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Rezensionen verfasst von
Amazon Kunde (Winterthur)

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Wechselwirkung: Wie Prinzipien der Software die Philosophie verändern
Wechselwirkung: Wie Prinzipien der Software die Philosophie verändern
von Walter Hehl
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 34,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Ganze ist nicht mehr als die Summe seiner Teile, 2. Juni 2016
Der Untertitel tönt vielversprechend und das Inhaltsverzeichnis macht Lust auf die Lektüre. Besonders als Ingenieur, der Softwaresysteme entwirft und baut, ist man sehr gespannt auf die philosophische Dimension dieses Tuns. Allerdings wird man schnell enttäuscht. Das Buch ist eine Kompilation von Fragmenten, die in Summe nicht wirklich erhellend ist. Sicherlich sind alle Konzept- und Fakten-Schnipsel planvoll ausgewählt und korrekt zitiert, aber die eigenständigen Kernaussagen des Autors sind schwer nachvollziehbar oder gar nicht auffindbar. Je mehr versucht wird, eine stringente Verbindung von Softwaretechnik zur Philosophie und zum menschlichen Geist herzustellen, um so weiter rücken technische und philosophische Welt auseinander. Als Ingenieur legt man das Buch bald wieder zur Seite und zieht das Fazit: Softwaresysteme können wohl beliebig komplex sein und auch nichtdeterministisches Verhalten zeigen, aber letztlich sind es nur Maschinen, die mit Ingenieursmethoden (um-)gebaut werden. Das eigentlich philosophisch Interessante ist, wozu die Menschen diese Maschinen bauen und wie sie dadurch die Welt verändern, falls überhaupt. Selbstlenkende Autos verändern die Philosophie jedenfalls so wenig wie Dampflokomotiven.


This Is Service Design Thinking: Paperback edition
This Is Service Design Thinking: Paperback edition
von Marc Stickdorn
  Taschenbuch
Preis: EUR 22,95

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu viele Köche, 19. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist sehr ansprechend gestaltet, frisch und locker. Man bekommt richtig Lust einzutauchen und sich quer durchzulesen.

Schnell zeigt sich aber: Wenn man sich schon mal mit Design-Thinking (ohne vorangestellten "Service") beschäftigt hat, dann bietet das Buch wenig Neues, und wenn man sich beruflich mit Service-Design beschäftigt, dann erhält man wenig konkrete Hilfestellung. So gibt es zwar ein durchaus lobenswertes Toolbox-Kapitel, in dem wichtige Gestaltungsinstrumente versammelt sind, jedoch ist z.B. das sehr praxisrelevante Instrument der Customer Journey Maps nur rudimentär beschrieben, so dass sich ein Neuling trotzdem nach weiterer Literatur umsehen muss.

Der eigentlichen Design-Methodik sind magere 20 der insgesamt 370 Seiten gewidmet. Die Methodik ist eine Variation von üblichen Design-Thinking-Ansätzen, durchaus OK und interessant, aber als Kaufgrund für das Buch nicht ausreichend. Ein brauchbare Definition des Design-Gegenstandes, nämlich der Services, fehlt überraschenderweise. Wenn man sich in das Buch hineinzulesen versucht, merkt man bald, dass das Buch trotz der einheitlichen visuellen Sprache keinen inneren Zusammenhalt hat und in isolierte Beiträge zerfällt - was die logische Folge ist, wenn 23 Autoren (!) am gleichen Buch mitschreiben. Eine Anthologie kann nun mal kein stringentes, kompaktes Werk sein.

Fazit: Ein schönes und sorgfältig ediertes Buch, das aber so wenig konkreten Anwendungsnutzen bringt, dass es leider nur 2 Sterne gibt. Das ultimative Referenzwerk zum Service-Design muss also noch geschrieben werden. Wer bis dahin etwas Handfestes sucht, dem sei (das ebenfalls sehr schön gestaltete) Buch "Durch die Decke denken" von Erbeldinger/Ramge empfohlen, und er könnte dazu noch kostenlos die erprobte "Bootleg"-Toolbox von dschool.stanford.edu herunterladen.


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