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Rezensionen verfasst von
musikfreund (Hamburg)

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Beyoncé - CD & DVD
Beyoncé - CD & DVD
Wird angeboten von hardliner-music
Preis: EUR 7,41

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beyoncés interessanteste Platte!, 22. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Beyoncé - CD & DVD (Audio CD)
Innovative Veröffentlichungsstrategie hin oder her - auf lange Sicht entscheidet immer noch die Musik, ob es sich um einen großen Wurf gehandelt hat oder nicht. Und gerade die Musik auf "Beyoncé" hat mich doch letztes Jahr wesentlich mehr überrascht als die Tatsache, dass die Platte über Nacht veröffentlicht wurde. So viel musikalische Experimentierfreude war ich eher von Solange Knowles gewohnt, die übrigens 2013 eine ganz wundervolle EP mit Namen "True" veröffentlichte. Nun hat auch Beyoncé bewiesen, dass ihr der künstlerische Anspruch wichtiger war als irgendwelches Geschwafel von Profit-orientierten Labelbossen. Eigentlich klingen nur "Pretty hurts" und "XO" wie frühere Beyoncé-Tracks. Besonders letzterer ist der poppigste Track der Platte. Und "Pretty hurts" von Sia Furler geht ebenfalls schnell ins Ohr. Beide Stücke empfinde ich als sehr gelungen, da sie zu den teilweise strukturell sehr verschrobenen Kompositionen ein gutes Gegengewicht bilden. Dass es sich gerade bei den unkonventionellen Stücken um echte Perlen handelt, macht das Album zu einem echten Hörerlebnis, da man sich Zeit nehmen muss, bis die einzelnen Stücke zünden. Großartig ist es, wie das treibende und fast durchweg gesprochene "Ghost" in das düstere "Haunted" übergleitet. "Drunk in love" ist dann ein Hip Hop-R&B-Hybrid mit kräftigem Bass, bei dem sich Beyoncé und Jay-Z ganz intim und gleichzeitig leidenschaftlich zeigen. Etwas luftig-leichter wird es mit der sehr tanzbaren Nummer "Blow". "Partition" und "Flawless" sind wieder ganz dem Hip Hop verschrieben, während Beyoncé auf dem Neo-Soul-Stück "Rocket" klingt wie ein weiblicher D'Angelo. Die Höhepunkte sind für mich aber das wundervoll schwere "Jealous", das treibende "Mine" mit Drake sowie das sanfte "Superpower" mit Frank Ocean. Einzig das etwas kitschige "Blue", welches sie ihrer Tochter gewidmet hat sowie das ruhigere "Angel" finden nicht ganz meinen Geschmack. Dass es sich bei dem Werk um ein "Visual Album" handelt, bei dem jeder Song einen eigenen Videoclip erhielt, ist eine nette Dreingabe, für mich aber nebensächlich. Ich hatte das Album bereits 20 Mal gehört bevor ich die Clips anschaute. Filmisch zwar auf hohem Niveau war ich doch etwas enttäuscht, dass man sich sehr stark auf Beyoncé Körper konzentriert hat, zumal die Gute ja eigentlich auch über genügend schauspielerisches Talent verfügt. Aber das ist sicherlich Geschmacksache.
Fazit: Seit Janet Jacksons "Janet" und "Velvet rope" bin ich nicht mehr so im R&B-Bereich von einer namenhaften Künstlerin mit Experimentierfreudigkeit überrascht worden. Ich bin gespannt, wie es mit Beyoncé weitergeht und freue mich schon auf das nächste Album!

Anspieltipps: Haunted, Jealous, Mine, Superpower, XO, Blow, Rocket


Two Eleven (Deluxe Version)
Two Eleven (Deluxe Version)
Preis: EUR 5,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vielversprechende Ansätze und Füllmaterial halten sich die Waage., 22. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Two Eleven (Deluxe Version) (Audio CD)
Brandys letztes Album "Human" zeigte, dass die Sängerin einiges an schlimmen Erfahrungen zu verarbeiten hatte. Dies tat sie in für ihre Verhältnisse sehr poppigem Sound. Dem Album "Two eleven" stand wieder eine Tragödie Pate, in diesem Fall der Tod der geliebten Mentorin Whitney Houston. Diesmal klingt die Sängerin aber deutlich R&B-lastiger und versucht - ähnlich wie schon 2003 mit dem Timbaland produzierten "Afrodisiac" - das Rad des R&B etwas nach vorn zu bewegen. Dies gelingt ihr teilweise auch ziemlich gut. Besonders hervorzuheben sind meiner Meinung nach die Stücke "Hardly breathing", "Paint this house" und der Bonus Track "Can you hear me now?" - die einen spielend in andere Shären versetzen. Alle diese Titel bewegen sich im mittleren Tempo und verfügen über ein wundervolles Background-Arrangement, das Brandys eher in den tieferen Oktaven stattfindendem Gesang fast die Show stiehlt. Diese drei Stücke wurden außerdem alle von Rico Love produziert und mitverfasst. Seine Produktion und Brandys stimmliche Fähigkeiten ergänzen sich hier perfekt. Mit "No such thing as too late" gibt es zudem eine sehr gelungene Mid-Tempo-Ballade der beiden. Des Weiteren wissen die beiden R&B-Tracks "Wildest dreams" und "So sick" mit ihrem druckvollen Bass zu gefallen. Auf dem ebenfalls sehr langsamen Stück "Scared of beautiful" u.a. von R&B-Durchstarter Frank Ocean geschrieben und produziert, beschäftigt sich Brandy sehr explizit mit ihren Selbstzweifeln und einer früheren Essstörung. Mit dem Stück "Without you" hat Brandy zudem eine recht schöne Ballade im Stil ihrer früheren Alben mit dabei.
Neben den bereits genannten Tracks findet sich leider aber auch so manches Füllmaterial auf dem Album, das zwar keineswegs schlecht ist, da es sich gut in den Rest der Platte einfügt, aber so oder so ähnlich von anderen Künstlern schon hervorgebracht wurde. Als etwas störend empfinde ich bei diesen Tracks besonders das ständige Wiederholen des Refrains, welches die Stücke unnötig in die Länge zieht. Auch das durchgängig langsame Tempo erschwert es, den Hörer über die gesamte Spielzeit bei der Stange zu halten. Es fehlt einfach die Abwechslung!
Daher handelt es sich bei "Two eleven" leider meiner Erachtens um kein Meisterwerk, trotz der vielversprechenden Ansätze. Die Hälfte der Stücke sind allerdings so hörenswert, dass sich die Anschaffung des Albums trotzdem lohnt.
Anspieltipps: Hardly breathing, Without you, No such thing as too late, Can you hear me now, Paint this house


Me. I am Mariah - The Elusive Chanteuse (Deluxe Edition)
Me. I am Mariah - The Elusive Chanteuse (Deluxe Edition)
Wird angeboten von Squirrelsounds
Preis: EUR 12,54

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn die überkandidelte Persönlichkeit die eigentlich sehr hörenswerte Musik und nach wie vor tolle Stimme überschattet..., 17. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... dann ist meist von Mariah Carey die Rede!
Achtung! Lesen Sie nicht weiter, wenn Sie ein hartgesottener Fan sind, denn ich beginne diese Rezension nach 4-jähriger Amazon-Rezension-Abstinenz doch etwas polemisch, aber wenn Sie durchhalten, werden Sie mit einem Happy End überrascht werden! Wenn Sie gleich zur Musik etwas lesen wollen, beginnen Sie unten nach dem zweiten Absatz mit dem Lesen und sparen sich mein Geschwafel ;-)

Mariah, Mariah, Mariah... wirst du es denn niemals lernen! Die Menschen verstehen deine überkandidelte Selbstironie leider nicht und halten dich mehr und mehr für eine realitätsferne, stark nach Aufmerksamkeit haschende und nicht altersgemäß aufgemachte Truller! Das tut mir fast schon in der Seele weh, denn ich verfolge deine Karriere schon seit ihren Anfangstagen!
So oder so ähnlich würde sich so manch enttäuschter Fan gern an Mariah Carey wenden - endlich mal Tacheles mit ihr reden, weil es anscheinend in ihrem Umfeld sonst niemand tut! Davon zeugen zumindest die immer peinlicher werdenden Nachrichten, teilweise aber auch von der Carey selbst über ihr Facebook-Account initiiert. Die einstige Natürlichkeit ihrer ersten Schritte in den Pop-Olymp sind mittlerweile schon über 20 Jahre her. Die bis ins Letzte durchgestylte Diva gibt es bereits bedeutend länger. Auch ihr neuestes Albumcover ist ein Zeugnis davon, wie die Carey sich gern selbst sieht – bis ins letzte Detail perfekt ausgeleuchtet und teilweise fast schon zur Unkenntlichkeit retuschiert. Dabei ist mir durchaus bewusst, dass das Cover schon 2013 entstand, als Mariah noch etwas durchtrainierter war. Aber das Gesicht auf der Deluxe Edition! Das muss doch nicht sein! Das hätte ich so an ihrer Stelle nicht durchgewinkt! Leider spielt dieser ganzer Tamtam um Mariahs divenhaftes Gehabe und ihre Liebe zu Photoshop mittlerweile eine größere Rolle als ihre Musik. Und um die sollte es ja eigentlich gehen. Auch ich habe schon viel geschrieben, aber noch mit keiner Silbe die Musik auf dem Album erwähnt! Und das als Fan! Aber das Cover und der Titel des Albums waren für mich unbegreiflich! Kinderbild hin oder her… der selbstverherrlichende Zwischentext muss der Carey doch klar gewesen sein! Einen besseren Weg potentielle Käufer zu vergraulen gibt es ja kaum! Und das ist so schade, denn die Musik ist wirklich hörenswert!

Der erste Track „Cry.“ führt einen direkt zurück ins Jahr 1990 als Mariah stimmgewaltig zu spärlich instrumentiertem Klavier ihre 5 Oktaven schmetterte. Sicherlich ist der Track thematisch eine seltsame Wahl, ein Album zu beginnen, aber Mariahs gefühlvolle Interpretation weckt sofort Hoffnung, dass Mariah endlich zu alter Stärke zurückgefunden hat. Ihre Stimme klang zuletzt Anfang des Jahrtausends so gut. In die gleiche Kategorie fallen die Balladen „Camouflage“ und „The art of letting go“, wobei erstere mich nicht so begeistert wie letztere. Moderner klingt Mariah auf den Mid-Tempo-Tracks „Faded“ und „Thirsty“, die beide so auch auf ihre beiden letzten Alben gepasst hätten. Die bisher ausgekoppelten Singles „Beautiful“ mit Miguel und „You’re mine (Eternal)“ passen beide gut zum Sommer, wobei das leichtfüßige Old-School angehauchte Duett bereits 2013 bei mir auf Dauerrotation war und auch heute noch für Begeisterung sorgt! „You’re mine“ klingt zunächst wie ein Hybrid als „We belong together“ und Careys zahlreichen anderen R&B-Mid-Tempo-Balladen von Jermaine Dupri, aber mir gefallen die sparsam instrumentierten Strophen sehr gut und das Lied hat sich für mich zu einem echten Album-Höhepunkt gemausert. Ein weiterer Höhepunkt ist für mich „You don’t know what to do“ featuring Whale, das mit einem A-Capella-Intro beginnt und dann – ähnlich wie einst „Now that I know“ vom „Music box“-Album - in einen flotten Beat übergeht. Auch „Meteorite“ erinnert an Careys Zusammenarbeit mit Clivilles&Cole aus den frühen 90ern und ist echt stark gesungen! In der Soul-Nummer „Make it look good“ spielt sogar Stevie Wonder seine allseits geliebte Mundharmonika. Sowieso wird man dieses Retro-Gefühl nicht los! Mariah Carey scheint sich auf diesem Album stärker als sonst an ihrem Album „Emotions“ orientiert zu haben, denn selten klang sie so im Soul und Gospel verhaftet. Auch ihre Stimme klingt kräftig und gefühlvoll. Sie flüstert und säuselt so gut wie gar nicht! Einzig die zahlreichen Background-Spuren, die sie teilweise komplett selbst eingesungen hat, sorgen nach wie vor hin und wieder für Verwirrung, da es schwer fällt, sich auf eine der Stimmen zu konzentrieren! Das „Stimmgewirr“ bleibt glücklicherweise aber auf wenige Songs beschränkt; z.B. in dem Gospeltrack „Heavenly“ wird es am Ende trotz eines tollen Starts etwas anstrengend für den Hörer. Da wäre weniger mehr gewesen! Die Coverversion des Superstars George Michael „One more try“ ist da besser gelungen und hält sich sehr an das Original. Was wäre ein Mariah Album aber ohne Hip Hop! Seit 1995 bestechen mal mehr, mal weniger Tracks durch Gastauftritte und groovende Lieder mit Rap-Einlagen. Auf diesem Album sind es das Retro-lastige „Dedicated“ mit Nas, welches als durchaus gelungen bezeichnet werden kann sowie das sommerliche „Money“ mit Rapper Fabolous, das im Vergleich nur leicht abfällt. Leider kommt auch dieses Album bei den vielen gelungenen Liedern nicht ganz ohne Füllmaterial aus – diesmal in Form des Liedes „Supernatural“, bei dem Carey durchgängig vom Gebrabbel ihrer zugegebenermaßen süßen Zwillinge begleitet wird. Der Track ist ein Liebeslied an ihre Kinder in Form eines typischen R&B-Slow jams, verfügt aber leider über keinen nennenswerten Höhepunkt, sondern plätschert so vor sich hin. Als ebenfalls überflüssig empfinde ich die beiden Duett-Versionen der beiden Songs „Betcha gon know“ (feat. R.Kelly) und „It’s a wrap“ (feat Mary J. Blige) der Deluxe Edition, die im Original auf ihrem Album „Memoirs of an imperfect angel“ von 2009 zu finden waren. Dort zwei Highlights sind sie hier in der Duett-Version deutlich schlechter, da beide Duett-Partner nichts wirklich Neues hinzufügen konnten.
Fazit: Mariah Careys neuestes Album macht keine Zugeständnisse an aktuelle Sounds und Trends, sondern setzt auf Soul, R&B, Hip Hop und Gospel und passt sich somit hervorragend an die Vorlieben ihrer alten und neuen Fans an. Vor allem Liebhaber ihrer ersten Alben aus den 90ern sowie jene, die „Emancipation of Mimi“ mochten, werden auf ihre Kosten kommen. Mariah klang stimmlich seit einem Jahrzehnt nicht so gut. Da bleibt nur zu hoffen, dass das Album langfristig doch noch den Weg in die Hände ehemaliger Fans und neuer Hörer findet, die sich ähnlich wie bei Michael Jackson nicht von dem übertriebenen Gehabe der Diva abschrecken lassen, sondern diesem durchweg gelungenen Album eine Chance geben. Es lohnt sich!


Ten
Ten
Wird angeboten von DVD Overstocks
Preis: EUR 8,28

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gabriella Cilmi im 80er-Fieber, 5. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ten (Audio CD)
Gabriella Cilmi wurde 2008 mit ihrem locker-flockigen Titel "Sweet about me" aus der Rexona-Werbung im Fahrtwasser von Amy Winehouse, Adele und Duffy quasi über Nacht bekannt. Kritiker lobten ihre ungemein kraftvolle und soulige Stimme, die so gar nicht zu einer süßen 16-Jährigen passen wollte. Doch während die Presse die Cilmi mit den Blue-Eyed-Soul-Interpretinnen der Insel in einen Topf warf, zeigte ihr Debütalbum, dass sich Gabriella keineswegs auf Soulmusik festgelegt hatte. Dort tummelten sich ebenso kraftvolle Rocknummern und tanzbare Poptracks, die stärker an Anastacia oder Blondie erinnerten als an Duffy und Co. Böse Zungen behaupteten, die Plattenfirma hätte durch eine geschickte Singlewahl auf den momentanen Soul-Hype aufspringen wollen. Sicherlich ist das nicht ganz falsch, aber Gabriellas Stimme ist eben auch wie gemacht für Blues und Soul.
Umso enttäuschter zeigten sich die Kritiker bekannter Musikmagazine und Internetplattformen über Gabriellas zweites Album "Ten". Aus dem süßen Teenager war eine sich lasziv räkelnde Frau geworden, die fortan mit von Elektropop und den 80ern inspirierter Discomusik den Kylies und Madonnas Konkurrenz machen wollte. Aber wer das Debüt wirklich gehört hat, den sollte diese Entscheidung nicht verwundern. Gut - Gabriella hätte auch in die Soulrichtung weitergehen können. Meiner Meinung nach kann man es einer 18-Jährigen aber nicht verübeln, dass sie eine waschechte Partyplatte mit Elekto- statt Akustik-Einschlag aufnehmen wollte. Denn das ist "Ten" geworden! Daher empfinde ich die Vergleiche mit Acts wie Duffy oder Adele für die Bewertung dieser Platte als eher hinderlich. Vergleiche mit den Discoqueens der letzten Jahrzehnte sind da doch irgendwie angebrachter! Und mit denen kann die Cilmi es schon aufnehmen, denn sie hat wirklich ein sehr gelungenes Discoalbum aufgenommen und stimmlich ist sie Kylie und Madonna sowieso überlegen.
Nun zu der Musik: "Superhot" erinnert an Donnas Summers "Hot stuff", "On a mission" gemahnt dagegen leicht an Van Halens "Jump". Beide Tracks kommen ziemlich energiegeladen daher. "Hearts don't lie" verfügt über einen unwiederstehlichen Rhytmus. Wer da still sitzen kann, der hat keinen Tropfen Blut im Körper. Weitere Höhepunkte sind das schnelle, elektronische "Love me cos" und die sich im eher mittleren Tempo bewegenden "Glue" und "Robot". Mit "Defender" hat Gabriella dann noch eine schöne Ballade mit auf das Album gepackt, die jedoch am Ende der Platte besser aufgehoben gewesen wäre. Die anderen Tracks sind ebenfalls allesamt schnellere Elektropop-Tracks, die zwar nicht die Einschlagkraft der bereits genannten Titel besitzen, sich jedoch konsequent in den Sound der Platte einfügen. Zum Schluss hat Gabriella dann noch eine elektronische Version von "Sweet about me" angefügt. Diese kann aber in keinster Weise mit dem Original mithalten und ist somit mehr als überflüssig. Sie stört allerdings auch nicht.
Fazit: Gabriella Cilmi hat sich diesmal an der Kreuzung der Musikstilrichtungen für Elektropop entschieden. Das Resultat hält, was es verspricht. Treibende Beats, hier und da ein paar Anleihen an die 80er und kraftvollen Gesang, wenn dieser auch auf dieser Platte häufig in den Beats versinkt. Dazu kommen etwas klischee-beladene Texte, die für eine 18-Jährige jedoch in Ordnung gehen. Und nicht zu vergessen - die Platte macht echt Spaß! Den Weg der traurigen und tief emotionalen Blues- und Soulmusik kann Gabriella dann ja bei Platte Nummer 3 einschlagen;-)


Graduate
Graduate
Wird angeboten von Revolution Media
Preis: EUR 48,77

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nerina Pallot sollte kein Geheimtipp sein!, 4. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Graduate (Audio CD)
Nerina Pallot hat bis auf ihr Anti-Kriegslied "Everybody's gone to war" aus dem letzten Album "Fires" noch keinen richtigen Hit verbuchen können. In Deutschland sowieso nicht.... Da fragt man sich doch, warum ihr das jetzt auch mit ihrem zweiten Album nicht gelungen ist. Ein Grund könnte das eher misslungene CD-Cover sein. Das wäre allerdings sehr oberflächlich gedacht und darum geht es ja schließlich auch nicht! Die Musik ist das Wichtigste (oder sollte es zumindest sein!) und diese ist verspielt, mit cleveren Texten ausgestattet und passt eigentlich wie die Faust auf's Auge in die Chartlandschaft neben Acts wie Amy MacDonald oder Pink. Im Gegensatz zum Vorwerk ist "The Graduate" nämlich sehr viel pop-lastiger ausgefallen ("Real late starter", "The right side", "I don't want to go out"), allerdings ohne seicht zu wirken! Wie in Interviews von Nerina betont, war es - entgegen aller naheliegenden Vermutungen, die Geldmotive der Plattenfirma seien verantwortlich - ihr Wunsch, poppiger zu klingen! Neben den Poptracks hat Nerina ihre herausragenden Qualitäten als Singer-Songwriterin, Gitarristin und Pianistin in eher rockigen ("Everything's illuminated", "When did I become such a bitch?") oder auch sehr nachdenklichen Tracks ("Cigarette", "Human", "It starts") zum Ausdruck gebracht. Stellenweise erinnert sie - wie auch auf dem Vorgänger - an Sheryl Crow, Meredith Brooks oder Tori Amos. Gesanglich überzeugt Nerina mit ihrem mal kräftigeren und mal sanfteren Gesang. Die Tracks haben einen guten Fluss und klingen sehr abwechslungsreich. Besonders gelungen sind ihr das sphärisch klingende, sehr sanfte "Cigarette", die akustische Gitarren-Nummer "Human", das sehr ruhige "It starts" und das freche "When did I become such a bitch?".
Einen Stern Abzug gibt es, weil der ganze große Wurf meiner Meinung nach nicht dabei ist. Dafür erhält man durchgängig gelungene, abwechslungsreiche Musik ohne negative Aussetzer. Das muss man auch erst einmal hinkriegen!
Für Fans von: Sheryl Crow, Pink, Meredith Brooks, Amy MacDonald, Tori Amos, Vanessa Carlton, Michelle Branch


Rock a Little
Rock a Little
Preis: EUR 12,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Nicks im Sound der 80er, 3. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Rock a Little (Audio CD)
Nach 2 sehr erfolgreichen Alben, dem Debüt 'Bella donna' und dem Zweitling 'The wild heart', versuchte Stevie, die einzigartige Stimme von Fleetwood Mac, mit ihrem dritten Album 'Rock a little' an vorangegangene Erfolge anzuknüpfen. Der Titel hält, was er verspricht. Das erste Stück 'I can't wait' ist eine wahre Rockhymne ' energiegeladen und treibend mit ordentlichem 80er Jahre Synthezizer. Dort zeichnet sich gleich ab, was an diesem Album anders ist, als an den Vorgängern ' Stevie bediente sich erstmals elektronischer Klänge und Hall. So bekam dieses Album den unverkennbaren 80ies-Touch. Der Musik tut dies aber keinen Abbruch. Songs wie 'Sister honey', 'Imperial hotel' und 'No spoken word' sind schöne Rocksongs. 'The nightmare' und 'Talk to me' haben dann schon das Kaliber früherer Hits wie 'Stand back' und die Ballade 'I sing for the things' hat den typischen Nicks-Tiefgang und eine eingängige Melodie. Aber das Highlight des Albums ist das Schlusslicht 'Has anyone ever written anything for you' ' ein Song, der traurig und hoffnungsvoll zugleich klingt und eine wunderschöne Melodie hat. Dieses Stück klingt sogar noch ergreifender als Stevies Meisterwerk 'Beauty and the beast'. Dieses Album markiert vielleicht nicht Stevies bestes Gesamtwerk, aber beinhaltet immerhin song-technisch einige ihrer Sternstunden.


The House
The House
Wird angeboten von MEDIMOPS
Preis: EUR 1,45

25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz großes Kino!, 22. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The House (Audio CD)
Ich hatte nach dem dritten durchwachsenen Album ja so meine Bedenken, ob Katie mich noch einmal vom Hocker hauen könnte. Mit ihrem vierten Album hat sie das mühelos geschafft. Ich finde das Album sogar noch besser als ihre ersten beiden Alben, weil es experimentierfreudiger ist und dadurch abwechslungsreicher daherkommt. Mit Guy Chambers und William Orbit hat sich Katie die richtige Unterstützung geholt und wandelt zielsicher zwischen Pop-Rock ("Plague of love", "God on the drums, devil on the bass", "Twisted"), wunderschönen ruhigen Singer-Songwriter-Stücken (I'd love to kill you", "Red ballons", "No fear of heights"), epischem Pop ("The flood", "Tiny alien") und burlesquen Stücken ("A moment of madness"). Viele Songs tragen Katies Stempel, bekommen aber durch die Produktion von William Orbit einen modernen Anstrich. Da schleichen sich sphärische Klänge ein ("The flood", "The house") und auch das Orchester untermalt viele der Stücke. Mit dem Coversong "The one I love is gone" kehrt Katie zudem noch einmal zu dem schlichten "Gesang zur Akustikgitarre" von ihrem Debut zurück. Der größte Pluspunkt des Albums ist allerdings Katies Gesang. Die Art, wie sie mit ihrer Stimme spielt und damit Spannung erzeugt, sucht schlichtweg seinesgleichen!
Fazit: "The house" ist ein wunderschönes Album geworden, bei dem Katies Stimme, das Songwriting und die Produktion perfekt miteinander verschmelzen und, das genau die Prise an Neuem besitzt, um Katie nicht auf der Stelle treten zu lassen. Hut ab!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 24, 2010 12:53 PM MEST


Amanda Leigh
Amanda Leigh
Preis: EUR 95,82

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mandy Moore ist engültig erwachsen geworden!, 7. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Amanda Leigh (Audio CD)
Ich schätze Mandy Moore schon lange als Sängerin (und als Schauspielerin). Trotz einiger Missgriffe in beiden Sparten, scheint sie endlich zu sich selbst gefunden zu haben. Bereits die letzten beiden sehr guten Alben "Coverage" und "Wild hope" bestachen durch einen geerdeten Sound und eindringlichen Gesang. Mandy hat ihre Stärken auf ihrem neuesten Album wieder voll ausgespielt. Jedes Lied klingt anders und erinnert irgendwie an die Zeiten, als Bob Dylan und Paul McCartney ihre grössten Erfolge feierten. Mandy hat sich von der Teenie-Pop-Hupfdohle zur ernsthaften Singer-Songwriterin gewandelt. Da kann man als Liebhaber dieses Genres echt gar nicht meckern! Nur genießen!
Anspieltipps: Fern dell, I could break your heart any day of the week, Indian summer, Merrimack river, Bug


Memoirs Of An Imperfect Angel
Memoirs Of An Imperfect Angel
Preis: EUR 18,01

10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mariahs stimmigstes Album dieses Jahrzehnts!, 7. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Memoirs Of An Imperfect Angel (Audio CD)
Bevor ich meine Rezension beginne, möchte ich alle Leser darauf hinweisen, dass ich zu jenen Musikhörern gehöre, die sich sowohl im Mainstream als auch im Indie-Bereich (Death Cab for Cutie, Killers, Arctic Monkeys, Damien Rice) zu Hause fühlen. Ich habe mich bis dato immer geweigert, mich zu einem der beiden Lager ganz zu bekennen. Das wird besonders dann deutlich, wenn ich meine beiden Lieblings-Acts nenne - Tori Amos und Mariah Carey. Unterschiedlicher geht es kaum. Dennoch - Mariah Carey gehört seit meinem 11. Lebensjahr zu meinen absoluten Favourites. Ich habe lange gebraucht, um mich an ihre Hip Hop-lastige Musik seit 1997 zu gewöhnen. Mittlerweile gehört "Butterfly" zu meinen absoluten Lieblingsalben von ihr - vor allem wegen der Liedtexte! Umso erfreuter war ich, als ich das Booklet von "Memoirs of an imperfect angel" aufschlug und auf eine ähliche lyrische Brillanz traf. Mariah ist sicherlich keine Tori - aber sie verfügt über ein sehr gesundes Maß an Selbstironie! So ehrlich wie auf diesem Album war sie sicherlich auch schon lange nicht mehr. Lieder wie "Up out my face", "Obsessed" oder "It's a wrap" sprechen eine deutliche und unverschörkelte Sprache: "When it's gone, it's gone!" (It's a wrap) oder "When I break, I break boy" (Up out my face) - dem ist nichts mehr hinzuzufügen! In "Betcha gon' know" offenbart uns die Diva dagegen ihre bisher eher verborgene Ader für echtes Storytelling. Besonders persönlich wird es in den Liedern "Languishing" und "H.A.T.E.U.", die so auch von einer Mary J. Blige stammen könnten. Sowieso klang die Carey lange nicht mehr so relaxt und so im R&B verhaftet, wie auf diesem Album. Die bisweilen nervenden Gastauftritte des ach so aktuellen Rappers der US-Musikszene, die auf ihren letzten Alben die Regel waren, fallen diesmal genauso weg, wie triefende Duette mit Westlife und Co. Dafür gibt es Mariah pur! Ihre Stimme hat sicherlich einiges an Volumen eingebüßt. Trotzdem hat sie lange nicht mehr so gut geklungen. Wenig bis gar kein Gesäusel - kein Hin und Her Springen zwischen ihren unzähligen Oktaven! Dafür gibt es kräftigen Gesang in vornehmlich tieferer Stimmlage, hier und da etwas Flötenregister, das sich gekonnt in die Melodieführung der Lieder intergriert (H.A.T.E.U.) und hin und wieder sogar richig langgezogenen Töne (Angels's cry, I want to know what love is), wie man das von ihr seit "Without you" so schmerzlich vermisst hat. Dank Knoten auf den Stimmbändern wird die Carey wohl nie wieder zu ihrer alten Brillanz zurückkehren. Sie singt aber immer noch besser als der Großteil ihrer Kollegen. Außerdem merkt man, dass die Dame nach wir vor Freude am Singen und Komponieren hat. Sie klang schon lange nicht mehr so gut wie auf diesem Album! Die Stimme, die Stimmigkeit der einzelnen Lieder sowie die Texte - alles passt! Einzig die ewig im R&B verwendeten Fingersnapps und der Einsatz von Autotune hätten weggelassen werden können.
Fazit: Mariah Carey hat seit "Emacipation of Mimi" bewiesen, dass noch lange mit ihr zu rechnen sein wird. Dieses Album verzichtet im Gegensatz zum Vorgänger "E=MC2" jedoch auf allzu starke Zugeständnisse an die aktuelle Chartlandschaft und besinnt sich stattdessen auf den R&B der 90er mit einigen modernen Anleihen. Sicherlich ist nicht alles Gold, was glänzt, aber der Großteil der Lieder wieß zu überzeugen. Fans von Mando Diao, Kings of Leon oder Muse sollten sicherlich besser die Finger von dieser waschechten R&B-Perle lassen, es sei denn, sie fühlen sie wie ich in beiden Lagern zu Hause;-)

Anspieltipps: "Betcha gon' know, Up out my face, H.A.T.E.U, It's a wrap, Languishing, I want to know what love is
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 25, 2011 10:48 AM MEST


Lessons to Be Learned
Lessons to Be Learned
Wird angeboten von ReNew Entertainment
Preis: EUR 3,12

4.0 von 5 Sternen Sammelsurium verschiedenster Musikstile vorgetragen von einer Hammerstimme!, 23. August 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lessons to Be Learned (Audio CD)
Sicherlich haut die noch sehr junge Australierin Gabriella Cilmi mit ihrer ersten Single "Sweet about me" direkt in die momentan so angesagte 60ies-Soul-Kerbe. Und auch die schon sehr abgeklärt und leicht dreckig wirkenden, mit Soul- und Blues-Anleihen gespickten Stücke "Sanctuary" und "Awkward game" erinnern nicht von ungefähr an die Winehouse oder an Duffy. Einen weiteren Beitrag dazu leistet ohne Zweifel auch das leicht quäkende und immens kräftige Organ der Sängerin. Aber es wäre unfair, Gabriella Cilmi sofort mit den genannten Damen in eine Schublade zu stecken. Denn im Gegensatz zu Duffy und Amy hat sich die Cilmi noch nicht auf eine feste musikalische Richtung festgelegt. So erinnert ihr sehr kraftvoller Opener "Save the lies" eher an Anastacias Soul-Rock. "Got no place to go" klingt dann schon mehr nach einem poppigen Morcheeba-Track. In "Don't want to go to bed now" schlägt Cilmi dann einen sehr schnellen Mix aus Pop, Elektro, Rock und Soul an, den man ähnlich schon von Pink oder den Sugababes gehört hat. Das Album bietet folglich ein Sammelsurium der unterschiedlichsten Musikstile (Pop, Rock, Soul, Blues, Elektro, Jazz). Und das Erstaunliche dabei ist, dass Cilmis Stimme zu allen Richtungen zu passen scheint. Es gibt zudem keinen wirklichen Ausfall auf der Platte. Wer offen für verschiedene Stilrichtungen ist und sich leicht quäkenden Soulstimmen nicht abgeneigt zeigt, der wird mit diesem immens abwechslungsreichen Werk bestimmt seine Freude haben.
Anspieltipps: Sanctuary, Cigarettes and lies, Don't want to got to bed now, Einstein


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