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Rezensionen verfasst von
"klangschau-com"

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Seite: 1
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Capture/Release
Capture/Release
Preis: EUR 10,29

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen angenehm fürs nebenher, auf die Dauer etwas fad, 21. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Capture/Release (Audio CD)
Dieses Debutalbum Captured/Released ist ähnlich gut gelungen, wie die Musik der übrigen „the"-Bands, die gerade so herein dudelt. Aber etwas schwer zu unterscheiden sind the Rakes vom übrigen Brit-Tross dann doch.
The Rakes bestehen aus Schlagzeug, Gitarre, Bass und ein klein wenig Keyboard. Bei den meisten Songs sind alle Instrumente schon nach wenigen Sekunden im Einsatz und bleiben bis zum Schluss dabei, auch Tempowechsel sind selten. Dies lässt den Liedern nur wenig Raum für überraschende Entwicklungen, es bleibt oft beim selben musikalischen Thema.
Alan Donohoe ist der Ich-Erzähler der Gruppe. Er berichtet uns von Schuldgefühlen oder auch davon, wie er in stinkigen Klamotten zur Arbeit erscheint, weil ihm gerade alles auf den Geist geht. In seinen Texten verunglückt ihm manchmal ein Reim oder es gehen ihm ganz einfach die Wörter aus. Dann hört man Sätze wie „we are learning machines wearing various jeans" [we are all animals] oder die häufige Wiederholung von „go on, leave my circulation" [the guilt].
Dass the Rakes solche Schwierigkeiten viel intelligenter lösen können, beweisen sie aber noch auf der selben Platte. Im Song open book wird am Ende des unglücklichen Reims „I didn't see the warning signs, I was falling through the cracks" einfach ein paar Takte rhythmisch weiter geklatscht. Das „cracks" verwandelt sich dadurch nachträglich in eine Art Auftakt.


Set Yourself on Fire (Digi)
Set Yourself on Fire (Digi)
Preis: EUR 17,55

7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abwechlunsgreicher Synthie-Pop mit Morcheeba-Gesang, 18. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Set Yourself on Fire (Digi) (Audio CD)
"When there is nothing left to burn, you have to set yourself on fire." Mit diesem Satz beginnnt der Song "your ex-lover is dead", das erste Stück der Platte. The Stars haben diesen Scherz zum Plattentitel gekürt: Set yourself on fire betitelten ihren dritten Streich.
Set yourself on fire dürfte hierzulande höhere Wellen schlagen, als seine beiden Vorgänger. Selten hört man Lieder die in sich so abwechslungsreich und überraschend sind. Drei der vier Bandmitglieder sind Multiinstrumentalisten. Und auch im Gesang haben the Stars mit Amy Milan eine zweite Stimme, die man vielen Bands als Lead-Gesang wünschen würde.
Viele Schrauben zum drehen also und in den meisten Songs wird verändert was das Zeug hält. The Stars zeigen sich respektlos gegenüber Rhythmus und Tempo und auch die Instrumente werden die ganze Platte hindurch sehr häufig getauscht. Melodiewechsel mitten im Lied kommen nicht nur einmal vor. Diese Flexibilität macht einen Grossteil der Songs untanzbar, aber schließlich kann man die schönsten Pflanzen auch nicht essen. Hörenswert sind sie die Stücke allemal, wenn auch manchmal etwas anstrengend.
Im mittleren Drittel von set yourself on fire verliert sich die Band vorübergehend in ihrem eigenen Klang und der angenehmen Stimme Amy Milans. Auf Dauer ist die generell hohe Tonlage der Lieder vielleicht zu viel des guten. Es lohnt sich aber dennoch weiter zu hören, mit "he lied about death"
beendet einer der vielseitigsten Songs des Albums die Eintönigkeit.
Die Lieder der Stars sind wie Weihnachtsgebäck im Laufe der Feiertage. Man freut sich das ganze Jahr darauf und fast jedes Stück ist wirklich lecker. Nur wird's einem nach einer Weile ein bisschen viel und man sollte schleunigst eine saure Gurke dazwischen schieben, bevor man wieder weiter nascht.


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