Hier klicken April Flip Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren World Book Day 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Fire Jetzt bestellen Entspannungsmusik longss17
Profil für MicHostory > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von MicHostory
Top-Rezensenten Rang: 2.772.227
Hilfreiche Bewertungen: 23

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
MicHostory (Hagenow, Mecklenburg)

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Schalck-Golodkowski: Der Mann, der die DDR retten wollte (edition ost)
Schalck-Golodkowski: Der Mann, der die DDR retten wollte (edition ost)
von Frank Schumann
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unfassbar einseitig und polemisch, 12. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe schon viele Biographien, Autobiographien und Lebensgeschichten gelesen. Zahlreiche wie über Wolfgang Vogel, Markus Wolf, Che Guevara, Fidel Castro genauso wie über Axel Springer, John F Kerry oder Helmut Kohl. Ich habe meine Jugend in der DDR verbracht und war sicherlich nie oppositionell. Alexander Schalk Golodkowski war in meinen Augen eine interessante Person mit einem Leben, was es lohnt zu betrachten. Deshalb kaufte ich das Buch. Was ich in diesem Buch vorfand, ist allerding schwer hinzunehmen, da es unfassbar einseitig geschrieben ist. Ich habe bisher kaum Rezensionen geschrieben, hier muss ich mich aber äußern. Die arme, immer selbstlose DDR mit einem Gutmenschen Schalk Golodkowski auf der einen Seite, auf der Anderen der stets böse Kapitalismus, der immer nur Geldverdienen wollte und den Sozialismus immer und überall schädigen wollte, was der DDR stets fern lag. Die Verfasser schaffen es sogar noch die derzeitige Griechenlandkriese unterzubringen, in dem rückblickend beschrieben wird, wie die opferbereite DDR damals Griechenland half, indem die DDR beispielsweise die Athener U-Bahn baute und das Telefonnetz des Landes installierte. Siemens, das Unternehmen des Klassenfeindes wollte dies nur gegen Devisen/Bezahlung tun und hat sich nicht, wie die mildtätige DDR vom „…Agrarstaat (Griechenland) mit dem was er produzierte: mit Oliven und Öl, mit Käse und Korinthen…“ bezahlen lassen. Sehr böse von Siemens, dass Griechenland seinerzeit nicht mit Naturalien zahlen durfte. „…Später, nach 1990 (nach dem Untergang der DDR), kriegten die Griechen Waren und Dienstleistungen nur noch gegen Bezahlung/Kredit und landeten dort, wo sie heute sind…“. Ergo, wären wir bei Tauschgeschäften Ware gegen Ware geblieben, wäre Griechenland heute auch nicht pleite. Ich bin erschüttert über solche Argumentationen. Und auch der Großvater von Karl-Theodor zu Guttenberg kann noch einmal – quasi wie in Sippenhaft – negativ eingebracht werden. Unseriös und absolut unpassend. Und natürlich kann das Autorenteam Herrn Schalk Golodkowski ein Persilschein ausstellen, was die Korrumpierbarkeit eines Schalk Golodkowski oder Strauß angeht. Wie? Ganz einfach: „…damit hat er (Dietmar Keller/der ehemalige Kulturminister hatte laut diesem Buch unterstellt, das Schalk Golodkowski/Strauß sich beim Mrd. Kredit bereichert hätten) objektiv unrecht, weil er politisch falsch liegt. Und subjektiv erst recht, weil er seinem einstigen Genossen kriminelle Energie unterstellte, die diese nicht besaßen...“. So einfach ist das nämlich. Wenn ich Genosse war, war ich auf keinen Fall kriminell. Und mir geht es beim Lesen eines solchen Buches auch sicherlich nicht um einen Nachweis, ob in diesem Fall Geld in die privaten Taschen von Schalk Golodkowski/Strauß geflossen sind oder nicht. Solche abstrusen Argumentationen sind fürchterlich. Im Übrigen ist die DDR auch nur untergegangen, weil sie die wachsenden Verbindlichkeiten und Zinsbelastungen ihrer Kreditlinien nur noch zahlen konnte, in dem hergestellte Waren immer häufiger zu Dumpingpriesen in den Westen geliefert wurden. Was soweit sicherlich unbestritten ist. Jedoch: Mit dieser Verschleuderung des Volksvermögens der DDR wurde der Wohlstand in der BRD finanziert. „…von diesem Ausverkauf profitieren beispielsweise Versandhäuser wie Quelle – die folgerichtig pleitegingen, als die DDR nicht mehr lieferte…“ Das die Quelle AG im Juni 2009 den Insolvenzantrag stelle, somit 20 Jahre nach dem Ende der DDR, ist dem Autorenteam offensichtlich entgangen.
Abschließend: ein extrem einseitiges Buch, was der Person des Alexander Schalk Golodkowski nicht ansatzweise gerecht werden kann, sondern extrem viel Polemik produziert. Kein Stern.


Straßen der DDR: Eine Reise von Tangermünde nach Berlin unmittelbar nach dem Fall der Mauer
Straßen der DDR: Eine Reise von Tangermünde nach Berlin unmittelbar nach dem Fall der Mauer
von Michael Krone
  Gebundene Ausgabe

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Bilder aber viele Fehler in der Beschreibung, 17. Januar 2009
Das Buch "Straßen der DDR" zeigt viele Alltagsbilder aus den letzten Tagen der DDR. Hier sieht man noch einmal sehr schön, wie es zu dieser Zeit wirklich in der DDR aussah. Die Bilder sind ungestellt und bilden sehr schön Alltagsszenen rund um Autos und Straßen ab. Allerdings sind die Bildbeschreibungen sehr oft fehlerhaft. Dies betrifft insbesondere die Beschreibung der abgebildeten Fahrzeugtypen. Dort werden aus Polski-Fiat Ladas, Wartburg werden als 353 bezeichnet, abgebildet ist aber ein Modell 1,3, Skoda Modelle werden sehr häufig ebenso falsch beschrieben. Dies sind nur Beispiele für sehr viele andere Falschbezeichnungen. Ebenso werden Produktionszeiten zu den Modellen falsch angegeben. Daher verdient das Buch nur zwei Sterne - schade.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 10, 2012 1:39 AM CET


Fritz Fleischer und seine Busse
Fritz Fleischer und seine Busse
von Christian Suhr
  Gebundene Ausgabe

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine gelungene Abhandlung in Wort und Bild!, 7. Februar 2007
Fritz Fleischer und seine Busse ist eine umfassende Abhandlung über den einzigen privatwirtschaftlichen Busbauer im damaligen Wirtschaftsgebiet des RGW (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe). Dieses Buch beschreibt den wirtschaftlichen und privaten Werdegang von einem sehr engagierten und einfallsreichen Privatunternehmer der damaligen DDR. Es werden die Zwänge, Schikanen und wirtschaftlichen Notlagen des Systems der Planwirtschaft beschrieben, die in den 1970er Jahren immer weiter zunahmen und in einer Verstaatlichung des Gesamtbetriebs endeten. Dieses Schicksal traf auch sehr viele Kunden von Fitz Fleischer, die vorrangig selbstständige Busunternehmer waren. Fritz Fleischer schaffte es mit geradezu einzigartiger Improvisations- und Organisationskraft mit seinen begabten und treuen Mitarbeitern, technisch, optische und qualitativ hochwertige Busse zu produzieren. Offiziell keine Neubauten sondern nur Neuaufbauten alter Busse - so entstanden bis zum Ende der DDR Lichtblicke der technischen Ingenieurkunst. Das Buch ist mit unzähligen Bildern von Fleischer-Bussen versehen, sehr schön, da diese Bilder die Stimmung der jeweiligen Jahrzehnte einfangen. Oftmals besaßen Fleischer Busse schöne und aufwendige Lackierungen, die auf Initiative der Eigentümer entstanden. Fritz Fleische baute nicht nur Busse sondern auch Spezialaufbauten, wie Röntgenfahrzeuge für die UdSSR, Wohnwagen für Mitarbeiter, Servicefahrzeuge für Rennteams der DDR und - anspruchsvolle Gartenmöbel für die Konsumgüterproduktion. Insbesondere durch die Bebilderung, welche aus vielen Farbfotografien von damaligen privaten Busunternehmern, von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVB) und zum sehr großen Teil aus dem Privatbesitz der Familie Fleischer bestehen, lebt dieses Buch. Für Interessierte an der Fahrzeuggeschichte der DDR und Omnibusenthusiasten sehr zu empfehlen. Ein gelungenes Buch!


Plaste, Blech und Planwirtschaft: Die Geschichte des Automobilbaus in der DDR
Plaste, Blech und Planwirtschaft: Die Geschichte des Automobilbaus in der DDR
von Peter Kirchberg
  Gebundene Ausgabe

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umfassende Abhandlung in Wort und Bild, 13. Februar 2002
Peter Kirchberg hat mit seinem Buch „Plaste, Blech und Planwirtschaft“ ein kleines Meisterwerk auf diesem Gebiet abgeliefert. Mit Unterstützung eines Personenkreises der offensichtlich über sehr viele intime Informationen verfügt, stellt Kirchberg in diesem Buch den gesamten Automobilbau in der DDR, sowohl der Serienfahrzeuge, als auch der Prototypen sehr interessant und allumfassend dar. So werden in diesem Buch nicht die sonst üblichen wehmütigen Geschichten von nicht produzierbaren Automobilen erzählt, sondern es werden die gesamten volkswirtschaftlichen (vielmehr planwirtschaftlichen) Verknüpfungen, Zwänge und eingeschränkten Möglichkeiten aufgezeigt die zu dem Desaster der Automobilindustrie der DDR führten. Hierdurch kommt sicherlich auch ein Funken Wehmut auf, jedoch erlangt man ein besseres Verständnis für die aufgeführten Entscheidungen. Denn der Automobilbau war nun mal nicht einer der privilegierten Industriezweige in der DDR.
Sehr schön ist auch die oft aufgezeigte Zusammenarbeit anderer sozialistischer, aber auch westlicher Automobilhersteller mit DDR Automobilkombinaten dargestellt.
Das Buch enthält auch eine Vielzahl sonst wenig berücksichtigter technischer Entwicklungen, wie den in NSU Lizenz entwickelten Kreiskolbenmotor, erste Versuche mit der Commonrail-Technik, Kooperationen mit Volvo, Citröen, Skoda sowie deutlich weiterführende Informationen und Bilder von Prototypen als in anderen Büchern. Diese tiefgreifenden Fakten sind sicherlich das Ergebnis einer sehr genauen und weitläufigen Recherche aber auch der weitläufigen Kontakte die Peter Kirchberg genutzt hat. Der Preis für dieses tiefgründige Buch ist somit mehr als gerechtfertigt.
Als Fazit kann ich nur feststellen, dass dieses Buch für jeden DDR-Fahrzeuginteressierten ein absolutes muss ist. Der interessierte Leser wird garantiert nicht enttäuscht.


Plaste, Blech und Planwirtschaft: Die Geschichte des Automobilbaus in der DDR
Plaste, Blech und Planwirtschaft: Die Geschichte des Automobilbaus in der DDR
von Peter Kirchberg
  Gebundene Ausgabe

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk auf diesem Gebiet, 24. Januar 2002
Peter Kirchberg hat mit seinem Buch „Plaste, Blech und Planwirtschaft" ein kleines Meisterwerk auf diesem Gebiet abgeliefert. Mit Unterstützung eines Personenkreises der offensichtlich über sehr viele intime Informationen verfügt, stellt Kirchberg in diesem Buch den gesamten Automobilbau in der DDR, sowohl der Serienfahrzeuge, als auch der Prototypen sehr interessant und allumfassend dar. So werden in diesem Buch nicht die sonst üblichen wehmütigen Geschichten von nicht produzierbaren Automobilen erzählt, sondern es werden die gesamten volkswirtschaftlichen (vielmehr planwirtschaftlichen) Verknüpfungen, Zwänge und eingeschränkten Möglichkeiten aufgezeigt die zu dem Desaster der Automobilindustrie der DDR führten. Hierdurch kommt sicherlich auch ein Funken Wehmut auf, jedoch erlangt man ein besseres Verständnis für die aufgeführten Entscheidungen. Denn der Automobilbau war nun mal nicht einer der privilegierten Industriezweige in der DDR.
Sehr schön ist auch die oft aufgezeigte Zusammenarbeit mit anderen sozialistischen, aber auch westlichen Automobilherstellern mit DDR Automobilkombinaten dargestellt.
Das Buch enthält auch eine Vielzahl sonst wenig berücksichtigter technischer Entwicklungen, wie den in NSU Lizenz entwickelten Kreiskolbenmotor, erste Versuche mit der Commonrail-Technik, Kooperationen mit Volvo, Citröen, Skoda sowie deutlich weiterführende Informationen und Bildern von Prototypen als in anderen Büchern. Diese tiefgreifenden Fakten sind sicherlich das Ergebnis einer sehr genauen und weitläufigen Recherche aber auch der weitläufigen Kontakte die Peter Kirchberg genutzt hat. Der Preis für dieses tiefgründige Buch ist somit mehr als gerechtfertigt.
Als Fazit kann ich nur feststellen, dass dieses Buch für jeden DDR-Fahrzeuginteressierten ein absolutes muss ist. Der interessierte Leser wird garantiert nicht enttäuscht.


Seite: 1