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Beiträge von Lutz Zander
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Rezensionen verfasst von
Lutz Zander

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Ingersoll Men's The Delta Quartz Watch with Blau Dial andSchwarz Leather Strap I02401
Ingersoll Men's The Delta Quartz Watch with Blau Dial andSchwarz Leather Strap I02401
Preis: EUR 339,00

5.0 von 5 Sternen Ein edel-eleganter Quarz-Herren-Chronometer aus dem Hause Ingersoll in markant-männlichem Design, 21. Oktober 2017
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Dieser Quarz-Herren-Chronometer aus dem Hause Ingersoll wirkt nicht nur rein optisch überaus solide verarbeitet, sondern er ist es auch. Absolut hochwertig ist nicht nur die Uhr an sich, sondern auch die Verpackung drumherum in der sie dem potentiellen Kunden bzw. Käufer präsentiert wird.
Denn der ca. 47 mm breite und ca. 16 mm hohe Chronometer, der übrigens mit seinen ca. 110 gramm ein ganz beachtliches "Schwergewicht" mitbringt, sieht nicht nur recht ansprechend und solide gefertigt aus, auch auf die komplett aus Holz bestehende Umverpackung, in der das gute Stück absolut stoß sicher verpackt ausgeliefert wird, trifft diese Aussage in vollem Umfang zu.
Denn der Chronometer strahlt förmlich aus dem inneren der solide gearbeiteten und überaus edel aussehenden Holzbox heraus. Hier scheint also die alte Weisheit "Das Auge kauft mit" tatsächlich wie keine andere sonst zuzutreffen. Das Gehäuse der Uhr besteht aus hochglänzendem, feinst poliertem Edelstahl, das fast den Eindruck erweckt als wäre es golden verchromt. Das robuste, mit zwei Nieten verzierte, Lederarmband inkl. Dornschließe mit eingraviertem Ingersoll Schriftzug, zeigt sich zu Anfang etwas steif und störrisch. Aber spätestens nach etwa ein bis zwei Tagen, abhängig von der Tragezeit der Uhr, gibt sich diese Tatsache ziemlich schnell und das Lederarmband präsentiert sich fortan biegsam und weich. Ferner sorgt es natürlich für einen ausreichend guten Halt und festen "schlumperfreien" Sitz des Chronometers am Handgelenk. Das Zifferblatt lässt sich, inklusive der Datumsanzeige, optimal ablesen. Sämtliche haptischen Eigenschaften zeigen sich ebenso von ihrer allerbesten Seite. So lässt sich die Krone beispielsweise sehr gut greifen und bedienen.
Eventuelle Fragen zu sämtlichen Einstellmöglichkeiten des Chronometers hilft übrigens eine Bedienungsanleitung, die in gedruckter Schriftform beiliegt, schnell, unkompliziert und leicht verständlich zu beantworten.

Fazit:

Mit momentan knapp unter 400,00 Euro ist die "Men's The Delta Automatic" aus dem Hause Ingersoll zweifellos nicht gerade die Preisgünstigste. Vom rein qualitativen Standpunkt her gesehen ist sie jedoch jeden einzelnen Euro und jeden Cent wert.

Absolute Kaufempfehlung!
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Ravensburger 26727 - PAKU PAKU Familienspiel
Ravensburger 26727 - PAKU PAKU Familienspiel
Preis: EUR 12,95

5.0 von 5 Sternen Ein witziges und unterhaltsames Familienspiel, 18. Oktober 2017
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das Ravensburger 26727 – PAKU PAKU Familienspiel ist ein unterhaltsames und witziges Spielvergnügen, für das man eigentlich nur eine gewisse Portion Geschicklichkeit, Schnelligkeit und vielleicht noch eine ruhige Hand benötigt. Dann braucht man natürlich noch etwas Glück beim Würfeln. Damit ist im Grunde bereits das wichtigste zu diesem Spiel gesagt.
Genaueres zur Spielanleitung zu sagen erspare ich mir an dieser Stelle einfach mal. Denn das haben hier andere Mitrezensenten vor mir bereits recht zahlreich getan.
Außerdem braucht man die Anleitung sowieso nur am Anfang einmal, damit man ungefähr weiß worum es im Spiel geht. Quasi um sich einen Überblick zu verschaffen. Spätestens danach ist sie nicht mehr wirklich von Nöten und interessant. Denn der alleinige Spielspaß steht dann nur noch im Vordergrund. Man kann es auch anders ausdrücken und sagen, dass jeder Mitspieler ziemlich schnell vom Spielfieber gepackt wird.
So erging es zumindest uns als wir PAKU PAKU im Familienkreis, gemeinsam mit Kindern und Erwachsenen, und später auch allein nur im Kreis von Erwachsenen, gespielt haben.
Wir hatten alle wirklich viel Spaß, Freude und es wurde dabei natürlich auch viel gelacht.

Fazit:

Das Ravensburger 26727 – PAKU PAKU Familienspiel ist witzig, unterhaltsam, interessant und spannend. Ein Spiel das wirklich jedem in unserer Familie von 6 bis 60 viel Spaß und Freude gemacht hat und zweifellos noch sehr oft machen wird.

Absolute Kaufempfehlung!


Rapesco 1386 ECO HD-100 Hochleistungs Heftgerät (bis zu 100 Blatt) Soft Weiß
Rapesco 1386 ECO HD-100 Hochleistungs Heftgerät (bis zu 100 Blatt) Soft Weiß
Preis: EUR 18,86

5.0 von 5 Sternen Idealer Bürohelfer, Hochwertig und gut, 16. Oktober 2017
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Rapesco 1386 ECO HD-100 ist einerseits ein klassisches Büroheftgerät, anderseits aber auch ein als absolutes Hochleistungs Heftgerät konzipiertes Produkt, das völlig problemlos bis zu 100 Blatt Papier zuverlässig haltbar zusammenfügen kann.
Um die maximale Kapazität des Gerätes erreichen zu können benötigt man selbstverständlich auch verschiedene Heftklammergrößen. In den meisten Fällen ist eine 6mm Heftklammer in der Lage bis zu 25 Blatt zu heften und eine 8mm Heftklammer kann bis zu 50 Blatt heften. Wer tatsächlich die maximale Kapazität des Rapesco 1386 nutzen und bis zu 100 Blatt Papier zusammenfügen möchte, der benötigt dafür unbedingt 13mm Heftklammern. Als Zwischengröße werden gemeinhin auch noch 12mm Heftklammern angeboten die für das zusammenfügen von bis zu 75 Blatt Papier geeignet sind.
Wer also den Rapesco 1386 optimal nutzen möchte dem sei an dieser Stelle ausdrücklich das Rapesco 1246 Hochleistungs Typ 923 (Typ 23) Heftklammernset empfohlen, dass bei diesem hier verfügbaren Angebot gleich mit inklusive ist. Das Multipack mit allen vier Klammergrößen, (8mm, 10mm, 12mm, 13mm) Verzinkt wird ansonsten, im einschlägigen Fachhandel und natürlich insbesondere hier bei Amazon für im Augenblick überaus günstige 9,75 EUR, auch separat angeboten. Zu dieser 923 Heftklammerreihe gibt es inklusive eine Tabelle auf der Basis mit der Angabe von allen kompatiblen Heftklammern und ihre entsprechende Blattkapazität.
Die vorwiegend aus 75% recycelten Kunststoff bestehende "Außenhaut" des Rapesco 1386 ECO HD-100 und sein aus Metall gefertigtes "Innenleben", hinterlassen jeweils einen äußerst positiven und stabil-solide gefertigten Eindruck. Das Gerät kommt mit geschlossenen Klammern, wie auch mit offenen, sehr gut zurecht.
Das Nachfüllen der neuen Heftklammern gestaltet sich kinderleicht und einfach. Das Gerät ist natürlich vergleichsweise sehr groß, verfügt über ausgezeichnete haptische Eigenschaften und rutschhemmende Füße die dem Rapesco 1386 einen idealen und vor allem festen Stand verleihen. Darüber hinaus liegt sein Druckgriff sehr gut in der Hand. Es besitzt keine scharfen Kanten und das Material wirkt insgesamt absolut hochwertig. Der Hersteller gewährt, bei ordnungsgemäßer Nutzung des Gerätes, eine Garantie von 15 Jahren.

Fazit:

Wer nur Gelegentlich einmal ein paar wenige Blätter zusammenfügen möchte, der sollte vielleicht doch lieber und eher auf eine kleinere Ausführung eines Heftgerätes, zum Beispiel auch aus der großen und reichhaltigen Angebots- und Produktpalette von Rapesco, zurückgreifen. Dass dieser Qualitätsartikel aber ansonsten auf jedem Büro-Schreibtisch eine ausnehmend gute Figur macht, das steht für mich ebenso außer Frage, wie dessen ausgesprochen gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Absolute Kaufempfehlung!


Rapesco 1246 Hochleistungs Typ 923 (Typ 23) Heftklammernset Multipack (8mm, 10mm, 12mm, 13mm) Verzinkt
Rapesco 1246 Hochleistungs Typ 923 (Typ 23) Heftklammernset Multipack (8mm, 10mm, 12mm, 13mm) Verzinkt
Preis: EUR 9,39

5.0 von 5 Sternen Ideal-praktische Packungsgröße fürs Büro und für den Gebrauch in unterschiedlichen Heftgeräten geeignet, 16. Oktober 2017
Dieses hier zu bewertende Multipack beinhaltet, bis auf die Standartgröße von 6mm, fast alle anderen gängigen Heftklammergrößen. Hierin sind Heftklammern in den Größen 8mm, 10mm, 12mm und 13 mm verfügbar. Alle Klammern bestehen aus einem vollverzinkten, sehr guten und festen Material.
Die Klammern können natürlich nicht nur in und mit den Heftgeräten von Rapesco, sondern darüber hinaus auch mit jedem Heftgerät anderer Anbieter und Hersteller, zuverlässig genutzt werden. Zu dieser 923 Heftklammerreihe gibt es inklusive eine Tabelle auf der Basis mit der Angabe von allen kompatiblen Heftklammern und ihre entsprechende Blattkapazität.

Fazit:

Wer bestimmte Mengen und Größen von Heftklammern, zum Beispiel für die tägliche Büroarbeit, griffbereit parat liegen und vorrätig haben muss, der sollte bei diesem Angebot auf jeden Fall zugreifen. Denn als Alternative zu mehreren kleinen Verpackungen mit Heftklammern in verschiedenen Größen, ist dieses Heftklammerset Multipack, nicht nur aus Sicht des Preis- und Leistungsverhältnis her gesehen, einfach unschlagbar günstig.


Ohnsorg-Theater Klassiker: Wenn du Geld hast
Ohnsorg-Theater Klassiker: Wenn du Geld hast
DVD ~ Heidi Kabel
Preis: EUR 13,99

5.0 von 5 Sternen Eine weiterer Klassiker aus dem Hamburger Ohnsorg-Theater auf DVD, 16. Oktober 2017
Wenn du Geld hast
Volkskomödie von Wilfried Wroost
Personen und ihre Darsteller:
Emilie Kappelhoff: Heidi Kabel
Julius Kappelhoff: Werner Riepel
Lissi Kappelhoff: Heidi Mahler
Oskar Pommerenke: Jürgen Pooch
Rudolf Kappelhoff: Jens Scheiblich
Helga Roggenbuck: Antje Schröder
Fredi Kappelhoff: Edgar Bessen
Alma Roggenbuck: Hilde Sicks
Robert M. Dörmann: Heini Kaufeld
Bühnenbild: Hans Albert Dithmer
Inszenierung: Karl-Heinz Kreienbaum
Eine Aufführung des Ohnsorg-Theaters Hamburg
aus dem Jahr 1977
Produktionsleitung: Edgar Paeper
Produktion: Harald Vock
Fernsehregie: Alfred Johst
Eine Sendung des NDR
© Norddeutscher Rundfunk 1977
(ARD-Erstsendung: 24.06.1978, Laufzeit: 118:19 min.)

Inhalt:

Emilie Kappelhoff (Heidi Kabel) führt ihrem Bruder Julius (Werner Riepel) den Haushalt. Eines Tages entdeckt sie ein Sparbuch mit einem Guthaben von 350.000 DM, das er vor der Familie geheim halten wollte. Emilie und die Kinder Rudolf (Jens Scheiblich), Lissi (Heidi Mahler) und Fredi (Edgar Bessen), glauben an einen Haupttreffer im Lotto, der alle Geldsorgen löst. Sie bringen die Nachricht schnell unter die Leute. Plötzlich melden sich viele sogenannte "Freunde" …

Hintergrund:

Am 06. März 1977 stand das Volksstück "Wenn du Geld hast", in seiner plattdeutschen Originalfassung unter dem Titel "Wenn du Geld hest", als Neuinszenierung zum ersten Mal auf dem Spielplan des Hamburger Ohnsorg-Theaters. Gegen Ende des Jahres 1977 zeichnete der Norddeutsche Rundfunk die erste Aufführung dieses Stückes in hochdeutscher Sprache auf, die dann am Samstagabend des 24. Juni 1978 im Programm der ARD gezeigt wurde. Eine zweite vom Ensemble des Ohnsorg-Theaters aufgeführte Inszenierung dieses Stückes in hochdeutscher Sprache zeichnete der NDR noch einmal im Jahr 1988 auf, die am 27. August 1988 in der ARD in Erstausstrahlung zu sehen war.

Rezension:

In diesem Volksstück des Autoren Wilfried Wroost, betitelt: "Wenn du Geld hast" oder mit plattdeutschem Originaltitel: "Wenn du Geld hest", geht es einmal ausnahmsweise nicht, wie sonst in vielen anderen derartigen Stücken gemeinhin üblich, in allererster Linie um die Liebe, also nicht darum, dass Adam endlich doch seine Eva bekommt. In diesem Stück dreht sich nämlich alles nur um das liebe Geld! Ein Thema das wohl schon zu allen Zeiten stets hochaktuell war, es zweifelsfrei heutzutage noch immer ist und wohl auch für zukünftige Generationen bleiben wird.
Denn das ist doch so: Wenn man Geld hat, zumal wenn man so ganz plötzlich und völlig unverhofft dazu gekommen ist, wie steht man dann da! Man wird vom Augenblick an geachtet, geehrt und umworben! Ganz zu schweigen wer sich dann mit einmal alles "Freund" nennt, in Wahrheit bloß vom Reichtum mit profitieren und eigentlich doch nur ein kleines Stückchen davon abbekommen möchte.
Wie aber, wenn man kein Geld hat, nur ein kleiner Mann ist, wie in diesem Volksstück zum Beispiel ein gewisser Julius Kappelhoff, nur ein kleiner in Lohn und Brot stehender Angestellter in einer Firma und obendrein auch längst nicht mehr der Jüngste ist? Dann kann einem, vielleicht auch angesichts einer zu erwartenden nicht gerade üppigen Altersrente, durchaus schon das folgende Zitat der Margaret Pollitt aus dem von Tennessee Williams geschriebenen Theaterstück "Die Katze auf dem heißen Blechdach" (oder auch dem gleichnamigen Hollywood-Film aus dem Jahr 1958 mit Elizabeth Taylor als Margaret in der Hauptrolle) in den Sinn kommen, die darin sagt: "Du kannst jung sein ohne Geld, aber du kannst nicht alt sein ohne Geld, weil Altsein ohne Geld einfach zu grauenhaft ist."
In diesem Fall kann es für Julius Kappelhoff, dem Helden des Volksstücks "Wenn du Geld hast", ja nur von Vorteil sein das er bereits vor einer ganzen Reihe von Jahren mal jemandem vor einer ziemlich großen Dummheit bewahren konnte und damit quasi eine gute Tat vollbracht hat.
Und die Moral von der Geschichte besteht zweifellos darin das man stets, sofern sich die Gelegenheit dazu bietet, eine gute Tat vollbringen sollte. Denn vielleicht, wer weiß, steht man dann eines Tages auch so da wie jene, über die, wie die vorlaute Lissi Kappelhoff in diesem Volksstück es sagt, Fortuna ihr goldenes Füllhorn ausgeschüttet hat.

Bildbewertung:

Diese DVD-Veröffentlichung der Studio Hamburg Enterprises GmbH bietet, unter der Marke "Ohnsorg-Theater-Klassiker", ein Wiedersehen mit dem Volksstück "Wenn du Geld hast", in einer Inszenierung aus dem Jahr 1977 in hochdeutscher Sprache. Diese Veröffentlichung wird in einem stabilen Amaray Case angeboten. Sie verfügt über ein Wendecover. Das heißt also jeder kann das übergroße FSK-Logo (Altersfreigabe ab 12 Jahren) auf der Vorderseite des Covers, das oftmals als sehr störend empfunden wird, hier ganz einfach und unkompliziert aus seinem unmittelbaren Blickfeld verschwinden lassen.
Sämtliche Bildinhalte kommen auf einer DVD-Silberscheibe in Farbe im Vollbildformat 4:3 zur Ansicht. Sie können aus einem animierten DVD-Menü heraus, wahlweise einzeln oder fortlaufend, angewählt werden und verfügen über eine Gesamtlaufzeit von 118 Minuten und 19 Sekunden (Hauptfilm) und 9 Minuten und 1 Sekunde (Bonus).
Das von der DVD gezeigte Bild vermag zwar mit ausreichend Kontrast und Schärfe zu überzeugen. Das Sehvergnügen wird hier aber leider durch eine, wie ich finde gravierende, nachträgliche Verschlimmbesserung des zur Ansicht kommenden Bildes beeinträchtigt.
Die MAZ-Vorlage aus dem Jahr 1977 liegt im Original eigentlich in einer ausreichend guten Bildqualität, ohne jeden Fehl und Tadel, vor. Beim Ansehen von der DVD laufen die auf elektronischem Weg produzierten Bilder nun alles in allem nicht mehr ganz so "rund" sondern, für meinen persönlichen Geschmack, eher etwas zu "flimmrig", "flatterig" und "zittrig". Sogar eine gewisse leichte "Holprigkeit" ist insbesondere bei Kameraschwenks und schnellen Kopfbewegungen zu beobachten. Als besonders störend empfindet man das ständige leichte "flimmern", "flattern" und "zittern" übrigens während der Einblendung des Abspanns der vom unteren zum oberen Bildrand "durchläuft".
Die Ursache dafür ist die Konvertierung vom originalen Interlace-Modus (Zeilensprungverfahren) in den Progressive-Scan-Modus (Vollbildverfahren). Hierbei werden jeweils zwei Halbbilder zu einem Vollbild vereinigt. Das Ergebnis ist dann nicht mehr eine Bildfrequenz von 50 Halbbildern pro Sekunde, sondern, wie beim Film, 25 Vollbilder pro Sekunde. Eine, wie ich finde, völlig unnötige Prozedur und Verschlimmbesserung, da die modernen Flachbildfernseher diese Umwandlung ja ohnehin selbstständig vornehmen.
Nach meiner persönlichen Beobachtung hat diese Unsitte, derartige Vorlagen jetzt fast nur noch in dieser Form auf DVD-Silberscheiben zu übernehmen, leider sehr zugenommen. Zumindest scheint dieses "Phänomen" nun vermehrt aufzutreten. In Bezug auf die Veröffentlichung der alten TV-Schätze mit Aufzeichnungen von Aufführungen aus dem Ohnsorg-Theater ist das allerdings besonders Schade. Denn bei den bisher auf den Markt gekommenen DVD-Editionen mit Ohnsorg-Klassikern ging es doch schließlich auch ohne diese sinnlose Konvertierung des Bildinhaltes.
Als einziges Bonusmaterial in bewegten Bildern wird eine Programmvorschau von insgesamt 9 Minuten und 1 Sekunde Lauflänge in Form einer kleinen Trailershow zu den Themen "Die große Heidi Kabel Kollektion: Bühnenklassiker und TV-Highlights" (2:46 min.), "Inas Nacht: Best Of Singen" (3:05 min.), "Inas Nacht: Best Of Sabbeln – Edition 1 bis 3" (1:42 min.) und "Neues aus Büttenwarder – Edition 4 bis 9" (1:23 min.), die ebenfalls auf DVD im Handel erhältlich sind, angeboten.
Weitere Möglichkeiten der Anwahl von Extras, wie die Verfügbarkeit deutscher Untertitel, welche für Hörgeschädigte Zuschauer nützlich und sinnvoll gewesen wären, besteht hier leider nicht. Als gedrucktes Bonusmaterial liegt dieser Veröffentlichung ein Booklet in Form eines Nachbaus des Original-Programmheftes zum Stück aus der Spielzeit des Ohnsorg-Theaters im Jahr 1977 bei.
Zum 20. Oktober 2017 wird diese DVD-Veröffentlichung im Handel verfügbar sein.
Für diese hier vorliegende Bewertung diente mir ein zur Verfügung gestelltes DVD-Rezensionsexemplar als Grundlage.

Tonbewertung:

Alle Ton, Sprach und Musikinhalte sind im Format Dolby Digital 2.0 Stereo vorhanden. Größere Mängel waren bezüglich der Tonqualität nicht festzustellen.

Gesamturteil:

Das Volksstück "Wenn du Geld hast" und dessen Aufführung durch das Ensemble des Hamburger Ohnsorg-Theaters hat in jedem Fall eine Bewertung mit 5 Sternen verdient. Damit hätte ich eigentlich auch gerne für diese DVD-Veröffentlichung der Studio Hamburg Enterprises GmbH eine uneingeschränkte Kaufempfehlung vergeben. Auf Grund des hier verfügbaren digital "verschlimmbesserten" Bildes möchte ich aber die Entscheidung, für oder gegen den Erwerb dieser Veröffentlichung, diesmal jedem interessierten Zuschauer selbst überlassen.


Die Toten vom Bodensee: Abgrundtief
Die Toten vom Bodensee: Abgrundtief
DVD ~ Matthias Koeberlin
Preis: EUR 12,99

5.0 von 5 Sternen Der fünfte Bodensee-Thriller, 13. Oktober 2017
Rezension bezieht sich auf: Die Toten vom Bodensee: Abgrundtief (DVD)
Die Toten vom Bodensee – Abgrundtief
Eine Deutsch-Österreichische Krimireihe
von Timo Berndt aus dem Jahr 2017
Personen und ihre Darsteller:
Micha Oberländer: Matthias Koeberlin
Hannah Zeiler: Nora von Waldstätten
Manfred Häusler: Cornelius Obonya
Thomas Komlatschek: Hary Prinz
Kim Oberländer: Inez Bjørg David
Luna Oberländer: Fiona Neumeier
Thomas Egger: Stefan Pohl
Joseph Malters: Johannes Krisch
Jasmin Häusler: Katharina Stemberger
Marie Häusler: Tamara Röske
Elisabeth Ludwig: Susi Stach
Peter Wolfahrt: Michael Kranz
u.a.
Drehbuch: Timo Berndt
Kamera: Jo Molitoris
Musik: Chris Bremus
Regie: Hannu Salonen
Eine Produktion der Rowboat Film- und Fernsehproduktion GmbH
in Koproduktion mit der Graf Filmproduktion GmbH
dem ZDF und dem ORF
© ZDF/ORF 2017
(Österreichische Erstausstrahlung - ORF: 16.03.2017)
(Deutsche Erstausstrahlung – ZDF: 02.10.2017)
Laufzeit: 88:48 min.

Inhalt:

Aus dem Bodensee wird die mit Eisenketten umschlungene Wachsleiche eines jungen Mädchens geborgen. Bei der Toten handelt es sich um Marie Häusler (Tamara Röske), die vor 15 Jahren spurlos verschwand.

Kurz vor ihrem 18. Geburtstag war das Mädchen mit dem Down-Syndrom plötzlich nicht mehr auffindbar. Die Umstände blieben mysteriös. Maries Eltern, Manfred (Cornelius Obonya) und Jasmin Häusler (Katharina Stemberger), haben das Verschwinden der geliebten Tochter nie verwunden.

Jetzt reißt der plötzliche Fund der Toten die alten Wunden wieder auf und polarisiert das Dorf, in dem Marie nicht von allen gemocht wurde.

Die Kommissare Micha Oberländer (Matthias Koeberlin) und Hanna Zeiler (Nora von Waldstätten übernehmen mit ihrem Team die Ermittlungen und wirbeln damit viel Staub in der scheinbar friedlichen Gemeinde auf. Dabei zwingen sie alle Beteiligten (auch sich selbst), zu dem behinderten Mädchen Stellung zu beziehen und bringen Stück für Stück ein düsteres Verbrechen ans Licht.
Dabei zeigt sich schnell, dass jemand unbedingt verhindern will, dass die Tat aufgeklärt wird. Denn während der Obduktion des toten Kindes wird Rechtsmediziner Thomas Egger (Stefan Pohl) brutal niedergeschlagen wobei ihm wichtiges Beweismaterial entwendet wird...

Rezension:

Zeiler und Oberländer sind nun, nach "Die Toten vom Bodensee" (2014), "Familiengeheimnis" (2015), "Stille Wasser" (2016) und "Die Braut" (2017), bereits in ihrem fünften gemeinsamen Fall nicht nur als Ermittler gefordert, sondern müssen sich weiterhin auch ihren ganz privaten Problemen stellen, die der Reihe ohnehin von Anbeginn eine Art roten Faden geben. Unter der Regie von Hannu Salonen gerät auch diese neue fünfte Episode "Abgrundtief" wieder atmosphärisch mindestens genauso gelungen wie das bereits bei der vierten unmittelbaren Vorgängerfolge "Die Braut" der Fall gewesen ist. Der Finne lebt seit vielen Jahren selbst am Bodensee und sorgt eindrucksvoll dafür, dass die Region (wie schon in "Die Braut") neben den beiden zentralen Figuren auch diesmal wieder die dritte Hauptrolle spielt. Merkmal vieler Arbeiten Salonens ist die suggestive Stimmung der Bilder; seinen Filmen ist regelmäßig anzusehen, dass er sich ausgiebig Gedanken über die optische Auflösung macht. Die Reihe und der Regisseur passen daher perfekt zusammen, denn die im Großraum Lindau/Bregenz entstandenen Krimis leben ganz wesentlich von einer gewissen Mystik, die Kameramann Jo Molitoris der Landschaft verleiht. Die Bildgestaltung erinnert doch sehr an skandinavische Krimis: Bei Salonen ist die Region eben kein Urlaubsparadies, sondern eher ein beklemmend-mystisch-düsterer Ort.
Matthias Koeberlin und Nora Waldstätten wirken als Team mittlerweile immer besser aufeinander eingespielt was natürlich nicht zuletzt der Serie selbst sondern vor allem auch uns als Zuschauer zu Gute kommt.
Ich mag zum Beispiel nach wie vor die herrlich brummige Art mit der Matthias Koeberlin seinen Micha Oberländer spielt. Die Biografie des von ihm verkörperten Charakters bereichert die Geschichte diesmal in ganz besonderer Hinsicht. Schließlich hat es ja seinen Grund, warum dem Kommissar Maries Schicksal besonders nahegeht. Timo Berndt, der seit "Stille Wasser" alle Drehbücher zu "Die Toten vom Bodensee" geschrieben hat, liefert in dieser fünften Folge auch die Erklärung dafür, warum Oberländer so vernarrt in seinen klapprigen VW-Bus ist. Nora Waldstätten vermag als Ermittlerin Hannah Zeiler ebenfalls wieder vollends zu überzeugen. Das massiv unterkühlte Auftreten der Österreicherin, der komplette Verzicht auf Mimik und ihr betont bleiches Antlitz bleiben nach wie vor ein wesentlicher Bestandteil ihrer Rolle. Das Kindheitstrauma von Zeiler, die als Kind bei einem Segelunfall ihre Eltern verloren und seither panische Angst vor dem See hat, sorgt auch in "Abgrundtief" wieder für das mystische, horizontale Erzählelement ihrer Figur. Entsprechende in blau gehaltene Erinnerungsfetzen sorgen dafür, dass Zeiler immer wieder aus ihrer seelischen Balance gerät, weshalb sich die Kriminalinspektorin mit einer ähnlichen Schutzschicht umgibt wie die Wachsleiche, mit der sie es in ihrem aktuellen Fall zu tun bekommt. Als "Wachsleichen" bezeichnet man übrigens gemeinhin Tote die selbst nach vielen Jahren noch so aussehen, als seien sie erst vor kurzem gestorben; übrigens kein Mysterium, sondern ein ganz normaler Vorgang, der immer dann eintritt, wenn ein Leichnam nicht verwesen kann, weil der dazu nötige Sauerstoff fehlt. Die Hautfette bilden dann eine wachsähnliche Schicht (daher auch die Bezeichnung "Wachsleiche").
Neben den beiden Hauptdarstellern schaffen es aus meiner Sicht auch die überzeugenden Leistungen aller anderen an dieser Produktion beteiligten Schauspieler stark zu beeindrucken.
Ansonsten funktioniert "Abgrundtief" natürlich nach dem altbekannten üblichen Krimischema "Irgendwer wird’s schon gewesen sein", weshalb das Ermittlerduo schließlich sogar den ehemaligen Kollegen Joseph Malters (Johannes Krisch) verdächtigt, dem der Fall selbst nach der Auflösung der Soko Marie noch jahrelang keine Ruhe gelassen hat. Immerhin gibt es ein spannendes Finale, wenn auch mit bitterem Ausgang, und am Schluss setzen Drehbuchautor Timo Berndt und Regisseur Hannu Salonen sogar noch eins drauf, indem sie Zeiler für einen gemeinen Cliffhanger in eigener Sache sorgen lassen.
Das allein ist schon ein untrügliches Indiz dafür das es wohl auf jeden Fall mit mindestens zwei neuen spannenden Fällen (Folge 6 und 7) aus der Krimireihe "Die Toten vom Bodensee" weiter gehen wird. Was eigentlich auch kein großes Wunder darstellt. Denn schließlich können ja 6,92 Millionen deutsche und 8,11 Millionen österreichische Fernsehzuschauer, die diese Folge bei der Erstausstrahlung in ihren jeweiligen Ländern (Österreich im März 2017 und Deutschland im Oktober 2017) gesehen haben, nicht völlig irren.
Die Dreharbeiten zu den Folgen 6 und 7 wurden jedenfalls am 29. Juni 2017 beendet, nachdem Matthias Koeberlin und Nora Waldstätten als Ermittlerduo Micha Oberländer und Hannah Zeiler, von April bis Juni, am Bodensee und Umgebung erneut wieder auf Verbrecherjagd gegangen sind.
"Die Toten vom Bodensee" bleiben damit anscheinend auch weiterhin auf Erfolgskurs.

Bildbewertung:

Diese zum 06. Oktober 2017 erschienene DVD der Studio Hamburg Enterprises GmbH präsentiert mit "Abgrundtief" den fünften Fall der Krimireihe "Die Toten vom Bodensee". Die Gesamtlaufzeit beträgt 88:48 Minuten + ca. 7 Minuten Bonusmaterial. Diese Veröffentlichung im Amaray Case verfügt über ein Wendecover. Das heißt also dass jeder, der das oftmals ungeliebte und übergroße FSK-Logo (Altersfreigabe ab 12 Jahren) auf der Vorderseite als störend empfindet, hier ganz einfach und unkompliziert aus seinem unmittelbaren Blickfeld verschwinden lassen kann.
Sämtliche Bildinhalte liegen in Farbe im Format 16:9 vor. Das DVD-Menü bietet einzig die Möglichkeit den Hauptfilm und eine Trailershow anzuwählen. Eine weitere Auswahl, wie die Anwahl von Untertiteln, ist nicht möglich da leider nicht vorhanden. Über die Bildqualität muss man nicht wirklich viele Worte verlieren, da es sich hier um eine heutige, moderne, aktuelle TV-Produktion handelt. Das von der Silberscheibe zur Ansicht kommende Bild zeigt sich auf dem aktuellen Stand der Technik. Über den Schirm des Fachbildfernsehers werden sämtliche Inhalte scharf, kontrastreich und fein aufgelöst, wiedergegeben.

Tonbewertung:

Was für die Qualität des Bildes gilt, das gilt natürlich auch für den Ton. Der bleibt in Dolby Digital 2.0 Stereo zu jeder Sekunde sauber und klar verständlich abhörbar.
Als Bonusmaterial bietet diese DVD-Veröffentlichung, neben dem Hauptfilm, eine 6 Minuten und 43 Sekunden lange Trailershow zu den Themen "Die Toten vom Bodensee" (1:46 min.), "Kommissarin Heller - Folgen 4 bis 7: Schattenriss / Hitzschlag / Nachtgang / Verdeckte Spuren" (1:45min.), "Nord-Nord-Mord" (1:20 min.) und "Die Nele Neuhaus-Collection: Die unbeliebte Frau, Schneewittchen muss sterben, Mordsfreunde, Tiefe Wunden, Wer Wind sät und Böser Wolf" (1:55 min.) an.

Gesamturteil:

Wer sich für den Erwerb der DVD "Die Toten vom Bodensee - Abgrundtief" entscheidet, den erwartet sehens- und empfehlenswerte Krimiunterhaltung aus deutsch-österreichischer Gemeinschaftsproduktion die einen solide inszenierten Kriminalfilm mit spannend erzählter Story zu bieten hat. Freunde guter Krimis ohne sinnlose Gewalt und Actionszenen, dafür aber mit einer großen Portion Mystik und reichlich düsterem Flair, sind und bleiben hier also genau richtig.


Guten Morgen, du Schöne (DDR TV-Archiv)
Guten Morgen, du Schöne (DDR TV-Archiv)
DVD ~ Barbara Dittus
Preis: EUR 18,99

5.0 von 5 Sternen Eine besondere Rarität aus dem DDR TV-Archiv, 13. Oktober 2017
Guten Morgen, du Schöne - Frauen erzählen ihre Geschichte
Filme des Deutschen Fernsehfunks (DFF)
in sieben Folgen aus den Jahren 1978, 1979 und 1980
nach dem gleichnamigen Roman von Maxie Wander
Eine Produktion des Deutschen Fernsehfunks (DFF)
©+℗ DFF 1978 (1990), 1979, 1980

Inhalt:

Die Schriftstellerin Maxie Wander interviewte Frauen mit ganz unterschiedlichen Berufen, Bildungsvoraussetzungen und aus mehreren Generationen. Entsprechend ihrer individuellen Lebenssituation und ganz persönlicher Erfahrungen reflektieren sie ganz subjektiv Ansichten und Einsichten. Es entstanden Lebensporträts, in denen Sehnsüchte, Reifeprozesse auf Basis von Erfahrungen und Wege zur Selbstverwirklichung aufgezeigt wurden. Als ihr Buch 1977 erschien, war es sowohl in der DDR als auch in der Bundesrepublik sehr erfolgreich. In insgesamt sieben jeweils ca. 30ig-minütigen Fernsehfilmen werden die von Maxie Wander befragten Frauen von prominenten Schauspielerinnen dargestellt.

Folge 1: Guten Morgen, du Schöne - Frauen erzählen ihre Geschichte:
Ein Gedankenaustausch zwischen Susanne, Gudrun und Angela
mit: Frauke Poolmann als Susanne, Elke Drechsler als Gudrun und Christine Reinhold als Angela
Regie: Hans-Werner Honert
Produktion: 1978
(DFF-Erstsendung: 24.06.1990, Laufzeit: 38:04 min.)

Folge 2: Guten Morgen, du Schöne - Frauen erzählen ihre Geschichte:
Ich bin wer: Doris
mit: Barbara Dittus als Doris
Musik: Arndt Bause und Jürgen Walter
Regie: Vera Loebner
(DFF-Erstsendung: 11.11.1979, Laufzeit: 29:44 min.)

Folge 3: Guten Morgen, du Schöne - Frauen erzählen ihre Geschichte:
Brot und Kaviar: Steffi
mit: Walfriede Schmitt als Steffi
Musik: Arndt Bause und Jürgen Walter
Regie: Vera Loebner
(DFF-Erstsendung: 18.11.1979, Laufzeit: 26:20 min.)

Folge 4: Guten Morgen, du Schöne - Frauen erzählen ihre Geschichte:
Schaut her, hier ist auch eine!: Barbara
mit: Simone Frost als Barbara
Musik: Arndt Bause und Jürgen Walter
Regie: Vera Loebner
(DFF-Erstsendung: 25.11.1979, Laufzeit: 27:41 min.)

Folge 5: Guten Morgen, du Schöne - Frauen erzählen ihre Geschichte:
Rosi, Sekretärin, 36 Jahre
mit: Jutta Wachowiak als Rosi
Regie: Thomas Langhoff
(DFF-Erstsendung: 16.03.1980, Laufzeit: 29:03 min.)

Folge 6: Guten Morgen, du Schöne - Frauen erzählen ihre Geschichte:
Ute, Datenverarbeiterin, 23 Jahre
mit: Ruth Reinecke als Ute
Regie: Thomas Langhoff
(DFF-Erstsendung: 30.03.1980, Laufzeit: 24:29 min.)

Folge 7: Guten Morgen, du Schöne - Frauen erzählen ihre Geschichte:
Julia, Rentnerin, 82 Jahre
mit: Lotte Loebinger als Julia
und Jürgen Gosch als Zuhörer
Regie: Thomas Langhoff
(DFF-Erstsendung: 05.04.1980, Laufzeit: 32:27 min.)

Hintergrund:

Der Deutsche Fernsehfunk (DFF) bzw. Fernsehen der DDR produzierte auf Grundlage von Maxie Wanders literarischer Vorlage ursprünglich insgesamt neun Fernsehfilme, wobei die ersten drei Folgen aus dem Jahr 1978, die unter der Regie von Hans-Werner Honert entstanden waren, ein Aufführungsverbot erhielten. Die SED-Medienzensur rechtfertigte dieses Verbot vor allem mit dem Argument, dass drei junge Frauen rückhaltlos ihre Träume, Hoffnungen, Zweifel und Ängste offenbarten, und untersagte damit zunächst die Aufführung mit sofortiger Wirkung. Das Rohmaterial sollte allerdings bis zu einer endgültigen Entscheidung über dessen Schicksal im Archiv eingelagert werden. Erst nach der Wende gestaltete 1990 Hans-Werner Honert, in Zusammenarbeit mit jener Schnittmeisterin die das Rohmaterial über die Jahre verwahrt hatte, daraus einen völlig neuen Einzelfilm der, unter dem Titel: "Guten Morgen, du Schöne: Ein Gedankenaustausch", am 24. Juni 1990 seine TV-Premiere erleben konnte. Die anderen sechs Folgen (drei Folgen von Regisseurin Vera Loebner und drei Folgen von Regisseur Thomas Langhoff) kamen dagegen seinerzeit ohne jeden Vorbehalt durch die Medienkontrolle und wurden damit bereits 1979 und 1980 ausgestrahlt.

Rezension:

Welches Anliegen Maxie Wander mit "Guten Morgen, du Schöne" vermitteln wollte erklärte die Autorin selbst einmal mit den folgenden Worten:
"Wir suchen nach neuen Lebensweisen, im Privaten und in der Gesellschaft. Nicht gegen die Männer können wir uns emanzipieren, sondern nur in der Auseinandersetzung mit ihnen. Geht es doch um die menschliche Emanzipation überhaupt."
"Guten Morgen, du Schöne - Protokolle nach Tonband", in dem die am 03. Januar 1933 in Wien geborene Maxie Wander Frauen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Alters über ihre Alltagserfahrungen, Befindlichkeiten und Wünsche sprechen lässt, zählt zweifellos wohl zu ihrem bedeutendsten literarischen Werk. Das Vorwort für die westdeutsche Ausgabe von "Guten Morgen, du Schöne" schrieb Christa Wolf; das später auch in die DDR-Ausgaben aufgenommen wurde. Das Buch war vor allem in der DDR, aber auch in der Bundesrepublik erfolgreich und erfuhr zahlreiche Auflagen.
"Guten Morgen, du Schöne" lässt sich als Erweiterung der reinen Protokollliteratur einordnen. Das Genre der Protokollliteratur oder auch Dokumentarliteratur, wurde durch Wander in der DDR populär. Im Gegensatz zu einer reinen und nüchternen Dokumentation verwebt Wander darin eigene literarische Nuancen in die essayhaft formulierten Stücke. Das heißt, sie notiert das Gesagte nicht 1:1, sondern findet noch weitere Ebenen der Beschreibung: "Die ursprünglichen Protokolle sind zu Porträts verdichtet, die Autorin adaptiert den Gestus, Soziolekt und Ton der Befragten und reichert ihn mit dem Bild an, das sie sich selbst von der Gesprächspartnerin und deren sozialer Situation gemacht hat. Aus der Tonbandmitschrift wird Literatur." So zumindest erklärt Christa Wolf in ihrem Vorwort zum Buch den Begriff Protokoll- bzw. Dokumentarliteratur und schreibt weiter: "Dieses Buch war seiner Autorin wichtig, aber die Arbeit an ihm war ihr wichtiger. Und an diesen Texten ist wahrhaft gearbeitet worden. Niemand soll meinen, hier werde ihm eine mechanische Abschrift vorgesetzt, Material, Rohstoff. Maxie Wander hat ausgewählt, gekürzt, zusammengefasst, umgestellt, hinzu geschrieben, Akzente gesetzt, komponiert, geordnet - niemals aber verfälscht."
Maxie Wander erkrankte im Jahr 1976 an Krebs und ist an dessen Folgen am 21. November 1977 in Potsdam verstorben. Im Januar 1977 sagte sie dazu, wissend um ihren Gesundheitszustand, in einem Interview folgendes: "Ich lebe viel intensiver und dankbarer, seitdem ich weiß, daß ich vielleicht bald sterben könnte, daß Leben gar nicht so selbstverständlich ist und jederzeit abrufbar."
In Kleinmachnow, Berlin-Hellersdorf, Dresden und Potsdam erinnert jeweils eine Straße mit ihrem Namen an die Schriftstellerin.

Bildbewertung:

Diese zum 29. September 2017 erschienene DVD-Veröffentlichung der Studio Hamburg Enterprises GmbH bietet, unter der Marke "DDR TV-Archiv", ein Wiedersehen mit dem siebenteiligen Fernsehfilm "Guten Morgen, du Schöne - Frauen erzählen ihre Geschichte " aus den Jahren 1978 (1990), 1979, 1980 und kommt in einem stabilen Amaray Case daher. Sie verfügt über kein Wendecover. Das heißt also, wer das oftmals ungeliebte und übergroße FSK-Logo (Altersfreigabe ab 0 Jahren) auf der Vorderseite als störend empfindet, kann dies hier leider nicht einfach und unkompliziert aus seinem unmittelbaren Blickfeld verschwinden lassen. Die linke Hälfte der Cover-Rückseite enthält stattdessen zu allen sieben Folgen die Angaben zu Cast und Crew und die rechte Hälfte zeigt insgesamt 16 kleine Mini-Bilder zu weiteren DVD-Veröffentlichungen aus der Reihe "DDR TV-Archiv". Weiteres gedrucktes Bonusmaterial wie Booklet oder Einleger liegen leider nicht bei. Sämtliche Bildinhalte kommen auf einer DVD-Silberscheibe in Farbe im Vollbildformat 4:3 zur Ansicht. Sie können aus einem animierten DVD-Menü heraus, wahlweise einzeln oder fortlaufend, angewählt werden und verfügen über eine Gesamtlaufzeit von ca. 207 Minuten. Das von der DVD gezeigte Bild vermag zwar mit ausreichend Kontrast und Schärfe zu überzeugen. Aber: Durch die lange Lagerung des filmischen Rohmaterials aus dem Jahr 1978 (immerhin 11 Jahre bis zur sendefähigen Fertigstellung im Jahr 1990), hat natürlich insbesondere dessen technische Qualität stark gelitten. Es wurde 1990 zwecks endgültiger Endfertigung auf MAZ-Videomaterial überspielt und elektronisch per Videoschnittverfahren bearbeitet. Damit kann die Bildqualität dieses Beitrags, auch innerhalb dieser DVD-Veröffentlichung, heute leider nur in jener technisch unzureichenden Form wiedergegeben werden wie sie damals vom filmischen Rohmaterial auf MAZ-Videoband übernommen werden konnte. Die drei MAZ-Vorlagen der Folgen 2 bis 4 aus dem Jahr 1979 liegen im Original eigentlich in einer ausreichend guten Bildqualität vor. Da aber offenbar derartige Vorlagen, nach meiner persönlichen Beobachtung zunehmend immer öfters und immer wieder, nur mit einer Verschlimmbesserung in eine solche DVD-Veröffentlichung übernommen werden, ist es natürlich leider auch hier wieder der Fall. Beim Ansehen von der DVD laufen die auf elektronischem Weg produzierten Bilder nun alles in allem nicht mehr ganz so "rund" sondern, für meinen persönlichen Geschmack, eher etwas zu "flimmrig", "flatterig" und "holprig". Die Ursache dafür ist die Konvertierung vom originalen Interlace-Modus (Zeilensprungverfahren) in den Progressive-Scan-Modus (Vollbildverfahren). Hierbei werden jeweils zwei Halbbilder zu einem Vollbild vereinigt. Das Ergebnis ist dann nicht mehr eine Bildfrequenz von 50 Halbbildern pro Sekunde, sondern, wie beim Film, 25 Vollbilder pro Sekunde. Eine, wie ich finde völlig unnötige Prozedur und Verschlimmbesserung, da die modernen Flachbildfernseher diese Umwandlung ja ohnehin selbstständig vornehmen. Die Folgen 5 bis 7 aus dem Jahr 1980 wurden auf 16-mm-Filmmaterial produziert. Das von der DVD gezeigte Bild dieser drei Beiträge überzeugt mich durch seine klare und frische Farbqualität, ausreichend Kontrast und Schärfe und gibt damit keinerlei Anlass zu weiterer Kritik. Für Hörgeschädigte Zuschauer existiert leider keine Möglichkeit geeignete Untertitel in deutscher Sprache anzuwählen. Als einziges Bonusmaterial ist eine Programmvorschau von insgesamt 3 Minuten und 13 Sekunden Lauflänge mit einer kleinen Trailershow zu den Themen "Frauenbilder - Theodor Fontane: Mathilde Möhring, Stine, Melanie van der Straaten, Schach von Wuthenow, Frau Jenny Treibel, Franziska, Effi Briest" (1:31 min.) und "Die Frauen der Wardins" (1:45 min.), die ebenfalls unter der Marke "DDR TV-Archiv" auf DVD im Handel erhältlich sind, verfügbar.

Tonbewertung:

Alle Ton, Sprach und Musikinhalte sind im Format Dolby Digital 2.0 Stereo vorhanden. Größere Mängel waren bezüglich der Tonqualität nicht festzustellen.

Gesamturteil:

Studio Hamburg und rbb media haben hier in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Rundfunkarchiv (DRA) ein Produkt auf den Markt gebracht, das ohne jeden Zweifel seine Käufer finden wird. Sicher werden das allgemein zunächst all jene sein welche die literarische Vorlage der Autorin Maxie Wander bereits kennen oder die sich mittlerweile ohnehin für die DVD-Veröffentlichungen aus der Reihe "DDR TV-Archiv" interessieren. Möglicherweise kommt hierdurch aber auch noch der eine oder andere neue Zuschauer hinzu.

Fazit:

Eine empfehlenswerte und interessante DVD-Veröffentlichung die sicherlich ihr Publikum finden wird und sollte.


Alchimisten (DDR TV-Archiv)
Alchimisten (DDR TV-Archiv)
DVD ~ Hannjo Hasse
Wird angeboten von rezone
Preis: EUR 12,89

5.0 von 5 Sternen Ein fast vergessener Gegenwartsfilm aus dem DDR TV-Archiv, 11. Oktober 2017
Rezension bezieht sich auf: Alchimisten (DDR TV-Archiv) (DVD)
Alchimisten
Film des Deutschen Fernsehfunks (DFF)
in zwei Teilen aus dem Jahr 1968
nach dem gleichnamigen Roman
von Eduard Klein
1. und 2. Teil
Drehbuch: Wolfgang Luderer
Personen und ihre Darsteller:
Kurt Herbell: Hannjo Hasse
Jutta Abel: Angelika Domröse
Franke: Harry Hindemith
Renz: Heinz Behrens
Thalheim: Hans Hardt-Hardtloff
Gerhard: Rudolf Ulrich
Goliath: Ernst-Georg Schwill
Dr. Bomann: Herwart Grosse
Frau Bomann: Maria Rouvel
Etters: Klaus Piontek
Meister: Wolfgang Luderer
Otto: Jurij Kramer
Achim: Michael Narloch
Unruh: Walter Richter-Reinick
Joseph: Fred Mahr
Renate: Gerlind Ahnert
und andere
Szenarium: Klaus Jörn
Dramaturgie: Christian Vetter
Produktionsleitung: Adolf Fischer
Regie: Wolfgang Luderer
Hergestellt im DEFA-Studio für Spielfilme, Berlin
©+℗ DFF und DEFA 1968
(DFF-Erstsendung: 1. Teil: 10.11.1968, Laufzeit: 74:36 min.)
(DFF-Erstsendung: 2. Teil: 12.11.1968, Laufzeit: 60:46 min.)

Inhalt:

Als der neue SED-Parteisekretär Kurt Herbell (Hannjo Hasse) im neuen Betrieb seine Arbeit aufnimmt, möchte er frei nach dem Motto "Neue Besen kehren gut", am liebsten gleich und sofort sämtliche bisher reibungslos funktionierenden und eingespielten Produktionsabläufe auf den Kopf stellen. Das er sich mit seiner Art von "Radikalkur" keine Freunde macht, und sich damit den Unmut aller anderen Kollegen zuzieht, ist ihm anscheinend völlig egal. Denn Herbell ist von seinem Wesen her ein Mensch, der niemals den Weg des geringsten Widerstandes geht, sondern sich generell gegen eine Mehrheit stellt, wenn er glaubt, dass seine Einschätzung der Dinge richtig ist. Deshalb lautet seine Devise: Andere in die Verantwortung einzubeziehen heißt nicht, sie aus der Hand zu geben. Das gilt für ihn im besonderen auch für die Chemikerin Jutta Abel (Angelika Domröse).
Indem er die Republikflucht eines Wissenschaftlers im festen Glauben an dessen Loyalität ermöglicht und einem ehemaligen "Grenzgänger" blindes Vertrauen entgegenbringt, begeht er Fehler, die nicht einfach zu entschuldigen sind. Und es kommt darüber hinaus immer wieder zu diversen Konflikten und Meinungsverschiedenheiten mit dem gestandenen Betriebsleiter Franke (Harry Hindemith) ...

Rezension:

Wer in den ersten Minuten des ersten Teils der "Alchimisten" den folgenden kleinen Dialog zwischen Herbell und Franke verfolgt, der könnte annehmen, dass es sich hierbei allein um einen reinen Propaganda-Film handelt, der als einziges Anliegen zum Ziel hat, nur ein weiteres Mal den 8 Jahre zuvor (von der Entstehungszeit des Zweiteilers im Jahr 1968 aus gesehen) am 13. August 1961 erfolgten Bau der Berliner Mauer zu rechtfertigen:
Herbell: "Seit einer Woche redet die ganze Welt davon. Und so sieht das also aus."
Franke: "Sie haben ihre Sache gut gemacht!" (Mit "Sie" sind die DDR-Kampftruppen gemeint.) "Jetzt müssen wir unsere mindestens ebenso gut machen. Es läuft nicht immer alles so glatt ab."
Herbell: "Die da Drüben provozieren?"
Franke: "Ja, Lautsprecher, Steine und manchmal gibt's auch Feuerwerk! Du hast dir schon ein Datum ausgesucht um nach Berlin zu kommen."
Herbell: "Ausgesucht ist gut. Trotzdem! Es sieht alles viel alltäglicher aus, als man es sich vorstellt."
Franke: "Was du da draußen siehst ist nicht das Entscheidende. Die gesicherte Grenze gibt uns eine Menge Möglichkeiten. Wir können besser arbeiten. Stabiler und Großzügiger!"
Herbell: "Eine große Chance!"
Franke: "16 Jahre haben wir alles offen gehalten für eine demokratische Entwicklung. Nicht nur bei uns. In ganz Deutschland!
Und was hat es uns gekostet?
Sie haben uns ausgeplündert, provoziert, uns Menschen, Ideen, Erfahrungen und Patente gestohlen!
Trotz alledem! Wir haben unseren Staat aufgebaut! Wir haben die Möglichkeit errungen ihn unantastbar zu machen!"
Herbell: "16 Jahre Mut zur Geduld."
Franke: "Deswegen konnten wir vieles in einer Nacht lösen. Aber es gibt immer neue Schwierigkeiten. Dein neuer Betrieb, zum Beispiel, hat viel Material aus Westdeutschland bekommen. Jetzt haben sie die Lieferungen eingestellt!"
Herbell: "Na und!?"
Franke: "Na der große Bruder ist eingesprungen!"
Allgemein werden wohl Äußerungen wie diese, zumindest bei der überwiegenden Mehrheit der damaligen Fernsehzuschauer, sicher nicht so gut angekommen sein, wie es auch allgemein bei einer Vielzahl von Menschen generell nie sehr gut ankam, wenn von östlicher Seite gegen den Westen gewettert wurde und die gegen den politischen "Klassenfeind" gerichteten Argumente zugespitzt wurden, anstatt die eigenen Probleme zu benennen. Denn eigentlich hatte niemand große Lust darauf sich freiwillig derart offenkundig belehren zu lassen, so das man seine eigene Meinung durch eine andere, bereits vorgefertigte, ersetzt bekam.
Aber weit gefehlt. Der Bau der Berliner Mauer, bzw. die "Sicherung der Staatsgrenze der DDR zu Berlin (West)", wie das Ereignis im offiziellen DDR-Sprachgebrauch genannt wurde, bildet im Grunde nur den Aufhänger für ein anderes Anliegen des Films. Denn nicht wenige Künstler und andere Menschen waren damals der Meinung, das man sich nun, da man ja jetzt quasi "unter sich" sei, sich nun auch gegenseitig die Meinung sagen und schonungslos auch Fehler in der bisherigen Entwicklung benennen dürfe. Ein Anliegen das sicher auch die Macher dieses zweiteiligen Fernsehfilms im Sinn und vor Augen hatten. Wohl wissend das erst zwei Jahre zuvor, im Jahr 1966, ein ganzer Jahrgang von DEFA-Filmen wie "Spur der Steine" oder "Das Kaninchen bin ich", die sich mit der selben Thematik beschäftigten, verboten wurden und im Grunde erst nach der "Wende 1989" wieder aus der Versenkung hervorgeholt und öffentlich aufgeführt werden konnten.
"Alchimisten" war zunächst ein Gegenwartsroman der damaligen Zeit von Eduard Klein über den Kampf eines Parteisekretärs in einer Berliner Fabrik um die Zustimmung der Mitarbeiter für den technischen Fortschritt.
Frei nach dem Motto "Die Partei, die Partei, die hat immer recht!", also dem Motto jener Partei die er als Parteisekretär zu vertreten hat, verfolgt er Kompromisslos dieses Ziel. Der zweiteiler schildert Herbell einerseits als Parteisekretär der Hart und Konsequent die Linie und die Ideologie "seiner" Partei zu vertreten und umzusetzen hat, andererseits aber auch den Menschen dahinter. Einen Menschen der nicht frei von menschlichen Fehlern ist und damit in letzter Konsequenz auch anfällig ist für Fehlentscheidungen.
Dadurch gibt es am Ende des Films auf keiner Seite wirklich einen echten Gewinner und damit im Grunde keine Seite die mit ihren Ansichten und Meinungen die absolute Oberhand behält und das Recht, als einzige die Zusammenhänge richtig zu sehen, für sich in Anspruch nehmen kann. Oder um es anders auszudrücken: Die Wahrheit liegt oftmals genau in der Mitte. Genauso wie die "Alchimisten" sollte damals, nach Meinung des an diesem Film beteiligten Szeneristen Klaus Jörn, ein realitätsnaher Film aussehen. Seiner Ansicht nach sollte das in den "Alchimisten" geschilderte Problem der Konfliktsituation "im Zusammenhang mit der Selbstverwirklichung des Menschen in unserer Zeit", also der damaligen Zeit, gesehen werden. "Der Spielraum für Konflikte dieser Art", so Jörn im Interview mit der Programmzeitschrift "FF-Dabei" Nr. 45/1968 an anderer Stelle weiter, "wird immer mehr an Bedeutung gewinnen. Wir haben eben erst begonnen, ihn auszumessen."
Zweifellos besaßen die "Alchimisten", aus Sicht damaliger Zensurbeauftragter, nicht ganz jene Explosivität und Sprengkraft wie beispielsweise, die heute wesentlich prominenteren und bekannteren Filme, "Spur der Steine" oder "Das Kaninchen bin ich". Denn ein direkt ausgesprochenes und verhängtes Aufführungs- und Spielverbot ereilte die "Alchimisten" in diesem Sinne nie. Trotzdem wurden die beiden Teile des Fernsehfilms nach ihrer Erstausstrahlung am 10.11.1968 und 12.11.1968 im Abendprogramm jeweils nur noch einmal am 11.11.1968 und 13.11.1968 im Vormittagsprogramm wiederholt.
Anschließend verschwand diese Produktion im Grunde bis zum Zeitpunkt ihrer jetzigen DVD-Veröffentlichung in den Tiefen des TV-Archivs, durch die aber, zumindest jeder potentielle und interessierte heutige Zuschauer die Gelegenheit bekommt, sich sein ganz eigenes und individuelles Bild von den "Alchimisten" zu machen.

Bildbewertung:

Diese zum 22. September 2017 erschienene DVD-Veröffentlichung der Studio Hamburg Enterprises GmbH bietet, unter der Marke "DDR TV-Archiv", ein Wiedersehen mit der kompletten und ungekürzten Originalfassung des zweiteiligen Fernsehfilms "Alchimisten" aus dem Jahr 1968 und kommt in einem stabilen Amaray Case daher. Sie verfügt über kein Wendecover. Das heißt also, wer das oftmals ungeliebte und übergroße FSK-Logo (Altersfreigabe ab 0 Jahren) auf der Vorderseite als störend empfindet, kann dies hier leider nicht einfach und unkompliziert aus seinem unmittelbaren Blickfeld verschwinden lassen. Die linke Hälfte der Cover-Rückseite enthält stattdessen die Angaben zu Cast und Crew und die rechte Hälfte zeigt insgesamt 16 kleine Mini-Bilder zu weiteren DVD-Veröffentlichungen aus der Reihe "DDR TV-Archiv". Weiteres gedrucktes Bonusmaterial wie Booklet oder Einleger liegen leider nicht bei. Sämtliche Bildinhalte kommen auf einer DVD-Silberscheibe in schwarz/weiß im Vollbildformat 4:3 zur Ansicht. Sie können aus einem animierten DVD-Menü heraus, wahlweise einzeln oder fortlaufend, angewählt werden und verfügen über eine Gesamtlaufzeit von ca. 136 Minuten. Das von der DVD gezeigte Bild vermag zwar mit ausreichend Kontrast und Schärfe zu überzeugen. Nur vereinzelt treten immer mal wieder kleinere Mängel in Erscheinung die aber, vor dem Hintergrund das man es hier mit einer doch immerhin auch schon fast 50 Jahre alte TV-Produktion (vom Zeitpunkt der DVD-Erstveröffentlichung im September 2017 her gesehen) zu tun bekommt, in Kauf genommen werden können. Für Hörgeschädigte Zuschauer existiert leider keine Möglichkeit geeignete Untertitel in deutscher Sprache anzuwählen. Als einziges Bonusmaterial ist eine Programmvorschau von insgesamt 4 Minuten und 36 Sekunden Lauflänge mit einer kleinen Trailershow zu den Themen "Rendezvous mit unbekannt" (0:48 min.), "Harras, der Polizeihund" (0:47 min.), "Geschlossene Gesellschaft" (1:25 min) und "Das Puppenheim von Pinnow" (1:36 min.), die ebenfalls unter der Marke "DDR TV-Archiv" auf DVD im Handel erhältlich sind, verfügbar.

Tonbewertung:

Alle Ton, Sprach und Musikinhalte sind im Format Dolby Digital 2.0 vorhanden.
Größere Mängel waren bezüglich der Tonqualität nicht festzustellen.

Gesamturteil:

Studio Hamburg und rbb media haben hier in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Rundfunkarchiv (DRA) ein Produkt auf den Markt gebracht, das ohne jeden Zweifel seine Käufer finden wird. Sicher werden das allgemein zunächst all jene sein die sich mittlerweile ohnehin für die DVD-Veröffentlichungen aus der Reihe "DDR TV-Archiv" interessieren. Möglicherweise kommt hierdurch aber auch noch der eine oder andere neue Zuschauer hinzu.

Fazit:

Ein empfehlenswerter und interessanter Film der ohne jeden Zweifel sein Publikum finden wird und sollte.


Tuscany Charms Sterling Silver A Cube Bead
Tuscany Charms Sterling Silver A Cube Bead
Preis: EUR 17,39

5.0 von 5 Sternen Niedliches Design, 10. Oktober 2017
Rezension bezieht sich auf: Tuscany Charms Sterling Silver (Schmuck)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Charm von Tuscany ist ein Würfel der stolze Maße von 6x8x8 mm hat. Er ist sehr gut verarbeitet, das A ist sehr gut zu erkennen.
Meine Tochter wollte ihn mit dem Pandora Armband kombinieren, leider passt der Charm nicht darauf, die Löcher sind zu klein gehalten. Im gegensatz zu den Pandora Charms ist das Preisleistungsverhältnis gut. Es gibt aber noch eine andere Firma "Soulfeel" die passen auf die Pandoraarmbänder drauf und sind vom Preis her auch sehr angenehm.
Wer ein passendes Armband hat, kann auf Tuscany zurück greifen.


Raphaela by Brax Damen Slim Jeanshose 10-6220 Pamina, Gr. W32/L32 (Herstellergröße: 42), Blau (STONED 25)
Raphaela by Brax Damen Slim Jeanshose 10-6220 Pamina, Gr. W32/L32 (Herstellergröße: 42), Blau (STONED 25)
Preis: EUR 99,95

5.0 von 5 Sternen Sehr schön geschnitten..., 10. Oktober 2017
Rezension bezieht sich auf: Raphaela by Brax Damen Jeanshose (Textilien)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Zur erst will ich mal etwas über das Material los werden. Die Hose fühlt sich sehr weich an und ist am Körper (wie von der Testerin berichtet) wie eine zweite Haut, da ist ja am wichtigsten bei bequemen Jeans.
78% Baumwolle, 18% Polyester, 4% Elasthan sind enthalten.
Die Verarbeitung ist top, was man von der Preisleistung auch erwarten kann.
Die Farbe ist ein schönes dunkleres Jeansblau.
Die Länge fällt er wie eine 34er länger aus, also kurze Damen müssten sich diese Hose umnähen lassen.
Die Größe 32, fällt er wie eine 33 aus.
Also rate ich das man lieber eine Nummer kleiner bestellen sollte bei diesem Modell.


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