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Rezensionen verfasst von
Schlauchen

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Cocktails: Klassiker und brandneue Rezepte mit und ohne Alkohol
Cocktails: Klassiker und brandneue Rezepte mit und ohne Alkohol
von Alessandra Redies
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Teilweise seltsame Rezepte, 16. Oktober 2015
Ich habe vor kurzem angefangen, mich für das Cocktail mixen zu interessieren, und habe in Grundwerk gesucht, am Besten mit Bildern, um die Rezepte am Anfang besser auswählen zu können.

Dieses Buch enthält alle wichtigen Cocktails: Pina Colada, Caipirinha, Sex on the beach, Mojito, Negroni, Singapore Sling.... .
Außerdem auch einige unbekanntere Cocktails, alkoholfreie Cocktails uns Smoothies.

Sehr schön gemacht finde ich den Serviceteil, in dem erstmal erklärt wird, welche Zutaten wozu benötigt werden, welche Gläser sich für welche Drinks eigenen und welche Geräte benötigt werden.

Im Rezeptteil sind die Cocktails nach Grundzutaten (Tequila, Wodka, ...) geordnet. Bei jedem Rezept ist angegeben, welches Glas und welche Geräte benötigt werden.

Da es in diesem Buch aber vor allem um Cocktails geht, muss ich trotzdem zwei Sterne abziehen: Manche Rezepte stimmen einfach nicht mit der "herrschenden Meinung" zur Zubereitung überein. Während man sich beim Sex on the Beach noch streiten kann, ob er jetzt rot sein muss oder nicht, hat das Rezept für Singapore Sling überhaupt nichts mit dem Klassiker aus dem Raffles Hotel zu tun. Es fehlt Angostura Bitter, Benedictine und Orangenlikör, Ananassaft, Grenadine und Limette, dafür wird Zitronensaft, Zuckersirup und mehr Gin verwendet. Kurz gesagt, hat das Rezept im Buch nichts mit einem Singapore Sling zu tun.

Für die Bilder und die Basics ist das Buch daher gut, vor der Zubereitung sollte man vielleicht aber doch lieber nochmal googeln....


Das Lied, das uns trägt: Roman
Das Lied, das uns trägt: Roman
von Alison Love
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Liebesverwirrungen im 2. Weltkrieg, 16. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Das Lied, das uns trägt: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch ist gut geschrieben, lässt sich flüssig lesen, und erscheint mir historisch sehr gut recherchiert, so z.B. der Untergang der Arandora Star und das weitere Schicksal der Passagiere an Bord, das Leben der italienischen Auswanderer in London, die Entwicklung des 2. WK und den Aufstieg des "duce" Mussolini. Das Buch hat verschiedene Handlungsstränge und mehrere Hauptpersonen, trotzdem ist es niemals verwirrend und der Leser lernt die Namen schnell kennen.

Mit Antonio, dem klassischen italienischen Schönling und Schmusesänger, konnte ich nicht so viel anfangen, aber die anderen Charaktere haben es in sich: Olivia, aus einfachen Verhältnissen, die sich nach Liebe sehnt, aber auch zu Reichtum nicht nein sagen kann und will. Filomena, die Schwester von Antonio mit eigenem Willen und gutem Herz. Bernard, der Reiche mit den guten Taten. Eine zickige Schwiegermutter und ein Polizist. Alle sind natürlich eng miteinander verbunden.

Vier Punkte, da ich das Buch gut fand, aber es mich nicht genug vom Hocker gerissen hat, um ihm fünf Sterne geben zu können.


Gefährliche Liebe (Fifty Shades of Grey, Band 2)
Gefährliche Liebe (Fifty Shades of Grey, Band 2)
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schlechtestes Buch der Reihe, aber auslassen geht halt auch nicht...., 5. März 2015
Nachdem mich das Buch 1 so gefesselt hatte (im übertragenen Sinne ;-) ), wollte ich natürlich auch das Buch 2 + 3 noch lesen. Im Buch 1 hatten mich die ständigen Wortwiederholungen (grinsen, knurren, innere Göttin etc) genervt, und auch im Buch 2 dauert es nur wenige Seiten, bis Christian zum ersten Mal "knurrt".

Zusammenfassend kann man sagen, dass es das schlechteste Buch der Reihe ist. Das Buch 3 fand ich um Längen besser, aber den zweiten Band auslassen geht auch nicht, also Augen zu und durch!

Gefühlsmäßig waren im Buch 2 nicht so viele Wortwiederholungen wie im ersten Band, aber dafür wiederholen sich immer wieder dieselben Szenen. Ungefähr 1.200 mal (zwei mal pro Seite) schwören sich die beiden, wie sehr sie sich lieben ("liebst du mich wirklich?" - "ja, für immer" - "verlass mich nicht" - "nein, ich liebe dich für immer" etc etc), und die Liebesschwüre haben mich so abgelenkt, dass ich eine richtige Handlung nicht mehr entdecken konnte.

Ab und zu fällt der Autorin ein, dass sie vielleicht doch mal Handlung bringen sollte. So stürzt z.B. ein Hubschrauber ab. Man könnte daraus problemlos 2-3 Kapitel machen, aber schon nach 4 Seiten steht Christian wieder in der Tür, pünktlich zum Abendessen. Anderes Beispiel: Kate entdeckt den Vertrag aus Band 1. Mit 3 Sätzen wird sie beruhigt und alles ist wieder gut. José, ein Freund, den Ana länger nicht mehr gesehen hat, kommt zu Besuch. Nach 2 Sätzen mit Ana geht er zu Bett ins Gästezimmer.

Auch die Bett/Schreibtisch/Billardtisch-Szenen fand ich nicht so gut geschrieben wie in Teil 1, diese können die fehlende Handlung also nicht wieder gut machen.

Das Buch lässt sich schön lesen und ich hatte es innerhalb weniger Tage durch (ohne etwas übersprungen zu haben wie andere hier). Insgesamt gebe ich trotzdem 3 Sterne, da mir die Reihe insgesamt sehr gut gefällt.


Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen: Band 1 - Roman - Hochwertig veredelte Geschenkausgabe
Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen: Band 1 - Roman - Hochwertig veredelte Geschenkausgabe
von E L James
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich gebe es zu - mir hat es gefallen, 23. Februar 2015
Nachdem derzeit jeder über den kürzlich veröffentlichten Film spricht, habe ich das Buch nun doch mal gelesen. Und ich gebe es zu: Ich war positiv überrascht. Obwohl ich eigentlich keine Zeit zum Lesen hatte, hatte ich die 600 Seiten innerhalb von 2 Tagen und Nächten durch. Die Geschichte lässt sich schön lesen, sie ist fesselnd im wahrsten Sinne des Wortes. Sie erinnerte mich etwas an das erste Buch der Twilight-Serie, nur mit mehr Sex.
Schlimm oder heftig fand ich diese Szenen nicht, eher im Gegenteil, die meisten Beschreibungen sind deckungsgleich mit jedem anderen der x-tausend Liebesromane auf dem Markt.
Dass die Handlung sehr unrealistisch war (muss der Herr nichts arbeiten?), hat mich nicht gestört, die ständigen Wortwiederholungen allerdings schon. Erst dachte ich, dass die Übersetzung schlecht sei, aber auf amazon.com schreiben die Rezensenten dasselbe. Also "grinst" und "knurrt" Christian sich durch das Buch, während sie "rot wird", "an ihrer Lippe knabbert", ihrer "inneren Göttin" zuhört und dauernd "scheiße" denkt.
Deswegen einen Stern Abzug, und vier Sterne, weil mich das Buch gut unterhalten hat.


Spitzenkoch in sieben Tagen: Ein Selbstversuch
Spitzenkoch in sieben Tagen: Ein Selbstversuch
von Stefan Maiwald
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergnüglicher Einblick in die Welt der Spitzenküche, 21. Februar 2015
Ich koche gerne, gehe mit meinem Freund gern essen, und lese gerne - daher habe ich dieses Buch sofort bestellt, als ich es entdeckt habe. Und obwohl ich eigentlich keine Zeit zum Lesen habe, hatte ich das Buch innerhalb von 3 Tagen durch, es lässt sich sehr schön lesen. Ich habe es mir eher als Roman statt als Kochbuch gekauft, das Buch enthält aber auch einige Rezepte und Tipps am laufenden Band.

Den Einblick in die hohe Kunst der Gastronomie fand ich sehr interessant, es stecken so viele Handgriffe und Arbeitsschritte hinter fünf Tropfen Sauce auf einem Teller. Was ich am meisten aus dem Buch mitnehme: Das beste und komplizierteste Rezept hilft nichts, wenn die Zutaten nicht passen und der Koch nicht mit Leidenschaft dabei ist. Ich habe mich bereits dabei ertappt, wie ich im Supermarkt die teuren roten Tomaten, statt die billigeren Tomaten ohne grün, eingepackt habe.

Es gibt auch einen kurzen Einblick in Weinkunde und Molekularküche, Schön finde ich auch die auflockernden Interviews zwischendurch, z.B. "was darf man vorgefertigt nehmen?" oder "was muss in der Küche unbedingt vorhanden sein?".

Gleichzeitig denkt das Buch aber auch an Basics wie "gute Bratkartoffeln", seit der Lektüre des Buches schmecken meine Bratkartoffeln definitiv besser.

Eine kurzweilige Lektüre, die ich jedem Hobbykoch empfehlen kann. Wer auf der Suche nach handfesten Tipps und Rezepten ist, sollte dann aber doch lieber in die Kochbuchabteilung gehen.


Huawei Ascend Mate 7 Smartphone (6 Zoll (15,2 cm) Touch-Display, 16 GB Speicher, Android 4.4) silber
Huawei Ascend Mate 7 Smartphone (6 Zoll (15,2 cm) Touch-Display, 16 GB Speicher, Android 4.4) silber
Preis: EUR 346,60

24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erster Eindruck positiv, 7. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe das Gerät nun einen Tag in Gebrauch und möchte meinen ersten Eindruck schildern. Vorher hatte ich ein älteres Modell - das NexusS, also mit reinem Android - und nachdem dieses kaputt gegangen war, für zwei Wochen ein HTC One X. Soviel zu meinen Vergleichsmöglichkeiten.

Eigentlich wollte ich ein kleineres Telefon, das Sony Xperia Z3 Compact wäre perfekt gewesen, aber die eckigen Kanten haben mir nicht gefallen. Vom Design her gefällt mir das Mate 7 sehr gut, störende Kanten, die von anderen bemängelt werden, kann ich nicht feststellen. Im Vergleich zum NexusS fühlt sich das Display sehr weich an und die Alu-Rückseite liegt gut in der Hand, trotz der Größe. Weitere Details zur Größe siehe unten. Was ich beim NexusS ebenfalls nicht hatte: Eine Benachrichtigungs-LED, grün für Mails, weiß für "Akku wird geladen". Dabei ist die Lampe nicht aufdringlich wie z.B. beim HTC One X.

Der erste Eindruck ist positiv, wertige Verpackung, Folie auf dem Display, die gleich mit Pfeilchen darstellt, wo was zu finden ist (SIM-Schlitz, Tasten, etc.). Ein Metall"spieß" zum herausholen des SIM-Trägers wird mitgeliefert, für alle, die keinen Zahnstocher zu Hause haben. Das Huawei Mate 7 braucht eine Micro-SIM-Karte. Der zweite Schlitz ist für eine externe SD-Karte oder alternativ eine zweite SIM-Karte gedacht.

Mein Gerät wurde mit 0% Akku ausgeliefert, daher war erstmal laden nötig. Hierbei ist mir aufgefallen, dass der Micro-USB-Schlitz minimal kleiner ist als der Samsung-Micro-USB-Port. Deswegen kann ich mein altes Kabel nicht mehr verwenden. Das Nexus-S-Kabel hingegen funktioniert. Komisch... ich wollte es nur anmerken, dafür wird natürlich nichts abgezogen.

Der erste Eindruck von der User-Oberfläche ist sehr positiv. Wer Android kennt, kommt damit spielend zurecht. Das Huawei-Design finde ich hübscher als das native Android, zusätzlich gibt es einige interessante Optionen, z.B. Akku-Ladestand direkt oben rechts einblenden und im Roaming beide Zeitzonen-Uhren einblenden. Die Google- und Huawei-Apps sind nicht löschbar, alle anderen Apps (div. Spiele) schon. Teilweise überschneiden sich die Apps, z.B. Gmail und Huawei-E-Mail-Programm. Der fehlende App Launcher stört mich persönlich nicht, da das Display groß genug ist, um alle Apps unterzubringen, außerdem können Apps zu Ordnern gruppiert werden.

Der Nachteil der Huawei-Oberfläche ist, dass teilweise Schreibfehler in der deutschen Übersetzung sind, oder es einfach auf englisch da steht ("Cell Broadcast", "Schrifftart"). Daher auch Probleme beim Einstellen des (praktischen) Fingerprint-Sensors: Die deutsche Übersetzung sagt, man soll den Finger bitte heben und bei Vibration wieder auflegen, tatsächlich - was mir nach dem Suchen im Internet klar wurde - muss man den Finger aber auflegen und bei Vibration heben + gleich wieder neu auflegen. Solche Übersetzungsfehler sollten bei einem Premium-Smartphone eigentlich nicht passieren.

Apropos Fingerprint-Sensor: Ich sehe es als schönes Spielzeug, aber derzeit wird mein Finger, obwohl 3x verschieden eingespeichert (5 Finger können hinterlegt werden), nicht immer gleich erkannt wird. Das Eingeben des PINs geht schneller. Bei eine solch großen Display ist ein Fingerprint-Sensor aber definitiv einfacher als z.B. ein Muster auf dem Display nachzuzeichnen.

Was mir im Vergleich zu Stock-Android fehlt: Plug&Play am PC funktioniert bei mir nicht 100%ig. Mein NexusS wurde von Windows Vista als externes Laufwerk erkannt, das Huawei nur als tragbares Gerät, auf dem nichts direkt gespeichert werden kann. Daher musste ich die HI-Suite installieren.

Und: Neulich habe ich noch über das IPhone6 gelacht, bei dem sich nur die Apps in das Querformat drehen und nicht die App-Übersicht selbst. Jetzt habe ich selber so ein Telefon :) . Das tut das Samsung Galaxy S5 aber auch nicht.

Ich hoffe, dass Huawei recht lange Updates ausliefern wird, für das Mate 2 (das letztes Jahr herauskam) wird Android5 schon nicht mehr verfügbar sein, Sony hingegen macht das Update bis zurück zum Z1.

Die Ladezeit für den Akku war ziemlich lang, aber der Akku ist ja auch doppelt so groß wie bei anderen Handys, deswegen kann ich damit leben. Normalerweise komme ich freitags mit ca. 70% Akku nach Hause, heute waren es 92%. Im exzessiven Einsatz (z.B. geocaching mit GPS) muss sich das Huawei erst noch beweisen. Apropos GPS/outdoor: Hier kann das Huawei leider nicht mit dem Samsung S5 mithalten, das Glonass-Support hat und wasserdicht ist.

- Update 21.11.2014 zu Akkkuverbrauch: Mittlerweile habe ich das Gerät zwei Wochen im Betrieb, und die 3,8''-Smartphones kommen mir langsam viel zu klein vor - ist alles Gewöhnungssache! Zum Akkuverbrauch möchte ich nachtragen, dass sich das Mate7 bei mir problemlos 3 Tage ohne Laden hält. (Automatische Displayhelligkeit aus, Mailsynchronisierung an, täglich ca 4-5h im Wifi, Display-on-Zeit täglich 1-2 Stunden, am Wochenende mehr). Gerade (Samstag, 22 Uhr) bin ich bei 77% mit mittelgroßer Nutzung seit heute morgen. -

Ich habe bereits erwähnt, dass das Gerät gut in der Hand liegt. Ich muss aber auch erwähnen, dass für mich damit die Grenze zum unhandlichen erreicht ist. Schreiben geht gerade noch einhändig, da mir SwiftKey viele Wörter vorschlägt, aber z.b. ein "a" ganz links zu tippen, ist unmöglich, ohne dass man Gefahr läuft, das Telefon fallen zu lassen. Mit der voreingestellten Swype-Tastatur ist es möglich, sich die Tastatur an den rechten oder linken Rand verlagern zu lassen, aber sobald das Telefon wackelt, rutscht die Tastatur auf die andere Seite - finde ich unhandlich und mit Swype komme ich auch nicht zurecht. SwiftKey lässt sich nicht links oder rechts verankern, daher das besagte "a"-Problem und einen halben Stern Abzug für Unhandlichkeit (wobei ich die mit dem Kauf eines so großen Smartphones natürlich freiwillig in Kauf genommen habe).

Einen anderen halben Stern Abzug für den Fingerprint-Sensor, der nur mit Glück funktioniert.

Ich werde das Smartphone aber auf jeden Fall behalten, da ich die Mischung aus Betriebssystem+Leistung+Design gut finde, und werde ggf. weiter berichten.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 15, 2014 5:30 PM CET


Maya: Gottkönige im Regenwald
Maya: Gottkönige im Regenwald
von Nikolai Grube
  Gebundene Ausgabe

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön auch als Geschenk!, 17. Mai 2014
Dieses 3,3kg (!) schwere Buch habe ich mir nach unserem Urlaub in Mexiko gekauft. Wir hatten im Yucatan, in Chiapas, in Belize (+Tikal) etwa 20 Maya-Stätten besucht und nun wollte ich Hintergrundinformationen haben - keine seichte Lektüre oder Spekulatives à la "Maya Code 2012", sondern etwas wissenschaftlich fundiertes, bei dem man etwas lernen kann. Durch Zufall sah ich eine Fernsehsendung mit Nikolai Grube, einem renommierten Maya-Forscher. So kam ich auf dieses Buch - ein Volltreffer, das meine Erwartungen mehr als erfüllte.

Das Buch besteht aus verschiedenen Aufsätzen zu allen möglichen Themen. Die Texte finde ich als Archäologie-Laie anspruchsvoll, aber gut verständlich und interessant. In jedem Satz lerne ich etwas neues, und seien es so kleine Details, wie dass der rosa Baum neben dem Tempel I in Tikal nur im Mai blüht.

Etwa die Hälfte des Buches besteht aus (oft großformatigen) Bildern, die das ganze auflockern und ein schönes Urlaubs-Souvenir sind. Interessant finde ich auch, wenn Stelen oder andere Hieroglyphenschriften abgedruckt sind und markiert ist, was was bedeutet. Die Stele 3 aus Bonampak (S. 105) habe ich z.B. gesehen, aber erst durch dieses Buch weiß ich, was ich da eigentlich gesehen habe und dass der Kopfschmuck die Verbindungen zu Teotihuacan zeigt.

Ich glaube, es gibt kein Thema, das in diesem Buch nicht angesprochen wird. Architektur, Schrift und Geschichte sind natürlich dabei, es wird die Flora&Fauna erklärt, die Landwirtschaft, die Handelsrouten, die Rituale, bis hin zur Ankunft der Spanier und den Maya in der Gegenwart. Die Seitenzahlen sind auch in Maya-Schrift angegeben. Ich wüsste nicht, wie man dieses Buch noch verbessern könnte, es ist perfekt.

Absolute Kaufempfehlung, sei es für sich selber, sei es als Geschenk für geschichtlich Interessierte oder Mexiko-Urlauber.


Teasi one² Wander - & Fahrradnavigationsgerät mit 27 Länder Europakarte
Teasi one² Wander - & Fahrradnavigationsgerät mit 27 Länder Europakarte
Preis: EUR 93,48

13 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht überzeugt, 11. Mai 2014
Wir hatten die Gelegenheit, das Teasi One2 während einer Wanderveranstaltung zu testen. Die Wanderroute war bereits voraufgespielt, wir mussten nur auswählen ob wir zum Start wollen, zum Ziel oder ob wir dem GPX folgen wollen. Wir wollten letzteres. Das ganze hat auch gut funktioniert, das Teasi piepst wenn eine Richtungsänderung ansteht. Die Handhabung ist durch die Symbole intuitiv und einfach, man muss das Display aber ziemlich fest drücken.

Uns hätte auch eine Track-Aufzeichnung interessiert, aber man sagte uns, dass die Batterie mit Aufzeichnung kürzer hält und nur etwa 6 Stunden möglich wären. Ein Garmin hält (ohne Ersatzakku) normalerweise deutlich länger durch. Wenn man einen Ersatzakku mitnimmt, sollte man seine USB-Kabel-Sammlung nicht vergessen - das Teasi hat nämlich einen Mini-USB-Anschluss, und nicht Micro-USB wie 99% der Smartphones.

Während der Wanderung ist uns aufgefallen, dass die Positionsberechnung nicht immer exakt ist, einmal waren wir lt. dem Teasi z.B. in der Mitte eines Sees.

Insgesamt hat mich diese Test-Wanderung nicht überzeugt, für die Basisnavigation ist es sicherlich nützlich und empfehlenswert, aber ich persönlich würde lieber noch etwas drauflegen und ein anderes Gerät wählen.
Kommentar Kommentare (12) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 25, 2014 7:28 PM MEST


Mexico (Lonely Planet Mexico)
Mexico (Lonely Planet Mexico)
von John Noble
  Taschenbuch
Preis: EUR 23,56

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser die Sonderausgaben für die einzelnen Regionen!, 12. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mexico (Lonely Planet Mexico) (Taschenbuch)
Mein Freund und ich waren zwei Wochen in Mexiko und Belize unterwegs. Immer mit dabei: Dieser Reiseführer, außerdem der LonelyPlanet Yucatan & Chiapas. Wir schwören schon seit Jahren auf LonelyPlanet, und auch diesmal war es die richtige Entscheidung, wieder auf LP zu vertrauen.

Beim Planen war dieses Buch sehr hilfreich, da es alle Sehenswürdigkeiten ein bisschen erläutert, wir haben uns vor allem auf den Yucatan und auf Mexico City konzentriert. Auch den geschichtlichen Teil fand ich sehr gut, sehr verständlich wird hier die komplexe Geschichte des Landes, von den Mayas über die Spanier bis zur Revolution erklärt. Ich denke, das sollte man sich vor der Reise auf jeden Fall durchlesen, um das Land besser zu verstehen.

Vor der Abreise dachte ich noch "besser 900 Seiten und ganz Mexiko als 300 Seiten und nur den Yucatan zum selben Preis", aber das war ein Fehler. Der Autor des Buchs kann nichts dafür, in Mexiko gibt es soviel zu sehen, dass vermutlich auch 1800 Seiten nicht ausreichen würden. Vor Ort haben wir schnell gemerkt, dass dieser Reiseführer lieber im Auto liegenblieben kann. Zum einen war er zu schwer für meine Handtasche, zum anderen nicht so detailliert wie der Yucatan-Guide. Für Calakmul z.B. sagt dieser Reiseführer in etwa "hey, es gibt hier eine ganz tolle Maya-Ruinenstätte 63 Kilometer im nichts", eine halbe Seite für den einst größten Rivalen von Tikal. Im Yucatan-Guide hingegen findet man zu jeder Struktur eine kleine Erläuterung. Die selbe Entdeckung haben wir auch bei anderen Maya-Stätten gemacht.

Deswegen würde ich empfehlen, je nach geplanter Route lieber auf die Spezialführer Yucatan, Mexico City etc. auszuweichen.


Belize (Lonely Planet Belize)
Belize (Lonely Planet Belize)
von Joshua Samuel Brown
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viele Details, ein toller Reiseführer, 12. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Belize (Lonely Planet Belize) (Taschenbuch)
Wir waren zwei Wochen in Mexiko und Belize unterwegs und haben dabei auch diesen Reiseführer dabei gehabt. In Belize sind wir den Northern Highway bis nach San Ignacio gefahren, außerdem haben wir Tikal besucht. Am Strand sind wir nicht gewesen, deswegen kann ich in dieser Rezension nur auf den ländlichen Teil des Reiseführers eingehen.

Schon bei der Vorbereitung war dieser LP sehr hilfreich. Man liest in jedem Satz, dass der Autor das Land und die Menschen liebt. Da Belize ein kleines Land ist, bleibt dem Autor viel Platz, um jede Sehenswürdigkeit detailliert zu beschreiben, das hat uns im LP Mexiko etwas gefehlt. Super für uns: Dieser Belize-Reiseführer enthält auch ein Kapitel Tikal in Guatemala. Somit mussten wir uns nicht extra den Guatemala-Reiseführer kaufen.

Im hinteren Teil gibt es, wie bei LP gewohnt, auch eine Einführung in die Geschichte, die Kultur, das Essen, die Natur etc. . Ich fand vor allem den geschichtlichen Teil sehr interessant und verständlich geschrieben. In den Tourenvorschlägen vorne ist sogar eine Route für einen Monat ausgearbeitet. In den Beschreibungen der einzelnen Ortschaften ist, soweit wir das nachvollziehen konnten, jedes Kaff erwähnt. Besser geht's nicht. 5 Sterne!


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