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Beiträge von Valentin Korab
Top-Rezensenten Rang: 136.897
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Rezensionen verfasst von
Valentin Korab "Cineast" (Wien)
(REAL NAME)   

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Ratchet & Clank Trilogy
Ratchet & Clank Trilogy

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg!, 9. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ratchet & Clank Trilogy (Videospiel)
Ich habe die alten Ratchet & Clank-Spiele auf der PS2 wirklich sehr gerne gehabt und alle durchgespielt! Daher habe ich mich als Besitzer der von Sony nun - nach schlechten Absätzen - sehr stiefmütterlich vernachlässigten PS-Vita, dazu entschieden auch die tragbare Version zu kaufen. Selbiges habe ich auch bei der Jak & Daxter-Trilogie getan, die ich ursprünglich etwas mehr mochte. Doch bei Ratchet und Clank gab es ein böses Erwachen. Als ich begann mit meinem Sohn Teil 2 zu spielen zeigte sich gleich zu Beginn, dass die vorgesehenen Speicherpunkte zwar angezeigt werden, aber der Spielstand tatsächlich nicht gespeichert wird. Auch händisches Speichern hilft da nichts. Man läuft dann immer wieder ewig durch bereits leer gekämpfte Spielabschnitte, ohne dabei Feinden zu begegnen bis man zu dem Punkt kommt wo man zuletzt versagt hat. Auch die eingesammelten Munitionskisten werden nicht erneuert oder ein Händler zum Nachkaufen von Munition wäre vorhanden, weshalb man letztlich den Waffenstarrenden Feinden dann gänzlich unbewaffnet entgegen treten muss und immer wieder und wieder versagt. In Foren musste ich dann nachlesen, dass das Spiel voller Bugs steckt und häufig sogar völlig abstürzt. Mit Petitionen haben sich andere Spieler bereits an Insomniac Games, an Mass Media (als Verantwortliche für die Vita-Portierung) und an Sony selbst gewandt. Jeder hat die Verantwortung dafür einem anderen zugeschoben. Aber bis heute wurde offenbar kein Patch oder Update veröffentlicht, welches diese wirklich untragbaren Spielfehler korrigiert hätte. Als Kunde kann ich da nur sagen: So nicht! Wenn diese Portierung schon so schlampig und stümperhaft durchgeführt wurde, dass offenbar kein Patch mehr helfen kann, so hätte man bei Sony mit einer Austauschaktion reagieren müssen. Aber man hüllt sich offenbar in Schweigen und tut nichts. Auch angesichts der Tatsache, dass es sich bei den Originalvorlagen um wirklich gute Games gehandelt hat und auch unter dem Gesichtspunkt, dass der Preis für dieses Dreierpaket (wäre es einwandfrei) wirklich mehr als in Ordnung ist - diese schlampige Portierung sucht Ihresgleichen. Für Fans der Originale der reine Frust! Sorry, Ratchet und Clank!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 24, 2015 8:56 PM MEST


Twin Peaks - The Entire Mystery [Blu-ray]
Twin Peaks - The Entire Mystery [Blu-ray]
DVD ~ David Lynch
Wird angeboten von 8mm
Preis: EUR 66,90

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein der TV-Unterhaltung in würdiger Aufmachung, 24. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
David Lynch schuf mit "Twin Peaks" die erste TV-Serie die mich wirklich zu fesseln vermochte und die Genialität dieser Produktion hat bis heute kaum an Glanz eingebüßt. Erst "Breaking Bad" schaffte es meine Überzeugung, dass "Twin Peaks" die bislang beste Fernseh-Serie war, die ich in meinem Leben gesehen habe zu ändern. Dennoch ist der künstlerische Mut und die gestalterische Freiheit, die man sich für diese Serie herausnahm einzigartig und lässt sich mit nichts vergleichen. Neben dem bereits hinlänglich besprochenen gelungenen Verpackungsdesign besticht diese Box vor allem durch die vielen Deleted-Scenes des Kinofilmes die der geneigte Fan nun endlich zu sehen bekommt. Zwar habe ich die Gesamtzeit nicht berechnet, jedoch erscheint es mir, als wäre der Film inklusive dieser fehlenden Szenen nahezu doppelt solang gewesen. Viele der Szenen zeigen wieder Lynch's geniale Fähigkeit mit einfachsten und subtilen Mitteln und ohne großen Spezialeffekt-Aufwand ein Gefühl von verstörender Angst zu erzeugen welches man in fast allen Horrorfilmen vergeblich sucht. Erwähnt sei hier etwa nur die Szene in der Laura Stimmen hört, während sie die Treppen zu ihrem Zimmer (unter dem Deckenventilator) hochsteigt - eine inszenatorische Glanzleistung. Einziger Wermutstropfen war wohl die Tatsache, dass es keinen Extended-Cut von dem Film zu sehen gibt, sondern man sich die geschnittenen Szenen gesondert ansehen muss. Die Bildqualität der BluRays lässt die Serie wieder in neuem Glanz erstrahlen. Zumindest beim Kinofilm ist auch die Tonqualität, die bei Lynch-Filmen einen Großteil der entstehenden Atmosphäre ausmacht, herausragend.

Lynch hatte sich mit seinem künstlerisch-experimentellen Erstling "Eraserhead" (in der Hauptrolle Jack Nance, der in Twin Peaks Pete Marterll spielt) unwillentlich seinen Weg nach Hollywood geebnet. Auftragsarbeiten wie "Der Elefantenmensch" und "Dune" (beides großartige Filme) waren die Folge. Erst mit "Blue Velvet" und "Wild at Heart" begann er - mit dem notwendigen finanziellen Unterbau - wieder eigene Projekte zu verwirklichen. Dann realisierte er "Twin Peaks" und schuf einen für damalige Zeiten beispiellosen Blockbuster der TV-Geschichte. Besonders bemerkenswert ist an dieser Serie etwa die mutige Kombination aus klassischen Elementen einer Soap-Opera mit abstrakten künstlerischen Phantasien. Damit konnte Lynch sowohl die Durchschnittsbevölkerung als auch anspruchsvollere Konsumenten für die Serie begeistern. So schwelgt die Handlung zwischen düsteren, beängstigenden Aspekten, humoristischen Einstreuungen, aber auch von Kitsch triefenden Handlungsbögen (mit überzeichneten Charakteren) und abstrakten, unwirklichen Traumphantasien. Eine Mischung, die (besonders für damalige Verhältnisse) als gewagt bezeichnet werden kann. Zusammengehalten werden diese stilistischen Mittel von einer spannenden Krimi-Handlung, die sich in der ersten Hälfte um die Aufklärung des Mordes an der Schülerin Laura Palmer rankt. Leider wurde die Serie nach einem Einbruch der Einschaltquoten relativ kurzfristig abgesetzt, sodass ein zwar künstlerisch großartiges, jedoch in vielerlei Hinsicht sichtbar übereiltes Ende herbeigeführt werden musste. Ganze Handlungsstränge wurden abrupt zu einem Ende geführt, die Haupthandlung jedoch schlüssig zu einem inszenatorisch herausragenden Ende geführt. Ich versuche mir manchmal vorzustellen, wie Otto-Normalverbraucher damals das Ende der Serie empfunden haben mag - alleine für einen Lynch-Kenner und Fan wie ich es bin, ist es mehr als gelungen.

Bei der Betrachtung von "Twin Peaks" bewegt man sich zwischen Belustigung und Spannung - Anspruch und Banalität. Alleine die Serie in der Serie (Invitation to Love) lässt einen manchmal erahnen, dass die Macher sich über das durchschnittliche Fernsehen bis zu einem gewissen Grade lustig gemacht haben, aber dennoch gleichzeitig dessen klassische Stilmittel ergriffen haben um etwas gänzlich Neues anspruchsvolleres, wegweisendes zu verwirklichen - jedoch nicht ohne einer gewissen Selbstironie. Leider gelang es Lynch nicht seine zweite Fernsehserie zu verwirklichen, weshalb aus dem Pilotfilm (mit einigen nachträglichen Ergänzungen) später das geniale Meisterwerk "Mullholand Drive" entstanden ist. Ich für meinen Teil kann "Twin Peaks" so stehen lassen, wie es ist und bin jedenfalls gegen eine Fortsetzung der Serie ohne der Beteiligung von David Lynch als kreativem Kopf dahinter.

Ohne einem kreativen Genie wie David Lynch wäre diese Serie niemals das geworden was sie ist - eine Gratwanderung zwischen Welten. Schwankend zwischen banaler Unterhaltung und höchstem künstlerischen Anspruch, zwischen Komödie und düsterem Krimi - zwischen Albtraum und Kitsch. "Twin Peaks" ist ein unerreichtes Meisterwerk und lebt und atmet von den Ideen der kreativen Köpfen, die diesen Mikrokosmos erfunden und geschaffen haben.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 21, 2014 2:23 PM MEST


Breaking Bad - Die komplette Serie (Digipack) [Blu-ray]
Breaking Bad - Die komplette Serie (Digipack) [Blu-ray]
DVD ~ Bryan Cranston
Wird angeboten von Topbaer
Preis: EUR 89,99

201 von 220 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der neue Messgrad unter den TV-Serien!, 11. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wo fängt man an, wenn man etwas derart Perfektes wie die Serie „Breaking Bad“ besprechen möchte? Vielleicht bei der Ausgangssituation, die dann zu all den aberwitzigen Handlungsverläufen führt, die sich später ergeben. Hier fühlte ich mich an Filme der Cohen-Brothers erinnert - insbesondere „Fargo“- denn die Hauptfigur Walter White (Bryan Cranston) erweckt zu Beginn beim Betrachter vorwiegend Mitleid, wie es William H. Macey in seiner Rolle des glücklosen Autoverkäufers zu erregen vermochte. Von seinen Mitmenschen kaum ernst genommen, teilweise ausgenützt und erniedrigt, führt der Chemielehrer White ein unscheinbares Schattendasein als Familienvater und erinnert sich in Verbitterung daran, dass er in jungen Jahren eine vielversprechende Karriere als hochbegabter Wissenschaftler in Aussicht hatte, die er schließlich in den Sand gesetzt hat. Eine Krebsdiagnose gibt ihm den auslösenden Impuls, sich aus dieser tristen und aussichtslosen Lebenssituation zu befreien und seinem Leben eine neue Richtung zu geben, als er hinter dem Rücken seiner Familie beginnt die synthetische Droge Crystal Meth herzustellen.

Diese radikale Entscheidung präsentiert sich dem Betrachter durchaus schlüssig, da Sorge um die finanzielle Lage seiner Familie nach seinem drohenden Ableben und mangelndes Geld zur Finanzierung der medizinischen Therapie sein Handeln zu rechtfertigen scheinen. Er nötigt einen seiner ehemaligen Schüler (Jesse Pinkman) dazu ihn bei diesen illegalen Aktivitäten zu unterstützen und die Beiden stolpern anfangs von einer desaströsen Situation in die nächste , während Walter sich immer mehr in einem heillosen Lügengeflecht verfängt. So betrachtet man die beiden kleinkriminellen Protagonisten vorerst bei ihren hemdsärmeligen Versuchen, sich mit den Regeln dieses illegalen Gewerbes vertraut zu machen und nur gelegentlich blitzt in der Anfangsphase bei dem Chemielehrer das Genie auf, das ich gerne als den „bösen MacGyver“ bezeichne.

Aus dieser Präposition vollziehen die beiden Figuren Walter und Jesse ungeahnte persönliche Wandlungen und erleben extreme Höhen und Tiefen. Während Walter das Lügen, Taktieren und letztlich auch Morden nach und nach immer leichter fällt, entwickelt Jesse zusehends ein Gewissen, hadert mit den eigenen Taten und wird erwachsener. Die beiden Figuren entwickeln sich also schrittweise diametral zueinander in unterschiedliche Richtungen. Walter erlebt ein zweites Erwachen durch seine kriminellen Handlungen und verfällt in Verhaltensmuster die man als extreme Form der Midlifecrises bezeichnen könnte. Mitgerissen von Walters kriminellem Ehrgeiz zeigt sich für Jesse, der zu Beginn der Handlung als ungebildeter, notorischer Versager, als zwischen Selbstüberschätzung und Selbsthass pendelndes Paradebeispiel des so genannten White-Trash präsentiert wird, dass er nicht so hart und abgebrüht ist, wie er vorgibt zu sein.

Besonders aus der Beziehungskonstellation dieser beiden Hauptcharaktere, aber auch aus deren Verflechtungen mit dem reichen Ensemble von Nebencharakteren (großartig etwa Giancarlo Esposito, Bob Odenkirk, Jonathan Banks) bezieht „Breaking Bad“ seine hohen Qualitäten. Diese Serie beweist, dass es auch heute noch großartige Autoren gibt, die es bis zur hohen Kunst verstehen eine mitreißende Geschichte als unverzichtbares Fundament einer Film- oder Fernsehproduktion zu konstruieren. Ihnen gelingt es mit einer bemerkenswerten Selbstverständlichkeit die Gratwanderung zwischen emotionalem Tiefgang, schwarzem Humor, Spannung, Sozialkritik und Drama zu bewerkstelligen und zudem im Storytelling noch über weite Strecken glaubwürdig zu bleiben. Der konsequenten Entscheidung die Geschichte nach der fünften Staffel enden zu lassen, ist es letztlich auch zu danken, dass „Breaking Bad“ nicht bis zur Bedeutungslosigkeit ausgelutscht wurde - wie das mit so vielen anderen erfolgreichen Serien geschehen ist. Am Ende – so viel sei verraten – findet diese Serie schlüssig und rund zu einem Abschluss ohne, dass dabei offene Handlungsstränge oder unbefriedigende Notlösungen in Kauf genommen werden mussten. Nichts wirkt künstlich gestreckt. Alles ergibt Sinn.

So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass diese Serie – obwohl mit Preisen überschüttet - im deutschsprachigen Fernsehen ein Nischendasein führen musste. Lediglich auf Arte und im Pay-TV wurde „Breaking Bad“ ausgestrahlt, was wohl auch daran liegt, dass diese Serie sehr viel Mut zur Innovation aufbrachte und heikle Themen behandelte. Hierzulande geht man aber lieber auf Nummer sicher und zeigt den Menschen lieber die zehnte Wiederholung einer beliebigen CSI-Folge, anstatt sie mit Themen wie Drogenmissbrauch, moralischen Grauzonen oder sozialen Realitäten vor den Kopf zu stoßen. Trotzdem scheint sich „Breaking Bad“ nach und nach über Mundpropaganda, Internet und DVD-Vermarktung auch im deutschsprachigen Raum durchgesetzt zu haben.

Vom perfekten Drehbuch, der cineastischen Umsetzung, der Auswahl der Musik, über die Liebe zum Detail und die Balance zwischen Ruhe und Spannung, bis hin zur großartigen Besetzungsriege – hier bleibt kaum ein Wunsch offen. Möchte man dennoch das sprichwörtliche Haar in der Suppe finden, so könnte man eventuell bemerken, dass die Serie bis zur Mitte der zweiten Staffel realistischer und anspruchsvoller wirkte, während im späteren Verlauf erstgenannte Faktoren zu Gunsten einer deutlich zunehmenden Spannung eher zurückgenommen wurden. Zudem erschien mir Jesse’s plötzliche Eingebung am Ende der Folge „Geständnisse/Confessions“ in der zweiten Hälfte der fünften Staffel ein wenig konstruiert. Letztlich sei auch noch Walt’s gewissenlose Handlung am Ende der vierten Staffel – Ebenjene auf die in „Confessions“ zurückgegriffen wird – erwähnt, welche ich ebenso als unstimmig empfunden habe. Aber all das ist freilich meine subjektive Kritik von vernachlässigbaren Kleinigkeiten, an einer Produktion die letztlich nahezu makellos ist.

„Breaking Bad“ bezieht seine Spannung aus den emotionalen Verflechtungen, Entscheidungen und Positionen der einzelnen Figuren, welche fast ausnahmslos plastisch, glaubwürdig und emotional vielschichtig angelegt wurden. Obwohl bisweilen Eruptionen von Gewalt für Schockmomente sorgen, geschieht dies nicht aus plumpem Kalkül und um die voyeuristischen Bedürfnisse der Zuseher zu aktivieren. Vielmehr werden derlei Spitzen maßvoll und der Handlung dienlich eingestreut. Selbst mit den Werken namhafter Regisseure wie Tarantino, den oben erwähnten Cohen-Brothers oder sogar Martin Scorsese kann sich „Breaking Bad“ locker messen, wie ich meine. Schade nur, dass das Kino der Gegenwart heute kaum noch so hohe Qualität aufzuweisen vermag, wie diese Fernsehserie bieten konnte.

Schließlich noch die unvermeidliche Produktbewertung:
Die robuste Box genügt mit ihrem Magnetverschluss meinen Ansprüchen zur Genüge. Die sechs eingelegten Kartonhüllen könnten zwar besser verarbeitet sein, was die Schonung der BluRay-Disc’s betrifft, benötigen aber auch im Gesamtumfang weniger Platz im Regal. An Bildqualität und Ton kann ich nichts bemängeln. Die Beilage eines Booklets, zur Übersicht über die Folgen und deren Verteilung auf den Datenträgern hätte das Produkt noch ein wenig aufgewertet, ist aber letztlich verzichtbar. Unter den Extras finden sich massenhaft geschnittene Szenen und ein besonders erheiterndes alternatives Ende. Letztlich ist die Serie meiner Meinung nach so gelungen, dass an einer Höchstbewertung kein Weg vorbeiführt. Jede kommende amerikanische TV-Serie wird sich an „Breaking Bad“ messen müssen.
Kommentar Kommentare (19) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 4, 2016 5:35 PM CET


Stirb langsam 5 - Ein guter Tag zum Sterben - Extended Cut [Blu-ray]
Stirb langsam 5 - Ein guter Tag zum Sterben - Extended Cut [Blu-ray]
DVD ~ Bruce Willis
Preis: EUR 9,29

8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein super Film wo Hubschrauber drin vorkommen!, 27. Juni 2013
Jetzt is es also wieder soweit! Bruce Willis spielt wieder den Super-Cop John MacLehn!

Achtung Spoiler:

Zum Inhalt:
John McLayne muss nach Russland fahren und hilft dann seinem Sohn der ein Geheimagent ist und einem Russen der Kamorov heissen tut und der von dem Sebastian Koch gespielt wird. Der hat früher so blöde, langweilige Filme wie "Das Leben der Anderen" gemacht und hat jetzt endlich auch einmal einen guten Film machen dürfen. Meck Lane trifft seinen Sohn und sie machen gleich eine Autoverfolgungsjagd und (Bumm) machen sie auch ganz viel kaputt. Dann müssen sie auch mit Gewehren und Pistolen schießen und sagen dazu lustige Sprüche. Einmal müssen sie sogar (Krasch) durch eine Fensterscheibe springen und die ist ganz hoch oben. Der Mann, wo man glaubt der ist jetzt der Böse hat einen schwarzen Anzug an und ist auch ein Russe! Aber in Wirklichkeit ist ein ganz anderer Mann der Böse, wo man das nie geglaubt haben würde. Da haben sich die, die das Drehbuch aufgeschrieben haben was ganz gutes ausgedacht, was ich mir nicht gedacht hätte und was mir so nicht eingefallen wäre. Zuerst mögen sich der John MacLean und sein Sohn gar nicht gerne, später mögen sie sich aber schon gerne! In der Mitte und am Schluss kommen auch Hubschrauber vor! Ich mag Hubschrauber! Die explodieren immer so schön (Bamm)! Am Ende fahren alle kurz mal von Moskau nach Tschernobyl in die Ukraine und kämpfen dort weiter. Dann ist der Film leider schon aus! Wie man sieht: Ein echter super Film eben! Für Teil 6 wünsche ich mir Steven Seagal oder Hulk Hogan als Partner von MacKlayne!

Wenn Ihnen diese Rezension gefallen hat, so sollten Sie sich den Film unbedingt ansehen! Andernfalls sollten Sie sich lieber den großartigen ersten Teil zum zehnten Mal ansehen. Den Film in dem Bruce Willis, als John McClane zum ersten Mal in Erscheinung trat, der noch über ein durchdachtes gutes Drehbuch verfügte und einen guten Gegenspieler zu bieten hatte. Danach ging es langsam, dann aber echt rasant bergab mit dem Die-Hard-Franchise! Den nun vorliegenden Tiefpunkt "Stirb Langsam - Ein guter Tag zum Sterben" hätte selbst ich mir nicht so stumpfsinnig ausgemalt, obwohl ich schon so eine Ahnung hatte! Da ich aber nach Teil 4 nicht viel erwartet habe, war meine Enttäuschung auch nicht ganz so groß wie jene anderer Rezensenten!

BluRay Sonderausstattung:
• Audiokommentar zum Extended Cut von Regisseur (das der sich so nennen darf?) John Moore
•Entfallene Szenen (zum Glück entfallen - hier haben wir uns wieder etwas Lebenszeit erspart)
• Die Entstehung von "Stirb langsam - ein guter Tag zum Sterben"
• Autoverfolgungsjagd
• John McClane ist zurück
• Die neue Schweinebacke
• Storyboards & animierte Storyboards
• die visuellen Effekte
• Konzeptkunst (Kunst??????)
• Original Kinotrailer
• Das beste aus “Stirb Langsam" (da müssen sie den ersten Teil als Extra dazugegeben haben)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 28, 2013 5:22 PM MEST


The Jak and Daxter Trilogy - [PlayStation Vita]
The Jak and Daxter Trilogy - [PlayStation Vita]
Wird angeboten von JoachimH

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht mehr das Gelbe vom Precursor-Orb!, 19. Juni 2013
Ich spiele lieber die gleichen Lieblingstitel zum fünfzehnten Mal, als mein Geld in neue Spiele zu investieren, die ich dann nicht selten anspiele und bald das Interesse verliere! So auch im Falle der "Jak und Daxter-Trilogie." Ich liebe diese Spiele einfach und habe daher schon viel zu viel Geld reingesteckt! Zu Playstation2-Zeiten hatte ich mir alle Teile für diese Konsole gekauft! Danach auch noch "Jak X" (besser als anfangs gedacht), "Daxter" für PSP (ganz O.K., aber kein Vergleich mit den 3 Originalen) und leider auch das komplett misslungene "Jak and Daxter - The Lost Frontier" (was für eine Katastrophe - Naughty Dog hätte das Franchise niemals in andere Hände geben dürfen). Als dann die Jak und Daxter HD-Collection für PS3 erschien hab ich mir auch diese gekauft, da ich meine PS2 mittlerweile kaum noch verwende und hab sie nochmals mit Feuereifer und großem Spass durchgespielt. Ich kaufe mir im Allgemeinen kaum noch Spiele für meine PS3, da mich der meiste neue Kram nicht wirklich reizt! Wo sind die guten alten Jump n' Runs geblieben? Wo die Action-Adventures?

Aber zur Sache: Vor kurzem hab ich mir eine PS-Vita zugelegt und habe schnell erkannt, dass man das derzeitige Angebot an (für mich) reizvollen Spielen an einer Hand abzählen kann! Darum habe ich mir die Jak-und-Daxter-Trilogie zum nun mehr dritten Mal gekauft, auch weil der Preis so günstig ist. Zugegeben: Ich habe erst mit dem ersten Teil begonnen. Dabei ist mir gleich ein häufiges Ruckeln und kleine Grafikfehler aufgefallen. Das schlimmste aber ist, dass in vielen Situationen die Steuerung mit den Analogsticks der Vita einfach nicht so gut und flüssig funktioniert wie auf den Dual-Shock-Controllern der großen Brüder. Insbesondere die kleine Herausforderung des Fischers im verbotenen Dschungel (200 Pfund Fisch fangen) klappt hier so gar nicht! Konnte man im Original durch leichtes Antippen des Sticks das Netz nach links und rechts verschieben, so reagiert der Stick der Vita viel zu ungenau. Ohne einer entsprechenden Eingabe meinerseits bewegt Jak mitunter plötzlich das Netz an den linken Rand und es lässt sich dann kaum mehr zurück verschieben! Dabei spreche ich hier von einer verhältnismäßig leichten Herausforderung in Teil 1. Wenn ich an die Aufgaben in Teil 2 und 3 denke, die wirklich starke Nerven brauchen, wie wird das erst funktionieren? Daher mein Ersteindruck: Leider eine Portierung mit Abstrichen und Mängeln. Trotzdem empfehle ich die Titel jedem der sie noch nicht gespielt hat, denn sie sind schlichtweg unerreicht gut! Im Zweifelsfalle würde ich aber ein paar Euro mehr in die PS3-Version stecken, denn die spielt sich deutlich besser!

Sollte sich meine Meinung beim durchspielen noch ändern, so werde ich meine Rezension gerne korrigieren! Von mir gibt es aus 2 Gründen trotzdem 4 Sterne. Erstens sind die bisherigen PS-Vita-Titel (Uncharted ausgenommen) eher dürftig geraten wie mir scheint und daher kann man das Spiel im Vergleich sicher trotzdem empfehlen, insbesondere da der Preis wirklich moderat angesetzt wurde. Zweitens, weil diese Spiele einfach zu gut sind um sie wirklich schlecht zu machen! Vielleicht lassen sich die Fehler ja durch ein Update beheben.

Zu guter Letzt verweise ich hier auf meine ausführlichere Rezension zur "Jak und Daxter-HD-Collection" für PS3, die im Detail die Qualitäten dieser Titel behandelt.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 25, 2016 8:07 PM MEST


Der Hobbit - Eine unerwartete Reise [Blu-ray 3D + Blu-ray]
Der Hobbit - Eine unerwartete Reise [Blu-ray 3D + Blu-ray]
DVD ~ Cate Blanchett
Wird angeboten von SchwanHM
Preis: EUR 13,87

8 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Epochal bis zum abwinken!, 31. Dezember 2012
Diese Rezension bezieht sich auf den Film und nicht auf die BluRay, die erst erscheinen wird:

Zu Anfang muss ich gestehen, dass ich kein ausgesprochener Tolkien-Experte bin. Zwar habe ich den „Herrn der Ringe“ vor gut 16 Jahren gelesen und den „Hobbit“, der um so vieles zugänglicher geschrieben wurde sogar mehrfach, aber „Das Silmarillion“ und andere seiner Bücher kenne ich nicht. Die beiden bislang vorliegenden HDR-Verfilmungen von Ralph Bakshi und Peter Jackson erachte ich als mehr oder weniger gelungene Umsetzungen, mit unterschiedlichen Schwachpunkten. Während Bakshis Zeichentrickumsetzung bisweilen gehetzt und unfertig wirkt, gelingt es hier besser eine märchenhafte Stimmung mit abstrakten und düsteren Elementen zu zeigen. Andrerseits wirkt Jacksons Adaption wie ein bombastisches, fast kitschiges und dennoch - ab Teil 2 - endlos in die Länge gezogenes Epos. Hier wäre weniger manchmal mehr gewesen. Zudem trafen Jacksons Bilder und Ausstattungen nicht immer meine Vorstellungen, wirkten oft zu sonnig, clean und Werbespotartig. Aber das ist nur meine subjektive Sicht, die sich nicht mit der anderer Film- und Buchfreunde decken muss.

War die Story schon bei der "Herr der Ringe-Trilogie" oft quälend in die Länge gezogen, so wurde dies bei der filmischen Umsetzung von "Der Hobbit" nochmals gesteigert. Bei einer Laufzeit knapp unter drei Stunden ertappte ich mich des Öfteren beim Blick auf die Uhr. Doch ist es nicht die reine Spieldauer, die ich hier als Schwachpunkt ansehe. Vielmehr ist die Umsetzung der charmanten, warmherzigen Buchvorlage stark dem aufgeblasenen, pathetischen, überdimensionalen Inszenierungsstil der HDR-Trilogie angepasst worden. So wurde etwa der weiße Ork, der in der ersten Hälfte des Romans keinerlei Erwähnung findet, sondern lediglich im Showdown und ohne nennenswerte Backstory als Randfigur aufscheint zum Oberbösewicht hochstilisiert. Offenbar diente dies, wie so Vieles als Mittel zum Zweck um hier eine epochale Schwere hineinzuzwingen, welche der Geschichte eine größere Dimension verleihen soll.

Andererseits jedoch war es scheinbar unvermeidlich die Geschichte mit einem Übermaß an - nicht nur zusätzlichen, sondern wenn in der Buchvorlage überhaupt vorhanden - bis zur Unkenntlichkeit überzeichneten Actionszenen anzureichern, die oft slapstick-artig oder an Videospiele angelehnt wirken. Hätte man diese Elemente reduziert, sich strenger an die Vorlage gehalten und nicht bei jeder Gelegenheit überflüssige Ankerpunkte zur HDR-Trilogie hineingepresst, sondern mit ein wenig mehr Dialogszenen den 13 Zwergen etwas mehr Seele eingehaucht, so hätte die Spieldauer wohl nicht weiter gestört. So aber wirkt das Ganze wie eine Torte die an allen Ecken und Enden mit einem Übermaß an Zuckerguss und Dekor versehen wurde, der es aber an der essenziellen Basis fehlt.

Auch beim „Hobbit“ stieß ich mich bisweilen an der Ausstattung – man beachte etwa die Gestaltung der Beleuchtung, während der Beratung zwischen Elrond, Galadriel, Gandalf und Saruman in Bruchtal, welche aussieht wie elektrische Designer-Lampen. Besonders die Gruppe der Zwerge wirkte auf mich mitunter als wäre sie einem Cartoon entnommen und hatte teilweise nur wenig mit meiner Vorstellung von Zwergen zu tun. Zudem hat man hier vergleichsweise mehr auf CGI-Orks und Warge gesetzt, welche nicht schlüssig zu denen aus der HDR-Trilogie passten.

Trotzdem ist Peter Jackson erneut ein passabler Pop-Corn-Film gelungen, der vor allem auf Blickfänger setzt. Ian McKellen als Gandalf und Martin Freeman als Bilbo sind Idealbesetzungen. Einerseits bleibt die Hoffnung, dass ein Extended-Cut die Ruhepole und Dialogszenen beinhalten könnte, die ich bei der vorliegenden Kinofassung so schmerzlich vermisst habe, andrerseits ist der Film schon in dieser Form eindeutig zu lange geraten. Ideal wäre hier also ein neuer alternativer Cut. Aber den werde ich wohl nicht zu sehen bekommen. Wer Jacksons HDR-Trilogie mochte, es mit der werkgetreuen Buchumsetzung nicht so genau nimmt und ausgedehnte, gestreckte, überladene Filme voller Actioneinlagen liebt, sollte sich auch diesen Film ansehen. Immerhin passt er in weiten Teilen zu den alten HDR-Filmen und erzählt im Kern dennoch die Geschichte aus Tolkiens Kinderbuch, wenngleich Diese mit viel zu viel effekthaschendem Drumherum angereichert wurde.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 1, 2013 7:12 PM CET


Rambo - First Blood
Rambo - First Blood
DVD ~ Sylvester Stallone
Preis: EUR 7,89

24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker der für sich alleine angesehen werden muss, 22. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Rambo - First Blood (DVD)
Rambo - First Blood ist wohl einer der besten, intelligentesten Actionfilme die ich je gesehen habe und gleichzeitig weit mehr als das. Einerseits ist zu bemerken, dass hier das System (die Exekutive/ die Staatsgewalt) vordergründig als unsympathisch und feindlich dargestellt wird, was in geschätzten 95% aller Actionfilme sonst eben genau umgekehrt gezeigt wird. Aus dieser Perspektive betrachtet sympathisiert der Betrachter mit dem unbesiegbaren Kriegsveteranen und Einzelgänger Rambo. Es tut dem einfachen Gemüt nachgerade gut zu sehen wie hier machtbesessene, rücksichtslose, vorurteilsbehaftete Polizeibeamte in ihre Grenzen verwiesen werden und in einer Konfrontation, trotz zahlenmäßigem und bewaffnungstechnischem Vorteil unterlegen sind. Der Zuseher fiebert hier mit dem schier unbezwingbaren Einzelkämpfer Rambo, der trotz allem verletzlich dargestellt wird.

Bei einer zweiten genaueren Betrachtung, in der man die eigenen Männlichkeitsphantasien und die Vorurteile gegen die Polizei hintan stellen sollte, wird aber klar wie unverhältnismäßig die Eskalationen sind die hier aus einer kleinen Alltagssituation entstehen. Eigentlich zeigt sich am Ende, dass Rambo, der eine ganze Kleinstadt verwüstet hat und dutzende Verletzte sowie zumindest einen Toten auf seinem Gewissen hat, zwar als gutausgebildeter Soldat perfekt funktioniert, aber in einer friedlichen Gesellschaft fehl am Platz ist. Er wurde ausgebildet um zu kämpfen zu töten und zu überleben - als Soldat zu funktionieren und reagiert auf einen respektlosen Übergriff der Exekutive mit einem Kleinkrieg, in den er sich wie ein Besessener hineinsteigert. Spätestens als er am Ende wie ein Kind weint und ersichtlich wird, dass er seine Kriegstraumata nie überwunden hat sollte dem geneigten Zuseher klar werden, dass er über die bisherige Laufzeit des Filmes mit einer psychisch schwer angeschlagenen, menschlichen Zeitbombe sympathisiert hat. Dem Entrechteten der ebenso in Schuhmachers "Falling Down" gezeigt wird - wenngleich weit weniger vielschichtig. Einem potentiellen Amokläufer, der hier durch die Polizei angestachelt wird und in einer Friedenssituation den Krieg heraufbeschwört.

Eben wegen dieser Wechselwirkung, der unterschiedlichen Betrachtungsweisen die dieser kluge Plot zulässt erachte ich "Rambo - First Blood" als einen großartigen Film. Hinzukommt freilich die Kritik am Vietnamkrieg und die allgemeine Frage, ob es denn wirklich sinnvoll wenn nicht sogar gefährlich ist, dass Staaten sich Tötungsspezialisten heranziehen. Freilich eröffnet "Rambo -First Blood" anfangs nur die mitreissende Perspektive des unbesiegbaren Einzelkämpfers gegen das spießbürgerliche, ungerechte System, die sehr viel Identifikationspotential beinhaltet. Aber gerade wenn diese Identifikation sich einstellt, sollte sich der Betrachter fragen mit wem er sich da eigentlich identifiziert und ob dahinter nicht der eigene Freiheitsdrang, überzogene Männlichkeitsphantasien oder soziophobische Veranlagungen stehen. Wie das Bonusmaterial offenbart sollte Rambo ursprünglich am Ende willig den Freitod durch die Hand von Collonel Trautman erfahren. Auch im Roman überlebt Rambo diesen Kleinkrieg nicht, soweit mir das bekannt ist. Daher frage ich mich heute oft: Um wie viel besser hätte die Wirkung dieses Films funktioniert, hätte man das ursprüngliche Ende beibehalten? Um wie viel klarer wäre seine Botschaft gewesen? Andererseits ist es vielleicht gerade diese Unklarheit die diesen Film so besonders macht. So ist Rambo für mich eine ebenso kontroverse Figur wie "Taxidriver" Travis Bickle oder Alex aus "Clockwork Orange" - also ein Mensch der trotz offenbar vorliegender psychischer Erkrankung zum Helden stilisiert wird. Nur wirkt dies in "Rambo - First Blood" subtiler und weniger offensichtlich.

Gleichwohl ob man Rambo nun als komplexen, sozialkritischen Streifen betrachten möchte, so wie ich oder sich von der Identifikation mit dem entrechteten Einzelkämpfer gefangen nehmen lässt. Dieser Film ist ein oft zu unrecht banalisierter Klassiker. Leider haben die Fortsetzungen dazu beigetragen, dass Rambo später ausschließlich als übermenschliche Kampfmaschine angesehen wurde und das Ansehen das "First Blood" verdient hätte fiel diesem Allgemeinbild anheim, dass die action-lastigen, anspruchsfreien Fortsetzungen zeichneten. Rambo2 etwa ist ein stumpfer Film, der dem Wunsch vieler Amerikaner den Vietnamkrieg doch noch zu gewinnen genüge tut. Teil 3 ist ein Propagandainstrument gegen Russland und den Kommunismus in Zeiten des kalten Krieges. Teil 4 ist zwar, dank fehlender politischer, bzw. amerika-patriotischer Botschaft noch am gelungensten und lässt dennoch jeden Anspruch vermissen. Insofern sehe ich "Rambo - First Blood" als kontroversen, sozialkritischen Klassiker an, der durch seine misslungenen Fortsetzungen entwertet wurde.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 16, 2015 3:57 PM MEST


Prometheus - Dunkle Zeichen (+ Blu-ray + DVD + Digital Copy) (Collector's Edition) [Blu-ray 3D]
Prometheus - Dunkle Zeichen (+ Blu-ray + DVD + Digital Copy) (Collector's Edition) [Blu-ray 3D]
DVD ~ Noomi Rapace

15 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 25. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als ich vor längerer Zeit hörte, dass Ridley Scott wieder einen Film im Alien-Kontext dreht war mein Interesse geweckt. Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen gibt es für mich nur einen wahren Alien-Film, nämlich das Original. Dieser Film erzeugte so große Angst weil die Bedrohung das Unbekannte war. Der Betrachter wusste nicht welches Grauen ihn als nächstes erwartet. Zudem wurde die Spannung ganz langsam und ruhig aufgebaut. Als später James Cameron sein Sequel "Aliens" vorlegte war von all diesem Mysterium, der Ruhe und dem Gefühl hier realen Menschen in einer Ausnahmesituation zuzusehen, nichts mehr zu spüren. Stumpfe Action und Ballerei mit großkalibrigen Waffen zerstörten die bedrohliche Ruhe des Originals und ließ die Kreaturen nicht mehr so unbesiegbar erscheinen, wie in Scott's Klassiker. Fincher bemühte sich mit Teil 3 eigenständige Ideen mit der Magie des Erstlings zu verknüpfen, scheiterte aber dennoch. Über Teil 4 und die beiden "Alien vs. Predator-Streifen" möchte ich hier gar keine Worte verlieren. Als ich "Prometheus" sah entließ mich der Film mit sehr gemischten Gefühlen. Offenbar hat Ridley Scott hier versucht das Rezept seines Urfilms mit philosophischen Aspekten, in der Tradition des Meilensteins "2001 - Odysee im Weltraum", anzureichern. Eine lobenswerte Idee, denn die besten Science-Fiction-Filme verweisen immer auf einen größeren Kontext und beschränken sich nicht auf eine Aneinanderreihung von Ekel- und Action-Sequenzen. Zudem denke ich, dass einer der bemerkenswertesten Aspekte des Films darin liegt, dass hier nicht ausschließlich Altbewehrtes in einer neuen Form präsentiert wird.

Trotzdem sind die besten Szenen in "Prometheus" eben jene die von der Inszenierung her Erinnerungen an den ersten Alien-Film wecken. Die erste Hälfte des Films nimmt sich Zeit und lässt den Betrachter in die kalte, neonbeleuchtete Welt der Raumfahrt eintauchen. Gleichzeitig wird aber auch einer der größten Schwachpunkte spürbar: Während in "Alien", die Charaktere in ihren Dialogen und ihrer Art zu agieren natürlich und glaubwürdig wirkten, ohne besonders viel Tiefe zu besitzen, beschränkt sich die Besatzung der Prometheus auf abziehbildartige Stereotypen, die hölzern und wenig authentisch miteinander kommunizieren. Diesen Umstand können dann auch die wunderbaren Bilder und atmosphärischen Interieurs nicht verschleiern. Trotz dieser Tatsache und dem Umstand, dass Scott uns in vielen Szenen dennoch nur Variationen seiner einstigen Innovation zeigt, ist "Prometheus" mehr als ein schlichtes Prequel. Er gibt dem Alien-Franchise wieder das bedrohliche Mysterium zurück, das alle nachfolgenden filmischen Verwertungen vermissen ließen, denn nur ein Teil der Angst die beim Betrachten von "Alien" entsteht beruht auf dem gezeigten Ekel und der Abfolge von Todesfällen. Vielmehr begab sich der Zuseher, in die Rolle der betroffenen Crew der Nostromo, die nicht wusste welche Fähigkeiten dieses Biest hat, welche Mutationen sich noch vollziehen könnten und welche Grauen ihr noch bevorstehen könnten. Hier macht "Prometheus" alles richtig, denn der Zuseher begegnet nicht dem altbekannten Konzept von Ei - Facehugger - Ausbruch des Chestburster - Alien und eventuell Alien-Queen. Wir sehen wieder eine großteils neue Bedrohung, die dem Zuseher als Mysterium präsentiert wird. In diesem Sinne hat Scott die Faszination, die seinen Urfilm ausgezeichnet hat verstanden und wiederbelebt. Leider bemüht "Prometheus" in der zweiten Hälfte zu viele Clichés des modernen Kinos, ist zu berechenbar und zu hollywoodgefärbt in seiner Figurenzeichnung. In dieser zweiten Hälfte wird der Film zusehends überladen und laut und zerstört die anfangs so stilvoll aufgebaute Atmosphäre. Die Tatsache, dass der Betrachter am Ende mit einer Reihe an Unklarheiten zurückbleibt kann ich nur unter Berücksichtigung zweier Aspekte gutheißen:

Einerseits kann ich ungeklärte Fragen, wenn es um Begegnungen mit fremden, außerirdischen Zivilisationen geht besser ertragen, als in anderen Filmgenres. Irgendwie gehört das Mysterium hier fast zwangsläufig dazu, um nicht einen platten Film zu produzieren. Das Fremde ist nun mal geheimnissvoll.
Andererseits ist angeblich eine Fortsetzung bereits geplant und diese wird sicherlich noch einige Rätsel lösen.

Insgesammt halte ich "Prometheus" für besser als jede Fortsetzung von Alien. Trotzdem steht der Film im Schatten seines großartigen Ursprungs und ist weit weg von der Genialität seines "Ahnen".
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 25, 2012 7:01 PM MEST


Angels & Airwaves - Love [Blu-ray]
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DVD ~ Gunner Wright
Preis: EUR 12,27

10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Möchtegern-Odysee im Weltraum, 10. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Angels & Airwaves - Love [Blu-ray] (Blu-ray)
Auf der Verpackung stehen so vielversprechende Sätze wie: "Ein Film in der Tradition von Moon und 2001"! Diese vollmundige Behauptung und ein Zeitungsartikel haben mich zum Kauf der Blu-ray bewegt. Für einen Low-Budget streifen besticht der Film durch wunderschöne Bilder, gelungene Effekt-Einstellungen und einen soliden Soundtrack. Aber leider ist das nun mal nicht alles, was ein guter Film braucht. Gerade Independent-Produktionen wie dieser Film verlangen ihren Machern oft ein Höchstmaß an persönlichem Engagement ab und im Falle von "Love" basiert der Film zudem auf einem Drehbuch des Regisseurs, der Jahre an Arbeit in die Produktion investiert hat. Zu Schade, dass keinerlei erkennbare Idee oder Story all die Mühe, die tollen Bilder und Effekte rechtfertigen.

Der Geschichte rund um einen von der Erde isolierten Astronauten im Orbit, der mit Angst und Einsamkeit zu kämpfen hat wurde meines Erachtens wenig eindrucksvoll in Szene gesetzt - man vergleiche etwa Filme wie "127 Hours", "Into the Wild" oder "Castaway", in denen die Schrecken der Isolation wesentlich tiefgründiger dargestellt wurden. Seltsamer Weise wird diese Situation mit einigen Szenen aus dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg kombiniert, deren kaum nennenswerter, seltsamer Zusammenhang zur restlichen Handlung, sich erst am Ende der Handlung offenbart. Dann nämlich wenn der Film unübersehbar Stanley Kubrick's unschlagbaren Meilenstein "2001" zitiert, ohne dessen Mysterium und Klasse jemals zu erreichen. Stattdessen wird versucht mit aller Gewalt eine Message zu vermitteln und dies geschieht dermaßen plump und krampfhaft (Off-Stimme!!), dass all die schönen Bilder nichts mehr helfen, denn da bleibt kein Raum mehr für Interpretation. Künstlerisch wertvolle Filme lassen dafür aber meistens genug Raum und wirken gerade deshalb so eindrucksvoll. Anders sieht es auf dem Sektor des Unterhaltungskinos aus, wo ich gar nicht mit so ausgefeilten Aspekten wie Interpretationsspielraum rechne, derlei Filme aber ebenso zu schätzen weiß. "Love" ist aber für Unterhaltung zu langatmig und für Kunst zu plump und eindimensional. Trotzdem kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, man wollte hier ein Stück Kunst produzieren. Irgendwie erging es mir bei dem Streifen ähnlich wie bei Terence Malick's "Tree of Life", nämlich so als wolle mir jemand mit dem Holzhammer den Sinn des Lebens oder die Schönheit der Welt eintrichtern. Oder so als wolle mich eine Sekte von ihren Ideen überzeugen. Kunst auf amerikanisch eben.

Schöne Bilder werden in beiden Fällen durch Off-Stimmen mit so viel Pathos und Kitsch aufgeladen, dass deren Wirkung dadurch völlig verpufft und ich nur mit dem Gefühl zurückbleibe man will mich hier manipulieren oder emotional in eine bestimmte Richtung gängeln. Während in "2001" der Betrachter nicht weiß, ob der Astronaut Bowman fasziniert, verängstigt oder in einer Art Trance ist & ob er auf seinem Tripp Gott, Ausserirdischen, einem Naturphänomen oder einer andersartigen höheren Macht begegnet, überlässt "Love" nichts der Interpretation des Betrachters. Während Duncan Jones's "Moon" uns eine plausible Geschichte erzählt, die zwar eher niveauvolle Unterhaltung als echte Kunst darstellt, versucht dieser Film esoterische Wege zu beschreiten, die aber die Wirkung einer moralsauren Predigt hinterlassen. Wegen der ästhetischen Inszenierung und dem gut gemeinten Versuch einen leider kaum anspruchsvollen Independent-Sci-Fi-Film zu verwirklichen vergebe ich dennoch 2 Sterne.


The Jak and Daxter Trilogy [Classics HD] - [PlayStation 3]
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Wird angeboten von JoachimH

41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als die meisten aktuellen Spiele!, 9. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nun begleiten mich Sony-Konsolen schon seit der PS1 und auch die PS-Portable habe ich nicht ausgelassen. Nur wenige Spiele konnten mich dabei so an den Controller fesseln wie die Jak & Daxter-Trilogie. Heute, mit 35 Jahren komme ich neben Job und Familie nur noch selten zum Spielen. Vielleicht würde ich mir mehr Zeit dafür nehmen, wenn für die PS3 ähnlich gute Titel erscheinen würden, wie das vor mehr als 10 Jahren bei der PS2 der Fall war. Heute scheint gute Spielmechanik, Dynamik und Abwechslung im Spielverlauf immer mehr der aufgebohrten Grafik zu weichen. Klar, all das sieht toll aus und in wenigen Fällen, wie der Uncharted-Reihe oder "Batman - Arkham Asylum" machen die aktuelleren Games auch wirklich Spaß. Das Spielvergnügen, das ich bei der Jak-Reihe oder der PoP-Trilogie hatte, bringt mir heute aber kaum ein Titel, auch wenn neue Spiele grafisch ungleich besser aussehen.

Das kongeniale Kernstück der drei Jump n' Run-Geniestreiche aus dem Hause Naughty Dog ist die dynamische, förmlich ins Blut übergehende Steuerung von Jak. Blitzschnell reagiert er auf meine Eingaben, springt, rotiert oder macht eine Rolle. Von so einer Steuerung kann man bei heutigen Titeln nur träumen. Genau diese perfekte Charaktersteuerung ist es auch, die Genrekollegen wie Ratchet und Clank neben Jak in meinen Augen alt aussehen lassen. Schön ist es zwar, dass wenigstens diese beiden Urgesteine den Sprung auf die nächste Konsolengeneration geschafft haben, aber die vielen Fortsetzungen mit dem Lombax und seinem Roboter ähneln sich mit der Zeit zu stark und haben schließlich sogar einige Rückschritte gemacht, was die Abwechslung im Spielverlauf anbelangt.

Das Debut von Jak und Daxter war noch ein, zu seiner Zeit ungewohnt handlungsbetontes Jump n' Run, mit für damalige Verhältnisse ebenso ungewöhnlich offener Spielewelt, welche zum entdecken, sammeln und tüfteln einlädt. Will man alle 101 Energiezellen, die es hier zu erringen gilt sein Eigen nennen, muss man schon hartnäckig suchen und jedes Level detailliert durchforsten. Teil 2 wagte eine, für Spielserien ungewohnte Abkehr vom Vorgänger, indem man versuchte ein Höchstmaß an unterschiedlichen Spielelementen unter einen Hut zu bekommen. Mal skatet Jak wie Tony Hawk auf einem Schwebe-Board und macht dabei Tricks, mal nimmt er an einem Gleiter-Rennen teil, mal gilt es Rätsel zu lösen, mal einen Flieger zu steuern oder ein Mini-Game zu knacken. Die Hauptelemente bleiben aber neben klassischem Jump n' Run, nun die neuen Spielschwerpunkte ballern und eine an GTA angelehnte belebte Stadt, die man entdecken und durchfahren muss - zum Teil auch in nervenaufreibenden Verfolgungsjagden. Die von vielen Seiten geäußerte Kritik, dass der Schwierigkeitsgrad zu hoch sei ist dabei durchaus berechtigt. Bisweilen braucht man schon verdammt gute Nerven, um sich zum gefühlt 50 Mal eine Mission vorzuknöpfen. Bringt man aber echten Ehrgeiz mit, so ist das Erfolgserlebnis um so befriedigender. Im dritten Teil der Serie hat man offenbar versucht die besten Element der beiden Vorgänger zu kombinieren. Die zeitaufwändigen Stadtrundfahrten wurden zu Gunsten der Action deutlich zurückgeschraubt. Der Schwierigkeitsgrad ist etwas weniger hart angesetzt worden. Zu der virtuellen Stadt gesellt sich nun auch eine weitläufige Wüste, die es zu erkunden gilt. Auch hier steht Abwechslung im Spielverlauf an erster Stelle.

Wenngleich sich Teil 2 & 3 der Serie an ein eher erwachseneres Publikum richtet, als das bei Teil 1 der Fall ist, so ist jedes Spiel für sich eine echte Perle. Bei keinem aktuellen Spiel habe ich ein so hohes Maß an Abwechslungsreichtum gefunden, wie es bei Jak & Daxter der Fall ist. Daher vermisse ich Spiele wie diese heute schmerzlich. Es ist mir um mein Geld zu schade, wenn ich 65 Euro bezahle, nur um dann in einem Ego-Shooter stundenlang nichts anderes zu tun als mit verschiedenen Waffen zu ballern oder in einem Rennspiel (ohne Handlung) 100 Strecken befahre. Natürlich steuert sich ein Fahrzeug besser in z.B. Need for Speed, als das in der Jak-Reihe der Fall ist und einige Third-Person-Shooter können es leicht mit der J&D-Trilogie aufnehmen. Trotzdem kenne ich kein anderes Spiel, das so viele Spielelemente in sich vereint und dabei zudem noch so viel Spaß macht. Den Spielspaß habe ich nur deshalb mit 4 Sternen bewertet, weil keinerlei Multiplayer enthalten ist. Ein, für mich tragbares Manko. Mit der Uncharted-Reihe haben Naughty Dog bewiesen, dass sie weiterhin die besten Titel für Sony-Konsolen entwickeln. Dennoch fehlt mir bei diesen grandiosen Schatzsucher-Abenteuern der hohe Abwechslungsreichtum und die dynamische Steuerung der Jak-Reihe. Die HD-Umsetzung ist gelungen weshalb ich diese Classic-HD-Collection, ebenso wie die PoP-Trilogie gekauft habe und dennoch halte ich Sony's Geschäftspolitik, was die Abwärtskompatibilität der Spiele auf der PS3 anbelangt für äußerst fragwürdig und unsympathisch. Viel schlimmer aber finde ich, dass die Spiele die heute erscheinen fast nie die hohe Qualität erreichen, die Spiele wie die Jak-Trilogie damals geboten haben. Etwa 4 Monate nach dem Release der PS3 habe ich mir diese Konsole zugelegt und habe anfangs auch viele der als genial beworbenen Titel gekauft. Die Grafik hat anfangs mich und meine (neidigen) Freunde beeindruckt. Was aber schließlich blieb ist eine Konsole die bis heute viel zu wenige Titel zu bieten hat, als das sich diese teure Anschaffung gelohnt hätte, auch wenn sie heute um mehr als 300 Euro billiger ist. Gerademal die Uncharted-Reihe und "Red Dead Redemption" haben wirklich Eindruck auf mich gemacht. Ich bin kein Grafik-Fanatiker, solange das Spiel dahinter mich nicht begeistern kann. Wenn ein Spiel gut aussieht finde ich das wunderbar. Aber es sollte in erster Linie unterhalten und viel Abwechslung bieten. Daher spreche ich hiermit eine unbedingte Kaufempfehlung an alle aus, die diese Spiele noch nicht kennen und mehr erwarten als Grafik-Verblendung. Ihr werdet überrascht sein, was so ein altes Teil an Spaß bringen kann.
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 16, 2014 1:34 PM MEST


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