknüpft sind: mit seiner Verwundung in Afrika und seinem zähen Willen, trotz massiver körperlicher Behinderungen Deutschland durch den Widerstand gegen die Diktatur zu dienen, mit den Ereignissen ab dem Spätsommer 1943 und vor allem im Frühjahr und Frühsommer 1944 einschließlich Stauffenbergs Einbeziehung in den engen Kreis jener, die Hitler unmittelbar berichteten, und schließlich den fatalen 20. Juli 1944 sowie die sich anschließenden Ereignisse, insbesondere die von Fromm veranlassten standrechtlichen Erschießungen, die Festnahmen, Prozesse und Hinrichtungen und auch die Verschleppung der Kinder der Verschwörer nach Festnahme der Ehefrauen sowie abschließend die Zusammenführung der Mütter und Kinder nach Kriegsende.
Ausführliche Quellenangaben, eine Bibliografie und ein Personenregister schließen das Buch ab.

Vereinzelt hat es bereits Veröffentlichungen gegeben, die aufzeigen, dass es Stauffenberg nicht an Mut gefehlt hat, sondern dem Widerstand an Personal, sodass Stauffenberg auch in Berlin benötigt wurde, während niemand sonst die Bombe hätte zünden können - und welche personellen und strukturellen Engpässe den eigentlich gut geplanten Putschversuch zum Scheitern verurteilten, von allerlei Verkettungen unglücklicher Zufälle und dem menschlichen Scheitern einiger "Wackelkandidaten" im Widerstand ganz abgesehen.
Der Verdienst des Autors Tobias Kniebe ist es, nicht nur solche Details zusammengeführt und dank präziser Recherche weitere Einzelheiten zutage gebracht zu haben, sondern auch Schritt für Schritt zu erläutern, wie frühere Missgeschicke und Enttäuschungen sich auf die Pläne für den 20. Juli auswirkten, in welcher Weise die sehr unterschiedlichen Charaktere und Erwartungen der Verschwörer die Vorgänge beeinflussten, und wie dieser zugleich rabenschwarze und lichte Tag der deutschen Geschichte im Einzelnen ablief.
Im Präsens verfasst, liest sich das Buch fast wie ein Kriminalroman, wüsste man nicht um die Authentizität des Geschilderten. In der Tat - auch Hollywood hat es erkannt - mutet die Verschwörung um von Tresckow und Stauffenberg wie ein Thriller an, freilich ohne den geringsten Anklang eines versöhnlichen Endes. Kniebe hat diesen Thriller zu einem Sachbuch gemacht, das immer auch menschliche Motivation und Schwächen berücksichtigt.


Wilhelm II.: Die Herrschaft des letzten deutschen Kaisers
Wilhelm II.: Die Herrschaft des letzten deutschen Kaisers
von Christopher Clark
  Gebundene Ausgabe

16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgewogene Darstellung, 1. November 2008
Christopher Clark untersucht das Leben und Wirken des letzten deutschen Kaisers, der traditionell ein sehr negatives "Image" hat. Im ersten Kapitel geht es um Wilhelms Kindheit und Jugend und in diesem Zusammenhang um die seltsame Situation, dass zwei Generationen um Wilhelms Erziehung und Gunst stritten: der streng den traditionellen Idealen verpflichtete Großvater Wilhelm I. und der progressive Vater, Friedrich Wilhelm. Dieser Konflikt, so zeigt der Autor auf, entschied sich zugunsten des Großvaters.
Das Kapitel "Übernahme der Macht" befasst sich mit Wilhelms Versuch, sich innerhalb der Regierung beziehungsweise des "Systems" zu positionieren, nachdem er die Kaiserwürde von seinem früh verstorbenen Vater übernommen hatte. Die innen- wie außenpolitischen Weichenstellungen in den 1890er-Jahren, Wilhelms Freunde und seine Beziehungen zu den aufeinander folgenden Kanzlern, aber auch seine unglücklichen Versuche zur Gestaltung der Beziehungen Deutschlands zum Ausland, die damit verbundene Flottenpolitik und wiederum die Bemühungen der Regierung, den Kaiser zu lenken, sind Themen weiterer Kapitel. Ein ausführliches Kapitel befasst sich mit der unmittelbaren Vorgeschichte des Ersten Weltkrieges und Wilhelms Rolle hierbei. "Krieg, Exil, Tod" sind in einem einzigen Abschnitt zusammengefasst.

Christopher Clark möchte dem Leser, Fachpublikum wie interessierten Laien, den Zugang zu diesem Monarchen verschaffen, der sich anhand der üblichen Quellen nicht leicht erschließt. Wilhelms Fehler bleiben in diesem Buch nicht etwa unbeachtet, doch sie werden genau analysiert, und ihre Ursachen und Hintergründe bleiben dem Leser, wo möglich, nicht verborgen. Der Autor untersucht Wilhelms Biografie und seine Rolle in der Geschichte rund um den Ersten Weltkrieg ohne ideologische Brille, er sucht nach größeren Zusammenhängen und kann dem Leser die zwiespältige Persönlichkeit des letzten deutschen Kaisers nahe bringen. Dessen bislang wenig geachtete Versuche, den Frieden zu wahren, seine erfolglosen Bemühungen, den Einfluss der gefährlichen "siamesischen Zwillinge" Hindenburg und Ludendorff einzuschränken, und sein kurzer "Flirt" mit Hitler kommen nebst vielen anderen Themen in diesem Buch überraschend zur Geltung. Der Kaiser präsentiert sich etwas kurzsichtig, von Scheuklappen bedrängt und von einer unzeitgemäßen Vision beseelt, aber nicht als der anachronistische Schwachkopf, als der er gern karikiert wurde.
Ein packendes und zugleich hochinteressantes Buch, das sich um Objektivität bemüht und einen differenzierten Blick auf den letzten deutschen Kaiser ermöglicht!


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