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Rezensionen verfasst von
Thomas Wendt "tomwendt"

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Das Rosa Kleid
Das Rosa Kleid

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen FAKE!!!, 18. Mai 2017
Rezension bezieht sich auf: Das Rosa Kleid (Kindle Edition)
Mal wieder ein Fake. Einfach durch die Übersetzer gejagt und hier für viel Geld veröffentlicht.
Kann Amazon nicht langsam mal was in Sachen Qualität tun oder interessiert es euch nicht, was potentielle Kunden von euch denken?


Der Raum: Roman
Der Raum: Roman
von Peter Clines
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Twilight Zone im Mietshaus, 2. Mai 2017
Rezension bezieht sich auf: Der Raum: Roman (Taschenbuch)
Wie ich sehe, sind die Kritiken gemischt - egal, jeder soll sich seine Meinung bilden; und mir hat das Buch aussgesprochen gut gefallen. Es läßt sich nur etwas schwer darüber sagen, da jede unüberlegte Andeutung schon fast ein Spoiler ist. Und den AHA-Effekt möchte ich jeden selbst überlassen (ich musste mitten beim Lesen grinsen, als sich plötzlich alle Puzzelteil an den richtigen Platz geschoben hatten).

Der Klappentext sagt eingentlich das wesentliche über die Grundidee aus: Nate Tucker ist ein liebenswürdiger Held, der am Anfang noch nicht so richtig die Bestimmung seines Lebens gefunden hat. Ohne sonderlichen Antrieb und Ehrgeiz meistert er sein Leben und Beruf. Als er eine neue Wohnung (möglichst billig) braucht, wird er zufällig (?) auf eine leerstehende Wohnung in guter Lage und zu fast unglaublich günstigen Konditionen aufmerksam gemacht. Kurz entschlossen stellt er sich vor - und bekommt die Wohnung. Etwas eigenartig ist das alles schon, auch das Haus ist ... etwas seltsam. Aber nie richtig unangenehm. Und ausserdem sind die anderen Mieter ... interessant. Schnell freundet sich Nate mit ihnen an (und ja, ich mochte diese Figuren sehr schnell) und bei Bier und Snacks und dem Sonnenuntergang kommt man schnell auf die (Ab)sonderlichkeiten des Hauses zu sprechen. Doch warum nur darüber reden. Getreu Scooby Doo werden die Rätsel erforscht. Doch wo bei Scooby Doo die spaßige Enttarnung des Schurken lauerte, warte hier eine tödlichere Wahrheit ...

Das Buch beginnt ruhig. Die Personen werden eingeführt, das Rätselraten beginnt. Und zog mich in den Bann. Und pünktlich in dem Moment, in dem beim Leser die Erkenntnis einsetzt (von der ich ein großer Fan bin und hier leider spoilertechnisch nichts verraten darf) wechselt die Gangart und wird actionreicher.

Zusammengefasst: Für mich ein sehr gutes Buch; klasse Story, gute Figuren, interessanter Plot - Kaufempfehlung. Wie immer mein Rat: Leseprobe runterladen, selbst entscheiden ...


Fremde Begegnungen
Fremde Begegnungen

1.0 von 5 Sternen Buch schon unter anderem Titel und Autor erschienen, 23. Dezember 2016
Rezension bezieht sich auf: Fremde Begegnungen (Kindle Edition)
Die Bewertung ist nicht wegen des Inhaltes. Die Serie ist eigentlich ganz okay. Aber wenn ich nicht gänzlich wirr im Kopf bin, dann ist das hier eine "Neuauflage"??? von Genellan-Chroniken Teil 1. Seht euch einfach die Leseprobe an. Titel und Autor geändert. Warum???? Und ohne Hinweis.

Gestrandet auf Genellan: Die Genellan-Chroniken 1


Die Medusa-Chroniken: Roman
Die Medusa-Chroniken: Roman
Preis: EUR 11,99

21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sense of wonder!, 24. Oktober 2016
Rezension bezieht sich auf: Die Medusa-Chroniken: Roman (Kindle Edition)
Eins vorweg: Ich mag nicht jedes Buch von Arthur C. Clarke - bin also kein Jünger seiner Bücher. Aber einige Werke von ihm - 2001, 2010, Rama - gehören zu meinen Lieblingen. Denn sie enthalten das, was von uns SF-Nerds oft als "Sense of Wonder" tituliert wird - das gewisse Etwas.

Das Buch von Baxter/Reynolds basiert auf einer Kurzgeschichte von Clarke: "Ein Treffen mit Medusa" (ist im Buch als Anhang mit enthalten). Darin geht es um den Piloten Howard Falcon, der in einer gar nicht so weit entfernten Zukunft durch einen Unfall zum Cyborg wurde, zu den Sternen flog und in den oberen Schichten der Jupiteratmosphäre auf Leben stößt. Eine klassische Hard-SF-Geschichte halt.

Baxter/Reynolds greifen diese Geschichte und das um sie skizzierte Universum auf und erzählen in ihrem Buch in Form zusammenhängender Episoden, wie es mit dem Haupthelden Howard Falcon weiter geht. Und sie schaffen es, den Sense of Wonder einzufangen, den Clarke vorlegte!!! Egal ob auf Jupiter, Saturn, Merkur oder Erde – Falcon, stets zwischen Mensch(heit) und Maschine(nintelligenz) gefangen, beeinflusst mit seinen oft kleinen Taten und Handlungen den Lauf der Menschheitsgeschichte.

Der Roman ist Hard-SF in Reinform. Technisch plausibel, die Naturwissenschaften gut erklärt, die Handlungsweisen klar und glaubwürdig - und kleine Anspielungen auf andere Geschichten und Ideen von Clarke sind prima eingewoben.
Was er nicht ist: ein Action-Reißer. Wer also Herzklopfen bevorzugt und Schnappatmung – wird hier leider nichts. Der Roman fließt ruhig dahin. Aber wer sich voller Vergnügen 2001 immer wieder mal ansehen kann (den GANZEN Film) , der wird – denke ich – mit diesem Roman gut bedient werden.

Wie immer an dieser Stelle: Die ersten Kapitel online lesen oder runterladen – hilft oft bei der richtigen Entscheidung.


Giants - Sie sind erwacht: Roman (Giants-Reihe, Band 1)
Giants - Sie sind erwacht: Roman (Giants-Reihe, Band 1)
von Sylvain Neuvel
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sie sind unter uns!, 9. August 2016
Nein, nicht die Roboter ... aber ihre Schöpfer, bzw. deren Nachfahren. Aber der Reihe nach ...

Neuvel's Roman hab ich mir gekauft, weil mir der Klappentext zusagte (und positiv vermerkt: er stimmt und hat mit dem Inhalt auch zu tun, was ja nicht immer der Fall ist). Also Buch gekauft und angefangen mit lesen, ohne es vorher groß durchzublättern. Nach den ersten Seiten dann: SCHRECK! Was ist das denn? Der Roman ist gar kein Roman ... zumindest nicht so, wie ich es erwartet hatte. Neuvel's Buch ist ist nämlich eine dicke Sammlung von Audioprotokollen, Tagebucheintragungen, kurzen Berichten. Kann das funktionieren?

Ja, hat es. Hat mich selbst überrascht. Im Grunde nur wörtliche Reden zwischen zwei Personen. Und dennoch gewinnen die Personen, Orte und Situationen Gestalt und Form. Auch wenn kaum etwas bildlich beschrieben wird. Nach den ersten Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und hatte es in zwei Tagen durch. Ob das jeden so geht bzw. ob der Stil jedem gefallen wird, kann ich nicht sagen. Daher mein Rat: unbedingt die Leseprobe im Web oder auf einem Reader lesen. Spannend ist es auf jeden Fall.

Zum Inhalt (SPOILER):
Eine fast sieben Meter durchmessende Metallhand wird gefunden. Das Metall ist ungewöhlich, Linien leuchte darauf ohne erkennbare Energiequelle. Zusammen mit der Hand werden Metaltafeln mit Schriftzeichen entdeckt, die niemand entziffern kann. Das Alter: mindestens 3000 Jahre, wenn nicht älter. Als eine junge Wissenschaftlerin das Projekt im Auftrag des Militärs übernimmt, findet sie eine Methode, nach weiteren Teilen einer eventuell vergrabenen Statur zu suchen. Und wirklich: überall auf der Welt werden Teile gefunden: Unterschenkel, Fuß, Arm, Kopf ... Überall auf der Welt, auch in Ländern, die nicht zu Amerika gehören. Aber was soll's: einfach holen und fertig. Das die Welt dabei fast an den Rand eines Weltkrieges gebracht wird, kann da schon mal übersehen werden.
Als die Teile zusammengebracht werden, verschmelzen sie auf unerklärliche Weise und es wird im Torso der Statur eine Kontrollkammer für zwei (fast) menschliche Piloten entdeckt: die Statur ist keine Statur, sondern ein Fahrzeug (ein Mech) mit dem Aussehen eine (fast) menschlichen Frau, 60 m hoch und mit verschiedensten Energiewaffen bestückt .... und definitiv nicht von dieser Welt ... Wer hat sie auf die Erde gebracht. Und hier verteilt vergraben? Und sind die Schöpfer noch aktiv: draussen im All oder hier auf der Erde. Ist die Statur ein Geschenk oder eine Bedrohung?

Einige dieser Fragen werden in diesem Buch beantwortet, andere bleiben offen und der Cliffhänger ist GUT :-). Der nächste Teil ist definitiv meiner.


Apollo: Ein Alex-Benedict-Roman. Alex Benedict, Bd. 7
Apollo: Ein Alex-Benedict-Roman. Alex Benedict, Bd. 7
von Jack McDevitt
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So will ich SF haben!, 17. Mai 2016
Gleich zu Beginn: ich bin ein bekennender McDevitt-Fan. Fast alle seine Bücher gefallen mir; vor allem die „Priscilla ‚Hutch‘ Hutchins“-Serie und die Bücher um „Alex-Benedict“. Allerdings scheinen seine Bücher zu polarisieren (wenn man nach den Rezensionen geht). Von Anerkennung bis hin zu „Langweilig“, „Müll“ und „amerikanischer Größenwahn“ ist da alles dabei. Tja, dazu fällt mir nicht viel Intelligentes ein: jeder Mensch hat seinen eigenen Geschmack, aber bitte nicht beleidigend werden; weder dem Autor gegenüber noch den Lesern.
Doch nun zum Roman:
Den siebten Teil der „Alex-Benedict“-Serie habe ich in zwei Tagen verschlungen – und wurde nicht enttäuscht.
Alex und Chase werden auf ein Artefakt aufmerksam gemacht, dass sich im Nachlass eines angesehenen Archäologen befindet. Als sie es prüfen stellen sie fest, dass es Bestandteil einer großen, lange als verschollen geltenden Sammlung von Artefakten ist, die bis auf die Anfangszeit der menschlichen Raumfahrt zurückreichen. Doch warum hat der Archäologe diesen bedeutenden Fund nicht veröffentlicht, der die Krönung seiner obsessiven Suche dargestellt hätte. Wieso hat er die letzten Jahre seines Lebens zurückgezogen und verbittert gelebt. Und vor allem – wo hat er das Artefakt gefunden? Alex und Chase folgen den Spuren des Wissenschaftlers. Und auch wenn ihnen aus unerfindlichen Gründen Steine in den Weg gelegt werden – aufgeben gibt es nicht.
Wieder gelingt es dem Autor, einen abenteuerlichen Detektivplot zu konstruieren und seine Protagonisten jede Menge Irrwege beschreiten zu lassen, um zum Ende hin dann eine verblüffende Lösung zu präsentieren. Parallel dazu wird der Plot des letzten Romans um die verlorenen Schiffe in einer spannenden Rettungsgeschichte fortgeführt. Alles zusammen ergibt ein unterhaltsames Buch für jeden Freund der Serie.
Und hier liegt vielleicht auch das Problem: Natürlich könnte man den Roman auch einzeln lesen, aber dann würde einiges verloren gehen. McDevitt entwickelte über die Zeit eine (für mich) wunderbare Future Historie mit jeder Menge Welten, Personen und Geschichte(n). Wer also die anderen Bücher nicht kennt, wird sich schwer in diese Welt einfügen, weil bestimmte Sachverhalte einfach als bekannt vorausgesetzt werden. Glücklicherweise gibt es alle andern Bücher momentan als eBooks.
Worauf lässt man sich ein?
McDevitt lässt seine Handlung im 11ten Jahrtausend spielen. Die Menschheit hat sich ausgebreitet und seit ungefähr 6000 Jahren danke Sprung-Antrieb viele Planeten besiedelt. Viele dieser Welten haben zum Zeitpunkt der Romanhandlung eine eigenen Geschichte, die länger ist als unsere jetzige Geschichtsschreibung: Reiche sind entstanden und untergegangen, Kunst und Wissenschaft blühten auf und welkten dahin, Despoten und Kriegen kamen und gingen, Helden entstanden … aus Geschichte wurde Legende. In diesem Umfeld agieren Archäologen aller Welten.
Alex Benedict ist Kunsthändler, der für Klienten nach Artefakten aus der Geschichte der Menschheit sucht. Ständige Begleiterin (und Erzählerin der Geschichten) ist seine Pilotin Chase Kolpath. Mit viel detektivischen Feingefühl kramen sie sich durch die Geschichte und oft finden sie mehr (zur Freude der Leser) als sie suchen.
Keine Raumschlachten, keine extrem-exotischen Welten, kaum Außerirdische. Selbst die verwendete Technologie ist nicht unbedingt fremd und wird nur genutzt und nicht in seitenweisem Technik-Blabla hergeleitet. Nein, in diesen Romanen stehen der Mensch und die Suche nach seiner eigenen Vergangenheit im Mittelpunkt.


Sternenschiff: Die Paradox-Saga - Roman
Sternenschiff: Die Paradox-Saga - Roman
von Rachel Bach
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Prima Start einer neuen Saga, 13. Mai 2016
Unendliche Weiten, fremde Sterne ... und ein kleiner Frachter. Naja, zumindest soll es so aussehen.

Rachel Bachs Einstieg in die Paradox-Saga (es scheint eine Trilogie zu sein) bietet spannende und kurzweilige Unterhaltung mit einer taffen Heldin.
Devi Morris - ihres Zeichen Panzersöldnerin (sowas wie bezahlte Ritter in IronMan-Rüstung) - ist erfreulicherweise mal nicht von Selbstzweifeln zerfressen oder blutiger Anfängerin, sondern eine gestandene Kriegerin (und natürlich sexy und schön) und ZIEMLICH ehrgeizig (auf eine sympathische Weise). Um in ihrem Gewerbe voranzukommen, will sie in die königliche Garde aufsteigen. Doch das ist nicht so leicht, denn die nehmen nur handverlesenen Panzersöldner auf, und auch das nur nach vielen Jahren im Feld. Solange möchte Devi jedoch nicht warten und sucht eine Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. Erfolg verspricht ein Kontrakt auf einem Frachter namens "Glorreicher Narr". Angeblich der Karriereschub - wenn man es überlebt. Den auf diesem Schiff unter dem Frachterkäpitän Caldswell wird das Sicherheitspersonal verschliessen wie die allseits bekannten RedShirts und es scheint ein wahrer Magnet für Pech und Ärger zu sein.
Gerade das richtige für Devi - auch wenn ihr schleierhaft ist, mit was der Kapitän eigentlich Handel treibt. Wenn überhaupt.

Das Buch liest sich flüssig, die Charaktere sind sympathisch und glaubhaft, die Aliens interessant und die ganze Handlung spannend genug. Klar, es ist nichts wirklich Neues - und im Interview am Ende des Buches plaudert die Autorin auch nett über ihre Inspirationen. Aber was soll's. Ich habe genau das bekommen, was ich mir von dem Buch versprochen hatte: eine gute und unterhaltsame Space-Opera. Kein philosophisches Meisterwerk, keinen Ratgeber fürs Leben, keine Literaturnobelpreis-Anwärter.

Aber da ich ganz hibbelig auf den nächsten Teil bin ... hat also funktioniert, Rachel Bach :-)


Die Lazarus-Mission: Roman
Die Lazarus-Mission: Roman
von Jamie Sawyer
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Mischung macht's, 12. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Die Lazarus-Mission: Roman (Taschenbuch)
Man nehme: etwas Avatar, mische es mit Alien und würze das Ganze mit einem Hauch Starship Troppers ...
Ehrlich, ich hasse solche Vergleiche! Aber ein wenig Wahrheit steckt da drin. Und wissen Sie was ... es ist egal.

Sawyer erster Roman der Lazarus-War-Serie ist gelungene Unterhaltung, die spannend genug ist, um sie an einem Wochenende durchzulesen. Die Handlung ist reichlich stimmig, die Charaktere sind ok (vom Schicksal gebeutelten Helden über die taffe Soldatin mit dem Mutterkomplex gegenüber dem Frischling in der Einheit bis hin zum verrückten Wissenschaftler ... alles drin) und die Aliens ... na, halt ALIENS.

Mir hat es gefallen und ich freue mich auf den nächsten Band. Mein Leben wird es nicht verändern.

Wer harte Military SF erwartet, wird enttäuscht sein. Die Kämpfe (ob im Raum oder zu Land) sind kurz und wage, weit entfernt von detailierten Beschreibungen wie bei David Weber oder Evan Currie. Und auch bei den technischen Beschreibungen und Erklärungen hält sich der Autor sehr zurück (also kaum Star-Trek-Bla-Bla-Bla). Aber das ist eigentlich auch egal, spannend ist es dennoch.

Der Klappentext des Buches ist ok und stimmt mit dem Inhalt überein (was ja nicht immer so ist :-)). Am besten das erste Kapitel online lesen oder die Leseprobe runterladen und selbst entscheiden.

Ein Bemerkung noch: die Übersetzung scheint an manchen stellen etwas ... holprig. Und bei einigen Wörten musste ich den Thesaurs bemühen. Aber bildet euch selbst eine Meinung. Rausgeworfen ist das Geld nicht.


Paradox: Am Abgrund der Ewigkeit
Paradox: Am Abgrund der Ewigkeit
Preis: EUR 4,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So sollte Science Fiction sein!, 20. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach "Transport" wartete ich angespannt auf den nächsten Titel des Autors ... und wurde nicht enttäuscht. "Paradox" ist Hardcore-SF. Die beschriebene Technik nachvollziehbar und sehr real, die Figuren glaubhaft und mit Ecken und Kanten, die Action sparsam, aber realistisch. "Science" steht im Vordergrund, die "Fiction" ist nur das Vehikel.

Der Autor entwirft ein spannendes Szenario. Bis zum überraschenden, aber nachvollziehbaren Ende. Zum Inhalt möchte ich nicht viel sagen, der Klappentext und das Cover verraten da schon (fast) zu viel. Nur so viel: fast alle Thesen oder aufgezeigten Techniken sind hervorragend recherchiert. Man merkt dem Autor seine Arbeit und seine tiefen Einblicke in die Raumfahrt und vor allem die Raumfahrtpolitik an. Auch die wissenschaftlichen Aspekte sind belegbar. Oft reicht eine einfache Google-Suche, um Zusatzmaterial zu den Thesen zu bekommen.

Fazit: Wer faszinierende, wissenschaftliche Rätsel mag, wer mit fiebern kann, wenn "normale" Menschen bis an ihre Grenzen gehen (und darüber hinaus), wer sich gern Fragen stellt wie "Warum sind wir hier?" ... der ist mit "Paradox" bestens bedient.

Wer ballernde Aliens erwartet (was ich auch gern mal lesen): nichts für euch.


Mercutian Conquest: German
Mercutian Conquest: German

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg. Das halte ich für Betrug!, 14. Juli 2015
Rezension bezieht sich auf: Mercutian Conquest: German (Kindle Edition)
Ich finde es immer wieder schön, das e-Books vielen neuen Autoren eine Plattform geben. Und manchmal muss man halt etwas über Rechtschreibung und Grammatik hinwegsehen. Keiner ist als Meister geboren.

ABER: Hier wurde ein Buch durch den Google-Translator gejagt und dann als "Deutsche Version" veröffentlicht. Für GELD :-)

Wer mal lachen will, sollte sich die Leseprobe ansehen. Viel Spaß dabei


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