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Beiträge von Andreas Meißner
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Rezensionen verfasst von
Andreas Meißner "andy55" (Strittmatt)

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DIE FALLE: Die Reise eines Mannes in die Hölle, in den Himmel und zurück
DIE FALLE: Die Reise eines Mannes in die Hölle, in den Himmel und zurück
von Ivan S. Tuttle
  Taschenbuch

2.0 von 5 Sternen Spannend, aber mit offenen Fragen, 29. Mai 2016
Gerade habe ich das Buch von Ivan S. Tuttle gelesen - und mich beeindruckt das Thema. Nahtoderfahrungen gibt es diverse in Buchform - neu war mir bei vorliegender Lektüre die Details der Erlebnisse, sowohl in der Hölle, als auch im Himmel.
Für einen Mann mit ADHS-Schwierigkeiten eine beachtliche Leistung, wie der Autor selbst wiederholt berichtet.
Trotz interessanter Details - auch aus seinem Leben - lässt das Buch bei mir Fragen offen. So schreibt er immer wieder, dass er seine Erlebnisse bereits 1978 hatte und man ihm verbot, darüber zu berichten - einen Tag später aber erzählt er seinem Arzt die Geschichten ausführlich (S. 101)...
Er schildert einige Engelsbegegnungen im Himmel - berichtet aber über keine Begegnung/Erfahrung mit Jesus, Gott-Vater oder dem Heiligen Geist. Schade, ich hätte vermutet, dass diese den Himmel ausmachen...
Ich kann mich auch so gar nicht mit der These anfreunden, dass sich die Dämonen durch das Umfeld der Hölle negativ verändern, schlechter werden, sozusagen es eine Evolution der Hölle gäbe (S. 145). Was genau macht denn die Hölle aus? - Die Bibel ist recht sparsam mit Aussagen darüber.
Und dann finde ich es schade, dass er nicht beim Erzählerstil bleibt, beim sachlichen Berichten. Immer wieder fällt er ins Appellarische zurück, das hinterließ bei mir einen schalen Beigeschmack.
Alles in allem ein interessantes Buch, welches ich (für mich ungewöhnlich) nicht weiterempfehle.


Die Welt ist nicht genug: Olav Hanssen - ein Pilgerleben
Die Welt ist nicht genug: Olav Hanssen - ein Pilgerleben
von Brigitte Theophila Schur
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Evangelium findet draußen statt (Hanssen), 9. November 2015
Der Untertitel dieses großformatigen Buches lautet: Olav Hanssen - ein Pilgerleben.
Die Autoren Brigitte Theophila Schur und Olav Hanssen jun. haben mit viel Fleiss und intensiven Recherchen ein sehr informatives Werk über den Theologen, Pädagogen und Autor Olav Hanssen geschaffen.
1915 - mitten im 1. Weltkrieg geboren - wuchs Hanssen im heutigen Bremerhaven an der Nordsee auf. Schon als Jugendlicher stellte er sich die Frage, wohin wir als Menschen unterwegs sind. Das Wandern - inwendig und auch ganz praktisch äusserlich - war ein zentrales Thema seines ganzen Lebens.
Und auch das Interesse an jungen Leuten füllte sein Leben, obwohl das später in Zeiten des "Dritten Reiches" oft auch mit Gegenwind und persönlichen Einschnitten begleitet wurde.
Eingezogen als Soldat erlebte er harte Monate an der Front bei Stalingrad, später in Rumänien. Aber immer begleitete ihn seine Bibel, Kontakte zu ähnlich denkenden Kameraden und die Beziehung zu Gott.

Beim Lesen dieses reich bebilderten und mit Zitaten aus Briefen und Veröffentlichungen versehenen Buches erlebt man als Leser schrittweise die Entwicklung dieses Mannes mit. So auch die Entscheidung zum Ingenieurstudium, später kam dann auch Theologie dazu.
Bei all dem fand Hanssen, dass "das Evangelium draußen stattfindet" - er war oft unterwegs. Daher kommt wohl auch der Untertitel, dass er ein Pilgerleben führte.
Heirat, Reisen, Gründung einer Bruderschaft, Mönch - das sind weitere Stationen seines reichen Lebens. Inhaltlich schimmern immer wieder die Themen: Römerbrief, Evangelium Matthäus und das Gethsemanegebet ("Nicht was ich will, sondern was du willst!") durch die Lektüre.
Das Buch ist eine interessante Lebensbeschreibung für Leser, die Gott durch Meditation, Nachdenken, Gebet und dem Willen, Gott näher zu kommen, neu entdecken wollen.


Versöhnung: Geschichten aus dem ganzen Leben
Versöhnung: Geschichten aus dem ganzen Leben
von Uwe Schulz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intensiver Lesegenuss bei spannenden Geschichten aus dem Leben, 3. November 2015
Schon auf den ersten Seiten erlebte ich zwei Überraschungen. Die eine - der Schreibstil von Uwe Schulz. Ungewohnt. Kompakte Sätze. Intelligente Wortwahl, ja Wortspielereien. Richtig gut gemacht.
Die andere: Thematisch wagt er sich gleich mit der ersten Story an ein brisantes Thema - wie geht man mit Gegnern von Asylsuchenden um, wenn sie anfangen, Gewalt auszuüben?

Der Autor versteht es auch in den anderen "Storys" - wie er sie nennt - sehr differenziert und mit sprachlichen Bonbons geschmückt, Situationen vor die Augen des Lesers zu malen, so daß ein Gemälde mit vielen Facetten entsteht. Und dabei ist der Schreibstil zuerst echt gewöhnungsbedürftig (für mich jedenfalls), hat aber dann seinen besonderen Reiz.

Die Themen sind sehr breit gefächert, auch territorial weit angesiedelt. Aber immer wieder ist der Kampf zu spüren: Wie geht Mann, wie geht Frau mit Schuld in der Familie, in der Gesellschaft um? Das hat der Schreiber meisterhaft aufgegriffen und umgesetzt. Mit vielen sprachlichen Details, die den Lesegenuß erhöhen.

Dass bei allen Erzählungen auch immer wieder der christliche Hintergrund durchschimmert, stört beim Lesen so gar nicht. Ganz im Gegenteil, da unaufdringlich, erhalten christliche Grundsätze wieder einen Stellenwert im Leben der handelnden Personen.

Ich habe mir Zeit genommen, immer mal wieder eine Story zu lesen, ja, zu genießen. Das Buch kann man wohl auch gar nicht anders lesen. Denn die teils dramatischen Schicksale der Hauptgestalten nehmen mich mit ins Geschehen und auch ins Nach-Denken, wie ich wohl selbst entschieden hätte...

Besonderheiten: Die grafische Textgestaltung hat eine erfrischende Note, da ungewohnt. Und es gibt am Schluß noch kurze Erklärungen, woher die Storys stammen. Danke dafür.

Alles in allem ein echt lesenswertes Buch, was mich immer wieder neu angesprochen hat.


Segne und staune
Segne und staune
von Michael Kienapfel
  Broschiert
Preis: EUR 4,00

5.0 von 5 Sternen Gutes sagen über Andere - eine echte Alternative in der heutigen Zeit!, 3. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Segne und staune (Broschiert)
Segnen? - Eine eher ungewöhnliche Aufforderung in unserer heutigen Zeit, in der kritisches Hinterfragen zur normalen Denkausrichtung zu gehören scheint.

Und genau dagegen steuert dieses Booklet von Michael Kienapfel, in dem nicht die Dinge im Vordergrund stehen sollen, die nicht gut funktionieren, sondern in dem Gutes gesagt (=wörtliche Bedeutung des Begriffs "Segen") wird.

Beim Lesen des gut strukturierten Heftes hat mich angesprochen, dass es Sinn macht, positive Dinge über das Leben von Mitmenschen (z. B. Kindern in der Familie) oder sich selber auszusprechen.
Denn: Worte haben Kraft und werden Wirklichkeit. Der Autor weist das an vielen biblischen Stellen nach, bringt Beispiele aus dem Leben von Jesus und wendet diese dann auf das Familienleben an.

Der Schreiber hat es selbst im eigenen Familienverband (vier Kinder) erlebt, wie wohltuend, stärkend und vor allem motivierend es ist, wenn Eltern Gutes ins Leben ihrer Kinder hineinsprechen. Und das möglichst täglich.
Wie genau das gehen kann - das hat Kienapfel in seiner Broschüre hilfreich und an konkreten Formulierungen und Beispielen aufgeführt.

P.S. Schade, dass meine eigenen Kinder schon lange erwachsen sind. Aber zum einen kann ich mir auch jetzt noch angewöhnen, sie zu segnen bzw. bei unseren Enkelkindern das zu praktizieren, was der Autor in "Segne und staune!" empfiehlt.


Ich bin dann mal offline: Ein Selbstversuch. Leben ohne Internet und Handy -
Ich bin dann mal offline: Ein Selbstversuch. Leben ohne Internet und Handy -
von Christoph Koch
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Offline kann richtig Spass machen..., 30. August 2015
Das Buch fiel mir in die Hände, als wir für drei Tage in die Berge fuhren. Genau richtig zum Abschalten, dachte ich.
Und tatsächlich, ich las mich dann auch gleich "richtig fest".

Zum einen bewunderte ich den Mut des Autors, sich aus dem virtuellen Leben so ziemlich abzumelden - zumal er als Journalist ja tagtäglich das Internet und die Onlinemedien nutzt und konsumiert - und zum anderen fand ich mich selber an vielen Stellen wieder, was mir Buch und Autor zusätzlich sympatisch machten.

Durch die Kapiteleinteilungen (mit vorgängigen Inhaltsinfos) und dem logischen Zeitablauf über die 40 Test-Tage las sich das Werk auch gut und strukturiert.
Dazu kam noch der hintergründige Humor des Schreibers, der mich öfters laut lachen liess. Einfach treffend, wie seine Erfahrungen mit denen von mir als Leser (und Internetnutzer) in vielem übereinstimmt.

Spannend waren die vielen Recherchen und Interviews, die er mit diversen Medienschaffenden führte und ganz unterschiedliche Facetten der Informationsflut beleuchtete. Mir gefiel zum Beispiel die Aussage des Autors Clay Shirky zum Thema "Neue Medien", der sagte, dass "es keine "Informationsüberflutung" gibt, sondern nur schlechte Filter". Sehr nachdenkenswert!
Aber auch solche Sätze wie: "Wir können ein Problem erst lösen, wenn wir uns von dem Problem gelöst haben" enthalten eine tiefe Wahrheit.

Wie Christoph Koch seine 40 Tage Abstinenz überlebte, wo Probleme wie "Phantomvibrationen" verarbeitet wurden - und was von dem ganzen Experiment für den nachfolgenden Alltag übrigblieb - all das kann man mit viel Genuss selber nachlesen.

Mein persönliches Highlight im Buch war Kapitel 8, mit ganz vielen praktikablen Hinweisen und Tipps, wie man entspannter mit Internet und Handy umgehen kann. Ich werde einiges ausprobieren...
Danke Herr Koch für diesen Selbstversuch und das Buch dazu!


Geist Gottes: Ein Buch über Heiligkeit, Kraft und Gottes Gegenwart
Geist Gottes: Ein Buch über Heiligkeit, Kraft und Gottes Gegenwart
von Leo Bigger
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gottes Geist im Alltag - einfach spannend!, 18. März 2015
Wenn ein Mann, der nicht nur eine Kirche (ICF) gegründet hat, sondern auch eine ganze Bewegung anführt, ein Buch über den Heiligen Geist schreibt - dann ist man gespannt, welcher Geistes-Richtung er sich anschließt, deren es ja so viele im breiten christlichen Spektrum gibt.

Leo Bigger schafft es - mit seinem Ghostwriter Nicu Bachmann - ein ausgeglichenes Buch zum Thema, nein zur Person des Heiligen Geistes zu erarbeiten. Er benutzt als Erklärungsmotiv die sprichwörtliche biblische Taube.

Obwohl es im Inhaltsverzeichnis um acht Eigenschaften des Heiligen Geistes geht, habe ich den Eindruck, dass sich Bigger dann doch an zwei Seilen durchs Thema bewegt: Einmal schreibt er über die neun Gaben des Geistes (1. Kor. 12) und zum anderen über die neun Früchte des Geistes (Gal. 5), die dieser in jedem Gläubigen hervorbringen möchte.

Beim Lesen erkenne ich viel Bekanntes aus der Bibel. Aber dazu kommen die Erlebnisse von Leo und Susanna Bigger, die oft umrahmend die jeweiligen Botschaften illustrieren. Und - ehrlich gesagt - das macht dieses Buch so lesenswert: Biblische Wahrheiten werden wie festzementiert durch praktische Erfahrungen aus dem Alltag eines turbulenten Lebens. Da wird nichts beschönigt. Da erzählt der Autor auch von Versagen, Enttäuschungen, schweren Zeiten. Aber auch vom übernatürlichen Eingreifen des allmächtigen Gottes und dem Fürsprecher und Tröster. Mehr als einmal wurden mir die Augen feucht beim Lesen - wenn das nicht ein Qualitätsmerkmal für dieses Buch ist!

Spannend und hilfreich sind die jeweiligen praktischen Exkursionen in die Tiefe des jeweiligen Stichwortes. Zum Beispiel, wozu prophetische Rede auch heute noch dient und wie ermutigt Menschen werden, wenn ihnen "wieder die Krone aufgesetzt wird".

Das Magazinformat ist beim Lesen nicht immer leicht zu handeln, bietet aber für die grafische Gestaltung sehr originelle und abwechslungsreiche Möglichkeiten, die Texte aufzulockern. Die Gestaltung passt, wie ich finde, zum Autor.

Zum Schluss: Ich habe mir viele Geschichten und Merksätze beim Lesen angestrichen und werde die Lektüre sicher wiederholen. (Was ich von manch anderen Büchern nicht so sagen kann...:-))


Bedingungslos geliebt: Von zwei verlorenen Söhnen und einem liebenden Vater
Bedingungslos geliebt: Von zwei verlorenen Söhnen und einem liebenden Vater
von Timothy Keller
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Verloren? - Aber der Vater wartet..., 15. März 2015
So ein Buchtitel macht neugierig: Gibt es sie - die bedingungslose Liebe?
Der Untertitel (Von zwei verlorenen Söhnen und einem liebenden Vater) machte dann auch klar, dass es um die altbekannte biblische Erzählung geht, die allgemein die Geschichte "vom verlorenen Sohn" genannt wird.

Und dazu sollte noch ein neues Buch auf den Markt kommen und auch lesbar sein? Mit dieser Erwartung begann ich das neue Werk von Timothy Keller zu lesen.

Und hatte - ehrlich gesagt - etwas Mühe, in seinen Schreibstil hineinzukommen. Aber das lag wohl an meinen Vorstellungen des Themas. Und wie anders der Autor da heran ging...

Nur gut, dass ich dann am Lesen dran geblieben bin - denn die Erläuterungen zu den unterschiedlichen Söhnen und wie der Vater im Gleichnis mit ihnen umgegangen ist, das wurde immer spannender (obwohl ich wohl schon gefühlt `zig Predigten zu diesem Thema gehört habe). Noch spannender wurde es, wenn der US-amerikanische Pastor dieses Gleichnis auf das Verhältnis von Gott, dem Vater zu einzelnen Menschen anwandte.

Irgendwie gehören wir wohl alle zu einer Sorte der Menschen, die kein wirklich gutes Verhältnis zu Gott festhalten konnten: Entweder zeigt sich das in offener Abkehr von ihm und einem selbstbestimmten Lebensweg - oder wir meinen durch eigene Anstrengungen und Einhaltung von religiösen Regeln das Wohlgefallen Gottes zu erarbeiten.

Dabei geht es Gott immer um Freiwilligkeit. Um Gnade. Um in die Tiefe gehenden Frieden und Absättigung unserer menschlichen Bedürfnisse.

Der Autor schafft es, die wirklichen Absichten des himmlischen Vaters aufzuzeigen und Wege aufzuzeigen, wie wir - nicht nur theoretisch - weit näher an ihn herankommen können, als wir bisher geglaubt haben.
So ging es mir jedenfalls beim Lesen. Die Themen, dass die Menschheit auf der Suche nach einem wirklichen Zuhause ist und dass das Festmahl des Vaters mit Liebe vorbereitet ist, die werde ich sicher noch einmal lesen.

Alles in allem ein echt zu empfehlendes Buch, was meine Sichtweise über Gottes Vaterliebe noch einmal vertieft hat.


Gott? Gefällt mir!: Gebete 2.0
Gott? Gefällt mir!: Gebete 2.0
Preis: EUR 8,95

5.0 von 5 Sternen Hilfreiche Texte cool gestylt, 11. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Gott? Gefällt mir!: Gebete 2.0 (Broschiert)
Dieses kleine Buch ist interessant, nicht nur wegen seiner Entstehungsgeschichte - das per Internet entstanden ist.
Die Facebook-Seite “Ein Gebet” hatte ihre 12.000 Fans eingeladen, ein gemeinsames Gebetsbuch zu entwickeln.
Alle Interessierten konnten die Themen der Buchkapitel, die Formulierungen der Titel, Innen- und Außengestaltung mit bestimmen und eigene Texte bereitstellen.
Im Buch schreiben ganz verschiedene Menschen über ihren Glauben, ihre erwartete Hilfen von “oben”, aber auch über offene Fragen.
Und jeder Text ist anders, je nach Schreiber.
Beim ersten Durchblättern blieb ich an manchen Texten hängen. Und einige werde ich immer wieder lesen.
Die coole Aufmachung und Gestaltung sind sehr ansprechend gemacht.
Ein Andachts-, Mitbet- und Medidationsbüchlein, welches sich lohnt, im Haus zu haben...


Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist
Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist
von Thomas Penzel
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunder gibt es heute noch!, 26. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer nicht an Wunder glaubt...
…ist kein Realist.

Mir gefällt dieser kernige Ausspruch, der David Ben-Gurion zugeschrieben wird, dem ersten Premierminister des neu gegründeten Staates Israel.

Unter diesem Titel hat Thomas Penzel als Herausgeber ein Buch kreiert, welches 30 verschiedene Berichte über Krankenheilungen beinhaltet. Nein, nicht im vorigen Jahrhundert. Nein – auch keine Storys aus Amerika, weit weg von unserem Alltag. Sondern erst vor kurzem passiert, ganz in der Nachbarschaft.

Wunder im Alltag
Wunder kennen wir Christen aus der Bibel. In alten Zeiten. Etwa bei Mose, wie sich das Rote Meer teilt. Oder bei Josua, bei denen damals die dicken Mauern der Stadt Jericho einfielen. Weil Gott übernatürlich eingriff.

Die Bibel ist voller Wundererzählungen. Aber was ist mit unserer Zeit? Ist es derselbe Wunder-Gott, der uns auch heute noch überraschen kann?

Im vorliegenden Buch wird genau darüber berichtet, wie der Allmächtige unsere Grenzen überwindet, sich erbitten lässt, Überraschungen erleben lässt.

Dranbleiben
Im Buch erzählen Menschen in unterschiedlichen Krankheitssituationen, wie Gott eingreift, bzw. wie sie für Andere gebetet haben – und das Unmögliche geschieht.

Da ist der junge Mann, von dem keiner weiter wusste, dass am nächsten Tag seine Hand amputiert werden sollte, aber durch ein Gebet auf der Strasse wurde er geheilt und vor dem Verlust bewahrt.

Ein ehemaliger Offizier der NVA war an einer chronischen Leukämie erkrankt. Während einer Veranstaltung liess er für sich und seine Gene beten – und tatsächlich, nach einiger Zeit bestätigte der Arzt, dass keine Krebszellen mehr im Blut seien.

Und manchmal geschahen sie eben auch nicht, diese spontanen, sichtbaren Heilungen. Dann mussten die Beter bzw. die Kranken einfach “dranbleiben”: Am Beten. Am Glauben. An Gott. Und erlebten später diese Wunder – äußerlich oder innerlich.

Prinzipien
Zwischen den echt berührenden Erzählungen schafft es der Herausgeber, durch eingestreute Impulse grundsätzliche Prinzipien der Bibel klar herauszuarbeiten. Solche Fragen: “Werden immer solche Gebete für Kranke erhört?” Oder auch: “Hängt die Heilung von meinem Glauben ab? Oder von dem des Beters?”

Und sollte der Geheilte doch noch zum Arzt gehen? Geht es hier um Glauben versus Schulmedizin?

Mut machen
Mir haben die Erlebnisse aus dem realen Alltag Mut gemacht, am Thema weiter dran zu bleiben. Nicht “aufzugeben”, wenn Gott nicht nach meinen verkürzten Vorstellungen handelt. Das Leben mit Jesus ist selten auf eine “Formel” zu bringen: Wenn ich so und so bete, dann tut Gott dies oder das. Man kann Gott nicht in eine Box sperren.

Aber die Geschichten haben wieder neue Begeisterung geweckt, Gott viel mehr als bisher zuzutrauen. Und auch meine Theologie zu überprüfen, denn Krankheit kommt nicht von Gott.

Und da ist da noch der Auftrag, den Jesus seinen Jüngern, also auch uns, gab, nicht nur Menschen zu Jüngern zu machen, sondern auch zu heilen und vieles andere…

Ein spannendes Buch über einen spannenden Gott. Echt zu empfehlen!


Der uralte Gebetskämpfer: Erzählt von Sadhu Sundar Singh
Der uralte Gebetskämpfer: Erzählt von Sadhu Sundar Singh
von Bernhard Koch
  Taschenbuch

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast unglaublich, aber spannend, mit/für Gott zu leben, 17. April 2014
Wir bekamen dieses Buch kürzlich von Freunden geschenkt. Vorab: Es ist relativ schnell durchgelesen (knapp 100 Seiten).

Und zeigt eine geistliche Welt auf, die im Allgemeinen nicht im Focus unseres Christenlebens steht.
Bernhard Koch als Herausgeber greift die Erzählung von Sadhu Sundar Singh, einer der einflussreichsten indischen Christen des 20. Jahrhunderts über eine faszinierende Gestalt - den Maharischi vom Kailas - der als Einsiedler in den Bergen und Höhlen des Himalaja lebt.

Singh erzählt, wie er diesen uralten Mann fast zufällig im Gebirge findet. Es entsteht eine längere Unterhaltung, in der der Maharischi (=grosser indischer Weiser) aus seinem sehr, sehr langen Leben erzählt. Wie er in einer moslemischen Familie in Ägypten aufwuchs, später immer auf der Suche nach dem Frieden für seine Seele war und durch einen christlichen Missionar sein Seelenheil in Jesus fand.

Später zog er sich mehr und mehr von der Welt zurück, um als Einsiedler Gott zu dienen und in der Fürbitte für Menschen, Regionen und Länder einzustehen. Da er im Lauf der Jahre körperlich immer hinfälliger wurde, bekam er die Fähigkeit "im Geiste" andere Stätten aufzusuchen, um danach konkret für deren Anforderungen vor Gott einzustehen. Er ist ein Gebetskämpfer für die weltweite Gemeinde Christi.

Darüber hinaus erlebt er - für uns aufgeklärte Mitteleuropäer fast unglaublich - spezielle Begegnungen mit und in der Himmelswelt. Sicher begegnen wir heutzutage kaum Menschen, die ihr ganzes Leben total Gott weihen und mit ihm so eng verbunden leben, dass ihnen die eigenen irdischen Interessen immer belangloser werden.

Dieser alte Maharischi vom Kailas erzählt Begegnungen mit Engeln, Gott, Jesus und Austausch über viele interessante theologische Fragen.

Auch wenn der Leser nicht alles nachvollziehen kann, was da berichtet wird, weitet die Erzählung über diesen Weisen doch erheblich unseren geistlichen Horizont, zumal die Art der göttlichen Begegnungen auch schon bei biblischen Gestalten berichtet wird (im Buch gibt es immer auch die Verweise auf die entsprechenden Bibelstellen).

Ein ungewöhnliches, aber spannendes Buch über ein ungewöhnliches Thema!


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