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Rezensionen verfasst von
Reinhard Dowe (Gelsenkirchen)

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Die Macht der Meme oder Die Evolution von Kultur und Geist
Die Macht der Meme oder Die Evolution von Kultur und Geist
von Susan Blackmore
  Gebundene Ausgabe

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine etwas andere Rezension: Es war Frühjahr1948 – Das Erlebnis mit dem Pferd (s. auch Jenseits von Gut und Böse), 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
[zu den Büchern „Die Macht der Meme“ Susan Backmore, aber ebenso zu „Jenseits von Gut und Böse“ Michael Schmidt-Salomon]

Morgen gehe er zur Landwirtschaftlichen Genossenschaft – wir nannten es „Kornhaus“ – Dünger, Saatgut und anderes einkaufen, dies hatte mein Vater nachmittags zu meiner Mutter gesagt. Pferd und Wagen könne er sich bei der Bäuerin Sieverding ausleihen. Der Witwe, die allein den Hof mit ihren heranwachsenden Kindern bewirtschaftete, war „der Mann im Kriege geblieben“ – wie es der allgemeine Sprachgebrauch abmildernd formulierte. Der unermüdlich schuftenden Frau kam jede zusätzliche Einnahme gelegen.

Ihre Nachbarn hatten in den Nachkriegswirren ein herrenloses, umher-streunendes Pferd eingefangen und es ihr überlassen. Es musste wohl mit dem Treck aus dem Osten gekommen sein, so wurde gemunkelt. Ein Eigentümer war nicht aufzufinden gewesen und hatte sich bisher auch nicht gemeldet. Es war ein rotbrauner, stattlicher Hengst mit einer schwarzen Mähne und einem langen, schwarzen Schwanz. Stolz trug es den Kopf mit den stets wachen Augen auf dem mächtigen Hals – als stände es dauernd „unter Dampf“. Die gute Pflege war ihm anzusehen und er „stand gut im Hafer“ – was wohlgenährt bedeutete. Es war bekannt, dass es vor Dampfloks scheute.

Mein Vater hatte sich schon des öfteren diesen Hengst ausgeliehen und wenn er ihn zurück brachte, dann erlaubte er mir ab und an, ihn auf dem breiten Pferderücken reitend auf dem Heimweg zum Stall zu begleiten, während er das Pferd am Zaume führte. Für mich war das jedes mal eine Sensation, während meiner Mutter darüber das Grauen packte, weil mein Vater aus dem Ersten Weltkrieg einen Gehörschaden davontrug, der dann zum totalen Gehörverlust führte. Während ich jetzt auf dem Pferd ritt, hätte mein Vater weder ein von hinten nahendes, hupendes Fahrzeug wahrgenommen, noch das Pfeifsignal eines herannahenden Zuges, der in etwa 200 Metern Entfernung in einem Geländeeinschnitt hinter unserem Hause über Coesfeld nach Münster fuhr.

Heute war es ein herrlich warmer erster Frühlingstag in der zweiten Märzhälfte, als ich zusammen mit einigen meiner Schulkameraden am frühen Nachmittag auf dem Heimweg von der Schule gerade den beschrankten Bahnübergang überquert hatte, in die Seitenstraße einbog und nach einer leichten Kurve die Straße zu unserem Haus überblicken konnte. Das Haus stand etwa 400 Meter entfernt hinter einem Hügel, über den die Überland-Hochspannungsleitung führte. Ich traute meinen Augen nicht! Ich sah unter der Überlandleitung ein Pferdegespann den Hügel hinunterrasen, das direkt auf uns zu kam. Das Pferd hatte vor dem Pfeifsignal der Dampflok gescheut und war durchgebrannt, gerade als mein Vater die hintere Wagenklappe verriegeln wollte, was ihm aber nicht mehr gelang.

Ich blieb wie angewurzelt mitten auf der Straße stehen und breite meine Arme aus. Das Pferd rast auf mich zu und der Karren dahinter springt, holpert, klappert, droht zu kippen. Das Gespann braust heran, kommt näher und näher – noch 10 Meter, fünf ... Genau weiß ich nicht, was passierte. Ich bekomme die Zügel zu fassen und stemme mich gegen die Brust des Pferdes, rede auf es ein und tätschele den triefenden, klatschnassen schaumigen Hals. Doch es drückt mich zurück – einige Meter, dann bleibt es stehen, schnaubend mit aufgeblähten Nüstern und – zitternd. Der Kopf des Pferdes ragt hoch über mich hinaus. Ich verharre an seinem Hals und versuche es weiter zu beruhigen. Meine linke Wange, ja die ganze Gesichtshälfte und meine Schulter sind pitschnass vom dampfenden Angstschweiß des Pferdes und es roch widerlich. Und doch bin ich glücklich in diesem Augenblick und das Pferd stellt die Ohren nach vorn. ...

Jetzt trifft mein Vater in seinen Holzschuhen ein: „Mensch, Junge! Bist du wahnsinnig? Das hätte doch schiefgehen können!“ „Ja, hätte, ist aber nicht!“, ich weiß nicht, ob ich es gesagt oder nur gedacht habe – aber er hätte es ja ohnehin nicht gehört. Er übernimmt die Zügel, dreht das Gespann und geht den Weg zurück.

Nun schaue ich mich um und sehe, wie meine Schulkameraden aus den Vorgärten, den Hauseingängen und hinter den Hecken hervorkommen. Ich weiß nur, dass ich allein da gestanden habe und alle hatten sich in Sicherheit gebracht! Ich weiß auch nicht, was sie gesagt haben oder ob sie überhaupt etwas sagten. Auch meine Mutter, die erst gar nichts davon mitbekommen hatte und erst durch meinen Vater davon erfuhr, als er bereits das Pferd mit dem Wagen zu der Bäuerin zurückgebracht hatte, war ganz entsetzt und riet mir, so etwas nie wieder zu wagen. Ich empfand es so, dass mein Handeln wohl nicht gerade lobenswert gewesen sei.

Warum war ich eigentlich stehengeblieben? Warum hatte ich die Arme ausgebreitet? Warum habe ich nicht einfach das weite gesucht – wie meine Schulkameraden? Warum spürte ich keine Angst? War ich nicht normal?

Diese Fragen haben mich ein Leben lang begleitet – und ich scheute mich dieses Geschehen preiszugeben und irgendwo zu erwähnen. Erst im letzten Sommer – als meine Tochter mich zu einem Besuch in den Reitstall, den sie des öfteren zum Reiten aufsucht, einlud, erzählte ich ihr davon. Aber auch sie verstand es wohl nicht.

Nachdem ich nun das Buch „Jenseits von Gut und Böse“ von Michael Schmidt-Salomon und erst recht das Buch „Die Macht der Meme“ von Susan Blackmore gelesen habe, beginne ich zu begreifen, dass ich gar nicht anders handeln konnte, als ich gehandelt habe. Ich habe die gesamte Situation wie einen Film erlebt, der einfach ablief und der für mich gar nicht veränderbar war. Mein ganzes „Handeln“ war weder heldenhaft noch mutig und meine Schulkameraden waren auch gar nicht feige. Ich führte lediglich nur aus, was mir mein Gehirn vorgab – ich hatte gar keine Wahl, keine Entscheidungsfreiheit! Ich war schlicht nur ein „Ausführender“ gewesen und kein „bewusst Handelnder“!

Über 60 Jahre haben mich all diese Fragen nicht losgelassen, ja, sie haben mich gequält. In diesen beiden Büchern habe ich endlich die für mich überzeugenden und mich zufriedenstellenden Antworten und Erklärungen gefunden. Ich fühle mich besser und kann der Verfasserin und dem Verfasser nur dankbar sein.

Übrigens: Mein Vater hat sich nach diesem Vorfall das Gespann nicht noch einmal ausgeliehen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 17, 2015 8:10 AM MEST


Jenseits von Gut und Böse: Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind
Jenseits von Gut und Böse: Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind
von Michael Schmidt-Salomon
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine etwas andere Rezension: Es war Frühjahr1948 – Das Erlebnis mit dem Pferd, 4. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
[... zu den Büchern „Jenseits von Gut und Böse“ Michael Schmidt-Salomon und „Die Macht der Meme“ Susan Backmore ...]

Morgen gehe er zur Landwirtschaftlichen Genossenschaft – wir nannten es „Kornhaus“ – Dünger, Saatgut und anderes einkaufen, dies hatte mein Vater nachmittags zu meiner Mutter gesagt. Pferd und Wagen könne er sich bei der Bäuerin Sieverding ausleihen. Der Witwe, die allein den Hof mit ihren heranwachsenden Kindern bewirtschaftete, war „der Mann im Kriege geblieben“ – wie es der allgemeine Sprachgebrauch abmildernd formulierte. Der unermüdlich schuftenden Frau kam jede zusätzliche Einnahme gelegen.

Ihre Nachbarn hatten in den Nachkriegswirren ein herrenloses, umher-streunendes Pferd eingefangen und es ihr überlassen. Es musste wohl mit dem Treck aus dem Osten gekommen sein, so wurde gemunkelt. Ein Eigentümer war nicht aufzufinden gewesen und hatte sich bisher auch nicht gemeldet. Es war ein rotbrauner, stattlicher Hengst mit einer schwarzen Mähne und einem langen, schwarzen Schwanz. Stolz trug es den Kopf mit den stets wachen Augen auf dem mächtigen Hals – als stände es dauernd „unter Dampf“. Die gute Pflege war ihm anzusehen und er „stand gut im Hafer“ – was wohlgenährt bedeutete. Es war bekannt, dass es vor Dampfloks scheute.

Mein Vater hatte sich schon des öfteren diesen Hengst ausgeliehen und wenn er ihn zurück brachte, dann erlaubte er mir ab und an, ihn auf dem breiten Pferderücken reitend auf dem Heimweg zum Stall zu begleiten, während er das Pferd am Zaume führte. Für mich war das jedes mal eine Sensation, während meiner Mutter darüber das Grauen packte, weil mein Vater aus dem Ersten Weltkrieg einen Gehörschaden davontrug, der dann zum totalen Gehörverlust führte. Während ich jetzt auf dem Pferd ritt, hätte mein Vater weder ein von hinten nahendes, hupendes Fahrzeug wahrgenommen, noch das Pfeifsignal eines herannahenden Zuges, der in etwa 200 Metern Entfernung in einem Geländeeinschnitt hinter unserem Hause über Coesfeld nach Münster fuhr.

Heute war es ein herrlich warmer erster Frühlingstag in der zweiten Märzhälfte, als ich zusammen mit einigen meiner Schulkameraden am frühen Nachmittag auf dem Heimweg von der Schule gerade den beschrankten Bahnübergang überquert hatte, in die Seitenstraße einbog und nach einer leichten Kurve die Straße zu unserem Haus überblicken konnte. Das Haus stand etwa 400 Meter entfernt hinter einem Hügel, über den die Überland-Hochspannungsleitung führte. Ich traute meinen Augen nicht! Ich sah unter der Überlandleitung ein Pferdegespann den Hügel hinunterrasen, das direkt auf uns zu kam. Das Pferd hatte vor dem Pfeifsignal der Dampflok gescheut und war durchgebrannt, gerade als mein Vater die hintere Wagenklappe verriegeln wollte, was ihm aber nicht mehr gelang.

Ich blieb wie angewurzelt mitten auf der Straße stehen und breite meine Arme aus. Das Pferd rast auf mich zu und der Karren dahinter springt, holpert, klappert, droht zu kippen. Das Gespann braust heran, kommt näher und näher – noch 10 Meter, fünf ... Genau weiß ich nicht, was passierte. Ich bekomme die Zügel zu fassen und stemme mich gegen die Brust des Pferdes, rede auf es ein und tätschele den triefenden, klatschnassen schaumigen Hals. Doch es drückt mich zurück – einige Meter, dann bleibt es stehen, schnaubend mit aufgeblähten Nüstern und – zitternd. Der Kopf des Pferdes ragt hoch über mich hinaus. Ich verharre an seinem Hals und versuche es weiter zu beruhigen. Meine linke Wange, ja die ganze Gesichtshälfte und meine Schulter sind pitschnass vom dampfenden Angstschweiß des Pferdes und es roch widerlich. Und doch bin ich glücklich in diesem Augenblick und das Pferd stellt die Ohren nach vorn. ...

Jetzt trifft mein Vater in seinen Holzschuhen ein: „Mensch, Junge! Bist du wahnsinnig? Das hätte doch schiefgehen können!“ „Ja, hätte, ist aber nicht!“, ich weiß nicht, ob ich es gesagt oder nur gedacht habe – aber er hätte es ja ohnehin nicht gehört. Er übernimmt die Zügel, dreht das Gespann und geht den Weg zurück.

Nun schaue ich mich um und sehe, wie meine Schulkameraden aus den Vorgärten, den Hauseingängen und hinter den Hecken hervorkommen. Ich weiß nur, dass ich allein da gestanden habe und alle hatten sich in Sicherheit gebracht! Ich weiß auch nicht, was sie gesagt haben oder ob sie überhaupt etwas sagten. Auch meine Mutter, die erst gar nichts davon mitbekommen hatte und erst durch meinen Vater davon erfuhr, als er bereits das Pferd mit dem Wagen zu der Bäuerin zurückgebracht hatte, war ganz entsetzt und riet mir, so etwas nie wieder zu wagen. Ich empfand es so, dass mein Handeln wohl nicht gerade lobenswert gewesen sei.

Warum war ich eigentlich stehengeblieben? Warum hatte ich die Arme ausgebreitet? Warum habe ich nicht einfach das weite gesucht – wie meine Schulkameraden? Warum spürte ich keine Angst? War ich nicht normal?

Diese Fragen haben mich ein Leben lang begleitet – und ich scheute mich dieses Geschehen preiszugeben und irgendwo zu erwähnen. Erst im letzten Sommer – als meine Tochter mich zu einem Besuch in den Reitstall, den sie des öfteren zum Reiten aufsucht, einlud, erzählte ich ihr davon. Aber auch sie verstand es wohl nicht.

Nachdem ich nun das Buch „Jenseits von Gut und Böse“ von Michael Schmidt-Salomon und erst recht das Buch „Die Macht der Meme“ von Susan Blackmore gelesen habe, beginne ich zu begreifen, dass ich gar nicht anders handeln konnte, als ich gehandelt habe. Ich habe die gesamte Situation wie einen Film erlebt, der einfach ablief und der für mich gar nicht veränderbar war. Mein ganzes „Handeln“ war weder heldenhaft noch mutig und meine Schulkameraden waren auch gar nicht feige. Ich führte lediglich nur aus, was mir mein Gehirn vorgab – ich hatte gar keine Wahl, keine Entscheidungsfreiheit! Ich war schlicht nur ein „Ausführender“ gewesen und kein „bewusst Handelnder“!

Über 60 Jahre haben mich all diese Fragen nicht losgelassen, ja, sie haben mich gequält. In diesen beiden Büchern habe ich endlich die für mich überzeugenden und mich zufriedenstellenden Antworten und Erklärungen gefunden. Ich fühle mich besser und kann der Verfasserin und dem Verfasser nur dankbar sein.

Übrigens: Mein Vater hat sich nach diesem Vorfall das Gespann nicht noch einmal ausgeliehen.


Krups F 468 76 T8 Brühautomat "Jubiläumsedition" - weiß
Krups F 468 76 T8 Brühautomat "Jubiläumsedition" - weiß

19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Maschine ist mir ein Freund fürs Leben, 27. Oktober 2011
Dieser Typ Kaffeemaschine von Krups begleitet mich schon seit mehr als 40 Jahre. Ich bin davon begeistert, weil mir der damit aufbereitete Kaffee immer ein besonderer Genuss war und immer noch ist. Ich besaß diese Maschine in den Größen für 8 und für 12 Tassen und in den Farben weiß und gelb. Nach dem Befüllen der Maschine muss die Glaskanne samt Deckel bis zu den beidseitigen Anschlägen an den Bügel herangeführt werden, bevor der Hebel für den Druckverschluss betätigt wird. Leider gibt es beim Durchlaufen des Wasser-(dampfes) Geräusche, die den technisch weniger begabten Personen zu distanzierten Verhalten veranlassten, was aber völlig unbegründet ist. Allerdings darf der Druckverschluss keinesfalls vor der vollständigen Beendigung des Durchlaufes vorzeitig geöffnet werden. Ich habe nur Freude an der Technik aber vor allem am Kaffeegenuss gehabt. Gern würde ich für jede Maschine die höchste Punktzahl geben. Zudem erinnere ich gern an den hervorragenden Kundendienst dieser Firma.


Der Struwwelpeter
Der Struwwelpeter
von Heinrich Hoffmann
  Gebundene Ausgabe

28 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man muss dich nicht lieben - aber schätzen wäre gut!, 26. August 2001
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Struwwelpeter (Gebundene Ausgabe)
Lieber Struwwelpeter, es ist gut, dass es dich gibt. Du hast mich von manchem Unsinn abgehalten und mir deshalb manche Entschuldigung erspart. Später hast du mir geholfen, die Kinder zu geleiten. Du warst eine gute Anregung, wenn es beispielsweise darum ging, sie vor dem elektrischen Stromschlag oder vor dem heißen Bügeleisen zu bewahren. Meinen Kindern und mir hast du nicht geschadet. Wir achten dich als ein Kleinod deutscher Literatur. Wir verbannen und verbrennen dich nicht! Auch das haben wir von dir gelernt. Du bist Phantasie in einem Buch - leider auch zu missbrauchen.
Dipl.-Ing. Reinhard Dowe (Sach- und Kinderbuch autor)


Der Struwwelpeter, 1 Cassette
Der Struwwelpeter, 1 Cassette
von Heinrich Hoffmann
  Hörkassette

6 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bücher sind Werte - andere schätzen sie!, 26. August 2001
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Struwwelpeter, 1 Cassette (Hörkassette)
Lieber Struwwelpeter, es ist gut, dass es dich gibt. Du hast mich von manchem Unsinn abgehalten und mir deshalb manche Entschuldigung erspart. Später hast du mir geholfen, die Kinder zu geleiten. Du warst eine gute Anregung, wenn es beispielsweise darum ging, sie vor dem elektrischen Stromschlag oder vor dem heißen Bügeleisen zu bewahren. Meinen Kindern und mir hast du nicht geschadet. Wir achten dich als ein Kleinod deutscher Literatur. Wir verbannen und verbrennen dich nicht! Auch das haben wir von dir gelernt. Du bist Phantasie in einem Buch - leider auch zu missbrauchen.
Dipl.-Ing. Reinhard Dowe (Sach- und Kinderbuchautor)


Wohlstand ohne Stress: Wie Sie mit Fonds Ihr Geld in vier Jahren verdoppeln
Wohlstand ohne Stress: Wie Sie mit Fonds Ihr Geld in vier Jahren verdoppeln
von Bodo Schäfer
  Gebundene Ausgabe

13 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wenn Märchen nur wahr würden, 7. Mai 2001
Am Sonntag, dem 6. Mai 2001, war der Bestsellerautor Bodo Schäfer in der ARD bei Frau Sabine Christiansen zu Gast und stellte die Behauptung auf, dass jemand mit 65 Jahren Millionär sein könne, wenn er nur vom 18. Lebensjahr an DM 1,-- täglich auf sein Sparbuch einzahle. In der erlesenen Runde wurde dieser Aussage nicht widersprochen.
Ich habe nachgerechnet: 65 Jahre minus 18 Jahre ergeben 47 Jahre. Diese Zeitspanne ist einschließlich Schalttage 17.167 Tage lang und der Sparer hat somit DM 17.167,-- eingezahlt! Mit Zins und Zinseszins erhalte ich in meiner Rechnung weniger als DM 100.000,--! Weil mir das so unglaublich erschien, habe ich bei meiner Bankfiliale die Rechnung prüfen lassen. Das Ergebnis war, bei Zinssätzen der 50er und 60er Jahre erreichte man nach 47 Jahren fast DM 100.000,--. Nach heutigen Zinssätzen wird der Betrag keineswegs erreicht. Ich fürchte nunmehr, wenn ich das Buch kaufe - wozu ich mich schon entschlossen hatte - dass ich auf weitere Ungereimtheiten stoße und den Kauf nachher bedauere und bereue.
Dipl.-Ing. Reinhard Dowe (Sach- und Märchenbuchautor)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 20, 2015 9:04 AM MEST


Aida: Ital. /Dt.
Aida: Ital. /Dt.
von Giuseppe Verdi
  Taschenbuch

20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besonders geeignet zur Vorbereitung auf den Opernbesuch, 1. Mai 2001
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Aida: Ital. /Dt. (Taschenbuch)
Das Textbuch ist zweisprachig: die gerade Seitenzahl: italienisch - die ungerade Seitenzahl: deutsch. Die deutsche Übersetzung weicht von der alt bekannten, in den Theatern und anderswo oft aufgeführten Version ab. Wem die frühere Version noch geläufig ist, der empfindet zunächst Befremden. Ich gebe dennoch fünf Punkte, weil das Büchlein preiswert seinen Zweck erfüllt. Vor der Aufführung (in welcher Sprache auch immer) kann man sich über die Handlung informieren und sich mit dem Verlauf der Oper bestens vertraut machen.


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