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Rezensionen verfasst von
KleineMonii

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Grundgütiger: Roman
Grundgütiger: Roman
von Michael Wall
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,77

4.0 von 5 Sternen Grundgütiger!, 17. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grundgütiger: Roman (Taschenbuch)
Mark Ritter arbeitet als Sicherheitsmann in einem Hotel und erzählt von sich, seiner Arbeit und seinem bisherigen Leben.

"Grundgütiger" ist eine tolle Geschichte und hat mir viel besser gefallen, als ich anfangs vermutet hätte. Die Erzählungen aus Mark's Alltag bei der Arbeit sind keinesfalls langweilig, wie man vermuten könnte. Er erzählt oft von der Nachtschicht, was ich immer sehr interessant fand und es sind auch einige sehr lustige, skurrile und krasse Dinge passiert, mit denen er umgehen musste. Auch die Beziehung zu seiner Kollegin Sandra, in die er heimlich verliebt ist und die ihn aber für schwul hält, war schön zu lesen. Eine andere Sache, der mir immer wieder ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert hat, waren Mark's Streitereien mit seiner alten Nachbarin. Auch die Rückblicke in Mark's Vergangenheit fand ich gut, weil man auf diese Weise viel über Jobsuche, die erste eigene Wohnung und andere Themen des Erwachsenwerdens erfahren hat.

Ein sehr tolles und interessantes Buch, bei dem leider nicht das gesamte Potenzial ausgeschöpft wurde, das mich aber trotzdem begeistert hat. 4 Sterne!


Schnucken gucken: Roman
Schnucken gucken: Roman
von Andrea Hackenberg
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Eine tolle Mischung!, 17. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Schnucken gucken: Roman (Taschenbuch)
Billi Sander ist vor einigen Jahren aus dem beschaulichen Örtchen Grümmstein nach Berlin gezogen um ihre Karriere als investigative Journalistin voranzutreiben. Das war ihr ganz recht, denn als überzeugte Umweltaktivistin ist sie dauernd auf der Flucht vor dem Gesetz und außerdem wollte sie die Ablehnung der lokalen Zeitung und den kurzen Ausrutscher mit dem gutaussehenden Manolo vergessen. Nach einem Einbruch in eine Hühnerfarm um Beweise zu sammeln, die dann aber kurz darauf verloren gehen, macht sich Billi bei ihrem Chef nicht gerade beliebt und wird kurzerhand gefeuert - und muss zurück nach Grümmstein, wo sie nie wieder hinwollte.

"Schnucken gucken" war eine richtig gute und humorvolle Unterhaltungslektüre. Ich denke mehr wollte die Autorin auch gar nicht erreichen. Sie hat mich mit ihrem Schreibstil regelrecht mitgerissen und mich immer wieder laut zum Lachen gebracht. Manche Situationen waren einfach so so lustig!
Ich wusste die ganze Zeit über nicht, ob ich Billi jetzt mochte oder nicht. Eins ist klar: Sie ist ein ganz besonderer Charakter. Sie ist sehr dickköpfig und will um jeden Preis alles erreichen, für das sie steht und was sie sich vorgenommen hat. Dabei nehmen ihre Methoden oft sehr seltsame Formen an. Auch der Rest von Billi's Familie ist nicht weniger verrückt als sie selbst: Ihre Mutter erweitert gerade ihren selbst aufgebauten Frisörladen in ein Spa, ihre kleine Schwester macht eine Ausbildung im Hotel, lässt aber viel zu gerne Eigentum der Gäste mitgehen und ihr Bruder ist zwar Bürgermeister, hat aber trotzdem nicht wirklich was zu sagen, erst recht nicht zu Hause bei seiner Frau. Allesamt sind sie chaotisch aber liebenswert und machen jede Situation mit viel Charme einfach lustig, da hat es mich gar nicht gestört, dass die Geschichte an sich etwas vorausschaubar war.

Ein tolles Buch mit viel Witz und Charme, das aber doch ein paar ernstere Themen anspricht. Eine tolle Mischung, die mich immer wieder zum Lachen gebracht hat. 4 Sterne!


Love Letters to the Dead: (deutsche Ausgabe)
Love Letters to the Dead: (deutsche Ausgabe)
von Ava Dellaira
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Briefe als Therapie, 17. März 2015
Nach dem Tod ihrer großen Schwester May müssen sich Laurel und ihre Eltern ganz neu ins Leben einfinden. Leider kommen sie mit der Situation überhaupt nicht klar, sodass Laurel's Mutter von New Mexico nach Kalifornien umzieht. Laurel wohnt ab diesem Zeitpunkt an abwechselnd eine Woche bei ihrem Dad und eine Woche bei ihrer Tante Amy. Seit May's Tod geht sie auf eine andere Schule, an der sie niemanden kennt. Von ihrer Englischlehrerin bekommen die Schüler die Aufgabe, einen Brief an eine verstorbene berühmte Persönlichkeit zu schreiben. Laurel schreibt nicht nur einen sondern sehr viele Briefe, an sehr viele verschiedene Persönlichkeiten. Schnell freundet sich Laurel in der Schule mit Hannah und Natalie an, und auch der süße Sky hat es Laurel gehörig angetan. Für sie alle geht es um's Erwachsenwerden und die Reise zu sich selbst.

Auf der einen Seite ist die Geschichte schön leicht, da sie so toll und flüssig geschrieben ist. Auf der anderen Seite beinhaltet sie viele schwere Themen: Tod, Erwachsenwerden, Probleme in der Familie, Liebeskummer - eben alles was das Leben so ausmacht.
Laurel erzählt die gesamte Geschichte in Form von Briefen an berühmte verstorbene Persönlichkeiten, die sie alle in irgendeiner Weise geprägt haben. Vor dem Lesen wusste ich überhaupt nicht, dass das Buch einzig und allein aus Briefen besteht. Aber genau das hat mir dann sehr gut gefallen, es war wie eine Art Tagebuch von Laurel, dem sie alles anvertraut. Nach und nach erfährt man immer mehr über das Leben von Laurel und May, wie es zu May's Tod gekommen ist und gleichzeitig erfährt man wie Laurel jetzt versucht in ihrem Leben klarzukommen. Immer wieder versucht sie genauso zu sein wie May, die ihr großes Vorbild war und für sie immer das wunderschönste Mädchen der Welt. Mir ist es manchmal schwer gefallen Laurel's Verhalten in bestimmten Situationen nachzuvollziehen, da der Leser lange nicht weiß was unmittelbar vor May's Tod geschehen ist. Trotzdem lohnt es sich, trotz des etwas in die länge gezogenen Mittelteils, dranzubleiben, denn das Ende überrascht: Was wirklich passiert ist hätte ich so nicht erwartet und man kann endlich verstehen warum sich Laurel so verhalten hat, warum sie ständig Schuldgefühle hatte.

Das Buch ist sehr bewegend, tiefgründig und traurig! Es zeigt einem wie wichtig es ist, sich selbst nicht zu vergessen, vor allem dann, wenn man versucht anderen nachzueifern und Erwachsen zu werden. Gleichzeitig war das Buch doch sehr motivierend weil es zeigt, wie Probleme gelöst werden können, indem man sich anderen anvertraut. Verdiente 4 Sterne!


Red Rising: Roman (Red-Rising-Trilogie, Band 1)
Red Rising: Roman (Red-Rising-Trilogie, Band 1)
von Pierce Brown
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios!, 17. März 2015
"Red Rising" ist ein Buch, das in der Zukunft spielt, und in der die Menschen bereits mehrere Planten besiedelt haben. Die Handlung spielt sich auf dem Mars ab und dreht sich rund um den jungen Darrow, der ein sogenannter Höllentaucher ist. Er lebt mit anderen Arbeitern unter der Oberdläche des Mars und fördert dort wertvolle Ressourcen, um die Oberfläche des Mars für die Zukunft der Menschheit bewohnbar zu machen. Als er und seine Frau etwas gefährliches herausfinden und sie darauf von der Regierung zum Tode verurteilt wird, entscheidet sich Darrow für seine Mitmenschen zu kämpfen und gegen das System vorzugehen, das sie die ganze Zeit belogen hat.

Das Buch hat mich, um ganz ehrlich zu sein, sehr überrascht! Es war komplett anders als ich dachte und auch anders, als es der Anfang des Buches vermuten lässt. Ab etwa Seite 200-250 macht das Buch eine komplette Wende und geht in eine Richtung, mit der man anfangs überhaupt nicht rechnen konnte! Diese Wendung wird auch nicht die letzte gewesen sein! Es war anders als alles, was ich bisher gelesen habe.
Am Anfang noch ist alles sehr undurchsichtig und man weiß nicht, wohin das Buch will. Das bleibt auch eine Weile so, aber nach und nach erfährt man immer mehr über die Gesellschaft und wie alles funktioniert. Die Entwicklung, die man bei Darrow sehen kann, hält meiner Meinung nach auch bis zum Ende des Buches an, was mich sehr begeistert hat. Es kommen immer neue Aspekte dazu, die man so einfach nicht erwartet hat!
Der Schreibstil des Autors war wirklich gut, ich habe das Buch immer gerne zur Hand genommen und wollte es auch bald nicht mehr aus der Hand legen. Allerdings sind die Beschreibungen nicht gerade zimperlich, das Buch ist auf jeden Fall an vielen Stellen brutal und blutig, es gibt viel Gewalt und Tod, aber genau das gehörte für mich dazu und so seltsam es sich anhört: Mir hat es genau so gefallen!

Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch nicht für jedermann geschaffen ist, aber wer total durchgeknallte und verrückte Charaktere mag, Brutalität gut vertragen kann und sich immer wieder gerne überraschen lässt, der wird dieses Buch lieben. Ich jedenfalls fand es absolut grandios, mein absoltes Highlight des Jahres bis jetzt! 5 Sterne!


Dreh dich nicht um: Roman
Dreh dich nicht um: Roman
von Jennifer L. Armentrout
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Spannend!, 17. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Dreh dich nicht um: Roman (Broschiert)
Samantha und Cassie sind die zwei beliebtesten und schönsten Mädchen der Schule, doch eines Tages sind beide Mädchen wie vom Erdboden verschluckt. Vier Tage lang hört und sieht niemand was von ihnen, was nicht alle Mitschüler der beiden stört, denn die beiden Freundinnen haben andere oft terrorisiert und die Schule regiert. Doch plötzlich taucht Samatha wieder auf und schnell ist klar: Sie ist nicht mehr die Alte! Sie kann sich an rein gar nichts mehr erinnern und somit kann die Polizei nicht herausfinden, was an dem Tag passiert ist und wo sich Cassie befindet. Samatha fällt es sehr schwer, sich in ihrem alten Leben zurecht zu finden, das ihr ganz und gar fremd vorkommt. Viele finden sie viel netter, seit sie das Gedächtnis verloren hat, aber Samantha versucht trotzdem mit aller Gewalt sich zu erinnern, um ihre Freundin Cassie zu finden. Bald schon findet Samantha einen Zettel, der sie warnt weitere Nachforschungen anzustellen. Wer hat es auf sie abgesehen?

Der Jugendthriller hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung erstreckt sich in etwa über zwei Monate, in der ich bei verschiedenen Charakteren eine tolle Entwicklung gesehen habe, allen voran natürlich bei Samantha. Die "neue" Samatha, die sich an ihr altes Leben nicht mehr erinnern kann erzählt die Geschichte und war mir von Beginn an sehr sympathisch, vor allem weil sie ihre frühere Verhaltensweise überhaupt nicht mehr nachvollziehen kann. Den Aspekt, dass der Leser genauso wenig weiß wie die Erzählerin selbst, hatte für mich einen ganz besonderen Reiz: Die Vergangenheit bekommt man immer nur in Bruchstücken serviert, nämlich dann wenn sich Samatha wieder an irgendetwas erinnern kann. Man hat immer mitgerätselt und verschiedene Leute verdächtigt, anderen vertraut... Diese ganze Thematik hat mich etwas an die Buchreihe "Lying Game" erinnert, die ich sehr gerne mag und in der ein Mädchen den Platz seiner toten Zwillingsschwester, die eine absolute Oberzicke war und von der sie bis zu dem Zeitpunkt nichts wusste, einnehmen muss und wie sie sein soll, ohne ihr Leben zu kennen. Ich hab mich somit im Buch "Dreh dich nicht um" gleich sehr wohl gefühlt!
Viele der Charaktere im Buch waren echt toll gestaltet, ganz besonders gut haben mir Samantha's Bruder und sein bester Freund gefallen. Auch die Eltern der beiden waren sehr interessant und man denkt immer, das hinter ihnen noch mehr stecken könnte.
Der Schreibstil hat mich echt fesseln können und hat mich immer tiefer in die Geschichte reingezogen. Ich hab das Buch echt ungern aus der Hand gelegt! Auch die Liebesgeschichte im Buch fand ich echt süß, war irgendwie mal was anderes. Auch mit dem Ende hab ich so nicht gerechtnet und ich muss ehrlich zugeben, dass ich während des Lesens nicht darauf gekommen bin, wie das alles passiert sein könnte.

Ein richtig toller und spannender Jugendthriller, den ich nicht mehr gerne aus der Hand legen wollte. Empfehle ich euch gerne!


Heldentage: Roman
Heldentage: Roman
von Sabine Raml
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen Traurig und motivierend zugleich, 4. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Heldentage: Roman (Gebundene Ausgabe)
Lea ist fünfzehn Jahre alt und hat schon jetzt ein ziemlich schweres Leben: Ihr Vater hat sie und ihre Mutter verlassen und ist nach Ibiza abgehauen, hat das ganze Glück und den Lebensstandard, den sie früher hatten, mit sich genommen. Ihre Mutter ist seither nicht mehr dieselbe: Sie trinkt zu viel Alkohol, raucht und verbringt ihre Tage vor dem Fernseher, verlässt niemals das Haus. Wie besessen googelt sie Leute, die sie früher gekannt und mit denen sie befreundet war, nur um herauszufinden, dass es ihnen im Leben besser ergangen ist. Lea erledigt währenddessen alles für ihre Mutter: Sie kauft ihr den Alkohol, macht die Besuche beim Amt und schmeißt so gut es geht den Haushalt. Durch diese Belastung kommt natürlich die Schule zu kurz und Lea bleibt sitzen. Ihre Freunde und vor allem ihre beste Freundin Pola nur noch in den Pausen zu sehen und niemanden mehr in ihrer Klasse zu haben, der sie beschützt wenn sie mal wieder durch ihr Asthma oder ihr ständig rot werdendes Gesicht geplagt wird, trifft sie hart. Als dann auch noch ihr Freund Lenny mit ihr Schluss macht, weiß sie nicht mehr ob sie weiterhin ihre eigene, ganz persönliche Heldin sein kann...

"Heldentage - Do what you love" ist ein ganz besonderes Buch. Wir begleiten Lea nur ein paar Tage ihres Lebens und lernen sie und ihre Welt kennen, sind bei all ihren gedanklichen Rückblicken, Tagträumen und plötzlichen Gedankensprüngen mit dabei. Die Geschichte ist realistisch und schonungslos, gleichzeitig aber nicht unbedingt deprimierend sondern manchmal sogar humorvoll geschrieben - so wie sie eben nur durch die Gedanken eines jungen Mädchens erzählt werden kann, das im Leben schon viel mitmachen musste und trotzdem weiterhin Hoffnung in sich trägt. Lea ist eine sehr sympathische Protagonistin, die man immerzu verstehen kann und die einen mit ihren Erzählungen zum Lachen bringen, einen traurig stimmen und Mitleid hervorrufen kann, ohne das wirklich zu wollen. Sie erklärt dem Leser nichts, alles um sie herum existiert einfach und dadurch entsteht ein toller Lesefluss, leicht und erfrischend. Durch ihre Erzählungen hat man das Gefühl ihr Leben und die Menschen darin zu kennen, ohne sie eben wirklich zu kennen. Einer dieser Menschen ist Lea's beste Freundin Pola, die für mich ebenfalls ein Highlight der Geschichte ist. Lea steht zu hundert Prozent loyal hinter ihr, obwohl sie immer wieder erwähnt neidisch auf Pola zu sein, aus verschiedenen Gründen. Sie vetraut ihr vollkommen, und doch kann ich verstehen, dass Lea ihr nie die Probleme mit ihrer Mutter anvertraut. Lea's Mutter hingegen kann ich überhaupt nicht verstehen, sich so aufzugeben und die eigene Tochter zu vernachlässigen, dazu braucht es schon viel! Aber wahrscheinlich ist es genau das, was das Buch uns mitteilen will: Dass menschliche Schwächen existieren und dass es verschiedene Wege gibt, damit umzugehen. Der Autorin ist es unglaublich gut gelungen solche Schwächen zu beschreiben und auszuleuchten, ohne die Geschichte schwer und deprimierend wirken zu lassen. Dass Lea sich ziemlich gut schlägt merkt man erst ziemlich spät. Aber wenn man am Ende des Buches nochmals darüber nachdenkt, merkt man erst, dass sie es die ganze Zeit schon war: Eine echte Heldin.

Sabine Raml hat mit "Heldentage - Do what you love" einen Jugendroman geschaffen, der nachhaltig beeindruckt. Zwar hat mir das Buch schon während des Lesens gut gefallen, aber dass es ein richtig gutes Buch ist merkt man erst daran, dass es einen nach dem Lesen nicht mehr los lässt - und genau das ist der Autorin gelungen. Absolute Leseempfehlung!


Der Tag, an dem Rose verschwand: Roman
Der Tag, an dem Rose verschwand: Roman
von Linda Newbery
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut mit ein paar Schwächen, 17. Februar 2015
Seit zwanzig Jahren ist die damals 18-jährige Rose verschwunden und bis heute weiß niemand mehr darüber als an diesem Tag. Ihre kleine Schwester Anna beschließt die Suche nach der verschwundenen Rose wieder aufzunehmen, denn die Hoffnung, dass sie irgendwann wieder da sein würde hat die ganze Familie nie aufgegeben. Ist Rose damals freiwillig abgehauen, wurde sie entführt oder hatte sie womöglich einen Unfall und ist schon seit zwanzig Jahren tot? Während Anna sich auf die Suche nach der verschwundenen Schwester begibt verändern sich auch einige grundlegende Dinge in ihrem eigenen Leben und so nimmt die Geschichte ihren Lauf...

Das Buch klang für mich sehr interessant und spannend, vor allem da ich Romane über Familiengeheimnisse sehr gerne lese. Gerade in solch einer Geschichte spielen die Charaktere eine sehr große Rolle, da der Großteil der Geschichte sich in ihrem Inneren abspielt. Die Protagonistin Anna war für mich aber nicht sonderlich speziell oder besonders, ihre Handlungen und das Verhalten ihrem Freund gegenüber konnte ich oft nicht nachvollziehen. Die verschwundene Schwester Rose hat mich da viel mehr interessiert und deswegen habe ich mich immer über Rückblenden gefreut, in denen sie vorkam. Sie ist als Charakter sehr eigen, interessant und anders. Allerdings muss ich auch sagen, dass die vielen, sehr detaillierten Rückblenden für mich zum Teil zu viel des Guten waren. Vor allem, da auch die Mutter von Anna und Rose sehr viel aus der Vergangenheit erzählt, wo ich mir am Anfang gar keinen Reim darauf machen konnte, inwieweit das jetzt wichtig für die Geschichte ist. Natürlich fügen sich alle Schnipsel der Vergangenheit irgendwann zu einem großen Ganzen zusammen, was sehr gut gemacht war. Als man dann endlich herausfindet, was denn damals mit Rose geschah, ist der Großteil des Buches bereits vorüber, sprich der Schluss wird im Gegensatz zu den sehr detailreichen Beschreibungen im Laufe des Buches sehr schnell abgehandelt. Zusätzlich hat es mich nicht ganz zufriedengestellt, WAS da dann letztendlich passiert. An sich waren somit alle Passagen in irgendeiner Weise interessant, aber als Gesamtpaket hat sich das Buch schon gezogen. Der Schreibstil der Autorin war recht angenehm, er war einfach, schlicht und passte dadurch zur Geschichte.

Als Fazit kann ich sagen, dass "Der Tag, an dem Rose verschwand" eine recht interessante Geschichte war, trotz der genannten Schwächen hab ich immer interessiert gelesen, wie Anna versucht dem Geheimnis ein Stückchen näher zu kommen. Ich vergebe 3 Sterne :)


Winterapfelgarten: Roman
Winterapfelgarten: Roman
von Brigitte Janson
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das beste Buch der Autorin bisher!, 5. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Winterapfelgarten: Roman (Taschenbuch)
INHALT
Claudia ist laut ihrem Chef mit 51 plötzlich zu alt für ihren Job in der Parfümerie, ihre Tochter Jule bläst seit einem schweren Sportunfall nur noch Trübsal und Claudia's beste Freundin langweilt sich in ihrer Ehe und ist gar nicht mehr zufrieden. Da hat Claudia bei einem Ausflug auf's Land plötzlich eine zündende Idee: Sie will einen alten Bauernhof kaufen, der schon lange leer steht, ihn wieder herrichten und mit ihren beiden Mädels dort wohnen, ein kompletter Neuanfang quasi. Leichter gesagt als getan, denn den alten Bauernhof wieder herzurichten ist mehr Arbeit als anfangs gedacht und ihr neuer Nachbar scheint ihnen auch nicht gerade milde gestimmt. Gut dass irgendwann die alte Elisabeth auftaucht, die sich zu jung und unabhängig für's Alterheim fühlt und auf ihrer Flucht in ein neues Leben auf dem Hof strandet.

MEINE MEINUNG
Die Geschichte hat mich von Anfang an sehr interessiert, da ich das "Ordnung machen" liebe, nicht nur im wahren Leben, sondern auch in Büchern. Ein Neuanfang vier verschiedener Frauen in einer Geschichte verpackt konnte also nur gut werden und so war es dann auch!
Der Schreibstil von Brigitte Janson, die mir bis jetzt besser als Brigitte Kanitz bekannt war, hat mir wieder sehr sehr gut gefallen, gleich wie in den anderen drei Büchern, die ich von der Autorin bis jetzt gelesen habe. Von Anfang an wurde ich mitgerissen, was natürlich auch am echt gut geschriebenen Beginn der Geschichte lag, wo man einfach wissen wollte, wie es mit Claudia weiter geht. Nicht nur am Anfang, sondern das ganze Buch über hinweg konnte ich die Emotionen der Figuren spüren. Nicht nur Claudia, Sara, Jule und ihren grimmigen Nachbar fand ich toll dargestellt, sondern vor allem die alte Dame Elisabeth hat mir unglaublich gut gefallen! Jeder Charakter hat so etwas eigenes, was ihn von den anderen unterscheidet und sympathisch macht.
Immer wieder kommen humorvolle Passagen im Buch vor, was es nie langweilig werden lässt und auch ein ganz ganz großer Pluspunkt für mich war die Location, in der das Buch spielt: Das Alte Land in der Nähe von Hamburg! Ich war nie da, aber nachdem die Autorin das Leben und die Atmosphäre dort so toll beschrieben hat, muss ich mir das ernsthaft mal überlegen...

FAZIT
Meiner Meinung nach das beste Buch der Autorin bisher, das den kompletten Neuanfang vier verschiedener Frauen wundervoll beschreibt!


LILLESANG - Das Geheimnis der dunklen Nixe
LILLESANG - Das Geheimnis der dunklen Nixe
von Nina Blazon
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unerwartet spannend!, 26. November 2014
INHALT
Die elfjährige Jolanda reist mit ihrer Mutter und ihrem Vater nach Dänemark, um die Angelegenheiten um den Tod einer ihr bislang unbekannten Tante zu klären. Auch wenn ihrer Mutter die Reise zum Meer irgendwie Angst zu machen scheint, freut sich Jo sehr darauf, denn sie liebt das Wasser über alles. Mit Julie, der Tochter der Vermieter ihrer Ferienwohnung dort, freundet sich Jo sofort an und auch Julie's Bruder Mats kann sie mehr oder weniger leiden. Aber schon ab der Ankunft Jo's Familie in dem fremden Land verhält sich ihre Mutter seltsam, Jo findet im alten Haus ihrer Tante Bilder eines Mädchens, dessen Gesicht aus dem Foto herausgekratzt ist und auch ein stets verschlossenes Zimmer in dem alten Haus gibt Jo Rätsel auf. Als wäre das nicht alles seltsam genug taucht immer wieder die alte Freundin ihrer verstorbenen Tante auf und wart Jo vor den Gefahren des Meeres. Zuerst glaubt sie ihr kein Wort, bis Jo plötzlich feststellen muss, dass die Frau wohl doch gar nicht so unrecht hat...

MEINE MEINUNG
Zuerst einmal muss ich sagen, dass mir die Aufmachung des Buches unglaublich gut gefallen hat! Nicht nur von außen ist es ein absoluter Hingucker, sondern auch innen sind die Kapitelanfänge ganz toll gestaltet!
Das Buch ist eher ein Kinderbuch und richtet sich an jüngere Leserinnen und Leser, was man zwar am Schreibstil und am Alter der Protagonisten erkennen kann, der Spannung aber keinen Abbruch tut. Die Handlung nimmt im Laufe des Buches sogar immer mehr an Fahrt auf und es passieren unvorhergesehene Twists in Situationen, in denen ich nicht damit gerechnet hätte. Die Autorin führt einen ziemlich lange an der Nase herum und ich habe beim Lesen ständig meine Meinung darüber geändert, wem ich jetzt trauen kann und wem nicht. Dieses Rätselraten hat sehr viel Spaß gemacht!
Wie man sich schon denken kann spielt das Meer und seine Lebewesen in diesem Buch eine mehr oder weniger große Rolle. Auch lernt man viel über dänische Märchen und Sagen, die auch zum Teil wichtig für die Geschichte sind. Nina Blazon ist es richtig gut gelungen die beiden Dinge miteinander zu verweben.
Die Charaktere waren für mich eines der großen Highlights dieses Buches: Jede Figur hat Eigenschaften, die sie von den anderen unterscheidet und alle Figuren kommen sehr echt rüber. Gerade Kinder werden sich sehr gut mit Jolanda, Julie und Max identifizieren können, aber auch Jo's Freundin Tanja in Deutschland, mit der sie hin und wieder Kontakt aufnimmt, hat mir echt gut gefallen!
Gerade für ein Kinderbuch finde ich die Thematiken, die behandelt werden sehr gut: Wer ist gut und wer ist böse?, gegenseitiges Vertrauen und Familie und Freunde spielen eine zentrale Rolle!

FAZIT
Ein tolles und spannendes Kinderbuch, das es schafft auch Erwachsene an der Nase herumzuführen...


Bedingungslos: Addicted to You 3 - Roman
Bedingungslos: Addicted to You 3 - Roman
von M. Leighton
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Hin-und hergerissen, aber ganz gut..., 5. November 2014
INHALT
Erst kürzlich ist Nash wieder nach Atlanta zurückgekehrt und sieht seinen Bruder Cash nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder. Während eine komplett neue Sichtweise, die von Nash und Olivia's Cousine Marissa, erzählt wird, geht die Handlung rund um die Mafia und das Verbrechen und den Vater der Zwillingsbrüder weiter. Wer den zweiten Band der Reihe gelesen hat weiß, dass die beiden etwas gegen ihre Gegner in der Hand haben und dass sie deswegen vorerst in Ruhe gelassen werden. Nash's Ziel jedoch ist es, das Verbrechen aufzuklären und seinen unschulig im Knast sitzenden Vater frei zu bekommen. Die vielen Jahre, die er an Bord eines Schiffes verbracht hat, haben ihn abgehärtet und für Beziehungen hat er eigentlich nichts übrig. Aber Marissa hat es ihm irgendwie trotzdem angetan...

MEINE MEINUNG
Diesmal wird die Geschichte rund um Olivia's Cousine Marissa und um Cash's Zwillingsbruder Nash erzählt. Beide sind meiner Meinung nach auch sehr interessante Charaktere. Marissa lebt in einer Schickimicki-Welt der Reichen und Schönen, macht aber eine 180-Grad-Wendung nachdem sie aus den Fängen ihrer Entführer befreit wird. Sie nimmt sich vor anders zu werden und nicht mehr nur auf Äußerlichkeiten und Status zu achten, wie es ihr beigebracht wurde. So muss sie aber auch das Verhältnis zu ihrem Vater auf's Spiel setzen, der sie so ganz anders erzogen hat. Marissa's inneren Konflikt deswegen und ihr ganzer Prozess der Veränderung haben mir sehr gut gefallen und es hat mir Spaß gemacht ihre Perspektive der Dinge zu lesen. Interessant fand ich vor allem den Aspekt, was sich in Wirklichkeit hinter der ganzen Hochglanz-Fassade der Reichen verbirgt und welcher Preis diese Fassade hat.
Bei Nash war ich mir nicht sicher ob ich ihn jetzt sympathisch fand oder nicht. Beim Lesen hat sich meine Sichtweise über ihn ständig verändert und ich wusste einfach nicht was ich von ihm halten soll. Die Jahre auf See haben ihn zu einem richtigen "Bad Boy" gemacht, der sich nicht binden möchte und keine Lust auf eine ernsthafte Beziehung hat. Mir hat gefallen, wie er versucht sich einzureden, dass seine Gefühle für Marissa rein körperlicher Natur sind, er sich aber gleichzeitig immer wieder dabei erwischt wie er ihretwegen eifersüchtig wird. Dieser innere Zwiespalt war ein interessanter Aspekt des Buches, den ich zwar selbst so nicht kenne, aber trotzdem gut nachvollziehen konnte.
Die Geschichte an sich beinhaltet nicht mehr so viel Spannung und Action wie Teil zwei, allerdings klärt sich wie zu vermuten die ganze Geschichte langsam auf.
Ich kann nicht sagen ob mir der dritte Teil dieser Reihe besser oder schlechter gefallen hat als die anderen beiden, durch die zwei neuen Perspektiven von Nash und Marissa war er schlicht und ergreifend anders. Mit dem Ende der Handlung kann ich so leben und ich fand die Reihe gut, allerdings ist es auch okay, dass sie hiermit abgeschlossen ist!

FAZIT
Ein guter Abschluss der Trilogie, auch wenn ich jetzt nicht übermäßig traurig bin, dass die Reihe beendet ist. 4 Sterne!


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