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Rezensionen verfasst von
buecherwurm-natalie "buecherwurm-natalie"

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Das Orangenmädchen
Das Orangenmädchen
von Jostein Gaarder
  Gebundene Ausgabe

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schön, aber nicht so gut wie andere Werke des Autors, 11. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Das Orangenmädchen (Gebundene Ausgabe)
„Das Orangenmädchen" ist zweifelsohne eine große Liebeserklärung, schön und einfühlsam geschrieben und dabei leicht zu lesen. Gaarder geht mit dem schwierigen Thema des Verlustes des Vaters sehr behutsam um, auch die manchmal komplizierte Beziehung zum Stiefvater wird beleuchtet.
Der Brief des todkranken Vaters an seinen Sohn lässt vermutlich niemanden kalt, und dennoch ist der Funke nicht so übergesprungen wie bei anderen Büchern des Autors, dem „Kartengeheimnis" beispielsweise. Woran das lag, kann ich selbst nicht so genau sagen.
Auch ob dieses Buch wirklich als Kinderbuch geeignet ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Denn ich könnte mir gut vorstellen, dass die Liebesgeschichte zweier Erwachsener für Jugendliche doch recht uninteressant ist, auch wenn sie mit einer spannenden Suche verpackt ist. Dennoch, mit „Das Orangenmädchen" ist Jostein Gaarder wieder einmal ein interessanter, nachdenklich machender Roman gelungen.


Die Verschwörung der Engel: Die Legenden von Phantásien
Die Verschwörung der Engel: Die Legenden von Phantásien
von Wolfram Fleischhauer
  Gebundene Ausgabe

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bisher der ungewöhnlichste Phantásien-Band, 11. Mai 2004
„Die Verschwörung der Engel" ist in meinen Augen bisher der ungewöhnlichste Band der Reihe „Die Legenden von Phantásien". Wolfram Fleischhauer hat nur einige Elemente aus Michael Endes Werk übernommen und ansonsten ein ganz eigenes Phantásien erschaffen, das deswegen jedoch nicht weniger eindrucksvoll ist. Auch der Kampf gegen das Nichts wird in diesem Buch ganz anders geführt als in den anderen Bänden der Reihe.
Allerdings ist es auch bisher das grausamste Buch, und daher vielleicht nicht unbedingt für ganz junge Leser geeignet. Dennoch wird nicht über die Maßen Gewalt dargestellt.
Mir hat des Lesen großen Spaß gemacht, ich habe mit Nadil gefiebert und gehofft, dass er dem großen Geheimnis auf die Spur kommt. Das Ende war vielleicht ein wenig pathetisch, aber das konnte der spannenden Geschichte keinen Abbruch tun.


Die Korrekturen
Die Korrekturen
von Jonathan Franzen
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach anfänglichen Startschwierigkeiten wirklich toll, 11. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Korrekturen (Taschenbuch)
Al und Enid sind schon seit vielen Jahren verheiratet. Da Al seit kurzem an Parkinson leidet und immer mehr in die Fänge dieser Krankheit gerät, wünscht sich Enid ein letztes Weihnachtsfest mit der ganzen Familie in ihrem Haus. Doch ihre drei Kinder Gary, Chip und Denise haben ihre eigenen Probleme und tun sich schwer damit, dem Wunsch ihrer Mutter nachzukommen.
Zunächst wusste ich nicht so richtig, was ich von dem Buch halten soll, es war auf jeden Fall recht ungewöhnlich. Es begann mit mehreren Sätzen im Telegrammstiel, die mich sehr irritierten, so etwas lese ich gar nicht gerne. Zum Glück war das schnell vorbei. Die Beschreibung des alten Ehepaares fand ich zum Teil bedrückend, zum Teil fast schon amüsant. Franzen wählt ungewöhnliche Vergleiche, was das ganze aber interessant macht.
Zahlreiche Gedankensprünge machen es nicht immer leicht, der Handlung zu folgen, auch sonst lässt sich die Geschichte anfangs nicht gerade flüssig lesen. Dennoch ist es spannend, was nicht zuletzt an der ausgefeilten Charakterisierung der Personen liegt. Dadurch, dass der Leser die verschiedenen Perspektiven kennt, werden die Handlungen nachvollziehbar, jedoch ist genauso offensichtlich, warum manches von den anderen falsch interpretiert oder anders wahrgenommen wird.
Interessanterweise blieben mir bis auf Denise alle Charaktere unsympathisch, was das Lesevergnügen aber keineswegs beeinträchtigte. Im Gegenteil sogar, Franzen hat die ganz persönlichen Abgründe der einzelnen Figuren so realistisch und eindrucksvoll nachgezeichnet, dass man sie zwar nicht schätzen lernt, aber manchmal doch zumindest versteht.
Das Hauptproblem in der Familie liegt in der mangelnden Kommunikationsfähigkeit und in der Neigung, die Schuld für eigene Probleme bei anderen zu suchen. In erster Linie ist es deprimierend zu lesen, wie Al immer mehr seiner Krankheit verfällt, wie die übrigen Familienmitglieder nicht damit zurecht kommen und wie jede Unterhaltung fast zwangsläufig in die falsche Richtung verläuft. Dennoch ist es dem Autor gelungen, die tragische Situation nicht schwermütig darzustellen, sondern fast beiläufig als gegebene Tatsache zu präsentieren.
Warum dieses Buch im letzten Jahr als eines der besten gefeiert wurde, kann ich nun in Ansätzen verstehen, denn auch ich fand es nach den anfänglichen Schwierigkeiten äußerst interessant und geschickt angelegt. Der Stil Franzens ist zweifelsohne sehr gewöhnungsbedürftig und vermutlich nicht jedermanns Sache. Auch wenn ich der Meinung bin, dass die Begeisterung über dieses Buch vielleicht ein wenig übertrieben war, kann ich es guten Gewissens weiter empfehlen.


Illuminati
Illuminati
von Dan Brown
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,00

3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 11. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Illuminati (Taschenbuch)
Der amerikanische Professor der Kunsthistorik und Fachmann für Symbologie Robert Langdon wird eines Nachts von einem Telefonanruf aus dem Schlaf gerissen. Er erfährt, dass in einem Schweizer Forschungslabor die Leiche eines bedeutenden Physikers gefunden wurde. Leonardo Vetra wurde grausam ermordet und auf der Brust mit dem Zeichen der Illuminati gebrandmarkt, einem alten Geheimbund, von dem man eigentlich dachte, er existiere nicht mehr.
Es ist mir sehr schwer gefallen, mir eine Meinung zu diesem Buch zu bilden. Inhaltlich halte ich es für sehr zweifelhaft, mit wilden Verschwörungstheorien, unglaubwürdigen Actionszenen und einer ziemlich willkürlichen Mischung von historischen Fakten und dichterischer Freiheit.
Dennoch kann ich nicht abstreiten, dass Dan Brown es meisterhaft versteht, Spannung aufzubauen. Es gab Phasen beim Lesen, in denen ich das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weiter geht. Eine solche Spannung über knapp 700 Seiten aufrecht zu halten ist eine Meisterleistung, auch wenn es am Ende für meinen Geschmack definitiv zu viele dramatische Höhepunkte gab.
Ich denke, wenn man das Buch nicht als Tatsachenroman betrachten, sondern mit etwas Humor eher als Science Fiction liest und nicht jedes Detail hinterfragt, kann man sehr viel Spaß damit haben, aber einer genaueren Prüfung würde die inhaltliche Struktur wohl kaum stand halten.


Nur wenn du mir vertraust: Band 9 - Roman
Nur wenn du mir vertraust: Band 9 - Roman
von Deborah Crombie
  Taschenbuch

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kann sich nicht mit den Vorgängern der Reihe messen, 11. März 2004
Überraschend wird Inspector Gemma James von ihrer Freundin Hazel gebeten, sie zu einem Kochkurs nach Schottland zu begleiten und dort ein gemütliches Wochenende zu verbringen.
Nach ihrer Ankunft treffen die beiden Frauen Donald Brodie, den Besitzer einer Whiskeybrennerei in der Nähe ihrer Pension. Donald nimmt ebenfalls am Kurs teil, und Gemma stellt überrascht fest, dass er und Hazel sich scheinbar schon lange kennen und mehr als freundschaftliche Gefühle füreinander hegen.
Wenig später kommt es zu einem Streit zwischen Donald und Hazel, am Morgen darauf findet Gemma ihn erschossen auf. Und die örtliche Polizei scheint Hazel für die Hauptverdächtige zu halten. Und obwohl auch Gemma Zweifel bekommt, wie weit sie ihrer Freundin trauen kann, so kann sie sich doch nicht vorstellen, dass sie zu einem Mord fähig wäre. Und so beginnt sie mit eigenen Ermittlungen.
Zunächst war dieser von mir heißersehnte neueste und damit neunte Band der Krimis um Gemma James und Duncan Kincaid eine reine Enttäuschung. Seichter Storyauftakt, hölzerne Dialoge und mystische Andeutungen. Schon war ich versucht, das Buch enttäuscht auf die Seite zu legen, als die Geschichte dann doch langsam in Schwung kam und an Spannung gewann.
Die Rückblenden in die Geschichte der Brennerei-Familien waren dennoch in meinen Augen überflüssig und trugen wenig zur Handlung bei, im Gegenteil, die Zusammenführung mit der Gegenwart am Ende wirkte plump und klischeehaft. Dagegen war die Auflösung des Kriminalfalls gut konstruiert und glaubhaft vermittelt, auch wenn der Krimi sicherlich inhaltlich eine andere Richtung nimmt, als viele Fans erwarten würden. Dennoch, an eine Autorin wie Deborah Crombie stelle ich höhere Ansprüche, und vor allem der mäßige Auftakt hat dafür gesorgt, dass ich dieses Buch lediglich als „durchschnittlich" bewerten würde.


Requiem für eine Sängerin
Requiem für eine Sängerin
von Elizabeth Corley
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr spannender Thriller, 11. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Requiem für eine Sängerin (Taschenbuch)
Vor zwanzig Jahren machte eine Schulklasse einen Ausflug an die Küste. Fünf junge Mädchen machten gemeinsam einen Sparziergang, eine stürzte ab und verunglückte tödlich. Die anderen vier versuchten, über diesen Schock hinweg zu kommen und sich so gut es geht ein neues Leben aufzubauen. Doch nun holt die Vergangenheit sie wieder ein.
Mit diesem Thriller ist der Autorin Elizabeth Corley eine erstaunliche Leistung gelungen: obwohl ziemlich schnell klar ist, wer der Mörder ist und wo sein Motiv liegt, gelingt es ihr, fast die ganze Zeit die Spannung aufrecht zu halten und die noch fehlenden Puzzlestücke langsam zusammen zu fügen. Erst im letzten Viertel des Buches wird die Handlung etwas langatmig und könnte etwas gestraffter sein.
Geschickt streut Corley immer wieder den einen oder anderen Hinweis auf das Geschehen vor zwanzig Jahren ein, bis sich der Leser schließlich ein komplettes Bild darüber machen kann, was geschehen ist. Der gebrochene Ermittler Fenwick ist ein sympathischer Charakter, mit dem man mitfühlt und hofft, dass auch er die entscheidenden Hinweise entdeckt.


Die geheime Bibliothek des Thaddäus Tillmann Trutz: Die Legenden von Phantásien Roman
Die geheime Bibliothek des Thaddäus Tillmann Trutz: Die Legenden von Phantásien Roman
von Ralf Isau
  Gebundene Ausgabe

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar phantástisch!, 11. März 2004
Der Büchernarr Karl Konrad Koreander bewirbt sich um eine Stelle im Antiquariat von Thaddäus Tillmann Trutz. Karl, der sehr zögerlich und wenig selbstbewusst ist, rechnet kaum mit einer Anstellung, doch der betagte und etwas wunderliche Herr Trutz überrascht ihn und bietet dem verdutzten Karl schnell die Stelle an.
Wenig später ist Herr Trutz spurlos verschwunden, zurück lässt er eine Generalvollmacht für Karl über den Laden, die jedoch nicht unterschrieben ist. Und Karl erlebt noch mehr Überraschungen: im Hinterzimmer des Antiquariats befindet sich eine riesige, geheime Bibliothek. Er findet heraus, dass es sich dabei um die Bibliothek Phantásiens handelt. Zunächst glaubt er an einen Traum, doch bald muss er akzeptieren, dass es Phantásien wirklich gibt.
Doch in der Bibliothek ist nicht alles so, wie es sein soll. Denn es verschwinden wertvolle Bücher auf geheimnisvolle Weise, zurück bleibt eine schwarze Leere, die alles verschlingt, was ihr zu nahe kommt. Herr Trutz hat sich offenbar auf den Weg gemacht, um dieses Phänomen aufzuklären und scheint dabei in Schwierigkeiten geraten zu sein. Also macht sich auch Karl auf die Reise durch Phantásien, eigentlich nur, um von seinem Arbeitgeber die Unterschrift unter die Vollmacht zu erhalten, doch schon bald geht es um wesentlich mehr, denn dunkle Mächte möchten den Untergang Phantásiens und es scheint, als könne nur Karl das Land retten.
In einer wunderbar poetischen Sprache erzählt der Autor von Karls Erlebnissen in der phantástischen Welt, die Handlung ist sehr spannend und die Charaktere sind sehr vielseitig. Meiner Meinung nach hat Isau es hervorragend verstanden, aus Elementen von Endes Buch eine ganz eigene Geschichte zu machen. Bei diesem Lesespaß konnte ich dann auch klitzekleine Ungereimtheiten am Ende verschmerzen. Diese sind aber, wie ich inzwischen gehört habe, in der zweiten Auflage sowieso nicht mehr enthalten.


Götterdämmerung
Götterdämmerung
von Tanja Kinkel
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,90

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Interessanter Auftakt aber schwache Fortsetzung, 11. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Götterdämmerung (Gebundene Ausgabe)
Der Thriller beginnt vielversprechend: ein etwas heruntergekommener, ehemals erfolgreicher Journalist nimmt ein neues Projekt in Angriff, fest entschlossen, skandalöse Ereignisse ans Licht zu bringen. Was mit harmlosen Recherchen über Aids beginnt, entwickelt sich zu einem Krimi um Genforschung und -manipulation.
Es gelang Kinkel jedoch nicht, mich wirklich zu fesseln. Zum einen verarbeitete sie viele Klischees und Vorurteile, die seit dem elften September zwischen Amerikanern und Deutschen existieren, so dass die Erzählung fast plakativ wirkte. Zum anderen wird die Geschichte zunehmend unwahrscheinlicher und abstruser. Kleine Fehler in der Logik kann ich ja noch verzeihen, aber das dramatische Ende war in meinen Augen nur noch haarsträubend und fast lächerlich.
Schade, denn Kinkel hat mit ihren historischen Romanen bereits bewiesen, dass sie packende Bücher zu schreiben in der Lage ist. Hier hat sie es aber etwas zu weit getrieben, denn in diesem Fall wäre weniger sicher mehr gewesen.


Das Vermächtnis des Adlers
Das Vermächtnis des Adlers
von Federica de Cesco
  Gebundene Ausgabe

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht das stärkste Buch von Federica de Cesco, 11. März 2004
Die junge Floria ist ein vielversprechendes Talent als Sopranistin, zur weiteren Ausbildung reist sie nach Alicante, um bei einem berühmten Lehrer Unterricht zu nehmen. Dort lernt sie den Pianisten Tibor kennen, und die beiden verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Doch ihr junges Glück hat kaum eine Zukunft, denn Tibor kommt aus Ungarn, einem Land, das 1954 noch hinter dem eisernen Vorhang liegt. Unter einem Vorwand wird Tibor gezwungen, in die Heimat zurück zu kehren, ohne die Aussicht, je wieder ausreisen zu dürfen.
Doch die beiden vergessen einander nicht, und zwei Jahre später hat Floria die Möglichkeit, zu einem Konzert nach Budapest zu reisen. Trotz gefährlicher politischer Unruhen dort tritt sie das Gastspiel an und gerät mitten in dramatische Ereignisse.
Unabhängig davon leben im Pine-Ridge-Reservat in den USA zwei junge Lakota-Indianer, die gerade dabei sind, ihre Persönlichkeit und ihre Identität zu entdecken. Ihr Schicksal scheint mit dem von Floria und Tibor im Zusammenhang zu stehen, doch in welchem, ist noch unklar.
Ich schätze Federica de Cesco wirklich, aber die letzten Romane, die ich von ihr las, können mit ihren früheren Werken einfach nicht mithalten. „Das Vermächtnis des Adlers" ist ganz nette, ein wenig dahinplätschernde Unterhaltung, aber mehr leider auch nicht.
Wenn sich die Handlung auf Tibor und Floria beschränkt hätte, dann hätte mir das Buch vermutlich besser gefallen. Die zweite Geschichte, die ihren Schauplatz im Indianerreservat hat, konnte mich dagegen nicht fesseln. Auch die Querverbindungen zwischen beiden Handlungssträngen waren nicht immer nachvollziehbar für mich.


Small World: Hörspiel
Small World: Hörspiel
von Martin Suter
  Audio CD

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Krimi mit Tiefgang, 18. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Small World: Hörspiel (Audio CD)
Konrad Lang ist 65 und zeigt erste Anzeichen von Alzheimer. Zuerst sind es nur harmlose Begebenheiten, doch dann werden die Aussetzer immer schlimmer, er vergisst den Namen seiner Verlobten und findet nicht mehr nach Hause. Statt dessen beginnt er, sich immer mehr in die Vergangenheit zurück zu ziehen und schwelgt in Kindheitserinnerungen. Seine Ziehmutter Elvira Senn beobachtet dies mit Sorge, denn es gibt Dinge, die ihrer Ansicht nach besser nicht ans Tageslicht kommen.
Die Geschichte ist wirklich packend. Die Schilderung des Krankheitsverlauf ist bedrückend realistisch und stimmt einen nachdenklich. Fast nebenbei spinnt Suter die restliche Geschichte, die sich als ein spannender Krimi um dunkle Flecken in der Vergangenheit entwickelt.
Das Hörspiel beeindruckt zusätzlich noch durch die Starbesetzung bei den Sprechern, neben Friedhelm Ptok und Christian Berkel sind auch Rosemarie Fendel, Axel Milberg, Peter Striebeck und Rufus Beck mit von der Partie.


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