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Rezensionen verfasst von
Gryphis

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CHRONICLE - Wozu Bist Du Fähig?
CHRONICLE - Wozu Bist Du Fähig?
DVD
Preis: EUR 2,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Found Footage vs. Superhero Movie, 15. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Chronicle ist ein ziemlich guter Superhero Movie, bei dem Vieles stimmt und ich zumindest hatte eine Menge Spaß damit.
Warum bekommt er dann nur 3 Sterne? Nun, weil es mit diesem Film leider auch einige Probleme gibt, die man nicht übersehen kann.

Der Film als Superhero Movie ist klasse, die Story ist gut, die Charaktere wirken glaubwürdig als Highschool-kids, die zufällig an diese Fähigkeiten gekommen sind, die Action ist gut und die Effekte waren weit besser, als ich von dieser Art Film erwartet hätte. In diesem Sinne ist es ein Film, der es wert ist, ihn sich anzusehen.

Die Story ganz kurz zusammengefasst:
3 Jungs von der Highschool, Steve, Andrew und sein Cousin Matt und stoßen auf eine Höhle, in der sie eine seltsame Kristallformation entdecken und die Berührung mit dieser setzt in ihnen ungeahnte Kräfte frei. Alle 3 erhalten telekinetische Fähigkeiten, die sie kontinuierlich ausbauen, wodurch sie sie sogar lernen, zu fliegen! Jedoch lösen auch diese Fähigkeiten nicht alle Probleme, vor allem nicht für Andrew, denn dieser hat häusliche Probleme. Seine Mutter leidet an einer schweren Krankheit, sein Vater, der nach einem Unfall seinen Job verloren hat, ist mit der Situation überfordert, trinkt regelmäßig und sucht ständig nach einem Sündenbock für seine Probleme - und der ist natürlich in diesem Fall Andrew.
Das ist erstmal alles, was ich dazu sage, ich will ja nicht alles spoilern. Der Film zeigt recht eindrucksvoll und auch recht glaubwürdig, wie schnell einem die Kontrolle über das eigene Leben entgleiten kann, wenn man Kräfte besitzt, wie sie in Chronicle existieren.

Der Film hat jedoch trotz solider Story, guter Effekte und vor allem interessanten und größtenteils glaubwürdigen Charakteren auch einige Schwächen, die zum großen Teil durch das Found Footage Konzept entstehen.
Zugegeben, auf dem Papier klingt die Idee, einen Found Footage Superhelden Film zu machen, erstmal sehr gut und könnte in einer Art Fake Dokumentation wohl auch funktionieren. Das Problem in Chronicle ist jedoch, dass es ein klassischer Film ist. Es ist nötig, das Szenario zu setzen. Schulalltag und Alltag im Allgemeinen werden dem Film zum Verhängnis. Wenn ein Kind zum Beispiel mit einer Kamera von recht beträchtlicher Größe durch die Schule zieht und offensichtlich Alles und Jeden filmt, würde das wahrscheinlich nicht nur den Ärger von Mitschülern, sondern wohl auch die Beschlagnahmung der Kamera durch den Lehrkörper bedeuten. Das ist Problem Nummer 1: Der Film spielt an so vielen verschiedenen Orten, man braucht aber alle diese Orte, um die Story aufbauen zu können. Das Dumme daran ist nur, dass man im Fall von Found Footage immer die Kamera erklären muss. Es reicht einfach in diesem Fall nicht, nur Andrew sagen zu lassen "Ich filme jetzt einfach Alles." und ihn dann einfach überall die Kamera laufen lassen zu haben. Den gleichen seltsamen Charakterzug hat man auch Matts Freundin angedichtet, um auch genug Material von ihm in den richtigen Situationen zu bekommen.
Noch ein kleines Beispiel:
Matt besucht sie zu Hause, sie öffnet die Tür und hat eine Kamera mit Objektiv so platziert, dass sie genau auf die Tür zeigt. Das bedeutet, dass sie jeden filmt, der an der Tür klingelt (man könnte jetzt vielleicht sagen "Vielleicht hat sie an der Tür schlechte Erfahrungen gemacht" - aber sie hat genau wie Andrew einfach nur den Tick, einfach alles filmen zu wollen). Sie fragt dann, ob Matt etwas dagegen hat, wenn sie ihn film, worauf hin er sagt "Ja, eigentlich schon, ich werde nicht gern gefilmt" - worauf sie diesen Einwand wohl mit als "zur Kenntnis genommen" abtut und im weiteren Verlauf dieser Szene keinerlei Anstalten macht, die Kamera auszuschalten oder noch einen Kommentar dazu abzugeben und es scheinbar auch Matt ziemlich schnell egal geworden ist.
Das ist das große Problem von Chronicle. Die Kamera muss überall mit dabei sein, aber es gibt mehr als nur einmal keine vernünftige Erklärung, warum sie dabei ist. Das ist vor allem gegen Ende des Films ein großes Problem, wo ein actionreicher Kampf entbrennt, wobei schnell von einem Ort zum anderen gesprungen wird. Hier gibt es mindestens 3 Szenen, in denen dabei direkt geschummelt wird, da einige, zugegenermaßen kurze Aufnahmen in einem Winkel geschossen wurden, die von keiner der umherfliegenden, umherliegenden oder fest installierten Kamera aufgenommen worden sein können.
Dennoch muss man sagen, dass das Format im Großen und Ganzen recht gut eingehalten wurde und diese kleinen Patzer kann man wohl verzeihen. Das Problem ist aber wie gesagt, dass die Kamera in vielen Fällen zwar eindeutig mit dabei ist, es aber rein logisch gesehen keinen Sinn macht, sie dabei zu haben.

Fazit:
Ein sehr gelungener Film in Sachen Story, Darsteller und Action, der jedoch durch das Found Footage Format, obwohl von der Idee her gut, eindeutig zurückgehalten wird.


Being Human US - Staffel 1 [dt./OV]
Being Human US - Staffel 1 [dt./OV]
DVD
Preis: EUR 11,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht perfekt, aber sehr unterhaltsam, 22. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich muss sagen, die Entscheidung ist mir schwer gefallen, wie ich die Serie bewerten soll... 3 oder 4 Sterne?
Am Ende sind es die 3 geworden, da ich ja die ganze 1. Staffel bewerte.
Das bedeutet aber keinesfalls, dass die Serie schlecht ist, sie ist im gegenteil sehr unterhaltsam und sogar fesselnd, es gibt nur ein paar Elememente, die stören.

Zunächst einmal, die Story ist zunächst einmal interessant - Ein Vampir, ein Werwolf und ein Geist, die zusammen eine WG gründen, wer könnte das nicht interessant finden? Tatsächlich ist die Geschichte auch recht gut und interessant erzählt.
Auch die Darsteller, wenn auch nicht gerade die Besten, die ich je gesehen habe, machen ihre Sache ziemlich gut.
Aslo für Hauptstory und Darsteller kriegt die 1. Staffel definitiv die volle Punktzahl.

Allerdings sind die Effekte ziemlich durchschnittlich. Mir gehen Effekte nicht unbedingt über Alles, aber ein wenig bessere Effekte an manchen Stellen wären schon nicht schlecht gewesen. Das ist aber nur ein kleiner Makel.

Der eigentliche Grund, warum ich der 1. Staffel nur 3 Sterne gebe, ist, dass der Start doch sehr holprig war. In den ersten Folgen wird der Zuschauer mit unzähligen Szenarien bombardiert, wohl in der Hoffnung, dass er irgendwas davon interessant findet. Bei mir zumindest war das der Fall, ein paar der Situationen fand ich durchaus gelungen und interessant, allerdings gab es auch fast genausoviele, die nicht gewirkt haben, was wohl daran lag, dass das ganze besonders am Anfang recht erzwungen wirkte. Es wirkte nicht wie eine richtige Geschichte, sondern eher wie eine Sammlung von Situationen, die man einfach im Sperrfeuer auf die Leute abschießt. Zwar hat sich das Chaos nach einigen Folgen gelegt und die Szenarien schienen besser durchdacht und besser eingeflochten, jedoch muss ich sagen, dass ich nach der 1. Folge ernsthaft überlegt habe, ob ich mir tatsächlich die 2. überhaupt anschauen sollte. Ich bin froh, es getan zu haben, aber das tröstet nicht über den schwachen Anfang hinweg.

Ein weiterer Punkt, der besonders am Anfang auffiel, waren die Dialoge. Ich kenne die Serie nicht in der Originalsprache, daher weiß ich nicht, in wieweit es nur übersetzt wurde und wieviel künstlerische Freiheit darin steckt, aber teilweise wirkten die Dialoge besonders anfangs extrem hölzern und aufgesetzt. Das hat sich zwar einigermaßen gegeben, hat aber einen furchtbaren ersten Eindruck hinterlassen.
Außerdem sind die Monologe zu Beginn jeder Folge meist nur nervig. Eine Art Pseudophilosophie, die wohl tiefgründig klingen soll und die Konflikte der Charaktere ausdrücken sollen, aber davon sind die meisten meiner Ansicht nach in die Hose gegangen. Diese Monologe klangen immer aufgesetzt, eben wie der zwanghafte Versuch, irgendwas tiefgründiges zu sagen, obwohl einem eigentlich Nichts einfällt. Hin und wieder sind darin ein paar Lichblicke, aber alles in allem wirkt dieser Teil den Großteil der Staffel sehr gezwungen.

Alles in Allem kann ich nur sagen: Eine wirklich gute Serie, die besonders in der 2. Hälfte der Staffel stark zulegt, aber leider einige Schwächen in der 1. Hälfte aufweist.


DC Universe Online - [PC]
DC Universe Online - [PC]
Wird angeboten von OBIKO
Preis: EUR 1,40

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine neue Ära für Helden, 3. März 2011
Rezension bezieht sich auf: DC Universe Online - [PC] (Computerspiel)
Träumt ihr davon, Superhelden zu sein? Nun, zumindest in der virtuellen Welt jedoch kommt ihr mit diesem Spiel eurem Traum näher.
Er ist wieder da: Brainiac! Und er ist dabei, die Erde zu erobern und niemand kann es verhindern! Oder doch? Denn nachdem Lex Luthor aus der Zukunft zurückkehrte, im Gepäck die mächtigsten Kräfte aller Helden und Schurken, keimt neue Hoffnung auf. Als einer der neuen Helden, die diese Kräfte in sich aufgenommen haben, startet ihr eure neue Karriere.
Es beginnt mit der Charaktererstellung. Auf den ersten Blick wirkt die Kraftauswahl relativ arm, es gibt nur 6 Kraftgruppen (Feuer, Eis, Geräte, Natur, Zauberei, Geisteskraft), allerdings gibt es bei jeder Gruppe 2 unterschiedliche Fertigkeitsbäume, womit es schonmal 12 Fertigkeitsbäume sind - schon etwas besser. Aber man wählt nicht nur seine Superkraft, sondern auch einen von 3 Bewegungsmodi (Fliegen, Akrobatik, Supertempo), der ebenfalls einen kompletten Fertigkeitsbaum mitbringt, sowie einen von 10 Kampfmodi (beidhändig, einhändig, Doppelpistolen, Stab, Faustkampf, Handstoß, Kampfkunst, Gewehr, zweihändig, Bogen), die auch mit einem Fertigkeitsbaum versehen sind - auf diese Weise ergeben sich am Ende doch deutlich mehr Möglichkeiten der individuellen Heldengestaltung.
Nachdem man seine Kräfte, sowie seinen Kraftursprung und damit seinen Mentor (Helden stehen Batman, Superman und Wonder Woman zur Verfügung, die Schurken werden von Joker, Lex Luthor und Circe unterrichtet), kommt man zum Entwurf des Kostüms. Hier muss man sagen, dass andere Heldenspiele wie Champions oder City of Heroes eine deutlich größere Auswahl haben.
Damit ist nun ein neuer Held geboren! Oder vielleicht doch ein Schurke?
In DC Universe ist man nicht zwangläufig einer der edelmütigen Recken, man kann auch einen fiesen Schurken erschaffen, je nachdem, was einem eher zusagt.
Grundsätzlich gibt es jedoch außer der Moralität und somit auch den Missionen spielerisch keinen Unterschied, auch die Kräfte der Helden und Schurken sind identisch.
Das Kampfsystem ist für MMORPGs eher ungewöhnlich, das Spiel wird nicht mit der Maus gesteuert, sondern aus einer Kombination von Maus und Tastatur und erinnert an ein Actionspiel - und genauso spielt es sich auch: actionreich.
Die Kämpfe machen Spaß und sehen vom Bewegungsablauf her gut aus.
Die Grafik im Allgemeinen könnte besser sein, ist jedoch akzeptabel und es ergibt sich die Möglichkeit, das Spiel auch an etwas schwächeren Rechnern zu spielen. Grundsätzlich ist die Grafik ok, jedoch wurde bei manchen Kräften zu Unrecht an Effekten gespart.
Die Sprachausgabe ist recht gut, die Stimmen der Helden und Schurken klingen passend. Vertont sind jedoch nur NPCs, der eigene Held kann höchstens mit deiner Stimme sprechen - womit wir beim größten Schwachpunkt des Spiels wären: Kommunikation. Ein MMORPG lebt davon, dass Spieler sich untereinander austauschen, jedoch macht es einem DC Universe Online in diesem Punkt recht schwer. Da das Spiel für PC und PS3 entwickelt wurde und PS3-Nutzer keine Tastatur haben, gibt es einen Sprachchat, das bedeutet, man unterhält sich über Mikrofon - wenn es denn klappt - und man kann nur Leute der eigenen Gruppe hören, womit es schon wieder schwierig wird. Der Soziale Teil des Spiels benötigt dringend noch Verbesserungen. Der reguläre Chat, den es natürlich auch gibt, hätte auch einfacher gemacht werden können - im Moment muss man sich noch entscheiden zwischen Chat und Spiel. Daher mangelt es an Kommunikation unter den Spielern. Für andere Spiele wäre dies ein Todesurteil, aber dieses Spiel macht einfach Spaß. Ich hoffe, dass es nochlange erhalten bleibt und wenn die Entwickler sich mit dem sozialen Punkt befassen, hat dieses Spiel enormes Potenzial.
Spielerisch ist das Spiel top, das Kampfsystem wirkt sehr gut, das einzige Problem ist, dass man nur bis zu 6 Kräfte in die Schnellleiste legen darf.

Fazit:
Ein etwas anderes MMORPG mit sehr viel Spielspaß, aber wenig Kommunikation.


Zimmer 1408
Zimmer 1408
DVD ~ John Cusack
Preis: EUR 6,49

16 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Stimmung vs. Effekte, 6. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Zimmer 1408 (DVD)
Ein Hotel, in dem es spukt - nicht gerade eine neue Idee, werden viele sagen. Stimmt, eine solche Geschichte ist an für sich nichts Neues, doch sind um dieses Thema schon einige wirklich gute Horrorfilme entstanden - leider gehört Zimmer 1408 nicht dazu.
Der Film schafft es tatsächlich, im ersten Drittel so etwas wie Stimmung aufkommen zu lassen und wirkt anfangs wirklich vielversprechend, doch leider wird die Stimmung in den anderen 2 Dritteln des Films völlig ruiniert. Der Grund?
Der Film ist ab einem gewissen Punkt einfach überladen mit völlig übertriebenen Effekten. Ein vermeintlicher Schocker reiht sich an den Nächsten, doch leider zeichnet sich ein guter Horrorfilm meiner Einschätzung nach nicht dadurch aus, wie gut die Effekte sind und wieviele "Horrormomente" die Personen erleben, sondern ein Horrorfilm lebt von der unheimlichen Gesamtstimmung, die zu erhalten viel Fingerspitzengefühl verlangt - und bei Zimmer 1408 ist man da leider mit dem Holzhammer zu Werke gegangen. Man kann den Film fast wie einen Actionfilm schauen - man denkt zwar: tolle Effekte, aber von Horror bleibt keine Spur und der Film schafft es auch bis zum Ende nicht, nochmal Stimmung aufzubauen.

Daher ist meine persönliche Einschätzung:
Ein mittelmäßiger Film, der jedoch die Bezeichnung Horrorfilm wohl kaum verdient hat.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 9, 2014 12:23 AM MEST


X - Blades - [Xbox 360]
X - Blades - [Xbox 360]

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen die Langeweile hat einen Namen, 23. April 2010
Rezension bezieht sich auf: X - Blades - [Xbox 360] (Videospiel)
X-Blades ist ein Hack'n Slay Game, bei dem man sein Gehirn tatsächlich bedenkenlos in Urlaub schicken kann.
Man kommt in diesem Spiel fast damit aus, monoton immer und immer wieder auf die gleiche Taste zu hämmern (bezeichnenderweise handelt es sich um die X-Taste)
Grafisch gesehen kann man dem Spiel eigentlich nur wenig vorwerfen, besonders die Lichteffekte waren, wenn auch leicht übertrieben, recht schön anzuschauen und die Hauptfigur ist einem hübschen Anime-look gehalten - keine größeren Mängel in dieser Beziehung.
Auch den Sound kann man wohl als ok bezeichnen - nichts Besonderes, aber auch nicht unterirdisch schlecht.
Leider kann man dieses von Story und Gameplay leider nicht behaupten.
Die Story ist billigste Fließbanddramaturgie und scheint nur eine Alibi-Funktion einzunehmen, um überhaupt ein Thema für dieses Spiel zu haben. Aber es handelt sich hier ja um ein Hack'n Slay - und von diesem Genre erwartet man in den meisten Fällen storymäßig ohnehin nicht viel - so weit, so normal, allerdings ist die Story selbst für dieses Genre mit Recht billig zu nennen.
Das Gameplay leider nicht minder und hier liegt das Hauptproblem. Wie bereits erwähnt, kommt man in X-Blades fast mit der X-Taste aus. Hin und wieder kann man mal einen Zauber und so loslassen, jedoch fehlt es in diesem Spiel deutlich an Abwechslung. Grafisch sehen die Kämpfe wesentlich interessanter aus, als sie sich am Ende tatsächlich spielen, tatsächlich füllt man einfach nur durch eindreschen auf den Gegner mittels 'jener' Taste die Magieleiste, um den Gegnern dann den Todesstoß - oder den Todeszauber zu verpassen. Es gibt eine ganze Reihe von Zaubern, jedoch sind sich die meisten, abgesehen von wechselnden Elementen, extrem ähnlich, Abwechslung gibt es auch hier kaum.
Es gilt also, den Gegner zu schlagen, bis die Leiste voll ist, zu zaubern, erneut draufzuhauen, falls immernoch was steht und erneut einen Zauber loszulassen - immer und immer wieder. Denn Gegner gibt es zu Hauf - allerdings nur, was ihre Anzahl betrifft, Gegnertypen gibt es nur wenige, doch diese wenigen verstehen es sehr gut, einem mit der Zeit unheimlich auf den Geist zu gehen. Das Spiel ist in sehr kleine Areale unterteilt, in denen man eigentlich nichts anderes zu tun hat, als eine Gegnerwelle nach der anderen auszuschalten. Tatsächlich kann sich dies manchmal so lange hinziehen, dass einem irgendwann doch erhebliche Zweifel kommen, ob man nicht etwas übersehen hat - aber nein, Horden der immergleichen Gegner am laufenden Band zu schlachten, ist tatsächlich alles, was dieses Spiel zu bieten hat.
Und tatsächlich ist X-Blades das einzige Spiel, an das ich persönlich mich erinnern kann, in dem ich die sogenannten Endgegner und Bosse eher als lästig denn als Herausforderung gesehen habe - denn auch hier empfiehlt sich das Vorgehen nach Schema F (oder nennen wir es lieber Schema X) - einfach draufkloppen, bis der Gegner umfällt, was allerdings in Einzelfällen eine Weile dauern kann. Manchmal führen Boss und Hauptcharakter auch grenzdebile Konversation miteinander, was zumindest in der deutschen Fassung extrem nervt, auch wenn dem Entwickler die 'coolen Srüche' wohl gefallen müssen...
Tatsächlich sind die Bosse der Höhepunkt in diesem Spiel - der Höhepunkt der Langeweile.
Das Spiel macht inden ersten 5 Minuten vielleicht noch Spaß, jedoch schlägt der Spaß schnell in triste Langeweile um, denn der Weg durch das Spiel ist in jedem Raum der gleiche: Gegner plätten, weiterziehen - und das leider auch noch schlecht umgesetzt. Zeitweise konnte Pong mich mehr begeistern.

Fazit:
Wer gern sein Hirn beim Spielen auf Leerlauf schaltet und keine hohen Ansprüche ans Gameplay stellt... selbst der sollte sich besser eine Alternative suchen - Spielspaß sieht anders aus.


The Happening (Director's Cut)
The Happening (Director's Cut)
DVD ~ Mark Wahlberg
Wird angeboten von dvd-schnellversand
Preis: EUR 9,90

14 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Film wie kein Zweiter, 26. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: The Happening (Director's Cut) (DVD)
Dieser Film ist in der Tat einzigartig - und das ist auch gut, denn allein die Vorstellung, es könnte noch mehr solch grauenhafte Filme geben, verursacht mir eine Gänsehaut.
Shyamalan mag schon für einige gute Filme verantwortlich sein, aber dieser ist definitiv keiner davon.
Es wird eine absolut unglaubwürdige Umweltkatastrophe erzählt, bei der Pflanzen plötzlich anfangen, Duftstoffe zu produzieren, die die menschen dazu bringen, reihenweise Selbstmord zu begehen. Manch einer mag diese Idee gut finden, manch einer schwachsinnig- wie ich zum Beispiel, das gebe ich zu.
Aber das allein ist nicht das Problem, ist ja nur ein Film, habe ich mir gesagt, da kann man auch gern mal etwas 'exotische' Ideen aufgreifen. Allerdings war der Film selbst grottenschlecht, denn das ohnehin schon unlogische Konzept wird im Film so aufgegriffen, dass es jeglichen Ansätzen von Logik widerspricht.

Ein kurzer Umriss der Gesamthandlung (ich versuche, möglichst auf allzuviel spoilern zu verzichten, aber ganz ohne geht es nunmal nicht)
Es kommt zu Massenselbstmorden in den USA, dieden Leuten zunächst ein Rätsel sind. Irgendjemand findet heraus, dass Duftstoffe von Pflanzen dies verursachen - soweit okay, ich habe ja schon erwähnt,exotische Ideen und so - aber jetzt kommt es: Diese Duftstoffe suchen sich größere Gruppen - nun weiß jeder Mensch von gewissen Zusammenhängen zwischen Wind und Gerüchen, deshalb sucht sich wohl auch der Wind immer die größere Gruppe. Das bedeutet, wenn du in kleinen Gruppen unterwegs bist, bist du (zunächst) vor Duftstoffen sicher - diese Idee ist nun derart unlogisch, dass ich mich auch mit viel Großmut und Toleranz nicht mit ihr anfreunden kann. Am Ende des Films vergehen sich die Pflanzen auch an einzelnen Menschen. Und eineStunde später sind die Pflanzen wieder nett - sie hören nämlich schlagartig auf. Wer jetzt glaubt, dafür muss es irgendeinen Grund geben, der irrt. Kurz bevor endlich der Vorhang fiel, sah man doch wie das ganze sich dann in Paris wiederholte - naja, kennen wir ja, Amerika machts vor, Europa machts nach.
Wer glaubt, damit sei die Geschichte erzählt, irrt sich, denn im Zentrum stehent ein Paar und ein Mädchen, die gemeinsam vor der Katastrophe fliehen. Dabei landen sie zufällig noch im Haus einer psychopatischen Rentnerin. Was nun dieser Part in der Geschichte bedeuten soll, ist mir nach wie vor ein Rätsel.

Spoiler Ende, man kann beruhigt weiterlesen

Nun, ich würde ja gar nichts sagen, wenn diese zugegeben arg bescheuerten Ideen wenigstens stilvoll umgesetzt worden wären, aber die Handlung ist genauso oberflächlich, wie sie sich anhört. Die Darsteller schaffen es einfach nicht, dieses Szenario wirklich glaubhaft und somit einigermaßen ergreifend umzusetzen und der Film bietet zuviel völlig überflüssige Nebenhandlung für die Charaktere selbst, die man sich deshalb hätte sparen können, weil sie damit nur umso klischeehafter und unglaubwürdiger wirken. Dafür wurden die Erklärungen der Katastrophe aber größtenteils weggelassen. Vielleicht war die Laufzeit nicht lang genug, um eine derart epische Katastrophe angemessen aufbauen zu können, aber dann hätte man sich den Versuch besser gespart...

Nun, das wärs, das Fazit ist:
Eine extrem oberflächliche Geschichte, deren Charaktere ebenso unglaubwürdig sind, wie die Handlung selbst. Wer unbedingt glaubt, es sich antun zu müssen, soll es meinetwegentun, aber hinterher soll neimand sagen, ich hätte ihn nicht gewarnt^^
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 3, 2013 11:52 PM MEST


Dissidia: Final Fantasy
Dissidia: Final Fantasy
Wird angeboten von Hauseinkauf - mit Sicherheit schneller Versand
Preis: EUR 24,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Final Fantasy mit Action, 17. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Dissidia: Final Fantasy (Videospiel)
Dissidia Final Fantasy weicht völlig vom Rest der Reihe ab. Während die Final-Fantasy-Reihe eigentlich als sotrylastige Rollenspielserie bekannt ist, ist Dissidia Final Fantasy ein reines Action- und Prügelspiel mit einer Alibi-Geschichte.
Wer hier eine gute Story erwartet, wird leider enttäuscht, die Geschichte ist extrem flach und lässt viele Fragen offen - sie ist eben nur vorhanden, um irgendwie einen Hintergrund in dieses Spiel zu bringen.
Trotz dieser Tatsache ist Dissidia Final Fantasy ein richtig gutes Spiel. Die Kämpfe machen Spaß und sind extrem gut gelungen. Rasante Battles in einer 3D-Arena sind zwar nichts Neues, aber in Dissidia wirklich erstklassig umgesetzt, es ist ein Spiel, das nicht so schnell langweilig wird. Vor allem das Schadenssystem ist richtig klug gemacht und muss hervorgehoben werden. So gibt es in Dissidia, anders als in anderen Prügelspielen, keine Attacken mit festen Schadenswerten, sondern der Schaden entspricht dem Mut des Charakters. So gibt es auch 2 Arten von Angirffen: Mut-Angriffem, um den eigenen Mut aufzubauen und den gegnerischen zu schwächen und LP-Angriffe, um dem Gegner tatsächlich Schaden zuzufügen. Obendrein gibt es noch eine EX-Leiste, die es ermöglicht, die berühmten Limit-Angriffe auszufürhren.
Für einen kleinen Hauch Rollenspiel sorgt die Charakterentwicklung, so gilt es auch in Dissidia, im Level zu steigen, Ausrüstung und Accessories zu sammeln und Fähigkeiten auszurüsten. Wem das zu kompliziert ist, der kann auch im Arcademodus mit vorgefertigten Charaktern spielen.
Die Grafik ist für PSP-Verhältnisse sehr gut - da gibt es von meiner Seite her nichts zu bemängeln.
Der Soundtrack enthält eine Mischung bekannter Tracks aller Final-Fantasy-Teile plus ein paar neue, die extra für Dissidia erstellt wurden - alles in allem gibt es auch hier nichts zu bemängeln.
Allerdings bekommt das Spiel nur 4 Sterne, da es einige kleine mängel hat, besonders im Bereich des Schwierigkeitsgrades. Dieser ist bei Dissidia recht unausgeglichen. Während man manche Kämpfe geradezu lächerlich einfach sind, können andere einem richtig Kopfschmerzen bereiten. Vor allem in den Kolloseumskämpfen wird man anfangs Schwierigkeiten haben, da die Ausrüstungen der Charaktere teils sehr schwer zu bekommen sind, wodurch die Gegner meist sehr viel besser ausgerüstet sind als man selbst, was sich im Kampf deutlich bemerkbar macht und manche Kämpfe quasi unmöglich werden lässt. Des weiteren sind einige Charaktere mit beinah unfair zu nennenden Attacken ausgestattet. Das sorgt für einen leichten Frustfaktor im Spiel.
Alles in allem ist Dissidia Final Fantasy ein sehr gutes Spiel, das nur leichte Mängel aufweist. Vor allem die Story sorgt dafür, dass das Spiel von mir nur 4 Sterne bekommt, spielerisch ist es aus meiner Sicht top.

Nochmal alles in der Gesamtübersicht:
Pro:
- gute Grafik
- Original Final-Fantasy-Soundtrack
- gutes Kampfsystem
- Charakterentwicklung

Kontra:
- oberflächliche, langweilige Story
- teils unausgeglichener Schwierigkeitsgrad


Star Wars - The Force Unleashed
Star Wars - The Force Unleashed
Wird angeboten von Music-Shop
Preis: EUR 30,77

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen War das schon alles?, 10. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Star Wars - The Force Unleashed (Videospiel)
Ich muss sagen: "Star Wars - The Force Unleashed" hat mir wirklich Spaß gemacht - für ein paar Stunden. Viel länger hält der Spielspass leider nicht an.
Ich gehe mal etwas genauer auf einige Aspekte des Spiels ein:
Die Story muss auf jeden Fall positiv erwähnt werden, sie ist sehr gut und enthüllt einen interessanten Teil der Star-Wars-Geschichte.
Die Grafik meistens recht schön anzusehen und die Kulissen sind einigermaßen abwechslungsreich, aber leider ist das Spiel sehr linear gehalten, man hat keine Möglichkeit, sich frei zu bewegen.
Auch kann man die Umgebung mit der Macht beeinflussen - allerdings ist auch das sehr linear gehalten, denn außer hin und wieder ein Aggregat aus der Wand zu reißen oder eine Tür mit dem Machtschub aufzustoßen, kann man der Kulisse kaum Schaden zufügen.
Auch ist das Spiel recht kurz, selbst Anfänger sollten es in ca. 6 Stunden schaffen.
Das Kampfsystem und die Machtkräfte sind recht gut gemacht, allerdings wurde auch hier leider an möglichkeiten gespart. Man kann einige kombos und Machtkräfte freispielen, die mit tollen Effekten aufwarten.
Manche dieser Combos und Kräfte sind allerdings durchgehend nutzlos, wie zum Beispiel der Blitzschild (ein Schild aus Blitzen - er verbraucht fast die ganze Machtenergie, die sich auch nicht regeneriert, solange der Schild aktiv ist, was aber nicht so schlimm ist, da der Schild ohnehin nicht lange genug hält, um irgendeinen Einfluss auf den Kampf auszuüben). Es gibt aber einige Machtkräfte, die wirklich Spass machen, zum Beispiel den Gegner per Machtgriff über den Boden zu schleifen oder gegen Wände zu schleudern. Allerdings hat man schon nach kurzer Zeit alles gesehen und die Sachen verlieren zunehmend an Reiz.
Wer dieses Spiel ein oder maximal zwei Mal durchgespielt hat, wird kaum die Motivation für einen dritten Durchgang aufbringen.
Es ist ein gutes Spiel, um es sich mal auszuleihen und durchzuspielen, bietet aber leider keinerlei Langzeitmotivation.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 29, 2009 10:31 AM MEST


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