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Rezensionen verfasst von
Chaplins Hut (Flughafen Tempelhof)

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Operation Elite
Operation Elite
von Matthew Reilly
  Taschenbuch

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Brillantes Action-Feuerwerk, 10. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Operation Elite (Taschenbuch)
Dieser Thriller ist zugegebenermaßen ein brillantes Action-Feuerwerk. Trotzdem bleibt bei mir ein schaler Nachgeschmack zurück. Wo bitte ist die Spannung, bei der ich als Leser zwingend sage: Ich habe mir die ganze Nacht um die Ohren geschlagen, weil ich einfach nicht mehr aufhören konnte? Bei "Target" von Tom Cain war das so, bei "Operation Centaurus" von Hubert Schulte Kellinghaus ebenfalls. Aber hier? Begeisterung beim Töten ist nicht alles, ein extrem hohes Tempo auch nicht. Als leidenschaftlicher Leser von Politthrillern verlange ich etwas mehr Tiefgang.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 30, 2009 8:06 PM MEST


Belleville
Belleville
von Hubert Schulte Kellinghaus
  Taschenbuch
Preis: EUR 17,90

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartiges Sprachjuwel, 7. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Belleville (Taschenbuch)
Nachdem ich den beeindruckenden Politthriller dieses Autors innerhalb weniger Tage konsumiert hatte, musste ich mir natürlich ein weiteres Werk aus seiner Feder besorgen. Der Klappentext von "Belleville" klingt mysteriös, dunkel und machte mich neugierig, aber der eigentliche Inhalt schlägt den Klappentext um Längen. Ich müsste jetzt wirklich weit zurückgehen, bevor ich auf ein Buch mit ähnlich witzig-verrücktem Inhalt treffe. "Belleville" soll ein postmoderner Roman sein. Ich weiß nicht, was mit "postmodern" gemeint ist. Für mich ist ein Roman entweder spannend oder langweilig, und interessant wird er, wenn ich mich zumindest ansatzweise mit den Protagonisten identifizieren kann. Bei den beiden Hauptfiguren dieses Buches, dem Komponisten Jurij und dem dekadenten Adligen Moritz, war das überhaupt kein Problem.

Der Roman ist vielleicht ein bisschen "strange", "eso" und "bizarr", aber er ist auch außergewöhnlich raffiniert komponiert, sehr witzig und auf seine Art sogar glaubhaft. Die Sprache ist so schön, dass ich "Belleville" als einzigartiges Sprachjuwel bezeichnen möchte. Ich kann dieses Buch sehr weiterempfehlen!


Der sechste Kondratieff: Wege zur Produktivität und Vollbeschäftigung im Zeitalter der Information. Die langen Wellen der Konjunktur und ihre Basisinnovation
Der sechste Kondratieff: Wege zur Produktivität und Vollbeschäftigung im Zeitalter der Information. Die langen Wellen der Konjunktur und ihre Basisinnovation
von Leo A. Nefiodow
  Gebundene Ausgabe

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Außergewöhnliches Buch, 7. Juni 2009
"Der Sechste Kondratieff" ist eines der außergewöhnlichsten Wirtschaftsbücher, die ich kenne. Was Nefiodow hier präsentiert, ist nicht nur extrem visionär, es ist gleichzeitig auch wissenschaftstheoretisch fundiert. Was mich allerdings gestört hat, war das seitenlange religiöse Gefasel. Trotzdem kann man diesem Werk nur eine große Verbreitung wünschen. Jene Volkswirtschaften, die Nefiodows Erkenntnisse jetzt beherzigen, werden zu den ganz großen Gewinnern gehören.


Denken am Rande des Undenkbaren: Über Ordnung und Chaos, Physik und Metaphysik, Ego und Weltseele
Denken am Rande des Undenkbaren: Über Ordnung und Chaos, Physik und Metaphysik, Ego und Weltseele
von Rupert Sheldrake
  Taschenbuch

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschende Einsichten, 7. Juni 2009
Ich mag Bücher, die sich jenseits eingetretener Pfade bewegen. Insofern ist dieses Buch, das ich zum Geburtstag geschenkt bekam, das richtige Geschenk gewesen.

Ich habe zwar ein paar sehr überraschende Einsichten gewonnen, zum Teil wirklich bestürzender Art im besten Sinne des Wortes, und ich möchte behaupten, dass mich diese glänzenden drei Wissenschaftler auch wirklich weitergebracht haben. Dennoch gibt es in diesem Buch auch Passagen mit gähnender Langeweile und solche, die auch nach dreimaligem Lesen unverständlich bleiben, was an der Übersetzung liegen kann.


Der Mord an Prinzessin Diana: Die wahren Hintergründe ihres Todes
Der Mord an Prinzessin Diana: Die wahren Hintergründe ihres Todes
von Noel Botham
  Taschenbuch

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen! Und dann: Tief durchatmen!, 6. Juni 2009
Tom Cains superspannender Politthriller "Target", der sich mit dem Tod der Prinzessin von Wales befasst, machte mich neugierig, nochmals darüber nachzudenken, was in den frühen Morgenstunden des 31. August 1997 wohl tatsächlich im Almatunnel in Paris passiert sein könnte. Und so stieß ich auf dieses Buch von Noel Botham, zweifellos ein echter Pageturner.

Bereits der Prolog ist äußerst spannend. Auf den Seiten 7 - 36 wird dezidiert erläutert, wem der Tod der Prinzessin alles gelegen kam: der britischen Regierung, den Amerikanern und der königlichen Familie. Ausführendes Organ sollen die Sicherheitsdienste gewesen sein.

Dann geht's ans Private. Auf den Seiten 37 - 151 wird ihre Ehe mit Prinz Charles ausführlichst ausgeleuchtet, wer betrog wen mit wem usw. Allein dieser Aspekt ihrer Beziehung hat schon einen sehr hohen Unterhaltungswert. Die Sache schaukelte sich offensichtlich von Jahr zu Jahr mehr auf, jeder wollte Rache am anderen nehmen, jeder wollte der Öffentlichkeit seine Leidenszeit mit eigenen Worten darstellen. Dianas geschickt inszenierte Attacken zielten vor allem in ihren letzten Lebensjahren verstärkt auf die Institution der Monarchie. Diese Kriegserklärung gegenüber dem britischen Establishment konnte unmöglich folgenlos bleiben, folgert der Autor. Und unabhängig von ihrer großen Popularität hätte im Grunde schon im November 1995 festgestanden, dass man Wege finden würde, sich ihrer zu entledigen.

Auf den Seiten 152 - 174 wird's dann wieder richtig spannend. Diana begegnet ihrer großen Liebe, Dodi al-Fayed, und verstärkt gleichzeitig ihr Engagement gegen die Landminen. Daraus folgert der Autor, dass sie jetzt nicht nur das britische Establishment so schnell wie möglich loswerden will (Hintergrund der Familie al-Fayed). Auch in den USA hätte es mächtige Kräfte gegeben, die sich von Dianas leidenschaftlichem Kreuzzug gegen Landminen gestört fühlten. Damit sind die Waffenindustrie und die Führung des amerikanischen Militärs gemeint.

Ab der Seite 175 bis zum Schluss (S. 312) geht's dann nur noch um die Umstände ihres Todes und das Zusammentragen einer Unzahl von Hinweisen, die einen Mord möglich erscheinen lassen. Hierzu sage ich nur: Selber lesen! Botham setzt die Mosaiksteinchen auf jeden Fall superspannend zusammen!

Bei aller Schlüssigkeit der Darstellung, bei aller Akribie im Zusammentragen von "Beweisen", kommt man als aufmerksamer Leser doch zu dem Schluss, dass nie ans Licht kommen wird, ob es tatsächlich einen potentiellen Auftraggeber gab. Und der Autor schreibt auf Seite 188 ja selbst: "Ohne die uneingeschränkte Kooperation der amerikanischen, französischen und britischen Regierung, der französischen Justiz, der französischen Polizei sowie der Geheimdienste (...), wird es nie möglich sein", Licht ins Dunkel zu bringen.


Der Nahost-Konflikt: Schuld und Sühne im gelobten Land - Israels Sonderrolle im Schutz der westlichen Welt
Der Nahost-Konflikt: Schuld und Sühne im gelobten Land - Israels Sonderrolle im Schutz der westlichen Welt
von Marcel Pott
  Taschenbuch

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht ausgewogen!, 4. Juni 2009
Man sollte vorab erwähnen, dass sich Marcel Pott durchaus um Sachlichkeit und eine ausgewogene Darstellung bemüht - die Betonung liegt allerdings auf "bemüht". Denn in Wirklichkeit bedient er eine pro-palästinensische Sicht der Dinge, wie man sie vor allem von den Europäern seit Jahrzehnten kennt. Bevor man aber Israel reflexartig kritisiert, sollte man sich vor Augen halten, dass in jener Region bestimmte Spielregeln gelten, an die sich Israel bloß anpasst.

Das Buch enthält durchaus viele wissenswerte Informationen, aber von Ausgewogenheit keine Spur. Immerhin noch zwei Sterne!


Judentum und Christentum. Ursprung, Geschichte, Aufgabe. Der Christ in der Welt : Reihe 16, Juden und nichtkatholische Christen
Judentum und Christentum. Ursprung, Geschichte, Aufgabe. Der Christ in der Welt : Reihe 16, Juden und nichtkatholische Christen
von REINHOLD. MAYER
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grundlagenwerk, 4. Juni 2009
Allein schon die Gliederung dieses Buches in drei markante Hauptteile lässt auf Anhieb erkennen, dass vor einem weiten zeitlichen Horizont Großes erörtert werden soll:

1. Altertum: Kampf um Israel
2. Mittelalter: Triumphierende Kirche, leidende Synagoge
3. Neuzeit: Kirche und Synagoge in einer nachchristlichen Welt

Im Grunde ist es unmöglich, ein dermaßen überragendes und tiefschürfendes Werk in wenigen Zeilen Rezension angemessen zu würdigen. Vielleicht ist dies auch der Grund, weshalb bislang niemand eine Rezension verfasst hat. Aber ich meine, dass man es diesem Buch, das ich selbst drei- oder viermal gelesen habe, schuldig ist.

Bereits im Vorwort macht Reinhold Mayer deutlich, dass Juden und Christen nur im Bedenken und Verwirklichen der gegenseitigen Beziehung neue Verstehens- und Verhaltensmuster entdecken können: "Indem sich beide Gemeinden zur Dimension Israel hin weiten, begegnen sie sich partnerschaftlich, wo sie früher nichts oder Falsches voneinander wussten und sich darum bekämpften."

Auf jeden Fall ist das Buch so geschrieben, dass es jeder Jude und Christ, unabhängig davon, ob er sich weltanschaulich frei oder gebunden weiß, lesen und verstehen kann. Und das ist schon mal eins der größten Komplimente, die man überhaupt austeilen kann.


Target
Target
von Tom Cain
  Taschenbuch

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absoluter Spitzenthriller, 4. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Target (Taschenbuch)
Tom Cain gelingt mit seinem Debütroman "Target" eigentlich beides: Einerseits kleidet er eines der spektakulärsten und nach wie vor mit vielen Fragezeichen versehenen Ereignisse der jüngsten Geschichte in einen überaus professionell konzipierten Plot; andererseits kreiert er mit den beiden Auftragskillern Samuel Carver und Aliks Petrowa zwei absolut glaubhafte, ausgereifte und mit viel psychologischem Geschick ausgestaltete Protagonisten, die einem schnell ans Herz wachsen. Den eigentlichen Plot zu schildern brauche ich nicht mehr, das haben meine Vorrezensenten zur Genüge getan. Erwähnen sollte ich aber noch, dass dieser Thriller nicht den kleinsten Durchhänger hat, er ist praktisch durchgehend spannend und flüssig zu lesen. Großes Kompliment an diesen neuen Starautor!


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