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Rezensionen verfasst von
P. Heinzler "p.heinzler"
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach mehrmaligem hören super, 15. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ja es sind einige weichgespüle Songs drauf! Aber das war auch immer so und es kommen durchaus ein paar Punkrocknummern!


Ist Da Jemand?
Ist Da Jemand?

5.0 von 5 Sternen Nach mehrmaligem höhren ein klasse Album!, 15. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ist Da Jemand? (MP3-Download)
Ja es sind doch einige weichgespülte Songs auf dem Album. Aber das gabs schon immer bei den Broilers! Die Melodien sind gut und ausserdem sind viele härtere Kracher auch noch drauf!


GlaubeLiebeHoffnung
GlaubeLiebeHoffnung

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Betontod machen den nächsten Schritt, 19. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: GlaubeLiebeHoffnung (Audio CD)
Nachdem Betontod mit dem letzten Album 'Schwarzes Blut' schon einen großen Schritt in ihrer Entwicklung gegangen sind legen sie nun mit 'Glaube Liebe Hoffnung' noch eine Schippe drauf. Genauso wie der Vorgänger ist dieses Album wieder fett produziert. Die Gitarren klingen diesmal noch melodischer und klarer. Die Songs passen zum großen Teil zum Titel des Album und befassen sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen. Mit 'Ewigkeit' ist auch wieder eine schöne Hymne zum mitsingen dabei die direkt ins Ohr geht. 'Club der Reichen' ist dann wieder eine typische Punknummer die schnell nach vorne geht und kein Blatt vor den Mund nimmt. Alles in allem ist das Album abwechslungsreicher als ihr Vorgänger. Das Album sollte jedem gefallen der auf gut gespielten Punkrock mit viel Melodik steht. Von ihrem Deutschpunk Image der ersten beiden Alben entfernen sie sich (gewollt?) durch die ganze Gestaltung des Albums deutlich. Mir gefällt das Album jedoch richtig gut!!!


5 Sterne Punks
5 Sterne Punks

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutscher Punkrock der Extraklasse, 10. August 2005
Rezension bezieht sich auf: 5 Sterne Punks (Audio CD)
Lange mussten wir auf das Debut-Album der Wilden Zeiten aus Mainz warten. Jetzt ist es da und es ist ein HAMMER.Man kann es mit gutem gewissen als eines der besten melodiösen Punkrock Alben bezeichnen die eine deutsche Band in letzter Zeit veröffentlicht hat. Mit teils Agressiven, Teils nachdenklichen Texten haben es die Band (bestehend aus vielen Mitgliedern früherer Punkrockgrößen wie Gitarrist Matze von Nichts Gelernt und Sänger Matze vom Untergangskommando)geschafft den Zuhörer durch eingängige Melodien und intelligente in ihren Bann zu ziehen. Auch die mitgröhlmelodien die zu einem Punkkonzert dazugehören fehlen nicht. Bei Titeln wie 5 Sterne Punks, Ahoi oder Blau am Rhein herrscht Stadionstimmung.
Dieses Album sollte jeden überzeugen der auf Bands wie die Toten Hosen, Planlos, Massendefekt, Dritte Wahl usw steht.


Klartext
Klartext

13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Warten hat sich gelohnt!, 27. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Klartext (Audio CD)
Lang und sehnsüchtig wurde es erwartet, viel wurde im Vorfeld darüber spekuliert und nun ist es endlich da. Völlig unscheinbar im schlichten braunen Hardcover präsentieren Planlos aus Grevenbroich ihr neues Album „Klartext", das die Gemüter bereits erhitzte, als die Aufnahmen noch nicht einmal richtig begonnen hatten. Grund dafür waren bandinterne Umbesetzungen, drei an der Zahl, die die Band nicht nur bis auf Sänger und Gitarrist Pino völlig erneuerte, sondern auch vielen ehemaligen Fans Anlass gab, Planlos fortan aus ihrer Gunst zu verbannen. Jedoch gab es auch Anhänger, die der Band weiter die Treue hielten, völlig verunsichert über die musikalische Zukunft, es wäre schließlich naiv, zu vermuten, dass eine Band nach einer fast kompletten Neuformierung genauso klingt wie vorher. Einzige Anhaltspunkte für diese Fans waren ein Statement von Planlos, welches besagte, dass das neue Album „anecken" würde und sich stilistisch in verschiedene Richtungen bewegt, sowie ein Name: Uwe Sabirowsky. Unter anderem mit Herbert Grönemeyer und den Beatsteaks hat der Produzent des neuen Albums schon zusammengearbeitet, umso ungewöhnlicher war es also, plötzlich zu erfahren, dass „Klartext" sein nächstes Projekt sein würde, schließlich werden die vier Grevenbroicher höchst selten in einem Atemzug mit den anderen Künstlern genannt. Dennoch hat er, gemäß den Erwartungen, viel aus der Musik von Planlos herausgeholt, vielleicht sogar alles, auf jeden Fall aber mehr als vorher. Viel mehr. Zwar waren auch die früheren Alben in jeder Hinsicht als gut zu beurteilen, allerdings klangen sie auch genauso eintönig. Abwechslung war eine stets angenehme Rarität, die dem typischen Planlos - Sound mit durchgängig verzerrten Gitarren und vordergründigem Gesang leider zu oft weichen musste.
„Klartext" hingegen ist das genaue Gegenteil. Mit dreizehn Songs, allesamt offensive Frontalangriffe auf böse Zungen, die Planlos schon im Vorfeld verbal beerdigten, liefert die Band eine vielseitige und energiegeladene Sammlung von potenziellen Ohrwürmern, die zeitweise sogar von dem üblichen Mix aus Punkrock und Metal hinaus über Reggae bis hin zu Hip-Hop („Blender") reicht. Schon das erste Stück „Supergau" überrascht wie auch „Demokatie" durch politische Texte, die sich in dieser direkten Form noch auf keinem der vorigen Alben fanden. Kritisiert wird unter anderem die wirtschaftliche Misere, in der sich die Bundesrepublik derzeit befindet und die damit zusammenhängende Reformpolitik der Regierung, wobei einige Textpassagen interpretationsfreudigen Hörern viel Spielraum bieten. Auch musikalisch bewegt sich die Band auf bisher unbekanntem Boden, so glänzt Planlos erstmals durch eine vollends gelungene, wenn auch gewöhnungsbedürftige Mischung aus Reggae und Rock. Einen völligen Kontrast dazu bildet „Es geht mir gut", das durch seinen Überraschungseffekt, die musikalische Untermalung und nicht zuletzt dem leicht widersprüchlichen Text stark an die Ärzte und die Bates erinnert. Zudem fällt das Stück gemeinsam mit „Sorgenkind" am meisten aus dem Rahmen, da in beiden Fällen musikalische Unterstützung, unter anderem von SFH und Wölli, die übliche Instrumentierung der Band bereichert. Völlig innerhalb des Rahmens bleibt „Sorgenkind" allerdings textlich. Obwohl das Album überall nur mit dem Satz „Das Ende setzen wir uns selbst" angepriesen wird, unterstreicht der Song ebenso wie „Goldene Zeiten" erneut deutlich die stets bekräftigte Botschaft des ersten Albums, welche „Lebensfreude" die höchste Priorität weit vor finanziellem Erfolg einräumt. Damit dürfte allen Leuten, die behaupteten, Planlos selbst wären nur noch an Geld und Ruhm interessiert und deshalb gar bereit, ihre eigenen Vorstellungen von Musik zurückzustellen, eine klare Antwort gegeben sein. Wem, dies jedoch noch nicht genügt, dem sei „Verraten & Verkauft" ans Herz gelegt. Schon lange bevor sich die Band ins Studio begab, war die direkte Kritik an der Musikindustrie und diversen Castingshows ein fester Bestandteil des Live-Sets. Besonders jene Menschen, die durch das Ausnutzen anderer profitieren, werden im dem Lied, das zufällig den Titel des zweiten Albums von Planlos trägt, ins rechte Licht gerückt. Auch in den stilistisch weniger ausgefallenen Songs „Spiegelbild", „Egoist" und „Blender" wird der Mensch in seiner schlechtesten Form wieder zum Hauptthema. Erstmals seit „Mein Freund ist Deutscher", dessen Erscheinung nun schon stolze sechs Jahre zurückliegt, beschäftigt sich auch ein Text mit der wieder aktuell gewordenen Problematik des Faschismus. Neben all diesen für die Band mehr oder weniger typischen Stücken finden sich auf der Platte selbstverständlich auch, jene Songs, welche dem Hörer sofort positiv auffallen. Mit „1000 Scherben", „Bastard", „Schwerelos" und „Der Brief" finden sich sogar gleich vier solcher musikalischen Glanzpunkte, was immerhin rund ein Drittel des Gesamtwerks ausmacht. Besonderheiten dieser Lieder finden sich vorrangig in der Musik, so hört man zum Beispiel zeitweise nur den Bass mit Schlagzeugbegleitung, oder aber auch nur eine Akustikgitarre, die den Gesang begleitet.
Dennoch sind auch die Texte nicht außer Acht zu lassen, da diese im Gegensatz zu den anderen eine Menge Fragen in den Raum stellen, die der Hörer für sich selbst beantworten muss, was neben ein paar anderen Faktoren ausschlaggebend für den Reiz einer Platte ist. Daher liegt auch genau an dieser Stelle der größte Kritikpunkt, weil man schlichtweg zu häufig den Eindruck gewinnt, dass der erhobene Zeigefinger die Texte verfasst hätte anstelle einer Person. Insbesondere treuen Fans, denen die früher häufigeren tiefsinnigen Songs gut gefielen, dürfte dies missfallen. Insofern „eckt" das Album zumindest schon an einer Stelle an, jedoch gibt es auch weitere Aspekte, die diese Gefahr mit sich bringen. Zum einen sind da natürlich auch jene Texte, die sich teils sehr kritisch gegen bestimmte Menschen oder Gruppen richten, zum anderen die musikalischen Abschweifungen vom bisherigen Pfad. Zwar entwickelt sich jede Band weiter - und das ist auch gut so - allerdings werden sich mit ziemlicher Sicherheit einige bisherige Fans nicht mit dem Album anfreunden können, da es sich zu stark von den anderen unterscheidet.Liebhaber von guter Musik und die anderen Fans hingegen werden ganz einfach deshalb hellauf begeistert sein, weil das Album vom ersten bis zum letzten Ton bestens produziert und reichlich vielfältig ist, wodurch es nie langweilig wirkt.
Insgesamt lässt sich „Klartext" also als ein relativ kurzes, dafür aber umso expressiveres, absolut erstklassiges Album mit nicht zu leugnendem Hit-Potenzial bewerten, welches speziell durch die Neuzugänge von Max, Christian und Michi hörbar stark beeinflusst wurde. Trotzdem, oder gerade deswegen, bleibt es aber, wie schon vorher angekündigt, zugleich ein Werk an dem sich die Geister scheiden.
20.05.05, Nina


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