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Rezensionen verfasst von
Naturalist

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Der Verführungscode: So kannst du jede kriegen
Der Verführungscode: So kannst du jede kriegen
von Michel Vincent
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Arm!, 21. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist NICHTS für Menschen, die sich nicht in ein überhebliches, tricksendes und täuschendes sowie nur auf den schnellen Sex versessenes Männermonster verwandeln wollen. Mich spricht der Stil "wenn Sie Dir gefällt, dann küss' sie einfach - und wenn sie das zulässt, kannst Du sie vielleicht auch mit nach Hause nehmen..." gar nicht an. Und die Anekdoten sind bestenfalls Angeberei. "Ich hab' mal ne 19jährige Barkeeperin flachgelegt, weil ich mit Sacko in die Bar gegangen bin und auf cool gemacht habe..."
Ich schaue mich jetzt nach Ratgebern um, in denen Respekt und Anstand eine Rolle spielen. In diesem ist das leider nicht der Fall.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 24, 2017 10:20 PM MEST


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Wird angeboten von Daffodil DE
Preis: EUR 19,95

5.0 von 5 Sternen Cooles Teil!, 15. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Bedienungs-/Installationsanleitung weicht zwar etwas von der tatsächlichen Hardware und Software ab, trotzdem konnte ich das Gerät selbst als PC-Vollpfosten in relativ kurzer Zeit in Betrieb nehmen und bin seither fröhlich dabei, alte Videokassetten zu digitalisieren.
Absolut tadellos!


deleyCON Scart auf 3x Cinch Buchsen IN/OUT Umschalter + S-VIDEO / S-VHS AV Audio, Video Adapter [ vergoldete Kontakte ]
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Wird angeboten von *MEMORYKING*
Preis: EUR 6,25

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Völlig unzureichende Versandverpackung - Artikel deswegen defekt, 15. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das habe ich schon in einer älteren Rezension gelesen: der Versand findet in einem einfachen Umschlag ohne Polsterung oder Schutz gegen Druck statt. Daduch wird der oben liegende Schiebe-Schalter in das Geäuse gedrückt und ist defekt.
Wer denkt, daraus - aus den älteren Rezensionen würden die für den Versand Zuständigen etwas lernen, eine stabile Box verwenden oder etwas Luftpolsterfolie: Fehlanzeige!
Weiterhin gilt: Unzureichende Verpackung, Schalter defekt, Adapter Schrott.
Schade.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 23, 2015 2:20 PM MEST


Die Fakten des Glaubens: Die Bibel im Test. Fundierte Antworten auf herausfordernde Fragen an Gottes Wort
Die Fakten des Glaubens: Die Bibel im Test. Fundierte Antworten auf herausfordernde Fragen an Gottes Wort
von Josh McDowell
  Gebundene Ausgabe

3 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Liebe Christen: das Buch führt euch an der Nase herum!, 24. Oktober 2014
Liebe Christen,
ich weiß, wenn Leute wie ich eure "glaubensstärkenden" Bücher kaputtreden, nervt euch das gewaltig. Meinetwegen dürft ihr auch glauben, was ihr wollt. Ihr könnt auch meinetwegen sagen, der Glaube stände irgendwie "über" der Wissenschaft und "über" der Vernunft (und nicht nur daneben) und würde sich daher jeder wissenschaftlichen Überprüfung entziehen. Wenn ihr allerdings aus EUREM Glauben Verhaltens- und Lebensregeln für uns andere ableiten wollt und wenn jemand wie McDowell daherkommt und behauptet, die ganze Sache mit der Bibel und mit Jesus sei nicht nur wahr, sondern WISSENSCHAFTLICH bewiesen: tja, dann seid IHR es, die uns ans Bein pinkeln und Motivation und Gegenstand für eine Diskussion gebt.

Ich mache es mal kurz und schmerzlos: auch dieses Buch von McDowell ist ein sinnloser Schmarn von vorne bis hinten.

Damit meine ich nicht die weltlichen historischen Fakten wie "es gab Ägypten" und "es gab die Stämme der Israeliten" und all' das, sondern die theologischen Dinge, also alles was mit "Gott", Jesus, "Heiliger Geist", "Jungfrau" Maria, "Erlösung", "Prophetie", "Auferstehung" und diesem Zeug zu tun hat.
Nichts davon ist bewiesen, nichts davon kann dieses Buch beweisen.

Ein Beispiel gefällig?
Die Frage: hat Jesus wirklich gelebt und ist er historisch nachweisbar? Das dürfte seiner Gefolgschaft, also euch Christen, ja besonders interessieren.
Die herrschende Meinung dazu ist auch unter Theologen: falls es "den" Jesus wirklich gegeben hat, ist das Wissen über ihn dünn wie ein Seidenfaden. Historische, außerbiblische Quellen fehlen vollständig. Nichts im Zusammenhang mit Wundern, Erdbeben, Volkszählungen mit Völkerwanderungen, Finsternissen, Totenerweckungen und dergleichen ist historisch fassbar. Selbst keiner der "Evangelien"-Schreiber behauptet mit eigenen Worten "ich habe es mit eigenen Augen gesehen". Und was uns die Bibel über Jesus berichtet, ist so widersprüchlich wie nur was. Allein seine angeblichen letzten Worte: Triumph oder Verzweifelung? Man weiß es nicht! Und rasend viele Elemente der Jesus-Geschichte sind Zweitverwertungen aus außerchristlichen und alttestamentarischen Elementen, so wie Kindermord und Himmelfahrt zum Beispiel. (Das ist sogar den altforderen Kirchenvätern aufgefallen, die auf die neckische Idee kamen, dann wird wohl der Teufel die "Evangelien" genommen haben, in die Vergangenheit gebracht und nach Jesus aber vor ihm dafür gesorgt haben, dass die älterne Geschichten in Wirklichkeit von den "Evangelien" abgekupfert haben, statt zeitlich korrekt andersherum. Aber das fällt für mich endgültig in die Kategorie "neben der Vernunft": kann man glauben wenn man will, drängt sich mir jetzt aber auch nicht so auf...)

Wie dem auch sei: die Historizität des Jesus ist, gelinde gesagt, höchst zweifelhaft und eben eine Frage von "glaub es oder lass es".

McDowell kommt aber in diesem Buch (wie in vielen seiner anderen Bücher) frech daher und behauptet unverschämt, die historische Echtheit der Jesusgeschichten sei WISSENSCHAFTLICH bewiesen.
Nun, welche "Beweise" hat er anzubieten?

1.) In der Bibel steht, dass es Jesus gegeben hat!
Hoppala! das riecht nicht nur nach Zirkelschluss, dass ist einer reinsten Wassers! Wie bitte schön kann man den auf die vewegene Idee kommen, die Bibel mit der Bibel zu beweisen?
"Angeklagter! Gibt es einen Zeugen für das, was Sie da behaupten?" "Ja, hohes Gericht: mich selbst!"
"Oh... na dann!"
Oder was?

2.) Jemand ganz Wichtiges mit theologischem Professorentitel hat gesagt, das Jesus historisch sei!
Was für ein "Beweis" soll das denn bitte sein? Gar keiner!
Entweder gibt es Fakten, die ohne Professorentitel den Beweis erbringen. Oder es gibt sie nicht, dann braucht man mit dem Obrigkeitsgedöns aber auch nicht kommen! Wer immer was immer sagt, ist nur eine Meinung, kein Beweis.
(Wer das anders sieht, so von wegen "beseelt vom Heiligen Geist" und "unfehlbar" und so, ist nicht an objektiven Beweisen interessiert, sondern steckt bis über den Hals in der Glaubensdenke fest. Kann er gerne, darf sich aber nicht wurndern, dass uns andere das nicht die Bohne überzeugt.)

3.) In einer jüdischen Chronik von Josephus Flavius steht, dass es Jesus gegeben hat.
Lustigerweise präsentiert McDowell davon sowohl die christlich überlieferte (gefälschte?) Version, als auch die arabische Fassung, die sich hinsichtlich der Stärke ihrer Aussagen extrem unterscheiden ("... ist der Christus..." vs. "...könnte der Messias sein..."). Er macht aber keine Aussage dazu, welche Fassung davon die originale oder originalgetreuere sein soll. Den Umstand, dass die christliche Überlieferung im Zuge der Abschriften der Chronik Motivation und Gelegenheit hatte, die Stelle christenfreundlich zu frisieren, erwähnt McDowell nocht nicht einmal. Ebensowenig, dass es christlich Autoren gibt, die vor Ende des zweiten Jahrhunderts zwar Flavius kannten, aber nicht seine angeblich so christenfreundliche Aussage.
Welchen Sinn würde es auch machen, dass ein jüdischer Chronist schreibt: "Es gab Jesus und er IST DER CHRISTUS", und dennoch kein Christ ist? In einem anderen Buch ("Tatsache der Auferstehung") stellt McDowell heraus, die angebliche Beweiskraft der kurzen Textstelle des Flavius hänge damit zusammen, dass es ein FEINDLICHER Chronist war, der die Christusschaft anerkennt.
Wie jetzt? Selbst, wer die Christusschaft anerkennt, ist der Feind von euch Christen? Dann seid ihr umzingelt von Feinden, selbst in euren eigenen Kirchen!
Aber wie auch immer: selbst wenn Flavius geschrieben haben sollte, was die christliche Überlieferung behauptet: das beweist gar nichts!
Flavius ist erst Jahre nach dem angeblichen Tod Jesus zur Welt gekommen. Die Chronik hat er erst gegen Ende des ersten Jahrhunderts geschrieben, etwa 60 Jahre nach der angeblichen "Auferstehung".
Ein "Augenzeugenbericht" ist das nun gerade nicht. Das ist so, als würde heute zum ersten Mal jemand schreiben, in Roswell sei ein UFO gelandet...
Na, dem "muss" man dann ja auch sowas von glauben...

4.) Noch spätere Chronisten oder Kirchenväter haben geschrieben, es gab Jesus, oder sie haben Andeutungen gemacht, die man so interpretieren könnte...
Tja! Leider zu spät, leider zu spät. Und oft willkürlich interpretiert auch noch.

Ich fasse es mal so zusammen: Zu genau gar nichts rund um die Jesus-Geschichte gibt es auch nur die allerkleinste außerbiblische zeitgenössische Bestätigung. Tausende und abertausende von Menschen sollen bei einer Volkszählung verschickt, von Kindesmord betroffen und bei Wundern und Finsternissen dabei gewesen sein und nicht ein einziger schreibt ein einziges Wort darüber oder erzählt jemanden darüber, der schreiben kann?!

Das könnt ihr Christen gerne glauben. Aber lasst uns andere mit der haarstreubenden Behauptung, das sei alles "bewiesen" in Ruhe.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 27, 2016 5:18 PM CET


...und die anderen Religionen
...und die anderen Religionen
Preis: EUR 1,49

2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was für ein chauvinistischer Unsinn!, 22. Oktober 2014
Der gute Herr Gitt beweist mal wieder, wie tief und selbstverliebt er in seinen eigenen Gedankengängen gefangen ist.

Das Buch lässt sich eigentlich kurz und knapp wie folgt zusammenfassen:
1.) Die Bibel hat in allen Punkten Recht, denn in der Bibel steht, dass sie Recht hat! [Natürlich hat sie auch dann Recht, wenn sie sich selbst widerspricht. Wir sind nur zu dumm, zu verstehen wie das geht.]
2.) Christlicher Glaube ist daher keine "Religion" sondern die Wahrheit!
[Warum sollte sich also irgendeine Religionskritik auch auf das Christentum beziehen?]
3.) Keine von Menschen gemachte Religion (also alles außer dem Bibelglauben) kann zum ewigen Leben führen. Das kann nur der Bibelglaube, denn so steht es in der Bibel.
4.) Darum ist es gut, andere Menschen zum Bibelglauben zu "bekehren" und zu missionieren.
[Und ist dann wohl so ziemlich jedes Mittel recht, denn wir tun den Bekehrten ja etwas Gutes!]

Ausgewälzt wird dieses mittelalterliche Gedankengut über gut 170 Seiten in immer wiederkehrenden Wiederholungen und einer Legion von Bibelzitaten (die ja immer die absolute Wahrheit repräsentieren).

Was für ein großes Glück Herr Gitt doch hatte, dass ausgerechnet die erste Religon (er würde sagen: die wahre göttliche Botschaft) mit der er es in seinem Leben zu tun hatte, gleich "die einzig Wahre" war.
Blöd jetzt für alle anderen Milliarden von Menschen, aber wenn sie sich nur genug bemühen würden, müssten sie aber auch von alleine darauf kommen, dass die Bibel immer Recht hat.

Das ist so fundamentalistisch wahnhaft, das es einem die Schuhe auszieht!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 23, 2016 11:30 AM CET


Die Bibel im Test
Die Bibel im Test
von Josh McDowell
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,50

18 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Liebe Christen: das Buch führt euch an der Nase herum!, 22. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bibel im Test (Taschenbuch)
Liebe Christen,
ich weiß, wenn Leute wie ich eure "glaubensstärkenden" Bücher kaputtreden, nervt euch das gewaltig. Meinetwegen dürft ihr auch glauben, was ihr wollt. Ihr könnt auch meinetwegen sagen, der Glaube stände irgendwie "über" der Wissenschaft und "über" der Vernunft (und nicht nur daneben) und würde sich daher jeder wissenschaftlichen Überprüfung entziehen. Wenn ihr allerdings aus EUREM Glauben Verhaltens- und Lebensregeln für uns andere ableiten wollt und wenn jemand wie McDowell daherkommt und behauptet, die ganze Sache mit der Bibel und mit Jesus sei nicht nur wahr, sondern WISSENSCHAFTLICH bewiesen: tja, dann seid IHR es, die uns ans Bein pinkeln und Motivation und Gegenstand für eine Diskussion gebt.

Ich mache es mal kurz und schmerzlos: auch dieses Buch von McDowell ist ein sinnloser Schmarn von vorne bis hinten.

Damit meine ich nicht die weltlichen historischen Fakten wie "es gab Ägypten" und "es gab die Stämme der Israeliten" und all' das, sondern die theologischen Dinge, also alles was mit "Gott", Jesus, "Heiliger Geist", "Jungfrau" Maria, "Erlösung", "Prophetie", "Auferstehung" und diesem Zeug zu tun hat.
Nichts davon ist bewiesen, nichts davon kann dieses Buch beweisen.

Ein Beispiel gefällig?
Die Frage: hat Jesus wirklich gelebt und ist er historisch nachweisbar? Das dürfte seiner Gefolgschaft, also euch Christen, ja besonders interessieren.
Die herrschende Meinung dazu ist auch unter Theologen: falls es "den" Jesus wirklich gegeben hat, ist das Wissen über ihn dünn wie ein Seidenfaden. Historische, außerbiblische Quellen fehlen vollständig. Nichts im Zusammenhang mit Wundern, Erdbeben, Volkszählungen mit Völkerwanderungen, Finsternissen, Totenerweckungen und dergleichen ist historisch fassbar. Selbst keiner der "Evangelien"-Schreiber behauptet mit eigenen Worten "ich habe es mit eigenen Augen gesehen". Und was uns die Bibel über Jesus berichtet, ist so widersprüchlich wie nur was. Allein seine angeblichen letzten Worte: Triumph oder Verzweifelung? Man weiß es nicht! Und rasend viele Elemente der Jesus-Geschichte sind Zweitverwertungen aus außerchristlichen und alttestamentarischen Elementen, so wie Kindermord und Himmelfahrt zum Beispiel. (Das ist sogar den altforderen Kirchenvätern aufgefallen, die auf die neckische Idee kamen, dann wird wohl der Teufel die "Evangelien" genommen haben, in die Vergangenheit gebracht und nach Jesus aber vor ihm dafür gesorgt haben, dass die älterne Geschichten in Wirklichkeit von den "Evangelien" abgekupfert haben, statt zeitlich korrekt andersherum. Aber das fällt für mich endgültig in die Kategorie "neben der Vernunft": kann man glauben wenn man will, drängt sich mir jetzt aber auch nicht so auf...)

Wie dem auch sei: die Historizität des Jesus ist, gelinde gesagt, höchst zweifelhaft und eben eine Frage von "glaub es oder lass es".

McDowell kommt aber in diesem Buch (wie in vielen seiner anderen Bücher) frech daher und behauptet unverschämt, die historische Echtheit der Jesusgeschichten sei WISSENSCHAFTLICH bewiesen.
Nun, welche "Beweise" hat er anzubieten?

1.) In der Bibel steht, dass es Jesus gegeben hat!
Hoppala! das riecht nicht nur nach Zirkelschluss, dass ist einer reinsten Wassers! Wie bitte schön kann man den auf die vewegene Idee kommen, die Bibel mit der Bibel zu beweisen?
"Angeklagter! Gibt es einen Zeugen für das, was Sie da behaupten?" "Ja, hohes Gericht: mich selbst!"
"Oh... na dann!"
Oder was?

2.) Jemand ganz Wichtiges mit theologischem Professorentitel hat gesagt, das Jesus historisch sei!
Was für ein "Beweis" soll das denn bitte sein? Gar keiner!
Entweder gibt es Fakten, die ohne Professorentitel den Beweis erbringen. Oder es gibt sie nicht, dann braucht man mit dem Obrigkeitsgedöns aber auch nicht kommen! Wer immer was immer sagt, ist nur eine Meinung, kein Beweis.
(Wer das anders sieht, so von wegen "beseelt vom Heiligen Geist" und "unfehlbar" und so, ist nicht an objektiven Beweisen interessiert, sondern steckt bis über den Hals in der Glaubensdenke fest. Kann er gerne, darf sich aber nicht wurndern, dass uns andere das nicht die Bohne überzeugt.)

3.) In einer jüdischen Chronik von Josephus Flavius steht, dass es Jesus gegeben hat.
Lustigerweise präsentiert McDowell davon sowohl die christlich überlieferte (gefälschte?) Version, als auch die arabische Fassung, die sich hinsichtlich der Stärke ihrer Aussagen extrem unterscheiden ("... ist der Christus..." vs. "...könnte der Messias sein..."). Er macht aber keine Aussage dazu, welche Fassung davon die originale oder originalgetreuere sein soll. Den Umstand, dass die christliche Überlieferung im Zuge der Abschriften der Chronik Motivation und Gelegenheit hatte, die Stelle christenfreundlich zu frisieren, erwähnt McDowell nocht nicht einmal. Ebensowenig, dass es christlich Autoren gibt, die vor Ende des zweiten Jahrhunderts zwar Flavius kannten, aber nicht seine angeblich so christenfreundliche Aussage.
Welchen Sinn würde es auch machen, dass ein jüdischer Chronist schreibt: "Es gab Jesus und er IST DER CHRISTUS", und dennoch kein Christ ist? In einem anderen Buch ("Tatsache der Auferstehung") stellt McDowell heraus, die angebliche Beweiskraft der kurzen Textstelle des Flavius hänge damit zusammen, dass es ein FEINDLICHER Chronist war, der die Christusschaft anerkennt.
Wie jetzt? Selbst, wer die Christusschaft anerkennt, ist der Feind von euch Christen? Dann seid ihr umzingelt von Feinden, selbst in euren eigenen Kirchen!
Aber wie auch immer: selbst wenn Flavius geschrieben haben sollte, was die christliche Überlieferung behauptet: das beweist gar nichts!
Flavius ist erst Jahre nach dem angeblichen Tod Jesus zur Welt gekommen. Die Chronik hat er erst gegen Ende des ersten Jahrhunderts geschrieben, etwa 60 Jahre nach der angeblichen "Auferstehung".
Ein "Augenzeugenbericht" ist das nun gerade nicht. Das ist so, als würde heute zum ersten Mal jemand schreiben, in Roswell sei ein UFO gelandet...
Na, dem "muss" man dann ja auch sowas von glauben...

4.) Noch spätere Chronisten oder Kirchenväter haben geschrieben, es gab Jesus, oder sie haben Andeutungen gemacht, die man so interpretieren könnte...
Tja! Leider zu spät, leider zu spät. Und oft willkürlich interpretiert auch noch.

Ich fasse es mal so zusammen: Zu genau gar nichts rund um die Jesus-Geschichte gibt es auch nur die allerkleinste außerbiblische zeitgenössische Bestätigung. Tausende und abertausende von Menschen sollen bei einer Volkszählung verschickt, von Kindesmord betroffen und bei Wundern und Finsternissen dabei gewesen sein und nicht ein einziger schreibt ein einziges Wort darüber oder erzählt jemanden darüber, der schreiben kann?!

Das könnt ihr Christen gerne glauben. Aber lasst uns andere mit der haarstreubenden Behauptung, das sei alles "bewiesen" in Ruhe.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 8, 2017 1:40 PM MEST


Die Tatsache der Auferstehung. Unterstützen die historischen Fakten die Auferstehung Jesu Christi?
Die Tatsache der Auferstehung. Unterstützen die historischen Fakten die Auferstehung Jesu Christi?

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verlogene Christen-Propaganda!, 5. Mai 2014
McDowell schreibt in der Einleitung seines Buches, dass: „… die Auferstehung Jesu Christus entweder einer der gottlosesten und bösartigsten Schwindel ist, der dem menschlichen Geist jemals zugemutet wurde, oder sie ist die großartigste Tatsache der Geschichte.“

Nun, wenn es wirklich nur diese beiden Alternativen gibt, dann ist McDowell mit seinem Buch selbst ein gottloser und bösartiger Schwindler!

Aber bereits diese Stelle des Buches zeigt, mit welchen kognitiven Einschränkungen der Autor zur Sache geht. Es kommt ihm gar nicht in den Sinn (oder er verschweigt es bösartig), es könnte nicht nur Tiefschwarz oder strahlend Weiß geben. Ein Grauton wäre es zum Beispiel, dass die Jesuslegende ein über Jahrzehnte und Jahrhunderte im besten Willen, der vermuteten „göttlichen Wahrheit“ noch besser zu dienen, in irriger Naivität aufgebauschtes Märchen ist…

Naivität bescheinigt sich der Autor ungewollt selbst, hält es aber ironischerweise für eine Unterstreichung seiner besonderen Kompetenz auf dem behandelten Gebiet: 1000 Stunden habe er dazu studiert…
Das ist ihm so wichtig, dass er es mehrfach erwähnt: 1000 Stunden Studium.

Äh…

Das mag bildungsferne Schichten, Menschen mit einer 30-Sekunden-Aufmerksamkeitsspanne und religiös Verzückte beeindrucken, ist aber lediglich die Lern- und Arbeitsleistung, die ein halbwegs engagierter Student in seinem allerersten Semester erbringt. Welchem "Sachbuch" würde man übermäßiges Vertrauen schenken, wenn der Autor es mit den Worten beginnen lassen würde: „Ich habe zwar erst ein einziges Semester des Selbststudiums hinter mir, aber ich erkläre euch jetzt mal das Wesen des meiner Meinung nach wichtigsten Ereignisses der Weltgeschichte - und zwar aus Sicht der unterschiedlichsten Fachdisziplinen.“?

Ich für meinen Teil hätte Zweifel! Und der Text des Buches zeigt, dass jeder Zweifel mehr als angebracht ist.

Ein wesentlicher Fehler McDowell’s besteht darin, dass er absolut keine Ahnung von Logik hat. Das Thema "wie treffe ich korrekte Schlussfolgerungen?" hat er in seinen 1000 Stunden Selbstversuch scheinbar sträflich vernachlässigt…

Beispielsweise hält er die Unmöglichkeit, eine bestimmte Aussage zu widerlegen, für den Beweis der Richtigkeit der Aussage.

Auf ein anderes Thema übertragen würde er so z.B. daraus, dass noch niemand widerlegt hat, dass Einhörner innen hohl sind, schließen, dass sie bewiesenermaßen und mit absoluter Sicherheit innen hohl sein müssen!
Aber das ist Quatsch. Tatsächlich kann man aus der fehlenden Widerlegung noch nicht einmal schließen, dass es Einhörner überhaupt gibt.*

Dass noch niemand bewiesen hat, dass Jesus nicht auferstanden ist, zeigt für McDowell aber hinreichend, dass die Sache so passiert ist.
Ebenfalls Quatsch: das beweist noch nicht einmal, dass es Jesus wirklich gegeben hat!

Ein weiterer Fehler McDowell‘s ist, dass er seine selbst postulierten Prinzipien der Wahrheitsfindung sofort über Bord wirft, sobald es seiner missionarischen Sache dient.

Beispiel: Das Argument des Schweigens. Auf der einen Seite beharrt McDowell mehrfach darauf, dass die Christus-Sache ja wohl wahr sein müsse, sonst würden die zeitgenössischen jüdischen Aufzeichnungen vehement protestieren (oder überhaupt Notiz von dem Unfug nehmen). Auf der anderen Seite, wenn fehlende externe Quellen gegen die Bibelbehauptungen verwendet werden könnten, wird von ihm schlicht postuliert, Argumente ex silentio seien gefährlich, weil stets mehrere Interpretationen des Schweigens möglich seien.
Aber eben nicht, wenn es darum geht, die „Wahrheit“ der Bibel zu verteidigen.

Des weiteren postuliert McDowell, Zeugen zweiter Hand, Berichte vom Hörensagen, seien immer mit Vorsicht zu genießen und eigentlich wertlos. Und sofort danach verwechselt McDowell die in der Bibel (in einem Paulusbrief) nach Jahrzehnten aufgestellte Behauptung (!), es gäbe 500 Augenzeugen des Geschehens, mit dem Beweis (!), dass es die Zeugen tatsächlich gegeben hat und geht sogar so weit, das sei ja genau so viel wert, als habe man alle 500 Zeugen vor Gericht befragt. Das ergäbe zusammen mindesten 50 Stunden Zeugenaussagen zugunsten der Auferstehungslegende. Und das sei doch wohl ein sehr starker „juristischer Beweis“…

Was für ein Quatsch! Wenn ein Nichtaugenzeuge behauptet, 500 Menschen hätten gesehen, wie irgendetwas ganz seltsames passiert ist, das vor Gericht geprüft werden muss, wird man nach diesen Augenzeugen suchen. Man wird sie oder zumindest einen Teil von Ihnen wirklich befragen wollen. Und erst dann, wenn man wirkliche Zeugenaussagen hat, die hinreichend genau die Sache bestätigen, dann kann man von einem juristischen Beweis sprechen. Die reine Behauptung, es gäbe Augenzeugen, beweist gar nichts! Noch nicht einmal, dass es Augenzeugen gab - schließlich kann ein Nichtaugenzeuge auch keine Augenzeugen gesehen haben. Er weiß daher auch das allenfalls vom Hörensagen.

Apropos juristischer Beweis. Mit der Nummer kommt McDowell auch mehrfach, zum Beispiel, wenn es darum geht, die Echtheit von Dokumenten zu beurteilen. Im juristischen Sinne sei ein Dokument wie die Evangelien ja als echt zu beurteilen, wenn…

Wie bitte? Ein juristisches Argument? Um welchen Rechtsstreit geht es denn? „Jesusmärchen“ gegen „menschliche Vernunft“?

Und davon abgesehen: wer bestreitet eigentlich, dass die Evangelien echte alte Dokumente sind, dass es sich wirklich (weitgehend) um die Aufzeichnungen der sog. "Urchristen" handelt? Hier geht es nicht um die Frage echt oder nicht echt, sondern um die Frage wahr oder nicht wahr. Auch eine echte alte Lügengeschichte ist eine Lügengeschichte! Darum beweist die Echtheit der Manuskripte rein gar nichts, und seien es noch so viele (etwa 25.000 Abschriften gäbe es). Nur, weil ein Märchen beliebt ist und wer weiß wie oft abgeschrieben wird, wird daraus doch keine Wahrheit!

Um den Wahrheitsgehalt eines historischen Berichtes zu beurteilen, müssten doch wohl eher die Historiker zu Wort kommen. Und auch an dieser Stelle versagt McDowell deutlich.
Zum einen kommt er nur mit sehr wenigen historischen Aussagen und die sind zudem von einer nahezu grenzenlosen Einfältigkeit getragen – oder setzen die Einfalt des Lesers voraus.

Beispielsweise stellt McDowell den Evangelienschreiber Lukas als angeblich herausragenden Historiker da, weil es einige unbedeutende Nebendetails – die NICHTS mit Jesus zu tun haben – seiner Geschichte gäbe, die durch Historiker bestätigt wurden. Und wenn jemand an irgendeiner Stelle mal die Wahrheit gesagt hat, dann sei es doch wohl folgerichtig anzunehmen, er tue das immer. Die „Logik“ dahinter: „wer NICHT immer lügt, sagt immer die Wahrheit, basta!“. Dass eine Teilfälschung geschickter ist als eine von vorne bis hinten in allen Teilen unwahre Erfindung, kann ein Geschichtsfälscher ja auch keinesfalls einkalkulieren...
Aber mit Logik hat es McDowell ja auch nicht so.

Na gut. Wie viele Hinweise außerhalb der Bibel gibt es, dass an der gesamten Jesusgeschichte irgendetwas dran ist. Also an der Volkszählung mit eingeschlossener Völkerwanderung, an tausendfachem Kindermord, an stundenlangen Finsternissen, Erdbeben und Gräberöffnungen beim Tod Jesu und dem ganzen Kram?

Exakt so viele: nicht ein einziger!
Gar nichts!

Der älteste außerbiblische Hinweis auf den Jesuskult ist eine Stelle in einer vom römisch-jüdischen Historiker Flavius Josephus im Jahre 93 (mithin etwa 60 Jahre nach den angeblichen Ereignissen, was McDowell aber verschweigt) verfassten Chronik. Die kurze Textstelle von wenigen Zeilen Länge ist als „Testimonium Flavianum“ bekannt. Und wenn sogar ein „feindlicher“ Historiker die Christusschaft und Auferstehung anerkennt, dann könne laut McDowell die Sache ja unmöglich unwahr sein. Einen noch stärkeren „Beweis“ könne man sich ja kaum vorstellen!

Das ist allein aufgrund des zeitlichen Abstandes ein Fehlschluss. Blöd außerdem, dass die Stelle der Chronik an den entscheidenden Punkten (oder sogar vollständig, da sind sich die Historiker noch nicht einig) eine Fälschung von christlichen Kopisten der Chronik ist und erst gegen Ende des zweiten Jahrhunderts in die christenfreundliche Form gebracht wurde. Wirklich schade, wenn Lügen auffliegen.

Welche „Beweise“ hat McDowell sonst noch zu bieten?
Die Bibel, die Bibel und nochmals die Bibel! Er glaubt den Berichten in der Bibel wortwörtlich und schließt daraus, dass alle Berichte in der Bibel wortwörtlich stimmen müssen. Verschiedene Aussagen der Bibel zählt er schlicht als „Tatsachen“ auf. Und keine Theorie um Jesus dürfe diese „Tatsachen“ ignorieren.

Also ist alles, was in sich halbwegs schlüssig ist, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit!?
Dann muss (!) es ja wohl erst recht Hänsel und Gretel gegeben haben. Das Märchen ist frei von inneren Widersprüchen!

Ach ja, der Zeitraum, der zwischen der angeblichen Auferstehung und der ersten schriftlichen Fixierung der „Evangelien“ vergangen sei, würde ja gar nicht ausreichen, um einen Fälschung zu ermöglichen…

Erneut: was für ein Blödsinn! Fälschen kann man von Anfang an, das geht innerhalb von Minuten – man muss es nur wollen. Und die zwischen der angeblichen Auferstehung und dem ersten schriftlichen Bericht verstrichenen mehreren Jahrzehnte sollten nun wirklich Zeit genug dafür sein.

Man könnte noch ein paar Seiten lang über dieses wirklich durch und durch dumme (und/oder bösartige) Buch herziehen. Kaum eine Seite trieft nicht geradezu vor dummen Geschwafel und logischen Fehlern. Mir reicht es aber jetzt.

Wenn ich das Buch mit einer Schulnote benoten müsste, wäre mein Urteil: ungenügend (sechs).
Den einen Amazonstern vergebe ich nur, weil weniger leider nicht geht…

P.S.: *Dank an Mr. Richard Dawkins für das schöne Beispiel mit den hohlen Einhörnern...
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 17, 2014 10:30 AM MEST


Die Tatsache der Auferstehung
Die Tatsache der Auferstehung
von Josh McDowell
  Taschenbuch

3 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verlogene Christen-Propaganda!, 5. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Tatsache der Auferstehung (Taschenbuch)
McDowell schreibt in der Einleitung seines Buches, dass: „… die Auferstehung Jesu Christus entweder einer der gottlosesten und bösartigsten Schwindel ist, der dem menschlichen Geist jemals zugemutet wurde, oder sie ist die großartigste Tatsache der Geschichte.“

Nun, wenn es wirklich nur diese beiden Alternativen gibt, dann ist McDowell mit seinem Buch selbst ein gottloser und bösartiger Schwindler!

Aber bereits diese Stelle des Buches zeigt, mit welchen kognitiven Einschränkungen der Autor zur Sache geht. Es kommt ihm gar nicht in den Sinn (oder er verschweigt es bösartig), es könnte nicht nur Tiefschwarz oder strahlend Weiß geben. Ein Grauton wäre es zum Beispiel, dass die Jesuslegende ein über Jahrzehnte und Jahrhunderte im besten Willen, der vermuteten „göttlichen Wahrheit“ noch besser zu dienen, in irriger Naivität aufgebauschtes Märchen ist…

Naivität bescheinigt sich der Autor ungewollt selbst, hält es aber ironischerweise für eine Unterstreichung seiner besonderen Kompetenz auf dem behandelten Gebiet: 1000 Stunden habe er dazu studiert…
Das ist ihm so wichtig, dass er es mehrfach erwähnt: 1000 Stunden Studium.

Äh…

Das mag bildungsferne Schichten, Menschen mit einer 30-Sekunden-Aufmerksamkeitsspanne und religiös Verzückte beeindrucken, ist aber lediglich die Lern- und Arbeitsleistung, die ein halbwegs engagierter Student in seinem allerersten Semester erbringt. Welchem "Sachbuch" würde man übermäßiges Vertrauen schenken, wenn der Autor es mit den Worten beginnen lassen würde: „Ich habe zwar erst ein einziges Semester des Selbststudiums hinter mir, aber ich erkläre euch jetzt mal das Wesen des meiner Meinung nach wichtigsten Ereignisses der Weltgeschichte - und zwar aus Sicht der unterschiedlichsten Fachdisziplinen.“?

Ich für meinen Teil hätte Zweifel! Und der Text des Buches zeigt, dass jeder Zweifel mehr als angebracht ist.

Ein wesentlicher Fehler McDowell’s besteht darin, dass er absolut keine Ahnung von Logik hat. Das Thema "wie treffe ich korrekte Schlussfolgerungen?" hat er in seinen 1000 Stunden Selbstversuch scheinbar sträflich vernachlässigt…

Beispielsweise hält er die Unmöglichkeit, eine bestimmte Aussage zu widerlegen, für den Beweis der Richtigkeit der Aussage.

Auf ein anderes Thema übertragen würde er so z.B. daraus, dass noch niemand widerlegt hat, dass Einhörner innen hohl sind, schließen, dass sie bewiesenermaßen und mit absoluter Sicherheit innen hohl sein müssen!
Aber das ist Quatsch. Tatsächlich kann man aus der fehlenden Widerlegung noch nicht einmal schließen, dass es Einhörner überhaupt gibt.*

Dass noch niemand bewiesen hat, dass Jesus nicht auferstanden ist, zeigt für McDowell aber hinreichend, dass die Sache so passiert ist.
Ebenfalls Quatsch: das beweist noch nicht einmal, dass es Jesus wirklich gegeben hat!

Ein weiterer Fehler McDowell‘s ist, dass er seine selbst postulierten Prinzipien der Wahrheitsfindung sofort über Bord wirft, sobald es seiner missionarischen Sache dient.

Beispiel: Das Argument des Schweigens. Auf der einen Seite beharrt McDowell mehrfach darauf, dass die Christus-Sache ja wohl wahr sein müsse, sonst würden die zeitgenössischen jüdischen Aufzeichnungen vehement protestieren (oder überhaupt Notiz von dem Unfug nehmen). Auf der anderen Seite, wenn fehlende externe Quellen gegen die Bibelbehauptungen verwendet werden könnten, wird von ihm schlicht postuliert, Argumente ex silentio seien gefährlich, weil stets mehrere Interpretationen des Schweigens möglich seien.
Aber eben nicht, wenn es darum geht, die „Wahrheit“ der Bibel zu verteidigen.

Des weiteren postuliert McDowell, Zeugen zweiter Hand, Berichte vom Hörensagen, seien immer mit Vorsicht zu genießen und eigentlich wertlos. Und sofort danach verwechselt McDowell die in der Bibel (in einem Paulusbrief) nach Jahrzehnten aufgestellte Behauptung (!), es gäbe 500 Augenzeugen des Geschehens, mit dem Beweis (!), dass es die Zeugen tatsächlich gegeben hat und geht sogar so weit, das sei ja genau so viel wert, als habe man alle 500 Zeugen vor Gericht befragt. Das ergäbe zusammen mindesten 50 Stunden Zeugenaussagen zugunsten der Auferstehungslegende. Und das sei doch wohl ein sehr starker „juristischer Beweis“…

Was für ein Quatsch! Wenn ein Nichtaugenzeuge behauptet, 500 Menschen hätten gesehen, wie irgendetwas ganz seltsames passiert ist, das vor Gericht geprüft werden muss, wird man nach diesen Augenzeugen suchen. Man wird sie oder zumindest einen Teil von Ihnen wirklich befragen wollen. Und erst dann, wenn man wirkliche Zeugenaussagen hat, die hinreichend genau die Sache bestätigen, dann kann man von einem juristischen Beweis sprechen. Die reine Behauptung, es gäbe Augenzeugen, beweist gar nichts! Noch nicht einmal, dass es Augenzeugen gab - schließlich kann ein Nichtaugenzeuge auch keine Augenzeugen gesehen haben. Er weiß daher auch das allenfalls vom Hörensagen.

Apropos juristischer Beweis. Mit der Nummer kommt McDowell auch mehrfach, zum Beispiel, wenn es darum geht, die Echtheit von Dokumenten zu beurteilen. Im juristischen Sinne sei ein Dokument wie die Evangelien ja als echt zu beurteilen, wenn…

Wie bitte? Ein juristisches Argument? Um welchen Rechtsstreit geht es denn? „Jesusmärchen“ gegen „menschliche Vernunft“?

Und davon abgesehen: wer bestreitet eigentlich, dass die Evangelien echte alte Dokumente sind, dass es sich wirklich (weitgehend) um die Aufzeichnungen der sog. "Urchristen" handelt? Hier geht es nicht um die Frage echt oder nicht echt, sondern um die Frage wahr oder nicht wahr. Auch eine echte alte Lügengeschichte ist eine Lügengeschichte! Darum beweist die Echtheit der Manuskripte rein gar nichts, und seien es noch so viele (etwa 25.000 Abschriften gäbe es). Nur, weil ein Märchen beliebt ist und wer weiß wie oft abgeschrieben wird, wird daraus doch keine Wahrheit!

Um den Wahrheitsgehalt eines historischen Berichtes zu beurteilen, müssten doch wohl eher die Historiker zu Wort kommen. Und auch an dieser Stelle versagt McDowell deutlich.
Zum einen kommt er nur mit sehr wenigen historischen Aussagen und die sind zudem von einer nahezu grenzenlosen Einfältigkeit getragen – oder setzen die Einfalt des Lesers voraus.

Beispielsweise stellt McDowell den Evangelienschreiber Lukas als angeblich herausragenden Historiker da, weil es einige unbedeutende Nebendetails – die NICHTS mit Jesus zu tun haben – seiner Geschichte gäbe, die durch Historiker bestätigt wurden. Und wenn jemand an irgendeiner Stelle mal die Wahrheit gesagt hat, dann sei es doch wohl folgerichtig anzunehmen, er tue das immer. Die „Logik“ dahinter: „wer NICHT immer lügt, sagt immer die Wahrheit, basta!“. Dass eine Teilfälschung geschickter ist als eine von vorne bis hinten in allen Teilen unwahre Erfindung, kann ein Geschichtsfälscher ja auch keinesfalls einkalkulieren...
Aber mit Logik hat es McDowell ja auch nicht so.

Na gut. Wie viele Hinweise außerhalb der Bibel gibt es, dass an der gesamten Jesusgeschichte irgendetwas dran ist. Also an der Volkszählung mit eingeschlossener Völkerwanderung, an tausendfachem Kindermord, an stundenlangen Finsternissen, Erdbeben und Gräberöffnungen beim Tod Jesu und dem ganzen Kram?

Exakt so viele: nicht ein einziger!
Gar nichts!

Der älteste außerbiblische Hinweis auf den Jesuskult ist eine Stelle in einer vom römisch-jüdischen Historiker Flavius Josephus im Jahre 93 (mithin etwa 60 Jahre nach den angeblichen Ereignissen, was McDowell aber verschweigt) verfassten Chronik. Die kurze Textstelle von wenigen Zeilen Länge ist als „Testimonium Flavianum“ bekannt. Und wenn sogar ein „feindlicher“ Historiker die Christusschaft und Auferstehung anerkennt, dann könne laut McDowell die Sache ja unmöglich unwahr sein. Einen noch stärkeren „Beweis“ könne man sich ja kaum vorstellen!

Das ist allein aufgrund des zeitlichen Abstandes ein Fehlschluss. Blöd außerdem, dass die Stelle der Chronik an den entscheidenden Punkten (oder sogar vollständig, da sind sich die Historiker noch nicht einig) eine Fälschung von christlichen Kopisten der Chronik ist und erst gegen Ende des zweiten Jahrhunderts in die christenfreundliche Form gebracht wurde. Wirklich schade, wenn Lügen auffliegen.

Welche „Beweise“ hat McDowell sonst noch zu bieten?
Die Bibel, die Bibel und nochmals die Bibel! Er glaubt den Berichten in der Bibel wortwörtlich und schließt daraus, dass alle Berichte in der Bibel wortwörtlich stimmen müssen. Verschiedene Aussagen der Bibel zählt er schlicht als „Tatsachen“ auf. Und keine Theorie um Jesus dürfe diese „Tatsachen“ ignorieren.

Also ist alles, was in sich halbwegs schlüssig ist, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit!?
Dann muss (!) es ja wohl erst recht Hänsel und Gretel gegeben haben. Das Märchen ist frei von inneren Widersprüchen!

Ach ja, der Zeitraum, der zwischen der angeblichen Auferstehung und der ersten schriftlichen Fixierung der „Evangelien“ vergangen sei, würde ja gar nicht ausreichen, um einen Fälschung zu ermöglichen…

Erneut: was für ein Blödsinn! Fälschen kann man von Anfang an, das geht innerhalb von Minuten – man muss es nur wollen. Und die zwischen der angeblichen Auferstehung und dem ersten schriftlichen Bericht verstrichenen mehreren Jahrzehnte sollten nun wirklich Zeit genug dafür sein.

Man könnte noch ein paar Seiten lang über dieses wirklich durch und durch dumme (und/oder bösartige) Buch herziehen. Kaum eine Seite trieft nicht geradezu vor dummen Geschwafel und logischen Fehlern. Mir reicht es aber jetzt.

Wenn ich das Buch mit einer Schulnote benoten müsste, wäre mein Urteil: ungenügend (sechs).
Den einen Amazonstern vergebe ich nur, weil weniger leider nicht geht…

P.S.: *Dank an Mr. Richard Dawkins für das schöne Beispiel mit den hohlen Einhörnern...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 1, 2017 1:37 PM CET


Wenn Gott wirklich wäre
Wenn Gott wirklich wäre
von Bühne
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ... hätte diese Buch einen Sinn..., 29. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Wenn Gott wirklich wäre (Taschenbuch)
Der Buchtitel rührt von einer Antwort her, die mal jemand in einem Interview auf die Frage nach dem denkbar größten Unglück in seinem Leben gegeben haben soll: "Wenn es Gott gäbe."

Das ist eine Spielart der so genannten Pascalschen Wette: Besser, man verbringt sein Leben unter der dem Dach der christlichen Propaganda aber in der Hoffnung auf ewige Erlösung, als dass man unvoreingenommen in die Welt hinausschaut aber die ewige Bestrafung in der Hölle riskiert.
Pascals Argumentation dabei: da sowohl die in Aussicht gestellte Belohnung bei Gewinn, als auch die in Aussicht gestellte Strafe bei Verlust unendlich groß sind (eben ewig), rechtfertigt selbst die allerkleinste Wahrscheinlichkeit, dass an der Sache etwas dran sein könnte, den vollen Wetteinsatz: nämlich sein Leben christlich auszurichten.
Der Mathematiker Blaise Pascal ging daraufhin ins Kloster und ward nicht mehr gesehen...
(Leider hat er es versäumt, gleichzeitig Hindu, Buddhist, Moslem, Zeuge Jehovas und was sonst noch alles zu werden, so dass sich die Wahrscheinlichkeit auf seinen Wettgewinn doch nochmals erheblich reduziert hat...)

Wie dem auch sei: in diese Kerbe der "frohen Botschaft" schlägt das Buch von Wolfgang Bühne immer und immer wieder hinein:
Wenn Gott wirklich wäre... würdest Du Dir am Ende Deines Lebens aber sowas von wünschen, bei uns Christen mitgemacht zu haben! Hölle, Hölle, Hölle!

Stilistisch setzt das Buch weitgehend auf alberne Allegorien: "So wie Du bei einer Wattwanderung am besten dem Wanderführer folgst, solltest Du auf Deinem Lebensweg besser Jesus Christus folgen!"
Amen!
Aber warum der ganze Humbug eigentlich wahr sein sollte, wird in dem Buch nicht im Ansatz beleuchtet.

Der Buchtitel "Wenn Gott wirklich wäre..." ist in der grammatischen Form Kunjunktiv II aber verblüffend ehrlich gewählt:

Wenn es morgen Brei regenen würde, würdet ihr euch wünschen, heute Löffel gekauft zu haben.
Wenn die Matrix Wirklichkeit wäre, wärst Du ein Gefangener der Maschinen.
Wenn uns Außerirdische beobachten würden, solltest Du besser nicht nackt in der Wohnung herumlaufen.

Wenn Gott wirklich wäre, dann hätte dieses Buch einen Sinn.


Wenn Gott wirklich wäre...
Wenn Gott wirklich wäre...
von Wolfgang Bühne
  Taschenbuch

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ... dann hätte dieses Buch einen Sinn..., 29. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Wenn Gott wirklich wäre... (Taschenbuch)
Der Buchtitel rührt von einer Antwort her, die mal jemand in einem Interview auf die Frage nach dem denkbar größten Unglück in seinem Leben gegeben haben soll: "Wenn es Gott gäbe."

Das ist eine Spielart der so genannten Pascalschen Wette: Besser, man verbringt sein Leben unter der dem Dach der christlichen Propaganda aber in der Hoffnung auf ewige Erlösung, als dass man unvoreingenommen in die Welt hinausschaut aber die ewige Bestrafung in der Hölle riskiert.
Pascals Argumentation dabei: da sowohl die in Aussicht gestellte Belohnung bei Gewinn, als auch die in Aussicht gestellte Strafe bei Verlust unendlich groß sind (eben ewig), rechtfertigt selbst die allerkleinste Wahrscheinlichkeit, dass an der Sache etwas dran sein könnte, den vollen Wetteinsatz: nämlich sein Leben christlich auszurichten.
Der Mathematiker Blaise Pascal ging daraufhin ins Kloster und ward nicht mehr gesehen...
(Leider hat er es versäumt, gleichzeitig Hindu, Buddhist, Moslem, Zeuge Jehovas und was sonst noch alles zu werden, so dass sich die Wahrscheinlichkeit auf seinen Wettgewinn doch nochmals erheblich reduziert hat...)

Wie dem auch sei: in diese Kerbe der "frohen Botschaft" schlägt das Buch von Wolfgang Bühne immer und immer wieder hinein:
Wenn Gott wirklich wäre... würdest Du Dir am Ende Deines Lebens aber sowas von wünschen, bei uns Christen mitgemacht zu haben! Hölle, Hölle, Hölle!

Stilistisch setzt das Buch weitgehend auf alberne Allegorien: "So wie Du bei einer Wattwanderung am besten dem Wanderführer folgst, solltest Du auf Deinem Lebensweg besser Jesus Christus folgen!"
Amen!
Aber warum der ganze Humbug eigentlich wahr sein sollte, wird in dem Buch nicht im Ansatz beleuchtet.

Der Buchtitel "Wenn Gott wirklich wäre..." ist in der grammatischen Form Kunjunktiv II aber verblüffend ehrlich gewählt:

Wenn es morgen Brei regenen würde, würdet ihr euch wünschen, heute Löffel gekauft zu haben.
Wenn die Matrix Wirklichkeit wäre, wärst Du ein Gefangener der Maschinen.
Wenn uns Außerirdische beobachten würden, solltest Du besser nicht nackt in der Wohnung herumlaufen.

Wenn Gott wirklich wäre, dann hätte dieses Buch einen Sinn.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 4, 2016 3:39 PM MEST


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