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Rezensionen verfasst von
Wolfgang P. "wolfgangp58" (Bezirk Gmunden, OÖ)

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Roots
Roots

15 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Passabel aber eben nicht mehr!, 24. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Roots (Audio CD)
Kann mich den anderen Rezensenten hier nicht 100% anschließen.
Die Begeisterungsstürme samt Euphorie fehlen mir auch nach mehreren Durchläufen!

Natürlich kann man immer wieder betonen, wie toll es nicht ist, Johnny heutzutage noch einmal in dieser Form zu erleben - und von ihm noch einmal so ein Album zu erhalten.
Umgekehrt ist ja wiederum ein Paul Nelson maßgeblich beteiligt - und das "Konzept" hinter Roots ist nun auch nicht ganz neu, und sicherlich nicht der schwierigste und innovativste Weg.

Mir persönlich wären neue und eigene Songs mit Herz wichtiger und lieber gewesen!
Bzw. wäre dies auch von einem Produzenten und Mitmusiker wie Paul Nelson ein würdiger Schritt gewesen, gemeinsam mit Johnny noch einmal ein persönliches Werk auszuarbeiten und dies aktuell zu releasen.
Alternativ werden (genau wie live) immer und immer wieder dieselben Klassiker rauf und runtergespielt.

Kurz gesagt: Ich für meinen Teil kann sie nicht mehr hören!
Keinen Mojo Song und keine Maybelline!
Ähnlich ist es mir auch live ergangen, spielfreudiger Johnny hin oder her!
Ein statisch, unsympathisch und uninspiriert wirkender Paul Nelson nebenan verstärkt dieses Bild obendrein.

Viel passender wäre ein Johnny Winter mit dreckigem Eric Sardinas Ambiente.
Dieser geistert mir bei diversen ausgelutschten Parts auf "Roots" immer und immer wieder im Hinterkopf rum.

Um nun keinen falschen Eindruck aufkommen zu lassen:
Ich will das Album auf keinen Fall komplett niederreden, geschweige denn die sehr passable und überraschende Leistung eines greisenhaften Johnny Winter`s ins wanken bringen.
Gesagt sei nur, dass die präsentierten Songs im Jahre 2011 wohl keinen mehr wirklich aus den Schuhen reißen. Tun sie dies doch, verweise ich hiermit auf das letzte Album von Eric Sardinas und wünsche viel Spaß mit wirklich zündenden Songs.

Fazit: Roots wirkt auf mich wie das x-te Kino-Remake eines Filmklassikers.
Gut, aber nicht überragend!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 24, 2013 11:04 AM CET


Kein Titel verfügbar

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Brutal, intensiv & süchtig machend!, 13. Oktober 2011
Mal ein Fazit gleich am Beginn einer Rezension:
DEAD ISLAND ist für mich die Spiel-Überraschung des Jahres!

Habe vor rund 2 Wochen zu spielen begonnen, momentan bietet das so eben erschienene RAGE allerdings keinen Grund, Dead Island links liegen zu lassen - im Gegenteil!

Nachdem Dead Island alleine schon wegen dem Zombie Szenario interessant wirkte, der Preis sehr okay war - UND Grafik sowie Entwicklerteam bereits seit Call of Juarez 2 sehr positiv in Erinnerung waren, habe ich spontan zugeschlagen! Und dies ohne Vorab-Videos oder die typische Mega-Blockbuster-Werbung!

Der Einstieg ist erstmal ziemlich flach und ernüchternd, allerdings fängt einen die grandiose Atmosphäre bereits nach 20-30min, wenn man erstmalig die frei begehbaren Areale in der Hotelgegend kennenlernt, bzw. merkt wieviel Freiraum das Spiel bietet.

Desweiteren ist die Engine irgendwie perfekt für das Szenario - und obwohl es sicherlich diverse Grafikgerüste gibt, welche moderner und besser aussehen, Dead Island bietet als Gesamtprodukt ein absolut überzeugendes Szenario in realistischer und traumhafter Optik.
Dies steigert sich meiner Meinung nach auch noch mit zunehmender Spieldauer - und wird zunehmend intensiver & realistischer, wenn man mit den Autos unterwegs ist.

Zerlegt man die Spielmechanik nun in Einzelteile, kann man diverse Mankos rausfiltern.
Immer wieder gleich ablaufende Schemata (Händler im Stützpunkt, diverse Hilfesuchende Leute umringt von Zombie-Mobs, immergleiche Gegner, etc...) - und im Grunde levelt man sich wie in den meisten Games heutzutage einfach nur nach oben.
Man verteilt seine Skillpunkte, man ergattert (oder bastelt sich) bessere Waffen, man fühlt sich stärker und trifft auf größere Herausforderungen.

Dies alles bietet aber:
1. Einen enormen Umfang!
2. Ein realistisches und brutales Szenario!
3. Enorme Motivation beim hochleveln und Waffen besorgen (kaufen, finden, tunen)

Bei den meisten aktuellen Actiontiteln nerven diese ewigen Rollenspiel Ansätze inzwischen nur noch!!! In Dead Island fügt sich dieses Spielprinzip perfekt ins Gemetzel, zumal die Waffen auch genial zum Einsatz kommen (Stichwort werfen und wieder aus den Körpern ziehen, Abnutzung, Zwang zum reparieren!).

Desweiteren seien auch die coolen Moves der eigenen Spielfigur erwähnt (kicken ist Pflicht, ein Lauf/Drop-Kick ist ebenfalls möglich), dass überhaupt 3 verschiedene Charaktere zur Verfügung stehen - UND das Spiel zusätzlich einen coolen KOOP-Modus bietet, welcher bei diesem Szenario sogar prädestiniert ist.

Und so kommt es dann zum Eingangs erwähnten Fazit!
Viele Konkurrenten wollen eine ähnliche Fülle an Details und Möglichkeiten bieten, und scheitern daran kläglichst, meist schon beim Questdesign.
Abschließend sei erwähnt, dass Dead Island alleine bei dieser Disziplin schon positiv heraussticht!
Die kleinen Stories und Schicksale der anderen Überlebenden sind immer plausibel - und nie nervig, langweilig oder permanent abgedroschen.

Demnach volle Empfehlung, ganz egal welches Genre man bisher bevorzugt hat.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 15, 2011 12:22 AM MEST


Rage - Anarchy Edition
Rage - Anarchy Edition
Wird angeboten von Kunoyo
Preis: EUR 13,98

11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wie kann man nur?, 13. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Rage - Anarchy Edition (Computerspiel)
... nach Spielen wie Quake3 oder Doom3 solch ein Spiel auf den Markt werfen?
Und werfen trifft es wohl wortwörtlich - denn ein optimiertes, durchdachtes und auf Spielspaß getrimmtes Spiel ist etwas anderes (zb. die zwei bereits genannten Games!).

Nachdem die id-Karriere für mich mit Quake 2 samt Add On`s begonnen hat - und Quake 3 Arena für mich heute noch so etwas wie ein Heiligtum ist, waren die Erwartungen an das neue Output (blöderweise) dementsprechend hoch.
Mindestens genauso hochtrabend waren allerdings auch die Previews & Vorabtests diverser Magezine, sowie die Anpreisungen und kühnen Worte von id-Software selber!
Umso schockierender dann der Realitätsschock nach dem ersten Start - Neeeeein, S T O P.
Einen wirklichen Spielstart gab es auch bei mir nicht, denn vorher musste ich mich ebenfalls ein wenig mit Config Dateien usw. beschäftigen.
"Aber hey" (um im GameStar Tone zu bleiben), die paar Stunden informieren, suchen und tweaken sollte es einem zahlenden Kunden wohl wert sein. Mr. Carmack hat schließlich seine Weltraumausflüge samt Ferrari Sammlung auch nicht einfach so ohne tweaking erwirtschaftet;-)
Aber egal, Thema Steam samt Texture Streaming Problemen wurden inzwischen (berechtigt) in der Luft zerrissen. Mir persönlich raubt beides ebenfalls schon mal mindestens (!!) 1 Amazon Stern.

Irgendwann habe ich mir dann doch eine Thermoskanne mit Kaffee auf den Tisch gestellt, nen Freund eingeladen - und die "Rage-Relaunch-Party" abgehalten.
Was ähnliches passierte schon früher bei Far Cry oder Doom3 - damals noch lustig und mit großen Augen.

Diesmal auch mit großen Augen, aber eher aus purer Ernüchterung.
Gameplay von hintergestern, Questdesign samt Gelaufe und Gelade wie in den Anfangsgebieten eines Onlinespiels (und dies fortlaufend und immer wieder!!) und einfach eine "leere", absolut inaktive Welt ohne Feedback und Interaktion - ich nenne an dieser Stelle mal bewusst Bioshock!
Rage hat eine tolle Grafik (wobei dies nicht auf die Engine, sondern ein stimmiges Gesamtbild bezogen ist - eine perfekte Engine bot ein Crysis oder eben Doom3)
Rage hat Ballereien (die boten nun schon geschätzte 50 Spiele ähnlich oder besser!)
Rage hat Rennen (die dermaßen lieblos und furchtbar eingebunden sind, dass x Freewarerennspiele lustiger sind).
Rage hat super Charaktere (welche aber genau eines sind: FLACH! sie labern, aber ans Herz wachsen tut einem bis zuletzt keiner!)
Und ja, das wars dann! Was hat also ein Rage, was nicht bereits x-fach besser auf dem Markt ist?
Kann mir die Frage bitte wer beantworten?

Egal ob ich mit den Fahrzeugen rumhüpfe und immer wieder dieselben Gefechte ausführe, in der Dead City rumstampfe, mir die statische Gegend ansehe und auf permanenter Munitionssuche bin, oder mich eben von einem Aufraggeber zum anderen fahre/lade - und wieder zurück!
Immer habe ich das Gefühl, alles schon viel besser erlebt zu haben!
Und immer bleibt das Gefühl, "bitte wie schwach ist denn dieses Spiel?"

Mit anderen Worten: Wie können die Typen, die Spiele wie Quake, Doom oder Wolfenstein programmiert haben, so ein anspruchsloses und durchschnittliches Kasperltheater ernsthaft verkaufen?
Hat sich der Anspruch von Carmack, Hollenshead und Willits nun zwangsweise in "Geld machen" gewandelt?
Haben sie es "verlernt"?
Zeitdruck?

Wie auch immer - ich hoffe, dass das nächste id-Software Game vor allem eines hat, nämlich:
Einen gewaltigen "Boah-Effekt".
Rage hat den schon auch, aber wie bereits erwähnt: Nur den ernüchterten und enttäuschten "Boah-Effekt".

Andere hier reden vom besten Shooter überhaupt.
Für mich definitiv die Enttäuschung des Jahres.
Und das von id-Software, uiui...

EDIT: Vieeeeele Wochen später:
In meinem PC steckt nun ein aktueller Quad Core - und mit dieser "Mehrleistung" wollte ich nun RAGE erneut einem Testlauf unterziehen. Fazit: Technisch gibt es in Kombi mit dem aktuellen Patch nichts mehr zu kritisieren. Das Spiel lässt sich im Unterschied zur "damaligen" Dual Core Konfiguration plötzlich total flüssig und mit maximalen Details (inkl. 8f Kantenglättung usw) spielen - unabhängig von der Grafikkarte!!
Jedoch ändert dies am Spielprinzip nichts. Der zweite Anlauf ist noch ermüdender, noch ernüchternder usw. - im Endeffekt kann ich meine Aussagen nur wiederholen.
Leere, statische, inaktive Welt!
Lahme Quests mit immer wieder denselben Laufwegen!
Wiederspielwert: Absolut NULL!

Da hilft auch die nun ruckelfreie und grafisch ansprechende Weitsicht nicht (welche wiederum durch statische Skyboxes gedämpft wird!!).
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 19, 2011 4:47 PM CET


Prey
Prey

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitloser T O P Shooter!!, 11. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Prey (Computerspiel)
"Muss" dieses Spiel nun mal im Nachhinein gebührlich bewerten!
Erst vor kurzem wieder unter Windows7 64bit problemlos durchgespielt - und zwar mit Genuss!
Die Grafikengine kombiniert mit dem genialen Leveldesign und dem abwechslungsreichen Gameplay, ist bis heute outstanding!
Im Grunde fällt mir bis heute kein wirklicher Konkurrent mit ähnlichem Ambiente ein.
Vor allem weißt Prey eine EXTREME Spieldichte auf, welche einen alle paar Meter zum stehenbleiben und staunen bringt. Die diversen Portale und Schwerkraftspielereien waren zu Release beeindruckend und so gesehen noch nie da - heute sind sie es immer noch! Desweiteren wird das Shooter Gameplay durch viele weitere kleine Details erweitert und abgerundet, so dass man eben das Gefühl bekommt, mehr zu machen und zu erleben, als dauernd nur die Feuertaste zu drücken. Was vor allem löblich ist: Sogar das Hirnkästchen muss man oft benutzen, ohne dass die Levelspielerien umgekehrt wieder nervig oder gar überfordernd wirken.

So gesehen bietet Prey bis heute eine geniale Mischung aus Story, Effekthascherei (nicht negativ, sondern absolut positiv gemeint!!) und die besten Shooterzutaten.

Technisch hatte ich zu Release nie Probleme, einige Monate später mit einem anderen System ebenfalls nicht - und wie erwähnt: Auch heutzutage unter Windows7 läuft das Spiel genauso wunderbar wie es aussieht.

Ähnliche Spiele mit ähnlich dichter Atmosphäre sind maximal Kaliber wie Bioshock, Dead Space oder Doom3, auch wenn letzteres bei weitem kein so abwechslungsreiches Gameplay bietet.

Noch kurz zur Spieldauer:
Diese ist mir persönlich nie wirklich "kurz" vorgekommen.
Dass es in 8-10h durch ist, mag stimmen - umgekehrt bietet es wie erwähnt eine EXTREME Dichte und Fülle, welche ich immer als befriedigend und ausreichend empfunden habe.

Fazit: Wer es bis heute nicht kennt, hat im Bereich Action/Shooter/Grafikabenteuer definitiv was verpasst!
Ich persönlich zähle das Spiel zu den besten 5 Shootern aller Zeiten.


DEUS EX: Human Revolution Limited Edition
DEUS EX: Human Revolution Limited Edition

9 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ... und ich werde einfach nicht warm damit!, 12. September 2011
Also nach rund 15-20 Spielstunden bin ich endgültig an einem Punkt angelangt, wo ich sagen muss "schade um`s Geld", bzw. "da erwarte ich mir eindeutig mehr!!".
Um das Thema Grafik kurz anzuschneiden:
Auch ich muss sagen, dass ich mich definitiv NICHT zu den Grafikfetischisten zähle, denen die Optik wichtiger ist, als die Spieltiefe.
Allerdings reiht sich "Human Revolution" dann in die Kategorie "furchtbar" ein, wo mir mein Hirnchen während aktiven Spielmomenten im Hintergrund immer wieder mitteilt "oh mein Gott, wie hässlich sind die Gegner/Texturen/diverse Levelstellen!".
Eigenes Design und immer wieder fantastische Schauplätze ja, Klongegner, Treppchenbildung mindestens genauso!
Noch schlimmer sind die Animationen - viele Rezensionen hier sind eh bereits ins Detail gegangen.
Mein Fazit dazu: Nach Spielen wie Crysis oder Bioshock schlichtweg unterstes Niveau - und um gleich nen Frontalschlag anzubringen:
Man installiere sich mal das "uralte" Splinter Cell Numero 3 und beachte die unglaublich detailierte und plastische Spielwelt.
Da braucht man erst gar nicht von Kalibern wie Crysis reden. Ähnlich übel erscheint mir aktuell nur ein Duke Nukem Forever (kotz!!!).

Aber gut, wir wollen ja "hinter die Optik" sehen, denn Spielmechanik und Story bilden ja das Herz dieses Spieles, wie es immer wieder heißt.
Demnach die Story: Die ist wohl wirklich das vorrangige Zugpferd, denn die Spielmechanik ist meines Erachtens wiederum ein Witz. Genauso wie das Wort "Handlungsfreiheit" nur bedingt gilt. Hier herrscht vielmehr Spielfreiheit mit angezogenen Bremsen, wie sie schon Bioshock 1 & 2 boten, allerdings um einiges "freier" und "realistischer".

Wie Human Revolution "mehrere Lösungen" anbietet, wurde bereits in der GameStar sehr gut beschrieben - und dieses Standard-Vorgehen zieht sich durchs gesamte Gameplay.
Spiele wie Stalker oder Far Cry boten in ihrem Vorgehen ein drastisch freies Vorgehen, dagegen ist das Deus Ex 3 Leveldesign mit den diversen Lüftungsschächten, Zäunen und überbrückten Lagerhallen einfach nur lächerlich - auch wenn ich die beiden genannten Spiele definitiv nicht als Gegenstück heranziehen kann.

Bereits Deus Ex 1 benutzte ja relativ kleine Levels und gaukelte die große Spielfreiheit nur vor. Jedoch auf eine viel bessere und nicht dermaßen offensichtlich naive Art, wie es im Jahre 2011 betrieben wird. Und dies ist meiner Meinung nach das größte Manko am aktuellen Deus Ex.
Schlechte Grafik und Hampelmann Gegner hin oder her, das Gameplay motiviert meiner Ansicht genau gar nicht mehr. Egal ob ich mich hakelig durchballere, oder durch gefühlt Kilometerlange Schächte krieche, immer wieder diverse Türschlösser mit dem immergleichen Minispiel hacke - oder die "üüüübermenschlichen" Augmentierungen des Hauptprotagonisten nutze, nie hat man das Gefühl dass dies alles natürlich abläuft, oder man etwas großartiges außergewöhnliches an außergewöhnlichen Schauplätzen erlebt.

Mir persönlich geisterte immer und immer wieder Sam Fisher durch den Kopf, denn alles was Adam uns hier zeigen möchte, erledigte der gute alte Sam in seinen ersten 3 Teilen bereits 100fach schöner, besser, agiler und cooler.
Vor allem lieferte die Splinter Cell Serie doch das Gefühl, mit Sam Fisher einen starken und überlegenen Helden steuern zu können. Adam J. spielt sich wie ein 200x100cm breiter und 250 Kilo schwerer Betonblock ohne Animationen, welcher gleichzeitig aber bei geringstem Kugelbeschuß in die Knie geht. Augmentiert, aber schwachbrüstiger als die aktuelle Alice im Wunderland!

So gesehen existiert zwar eine Motivation die Story zu erleben, jedoch stellen sich alle andere Spielmechaniken dagegen und erreichen (bei mir) das Gegenteil von Spielfreude oder gar Spielfluß.
Diesbezüglich hatten wir die letzten Jahre diverse bessere, schönere und motvierendere Spiele als Human Revolution.

Mein Fazit:
Splinter Cell 3 probieren und Sam Fisher ne Chance geben - der ist definitiv cooler und schöner anzusehen. UND billiger! UND ohne Steam!


Evinta
Evinta
Wird angeboten von SDRC
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hätte mehr erwartet!, 19. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Evinta (Audio CD)
Als langjähriger MDB Fan, hatte ich im Vorhinein schon großes Interesse an diesem Album, bzw. dieser "Produktion", zumal ja von der Band immer wiedermal Intentionen in diese Richtung geäußert wurden. Gleichzeitig waren die Burschen ja doch seit jeher immer wieder mit Vorsicht zu genießen - und manche Alben/Titel benötigten einige (viele) Durchläufe, um halbwegs zu munden - manche mag ich bis heute nicht wirklich!

Evinta siedelt sich dann irgendwo mittig an!
Manche Stellen finde ich so halbwegs okay, viele Stellen gefallen auch nach x Durchläufen nicht.
Gleichzeitig fehlen mir bei fast allen "Songs" die Höhepunkte, egal aus welchem Blickwinkel ich nun rangehe.
Ziehe ich Vergleiche mit meinen klassischen Vorlieben (spontan würde ich wohl Wagner nennen), dann fehlt mir Bombast, Dramatik, Dynamik und einfach "Klasse".
Gehe ich umgekehrt ran und erwarte mir eben die MDB-typische Härte oder teils zynisch-böse Stimmung, werde ich ebenfalls enttäuscht. Vielleicht hätten ein paar Gitarren doch gut getan, denn egal ob Bläser oder Kirchenorgeln eingesetzt werden, alles kommt nur sehr dünn durch und gibt nie wirklich Gas.
Leider kommt auch mir immer wieder das Wort "langweilig" in den Sinn.

Hört sich jetzt alles durchwegs negativ an - ist es aber nicht ganz;-)
Unter`m Strich ist das Album für MDB Fans auf jeden Fall interessant - und mal "was anderes".
Die Kompositionen und Neuinterpretationen diverser alter Stellen, lassen immer wieder aufhorchen - ob man dann Zugang findet und dies alles nachvollziehen kann, ist wohl subjektiv und wird bei jedem Hörer anders sein.

Bei mir hätten sich wohl auch die klassischen Interpretation der ursprünglichen Songs um einiges authentischer und direkter angehört, bzw. hätte ich versucht die ursprüngliche Stimmung der Songs samt Texte beizubehalten. Grade Songs wie "Your River" boten damals eine dermaßen grandiose Atmosphäre - diese fehlt mir bei den klassischen Kompositionen komplett - auch wenn eben viele Klavierparts sehr schön rüberkommen - oder das ganze rein musikalisch gesehen sehr in Ordnung ist. Leider muss ich auch sagen, dass mir die diversen Sprechgesang-Stellen ganz furchtbar auf den Gehörgang drücken - und einfach textlich dermaßen "unharmonisch" klingen, dass es mir jedesmal wieder die Haare aufstellt.

Demnach ist mein Rezensionstitel ebenfalls mein Fazit:
"Hätte mir mehr erwartet"


Kairos (Ltd. Edition)
Kairos (Ltd. Edition)
Preis: EUR 17,92

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen SEHR nett!, 6. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kairos (Ltd. Edition) (Audio CD)
Also eines mal vorweg:
Wie man das neue Album als "Flop" bezeichnen kann, ist mir ein Rätsel!
Ansonsten liest man hier Worte wie "uninspiriert" - "flache Produktion", großteils nur negative Ausschmückungen!
Kann mit dem allen absolut nicht übereinstimmen!

ABER:
Wie bereits bei meinen anderen Sepultura Rezensionen sei gesagt, ich gehöre NICHT zu den alten, verkorksten Arise/Cavalera Anhängern, welche bis heute mit "Old-School-Geheule" besser zurecht kommen, als mit einem supergeilen Nation-Album!

Und "NATION" nehme ich nun als Aufänger!
Mir persönlich gefällt das Album zb. um einiges mehr als das Geknüppel damals auf Arise!
Man möge mich kreuzigen, aber zu sagen Andreas Kisser spielt jetzt auf KAIROS uninspiert, unkreativ oder gar fad ist Nonsens, wenn man sich anschließend wieder Arise einlegt.
Das Rhymtusspiel war damals sogar um einiges primitiver und gradliniger.
Oder umgekehrt hüpfen alle zu primitiv Riffs ala Soulfly Max - dass Mr. Kisser aber hier um einiges technischer zu Werk geht - und auch hochwertige Solis bringt als Frickel-Whammy-Rizzo bei Soulfy, ist ebenfalls schwer von der Hand zu weisen.

Wie auch immer - Nation ist für mich das beste "New-Sepultura" Werk.
In Reihenfolge würde ich Kairos, Dante und A-Lex hinzufügen!

Inzwischen sehe ich es so, dass Andreas & Co. viel zu hochwertigen und "erwachsenen" Metal abliefern!
Die Musik wirkt durchdacht, zielgerichtet und fast straight... was wohl für das jüngere Publikum absolut unzugänglich und öde wirkt.

Es ist halt wie im Kino - Dreck für die Masse zieht, kleine feine Projekte sind selten - und bekommen nie den nötigen Respekte, geschweige denn nen finanziellen Dank.
Kairos gehört definitiv (wieder) zu letzterem.

Fazit: Mag jemand Nation und alles danach, wird ihm auch Kairos sehr gut gefallen.
Falls nicht - besser an das Gefrickel und Geschrei von Soulfly`s Omen halten!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 31, 2011 3:38 PM MEST


The Witcher 2: Assassins of Kings - Premium Edition (uncut)
The Witcher 2: Assassins of Kings - Premium Edition (uncut)

17 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Glänzend, aber noch lange kein Rollenspiel!, 5. Juni 2011
Also ich hatte glücklicherweise die Möglichkeit, den "zweiten Witcher" seit Release ausgiebig zu testen, bevor die Schachtel an nen Freund weitergeht.
Ich persönlich finde - wie schon bei Teil 1 - keinen Zugang zu diesem dauernden "Cutscene/laufen/klicken klicken klicken" Gameplay.

Es sei gesagt, ich bin ein großer Fan der der Piranha Bytes Games - und habe die Gothic Serie inkl. Risen x mal durchgezockt (Ausnahme Gothic4!!!).
Die Spielwelten mit ihrer fast maximalen Freiheit - genauso wie die unzähligen Möglichkeiten und die "Beweglichkeit" des eigenen Spielcharakters sind für mich nach wie vor das Non Plus Ultra.
Ich will nun keinen direkten Vergleich ziehen, bzw. diese Bürde dem Witcher vor die Nase setzen, leider geistern mir eben doch die riesigen Wälder eines Gothic3 durch den Kopf, wenn ich "Rollenspiel" oder "Freiheit" lese.

Und dann beginnt man eben Assassins of Kings:
Filmchen, Cutscenes, Gelabere ohne Ende - dafür gibts gleich mal ein paar Titten, ach wie toll (Ironie).
Bis man Geralt erstmalig mit WSAD rumhakelt, äääh steuert, vergehen mehrere Minuten. Dann denkt man sich "wow, Wahnsinns-Grafik samt Sound" - und dies ist für mich definitiv der große Pluspunkt des Spiels.
60min später quasselt man sich immer noch durch einen wirren Prolog, ist bereits durch einige Gegnerhorden "gerollt", denkt sich immer noch "hui, sogar Gothic4 hatte ein besseres Kampfsystem!" - und die Sequenzen nehmen kein Ende.

Ich wollte doch keine DVD ansehen - sondern "spielen".
Für mich war bereits der Einstieg beim ersten Witcher fuuuurchtbar öde, zäh, langweilig und sperrig. Bis das Spiel mal Fahrt aufgenommen hat, hat man sich bereits längst in der lebendigen Spielwelt von Risen oder Gothic3 aklimatisiert.
AOK setzt da offensichtlich noch mal einen drauf!
Bis man ENDLICH in die Spielwelt und ins erste Kapitel entlassen wird, vergehen gefühlte Stunden. Unter`m Strich steht man dann dennoch da - und hat NULL Gefühl für Inventar oder sonstige Möglichkeiten des Witchers.
Kurz gesagt: Einstieg: KATASTROPHE!!!

... und so geht es dann nett weiter!
Alte Freunde kommen hinzu, neue Feinde, weitere Cutscenes, eine lächerliche neue "Sprungfunktion" (ich nenne es den behinderten Geralt, weil rollen kann er, ne Jump-Taste gibts dafür nicht!), immer wieder Tastenkombi drücken (ebenfalls furchtbar), Faustkämpfe welche das erste Riddick Spiel vor Jahren schon in Perfektion präsentierte und welche hier wiederum eine Katastrophe sind und ja, uuuuunglaublich große und freie "Levels", anders kann ich es nicht nennen;-)

Also um das ganze zu relativieren:
Ich denke dass AOK fast alle Fans des ersten Teils sehr positiv ansprechen wird. Das Witcher Universum an sich ist sehr cool, die Charaktere hart und glaubwürdig, das gebotene Szenario an sich stimmig.
Viele von mir erwähnte Mankos sind unter Umständen oberflächlich - und viele Leute WOLLEN wahrscheinlich massig Cutscenes und eine epische Erzählweise.
Dies alles ist auch berechtigt und die vielen positiven Rezensionen sprechen ja dafür.

Ich persönlich denke dennoch, dass AOK keinesfalls mit der Gothic Serie oder Oblivion in ein Regal gestellt werden sollte.
Wer die Freiheit dieser Spiele kennt und mochte, wird sich beim sehr komprimierten und zähen Witcher-Gameplay höchstwahrscheinlich nicht wohl fühlen.
Warum ein Großteil der Spieler hier das total vermurkste Kampfsystem dennoch akzeptiert, ist mir ein Rätsel. Jowood wurde für das Gothic4 Kampfsystem erst vor kurzem in der Luft zerrissen - dieses war jedoch noch um einiges besser und "manueller" als jetzt bei AOK.

Ich bin demnach ebenfalls der Meinung:
Die Jungs sollten nen Witcher-Kinofilm im Sinne eines "Beowulf 3D" angehen, oder die Spielmechanik grundlegend ad acta legen.

Nun ja, RISEN 2 wird demnächst zeigen, was ein Geralt alles "könnte".
Kommentar Kommentare (15) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 6, 2012 4:43 PM MEST


Sony DSC-W350B Digitalkamera (14 Megapixel, 4-fach opt. Zoom, 26 mm Weitwinkelobjektiv, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz
Sony DSC-W350B Digitalkamera (14 Megapixel, 4-fach opt. Zoom, 26 mm Weitwinkelobjektiv, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz

5.0 von 5 Sternen Super zufrieden!, 18. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hier mal kurz mein Fazit zur vor einigen Wochen gekauften DSC-W35B Kamera!
Ist meine zweite Sony-Cam - unter anderem habe ich mich auch wegen dem Tastenlayout - und ganz banaler "ist das Ding gemütlich zum halten und bedienen" Gedanken für dieses Produkt entschieden, da mir einige Kameras von Mitbewerbern da gar nicht zugesagt haben.
Diesbezüglich fährt Sony dieselbe Linie, wie schon seit Jahren. Wer also ein Vorgänger Kamera von Sony kennt, wird auch mit dieser nach wenigen Sekunden problemlos zurechtkommen - egal ob Bedienung oder Einstellungen.

Nach einigen längeren Einsätzen kann ich auch über den Akku nichts negatives berichten.
Habe das Ding 4 Tage durchgehend benutzt - und runde 140 Fotos und kurze Filme ohne Zwischenladung erledigt. Dies wohlgemerkt nach der ersten Standardladung des Akkus.
Was man da noch mehr will, ist mir ein Rätsel, bzw. empfinde ich dieses Preis/Leistungsverhältnis völlig in Ordnung.

Zur Bild-Qualität selber kann ich ebenfalls nur positives berichten, was natürlich rein auf mein subjektives Empfinden zurückgeht. Bin weder Fotograf, noch kenne ich mich in der Materie irgendwie aus. Jedoch sind die Bilder auf maximaler Qualität gestochen scharf und bieten einen unglaublichen Farbkontrast. Die Automatik funktioniert 1A, egal ob Abends in einer abgedunkelten Wohnung, um Mitternacht in den Bergen, bei Landschaftsaufnahmen, mit maximalem Zoom oder Nahaufnahmen.

Dasselbe gilt auch für die Qualität beim filmen - und wie bereits von jemand anderem hier erwähnt, auch mich überrascht die sehr gute Tonqualität bei Filmaufnahmen.
Erwähnen möchte ich auch die absolut coole Panorama-Funktion der Kamera.
Problemlos, schnell - und anschließend auf einem großen Bildschirm unglaublich beeindruckend.

Fazit:
Würde die Kamera jedem 100% empfehlen, ein wirkliches Manko ist mir derweil nicht aufgefallen.
Kann sein dass ein "Fachmann" dies anders sieht - für Otto Normal Verbraucher, Sport-Urlauber oder Bergsteiger ist das Ding auf jeden Fall 1A.


Shift 2 Unleashed - Limited Edition
Shift 2 Unleashed - Limited Edition

9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Furchtbar!, 6. April 2011
Meine (negative) Bewertung bezieht sich vorrangig auf die katastrophale Steuerung!
Wie immer blenden die NFS Games natürlich mit Bombast-Glitzer-Grafik, aber diese bringt mir unter`m Strich gar nichts, wenn das Rennfeeling nicht stimmt?
Und dieses geht hier mit der furchtbaren Lenkrad-Steuerung endgültig den Bach runter.

Bin selber Besitzer des Logitech MOMO Racing Lenkrades, welches ich bisher bei vielen (guten) Spielen benutzt habe. Genannt sei die komplette GTR Serie, die Colin McRae Serie, TDU oder auch vereinzelte NFS Vorgänger, welche ohne Cockpit Perspektive eh schon seit jeher armselig waren.

Nun, nun gibt es eine Cockpit Perspektive, es wackelt und schüttelt und rüttelt, dass es einen fast (virtuell) aus dem Sessel wirft, alles ist obercool in Szene gesetzt, das Prolo Gehabe samt prolligen Sprüchen (während den Einführungsrennen, aaaah!!!!!) ist am Höhepunkt angelangt - und so lenkt und kurbelt man fleissig, während das "Rennauto" auf der Strecke rumschwimmt und sich anfühlt wie mein Panzer beim Bundesheer damals (ernsthaft!).

Dies waren meine ersten Eindrücke - und die sind auch nach 2h Test nicht weggegangen!
- Grafikblendwerk
- Furchtbare Menüsteurung (wie immer)
- Lenkung aus der Hölle (Entwickler sollten bei Simbin in die Schule gehen)
- Prolo/Teenie/Gehabe

Also unter`m Strich Empfehlung NULL!!!
Wie sich das Spiel bei Tastatur oder Gamepad Racern anfühlt, kann ich nicht beurteilen.
Alle, die jedoch ein (Lenk) Feeling ala GTR gewohnt sind, brauchen dieses "Unleashed" erst gar nicht installieren. Und wenn, unbedingt vorher ausleihen und testen!!!
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 19, 2011 7:45 PM MEST


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