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Rezensionen verfasst von
marquis777 (Hannover)

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amtlicher Tauchchronometer, 1. Juni 2011
Die Seiko Kinetic Divers ist (man ahnt es fast) mit einem kinetischen Laufwerk ausgestattet, das einen Batteriewechsel überflüssig macht. Eine Schwungmasse treibt hier einen kleinen Generator an, der seinen erzeugten Strom an einen hochkapazitiven Kondensator abgibt. Das eingebaute Quarzwerk wird durch eben diesen Strom angetrieben. Soviel vorab zur verwendeten Technik. Der Drücker oberhalb der verschraubten Krone zeigt in 10 Sekunden-Schritten die vorhandene Restenergie an, so das der Träger schnell einen Überblick über die maximale Restlaufzeit von bis zu 6 Monaten bekommt.

Das Gehäuse:

... ist ein stolzer Block Metall, der sauber verarbeitet ist und durchaus den Eindruck hinterlässt, Indiana Jones aus der Hose gefallen zu sein. Sehr massiver, gebürsteter und teilpolierter Edelstahl mit einer einseitig drehenden Lünette. Alle wichtigen Elemente sind mit einer satten Portion LumiBright Leuchtmittel versehen, so das der Taucher auch bei Dunkelheit die wesetlichen Infos gut ablesen kann. Der Boden der Uhr ist selbstredend verschraubt - ebenso wie die Krone der Uhr.

Negativ:

Mal wieder schafft es ein namhafter Hersteller nicht, die Uhr mit einem Saphierglas auszustatten. Stattdessen wird eine Form gehärtetes Mineralglas verwendet - für Anzugträger sicher kein Problem - für Taucher ein echtes Manko. Unter Wasser kann man je nach Tauchgebiet schnell mal mit dem Glas gegen ein Ausrüstungsteil, ein Riff o.ä. stossen. Da möchte man nicht gleich mit einem zerkratzten Uhrenglas wieder auftauchen. Gemessen an dem Einsatzzweck der Uhr (einer Taucheruhr wird manchmal sogar zum tauchen benutzt...) sollte Saphierglas einfach Pflicht sein.

Fazit:

Der kinetische Antrieb lässt die leidigen Batteriewechsel der Vergangenheit angehören. Die Uhr hat die für eine Taucheruhr typischen 200m Wasserdichtigkeit und die gesamte Verarbeitung ist mit Ausnahme des verwendeten Glases als gut - sehr gut anzusehen. Auch der Preis geht in Ordnung - allerdings sollte man überlegen, ob man nicht die Version mit dem Metallarmband ersteht. Der Tragekomfort ist ungleich höher - ebenso die Haltbarkeit des Bandes.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 26, 2014 11:01 AM CET


Seiko Premier Kinetic Perpetual Kalendar SNP036P1
Seiko Premier Kinetic Perpetual Kalendar SNP036P1
Wird angeboten von Zaza London Limited
Preis: EUR 1.199,08

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stylish und Edel, 1. Juni 2011
Diese Seiko Premier Kinetic Perpetual ist möglicherweise eine der edelsten und stylishsten Uhren, die Seiko in diesem Segment je gebaut hat.

Die Uhr wird von einem Kinetic-Kaliber angetrieben (eine Schwungmasse ähnlich einem automatischen, mechanischen Laufwerk treibt einen Mini-Generator an, der seinen Strom an einen hochkapazitiven Kondensator abgibt). Diese Technik, früher auch als Autoquarz bekannt, macht einen Batteriewechsel überflüssig und funktioniert bei div. Modellen bei mir seit Jahren völlig problemlos. Zusätzlich ist ein ewiger Kalender verbaut, der bis zum Jahr 2100 das Tagesdatum inkl. Schaltjahr fehlerfrei selber erkennt und umschaltet. Zusätzlich ist die Uhr mit einem wunderschönen Großdatum ausgestattet - alles zu bewundern unter einem Saphierglas. Zusätzlich ist diese Uhr mit einer Auto-Relay Funktion ausgestattet. Wenn die Uhr nicht getragen wird, halten Zeiger und Datumumschaltung an - trotzdem wird intern in den Chips der Uhr die Zeit und das Datum weitergestellt. Bei einer voll aufgeladenen Uhr funktioniert das bis zu 4 Jahren. Eine Bewegung der Uhr reicht zum "aufwecken" und die Zeit / das Datum stellt sich automatisch wieder auf den aktuellen Stand der Dinge ein.

All dies tritt jedoch vor dem wirklich unglaublichen Aussehen der Uhr in den Hintergrund. Diese Version ist mit einer 10-Mikron starken Rotgoldauflage versehen, die in Kombination zu dem schwarzen Zifferblatt und dem schwarzen Lederarmband noch stärker wirkt.

Seiko hat in seiner Firmengeschichte schon viele, sehr extravagante und technisch-spezielle Uhren gebaut. Diese hier ist absolut "State-Of-The-Art" - sowohl technisch als auch präsentativ.

Nachteile:

Diese Uhr hat keinerlei Leuchtelemente (seis per indirekter Beleuchtung oder per Leuchtzeiger bzw. Indizes). Wenn es dunkel wird, ist diese Uhr nicht mehr abzulesen.

Fazit:

Trotz der fehlenden Leuchtzeiger vergebe ich sehr gerne 5 Sterne. Diese Uhr ist eine erstklassige Kineticuhr, die qualitativ und präsentativ auf höchstem Niveau verarbeitet wurde. Besser gehts nicht.


Citizen Herrenuhr Promaster Sea NY0040-17LE
Citizen Herrenuhr Promaster Sea NY0040-17LE
Preis: EUR 206,00

18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Tauchchronometer, 29. Mai 2011
Ich sammle seit vielen Jahren Automatikuhren auch hochwertiger Hersteller und hab mich recht spontan und aufgrund des vergleichsweise günstigen Preises zum Kauf dieser Uhr entschlossen.

Positiv:

Das dunkelblaue Zifferblatt ist wirklich wunderschön und der Tragekomfort auch mit dem blauen Armband recht hoch. Die Verarbeitung ist auf gutem Citizen-Niveau und kaum zu bemängeln. Die Gangabweichung beträgt bei mir ca. +3 Sekunden pro Tag - für mich noch akzeptabel. Die Lünette dreht nur einseitig nach links und ist entsprechend rechts gesperrt, um ein unabsichtliches Verstellen der Tauchzeit unter Wasser zu verhindern. Auf dem Armband sind die N.D. Limits (No Decompression Limits) aufgedruckt - die Schrift ist klein und erfahrene Taucher tauchen wahrscheinlich eh zusätzlich mit einem Tauchcomputer, so das diese Tabellen nur ein letzter Notnagel sein sollten. Für Taucher sehr angenehm: die Krone liegt auf der 8-Uhr Position und verhindert damit ein schmerzhaftes quetschen der Trägerhand. Wie erwartet gut gemacht - ebenso das verschraubte Gehäuse. Alles wirkt wie aus einem Guss und ist harmonisch und stimmig verarbeitet.

Negativ:

Das Kaliber 8203 von Citizen Miyota ist ähnlich dem ETA-2824 ein "Panzer". Es läuft und läuft und läuft und dürfte bei guter Wartung das Leben des Trägers locker überdauern. ABER: die Uhr hat leider keinen Sekundenstopp. Eine echte Synchronisation mit einem Zeitzeichen oder einer Funkuhr fällt aus und man stellt die Uhr eben lediglich auf die aktuelle Minute ein. Sorry - DAS GEHT GAR NICHT. Als Automatikfan hab ich keine Probleme mit Gangabweichungen - selbst sehr teure Uhren mit entsprechenden Werken namhafter Hersteller haben Gangabweichungen. Trotzdem möchte ich meine Uhr schon dann und wann mal mit einem Zeitzeichen synchronisieren und nicht nach dem Stellen schon x-Sekunden Gangverlust in Kauf nehmen. Lediglich bei geringer Gangkraft (also einer relativ entspannten Feder) kann man die Sekunden durch vorsichtiges Rückdrehen der Minute anhalten (was geübt sein will). Ist die Uhr voll aufgezogen ist die Sekunde auf diese Art nicht mehr zu stoppen. Ebenfalls negativ: diese Uhr ist ein Massenprodukt und sollte (wenn man den Einsatzzweck bedenkt) mit einem Saphirglas ausgestattet sein. Leider hat man es hier nur mit einem gehärteten Mineralglas zu tun. Sehr schade.

Fazit: die Uhr ist ein bischen wie ein "Mixed Bag". Gute Gehäuseverarbeitung, zuverlässiges Werk ohne Sekundenstopp, auf die Bedürfnisse von Tauchern abgestimmt bei moderatem Preis und gutem Tragekomfort.

Aufgrund des fehlenden Sekundenstopps und des fehlenden Saphirglases ziehe ich einen Stern ab - für eine gute Taucheruhr ist das einfach beides ein Muss und sollte in der Massenproduktion für einen großen Hersteller wie Citizen machbar sein.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 23, 2016 2:34 PM MEST


Zalman ZM-MFC3 Lüftersteuerung
Zalman ZM-MFC3 Lüftersteuerung

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Edle Lüftersteuerung mit kleinen Schwächen, 10. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Zalman ZM-MFC3 Lüftercontroller ist ein absoluter Hingucker dank des aufwändig gestalteten LCD Panels. 4 Lüfter lassen sich mit zusätzlichen 4 Temperaturfühlern kombinieren und als Schmankerl wird zudem die Stromaufnahme des PC sowie die Laufzeit nach PowerOn auf dem Display angegeben. Soweit - so gut und sinnhaft.

Nicht so toll war die Verarbeitung des einzigen Steuerbuttons rechts. Dieser Button wird mit Druck und Drehung gesteuert, um z.B. manuell die div. Lüfter in ihren Drehzahlen zu regeln. Klingt einfach - ist es aber nicht - denn der Button hakt. Auch eine zweite Lüftersteuerung hatte das Problem, so das ich dazu nur folgendes bemerken möchte:

Einen funktionierenden Button vorausgesetzt, haben Sie es mit einem fast intuitiv-steuerbaren Lüftercontroller zu tun, der Sie jederzeit über den aktuellen thermischen Systemstatus informiert. Eine so bekannte Firma wie Zalman sollte es schaffen, fehlerfreie und qualitätsgeprüfte Controller auf den Markt zu bringen. Nun mag das bei mir ein Ausnahmefall gewesen sein - trotzdem ist es aus meiner Sicht erwähnenswert.

4 Punkte für ein gutes Produkt - den 5 Stern gibt es bei einer besseren Verarbeitungsqualität.


Wacom Intuos 4 L Grafiktablett
Wacom Intuos 4 L Grafiktablett

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht's nicht !!, 10. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Wacom Intuos 4L ist nun schon mein drittes Grafiktablett aus dem Hause Wacom - und ganz zweifelsfrei das mit Abstand beste Tablett überhaupt. Hier die Begründung:

Das Tablett reagiert extrem sensitiv und weich in den Druckabstufungen. Der mitgelieferte Stift funktioniert batterielos und kann mit 10 weiteren Spitzen unterschiedlicher Härten ausgestattet werden. Die div. Spitzen befinden sich im Stiftfuß, den man leicht aufdrehen und dann die benötigten Spitzen entnehmen kann. Das Intous 4L verfügt über 8 frei belegbare Tasten sowie ein Multiscrollrad, mit dem ich z.B. die Werkzeugspitzen während der Retusche flexibel regeln kann.

Alle Tasten können über die mitgelieferte Software frei belegt und zudem beschrieben werden. Als besonders Gimmick leuchten die Kurzbeschreibungen der Tasten als LED rechts neben jeder Taste auf !!

Der USB-Anschluß des Intuos 4L ist rechts oben ODER (!) unten wählbar - ganz in Abhängigkeit der Position des Tabletts auf Ihrem Arbeitstisch. Auf der Tablettunterseite ist ein kleiner Schieber implementiert, mit dem der Anwender bequem den rechten oberen oder unteren USB Port des Tabletts zum Anschluß freischieben kann.

Zur täglichen Nutzung:

Die Qualität eines Grafiktabletts steht und fällt mit der Drucksensitivität und der Übertragung der div. Drücke an z.B. Adobe Photoshop. Feinste Retuschearbeiten gelingen in Kombination mit dem Stift und dem Multiscrollrad im Handumdrehen. Ohne dieses Tablett müsste z.B. die Werkzeugspitze immer wieder über Tasten in Größe und Härte angepasst werden. Die unterschiedlichen Stiftspitzen ermöglichen jedwede Präferenz für ein sensitives Arbeiten auf der Tablett-Oberfläche. Im Gegensatz zum z.B. Wacom Bamboo Fun reagiert das Intuos 4L noch weicher, abgestufter und exakter.

Die Optik des Tabletts (im linken Bereich mit edler Haptik und Anmutung durch die Verwendung von Klarlack) sowie eine dazu abgestimmte, fast an Papier erinnernde Arbeitsfläche runden das Gesamtpaket erfreulich harmonisch ab.

Nachteile:

Primär muss man hier den saftigen Preis nennen - denn ca. 400 Euro sind keine Kleinigkeit - zumal es gute Grafiktabletts schon für 50% des Intuos-Preises gibt. Wer aber täglich und intensiv an Fotos arbeitet und retuschiert / compost, sollte die Anschaffung ernsthaft in Betracht ziehen. In Verbindung mit z.B. Adobe Photoshop CS5 ist das Tablett für ernsthafte Bildbearbeiter ein absolutes "Must Have" und wird Sie sicher nicht enttäuschen. Aufgrund des sehr stimmigen Gesamtpaktes vergebe ich 5 Sterne - besser geht es nicht.


Braun Series 5 / 570 CC Herrenrasierer (System)
Braun Series 5 / 570 CC Herrenrasierer (System)

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 22. August 2010
Fangen wir mit den Vorteilen des Gerätes an: der Braun 570cc mit Reinigungsstation rasiert erstklassig - auch etwas stoppelige Bärte. Er ist sanft, die Rasur schnell und gründlich. Der Rasierer liegt gut in der Hand und der Geruch nach einer Reinigung ist angenehm (zitrus-)frisch. Soweit so gut und fast wie erwartet.

Doch leider hat das Gerät in der Gesamtpackung auch Schwächen, die ich echt schade finde.

Warum legt man so einem hochwertigen Gerät keinen Schutz für den Scherkopf bei ? Selbst in der mitgelieferten Reisetasche ist der Kopf eigentlich ungeschützt. Warum ? Die Reinigungsstation lädt das Gerät leider IMMER auf. Es ist für keinen Akku (auch für einen LiIo Akku) gut, ständig geladen zu werden. Es wäre schön gewesen, wenn der Anwender selber über die Aufladung und/oder Reinigung entscheiden könnte.

Absolute Augenwischerei (sorry - das musste mal raus) ist die vermeintliche Sensitivitätsanpassung des Scherkopfs. Der Scherkopf bewegt sich selbst auf sensivster Stufe fast nicht mit - lediglich am Kinn ist eine leichte Bewegung zu erkennen.

Zusammenfassung:

Der Rasierer macht das, was er soll, in wirklich superber Qualität: die Rasur ist wirklich gründlich, sanft und geht recht schnell von der Hand. Für diese Qualität Daumen hoch. Das Zubehör (die Clean & Renew Reinigungsstation), die Reisetasche und die Plastikverarbeitung des Rasierers kann nicht vollständig überzeugen. Deshalb ziehe ich einen Punkt ab.

Ich würde mir gerade bei Braun eine qualitativ durchgängig bessere Verarbeitungsqualität wünschen - zumal es sich um den Marktführer im Bereich der Scherfolien-Elektrorasierer handelt.


Canon EOS 5D Mark II SLR-Digitalkamera (21 Megapixel) Gehäuse
Canon EOS 5D Mark II SLR-Digitalkamera (21 Megapixel) Gehäuse

90 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen im Vollformat, 2. Dezember 2009
Ich verzichte an dieser Stelle auf längst bekannte technische Details dieser Kamera und komme gleich zur Sache bzgl. des täglichen Nutzens der 5D Mark II.

Was kann die 5D Mark II besonders gut ?

Die 5D Mark II ist eine Vollformatkamera, die schlicht durch superbe Bildqualität auch bei hohen ISO-Stufen besticht. Ich habe bei keiner anderen Canon (EOS 350D, EOS 30D und EOS 40D) auch nur in Ansätzen eine vergleichbare Performance unter schlechten Lichtbedingungen gesehen, wie die 5D MII sie bietet. Selbst bei 1600-3200 ISO rauscht der Sensor extrem moderat und ermöglicht Freihandaufnahmen mit erzielbaren Bildqualitäten, die APS-C Sensoren einfach nicht liefern können. Der tolle 3" TFT mit 920.000 Subpixeln ist extrem scharf und das angezeigte Bild auch unter direktem Sonnenlicht gut sichtbar. Für mich absolut großartig: endlich kann ich wieder durch einen "echten" Sucher schauen, der wirklich groß ist und Gefühle alter SLR-Kamerazeiten weckt. Zudem kann die Kamera HD-Videos aufnehmen - ein für mich sinnloses Feature, dass aber als besonderes Schmankerl erwähnt sein sollte. Lassen Sie sich nicht durch forensische Labortests bzgl. des Bildrauschens blenden - unter RealLife-Bedingungen ist die Kamera nichts anderes als hervorragend. Soweit so wow und bestechend.

Was kann die 5D Mark II nicht so gut bzw. was können andere Kameras besser ?

Der Autofokus (und das ist der gute Teil der Info) funktioniert ! ... ist aber schlicht technisch veraltet und unter schlechten Lichtbedingungen z.B. der neuen 7D unterlegen. Das Gehäuse ist moderat gegen Umwelteinflüsse geschützt und könnte durchaus aufwändiger gedichtet sein. Die Serienbildfrequenz ist mit 3.9 FPS kein wirklicher Bringer - auch das können andere Kameras deutlich besser bzw. schneller. Der 5D MII fehlt zudem ein eingebauter Blitz, der dem großen Sucher zum Opfer gefallen ist.

Fazit:

Wenn Sie ernsthaft an wirklich superber Bildqualität auch unter schlechten Lichtbedingungen und hohen ISO-Werten interessiert sind, führt kein Weg an der 5D Mark II vorbei. Selbst die wesentlich teureren Modelle wie die 1Ds Mark III sind der 5D Mark II nur ebenbürtig... und das für wesentlich mehr Geld in der Anschaffung. Aber: wenn Sie eine Allroundkamera suchen, die z.B. schnelle Serienbildfrequenzen mit einem modernen AF-System vereinigt, sollten Sie die Anschaffung der EOS 7D in Erwägung ziehen.

Trotz der genannten Schwächen ist die 5D Mark II für mich die derzeit beste Canon D-SLR und ich vergebe ruhigen Gewissens 5 Sterne.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 18, 2011 5:29 PM MEST


TomTom XL LIVE Europe 3 Monate Navigationsgerät (42 Länderkarten, Text-to-Speech, mit 3 Monate Live Dienste, HD Traffic)
TomTom XL LIVE Europe 3 Monate Navigationsgerät (42 Länderkarten, Text-to-Speech, mit 3 Monate Live Dienste, HD Traffic)

63 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der intelligente Beifahrer, 11. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich fahre seit Jahren mit Navisystemen von Navigon, fest eingebauten Systemen in Dienstfahrzeugen und nun mit dem aktuellen TomTom XL LIVE.

Die Geschwindigkeit der Navigation begeistert - zumal IQ Routes wirklich sinnhaft durch Innenstädte führt. Gerade die kleinen Strassen, die man in fremden Städten nicht fahren würde, werden hier vom Navi perfekt verwendet und zu einer vernünftigen Gesamtroute kombiniert. Die Ansagen sind klar und deutlich - der Fahrspurassistent dank des breiten Displays eine wirklich Hilfe in unübersichtlichen Verkehrsführungen.

Die Updates des Systems sind mit TomTom Home (die Software wird nicht mitgeliefert und muss von der TomTom Seite heruntergeladen werden) einfach und schnell erledigt.

Die LIVE Dienste sind mit der Erstanmeldung des Geräts an einem TomTom Account drei Monate kostenfrei verfügbar. Bisher kann ich nur sagen: die LIVE-Dienste - speziell HD Traffic - sind weitaus schneller und zuverlässiger als das klassische TMC - allerdings werden die Dienste nach Ablauf der Testphase kostenpflichtig (ab 9,95 Euro pro Monat).

Fazit:

Für nicht ganz günstige 220 Euro bekommen Sie ein State-Of-The-Art Navigationssystem für Europa, das sinnhafte Mehrwertanwendungen in Form der LIVE-Dienste gut mit der bekannt-zuverlässigen TomTom Navigation bietet.

Allerdings sollte man auch nicht verschweigen: andere Hersteller bieten für zum Teil 40-50 Euro weniger Bluetooth-Funktionen, um z.B. ein entsprechendes Handy mit dem Navi zu koppeln. Diese Funktion entfällt bei diesem Gerät genauso, wie FM-Transmitter Funktionen, um die Routenanweisungen über das Autoradio ausgeben zu lassen.

Die Easy-Quick-Halterung macht Ihrem Namen Ehre und ist einfach in der Anwendung. Allerdings passt das Navi auf keinen Fall eben mal so in die Hemdtasche - selbst zusammengeklappt hat man da einen stolzen Block in der Hand, der separat transportiert werden möchte.

Die Qualität der Navigation, die klaren Anweisungen gepaart mit den wirklich guten IQ-Routes, dem Mapsharing sowie den LIVE-Diensten machen dies Navi jedoch zu einem stimmigen und wertigen Gesamtpaket, so das ich guten Gewissens 5 Sterne vergebe.


Sigma 50mm F1,4 EX DG HSM Objektiv (77mm Filtergewinde) für Canon
Sigma 50mm F1,4 EX DG HSM Objektiv (77mm Filtergewinde) für Canon

174 von 187 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die einzige Wahl, 5. Februar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
50mm Festbrennweiten waren schon seit der Zeit analoger SLR gefragte Objektive. Seit Anbruch des digitalen Spiegelreflexzeitalters mit APS-C Sensoren bieten die 50mm Objektive aufgrund des Verlängerungsfaktors fast eine klassische Portraitbrennweite - und genau das war für mich auch der Grund, nach einem 50mm Objektiv mit einer Anfangsblende von 1:1,4 zu suchen.

Schnell wird man bei Canon fündig - stehen dort doch drei Objektive zur Auswahl. Die preiswerteste Alternative war für mich aufgrund der Verarbeitungsqualität zu keiner Zeit ein Thema (EF 50mm 1:1,8). Das 50mm 1:1,2L wäre mein Traumobjektiv - wenn da nicht eine astronomisch hohe Summe von mehr als 1100 Euro für aufgerufen würde.

Ok - bleibt noch das EF 50mm 1:1,4 ... und das hätte ich beinahe gekauft, wenn mir dieses völlig neu entwickelte Sigma Objektiv nicht in die Hände geraten wäre.

Also hab ich beide Objektive kurzerhand selbst getestet und mich dann guten Gewissens für das Sigma entschieden. Auch wenn das Sigma ca. 60-80 Euro teurer ist als das Canon EF 50mm 1:1,4 so ist es deutlich besser vearbeitet (RING USM - HSM bei Sigma genannt), asphärische Elemente (das Canon hat keins) und ein neues Linsendesign (das Canon-Design des EF 50 1:1,4 stammt aus dem Jahr 1972).

Die wirklich Entscheidung zugunsten des Sigmas aber war der Vergleich der Randschärfe bei Offenblende bis F4. Das Canon fällt gnadenlos hinter dem neuen Sigma zurück und das ist unter absolut identischen Vergleichsbedingungen fast erschreckend. Mehrere 100%-Crops aus den Bildecken zeigen bei dem Canon harsche Randunschärfen - die sind für das Sigma einfach in dieser ausgeprägten Form kein Thema.

Alles gut - aber ...

Auch das Sigma ist nicht frei von Problemen: zuerst ist da ein Durchmesser für den Frontfilter von sage und schreibe 77mm angegeben. Das ist gigantös und für entsprechende Filter ist entsprechend viel Geld hinzulegen.

Des weiteren ist das Sigma aufgrund der Bauform schwer - deutlich schwerer als das federleicht wirkende Canon.

Doch selbst wenn man das Gewicht und den satten Frontdurchmesser negativ bewertet - das Sigma liefert eine unglaubliche Qualität und Auflösung schon bei Offenblende. Abgeblendet auf F4 bis 5.6 bis 8 ziehen die Ränder in der Auflösung wie bei dem Canon deutlich an und bieten rasierklingen Schärfe.

Die knapp 80 mehr für das Sigma ist diese Neuentwicklung sowohl aufgrund der optischen Qualität als auch aufgrund der wirklich erstklassigen Verarbeitung allemal wert.

Bevor Sie sich entscheiden - testen Sie wenn möglich beide Objektive und es sollten dann wirklich keine Fragen mehr offenbleiben.
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 13, 2013 1:25 AM CET


Porträts gekonnt retuschieren mit Photoshop
Porträts gekonnt retuschieren mit Photoshop
von Matthias Matthai
  Gebundene Ausgabe

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Kompendium, 29. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das vorliegende Werk von Autor Matthias Matthai versteht sich als vollständiger Ratgeber für den großen Themenkomplex der (Portrait-)Retusche mit Photoshop.

Ausschlaggebend für meinen Kauf war mein Wunsch, endlich umfassender in die vielen Möglichkeiten der Retusche eingeführt zu werden, als dies die klassischen Click-Anleitungen zu bieten vermögen.

Nach einer intensiven Einführung zu den grundlegenden Photoshop Funktionen wie Ebenenmasken und Alphakanälen informiert der Autor Schritt für Schritt in den verschiedenen Kapiteln über die Möglichkeiten der Retusche. Er unterscheidet dabei zwischen Basic, Advanced, Supreme und Effects. Diese Schritte versinnbildlichen die Tiefe der durchgeführten Retusche - der Autor hat zu jeder Zeit auch den professionellen Anwender im Blick, der mit seinen Arbeiten Geld verdienen muss.

Die Themengebiete zeigen einen vollständigen Workflow beginnend bei der Arbeitsvorbereitung, über die tatsächliche Retusche z.B. von Hautunreinheiten, Falten, Hautglättung bis hin zum Bodyforming. In den letzten Kapiteln geht der Autor dann auf weiterführende Retuschemöglichkeiten ein und stellt abschliessend das Tool "Color Efex Pro 3.0" der NIK Software vor.

Meine Bewertung:

Das vorliegende Werk will aus meiner Sicht vor allem eins: gelesen werden. Wer hier schnell schnell als Kapitelspringer vorgeht, beschneidet sich meiner Meinung nach um den roten Faden, den der Autor seinem Leser zum besseren Verständnis der komplexen Thematik anbietet. Ich finde die Darstellung des Workflows sowie die vielen Vergleiche der unterschiedlichen Methoden zur Zielerreichnung erstklassig dargestellt - denn es gibt aufgrund der Vielzahl der PS-Werkzeuge nicht immer DEN richtigen Weg. Vielmehr stellt der kombinierte Einsatz der unterschiedlichen Werkzeuge und Tools den Weg zum Ziel dar. Genau diese Varianten werden intensiv beschrieben und mit Vergleichsfotos (die mir oftmals ein bischen zu klein dargestellt sind) gezeigt.

Ich habe die unterschiedlichen Methoden und Beispiele oft parallel an meinem PC mit meinen eigenen Portraitfotografien nachvollzogen. Der "Aha-Effekt" stellt sich so deutlich schneller ein, da man unmittelbar die Wirkung der einzelnen Arbeitsschritte auf einem großen Monitor nachvollziehen kann.

Fazit:

Dieses Werk ist das erste mir bekannte Kompendium zum Thema Retusche, das in einer Detaillierung dem geneigten Leser / Anwender die vielen Wege zum Ziel ausführlich beschreibt und das "für und wieder" der einzelnen Möglichkeiten gegeneinander abwägt. Ich würde dieses Buch immer wieder kaufen und kann es jedem interessierten Bildbearbeiter nur wärmstens empfehlen.


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