Amazon-Fashion Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto hasbro nerf Calendar Promo Cloud Drive Photos TP-Link All-in-One-BOX Learn More Neuheiten Mehr dazu Fire Shop Kindle AmazonMusicUnlimited Autorip GC HW16
Profil für behappy > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von behappy
Top-Rezensenten Rang: 47.717
Hilfreiche Bewertungen: 107

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
behappy "behappy999" (Offenbach)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
pixel
Veritas Storage Foundation: High End-Computing für UNIX Design und Implementation von Hochverfügbarkeitslösungen mit VxVM und VCS
Veritas Storage Foundation: High End-Computing für UNIX Design und Implementation von Hochverfügbarkeitslösungen mit VxVM und VCS
von Volker Herminghaus
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,99

5.0 von 5 Sternen Standardwerk, 14. August 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dies ist das Standardwerk für Veritas Storage Foundation und Veritas Cluster.

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert: Teil-1 enthält die Veritas Storage Foundation, die mit einem Übersichtskapitel über alle vx-commands endet.Dieser Teil ist sehr schwer verständlich, doch das liegt weniger an der Didaktik des Buches, sondern mehr an der Komplexität von Veritas Storage Foundation. Teil-2 enthält das wesentlich einfachere und leichter verständliche Thema des Cluster-Managements. Selbst für wenig versierte Veritas Anfänger gibt es das Kapitel Cluster-Maintanance, mit dem einfache Wartungsarbeiten wie Cluster-Freeze und Cluster-Switch ohne große Mühe durchgeführt werden können.

Leider ist dieses Buch nichts für Veritas Gurus: Das Buch ist eher ein Büchlein. Tiefgehende Beschreibungen von filigranen Details fehlen aufgrund der sehr bescheidenen Seitenzahl.

Für Anfänger verführt das kleine Büchlein dazu, Veritas in seiner Komplexität zu unterschätzen und dann beim Clusteraufbau böse Überraschungen zu erleben.

Letztlich kann man aber - trotz einiger Mängel - einem Standardwerk, das jeder Veritas-Admin auf seinem Schreibtisch liegen hat, nicht weniger als 5 Sterne geben.


TP-Link M5250 Mobiler MIFI WLAN-Router (WiFi Hotspot, 2000mAh interne Akku, SIM-Kartensteckplatz, microSD-Kartenslot, HSPA+, 3G)
TP-Link M5250 Mobiler MIFI WLAN-Router (WiFi Hotspot, 2000mAh interne Akku, SIM-Kartensteckplatz, microSD-Kartenslot, HSPA+, 3G)
Preis: EUR 40,10

3.0 von 5 Sternen mobile-WLAN-Router für user mit geringen Ansprüchen, 14. August 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist ein sehr billiger Mobile-WLAN-Router für user mit geringen Ansprüchen.

Es gibt zwar eine Anzeige über den Ladezustand, der UMTS-connection und der WLAN-Austrahlung, aber keinerlei Aussage über Feldstärke und Bandbreite der UMTS-connection. Bessere Mobile-WLAN-Router haben diese Anzeige. Dafür schon mal 1-2 Sterne Abzug.

Noch schlimmer ist: Nach Wechseln der SIM-Card (geht nur durch Entfernen des Akkus) braucht das Ding ca. 30 Minuten bis es hochfährt.Ich würde diesen Mobile-WLAN-Router nie wieder kaufen. 3 Sterne als Bewertung sehe ich als gnädig an, da er bereits hunderte Stunden im Einsatz war und noch funktioniert. (wäre er früher kaputt gegangen, hätte ich mich deutlich weniger geärgert)


Die schwarze Sonne von Tashi Lhunpo
Die schwarze Sonne von Tashi Lhunpo
von Russell McCloud
  Broschiert

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen verbrecherische Orden, 7. September 2015
Letztlich geht es in dem Buch weder über die schwarze Sonne, noch über Tashi Lhunpo. Die schwarze Sonne ist bei dieser Novelle nur das Dingsymbol, Tashi Lunpo kommt auf einer halben Seite als Rahmenhandlung vor.

Innerhalb eines History-Fictions als Rahmenhandlung, in der Truther gegen die NWO aufklären und dabei umkommen, gibt es noch einen inneren Kern: Die beiden Dialoge des Argathi-Führers und des Shamballah-Führers mit dem Romanhelden. Zwei verbrecherische Geheimorden Argathi (eigentlich Thule - Himmler, die SS und Hitler) und Shamballah (eigenlich Illuminati, Rotary, Weißhaupt und die NWO) streben nach Weltherrschaft und Versklavung bzw. Ausrottung der Menschheit. Götter - oder wahrhaftiger Dämonen - kamen aus dem Erdinnern und gründeten Argathi und Shamballah.

Außer daß Erddämonen aus dem Erdinnern hervorkamen und nun herrschen, hat das nichts mit Bön oder Tibet zu tun. Die schwarze Sonne wird nirgens erklärt, obwohl das Symbol sowohl aus Sumer als auch aus Tibet stammt. Im Roman kommt die schwarze Sonne nur als Mal der Ermordeten vor. Kurz wird die schwarze Sonne vom Nordturm der Wewelsburg erwähnt. Doch diese schwarze Sonne ist nicht mal 100 Jahre alt.

Der Thriller als Rahmenhandlung ist nett von der Aufmachung, aber sehr walserisch im Schreibstil. Unwichtige Details und Belanglosigkeiten füllen öfters mal 1-2 Seiten. Letztlich kommt es auf die Rahmenhandlung nicht an.

Bedrückend ist die Hauptaussage, daß schon seit Jahrtausende es keine Menschheitsgeschichte mehr gibt, sondern nur den Kampf zwischen Argathi und Shamballah. Die Menschen sind nur Bauern auf dem Schachbrett. Sie zählen nicht. Siegt einmal Argathi oder Shamballah, dann wird die Menschheit liquidiert, damit für die Erddämonen Platz ist.

Politik gibt es demnach auch seit Jahrtausenden nicht mehr: Nur Vasallen Argathis und Shamballahs.

FAZIT: Die Rahmenhandlung ist mittelmäßig und zu langathmig. Doch der Kern des Buches ist sehr bedrückend und regt zum Denken an. Daher 3 Sterne.


Garnier Ambre Solaire Delial Tiefbraun Bräunungsöl, 200 ml
Garnier Ambre Solaire Delial Tiefbraun Bräunungsöl, 200 ml
Preis: EUR 4,25

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ideal als Sonnenöl im September, 22. Juli 2015
Dieses Produkt ist ideal als Sonnenöl im September, wenn in Bayern die großen Ferien sind. Im September ist es zwar oft noch warm genug zum Sonnenbaden, aber großartig UV kommt da nicht mehr. Ob ohne Öl oder mit diesem Produkt, braun wird man nicht mehr. Gewöhnliches Sonnenöl mit hohem LSF würde selbst diese Minimalstbesonnung und jedwedes Wohlgefühl zunichte machen.
Für ein gutes Gefühl ist ein Sonnenöl mit LSF=1 gerade das richtige im Herbst. Für das Solarium ist das Öl durch fehlenden Tingle-Faktor nur bedingt geeignet.


Gesund & Gebräunt: Ratgeber für risikoarmes Bräunen: Das richtige Maß finden zwischen Sonnenbad, Vitamin D Synthese und Hautschäden
Gesund & Gebräunt: Ratgeber für risikoarmes Bräunen: Das richtige Maß finden zwischen Sonnenbad, Vitamin D Synthese und Hautschäden
Preis: EUR 7,99

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Kurzbeschreibung dieses Buches hält nicht, was sie verspricht, 22. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zunächst einmal: Ein Buch ist immer nach Titel und Kurzbeschreibung zu bewerten. Hiernach geht es um Bräunung im Solarium. Doch zum Bräunen im Solarium sind gerade mal 25 Seiten verwendet worden, davon 20 für eine Verordnung zu einen Nebengesetz des Strahlenschutzgesetzes (so etwas interessiert allenfalls den Solarienbetreiber, den TÜV und das Gewerbeamt).

Solarienfreunde würden das Buch mit 1 Stern bewerten und dann wegwerfen.

Damit täte man dem Buch unrecht: Für den Sonnenbader am Baggersee und in Balkonien wird - ohne ein Wort darüber zu verlieren - durch pure Info über 4 Variablen: Hauttyp des Sonnenbaders, UV-Historie des Sonnenbaders in dieser Sommersaison, UV-Index mit Link zum DWD, und LSF ermöglicht, die Besonnungszeit auszurechnen.

Wer kennt nicht den UV-Hysterie-Effekt: Man hat Angst vor Hautkrebs und Sonnenbrand, cremt sich mit "sehr guter Sonnencreme" clownartig ein, verbringt 8-10 Stunden am Baggersee und dies an mehreren Tagen und ist trotzdem so weiß wie an Ostern. Nun schaut man auf den Link und erfährt, daß im Höchstsommer heute der UVI=4 war. Mit HT=2 und der UV-Historie=2 hätte man nach frühestens 30-60 Min ohne irgendeine Creme einen Sonnenbrand. Mit LSF=10 nach frühestens 5-10 Std. Da man aber die "gute Sonnencreme" mit LSF=50 oder die "billige" mit LSF=30 benutzt hat, wäre man erst nach 30-50 Std. Besonnungszeit ansatzweise braun.

Das wirklich Gute in dem Buch: Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil: Wer im Winter auf die Kanaren fliegt (UV-Historie=1) und UVI=10 und HT=1 hat, der hat mit LSF=20 nach 140 Minuten eine leichte Rötung. Nach 5 Stunden versagt dann LSF=50 Öl; Oben auf dem Tejde braucht man also LSF=80 - ebenso in Singapur, das direkt am Äquator liegt.

Doch am Baggersee und in Balkonien sind wir dem Nordpol deutlich näher als dem Äquator und eher auf niederer Höhe als im Hochgebirge. Dazu ist noch selbst am heißesten Sommertag der Himmel voller Schleierwolken. Wenn dann ein UVI=4 veröffentlicht wird, hat die Sonne 1/3 der Strahlungsleistung von Singapur. Erst in der dreifachen Zeit bekommt man - bei gleicher Creme - einen Sonnenbrand.

FAZIT: Obwohl sich das Buch an Solarienfreunde richtet und das Buch vordergründig für diese Zielgruppe quasi unbrauchbar ist, wird der Solarienfreund durch die Lektüre des Buches vielleicht doch erfahren, warum er wirklich letztlich ins Solarium geht. Der Grund ist nicht, um braun zu werden, sondern weil "man" in der Sonne nicht braun wird. Aber auch dieser Grund ist nicht der letzte Grund: Man wird in der Sonne nicht braun und gibt 250-350 €/Jahr fürs Solarium aus, weil man beim Sonnenbaden schlicht die falsche Creme verwendet. Doch zu diesem Schluß hat offensichtlich der Autorin der Mut gefehlt: Es hätte kräftigen Gegenwind der Solarienlobby und der Kosmetiklobby bedeutet. Daher finde ich, daß 2 Sterne das Buch fair bewerten.


Sonne und Solarium: Der richtige Umgang mit natürlichem und künstlichem Sonnenlicht.
Sonne und Solarium: Der richtige Umgang mit natürlichem und künstlichem Sonnenlicht.
Preis: EUR 4,99

3.0 von 5 Sternen Leider gibt es keinen neutralen Standpunkt, 20. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es gibt nur 2 aktuelle Bücher über das Solarium für den Anwender. Leider gibt es bei beiden Büchern keinen neutralen Standpunkt.

Selbstverständlich ist es schädlich, nie eine Hauirritation durch UV-Bestrahlung zu bekommen. Selbstverständlich ist auch ein manifester Sonnenbrand auch schädlich und schmerzhaft.

Trotzdem wird in diesem Buch die Sache zu locker und im anderen Buch die Sache zu streng gesehen. Wer jahrelang keine Fernreise gemacht hat, wird wohl nie eine Hautirritation durch UV-Bestrahlung und auch kein Überschuß an Vitamin-D erhalten haben.

Die Argumentation des Autors hingegen läuft darauf hinaus: Ein Solarium ist TÜV-geprüft, die Sonne nicht. Somit ist sonnen in der Sonne schädlich, im Solarium wohldosiert hingegen nicht. Letztlich ist diese Argumentation eher die der Solarienlobby.

Leider ist auf den 40 Seiten dieses dünnen Büchleins sehr wenig neues zu lesen, was nicht auf den Websites der Solarienbetreiber oder der Solarienhersteller auch steht. Da dieses Buch nur zu einem noch unbefriedigerenden Buch in Konkurrenz steht, habe ich dem Buch statt 2 eben 3 Sterne verliehen.

Interessant und wirklich neu in diesem dünnen Büchlein ist letztlich, was zwischen den Zeilen steht: Hier wird sehr vorsichtig zwischen den Zeilen erklärt, wie ein Bräunungsbeschleuniger funktioniert (nämlich durch einen Lichtschutzfaktor < 1) und was die Wirkstoffe sind. Allerdings wirklich nur zwischen den Zeilen: Zuerst wird im Kapitel Photoallergene und phototoxische Substanzen erklärt, was der Unterschied der Wirkung ist und welche Substanzen dies sein können. Beim Kapitel Bräunungsbeschleuniger wird erwähnt, daß es sich um phototoxische Substanzen handelt. Hier hat der Autor irgendwie eine Angst, zuviel "gefährliches" Know-How preiszugeben.

FAZIT: Das dünne Büchlein überzeugt nicht. Doch es gibt leider kein besseres für dieses Thema.


Die Vaterfalle: Die Macht der Väter über die Gefühle der Töchter
Die Vaterfalle: Die Macht der Väter über die Gefühle der Töchter
von Sigrid Steinbrecher
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Teilweise völlig absurd und unglaubwürdig, 30. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vaterkinder haben es immer schwer - insbesondere Vatersöhne, die lebenslang in den unangenehmsten Situationen einen Geist des Vaters erscheinen sehen, der sie antreibt. Diese sehr plastische und realistische Beschreibung stammt zwar nicht aus diesem Buch, aber von der Autorin Sigrid Steinbrecher im Buch "die Sexfalle" in der beschrieben wird, wie der Vater als Geist neben dem Ehebett erscheint. Kein Wunder, daß somit viele Ehen scheitern.

Doch so gut das unbekanntere Buch der Autorin, Sigrid Steinbrecher, auch sein mag, so schlecht ist dieses wesentlich bekanntere Werk.

Ein Fallbeispiel Marianne 45 ist 20 Jahre verheiratet. Ihr Eheproblem war: (Zitat S. 77) "Sie war genauso tüchtig, fröhlich und freundlich, wie ihr Mann es sich wünschte. Nur in der Sexualität war sie nicht so tüchtig, wie ihr Mann es sich wünschte.Sie wurde immer lustloser. Ihr Mann wurde darauf wütend und drohte mit Scheidung." Stop - moment mal: Mal mit eigenen Worten ausgedrückt: Ihrem Mann fiel plötzlich nach 20 Jahren Ehe auf, daß ihr Sex schlecht ist und schuld daran ist Papi. Moment mal: Selbst wenn es keinen Sex vor der Ehe gegeben haben sollte, fällt dies doch spätestens nach einem Jahr Hochzeitsrausch auf.

Und falls es vor der Heirat Sex gab, hatte der Ehemann doch sein Casting und wußte, daß er sich weder ein Vamp noch ein Porno-Star geangelt hatte. Wenn der Ehemann nicht ganz hinterm Mond lebt, weiß er, daß Sex nach und während der Ehe niemals besser wird als beim "Casting". Da ist doch nicht der Ehemann das Opfer, sich eine Vater-Tochter als Zitrone geangelt zu haben, sondern einzig er selbst, der sehenden Auges eine tüchtige "Arbeiterin" für seine Zwecke geheiratet hat und die sexuellen Defizite dafür billigend in Kauf nahm. Aber wie immer in dem Buch ist der pöhse pöhse Papi schuld.

Noch schlechter ist es zwei Kapitelchen zuvor: Hier wird die magersüchtige Vater-Tochter beschrieben. Dumm ist nur: Eine Vater-Tochter kopiert per definitionem ihren Vater (sonst wäre es keine Vater-Tochter, sondern eine autonome Frau oder eben eine Mutter-Tochter). Typisch für eine Vater-Tochter ist, es jedem recht machen zu wollen und sich - auch in der Stadt - nach Nachbars und noch fremderen Leuten zu richten. Aber nun kommt der Witz auf Seite 68:"Denn was habe ich mit anderen Leuten zu tun? Sie interessieren mich nicht besonders und es reicht mir völlig, wenn sie mich schätzen und mich wichtig nehmen. Arogant? Arogant bin ich nicht" Nun ja: Wenn man hier Arroganz hineininterpretieren würde, dann würde die Vater-Tochter doch als Imitatorin ihres Vaters auch arrogant werden und wohl ganz bestimmt nicht magersüchtig, da sie darauf pfeifen würde, wenn die Klassenkameradinnen sie als dickes Nilpferd bezeichnen würden.

Irgendwie wird also alles darauf hingebogen, daß es passen soll.

Hätte die Autorin wirklich recht, daß Papi an allem die Schuld trägen würde, dann wäre doch das Allheilmittel die vaterlose Gesellschaft, die in näherer Zukunft ohnehin Realität wird. Doch Töchter alleinerziehender Mütter weisen komischerweise auch mit gleicher relativer Häufigkeit Symptome wie Pubertäts-Depressionen und Pubertäts-Magersucht auf.

Das Buch ist eigentlich nur schlecht. Ein Wunder, daß es schon weit über zwei Jahrzehnte lang häufig gelesen wird.


shit happens
shit happens
Preis: EUR 1,14

3.0 von 5 Sternen Geschichte über die verpfuschten sog. "Besten Jahre" einer Frau, 30. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: shit happens (Kindle Edition)
Das Buch erweckt sehr stark den Eindruck einer Autobiographie. Immer ist abwechselnd von Julia und von ich die Rede. Somit entsteht - im Gegensatz zur sog. "Ich-Erzählung" im Leser das Gefühl der Authentizität.

Am Ende des Buches denkt der Leser wirklich daran, es sei eine Lebensbeichte - eine tragigkomische Geschichte über die verpfuschten sog. "Besten Jahre" der Autorin. Diese Illusion wurde aber posthum von der Autorin durch Veröffentlichung des zweiten Werkes, das auch angeblich autobiographisch sie als "Christiane F 2.0" darstellen soll.

Durch Zerstörung der Illusion der Autobiographie durch Veröffentlichung des zweiten Werkes verlor die Autorin und direkt damit verbunden dieses Buch die Glaubwürdigkeit. Daher 2 Sterne Abzug wegen Unglaubwürdigkeit.

Somit ist das hier vorliegende Buch wohl eher Fiktion den Autobigraphie. Doch denkmöglich wäre es, daß sich eine Frau, die die Lehre der Emmanzipation falsch verstanden hat, so dumm-aggressiv verhält. Genauso denkmöglich ist es, daß eine Frau, die schon als Mädchen ein extrem ungenügendes Selbstwertgefühl hat, solche fortwährende Beziehungspatzer sich antut.

Zunächst springen die Kapitel - um einen inhaltlichen roten Faden aufzuzeigen - quasi wahllos durch die Zeiten, d.h. zwischen ihren 15. und dem 25. Lebensjahr. Die ersten zwei Kapitel sind einfach nur lustig, haben mit dem Rest des Buches eher wenig zu tun. Dann wird im Kapitel Peter dem Leser die Illusion erweckt, daß nun die erste verpfuschte Beziehung aufgezeigt wird. Zu jung und zu schnell zusammengezogen, sucht sich ihr Freund sexuelle Abwechslung erst im Bordell, bringt damit noch einen Tripper mit nach Hause und geht anschließend noch mit ihrer besten Freundin fremd. Die Rache von Julia ist schrecklich: Peter verliert durch ihre Rachsucht seinen Job und bekommt zudem eine Anzeige.

Mit Marcel wird es auch nicht besser: Dieser ist immer und nie für sie da. Immer, wenn sie gerade keinen anderen für eine Beziehung findet und nie, wenn sie ihn dann in der Beziehung binden will. Die anderen in diesem Buch beschriebenen Beziehungen mit Männern sind weniger spektakulär. Weiters werden zwei Beziehungen mit Frauen beschrieben: Mit Sabine als erste sexuelle Beziehung in ihrem Leben mit 15, die sang- und klanglos endete und viel später die Beziehung mit Chantal, eine durchaus harmonische Beziehung, die sie sich durch Marcel ruinieren ließ. Anschließend ging sie wieder zu Marcel.

Das Buch plätschert dann so vor sich hin, was dem Buch Authentizität verleiht: Wer glaubt einer Autorin die Autobiographie, wenn alle Beziehungen extremst spektakulär und skuril verlaufen?

Im letzten Kapitel kommt der schon traurige Satz:"Meine Geschichte" (nun was Geschichte=Historie=Autobiographie oder Geschichte=Erzählung) "hat kein happy end". Das Buch springt im letzten sehr langen Kapitel (ca. 30-40 Seiten) zurück zur ersten Beziehung mit einem Mann: Philipp, der Rollstuhlfahrer, dem sie sich aufdrängte und er der sie dann nahm, aber eigentlich nicht wollte. Der Schreibstil ändert sich in diesem Kapitel, er wird teils traurig, teils extrem lakonisch: "Beim Schulfest saß eine andere neben ihm." - "Als ich in die Kino-Bar ging sah ich Phillipp in Begleitung seiner Neuen".

Bis zur letzten Zeile des Buches glaubt man an eine Autobiographie. Gerade das traurig-lakonische Ende gibt nicht nur dem Buch Authentizität, sondern läßt dem Leser den Gedanken, das Buch sei eine Lebensbeichte auf der Couch eines Psychoanalytikers. Denn das Buch läßt sich nach Lesen der letzten Zeile so deuten: Es ist die Historie über die - auf Beziehungsebene - verpfuschten sog. "Besten Jahre" einer Frau (der Autorin?? oder einer fiktiven Person??), deren Unheil mit Phillipp begann: Ein Schwarm wurde Freund wurde dann Beziehung. Philipp tauschte sie ein, wie man ein nasses gegen ein trockenes Handtuch eintauscht. Rache gab es für Philipp keine; dafür mußten alle anderen Menschen, die ihren Weg kreuzten, büßen. Selbst eine harmlose ältere Verkäuferin, die im Kaufhaus ihr beiläufig riet, daß diese Unterhose wohl sehr teuer sei ( Am liebsten - wenn sie das gedurft hätte, hätte die Verkäuferin gesagt: "Liebes junges Mädel: So teure Unterhosen hast Du doch nicht nötig. Kauf' Dir lieber von dem Geld ein hübsches Kleid. Und solltest Du im Taschengeld schwimmen, dann gehe doch ins Fachgeschäft, dann sitzt das teure Ding auch 100%"). Julia rief hartnäckig bis zur Geschäftsführung an und raubte der Verkäuferin den Job, wie sie es auch einst mit Peter durchzog.

Mal ehrlich: Wer in Österreich, wo die Handlung des Buches spielt, nicht gerade in Linz oder Wien wohnt, der ist doch bei solchen Zacken, die Julia riß, längst stadtbekannt (Bei einer 100.000 Einwohnerstadt gibt es allenfalls 2.000-3.000 Frauen Anfang 20, die zudem noch regelmäßig ausgehen. Da kennt also jeder jede vom Hörensagen). Zum Glück lebt Julia (ob nun die Autorin oder die fiktive Romanfigur) nicht auf einem Dorf, denn sonst wäre sie bereits nach der Rache an Peter "eine Verufene", für die sich wirklich kein Penner mehr interessieren würde. In jenem Falle hätte dann das Buch nach Kapitel-3 sein Ende gehabt. Das sehr lange letzte Kapitel wäre dann der Fortsetzungsband "Why s*** happened" geworden. In jedem Falle wäre bei einer Autobiographie oder der Biographie einer anderen bekannten Person in Salzburg, Innsbruck oder Bregenz ein "Die kenn' ich" kurz nach Veröffentlichung dieses Buches durch die Straßen gegangen.

Angenommen, eine solche Person wie Julia würde es tatsächlich geben: Wie hoch wäre die Wahrscheinlichkeit, daß sich eines ihrer Racheopfer nicht selbst nun Rache an der Rache ausüben würde? Eine solche Person wie Julia kann es somit nicht geben.


Amazon Schützende Lederhülle für Kindle (7. Generation - 2014 Modell), Schwarz
Amazon Schützende Lederhülle für Kindle (7. Generation - 2014 Modell), Schwarz
Preis: EUR 24,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen praktisch und funktioniert gut; weder schön noch schützend, 24. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Lederhülle ist für den KINDLE-7 vom Preis her oversized. Die Hülle liegt im Preis bei etwa 50% des Gerätepreises. Daher wird der Preis nicht in die Bewertung einbezogen.

Völlig unabhängig vom Preis ist diese Hülle gerade noch zufriedenstellend: Die Hülle ist zwar praktisch (die Haptik des unverhüllten KINDLE-7 ist nicht gerade zufriedenstellend und die Haptik der Hülle ist sehr angenehm) und die Hülle funktioniert technisch perfekt (bei Öffnen der Hülle erwacht der KINDLE-7 zuverlässig aus dem Schlafmodus und beim Schließen der Hülle wird der KINDLE-7 zuverlässig in den Schlafmodus versetzt. Der KINDLE-7 sitzt sicher und fest in der Plastikwanne der Hülle. Daher zur Mindestnote von 1 Stern nochmals 2 Sterne dazu.

Wenig befriedigend ist, daß einerseits die Hülle sehr billig und gar nicht wie eine Lederhülle aussieht. Somit schon mal 0 Sterne für das Erscheinungsbild, das bei einer Hülle doch wichtig ist. Noch wesentlich unbefriedigender ist die Tatsache, daß die Hülle weder eine magnetische, noch eine mechanische Schließe aufweist. Sollte der KINDLE-7 in der geschlossenen Hülle herunterfallen, dann wäre er genauso kaputt wie wenn er ganz ohne Hülle herunterfallen sollte. Beim Fall würde sich zunächst die Klappe der Hülle öffnen. Da sich der Schwerpunkt des KINDLE-7 vorne befindet, würde er mit dem Display auf dem Boden auftreffen. Für den Nicht-Schutz nochmal 0 Sterne.

Somit wäre - völlig unabhängig vom Preis - die Hülle gerade noch zufriedenstellend und mit 3 Sternen noch sehr wohlwollend bewertet. Vom Preis-Leistungsverhältnis will ich erst gar nicht reden, denn sonst müßte ich noch 1-2 Sterne abziehen.

Gerade beim KINDLE sollte amazon seine Produkt- und Preispolitik überdenken: Wer einen sehr guten Reader in einer sehr guten Hülle sein Eigen nennt, der bestellt künftig fast nur noch ebooks, was für amazon eine höhere Gewinnspanne (kein Porto, höhere Handelsspanne bei ebooks als bei Druck-Büchern) bedeutet. Ist der Kunde mit KINDLE nicht 100% zufrieden, dann steigt er wieder auf Druck-Bücher um. Somit schneidet sich amazon beim KINDLE ins eigene Fleisch (KINDLE-7, KINDLE-Paperwhite und erst recht KINDLE-Voyage haben kein gutes Preis-Leistungsverhältnis und dazu noch diese doch eher unterdurchschnittlichen Hüllen).


Die Sexfalle
Die Sexfalle
von Sigrid Steinbrecher
  Broschiert

5.0 von 5 Sternen Das Buch ist zwar 25 Jahre alt, doch trifft weiterhin genau auf den wunden Punkt der Gesellschaft, 24. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Sexfalle (Broschiert)
Das Buch wurde von der Psychologin Sigrid Steinbrecher verfaßt, die etwa zeitgleich das bekanntere und umstrittenere Buch "Die Vaterfalle" verfaßte.

Sowohl nach ihrem eigenem Bekunden der Autorin als auch - streng formal - aufgrund der wenigen Fußnoten handelt es sich bei diesem Buch um kein Fachbuch oder um ein wissenschaftliches Werk.

Es handelt sich auch nicht um einen Psycho-Ratgeber, da der dafür obligatorische Praxisteil komplett fehlt. Das Buch ist also weniger ein Ratgeber, als vielmehr ein "Aufrüttler" (im 18. Jahrhundert hätte man das Buch als Disputation/Streitschrift bezeichnet).

Das Werk entstand vor 25 Jahren und 20 Jahre nach der sexuellen Revolution. Es entstand somit auf dem Höhepunkt der Emmanzipationsbewegung, der sexuellen Freiheit, des Radikalfeminismus, ein Werk, das all' diese Bewegungen auf ihrem Höhepunkt dekonstruierte.

Damals wie heute erkalteten massenhaft Beziehungen, da einer der Partner Vatersohn oder Vatertochter ist, also Menschen in der Vaterfalle. Da das Gefangensein in der Vaterfalle tabuisiert ist, verstrickt sich ein Vatersohn (wie z.B. ein Franz Kafka) oder eine Vatertochter lieber in Lebenslügen, als sich der Vaterfalle bewußt zu werden. Die Wahrheit ist nicht gefragt, sondern tabu, denn die Wahrheit zu akzeptieren hätte die Konsequenz der Rebellion gegen den inneren Vater.

Mit einer kleinen Lüge fängt das Unheil an. Die kleine Lüge wird erst im vorletzten Kapitel offengelegt: Es ist die Lüge einer sorglosen Kindheit. Statt dessen war die Kindheit von einer Vaterdominanz geprägt. Mit einer großen Lüge endet das Unheil damit, daß dann die Beziehung kaputt geht. Die große Lüge zieht sich durch das gesamte Buch: Der Vatersohn läßt sich auf einen noch so unbefriedigenden und teilweise auch abstoßenden Geschlechtsakt ein, weil im Unterbewußtsein der Vater sich meldet und dies verlangt: "Steh' Deinen Mann". Die Vatertochter - insbesondere die Gefall-Vatertochter kann so schein-emmanzipiert sein wie auch immer sie sein mag, in ihr ist immer noch das unterwürfig angepaßte kleine Mädchen, die es recht machen will. Ihre große Lüge ist, daß sie auch beim noch so unbefriedigenden Geschlechtakt keineswegs "die schlechte Arbeit des Mannes" reklamiert, sondern multiple Orgasmen vortäuscht. Teilweise geschieht dies tagtäglich.

Die Liebe erkaltet somit und Haß- und Ekelgefühle machen sich breit. Dies alles nur, aufgrund der ersten kleinen Lüge und der dauernden großen Lüge.

Obwohl dieses Buch nun 25 Jahre alt ist, hat es weiterhin in nichts an Aktualität eingebüßt. Der wunde Punkt der Gesellschft wird messerscharf getroffen: Das Paradoxon einer völligen Sexualisierung einer vollkommen asexuellen Gesellschaft zeigt ganz eindeutig, daß die Sexfalle eine Massenneurose unserer Gesellschaft darstellt, aufgebaut und genährt aus Lügen und falschen Vorstellungen. Doch das Lügengebäude ist so fest und so stabil, daß es alles zerdrückt. Das Lügengebäude ist in den letzten 25 Jahren eher gewachsen und die Gesellschaft ist an dieser Sexfalle noch mehr erkrankt als je zuvor.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6