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Rezensionen verfasst von
M. Block
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Godzilla - [PlayStation 4]
Godzilla - [PlayStation 4]
Wird angeboten von games.empire
Preis: EUR 29,95

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Prioritäten, 23. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Godzilla - [PlayStation 4] (Videospiel)
Als ich von dem Spiel erfahren habe war ich sehr zweigeteilt. Teils war ich voll kindlicher Vorfreude über einen neuen Godzilla-Titel der offensichtlich viel Wert darauf legt den Fans treu zu sein, teils war da die nagende Furcht dass das Spiel einfach schlecht wird.
Ich bin froh zu sehen dass Bandai/Namco offensichtlich viel Zeit in die Atmosphäre des Spiels investiert hat. Die Arenen erinnern stark an die Sets der Filme, die Auswahl an spielbaren Monstern ist groß und die Art wie sie sich bewegen offensichtlich von den Filmen inspiriert.
Die Grafik ist ein Punkt der schwer festzunageln ist, Godzilla und seine Mitmonster sehen absolut vorzeigbar aus und die Arenen selbst sind nicht wie tatsächliche Orte, sondern eher wie Filmsets aufgebaut, weshalb die detailarmen Zerstörungseffekte die effekte der Toho-Studios emulieren sollen. Wo es kritisch wird sind die Details, Godzilla hinterlässt auch in den Filmen nur dann Fußspuren wenn es den Plot fördert, aber dennoch, wenn am Ende des Tages hüfthohe Absperrungen und ordentliche Straßen übrig bleiben obwohl alles andere eine verstrahlte Wüste ist, dann frage ich mich ob man es sich nicht etwas zu leicht gemacht hat. Ein Paar Details wären schön gewesen, Brände wo der Flammenatem durchpflügt, eine Art Spur die jedes Monster hinter sich herzieht (Fußspuren für Zweibeiner, Schleifspuren für Mothra, vielleicht sogar Schleimspuren für Biollante), mehrere Stufen von zerstörten Gebäuden, solche Dinge.
Das Gameplay wiederum ist überhaupt nicht schwer festzumachen. Es ist langsam, minimalistisch und verlangt vom Spieler unglaublich repetative Aufgaben.
Es gibt kein Couch-Vs. was in meinen Augen ein Schlag ins Gesicht für jeden Spieler von Fightern/Fighter-artigen ist, es ist schön online spielen zu können, aber das Genre lebt davon dass man es in einem Raum mit seinen Freunden spielt. Jeder Entwickler der den Wert seines Produktes freiwillig mindert um seinen Kunden einen Anreiz zu geben mehr zu kaufen sollte an den Pranger gestellt werden,
Die Hauptaufgabe die bleibt ist der "God of Destruction" Modus in dem Godzilla durch Tokio stampft und unterwegs andere Kaijus verhaut. Während man hier durchaus Spaß haben kann und das Bewegungsschema der Kaijus nach einiger Gewöhnungszeit durchaus zu beherrschen ist, handelt es sich doch um eine SEHR repetative Spielweise. Es macht eine zeitlang Spaß durch die Stadt zu walzen und alles auf seinem Weg zu zertrampeln, aber schon nach kurzer Zeit wird einem klar dass man etwas vermisst. Die Hauptaufgabe ist das zerstören von Generatoren, alles was man zusätzlich zerlegt lässt den Kaiju wachsen, so werdet ihr jedoch häufig Gebäude suchen um die Arena in einen Parkplatz zu verwandeln, schließlich wollt ihr das maximale Wachstum herausholen. Etwas das sich schon bald mehr wie Arbeit als ein Spiel anfühlt.
Die Kämpfe mit anderen Kaijus bleiben ebenfalls hinter den Erwartungen zurück, das Kampfsystem ist minimalistisch und bietet mir nach etwa 8h Spiel noch immer die gleichen Moves bestehend aus einem Combo, einer schweren Attacke, einem Sturmangriff sowie einem Strahlangriff. Das einzige Semidefensive Manöver war für mich bisher eine Art Umgebungsangriff der einen urzzeitig unverwundbar macht. Ein strategischer Kampf ist durch die begrenzten Optionen sehr schwer durchzuführen,die Reichweite vieler Angriffe ist schwer einzuschätzen und die Strahlenattacken schlagen gelegentlich nicht wie geplant ein.
Alles in allem tut das Spiel sein Möglichstes um an meine Nostalgie zu appelieren, doch letztlich ist es bei einem Spiel immer das Gameplay das Grafik und Präsentation trumpft. Es schmerzt mich zu schreiben dass dieses Spiel schlicht das Geld nicht Wert ist, doch ich wünsche niemandem dass dieses Spiel seine/ihre erste Begegnung mit dem König der Monster ist.
Ich empfehle "Godzilla Der Urgigant" oder "Godzilla against Mechgodzilla", die sind auch erheblich günstiger.


Melanie's Marvelous Measles
Melanie's Marvelous Measles
von Stephanie Messenger
  Taschenbuch
Preis: EUR 29,36

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wahrlich wunderbar, 10. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Melanie's Marvelous Measles (Taschenbuch)
Wunderbares Buch mit einer wunderbaren Botschaft, ich erwarte dringend das nächste Werk der Autorin: Melanie's magnificent Minefield, in dem Melanie lernt dass es sehr gesund ist über ein besagtes Minenfeld zu frohlocken. Selbst als die anderen Kinder, grummelige Miesmacher die lieber um Mienenfelder herumgehen, sie warnen und flehen hüpft Melanie fröhlich über die Sprengfallen und siehe da, den ANDEREN Kinder werden die Beine zerfetzt. Eine wertvolle Lektion für Jung und Alt.

PS: Die Autorin hat angeblich drei Kinder großgezogen.


Red Eagle [Blu-ray]
Red Eagle [Blu-ray]
DVD ~ Ananda Everingham
Wird angeboten von bari_medienvertrieb Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Heldentum mal anders, 12. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Red Eagle [Blu-ray] (Blu-ray)
Dieser Film hat einige Schwachpunkte, der größte davon sein Protagonist.
Schon in den ersten Minuten bekommt man einige Schwächen schön aufgelistet, als erstes die politische Botschaft die schwarzweißer nicht sein könnte... Atomkraft NEIN NEIN! Stets mit etwas Tränen in den Augen vorgetragen halten die Atomgegner Rede auf Rede um den Zuschauer von der Schrecklichkeit der Atomkraft zu überzeugen. Nicht das ich hier andeuten wolle Atomkraft sei eine durch und durch kluge Form der Energiegewinnung und auch die Filmgegner führen berechtigterweise Chernobyl an, das Problem ist nur, dabei bleibt es... Anstatt aufzuzeigen dass es andere, sicherere Möglichkeiten gibt Strom zu gewinnen bleibt der Film dabei den Zeigefinger zu erheben.
Der nächste Punkt ist die weibliche Hauptdarstellerin, anscheinend professionelle Kandidatin für einen Darwin-Award, die einzig und allein dem Zweck dient traurig über Atomkraft zu reden und in Gefahr zu geraten... Nennen wir sie mal Lois...
Kurz darauf taucht auch schon unser "Held" auf und erschießt, zerhackt und erschlägt einige Gangster, den beim letzten zeigt er besondere Liebe zum Detail, verstümmelt ihn ausgiebig und schickt ihn mittels einer Überdosis Mehl in Plastiktüten ins Jenseits. Während es um die Mobster zumindest nicht schade ist fährt er in dieser Art fort, jeder der ihm quer kommt wird erschossen, erstochen oder zu Tode geprügelt. Red Eagle lässt keinen zweifel daran dass er die Art Superheld ist der über dem Gesetz steht. Das ist ein Problem, wie soll man sich mit jemandem anfreunden der Unbeteiligte kidnappt und als menschliches Schild verwendet, seine Lebensretterin mit einem Rasiermesser bedroht, Bodyguards enthauptet und sich allgemein als gefühllose Bestie entpuppt. So einer ist schlicht kein Held.
Nun ist damit nur an der Oberfläche gekratzt, der Anthagonist wird per Exposition vorgestellt obwohl sich herausstellt dass er eine persönliche Verbindung mit dem Helden hat, Lois hat eigentlich nichts in diesem Film zu tun und ist trotzdem in fast jeder Szene, die Erzählweise des Films springt ohne logischen Zusammenhang vor und zurück, fast so als wäre das Drehbuch während des Filmens noch geschrieben worden, die Aktionszenen sind viel zu schnell geschnitten und verwackelt so dass man kaum erkennt was vor sich geht(ganz zu schweigen davon das Charaktere gelegentlich scheinbar von Ort zu Ort gebeamt werden), der Film will vier verschiedene Geschichten erzählen obwohl er kaum eine bewältigt, Red Eagle wird wie ein Junkie behandelt obwohl er sehr gute Gründe hat Morphium zu nehmen (es geht so weit dass er verspricht "das Zeug sein zu lassen", ich bin nicht sicher was er stattdessen tun soll, aber Drogendrama musste wohl auch noch rein), die Flashbacks nach... Vietnam wahrscheinlich... scheinen aus einem ganz anderen Film zu stammen...
Kurzum, der Film ist ein einziges Chaos, nichts ist am richtigen Platz. Der einzige Lichtblick ist der Ermittler der auf den "Red Eagle" angesetzt wird. Er hat als einziger den Verstand ihn als Killer zu erkennen, er gibt sich als einziger Mühe damit dem Chaos ein Ende zu setzen ohne dabei aus den Augen zu verlieren dass viele von Red Eagles Opfern Kriminelle sind, anders als sein Chef will er den mordenden Maskierten nicht einfach machen lassen, warum? Es geht ihm ums Prinzip. Mord ist falsch. Dass scheint ihm fest im Gewissen zu stehen und dadurch wird er zum wahren Helden des Films. Zwar hat er nicht die Super-Kung-Fu Kräfte, das blitzende Arsenal oder eine Maske wie Red Eagle, aber er hat Hingabe, Moral und den festen Willen Unrecht aufzuhalten. Das macht ihn zu einem wesentlich besseren Helden als den Titelhelden.


Sherlock Holmes, Folge 2: Spuk im Pfarrhaus
Sherlock Holmes, Folge 2: Spuk im Pfarrhaus
Preis: EUR 6,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der kleine "Mittelteil" sucht seine Eltern, 7. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die meisten Romane gliedern sich in eine 3Akt Struktur, Alle wichtigen Figuren und Orte einführen, Spannung steigern und die Geschichte an sich entwickeln und schließlich der Hohepunkt in dem alles in sich zusammen fällt.
Dieses Hörspiel hat eine andere Vorstellung davon wie ein Stück aufgebaut seien sollte...
Nachdem alle Figuren vorgestellt wurden, ein gefühltes Dutzend, beginnt Holmes mit den Untersuchungen und hört direkt wieder auf, weil sich der Fall von selbst gelöst hat...
In einem irrsinnig düsteren Twist hat sich herausgestellt das die meisten Charaktere bereits über die Wahrheit bescheid wussten (die sich darüber hinaus gegenüber der dramatischen Ereignisse im Finale ohnehin als unbedeutend herausstellt) und sich der "Fall" innerhalb der drei Tage die Holmes untersuchte auch von selbst gelöst hätte.
Ferner ist die Lösung völlig aus dem Hut gezaubert, es macht stark den Eindruck als hätte der Autor ein viel längeres Hörspiel im Sinn gehabt und es übel beschneiden müssen. Nicht nur die Lösung kommt aus dem Nichts, auch die finstere und unangekündigte Wende am Ende spricht dafür dass ein großes Stück in der Mitte fehlt in der Holmes und Watson die vermeintliche heile Welt der Familie aufbrechen und die wahre Natur darunter zum Vorschein bringen.
Mit mehr Zeit wäre es möglich gewesen hier eine gute Geschichte zu erzählen, aber leider ist das Hörspiel in der Form gerade mal halb fertig.


God of War: Ascension - Special Edition (Steelbook)
God of War: Ascension - Special Edition (Steelbook)
Wird angeboten von GoForGames
Preis: EUR 21,21

17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Kriegsgott in seinem wohl schwächsten Abenteuer, 18. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
GoW Ascension hat einen schweren Stand, es folgt direkt auf GoW3 das zwar nicht das Beste Spiel der Reihe, aber immernoch eines der besten Spiele überhaupt ist und ziemlich hohe Erwartungen in puncto Größe und Epos anregt.Ascension ist ein Prequel, was die Geschichte trotz Twists und guten Characteren völlig uninteressant macht, wir wissen wo alles hinführt und der Twist am Ende ist uns seit Teil 1 bekannt. Ascension versucht an einem Kampfsystem das ohnehin praktisch perfekt ist gravierende Änderungen vorzunehmen.
Alles in allem ist das ein ziemlich hartes Brot, letztlich wohl sogar zu hart.

Fangen wir doch vorn an, ähnlich wie in GoW3 setzt auch Ascension auf Größe, gigantische Schauplätze Kämpfe in hunderten von Metern Höhe, Gegner die Teils groß wie ein Berg sind, alles gut zu sehen und liebevoll ausgearbeitet. Klingt gut, oder? Nun das ist es, aber jemand schien diese Dinge und dass wir sie sehen können für wichtiger zu halten als die Kamera auf Kratos und sein Gefecht zu halten, oft verschwindet eure Spielfigur im Hintergrund damit man den ganzen Umfang der Schlacht bewundern kann. Sicherlich hat das seinen Platz, aber während Gegner euch zu Leibe rücken und ihr Kratos gerade aus den Augen verliert wünscht ihr euch sicher auch dass ihr sehen könnt was gerade passiert...
Zum ersten Mal in einem GoW Spiel stimmt die Kamera nicht, das ist ein riesiger Kritikpnkt, da ihr keine Kontrolle über sie habt, normalerweise gebe ich die Kamerakontrolle gern ab, wenn ich dafür derart dynamisch ausweichen und kämpfen kann, aber das konnte ich bisher nur weil die Kamera ihre Sache auch ohne mein zutun gut gemacht hat.
Die Story gibt sich alle Mühe, das kann man leicht erkennen, alles ist epochal, die Charactere sind hervorragend ausgearbeitet, (gerade nach GoW3, wo Kratos ziemlich eintönig war und man die Teile in denen er mit Pandora interagiert wie ein Leuchtfeuer in einem Meer aus Dunkelheit erkennt). Kratos zeigt sich ungewohnt gefühlvoll, es kann einem vielleicht dabei helfen zu erkennen, warum GoW3 endete wie es tat, Kratos war nicht immer ein seelenloses Monster und als seine Rache vollbracht ist erinnert er sich an diese Zeit. Dennoch, Prequels sind öfter schlecht als gut, selbst großartige Dinge können miese Prequels bekommen (The Thing, Prometheus, Star Wars...), die Gewissheit dass am Ende der Geschichte nichts neues erzählt werden wird lässt auch die stabilste Prämisse einstürzen. In Ascensions Geschichte steckt viel Arbeit, das möchte ich nochmals betonen, aber das entspricht lediglich einer wunderschön dekorierten Enttäuschung. Man denke an eine riesige Schachtel unterm Weihnachtsbaum, reich dekoriert und wenn man sie schüttelt erklingen die vielversprechendsten Geräusche, aber darin befinden sich Socken. Schöne Socken, keine frage, aber dennoch... Socken...
Nun kommt das Kampfsystem und Junge, das ist was Dickes. GoWs Kampfsystem hat sich kaum entwickelt, Acht Jahre und kaum etwas verändert, sicher hier und da kamen ein paar Gimmicks dazu oder flüssigere Moves, aber am Prinzip hat sich so gut wie nichts geändert. Das ist eigentlich eine schlechte Sache, oder?
Nun, man denke an einen Hai, vor millionen von Jahren war er nahezu der gleiche wie heute, warum? weil es nichts zu verbessern gibt. GoW ist der König des Genres, keiner kann ihm in dieser Form das Wasser reichen, kein MGR, kein DMC, kein garnichts. Wenn man also versucht an etwas das bereits nahezu Perfekt ist zu verbessern, dann wird man zwangsläufig mehr falsch als richtig machen.
Der Kampf in Ascension ist so schwach wie nie zuvor, die Einführung von "weltlichen Waffen" erscheint auf dem Papier wie eine gute Idee, aber in der Realität werden diese Waffen kaum genutzt, gleichzeitig belegen sie die Kreistaste, auf der vorher "Würfe" lag welches nun auf R1 verbannt wurde und durch eine Haken-Mechanik ersetzt wurde. Aber eins nach dem anderen, die Waffen werden selten eingesetzt, ihnen fehlt das gewisse etwas dass die früheren Waffen hatten, keine Geschichte, keine Besonderheiten, kein garnichts, zugegeben, die Waffen in anderen GoWs waren auch nur Schmückwerk zu den Chaosklingen, aber in ihnen steckte sowas wie Leben. Es scheint schlicht zu banal das Kratos mit einem stinknormalen Schwert herumläuft, doch dieses liegt auf der sehr prominenten Kreistaste, eine die man gut für würfe hätte benutzen können und die nun mehr oder minder nutzlos am Pad befestigt ist.
Nun zum Festhaken, es gibt hier tatsächlich nicht viel auszusetzen, im Prinzip ist es ein Wurf mit Reichweite, ähnlich wie in Dantes Inferno (scheint nur fair zu sein, etwas von diesem Spiel zurückzustehlen), der einzige Unterschied liegt darin dass man theoretisch weiterkämpfen könnte während man einen Gegner festhält, einen praktischen nutzen hat das bisher nicht, aber man kann es und es stört nicht weiter. In aller Regel werdet ihr eure frisch gefangenen Gegner aber unmittelbar danach durch die Gegend schleudern oder auf den Boden schmettern.
Nun ist die neueste Idee der "Rage-Meter", dieser hat den Zweck euch einige Moves zu sperren. Nur wenn der "Rage-Meter" gefüllt ist kann Kratos einen 3xDreieck-Combo, einen 5xKasten-Combo oder die L1+Taste Moves mit ganzer Stärke ausführen.
Dieses Ding dient einzig und allein dem Zweck dem Spieler einen Klotz ans Bein zu binden, "Du möchtest also deine ganze Palette an Moves nutzen, was? Nun dann solltest du besser ununterbrochen angreifen und niemals getroffen werden, sonst hast du nur die entschärften Sachen.". Die dahinter stehende Logik entgeht mir nicht, "geschicktes ausweichen und strategisches angreifen > Kasten,Kasten,Dreieck(KKD)". Aber es funktioniert so einfach nicht, man muss erfolgreich angreifen um die Leiste zu füllen, aber eine Zeit lang nicht anzugreifen oder getroffen werden senkt die Anzeige wieder. Wenn überhaupt lohnt es sich nun mehr KKD anzuwenden, denn diese Leiste ist praktisch nicht zu füllen/voll zu halten, man wird oft mit Gegnern zugemüllt, manchmal sind dutzende gleichzeitig unterwegs, einer wird schon treffen. Und damit geht man noch nichtmal auf die Gegner ein die anscheinend dazu gemacht sind den Rage-Meter klein zu halten, Talos wird nach ein paar Angriffen unverwundbar, viel Glück da die Rage zu halten, oh aber der rückt nach seinem Tod goldene Orbs raus die Rage ansteigen lassen, aber weil er unverwundbar wird beist er meistens als letzter ins Gras und dann sind diese Orbs vielleicht nützlich. Medusen sind genauso nervtötend, ihr Umschlingen ist erstaunlich schwer abzuwehren und lässt einem immer mit einem völlig leeren Rage-Meter zurück, egal ob man das QTE gewinnt oder nicht. Also, in dem Hai der GoW ist entspricht der Rage-Meter einer neuen Leber aus Beton, es macht die Jagd spannender, aber aus all den falschen Gründen.
Zuletzt kommt hier Magie zu sprechen, statt einen Spruch direkt zu finden bekommt man nun neue Elementeigenschaften für die Chaosklingen, klingt zunächst gut, lässt aber zu wünschen übrig. Man muss eine neue "Magie" schon auf Lvl5 bringen um einen neuen Spruch zu bekommen, was einen zwischen 12.000 und 10.000 rote Orbs kostet, der Schaden der Chaosklingen wird dadurch nicht erhöht, auch scheinen Gegner die Elementen zugehörig sind keinen erhöhten Schaden zu nehmen wenn man sie mit dem entgegengesetzten Element angreift. Alles in allem wird euer Mana also die meiste Zeit des Spiels eher ungenutzt bleiben. Wenigstens Ares hat Mitleid mit euch und schenkt euch zu Anfang einen Spruch. Der eigentliche nutzen der Elemente soll der sein, dass jedes Element andere Orbs freisetzt wenn Gegner mit ihnen getötet werden, im Kampf hat das eher selten funktioniert, Zeus hat mir slten blaue Orbs spendiert und bei Poseidon war es ziemlich schwer festzustellen ob er tatsächlich zusätzliche rote Orbs erzeugt...

Alles in allem hat mich Ascension mit einem eher schlechten Gefühl zurückgelassen, ich hatte spaßige Momente und ich habe Potential in einem menschlicheren Kratos gesehen, aber die meiste Zeit über war die Erfahrung unterwältigend. Ich habe das Gefühl dass zu viel geopfert wurde um Ascension einen Multiplayer zu geben den es nicht gebraucht hat, die neuen Mechaniken dienen in meinen Augen größtenteils dazu den Multiplayer zu streamlinen, mit der neuen Konter-Mechanik, den zugehörigkeiten zu den Göttern und das Aklimatisieren mit den "weltlichen Waffen". Ich habe den MP nicht einmal direkt direkt bei bekanntgabe gehasst, ich habe Potential für spannende Kämpfe gesehen, aber ich bin nicht bereit dafür einen halbherzigen Singleplayer zu bekommen. GoW war als SP-Game gedacht und hat dort brilliert, es sollte nicht versuchen etwas zu sein das es nicht ist, Micheal Joardan spielt kein Baseball, Frank Millar führt keine Regie und God of War ist kein Multiplayer.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 22, 2013 8:16 PM CET


Dead Space 3 - Limited Edition (uncut) - [PlayStation 3]
Dead Space 3 - Limited Edition (uncut) - [PlayStation 3]
Preis: EUR 17,64

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser und Schlechter, 16. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Spielmechanik von Dead Space ist und bleibt solide. Auch der dritte Teil der Reihe ändert nicht viel daran, stattdessen wird das Gameplay um weitere Faktoren erweitert. Isaac kann nun Waffen anhand von Einzelteilen sehr frei zusammenstellen, was für vergnügliche Basteleien und sogar strategischem Denken führt: Was soll die Waffe tun? Was musss sie dafür können? Wie verbessere ich die Schwächen?
Auch die nun auftauchenden Menschlichen Gegner sind eine Abwechslung, man sieht trotzdem meistens die Necromorphs und wenn beide gemischt auftreten gehen sie sogar aufeinander los. Die Sorge, man bekäme ein "Call of Space" ist also nicht eingetreten. Zugegeben, es gibt Stellen an denen man dergleichen mutmaßt, aber die sind kurz und werden bald wieder abgelöst.
Den Horror-Aspekt sucht man wie üblich vergebens, aber da Michelles Stand-up-comedy eingemottet wurde ist das Spiel wenigstens nicht unfreiwillig komisch.
Wenn einem die Mechanik des Spiels zusagt bekommt man auch was für sein Geld, es gibt viel zu Entdecken und viel zu tun, so kann ein gründlicher Durchgang gerne 20+ Stunden konsumieren, zwar sind die Nebenmissionen(solo) ziemlich eintönig, aber die Co-op Missionen versprechen interessanter zu sein (Test steht noch aus ^^).
Das größte Manko für DS dürfte hier die unglaublich vorhersehbare Geschichte und die absolut bescheuerten Charaktere sein. Jede Wende kündigt sich aus einigen Kilometern Entfernung an und das Verhalten der Charaktere "kindisch" oder "dumm" zu nennen ist fast noch geschmeichelt. Isaac hat aus den Ereignissen des zweiten Teils nichts gelernt und wird wie ein verbitterter Teenager dargestellt, komplett mit Rivalen der sein Mädchen gestohlen hat. Und wo man gerade von Ellie spricht, das war sie nicht, eher Bella Swann. Ellie hätte sowohl Isaac als auch ihrem neuen Lover ein bisschen Verstand eingeprügelt. Und ganz bestimmt wäre sie NICHT die Prinzessin die man retten muss.
Dennoch, das Spiel ist solide, nicht so gut erzählt wie der zweite Teil, aber mit besserer Spielmechanik ausgestattet.
Kaufts euch.


T-Shirt - Iron Man Marvel Comics Kostüm Effekt - Schwarz - Herren - Größe L
T-Shirt - Iron Man Marvel Comics Kostüm Effekt - Schwarz - Herren - Größe L

1.0 von 5 Sternen Leider Müll, 22. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Produkt ist eine wunderbare Idee! Leider nicht mehr als das, die Qualität ist so lausig dass schon nach zwei Waschgängen das Motiv so gut wie verschwunden, mindestens aber unkenntlich ist.
UNBEDINGT VERMEIDEN!


DmC - Devil May Cry - [PlayStation 3]
DmC - Devil May Cry - [PlayStation 3]
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 14,89

11 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen AMC: Assi may cry, 22. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die guten Nachrichten Zuerst:
Das Spiel macht Spaß.
Der Kampf ist flüssig, der Waffenwechsel einfach(wenn auch nicht so angenehm wie in DMC3/4 da man die Schultertasten nun gedrückt halten muss statt sie anzutippen), es gibt eine Menge zu entdecken und das platforming ist nicht so frustrierend wie in manch anderem Game.
Die Bossfights sind nach wie vor sehr gut gelungen, gerade der letzte Fight hat mich gepackt und nicht so bald losgelassen.

Jetzt die Schlechten...
Es mag überraschend sein aber: Der neue Junge stinkt. Dante musste leider weichen, zugunsten des rotznäsigen Assis der im Bus drei Plätze vor dir hockt, mit seinem Handy auf voller Lautstärke Gabba hört und gelegentlich auf den Boden spuckt.
Es hat auch nicht geholfen dass diese Pfeiffe anscheinend der Meinung ist eine "Verbesserung" zu sein.

[...]

"Not in a million years."? In der Tat, vielen Dank für die Erinnerung Ninja Theory, diese Flasche wird Dante in dieser Zeit wohl nicht ersetzen können...
Leider hat es die anderen Charaktere nicht besser getroffen, aus Vergil wurde ein ehrloses Psychoschwein, Mundus ist nun sowas wie eine Kreuzung aus Teletubby und Hulk (unheimlich mächtig und zornig, aber etwas so einschüchternd wie Keyboard Cat...) und Kat? Naja sie ist keine Trish, nichtmal ne Lady, aber sie gibt sich wenigstens Mühe, ich denke das gibt ihr auf dem Sportplatz der DMC-Reihe wenigstens ne 4 für guten Willen.(Außerdem soll sie die 6er mitnehmen, für Vergil, der am nahen Spielplatz Babys erdrosselt, Mundus, der nach einem Wutanfall seinen Inhalator nicht finden konnte und nach Hause ging, und Dante, der unentschuldigt fehlt aber nen obdachlosen Crackhead hergeschickt hat um ihn zu vertreten.)
In einem Satz zusammengefasst: "Die Neuinterpretationen der etablierten Charactere sind missglückt."

Leider findet sich in diesem Spiel auch der mit Abstand schlechteste Bossfight der Reihe wieder. Bob Barbas ist, in einem Wort: Müll. Der Fight ist langweilig, enttäuschend und dumm.(Mir ist klar wie subjektiv diese Aussage ist, aber ich finde NICHTS an diesem Kampf ansprechend, ich fand ihn nichtmal in Kingdom Hearts 2 ansprechend als er noch MCP hieß.)

Der Deviltrigger ist enttäuschend, einfach nur enttäuschend. Man kann sich zwar im DT-Modus an rotem Mantel und weißen Haaren erfreuen, aber die Anzeige füllt sich recht schleppend, die in der Luft schwebenden Gegner sind unnötig schwer zu treffen und der Nutzen ist im Allgemeinen recht begrenzt.

Wie man also ließt sind die Fehler im neuen DMC hauptsächlich kosmetischer Natur, kauft das Spiel wenn ihr ein solides Actionspiel möchtet und es euch nichts ausmacht auf Dante verzichten zu müssen, allen anderen lege ich die Demo wärmstens ans Herz.
Mir persönlich hat der Neue das Spielerlebnis vergällt, so sehr sogar dass es sich massiv in der Bewertung wiederspiegelt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 22, 2013 2:08 PM MEST


Ghost Rider: Spirit of Vengeance [Blu-ray 3D]
Ghost Rider: Spirit of Vengeance [Blu-ray 3D]
DVD ~ Idris Elba
Preis: EUR 13,89

44 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Besser als "schlecht" ist nicht "toll", 15. März 2012
So ist es also soweit dass der Ghost Rider seinen zweiten Versuch auf der Großen Leinwand bekommt. Warum das so ist steht allerdings in den Sternen, selten trifft man jemanden der etwas gutes über den ersten Film zu sagen hat und das aus gutem Grund, der erste zieht sich wie Kaugummi, hat nur eine handvoll Actionszenen und eine Spannungskurve sucht man vergebens (Man erinnert sich aber schmunzelnd daran dass ein namenloser Strassenräuber den Ghostrider mit Hilfe seines Klappmessers in grössere Schwierigkeiten bringt als die vier Dämonen und der Gegenspieler im Endkampf zusammen...)
Nun, Teil 2 ist "besser" aber das ist nicht viel gesagt, besser als "Schlecht" ist eben nicht "Toll". Ab hier werdet ihr übrigens

SPOILER

vorfinden, also wenn ihr den Film unbedingt sehen wollt, dann lest besser nicht weiter.
Die Story und der Rider selbst haben den ersten Teil hinter sich gelassen und fangen, ähnlich wie beim Hulk, lieber mehr oder minder von Vorn an. Zwar gibt es eine kleine Zusammenfassung des ersten Teils, aber die kann man auch gleich wieder vergessen da die Kontinuität des ersten sofort über Bord geworfen wird. Der Rider selbst ist nun nicht länger des Teufels Kopfgeldjäger, vielmehr ein gefallener "Engel der Gerechtigkeit" der zum "Geist der Rache" wurde (schöne Idee, "Gerechtigkeit" und "Rache" als Gegensätze gegenüber zu stellen... wird jedoch nie aufgegriffen), dies verändert auch die Beziehung zwischen Rider und Teufel, Mephisto im ersten Teil war zwar keiner von den "Guten", es schien ihm jedoch etwas an der kosmischen Ordnung zu liegen. Nun bekamen wir einen etwas pragmatischeren Teufel, er ergreift Besitz von einem menschlichen Wirt/Medium und kann dadurch auf Erden wandeln aber seine Kräfte zu benutzen schädigt den Wirtskörper, das schien der "Rourke" ,wie Mephisto hier genannt wird, aus Teil 1 nicht zu wissen, aber ich vermute wir hätten keinen Film wenns anders wäre...
Aus diesem Grunde will Beelzebub einen Wirtskörper in dem er seine Kräfte auch auf Erden unbegrenzt nutzen kann, also schwängert er eine beliebige Frau im Austausch gegen ihr Leben. Nun bliebe die Frage wie der scheinbar körperlose Teufel jemanden schwängern sollte, aber die schmutzigen Details bleiben dem Zuschauer erspart.
Nun haben wir dieses Kind und es wird von diesem Orden von Mönchen beschützt die irgendwie wissen was die kleine Nervensäge ist und ihn trotzdem lieber leben lassen denn... ich nehme an sonst hätten wir keinen Film...
Während die Söldnerheere des Teufels (ja Söldner... ja ich hätte auch gedacht es wären Dämonen... nein, es ergibt keinen Sinn...) das Kloster angreifen können der Kleine, seine Mutter und ein Motorrad fahrender, Waffen wirbelnder, Alkoholiker/Mönch gerade noch entkommen. Besagter Mönch verliert seine beiden Schützlinge jedoch direkt wieder und macht darauf Johnny Blaze ausfindig damit der den Job für ihn erledigt.
Blaze ist zunächst skeptisch, aber da ihm der betrunkene religiöse Fanatiker eine heilung seines Dämonenproblems verspricht macht er mit. Die neue Kraft des Riders kommt nun zum tragen, anscheinend besitzt er Drehbuch und kann dadurch bestimmte Personen aufspüren wenn er sich auf sie konzentriert. Dies führt zu einer Actionszene in welcher der Rider einige Söldner ausschaltet und dann anscheinend den Standby-Modus aktiviert. Wir schauen ab da den Henchmen zu wie sie Waffen auf ihn abfeuern, bemerken dass sie s nicht weiter kommen, ihren Plan besprechen, zum Kofferraum ihres Fahrzeugs rennen, zwei Granatwerfer hervorholen, ein wenig streiten, einen One-Liner loslassen und schließlich den Rider mit einer gezielten Granate ausschalten. Was der Rider während all der Zeit macht? Oh, er schunkelt... ja er schunkelt... nun ich vermute damit man das realistische cgi-Feuer und das realistische verhalten des cgi-Rauchs beobachten kann... ja das ist ein bisschen wie eine "Kaminfeuer-DVD" und ja, das ist eine untewältigende Performence des "Geists der Rache".
"Rourke" tritt darauf zum ersten mal in erscheinung und steigt bedrohlich aus einem Zug aus, es handelt sich dabei um den dicklichen Mittfünfziger der vielleicht so aussieht als würde er auf Spielplätzen herumhängen und Kindern komische Blicke zuwerfen, aber als das Böse in Person? Er muss nicht aussehen wie in "Legende", aber ein klein wenig bedrohlich wäre schön gewesen. Nun, wenigstens nimmt er dem Rider das Drehbuch wieder weg und füllt den Film damit um weitere wertvolle Minuten.
Nun haben die Bösen zwar das Kind, aber durch grobe Inkompetenz seitens der Söldner entkommt der Kleine wieder, aber nur kurz, weil der Film sonst die 90 Minuten nicht geschafft hätte.
Unterdessen tun sich Johnny und Mutter (sie hat nen Namen, aber es ist ja nicht so als hätte sie etwas interessantes zu sagen oder tun...) zusammen und "retten" Kind diesmal erfolgreich vor einer diesmal größeren Gruppe Söldner. Der Rider selbst erinnert sich nochmal daran dass er praktisch unverwundbar ist und schüttelt zwei direkte Treffer der Superraketen die der fiese Söldnerboss vor einigen Sekunden gekauft hat einfach ab. Während dieser Kampfszene dürfen wir den Ghostrider dabei beobachten wie er ein paar mal seine Kette einsetzt, irre kichernd in Supergeschwindigkeit rennt und natürlich schunkelt. Schließlich übernimmt er das Steuer eines Schaufelbaggers und wir dürfen uns mehrmals dieselbe Szene anschauen in der der Rider alle Hebel vordrückt.
Nun ist Kind mal ausnahmsweise bei den Guten gelandet, Johnny nutzt die Zeit um das Kind das er seit etwa sechs Stunden kennt völlig grundlos zu belästigen. Der unangenehm anzusehende Szene folgende weitere unangenehme Szenen in denen es der faule Kampfmönch anscheinend für nötig befindet wieder im Film aufzutauchen, "Rourke" den bösen Söldner mit "Superkräften" ausstattet und Christopher Lambert eine Cameo als schwertschwingender Mönch bekommt.
Durch die Macht von "Das Drehbuch hats befohlen!" wird Johnny Blaze geheilt, Kind wird zur Abwechslung mal entführt und Christopher Lambert darf ein bisschen mit dem Schwert kämpfen und wird dann getötet, denn es kann nur einen geben...
Der geheilte Blaze, betrunkener Mönch und Mutter bewaffnen sich also und machen sich auf das Ritual zu verhindern bei dem "Rourke" und Kind eins werden sollen. Es folgt eine Schießerei bei der wieder dutzende Söldner ins Gras beißen, aber diese wissen anscheinend schon was ihnen blüht, denn Gegenwehr leisten sie nicht mehr.
Wie man sich denken kann verläuft das Ritual im Sande, Alki findet sein Ende in Form verrotten(dem Zuschauer gehts schon länger so, aber ohne die süße Erlösung des Todes), Kind gibt Johnny Blaze seine Kräfte zurück (wie er das macht oder woher er weiß dass er es kann und wie er es tut ist dem Zuschauer bis jetzt auch egal, es ist nur noch ne Viertelstunde dann hat er den Film hinter sich).
Es folgt der Höhepunkt in dem Rider und Söldnerchef ihre Kräfte messen, aber weil der Film den Rider bisher als völlig unangreifbar etabliert hat (ausser durch Granatwerfer, MANN! Söldner ärgert sich bestimmt voll dass er jetzt keinen hat...) bleibt es bei einem unspektakulären Ringen in dem Söldner schließlich vom Bösen Blick des Riders getroffen wird, oder auch nicht, es ist schwer das festzustellen wenn der Film dem Zuschauer keinen Effekt gibt an der er erkennen könnte dass der Rider sie benutzt...
Naja, letztlich schickt der Rider "Rourke" durch einen von etwa drei 3d Effekten zurück zur Hölle, Kind wird erlöst, Mutter kann ihn mitnehmen und alle gehen ihrer Wege, besonders die Kinozuschauer...

Der Film hat aus den Fehlern des ersten Teils gelernt, es gibt mehr Action und der Rider lässt sich nicht etwa 30 Minuten Zeit um aufzutauchen. DOCH! Auch wenn der Film auf Action setzen und die Story auf die Rückbank pflanzen möchte ist das ganze Projekt ein Desaster.
Die Geschichte ist nicht auf der Rückbank, sie fährt im falschen Bus in die andere Richtung, die Action ist zahlreich, aber der Titelheld tut nicht wirklich etwas, meistens steht er da, schunkelt und lässt die Bösen ihre Magazine auf ihn leeren. Die Charaktere sind völlig over the top, von Cage sind wir nichts anderes gewöhnt, aber es scheint fast so als wollten alle "mit-cagen" Grimassen schneiden und irre kichern. Naja fast alle, Mutter ist so schwach geschrieben und gespielt dass sie praktisch mit dem Hintergrund verschmilzt, Kind erfüllt scheinbar die Rolle die jedem Kind in Actionfilmen aufgedrückt wird, er rennt von Entführung zu Entführung und nervt zwischendrin den Zuschauer mit seinem Geplapper. Für die Geschichte sind fast alle Charaktere überflüssig, allen voran Mutter und Kind, Christopher Lambert wird in seiner Rolle völlig verheizt und bekommt nur darum ein Schwert weil er in Highlander war.
Ein anderes Problem ist dass der Film nicht sehr gut aufgebaut ist, so wie die Geschichte zusammengestellt ist würde sie sich besser für eine Miniserie als einen zusammenhängenden Kinofilm eignen. Wenn man darauf achtet kann man sogar leicht erkennen wo ein Teil aufhört und ein anderer beginnt.
Die CGI-Effekte sind überall eingesetzt und es beschleicht einen das Gefühl dass nachdem der brennende Schädel des Riders und die Bläschen werfende Jacke nicht genug waren man gern ÜBERALL Effekte hätte, Leute werden zu Asche, alles brennt, der Böse darf einfach jeden Blödsinn zersetzen... Überall sind Effekte, nur nicht am "Seelenverschlingenden Blick" des Riders, statt dessen schaut der Rider sein Opfer an, es folgt eine gefühlte Minute in der sich beide tief in die Augen sehen, das Publikum tauscht unterdessen ebenfalls Blicke aus, irgendwo ruft ein Spaßvogel: "Jetzt küss ihn doch endlich!", doch als sich gerade Unruhe im Publikum einstellt verglüht das Opfer plötzlich. Ein Effekt um zu zeigen was da gerade passiert hätte sicher geholfen das Publikum weniger zu vergraulen...
3D, an sich schon überflüssig genug, ist in diesem Film ganz besonders überflüssig, kaum eine Szene hat 3d effekte und die sind auch nicht so beeindruckend. Umgekehrt, wer "Ich, einfach unverbesserlich" in 2d gesehen hat weiß wie dümmlich ein 3d effekt in 2d aussieht, also kann man diesen Film wohl sowohl in 3d als auch in 2d ganz abscheulich finden...

Fazit: Kauft euch was anderes, zum Beispiel die Comics, davon habt ihr mehr.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 28, 2012 12:16 AM MEST


Godzilla - Der Urgigant
Godzilla - Der Urgigant
DVD ~ Kunihiko Mitamura
Wird angeboten von DasFilmsyndikat
Preis: EUR 33,98

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bombastisch, 4. Juni 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Godzilla - Der Urgigant (DVD)
Ein wahres Godzilla Festival. Basierend auf einem Fandrehbuch hätte man nicht allzu viel von dem Film erwarten können, doch das Endergebnis überzeugt.

Godzilla selbst gefällt mit schickem 90er Design(es sei an die Zeiten erinnert als der "König der Monster" noch mehr wie ein rasiertes Krümelmonster aussah)auch der radioaktive Flammenatem ist endlich Up-to-date.

Das fiese Riesenmonster ist in diesem Film das Untote Mutanten-Blümchenmonster Biollante, der Traum eines jeden Hippies. Biollante ist sogar noch größer als der King persönlich und darüber hinaus auch noch mordsmäßig gefährlich. Um dem wohl gerecht zu werden taucht erstmals ein Feature auf, auf das die Welt gewartet hat, Blut!!! Ja richtig, Godzilla, von dem Raketen abprallen wie Softbälle und der Laser höchstens als lästige Temperaturschwankung wahrnimmt, blutet!

Auch wenn der King sich sowas natürlich nicht gefallen lässt und das Riesengemüse seinerseits in Fetzen reißt oder verbrennt, und auch hier, Pflanzensaft in Massen. Nicht zuletzt deswegen, man hat tatsächlich das Gefühl, die beiden Titanen würden sich tatsächlich umbringen WOLLEN, Godzilla kommt tatsächlich endlich wieder wie das ungeheuer herüber das er einst war. Biollante ihrerseits hat einen seltsamen Charme, der es Tatsächlich glaubhaft macht dass das Riesengewächs leidet als es in Brand gerät.

Einziger Kritikpunkt sind mal wieder die Schauspieler, oder besser, die Rahmenhandlung der menschlichen Protagonisten, doch die ist für den Fan ja längst als notwendiges Übel bekannt.

Alles in allem ein großartiger Film der auch nicht-alteingesessene-Fans gefällt, der richtige Film für einen Einstieg in die Welt der Riesenmonster ist dieser Streifen allemal.


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