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Rezensionen verfasst von
AVP Chefe (Audio-Vision-Partner) "Audio-Vision-Partner" (Neukirchen-Vluyn)

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Logan - The Wolverine [Blu-ray]
Logan - The Wolverine [Blu-ray]
DVD ~ Hugh Jackman
Preis: EUR 15,25

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wer geht gerne auf eine Beerdigung ?, 15. September 2017
Rezension bezieht sich auf: Logan - The Wolverine [Blu-ray] (Blu-ray)
Das sind wahrscheinlich die wenigsten. Vor allem wenn es sich um einen guten Freund oder nahen Verwandten handelt. Aber genau das bekommt man hier in 137 langen Minuten zu sehen, - den Abschied von zwei der beliebtesten Figuren des X-Men Universums.
Doch fangen wir mal vorne an...

Ich dachte, ich wüsste worauf ich mich einlasse. Ich wusste der Film wird düster, - ich wusste das es mit Wolverine kein gutes Ende nimmt und ich wusste auch das Professor X von Alzheimer gezeichnet ist und das der Film in einer „Mad Max“ mäßigen Endzeit Atmosphäre spielt.
All dies erwartete ich und die erste Stunde fand ich auch gar nicht so schlecht.
Manchmal ist es auch schön wenn eine Filmreihe mal „Back tot he Basics“ geht und eine minimalistische persönliche Geschichte erzählt wird.
Trotzdem geht hier aber die Rechnung nicht auf.
Nach der ersten Stunde führt die Story zunehmend in die Langeweile und das obwohl die Schauspielerleistungen hervorragend sind. Jackman und Stewart waren niemals besser in ihren Rollen. Man spürt das sie richtig „Bock“ hatten, ihren Paraderollen mal andere Fassetten hinzu zu fügen.
Aber die kindliche Neucommerin „Dafne Keen“ ,welche man als Mini-Wolverine-Version bezeichnen könnte, stielt allen die Show. So brutal und wild wurde noch nie eine Kinderdarstellerin in einen Actionfilm eingesetzt.

Der Brutalitätslevel ist hier extrem hoch, so dass dies wirklich ein Film für ein erwachsenes Publikum ist. Hier sieht man zu welchen Verletzungen Wolverines Klauen wirklich im Stande sind.

Es gibt also viel Gutes über den neuen Film zu berichten, nur geht für mich die Rechnung am Ende dennoch nicht auf.
Der Film versprüht eine Trostlosigkeit wie man es beim dritten Alien-Film empfunden hat.
Als echter Fan fühlt man sich am Ende wie vor den Kopf gestoßen.
So möchte man aus dem X-Univerum nicht heraus gehen.

Hinzu kommen noch zwei grobe Schnitzer die abgesehen vom komplett anderen Stil mit Bryan Singers Vorgänger-Trilogie nicht konform gehen:
Zum einen haben wir es hier wieder mit einer für Mutanten düsteren Zukunft zu tun, in der Mutanten wieder von den „normalen“ Menschen gejagt werden.
Dies kann ja eigentlich nicht sein da ja gerade mit Wolverine's Hilfe in „Zukunft ist Vergangenheit“ eine neue alternative Zeitlinie geschaffen hat, in dem er in die 70er Jahre zurück geschickt wurde.
Somit kann es sich hier nur um die düstere alte Zeitlinie handeln, aber da der Film im Jahre 2024 spielt, passt dies auch nicht so recht.
Und dann ist mir zweitens aufgefallen... ...warum hat Dafne Keen als „X23“ auch Krallen mit Adamantium Überzug ? Hätte man sie dann nicht dieser teufelischen Prozedur unterziehen müssen, welche Wolverine in seinen ersten Solofilm „X-Origin:Wolverine“ über sich hat ergehen lassen müssen.
Natürlich kann man sich ausmalen das man dies einem Kind kaum antun konnte. Aber dann hätte man konsequenter Weise Dafnes X23 Krallen ohne Adamantium-Veredelung im originalen knochigen Look zeigen müssen.

Diese beiden groben Schnitzer sorgen dafür dass ich „Logan – the Wolverine“ einen weiteren Stern aberkennen muss.
Ansonsten wäre er gerade so unterm Strich noch Durchschnitt. Er hat ja auch durchweg viele positive Kritiken bekommen. Doch für meinen Geschmack will er nicht so recht ins X-Universum passen.
Wenn man es deprimierend mag, - ok. Aber hier wurde deutlich zu viel des Guten in diese Richtung getan. Womit wir wieder am Anfang meiner Bewertung wären...
...wer geht gerne auf eine Beerdigung ?
Letzten Endes bin ich froh, dass ich die Blu-ray nur von einen Freund ausgeliehen bekommen und nicht gekauft habe. Somit fiel es mir leicht den Film zumindest im Geiste aus dem X-Men Universum auszuradieren, was wirklich Schade ist. Man hätte sich wirklich einen etwas hoffnungsvolleren vielleicht auch würdigeren Abgang gewünscht, so wie der Tod von Captain Kirk, in „StarTrek-Generations“ (1994), aber das ist eine andere Geschichte.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 18, 2017 12:49 PM MEST


Deepwater Horizon [Blu-ray]
Deepwater Horizon [Blu-ray]
DVD ~ Mark Wahlberg
Preis: EUR 7,97

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer Film, Hammer Sound !! Neue Atmos-Referenz !!!, 4. Mai 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deepwater Horizon [Blu-ray] (Blu-ray)
ENDLICH !! Endlich mal wieder eine Blu-ray mit nicht nur englischem, sonderen auch deutschen Dolby Atmos Surround !
Es geht doch. Wo ist das Problem bei den großen Studios.

Zugeben, - ich habe mir diese Blu-ray erst mal wengen dem Ton gekauft. Mein AV-Highend Verstärker hatte Entzugserscheinungen, wurde er doch die letzten Monate nur noch maximal mit dts HD 7.1 Ton gefüttert.

Ich wurde auf den Film aufmerksam bei den Oscars 2017. Da war er für das beste Sound-Mixing nominiert.
Er gewann zwar nicht aber meine Neugierde war geweckt. Es schien ein Unterwasserthriller evtl. ein SiFi-Thriller im Stile von "Tha Abyss" zu sein was ich immer ganz spannend finde.
Als ich dann heraus fand das es sich um BP - Katastrophe im Golf von Mexico handelte war ich um so neugieriger.
Und als ich erfuhr, dass dieser Real-Deaster-Film auch noch mit deutschen Atmos-Sound ausgestattet sein würde, konnte ich es kaum erwarten.

Doch erst einmal, - bei aller Euphorie wegen des 3D-Surround Sounds...
...auch der Film selbst weiß zu überzeugen. Vor allem gefällt mir, das er sehr technisch gehalten ist (trotzdem aber verständlich) und nicht mit all zu viel Herz/Schmerz und Menschlichen Dramen verwässert wurde.
Auch wenn der Vergleich mit "The Abyss" etwas hinkt, da es sich ja um keinen SiFi-Film handelt, bekommt man trotzdem das Gefühl man sehe einen Zwitter aus Jamers Camerons unterschätzem Meisterwerk und "Backdraft" aus dem Jahre 91.
Der Vergleich passt um so mehr, da auch dort "Kurt Russel" in einer Hauptrolle zu sehen ist.
Auch die anderen Stars "Mark Walberg" und "John Malkovic" als fieser. aber nicht zu übertriebener BP-Vertreter überzeugen.

Zum Bild: Das ist kurz um Erste Sahne, auch wenn es sehr viele dunkle Szenen gibt. Aber das ist der Handlung geschuldet, welche ja zum Großteil Nachts spielt.

Das Bonusmaterial ist ebenfalls sehr ausführlich sofern es um die Dreharbeiten selber geht.
Ich hätte mir nur gerne eine ausführliche Doku zu den tatsächlichen Ereignissen gewünscht, welche sich 2010 ereignet haben.
Immerhin konnte ich mir da selbst helfen... ...habe einfach eine passende Doku be Youtube runtergeladen und auf DVD umgebrannt und fertig war meine persönliche 2-Disc Version von Deepwater Horizon.

Und nun als Letztes und Höhepunkt, komme ich zum Sahnestück dieser Blu-ray: Dem Ton.

Ich muss sagen, das ist es was ich unter einem perfekten Dolby Atmos-Mix verstehe. In ruhigen Momenten hört man ein Stecknadel fallen. Auch akustische Löcher haben ihren Reiz. Im Prinzip ein Ton der stark am Director's Cut von "das Boot" erinnert.

Der Soundmix beginnt ganz harmlos mit Augenzeugen-Interviews in Mono aus dem Center-Kanal.
Dann bricht unser Hauptdarsteller im Hubschrauber zur Bohrinsel auf und die Rotoren wandern Richtung Decken-Kanäle.
Dann folgt während des Fluges ein Effekt wo einem das Herz in die Hose rutscht ! Ich will jetzt hier aber nicht spoilern um was es sich handelt.
Auf der Bohrinsel selber wird man während des gesamten Aufenthaltes die ganze Zeit mit kleinen subiten industriellen Geräuschen von allen Seiten beschallt.
Nach etwa einer Stunde bricht dann die Hölle los. Überall Feuer,Rauch, Gas, und Explosionen vom Feinsten. Man kann auch hier die Regeln des Kriegsfilm-Genres anwenden: "Katastrophen sind die Hölle, aber der Sound ist Geil !"
Was hier aufgefahren wird ist absolute Spitzenklasse.
Es rummst und donnert das man sich unwillkürlich auf dem Sofa zusammenkauert. Ähnlich intensive Eindrücke hatte ich 1996 bei der Laserdisc von "Twister", wo man nach dem Film zur Decke sah um sich zu überzeugen ob sie noch vorhanden ist.
Bei "Deepwater Horizon" besteht diese Gefahr nicht, da man gewarnt wäre wenn plötzlich keine Soundeffekte mehr von den Deckenlautsprechern kämen und davon gibt es hier eine Menge. Manchmal hatte ich schon befürchtet das die Atmos-Effekte von oben zu dominant seien.
Musste man bei "Batman vs. Superman" oder "Suicide Squad" teils nach Effekten von der Decke suchen, wird man im letzten Drittel von "Deepwater Horizon" damit fast im Sekundentakt bombadiert.
Der gesamte Klangmix ist derart räumlich und dynamisch, das man am besten ein Haus auf dem Lande sein eigen nennen solte um diesen Film in Ruhe (?), also ohne Polizeiliche Störung zu genießen. Oder man läd die Nachbarn direckt mit ein.

Ok, das war jetzt etwas viel Schwärmerei, aber der Sound von "Deepwater Horizon" ist zur Zeit ein seltener Diamant am Atmoshimmel.
Er ist meine aktuelle Referenz und liegt gleich auf mit dem Ton von "Everest", der aber nur einen 7.1 Kern im etwas stärker komprimierten Dolby Digital Plus-Format hat. "Deepwater..." hat einen 7.1 Kern im Lossless-Format Dolby TrueHD.

Also egal man diesen Film wegen des Tons, des Bildes, oder einfach nur den Film an sich gut findet, man kann hier bedenkenlos zu greifen.


Das Boot - TV-Fassung/Ungekürzte Fassung [Blu-ray]
Das Boot - TV-Fassung/Ungekürzte Fassung [Blu-ray]
DVD ~ Jürgen Prochnow
Preis: EUR 11,91

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die TV-Version sah niemals besser aus...! Doch beim Ton die Erwartungen senken..., 4. Mai 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die TV-Version sah niemals besser aus...!
Doch beim Ton die Erwartungen senken...

Also ich habe mir diese günstige Blu-ray der TV-Version der Komplettheit halber geholt, da es hier auch einige recht gelungene Extra-Szenen gibt.
Dem ist Handlungstechnisch nichts hinzu zu fügen.
Das Boot ist und bleibt Kult, - egal in welcher Fassung !

Der Grund, warum ich diese Rezension schreibe und warum es trotzdem nur 4 statt 5 Sterne gibt ist (mal wieder) der Ton...

...der ist ein zweischneidiges Schwert.
Positiv ist, das man alles aus dem alten 2-Kanal Stereo-TV-Sound herausgeholt hat was möglich war. Der deutsche dts-HD Master Ton und 2.0 Surround klingt um Längen besser als der alte muffige Sound vom VHS-Video, der so gut wie nur von vorne tönte, während selbst die alte 150 Minuten-Kinofassung hier einen für damals perfekten Dolby Stereo-Mix bot. Bestes Demo-Material ist immer noch das Schraubengeräusch des oben kreisenden Zerstörers. (Mit den neuen Surrounddecodern „Dolby Surround“(quasi ein Pro-Logic IIz Decoder) und „dts-neural:X“ wandern diese Effekte sogar etwas zur Decke hoch und man fühlt sich noch mehr Unterwasser.

Doch nun kommt das große „Aber“...
...die Blu-ray bietet auch eine dts HD Master-Spur mit 5.1 Surround. Und da wurde ich enttäuscht.
Ich dachte nämlich dass man hier den Ton vom hervorragenden 1997er Director's Cut Remaster aufgespielt hat und die zusätzlichen TV-Szenen ebenfalls diesem Master angeglichen hat. Das wäre perfekt gewesen. Dafür hätte ich auch 10 Euro mehr gezahlt.
Doch dem ist nicht so.
Die 5.1 Tonspur basiert auch auf den TV-Stereoton.
Das ganze wäre ja noch ok wenn man hier die Möglichkeiten voll genutzt hätte, aber leider hat man den analogen Surround-Sound einfach nur auf 5.1 aufgeblasen, satt alles individuell neu abzumischen.
Das Schlimmste ist aber, das die Dialoge hier nicht mehr in der Mitte im Center-Kanal stehen, sondern in die linken und rechten Stereoboxen übersprechen was ich als extrem störend empfinde. Das geht gar nicht, besonders nicht bei so einer Kult-Miniserie, bzw. Film.

Dh. meine Empfehlung: Hören Sie den Ton in 2.0 Surround an. Das klingt allemal besser.
Zwar wandern auch hier manchmal die Dialoge nach links oder rechts, doch das ist dann so gewollt wenn sich die Darsteller links und rechts außerhalb vom Bildausschnitt befinden.

Die englischen 2.0 und 5.1 Tonspuren habe ich noch nicht ausreichend geprüft.
Selbst wenn die Qualität der Abmischung besser sein sollte, hat man hier das Problem dass der gesamte Flair der deutschen Dialekte verloren geht.
Die ganzen Sprüche der Besatzung sind im englischen nur halb so kultig wie im Original.

Also zusammenfassend kann ich sagen das diese Blu-ray Veröffentlichung der TV-Version
von „das Boot“ den geringen Preis von 9 Euro wert ist, aber eben auch nicht mehr.

Der extendet 6min. Trailer zum 1997er Director's Cut ist recht überflüssig und war schon auf der DVD Veröffentlichung enthalten. Damit hat es sich dann auch mit dem Bonus-Material.

Das Bild ist das wirkliche Plus, denn hier gibt es (fast) das originale Kinoformat im 16:9 Verhältnis (1,78:1), während das VHS-Video nur ein beschnittenes 4:3 Bild (1,33:1) bot.
Zwar fehlt jetzt oben und unten von Bild ein minimaler im Prinzip nicht wahrnehmbarer kleiner Streifen, da der Film im europäischen 35mm-Format 1,66:1, gedreht wurde, aber das wäre jetzt Jammern auf hohem Nivau.

Also Abstriche gibt es nur beim Ton (1 Stern Abzug), da hier eine Gelegenheit für ein echtes aufwändiges Remastering verpasst wurde, aber dafür geht der Preis voll in Ordnung.


Inferno [Blu-ray]
Inferno [Blu-ray]
DVD ~ Tom Hanks
Preis: EUR 11,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen **** Nichts Neues im „ Langdon“ Universum, aber gute Unterhaltung, 2. März 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inferno [Blu-ray] (Blu-ray)
Um gleich den vielen Nörglern und Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen, welche in ihren Rezensionen immer die Buchvorlage heran ziehen, - ich kenne die Bücher von Dan Brown nicht. Ich beurteile die Blu-ray als Cineast.
Ich finde sowieso dass man Filme und Bücher nicht vergleichen soll. Das passt vom Inhalt schon gar nicht. Dabei zieht der Film zu 99,9% immer den Kürzeren.

Im Falle von „Inferno“ soll es teils krasse Veränderungen gegenüber dem Buch geben.
Das mag zwar sein, ist aber in der Filmlandschaft auch nichts Neues. So ist zum Beispiel in der Filmversion von „Michael Crichtions“, „Die Wiege der Sonne“ (1993), in der der Mörder jemand ganz anderes als im Buch ist. Trotzdem funktioniert der Film.

So kann ich hier nun voller Überzeugung schreiben, dass dieser dritte Film aus dem „Dan Brown-Universum“ mir besser gefallen hat als „Illuminati“.
Er hat vor allem zu Beginn mehr Tempo. Man wird sofort mitgerissen. Man fühlt zusammen mit „Tom Hanks“, der zu Beginn unter Amnesie leidet. Man weiß es geht um eine Pandemie und man weiß genauso viel wie der Hauptdarsteller, nämlich fast nichts. Dazu flackern immer wieder diese verstörenden Horrorbilder von Robert Langdons Illusionen über den Schirm und machen die ersten 30 Minuten fast schon zu einem Mystery-Horror-Trip.
Es tauchen immer mehr Fragen als Antworten bis hin zu der Frage ob „Langdon“ etwa selbst der Überträger der tödlichen Seuche ist.
Hier wird man von Anfang an ins kalte Wasser geschmissen. Es gibt kaum Verschnaufpausen.
Das dabei hier nun mehr im Vorbeigehen Rätzel gelöst werden, hat mich jetzt nicht wirklich gestört. Dazu bleibt bei dieser zwei stündigen Hetzjagt auch kaum Zeit.
Ich liebe es wenn weder die Darsteller, noch der Zuschauer weiß was wirklich abläuft. Das sind die besten Filmabenteuer.

Um bei der Handlung zu bleiben, keine Angst ich versuche diesmal nicht zu Spoilern, - erst im letzten Drittel geht dem Film dann leider etwas die Puste aus.
Es folgen einige eher konstruiert erscheinende Twists im Plot, welche nun eher von Einfallslosigkeit zeugen und unnötige Fragen aufwerfen wie zum Beispiel: „Hätte man den Virus nicht sonst wo freisetzen können ? Warum „Robert Langdon“ überhaupt in die Handlung verstricken ? Ach ja, es geht ja um „Dantes Inferno“ und es ist eine „Robert Langdon“ Verfilmung. Also hier besser Gehirn ausschalten und den eher Standart-mäßigen Showdown in Istanbul genießen, der ein wenig an die Enden bestimmter 007-Abenteuer (Stichwort – Zeitbombe) erinnert.

Dieses letzte Handlungsdrittel ist aber wirklich der einzige Kritikpunkt den ich finden könnte.
Ansonsten passt alles. Der Film sieht toll aus, toll fotografiert, tolle Schauplätze, vor allem Florenz, und wieder geniale Musik von Hans Zimmer welche wie eine Synthese aus dem harten Stil von „Dark Knight“ und den original „Da Vinci Code“ anmutet.

Zum technischen Teil:

Das Bild ist Top. Das 35mm Format (1,85:1), passt zwar nicht ganz zu den zwei vorherigen Langdon-Filmen, welche im Cinemascope (2,40:1) daher kamen, aber das ist so gewollt. Ähnlich wie bei „Die Hard 5“ wirkt der Film so dokumentarischer.

Beim Ton kann ich auch **** Sterne geben, so luftig hat selten ein Soundmix geklungen. Vor allem die Musik spielt gut mit.
Leider muss ich wieder den fünften Stern verwehren, weil es trotz Dolby Atmos-Logo im Abspann diesen auf der Blu-ray wieder mal nicht gibt. Dabei hätte der Ton vor allem in der „Drohnen-Szene“ vom 3D-Deckensound profitiert. Aber immerhin gibt es deutschen dts 5.1 HD Ton, was ja auch nicht immer selbstverständlich ist.

Zu den Extras kann ich folgendes sagen: Sie sind ok. Aber nichts besonderes.
Lobhuddelei und Selbstbeweihräucherung gibt es glücklicherweise nicht, aber es hätte mehr sein können.
Meine brennensten Fragen wurden nicht beantwortet: Zum Beispiel warum man nicht den dritten Roman "Lost Symbol" verfilmt hat, der ja wohl Anfangs in Vorbereitung war, und den ich für den besten der Serie halte. (Habe ihn in Hörbuchform gelesen).

Alles in allem ein weiterer unterhaltender Film mit einem tollen mitreißenden Darstellern.
Der dritte Film im Robert Langdon Universum ist eine technisch schnörkellose solide Arbeit, aber das Rad wird hier nicht neu erfunden. Es ist im Grunde nur eine rasantere fesselndere Schnitzeljagt als der direkte Vorgänger „Illuminati“. Aber zwischen „Inferno“ und „Sakrileg-DaVinci Code“ liegen Welten.


Die Wahlkämpferin [Blu-ray]
Die Wahlkämpferin [Blu-ray]
DVD ~ Sandra Bullock
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Ein weiterer Sandra Bullock Meilenstein !, 3. Februar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Wahlkämpferin [Blu-ray] (Blu-ray)
Seit „Gravity“ (2013) war es etwas ruhig um unseren halbdeutschen Export aus Nürnberg geworden.
Deshalb suchte ich seit langem wieder mal nach neuen Filmen mit Sandra Bullock.
Dabei fand ich die Buddy Action Comedy „Taffe Mädels“ und diesen hier, - „Die Wahlkämpferin“.

In diesem Falle war noch nicht einmal „Sandy Bullock“ der Ausschlag gebende Grund, sondern das Thema „Präsidentenwahl in Bolivien“ an sich.
Die Geschichte soll sich ja auf wahren Ereignissen stützen, welche sich vor der Wahl
„Evo Morales“, der dort der erste Präsident mit indigenen Wurzeln ist, ereigneten.

Beim Thema Bolivien und Südamerika bin ich definitiv vorbelastet. Ich war gerade vor 2 Monaten wieder dort an rumreisen. Außerdem habe ich dort Patenkinder bei den SOS Kinderdörfern in Sucre und La Paz. Dh. merke ich recht schnell ob im Film Vorort gedreht wurde oder nicht.
Dies ist leider nicht der Fall. Man hatte wohl nur eine kleine Filmcrew für ein paar Schnappschüsse von La Paz dorthin geschickt. Der Großteil der Aufnahmen entstand wohl in Puerto Rico, wo laut Abspann gleich zwei Teams drehten.
Ok aber letzten Endes tut dies dem Film nicht wirklich schaden. Als Kenner des Landes merkt man eben nur, das die Leute im Hintergrund nicht wirklich wie Bolivianer aussehen.
Trotzdem ist das ganze besser gelungen als 2008 beim 22. Bondfilm „Ein Quantum Trost“, wo die Bolivienszenen in Panama und der Atacamawüste in Chile gedreht wurden.

Die Handlung im Film ist recht gut, und „Sandy“ gibt wieder alles. Auch wenn ich die Höhenkrankheit etwas übertrieben dargestellt finde, aber Schwamm drüber. Es macht immer Spaß Sandy stolpern und ko.... zu sehen.

Der Film an sich ist aber keine Komödie, sondern schon etwas ernsthafter. Die Inhaltsangabe schenke ich mir hier jedoch (Steht ja alles beim Movieman oben).
Sie weist aber gewisse Parallelen zu einem Film mit „Gena Davis“ und „Michael Keaton“ aus dem Jahre 1995 auf, wo die beiden konkurrierende Redenschreiber für Präsidentschaftskandidaten sind.
Jener Film hieß damals „Sprachlos“, und passt auch heute noch als Kommentar zur „Trump-Ära“, - Stichwort „Mexico-Mauer“. – in Sprachlos „Freundschaftmauer“ (!) genannt.

Wie gesagt, „Die Wahlkämpferin“ ist zwar stellenweise witzig, aber definitiv keine Komödie.
Es ist sogar gelungen sich nicht auf Kosten der Bolivianer lustig zu machen was leicht hätte passieren können.
Im Fokus steht die Wahlpropaganda zwischen den Präsidentenkandidaten.

Auch nicht unerwähnt sollte Bullocks Co-Star „Billy Bob Thornton“ bleiben, der „Sandra“ das Leben schwer macht. Gerade diese Sticheleien der beiden macht den Film sehenswert.

Zur Technik gibt es nicht viel zu sagen. Das Bild ist guter Durchschnitt. Man merkt dass hier mit richtigen Film-Material gedreht wurde. Zumindest die Absichten von La Paz zeigen Filmkorn (oder ist es Bildrauschen ?).
Der deutsche Dolby Digital 5.1 Ton ist ok und nein, - hier kritisiere ich nicht das fehlen einer Dolby Atmos Tonspur. Die würde bei einem solchen Film der überwiegend von den Dialogen getragen wird, überhaupt keinen Sinn machen. Trotzdem hätte man sich gerne etwas mehr Räumlichkeit bei den Stadtszenen gewünscht. Der englische Ton tönt in „dts-HD Master Audio“(5.1). Zu dessen Qualität kann ich im Moment noch nichts sagen. Wahrscheinlich klingt er aber eine Spur detailreicher.

Einzige wirkliche Enttäuschung sind die Extras. Hier gibt es nur eine 10-Min-Featurette über die Rolle von Sandra Bullock. Dies ist zwar recht informativ, aber letzten Endes wurde hier eine dicke Chance vertan.
Eine Doku über die tatsächlichen historischen Ereignisse über die Geschehnisse damals in Bolivien wäre mehr als nötig gewesen, da der normale Durchschnitteuropäer sonst kaum etwas über diese Lateinamerikanischen Länder erfährt.
Ich kann hier für die, welche es interessiert die „Oliver Stone“ Doku „South of the Border“ empfehlen, welche hier einige Lücken stopfen kann.
Wenigstens ein Audiokommentar, wäre machbar gewesen, aber Pustekuchen.

Sei es drum. Ich gebe vier Sterne für diesen interessanten Film. Jeweils ein halber Stern Abzug für spärliche Extras und das nicht komplett an Originalschausplätzen gedreht wurde.
Schlussendlich kann man aber mit diesen Schwächen leben.


Independence Day: Wiederkehr [Blu-ray]
Independence Day: Wiederkehr [Blu-ray]
DVD ~ Liam Hemsworth
Preis: EUR 7,97

1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen „Eine Lanze brechen......für unseren schwäbisch Spätzle Spielberg Export...!, 31. Januar 2017
„Eine Lanze brechen...für unseren schwäbisch Spätzle Spielberg Export...!“

Ich lese hier so viel Schlechtes über den neuen ID-4.
Aber vielleicht bin ich auch im falschen Universum, - in einer verdrehten Welt...
...denn während viele mit dem neuen „StarTrek-Beyond“ doch recht zufrieden sind (an dem ich kaum ein gutes Haar gelassen habe), scheinen von der „Independence Day-Fortsetzung“ fast alle enttäuscht zu sein.
Tja, was soll ich sagen, - bei mir ist das alles umgekehrt.

Ich sah den Film bereits im Kino. Ich hatte jetzt auch nicht das große Meisterwerk erwartet und wenn wir mal ehrlich sind war auch der erste Teil 1996 eine Sammlung an alles schon mal da gewesenen.
Aber die Mischung war perfekt. Und letzten Endes war der ganze Film eine Special-FX-Wundertüte mit bis dahin nie Gesehenen. Nie waren die Raumschiffe größer, und die Aliens böser. Es war wie Star Wars. Man hatte das alles schon gesehen aber eben nicht so kombiniert. Ob „Krieg der Welten“ (die 1959er Version) oder „V-Die Besucher“, das alles war Kindergarten gegenüber ID-4.
Vor allem war man stolz das es zum Großteil deutsche FX-Studenten waren, welche die atemberaubenden und schließlich Oscar prämierten Effekte gestalteten und nicht ILM, Dream Quest, Digital Domain, und wie sie alle hießen.

Später hatte ich dann die amerikanische Laserdisc zuhause, inklusive AC-3 Surround (heute Dolby Digital genannt). Die englische Sprache war mir egal, aber als der erste Wolkenkratzer in Schutt und Asche zerlegt wurde hatte ich Tränen in den Augen. (Es war noch vor 9/11) Der Sound ging durch Mark und Bein. Das ging dem normalen Dolby Surround auf VHS-Kassette völlig ab.
ID-4 wurde zusammen mit der Laserdisc von „Twister“ zu meiner Ton-Referenz für die nächsten Jahre.

Ja ok... ...ich habe jetzt wieder ziemlich weit ausgeholt aber ich will damit auf eines hinaus:
Man sah sich in den Neunziger Jahren „Independence Day“ wegen der „geilen“ optischen Effekte und wegen des perfekten Sounds an. Ich denke bei dieser Art von Filmen, und das gilt für die meisten „Roland Emmerich“-Filme ebenso, ist eine tiefgehende Handlung eher Nebensache.

Schnitt... ...wir schreiben das Jahr 2016.

Nach 20 Jahren gibt es also nun eine Fortsetzung von einem der spektakulärsten Filme der Neunziger Jahre.
Und jetzt kommt es... ...auf einmal ist all das war den ersten Teil ausmachte nicht mehr gut genug ?
Die Effekte sind besser denn je. Der Ton entspricht auch dem Stand der Zeit und es handelt sich um eine „echte“ Fortsetzung. Wir sehen die Erde 20 Jahre nach dem fast vernichtenden ersten Alienangriff. Die Technik der Menschen hat sich weiter entwickelt und sich praktisch mit der Alientechnologie verschmolzen. Und dies finde ich, ist ein wirklich guter origineller Ansatz den es bisher in einem Invasionsfilm noch nicht gab.

Was dann folgt verläuft dann natürlich wieder in den gewohnten Bahnen, siehe Teil 1.
Aber was bitte schön hätte man denn groß anders machen sollen ?
Diese Art Film bietet gar nicht genug Raum für große Änderungen.

Unterm Strich jedenfalls bietet ID-4 Teil 2 eine solide Fortsetzung mit verbesserten Effekten.

Was hier aber wirklich Spaß macht ist das Wiedersehen mit den alten Charakteren, insbesondere „Jeff Goldblum“ und „Brent Spiner (aka Data aus StarTrek) haben tolle, lustige Momente.
Die restlichen neuen Schauspieler sind recht farblos und agieren auf TV-Standart.
Und den mit den „Dumbo-Ohren“ (Zitat aus ID4) „Will Smith“ vermisse ich eigentlich nicht.

Der Film ist zugegebener Maßen kein Meisterwerk, aber er kann unterhalten. Mehr muss er nicht leisten.

Ich denke das Problem dass ID4.2 auf so viel Ablehnung stößt ist es anderes.
Heutzutage hat man das Staunen verlernt. Wir haben heute jede Menge Comic-Verfilmungen, StarWars ist wieder da und im Prinzip kommt fast jeden Monat irgend ein FX-Film raus wo sich die Spezial Effekte die Klinke in die Hand geben.

Vor zwanzig Jahren staunte man was alles möglich war.
Heute ist dies alles Routine. Man weiß dass inzwischen alles machbar ist. Und da ist Independence Day – Wiederkehr einfach ein CGI-Film unter vielen, dazu noch mit einer etwas altbackenen Handlung.

Doch mir hat es Spaß gemacht einen altmodischen SiFi-Film zu sehen der sich auf jedem Fall wohltuend von den ganzen Comic-Verfilmungen abhebt.

Es gibt hier auch genau wie beim letzten StarTrek einige extrem unlogische, bzw. übertriebene Sachen. Z.B. wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das Dubai genau auf London fällt ? Aber im Gegensatz zu StarTrek erwartet man hier keinen Tiefgang. „Emmerich-Filme“ waren immer pures Achterbahnkino, und unser Schwabenspielbergle gibt ja auch selber zu das er ID4.2 nur gemacht hat, weil er beim ersten Teil einige Bilder im Kopf hatte welche mit der Neunziger Jahre-Technik noch nicht umsetzbar waren.
Von dieser Warte aus gesehen, - Mission erfüllt.

Nun zur technischen Umsetzung der Blu-ray: (Nur 2D-Version)
Zum Bild gibt es nichts zu sagen, da es nichts zu beanstanden gibt. 80% der Aufnahmen stammen eh aus dem Computer. Außerdem wurde wie heute üblich digital gedreht. Deshalb sehen die Bilder wie geleckt aus. Rauschen und Filmkorn sind nicht existent. Zumindest ist mir nichts aufgefallen.

Beim Ton sieht es anders aus. Wie immer bemängele ich als erstes bei modernen FX-Filmen das Fehlen einer Dolby Atmos-Tonspur. Die gibt es, wenn auch nur in Englisch, auf der Ultra HD-Blu-ray. Meiner bescheidenen Meinung nach ist das Strategie. Man will uns Surround-Freaks zum Kauf eines solchen Players verleiten.
Also wählte ich fürs erste Ansehen den englischen 7.1 dts-HD Master-Ton und schalte bei meinem Yamaha-Receiver den „dts–neural:X Upmixer „hinzu damit meine beiden Höhenlautsprecher auch was zu tun haben.
Was dann zu hören war, spielt auf jeden Fall locker in der Oberliga mit. Auch ohne echten Atmos bzw. dts-X 3D Surround spielte sich auf den Höhenkanälen erstaunlich viel ab. Teils ganze Lautsprecherdurchsagen kamen von der Decke. Aber auch die anderen Lautsprecher hatten Großeinsatz. Meine Lieblingsszene ist, wenn der Mondschlepper durch die Trümmer des zerstörten Mutterschiffes aus Teil 1 fliegt.
Auch die Bässe reichen locker bis zur Nachbarin unter mir. In den Schlachten gibt es außerdem Surroundeffekte Haufenweise. Der englische Ton macht wirklich Spaß.
Der deutsche „dts 5.1“ Ton ist leider nicht ganz so perfekt. Hier verschwimmen die Details im Ton-Mix (eben kleinere Datenrate und 2 Kanäle weniger). Auch die Effekte von der Decke waren hier bis auf die Lautsprecheransage kaum zu hören. Nur beim Bass hat man keine Verluste.

Die „Extras“ gehen in Ordnung. Die „Kurzdokus“ sind zwar alle etwas werbeträchtig und lieblos runter gekurbelt aber ok.
Lediglich den Audiokommentar vom „Meister“ persönlich kann man sich schenken.
Roland gibt selten echte Infos und Anekdoten vom Dreh zum Besten. Meistens beschränkt er sich darauf die Handlung im Bild nachzuerzählen.

Fassen wir also zusammen... ...für den Film an sich gebe ich ***-Sterne. Ok, einer ist ein Sympathie-Stern für unseren deutschen Exportschlager „Emmerich“, man möge es mir verzeihen.
Fürs Bild gebe ich die volle Wertung *****-Sterne. Beim Ton... ...naja...knappe ****-Sterne und die Extras sind ganz ok für eine Fortsetzung – knappe *** Sterne.
Unterm Strich sind knappe **** Sterne vielleicht etwas hoch als Gesamtwertung. Einigen wir uns auf fette *** Sterne. Das ist reeller.
Bei Roland Emmerich Filmen gilt sowieso... ...entweder man mag sie oder hasst sie.


Star Trek 13 - Beyond [Blu-ray]
Star Trek 13 - Beyond [Blu-ray]
DVD ~ Idris Elba
Preis: EUR 9,99

42 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen „Kann sich jemand an die Zeit erinnern als wir noch Forscher waren ?“ (Jean Luc Picard), 8. Dezember 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Star Trek 13 - Beyond [Blu-ray] (Blu-ray)
** „Kann sich jemand an die Zeit erinnern als wir noch Forscher waren ?“
(Jean Luc Picard)

Ok, als ich den ersten Trailer sah, fürchtete ich das Allerschlimmste.
Justin Lin hat aus „StarTrek“ „Fast & Furious 8“ gemacht. So schien der erste Eindurck.
Und auch wenn der zweite ausführlichere Trailer schon versöhnlicher stimmte, so war der Schaden bereits angerichtet. StarTrek Nummer XIII, war der erste Film, den ich seit 1990 (Star Trek V) mir „nicht“ zuerst im Kino angesehen habe.

Ok, dafür war ich aber jetzt bei der Blu-ray umso heißer auf den Film.
Viel wurde schon im Vorfeld besprochen. Vor allem über den schlechten deutschen Ton (Nur Dolby Digital 5.1). Aber ok, - wenigstens gibt es eine englische Spur mit fast Referenz mäßigen „Atmos Sound“. Nur meine beiden BDs „Everest“ und „Im Herzen der See“ knallen besser und bieten noch mehr Effekte auf den Decken-Kanälen.
Aber insgesamt ein überzeugender Ton-Mix auf der Höhe der Zeit.
Den ersten Stern Abzug gibt es natürlich wegen des Fehlens einer deutschen Atmos-Tonspur. Das es möglich ist beweist „Batman vs. Superman“,“San Andreas“.“Sicario“ und eben „Everest“. Letzterer hat sogar 3(!) Atmostracks (english/deutsch/französisch) (1x mit Dolby True HD 7.1-Kern, 2x Dolby Digital Plus 7.1 Kern“. Ich würde mich sogar nur mit der reduzierten DD+ Spur zufrieden geben, denn bei „Everest“ ist das wirklich der absolute Wahnsinn. Ein ähnliches Erlebnis wie 1996 „Twister“, meine erste Laserdisc mit 5.1 Ton.

Stern Nummer 2 geht flöten wegen dem werbeträchtigen und nicht sehr ausführlichen Bonus-Material, von der Sorte „Wir haben ja wieder gut gearbeitet, und alle lieben sich am Set“.
Ich brauche zwar keine zeitraubenden Audiokommentare und hunderte Fotos und Storyboards, aber eine schöne 60-90 Minuten Doku, welche auch in die Tiefe geht und auch einige Probleme zutage fördert darf es schon sein.

Stern-Abzug Nummer 3, - da bleibt jetzt natürlich nur noch Schwächen bei der Handlung bzw. Gesamteindruck des Films übrig.
Dazu muss ich jetzt aber einiges Spoilern. Auf jeden Fall kann ich aber schon mal folgendes sagen... (Spoilerfrei)

...alle Jugendlichen von 0 – 21 Jahre, die wahrscheinlich erst mit bei JJ.Abrams ins Star Trek Universum eingestiegen sind und für die dieser Film der 3.Teil ist, können blind zugreifen. Der Film passt in jeder Hinsicht zu den beiden Vorgängern und legt Effekte und Action mäßig noch eine Schippe drauf.
Eine 3D – Bewertung mache ich nicht, da ich selbst kein 3-D erkennen kann, mich die Brillen ohnehin schon im Kino nerven, und ich eh nur die 2D-Bluray gekauft habe.

Soooo.... ...und nun komme ich zur Bewertung für alle Leute, die dem Kindergarten entwachsen sind, für die dieser Film der 13.Teil ist, und für die Leute, welche Star Trek immer als „Star Wars“ für Intellektuelle sahen.

Also dies wird jetzt nicht das große Luftholen, bevor ich den Film mit einem Quantum-Torpedo in seine Bestandteile zerlege, nein.
Der Film ist jetzt wirklich nicht der schlechteste. Er macht auf jeden Fall viel Spaß und ist kurzweilig. Die Charaktere auf der Enterprise agieren wie man es von ihnen gewohnt ist. Vor allem ist es wie bei den Filmen III, IV, und den auch oft unterschätzten fünften Film. Alle Darsteller werden gerecht berücksichtigt und jeder trägt etwas zum Gelingen der neusten Mission bei.
Die Gags sind nie Selbstzweck und passen zu den Charakteren.
Sogar einige wehmütige Momente gibt es wo der eine oder andere Alt-Trekker feuchte Augen bekommt. Z.B. (Spoiler-Alarm !) wenn Spock vom Tod seines alten „ichs“ aus der originalen Zeitlinie erfährt (perfekte Einarbeitung von Leonard Nimoy's realem Tod), oder wenn sich Spock ein altes Mannschaftsfoto der original Crew (Star Trek VI (1991)) ansieht.
In diesen Momenten ist der neue Film am besten und man denkt.... ...“ja, - die Macher haben vieles richtig gemacht.
Aber leider haben sie auch etliches falsch gemacht...

...und ich kann nur sagen, ich weiß wovon ich rede. Ich bin definitiv ein Hardcore StarTrek-Fan. Ich nehme zwar nicht jede einzelne Folge unter dem Mikroskop auseinander, ich verkleide mich nicht als Klingone oder ähnliches, aber ich habe alle Filme, alle Serien (inklusiver der Zeichentrick-Reihe aus den Siebzigern) in meinem Archiv. Ich bin Fan von Kindheit an. Ich sah die Wiederholungen der Classic-Serie in den 70er und frühen 80ger Jahren im ZDF, habe mindestens TNG. DS9. Voyager 5 – 10 Mal gesehen. Und auch Enterprise kann ich einiges abgewinnen. Persönlich ist Depp Space Nine meine Lieblingsserie. Aber eigentlich ist das Haarspalterei. Jede der Serien hat ihre Höhe- und Tiefpunkte. Ich kenne Fans, die haben an jeder Folge irgendwas zu meckern oder finden Ungereimtheiten. Zu diesen peniblelen sogenannten Besserwisser-Fans gehöre ich nicht.

Wenn ich also einen neuen Film oder eine neue Serie beurteile, dann will ich in erste Linie erst mal gut unterhalten werden und mich für eine Weile in eine andere Welt begeben.
Dies scheitert hier leider schon in den ersten Minuten beim Anblick der Enterprise. Irgendwas stört mich da. Das Schiff wirkt hässlicher. Dann stelle ich den Unterschied fest...
...die Warpgondeln sind zu dicht zusammen. Es wirkt als hätte Godzilla sie mit seinen Klauen zusammen gedrückt und nach oben gebogen. Ok, - ich denke mir das die Enterprise beim letzten Film „Into Darkness“ auch einiges mitmachen musste und das man sie für die erste Tiefenraum-Mission schnell wieder zusammen schustern musste.
Glücklicher weise werden diese hässlichen Warpgondeln beim ersten Angriff auch gleich als erstes zerstört. Nochmal Glück gehabt. Eigentlich will ich mich an so was gar nicht stören, aber wenn es einem auffällt, dann guckt man automatisch immer wieder hin und ist von der Handlung abgelenkt.
Der nächste Punkt, - das Design der Raumstation ist „to much over the top“. Optisch sicherlich beeindruckend, - Zitat Pille „Eine Schneekugel im Weltraum“. Diese Konstruktion aus Stahl, Glas, Dubai-Wolkenkratzern mit künstlicher Dysonsphäre (s.TNG Epiode 130-Besuch von der alten Enterprise) passt nicht in diese Zeitperiode. Selbst der Todesstern aus Star Wars wäre noch vorstellbar gewesen. Aber dieses Gebilde hätte höchstens von einer viel weiter entwickelten Alienrasse erbaut werden können.
Natürlich ist Sinn und Zweck vollkommen klar: Dieser quasi Kunstplanet mit seinen Schauwerten, ist die perfekte James Bond Kulisse und bietet im zweifelslos „fast & furiousen“ Showdown perfekte Eyecatcher.
Ok, ich versuche nicht weiter drüber nachzudenken und folge weiter den Handlung.
(Spoiler) Es beginnt der Angriff der Schwarmraumschiffe, die totale Zerstörung der Enterprise, Gefangennahme und Überlebenskampf auf einem Planeten. Nicht sonderlich originell, aber es funktioniert besser als bei all den typischen Klitscheehaften „Shuttle Absturz-Folgen“ in den verschiedenen Trek-Serien.
Auch die neue Außerirdische, der Scotty begegnet kommt recht gut weg und wirkt keineswegs unsympathisch. Unlogisch ist hier aber auch der Verlauf Martial Art-Zweikampf zwischen ihr und dem Standart-StarTrek-Bösewicht Krall. Zuerst wirkt sie komplett unterlegen um dann plötzlich zur perfekten Kampfamazone zu erwachen. Das nimmt man nur schwer ab.
Captain Kirk fährt mit einem Motorrad zur Ablenkung rum. In Bezug auf den ersten Star Trek der Abrams-Reihe, wo der sehr junge Kirk mit einem Sportwagen herum rast, passt dieses hier ganz gut rein.
Auch damit das Mr. Sulu kier eine homosexuelle Beziehungr angedichtet wird, passt gut und steht nicht in Konflikt mit den früheren Filmen und der Classic Serie. Klar das der original Sulu Darsteller George Takei dies nicht so toll findet, aber ich muss Co-Author und „Scotty“ Darsteller Simon Pegg hier recht geben: Hätte man einen neuen „schwulen“ Charakter eingeführt, so wäre dieser stets als „der warme Bruder“ auf der Enterprise abgestempelt gewesen. Aber so wird jeder Fan wirklich auf die Probe gestellt, ob man wirklich offen für alles Neue ist.

Das Finale findet dann im Orbit um und auf der oben erwähnten übermodernen Raumstation statt.
Bei der Auflösung, wie diesem wirklich gefährlichen Schwarm-Raumschiffen bei zu kommen ist, musste ich dann schmunzeln. Auch hier stand wieder das Motto „No Buisness like Showbuisness“ im Vordergrund. Eine alte UKW-Frequenz über die man fetzige Retro -Popmusik spielt, bringt die Koordination der Alienraumschiffe derart durcheinander, dass sie explodieren.
Das ist zwar ein toller Jubeleffekt, aber an klischeehaftigkeit kaum zu überbieten.
Ich selbst hatte schon 1988 die selbe Idee für eins meiner SiFi-Hörspiele und war ebenfalls von einer TV-Serie („Per Anhalter durch die Galaxies“) inspiriert worden.
Hätte man statt Musik einfach irgendein hochfrequentes Pfeifen benutzt, hätte sich der Vergleich zu den folgenden Filmen gar nicht auf gedrängt.
Es kam mir vor als hätten sich die Macher von Mars-Attacks (1996) oder noch schlimmer von „Angirff der Killertomaten (1977) inspirieren lassen. Auch in diesen Fällen brachte ein bestimmter Song die Aliens, bzw. Tomaten zum Explodieren. Wohin soll das noch führen wenn jetzt schon Parodien als Ideenlieferanten für seriöse Filme dienen. Hollywood scheint wirklich nichts mehr einzufallen.
Der letzte Punkt in Handlung ist dann die Offenbarung das Krall gar kein Außerirdischer ist, sondern ein zurückgelassener Captain, der der auf diesem Planeten mit den restlichen Überlebenden seiner Schiffcrew Jahre lang fest saß und von der Föderation einfach vergessen wurde und sich nun rächen wollte.
Also da läuft dann das Fass an Ungereimtheiten über. Ich will da jetzt auch gar nicht so viel drüber nachdenken, was wäre wenn, hätte, hätte, Fahrradkette. Man muss diese letzte Überraschung einfach hin nehmen und als Hommage an die Klassikfolgen der sechziger Jahre sehen, wo ebenfalls der ein oder andere Commander auf fremden Planeten durchgedreht ist und von Kirk und Co bekämpft werden musste.

Unterm Strich kann ich nur sagen, das „Beyond“ nach „Star Trek – Treffen der Generationen“ die meisten Logik-Löcher im Drehbuch aufweist.
Das er aber nach „VII - Generations“ und X - „Nemesis“ der nur der drittschlechteste aller StarTrek-Kinofilme ist, bleibt der Tatsache geschuldet, das es ein paar wirklich gelungene Charakter Momente gibt und visuell zu den beeindruckendsten der Serie gehört. Dafür gibt es die zwei Sterne in dieser Bewertung.
Aber gerade da liegen auch die Probleme des 13.Abenteuers. Man verändert Sachen nur aus purer Effekthascherei. Der Film soll die Jungend ansprechen, hip und cool sein.
Die Macher vergessen dabei dass es auch ein älteres Stammpublikum gibt und dass ältere Menschen immer mehr werden, das man diese mit einer in sich schlüssigeren Handlung vielleicht eher in Kino locken könnte als mit tollen CGI- 3D Popup-VFX, scheinen die Studios von heute nicht zu begreifen.
Ein letztes Beispiel: StarTrek VI-Das Unentdecke Land von 1991... ...auch hier veränderte man einiges am Design aus Effekt-Hascherei, dazu gab es dann noch einen Shakespeare zitierenden Klingonen, oder die Übersetzungsbücher (!) auf der Brücke der Enterprise, aber dieser Film hatte eine packende spannende Story, die in sich schlüssig war und einen diese kleineren Schnitzer vergessen ließen. Der Film kostete zudem nur 28 Mio Dollar und spielte mehr als das dreifache in den USA wieder ein. „Beyond“ soll 185 Mio. gekostest haben und ca. 360 eingespielt haben. Durch die Werbungskosten usw. kann das Studio froh sein wenn es keine Verluste macht.
Wer weiß vielleicht war früher wirklich als besser, oder wie Captain Picard in StarTrek – Der Aufstand sagte: „Kann sich jemand erinnern als wir noch Forscher waren ?“
In der Tat kenne ich nur zwei StarTrek-Kinoabenteuer, die fast ohne Raumschlacht und einen Schurken auskommen: Star Trek – Der Film (1979), und StarTrek IV-Zurück in die Gegenwart (1986). Letzterer war sogar sehr erfolgreich und heimste sogar drei Oscarnominierungen ein.

Aber wahrscheinlich würde eine Geschichte in denen man irgendwelche Tiere vor dem Aussterben rettet heute niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocken.
Kommentar Kommentare (13) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 27, 2016 1:02 PM CET


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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der schlechteste Film aller Zeiten ! Die Goldene Himbeere in allen Kategorien !, 26. April 2016
Der schlechteste Film aller Zeiten !
Die Goldene Himbeere in allen Kategorien !

Trashige Filme zu sehen mag ja unterhaltend sein, vor allem wenn sie so schlecht sind das sie wieder 'gut' sind (Killertomaten). Manche C....und doppel-D (Bitch-Slap)....Movies sind einfach Zerstreuung, - 'aber'...
...'Rubber' zu sehen ist ganz einfach Zeitverschwendung, denn dieser Film ist so richtig schlecht. So sehr das ich am liebsten Schmerzensgeld beantragen möchte um meine vertane Zeit zu kompensieren.

Ok... ...der obere Absatz wirkt wie die typischen Hass-Rezensionen die man hier öfters liest, doch so leicht werde ich mir es nicht machen. Ich versuche hier herunter zu brechen warum selbst Genre, Explorators und Trash-Fans die Finger von Rubber lassen sollten.

Ich habe dieses Mediabook für 12 Euro auf einer Filmbörse erstanden. Die Story über einen Reifen mit der telekinetischen Fähigkeit Bierflaschen, Vögel, Kaninchen und Menschen explodieren zu lassen hört sich ja erstmal lustig und originell an ' für einen neues krasses Trash-Movie.
Leider stellte sich schon nach den ersten 20 Minuten Ernüchterung ein. Langweilige Schauspieler, langatmige Einstellungen, kaum Musik und eine so abstruse Handlung das man bald die Lust verliert den Film zu Ende sehen zu wollen.

Es beginnt schon beim Intro: Da fährt es Auto mitten auf einer Wüstenpiste Klappstühle um die da Sinn frei rumstehen. Dann steigt ein gelangweilter Sherif aus dem Kofferraum (!) des selbigen Wagens und spricht direkt in die Kamera zu uns und erzählt von der Willkürlichkeit in Hollywoodfilmen und das 'Rubber' eine Homage an die Willkürlichkeit ist.
Ein Assistent verteilt Ferngläser an Zuschauer die da irgendwie in der Wüste tehen um sich den Film damit anzusehen.
Dann beginnt die eigentliche Handlung mit dem Erwachen des Killerreifens, die immer wieder mal von gelangweilten Kommentaren der Zuschauer unterbrochen wird.

Ok, für Genrefans mag das jetzt alles gar nicht mal sooo schlecht klingen. Man hätte da wirklich was frisches Flottes und Lustiges draus machen können, doch es hapert an der Umsetzung.
Während der gesamten Laufzeit von 82 Minuten kann 'Rubber' sein Potenzial nicht abrufen. Das ganze plätschert gemächlich vor sich hin... ...ist weder richtig spannend, noch richtig komisch. Die Ideen sind zwar da, werden aber dilettantisch vergeudet. Die spärlichen trockenen Gags zünden überhaupt nicht. Sie wringen einem höchstens ein müdes Schmunzeln ab. Dabei habe ich persönlich einen sehr guten Humor und kann so ziemlich über jeden Sch.... lachen.
Auch die Kameratechnik nervt mitunter. Da gibt es ellenlange Einstellungen wo eine wackelige Handkamera den Reifen so dicht verfolgt das dieser im Bild unscharf ist.
Bei längerem Betrachten dieser Bilder stellt sich bald ein flaues Gefühl im Magen ein. Man muss weg sehen um von dem Wackelbild nicht seekrank zu werden. Seit den Siebzigern gibt es eine Erfindung namens 'Steadycam' (Schwebestativ), welches man sich sogar als Amateur leisten kann.

Nun, - eventuell habe aber ich ja den falschen Humor für diesen Film den einige auch für ein Kunstwerk halten.
Jedenfalls wirkt dieser Streifen auf mich so, als hätte 'Helge Schneider' bei einem amerikanischen Film Regie geführt ohne selbst mit zuspielen.
Und das passt, denn obwohl ich Helge Schneider als Komiker recht Kult finde, - seine Filme kann ich nur lustig finden wenn man vorher ein bis zwei Kästen Bier geleert hat.

Im diesem Sinne könnten vielleicht einige wenige Zeitgenossen diesem Machwerk etwas abgewinnen.
Ich jedenfalls greife dann lieber zum X-ten mal zu 'Angriff der Killertomaten' oder richtigen Slapstick-Klassikern wie 'Die Nackte Kanone' die gegen diesen Z-Film wie Meisterwerke wirken.


Apocalypse Now - 2 CD
Apocalypse Now - 2 CD

3.0 von 5 Sternen Mehr Hörspiel als Soundtrack CD !, 2. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Apocalypse Now - 2 CD (Audio CD)
Dies ist die Verison wonach ich gesucht habe. Dachte ich zumindest.
Für mich war die Doppel CD ein Fehlkauf. Die Musik ist von den Dialogen der Schauspieler zersiebt.
Sie ist zwar komplett, aber da kann man sich ja gleich den Film ansehen.
Das ist eher eine Hörspiel CD. Ich genieße Filmmusik lieber pur.


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Achtung ! Läuft auf LG nur noch mit neuer Firmware !, 18. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe meinen LG Brenner mit der neusten Firmware upgedated, dannach klappte der Brennvorgang dann mit der niedrigsten Geschwindigkeit (2x).
Habe zurvor aber auch 5 von 10 Rohlingen bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten verbraten, bis ich dahinter gekommen bin.
Da ich mit dieser Marke vorher nie Probleme hatte, ist wohl der Original Rohling inzwischen ein anderer, dh. braucht man eine neuere Firmware.

Ich werde aber weiter testen. Ein Erfolg bei 5 Mißerfolgen ist noch keine Garantie das der Rest auch klappt.

ERGÄNGZUNG !
ICH FÜRCHTE DAS DIE FIRMWARE AUCH NICHTS GENÜTZT HAT.
WIEDER 2 ROHLINGE DIE TOILETTE RUNTER GESPÜLT !

DH. MUSS ICH JETZT ZU DEM TOTESURTEIL FÜR DIESE MARKE KOMNMEN....
... F I N G E R W E G !
BESSER ZU QUALTÄTSWARE GREIFEN. (Wie Sony oder Panasonic)


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