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o_O (Bielefeld, Deutschland)

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IN WIN Development D-Frame - Limited Edition - Tower, D-FRAME (RED)
IN WIN Development D-Frame - Limited Edition - Tower, D-FRAME (RED)

5.0 von 5 Sternen Total verstrahlt, 19. November 2015
Eine EMV-Abnahme wird der D-Frame wohl nicht bekommen. Auch wenn die Seitenscheiben metallbedampft sind, hochfrequente elektromagnetische Strahlung kann ungebremst sowohl rein als auch raus. Schlecht, wenn man einen MRT daheim betreibt, aber ansonsten konnte ich noch keine Nachteile ausmachen, es stört nicht einmal die audiophile Stereoanlage.

Aber alles andere an dem Gehäuse ist schon extrem cool. Wer auf Auspackerlebnisse steht, sollte sich allein deswegen einen D-Frame kaufen. Alles ist in PP- oder PE-Schaum eingebettet. Der D-Frame ist nicht nur aufgebaut ein Kunstwerk, sondern auch verpackt. Das mitgelieferte Werkzeug befindet sich in einem Echtleder-Etui. Mit der symbolischen Aufbauanleitung wird jeder klar kommen, der schonmal ein Billy-Regal vom gelb-blauen Möbelhaus zusammengedreht hat.

Die schwere Gußplatte ist ein Augenschmaus und ein haptisches Gedicht. Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben. Das ganze sieht einfach extrem cool aus, insbesondere, wenn Mainboard und Grafikadapter ein paar leuchtende Akzente mitbringen. Man sollte natürlich ein wenig sorgfältig verkabeln, sonst verliert sich die Wirkung schnell. Ich kann auf jeden Fall ein modulares Netzteil von EVGA empfehlen, da hier serienmäßig schon alle Kabel komplett schwarz sind.

Der D-Frame ist auch praktisch. Wenn er neben dem Display auf dem Schreibtisch steht, oder leicht erhöht hinter dem Display, bleiben alle Anschlüsse gut erreichbar. Ich wurde schon gefragt: "Sammelt der nicht Staub an wie doof?" Nee, eigentlich nicht. Selbst nach 6 Monaten Betrieb ist kaum Staub vorhanden. Und der wenige, der sich tatsächlich abgesetzt hat, läßt sich leicht mit Druckluft wegblasen. Die Luftkühlung mit drei oder ggf. vier langsam drehenden Gehäuselüftern ist exzellent. Die Gußplatte ist per Gummi vom Rest entkoppelt, so daß Vibrationen von Lüftern oder HDDs gut gedämpft werden. Es ist Platz für 3 3.5"HDDs, 2 2.5"HDDs und ein 5.25"Laufwerk vorhanden. Ein CD/DVD/BR habe ich aber weggelassen, die 5.25"Aufnahme ist irgendwie nicht so prall wie der Rest des D-Frame.

Aber das Ding hat nicht nur Vorteile. Der D-Frame geht verschwenderisch mit Platz um. Das Ding ist <huge>groß</huge>. Aber das bedeutet nicht, daß beliebig große CPU-Kühler reinpassen. Große Tower-Kühler werden Probleme machen. Daher habe ich einen BeQuiet-Top-Blower mit 120mm-Lüfter verbaut. Die oben liegenden Heat-Pipes sehen in ihrem Eloxal echt klasse aus.

tl;dr
Wer Platz hat, etwas für's Auge will, und nicht unbedingt den fettesten Towerkühler braucht, kann es ohne weiteres mit dem D-Frame versuchen.


MENGS® PU140 Kamera Schnellwechselplatte aus massivem Aluminium für 1/4" Befestigungsschraube mit Standard kompatibel ist, wie ARCA-SWISS / KIRK/ Wimberley / Markins / Benro / etc Schnellwechselplatten
MENGS® PU140 Kamera Schnellwechselplatte aus massivem Aluminium für 1/4" Befestigungsschraube mit Standard kompatibel ist, wie ARCA-SWISS / KIRK/ Wimberley / Markins / Benro / etc Schnellwechselplatten
Wird angeboten von KUANG WENGANG
Preis: EUR 9,89

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Arca-Swiss-kompatible Platte, ideal für Teleobjektive, 23. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Insgesamt gute Platte (PU-140), von den Profilmaßen hinreichend nah an Arca-Swiss. Zwei Schrauben sorgen für eine verdrehsichere Verbindung, wenn die Stativschelle entsprechend mindestens zwei Gewinde hat. Ein wenig schade sind die Gummipuffer. Eine glatte Aluoberfläche wäre mir hier lieber gewesen, denn dann kann ein hochwertiges Stativ seine Dämpfung besser ausspielen.


PFU Happy Hacking Keyboard Professional2 (White) (japan import)
PFU Happy Hacking Keyboard Professional2 (White) (japan import)

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oldschool extrem -- Perfekt für jeden, der mit 60 Tasten auskommt, 17. September 2015
Bitte was? Eine Tastatur ohne Cursortasten? No way!

Ok, ein wenig verrückt ist es schon. Aber wer an einer alten SPARCStation oder gar einer ELC das erste Mal mit Unix in Berührung gekommen ist, wird vermutlich mit einer Tastatur im Sun-Unix-Layout gearbeitet haben. Was war daran besonders? Nun ja, "Escape" ist links neben der "1", Delete/Backspace ist direkt über "Return", und "Control" ist selbstverständlich links neben "A" (wer braucht schon Caps-Lock?). Und damals hat man viel getippt. Unix war hauptsächlich "teletype" und weniger klickie-bunti. Wer kennt noch "mud" oder Archie? Die Welt war ein kleines Netzwerk damals. Der IP-Adress-Pool war quasi unendlich.

Und das Sun-Unix-Layout hat sich mir damals ins Hirn geprägt. Nicht, daß man mit einer aktuellen Tastatur im US-Layout nicht auch effizient arbeiten kann -- ob nun TeX, Perl, C oder Sonstwas, die geschweiften und eckigen Klammern oder allein der Slash sind auf einer deutschen Tastatur ein Schmerz im Hintern. Mit einer US-Tastatur geht sowas schon deutlich besser. Nun ja, bis auf die feinen Unterschiede "ESC", "Ctrl", "Backspace" und so weiter. Und da schlägt die Stunde vom "Happy Hacking Keyboard" von PFU. Völlig überteuert, und dennoch ein Segen. Wer den "vi" mit "hjkl" an Stelle der Cursortasten bedient, wird sich wie im Himmel vorkommen. Schon die Topre-Tasten sind über jeden Zweifel erhaben, verbinden sie doch den Vorteil von Cherry MX-Blue mit einer, nun ja, zwar nicht lautlosen Geräuschkulisse, aber durchaus doppelbürokonform (meine PS/2-Buckling-Spring-Tastatur durfte ich wieder einpacken).

Wer das Ding haben will, weiß warum. Und wird die Zähne zusammenbeißen bei dem Preis. Sich das Happy-Hacking-Keyboard anzuschaffen, ist absolut unvernünftig. Aber ich würde es jedes Mal wieder tun.


Nikon 8x30 E II
Nikon 8x30 E II

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Weitwinkel-Glas, 13. Juni 2015
Rezension bezieht sich auf: Nikon 8x30 E II (Camera)
Es ist kein Dachkant-Glas, es ist nicht wasserdicht und auch nicht stickstoffgefüllt (zumindest nicht zu 100%, also Luft halt). Moderne Augenmuscheln zum Ausdrehen hat es schon gar nicht. Und dennoch ist es ein absolut traumhaftes Fernglas -- allein schon wegen des unglaublich großen Feldes von 8,8º. Es vermittelt die Illusion einer perfekten Immersion. Ob man damit nun den Sternenhimmel abscannt, oder Naturbeobachtungen macht. Man kann fast vergessen, daß man ein Fernglas vor den Augen hat, so natürlich ist das Sehen damit. In Sachen Bildschärfe bzw. Auflösung, Transmission, Mikrokontrast und "Popp" kann das Nikon mit Referenzgläsern wie z.B. dem EL 8x32 Swarovision nicht ganz mithalten. Aber es leistet sich keine groben Fehler, ist gut farbkorrigiert, hat wenig Astigmatismus und der Sweetspot macht etwa 70-75% des Feldes aus. Das Swaro ist zwar scharf bis zum Rand, aber das gigantisch große Feld des Nikon macht das mehr als wett. Schade, daß der Markt kaum noch nach Porro-Gläsern verlangt. Man stelle sich vor, was dabei herauskommen könnte, wenn man Porro-Gläser mit dem gleichen Aufwand weiterentwickeln würde, wie es in den letzten 5-10 Jahren bei den Dachkant-Gläsern der Fall war. Fazit: Besorgt Euch ein Nikon 8x30 E II, solange es das noch gibt.

tl;dr: Ein perfektes Glas zum entspannten, stressfreien Fern-Sehen. Gigantisches Sehfeld. Sehr natürliches Seherlebnis.


Victory 8x32 T* FL
Victory 8x32 T* FL
Wird angeboten von HAGEN LEUPOLD OPTIK
Preis: EUR 1.481,00

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Referenzklasse und recht kompakt, 31. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Victory 8x32 T* FL (Camera)
Mittlerweile habe ich alle 8x32er der großen Hersteller durch: Das Zeiss Victory FL, das Leica Ultravid HD, das Nikon EDG und eben dieses Swaro. Um es kurz zu machen: Alle diese Gläser verdienen locker 5 Sterne, weil sie alle großartig sind. Aber alle haben spezifische Stärken und Schwächen.

Wer in erster Linie ein kompaktes Glas sucht, sollte am ehesten zum Leica oder Zeiss greifen. Das Leica ist das kleinste und leichteste der vier. Aber auch optisch das schwächste -- nicht falsch verstehen, es ist immer noch grandios, aber die anderen drei sind ein bisschen besser. Der Sweetspot macht etwa 80% des Bildradius aus, chromatische Abberationen sind in der Mitte gut korrigiert, aber gerade noch sichtbar, am Rand mittelmäßig. Es hat eine sichtbare Kissenverzeichnung, um dem Globuseffekt entgegen zu wirken. Am meisten stört mich aber der geringe Pupillenlängsabstand, der den Einblick etwas unkomfortabel macht.

Das Zeiss ist in wenig größer. Es hat nahezu keine chromatischen Abberationen im gesamten Bildfeld, besser war bisher nur mein Kowa Genesis 10,5x44. Der Sweetspot vom Zeiss ist ähnlich groß wie beim Leica. Auch das Zeiss neigt eher zur Kissenverzerrung als zum Globuseffekt. Das Fokussierrad am Zeiss ist mit dem vom Nikon EDG das Beste, was ich bisher an Ferngläsern vorgefunden habe. Coma und Astigmatismus sind ein kleines bisschen besser korrigiert als beim Leica.

Das Nikon EDG ist für ein 8x32 schon extrem groß. Eigentlich fast so groß wie das Leica 8x42. Aber optisch macht es keine Kompromisse. Die chromatischen Abberationen nicht ganz so perfekt korrigiert wie beim Zeiss, aber besser als beim Leica. Das Gesichtsfeld ist zwar das kleinste der vier (7,8º laut Hersteller, aber ich glaube, es ist noch kleiner), aber der Sweetspot geht bis zum Rand, sowohl was Schärfe angeht, als auch Coma und Astigmatismus. Das Nikon neigt eher zum Globuseffekt als zur Kissenverzeichnung. Geschmackssache, was man hier präferiert. Die Fokussierung ist seidig und präzise. Erste Sahne.

Und schließlich das Swaro. Größenmäßig reiht es sich zwischen Zeiss und Nikon ein. Es hat ein großes Feld von gut 8º, ein Ideechen mehr als das Zeiss. Aber anders als das Zeiss schöpft es das Feld auch voll aus: Der Sweetspot geht fast bis zum Rand, lediglich die letzten 2% fallen ab. Die chromatische Abberation ist bis 90% des Feldes genauso gut korrigiert wie beim Zeiss, am Rand wird es aber schlechter. Coma und Astigmatismus sind ähnlich gut korrigiert wie beim Nikon. Die Fokussierung ist sehr gut und wenig gedämpft, aber das Losbrechmoment ist machmal etwas hoch.

Zusammenfassung:
Rangefolge, die besten zuerst:
Kompaktheit/Gewicht: Leica, Zeiss, Swaro, Nikon
Schärfe/Sweetspot: Nikon/Swaro, Zeiss, Leica
Chromatische Abberation: Zeiss, Nikon/Swaro, Leica
Kissenverzeichnung: Nikon/Swaro, Leica/Zeiss
Feld: Swaro, Zeiss, Leica, Nikon
Nutzbares Feld: Swaro, Nikon, Zeiss/Leica
Helligkeit: Zeiss, Swaro, Nikon/Leica
Alles in direkten (aber subjektiven) A/B-Vergleichen ermittelt, keine Messwerte.

tl;dr
Ein kompaktes 8x32-Fernglas mit sehr gut korrigierten Farbfehlern. Besser geht es kaum. Die vier Gläser haben individuelle Schwächen, aber keines ist eine "Gurke".


Nikon Monarch 7 8X30 Fernglas
Nikon Monarch 7 8X30 Fernglas
Wird angeboten von MEGA-Foto
Preis: EUR 305,59

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klein, leicht und gut, 31. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Nikon Monarch 7 8X30 Fernglas (Camera)
Wenn man ein möglichst kleines und leichtes Fernglas sucht, wird man möglicherweise mit den 20ern oder 25ern der Premiumhersteller liebäugeln. Allerdings hatte ich noch kein Glas kleiner als 30mm in der Hand, das mich auch nur annähernd überzeugt hat. Das Beste, was man sich als kleines und leichtes Glas leisten kann, ist wohl das Leica Ultravid HD 8x32. Die Leica-Ingenieure haben das Fernglas klar in Richtung Kompaktheit und Gewicht optimiert. Die Konkurrenz von Zeiss, Nikon und Swarovski ist zwar optisch etwas besser, aber auch größer und schwerer -- aufwendige Bildfeldebnung in den Okularen geht ohne zusätzliches Glas nicht. Und das Nikon Monarch 7 8x30 ist noch ein gutes Stück leichter als das Leica (Kunststoff statt Magnesium, weniger Glas), aber optisch kann es ihm nicht wirklich das Wasser reichen.
Schlecht ist es deshalb nicht. Im Gegenteil: Es liefert eine solide Leistung ab und leistet sich keine groben Schwächen. Schärfe, Farbränder, Coma und Astigmatismus sind zwar gut bzw. gut korrigiert, aber nicht perfekt, genau wie das Handling und die Fokussierung.
Wenn ich ein ultraleichtes Fernglas zum Immer-dabei-haben will, würde ich es auch beim Mountainbiken in der Rückentasche mitnehmen wollen. Und da wäre mir ein Ultravid schlicht zu kostbar, weil ich ... zu viele Bodenproben nehme. Das Monarch bekommt man für deutlich unter 300 EUR, und wenn Verlust durch Beschädigung oder ungewollten Besitzerwechsel droht, ist das Monarch mit Sicherheit die bessere Wahl.


Swarovski Fernglas Swarovision EL 8x32 grün
Swarovski Fernglas Swarovision EL 8x32 grün

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Referenzglas, aber nicht 100% perfekt, 30. Mai 2015
Mittlerweile habe ich alle 8x32er der großen Hersteller durch: Das Zeiss Victory FL, das Leica Ultravid HD, das Nikon EDG und eben dieses Swaro. Um es kurz zu machen: Alle diese Gläser verdienen locker 5 Sterne, weil sie alle großartig sind. Aber alle haben spezifische Stärken und Schwächen.

Wer in erster Linie ein kompaktes Glas sucht, sollte am ehesten zum Leica oder Zeiss greifen. Das Leica ist das kleinste und leichteste der vier. Aber auch optisch das schwächste -- nicht falsch verstehen, es ist immer noch grandios, aber die anderen drei sind ein bisschen besser. Der Sweetspot macht etwa 80% des Bildradius aus, chromatische Abberationen sind in der Mitte gut korrigiert, aber gerade noch sichtbar, am Rand mittelmäßig. Es hat eine sichtbare Kissenverzeichnung, um dem Globuseffekt entgegen zu wirken. Am meisten stört mich aber der geringe Pupillenlängsabstand, der den Einblick etwas unkomfortabel macht.

Das Zeiss ist in wenig größer. Es hat nahezu keine chromatischen Abberationen im gesamten Bildfeld, besser war bisher nur mein Kowa Genesis 10,5x44. Der Sweetspot vom Zeiss ist ähnlich groß wie beim Leica. Auch das Zeiss neigt eher zur Kissenverzerrung als zum Globuseffekt. Das Fokussierrad am Zeiss ist mit dem vom Nikon EDG das Beste, was ich bisher an Ferngläsern vorgefunden habe. Coma und Astigmatismus sind ein kleines bisschen besser korrigiert als beim Leica.

Das Nikon EDG ist für ein 8x32 schon extrem groß. Eigentlich fast so groß wie das Leica 8x42. Aber optisch macht es keine Kompromisse. Die chromatischen Abberationen nicht ganz so perfekt korrigiert wie beim Zeiss, aber besser als beim Leica. Das Gesichtsfeld ist zwar das kleinste der vier (7,8º laut Hersteller, aber ich glaube, es ist noch kleiner), aber der Sweetspot geht bis zum Rand, sowohl was Schärfe angeht, als auch Coma und Astigmatismus. Das Nikon neigt eher zum Globuseffekt als zur Kissenverzeichnung. Geschmackssache, was man hier präferiert. Die Fokussierung ist seidig und präzise. Erste Sahne.

Und schließlich das Swaro. Größenmäßig reiht es sich zwischen Zeiss und Nikon ein. Es hat ein großes Feld von gut 8º, ein Ideechen mehr als das Zeiss. Aber anders als das Zeiss schöpft es das Feld auch voll aus: Der Sweetspot geht fast bis zum Rand, lediglich die letzten 2% fallen ab. Die chromatische Abberation ist bis 90% des Feldes genauso gut korrigiert wie beim Zeiss, am Rand wird es aber schlechter. Coma und Astigmatismus sind ähnlich gut korrigiert wie beim Nikon. Die Fokussierung ist sehr gut und wenig gedämpft, aber das Losbrechmoment ist machmal etwas hoch.

Zusammenfassung:
Rangefolge, die besten zuerst:
Kompaktheit/Gewicht: Leica, Zeiss, Swaro, Nikon
Schärfe/Sweetspot: Nikon/Swaro, Zeiss, Leica
Chromatische Abberation: Zeiss, Nikon/Swaro, Leica
Kissenverzeichnung: Nikon/Swaro, Leica/Zeiss
Feld: Swaro, Zeiss, Leica, Nikon
Nutzbares Feld: Swaro, Nikon, Zeiss/Leica
Helligkeit: Zeiss, Swaro, Nikon/Leica
Alles in direkten (aber subjektiven) A/B-Vergleichen ermittelt, keine Messwerte.

tl;dr
Ein Super-8x32-Fernglas. Besser geht es kaum. Tipp: Es sind bei Preisverhandlungen *deutliche* Rabatte möglich. Die vier Gläser haben individuelle Schwächen, aber keines ist eine "Gurke".


Sigma 24 mm F1,4 DG HSM Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett
Sigma 24 mm F1,4 DG HSM Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett
Preis: EUR 758,99

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder ein großer Wurf von SIGMA, aber nicht ganz am 35er, 30. April 2015
Nach der sehr positiven Erfahrung mit dem SIGMA A 35/1.4 war ich sehr gespannt auf das 24er. Und ich wurde nicht enttäuscht. Allerdings wurde ich auch nicht (erneut) überrascht. Auch das 24er ist, wie das 35er, besser als das Nikon-Pendant. Aber der Abstand ist nicht ganz so drastisch wie beim 35er. Das SIGMA 24/1.4 ist genauso perfekt farbkorrigiert wie das 35er. Aber bei Auflösung, Coma und Astigmatismus kommt es nicht ganz die Leistung vom 35/1.4 aus gleichem Hause dran, obwohl es sehr harmonisch und ohne grobe Schwächen zeichnet.
Auch bei SIGMA gilt wohl: Ein 35er und ein paar Schritte zurück sind das bessere 24er. Nur manche Dinge funktionieren halt nur mit 24 Millimetern.


Sigma 35 mm f/1,4 DG HSM-Objektiv (67 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett
Sigma 35 mm f/1,4 DG HSM-Objektiv (67 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett
Wird angeboten von TOPdeals
Preis: EUR 751,90

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als das Nikkor AF-S (und deutlich günstiger), 12. Februar 2015
Als begeisterter Nutzer von lichtstarken Festbrennweiten hatte ich im moderaten WW-Bereich schon das Nikkor 35/1.4 Ai und das 35/1.4 AF-S. Auf der F3 war die Ai-Version neben dem 105/2.5 meine Lieblingslinse. Bei f/5.6 abartig scharf, bei Offenblende musste man große Kompromisse beim Kontrast in Kauf nehmen. Wie froh war ich, als das 35/1.4 AF-S angekündigt wurde, und habe es blind gekauft. Die anfängliche Begeisterung wich schon nach ein paar Monaten: Bei offener Blende sichtbar schlechter als das Zeiss Distagon. Und vor allem hässliche Farblängsfehler. Und auch krasses Coma.

Dann kam das Sigma, und es wurde über den Klee gelobt. Meine bisherigen Sigma-Erlebnisse waren fast alles Enttäuschungen (bis auf das 180/2.8 APO Macro). Aber bei dem relativ günstigen Preis konnte man nicht viel verkehrt machen. ALso liess ich mir drei Exemplare von verschiedenen Händlern kommen. Eins fiel sofort durch, es hatte eine schlechte Zentrierung. Die anderen beiden waren ok. Nein nicht ok, geradezu hervorragend. Mindestens so gut wie das Zeiss Distagon, wenn nicht sogar besser. Und sehr gut korrigierte Farblängsfehler. Offen tadelloser Kontrast und sehr gute Auflösung fast im gesamten Bildkreis, nur in den äußersten Ecken etwas weich, was absolut verzeihlich ist. Das 35/1.4 AF-S wurde daraufhin in der Bucht versenkt (die Ai-Version habe ich immer noch). Es fühlt sich mit dem Sigma auf der D700 endlich wieder ein bisschen so an, wie mit dem Ai 35er auf der F3.

Fokussierung:
Klar, ein 1,4er ist bei Offenblende nicht ganz einfach zu fokussieren. Und im Gegensatz zu Messsucher-Kameras hat der Phasen-Autofokus in DSLRs um so mehr Schwierigkeiten, je kürzer die Brennweite wird (dann liegen die Schärfeebenen auf der Bildseite enger beieinander). Und dass das Sigma da etwas zickiger ist als eine Linse vom Orginalhersteller, dürfte klar sein. Schliesslich kennen die Sigma-Ingenieure den jeweiligen AF nur aus dem Reverse-Engineering. Jeder, der hier über Front- oder Backfokus klagt, hat vermutlich das erste Mal mit hochlichtstarken Objektiven zu tun. Das ist aber durchaus in den Griff zu bekommen. Entweder man schickt DSLR und Objektiv zu Sigma und der Sigma-Service kalibriert die Optik auf die individuelle Kamera. Oder man macht das mit dem USB-Pod selbst (das geht wirklich sehr gut).
Wer noch immer jammert, sollte sich mal die genaue Funktionsweise eines Phasen-AF anschauen, der Phasen-AF misst mit effektiv f/5.6 und dann muss es bei f/1.4 noch passen. Mir ist es eh ein Rätsel, warum es überhaupt so gut funktioniert. Wie empfindlich das ganze ist, sieht man z.B. am Nikkor 85/1.4 AF-D: Die Optik hat auch recht starke Farblängsfehler (wie auch das AF-S!), und das hat zur Folge, dass das Objektiv draussen bei bewölktem Himmel sichtbar anders fokussiert als drinnen bei Kunstlicht.

Schärfe/Kontrast:
Hervorragend. Auch bei Offenblende voll einsetzbar. Für mich persönlich liegt es noch vor dem Distagon, und vor dem Nikkor sowieso. Diverse (Mess-) Tests bestätigen dies, ob man nun bei DxO, bei Lens-Tip oder bei dpreview schaut. Etwa auf Distagon-Niveau oder besser.

Farbfehler:
Hervorragend korrigiert. Sowohl Längs- als auch Querfehler kaum vorhanden. Sehr viel besser als das Nikkor AF-S.

Verzeichnung:
Ist vorhanden, aber nur rein sphärisch, also gut korrigierbar, und nicht besonders stark ausgeprägt. Scheint unabhängig von der Fokussierung zu sein.

Coma:
Leichtes Coma in den Bildecken bei Offenblende. Aber viel besser als beim Nikkor AF-S und eine Idee besser als beim Distagon.

Bokeh:
Für die Brennweite ausserordentlich gut, aber das Nikkor AF-S ist hier auch sehr gut. Nur beim direkten Übergang von der Schärfe zur Unschärfe verk**** das Nikkor je nach Motiv wegen der Farblängsfehler total. Das Sigma ist auch bei kritischen Motiven klasse.

Verarbeitung:
Extrem gut. Metall-Klasse. Ohne bajonettseitigem Dichtring. Besser ist nur das Zeiss.

tl;dr

Klasse Objektiv, super verarbeitet, optisch hervorragend, mindestens auf Zeiss-Distagon-Niveau, eher drüber. Und all das zu einem sehr fairen Preis.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 17, 2015 12:47 AM CET


The Chemistry of Mind-Altering Drugs: History, Pharmacology, and Cultural Context (American Chemical Society Publication)
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von Daniel M. Perrine
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Preis: EUR 44,94

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unvoreingenommene Übersicht -- Nicht nur für Chemiker, 22. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Buch, das umfassend über die Wikrungsweise, Zusammensetzung, Synthese und den kulturellen Hintergrund verschiedenster Drogen und Medikamente informiert. Ausführliche Quellenangaben sind ebenso selbstverständlich wie neutrale, moralfreie Wissensvermittlung. Eine gelungene Übersicht, die allerdings an ihre Grenzen stößt, sobald man der einen oder anderen Substanz mehr auf den Grund gehen will. Bestimmte Substanzen werden ausführlicher behandelt als andere. Es werden auch nur wenige exotische Substanzen und "Legal Highs" angesprochen.

Für sich genommen ein exzellentes Buch mit Informationen, die man z.T. nicht im Geschwinde findet. Man wird es aber durch weitere Quellen ergänzen wollen, je nachdem, ob man in Richtung Pharmakologie/Physiologie oder Chemie vertiefen möchte.


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