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Beiträge von Andreas Maria
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Hilfreiche Bewertungen: 7

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Rezensionen verfasst von
Andreas Maria

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Fotofinish
Fotofinish
von Jac Toes
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant, aber monoton, 28. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Fotofinish (Taschenbuch)
Ich las das Buch, da es 1998 den Preis für den besten niederländischen Krimi bekam. Der Krimi ist ganz interessant, erzählt im leichten Ton und das Ende ist für die meisten erfahrenen Leser auch schon vor dem Schlusspunkt erschließbar. Näher möchte ich auf die Handlung nicht eingehen, da sie hier schon ausführlich beschrieben wurde.
Was ich leider kritisieren muss, ist die schwache Zeichnung der Charaktere. Der (anscheinend) gute Anwalt wirkt auf mich schwach; ich kann ihn mir nur schwer vorstellen, ich habe weder Mitleid noch empfinde ich eine Spannung, wenn er hie und da eine Spur verfolgt. Da wäre sicherlich einiges mehr drinnen gewesen.
Aber anscheinend reichte das ja aus, um als besten niederländischen Krimi gekrönt zu werden. Schließlich sah man auch in den letzten Jahren in Deutschland, wer diesen begehrten Preis hier gewann...also Fotofinish zieht da noch locker an Schenkels stumpfen Kalteis vorbei.


Mario und der Zauberer: ein tragisches Reiseerlebnis
Mario und der Zauberer: ein tragisches Reiseerlebnis
von Thomas Mann
  Taschenbuch
Preis: EUR 5,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traurig, präzise, typisch Mann, 28. April 2009
Thomas Mann ist keine leichte Kost, auf keinen Fall. Doch wenn man sich Mühe gibt den langen Beschreibungen und ausführlichen Berichten über dies und das Folge zu leisten, breitet sich ein wahrer Zauber vor dem Leser aus. Genau wie es bei Mario und dem Zauberer auch wieder geschieht. Selten haben ich ein Buch so gerne gelesen wie dieses tragische Reiseerlebnis des unbekannten Ich-Erzählers. Einfach nur aus Lust diese und jene Seite noch einmal zu lesen, wiederholte ich oft die eine oder andere Stelle. Es ist einfach nur genial, wie viel Mann in diesen wenigen Seiten aussagt (ob es nun eine politische Geschichte ist, lasse ich dahin gestellt), denn wie genau und realistisch die Chraktere - besonders der Zauberer - hier gezeichnet werden, wirkt vielleicht schon übertrieben. Doch man wird stutzen und leicht grinsen, wenn sich vor den Augen des Lesers diese Ereignisse in diesem muffigen Raum ausbreiten, und der Zauberer seine meist psychologischen Spielchen treibt. Der Schluss kam selbst für mich sehr plötzlich und bewegte mich doch tief, denn man fühlt mit, leidet vielleicht mit dem Zauberer und seinem Schicksal und Leben, und dann kippt er nach schmetternden Detonationen vom Stuhl. Schade...doch so realistisch ist das Leben nun mal.


Traumnovelle: Berlin 1926
Traumnovelle: Berlin 1926
von Joseph Kiermeier-Debre
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialer Wurf!, 28. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Traumnovelle: Berlin 1926 (Taschenbuch)
Hervorragend erzählt. Als Fan der expressionistischen Sektion, u.a Kafka, passt Scnitzlers Traumnovelle in vielen Stellen ungemein präzise darein. Diese genauen Beschreibungen mit wenigen Worten. Albertines genialer Traum um den Tod ihres Mannes, Fridolins Art; nicht abgeneigt, nicht zu konsequent: wie ein Mensch nun mal eben ist. Und was am Ende übrig bleibt, ist die Liebe.
Eine Novelle, die sich immer und immer wieder lesen lässt. Meines Erachtens eine Pflichtlektüre für jeden Menschen. Super!


Schriftsteller! (detebe)
Schriftsteller! (detebe)
von Jessica Durlacher
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,90

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eintönig schwach, 28. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Schriftsteller! (detebe) (Taschenbuch)
Eine angeschlagene Frau ohne weiteren Erfolg, ein brutaler Jugendlicher und ein Schriftstellerkreis, ganz hinterhältig und gemein. Nun, das verspricht doch etwas zu sein und doch ist es nichts.
Die steigende Handlung wird durch e-mails eingeleitet, da die Zeitschrift "Psychologie" die Protagonistin für ein Interview ranziehen möchte, doch kommt ein Treffen nie zustande. Und warum nicht? Weil ein hübscher Schriftstellerkollege noch ein Wort mitzureden hat. Ich möchte nicht zu viel verraten, doch ist mir der Schluss nach den ersten Mails deutlich geworden.
Gut, vielleicht birgt ja die Sprache eine Ästhetik in sich, doch auch das nicht. Es wirkt wie ein Gespräch unter Freunden, wo das eine oder andere Unwort, nicht durchdacht, einfach so in den Raum geworfen wird, der Einfachheit eben. Doch bitte, warum tut Frau Durlacher das in Ihrem Buch?
Im Endeffekt sind hie und da (!!) schöne Szenen enthalten, z.B die gut aussehende und doch so affektierte Zita, der Vorfall mit dem Aids-Kranken, doch es ist schwach und, das traurigste daran: absolut Langweilig.


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