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Rezensionen verfasst von
Sam "From the City" (Berlin)

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RTL Hits 2013 Unsere Hits des Jahres
RTL Hits 2013 Unsere Hits des Jahres
Preis: EUR 17,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast einwandfreier Jahresrückblick, 21. November 2013
Okay die Meckerei, dass manch wichtiger großer Singlehit von 2013 auf der Doppel-CD fehlt, lasse ich mal Beiseite. Das Coverbild ist schonmal sehr hübsch und macht Gusto auf Silvester, wirklich schön.

Cool ist ja, dass man den Song "Pumpin' Blood" von NONONO mit auf die CD presste. Schön auch die Berücksichtigung von Hurts, die dieses Jahr zwar nicht die ganz großen Singlehits platzieren aber sich mit dem Album "Excile" dennoch erfolgreich zurückmelden konnten. Die dritte Auskoppelung "Somebody To Die For" passt ganz gut, wobei auch der Song "Miracle" kurz den Weg in die deutschen Charts fand. Den finde ich einen Tick stärker von der Melodie.

Raffiniert sind die Unterteilungen der Songrubriken. Doch ist der erfolgreiche Song "Hall Of Fame" von The Script als Ballade einzustufen? Hat doch einen ziemlich markanten Beat. Jedenfalls einer der stärkeren Popsongs aus 2012 der in DE 2013 einen Riesenerfolg inne hatte. Es gäbe da noch so manche Aufzählungen von beachtlichen Hits aus diesem Jahr, die auf die CDs hier gepresst wurden.

Doch ein paar Nummern sind völlig fehl am Platz hier:
- Madcon und der recht erfolglose Song "The Signal" anstatt das erfolgreichen Duetts "One Life" mit Kelly Rowland???? Nee klappt nicht.
- Follow Your Instinct/Alexandra Stan u. deren "Baby It's Ok" war auch nur ein kurzer Chartsritt aber kein wahrer Hit, der den Sommer mitprägte.
- R.I.O u. deren Megamix passt auch nicht auf einen Jahresrückblick. Zumal dieser Danceact im Gegensatz zu den Vorjahren 2013 kein Hitfeuerwerk zündete.

Persönl. Highlight bei den deutschsprachigen Songs: Caspers sympathischer Titel "Hinterland", obwohl ich "Im Ascheregen" auch ganz klasse finde.

Man kann hier def. zugreifen, dennoch fallen andere Jahreshits-Sampler doch stärker aus.


Best of 2013 - Die Hits des Jahres
Best of 2013 - Die Hits des Jahres

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Doppelscheibe macht dem Titel und dem hübschen Coverbild alle Ehre., 21. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Best of 2013 - Die Hits des Jahres (Audio CD)
Die Idee, die Singlehits der dritten/vierten Jahres-Dekade und die Jahreshits zu vereinen, funktioniert super. Das ergibt einen vielschichtigen, angenehmen Mix.

Klar, auch auf diesem Rückblick fehlen manche Chartsbuster alá Daft Punks "Gut Lucky" oder Katy Perrys Song "Roar". Hier ist auch nicht der Clubhit "Scream & Shout" von will i. am feat. Britney oder Jason Derülos erster #1-Hit in Germany ("Talk Dirty") mit drauf. Aber es lässt sich auch nicht ins Konzept einbringen, gleichzeitig alle Megahits auf 2 CDs zu pressen, wenn man sich dazu den Blick auf die Seite erlaubt.

Und so können wir hier u. a. auch den atmosphärischen, typisch für die Band klingenden "Placebo"-Titel "Too Many Friends" auf der "Best Of 2013" entdecken. Den in anderen Teilen der Welt größeren Singlehit "Clarity" von Zedd. Oder auch Drakes Kuschelnummer "Hold On, We're Going Home", jene in den USA besonders erfolgreich unterwegs ist.

Das ist auch genau der Punkt der mir so gefällt. Es wird nicht nur rein der deutsche Musikmarkt und die Charts eingebunden, sondern auch andere Ecken.

Bruno Mars beispielsweise hatte 2013 Hit auf Hit gereiht, in DE jedoch lediglich mit dem Song "Locked Out Of Heaven" die Top Ten erreicht, sonst zumeist die Top 20. Doch in den USA war er mit allen ausgekoppelten Songs hoch in den Top Ten vertreten. Und auch bei uns gilt der groovige, pfiffige Song "Treasure" als einer der Sommersongs, jenen man überall hörte. Passt also super hier mit drauf.

Bei den Imagine Dragons ("On Top Of The World"), OneRepublic ("If I Lose Myself") und Bosse ("So oder so") hat man auf die anderen ihrer Singlehits zurück gegriffen, die nicht ganz so erfolgreich ausfielen, wie andere Auskoppelungen von ihnen im Jahr 2013. Aber es sind ebenfalls Hits, die man viel zu hören bekam.

Einen wahren fehlplatzierten Song lässt sich auf der Doppel-CD nicht finden. Ein zu empfehlender Jahresrückblick also inkl. sehr hübschen CD-Cover, das ein wahrer Blickfänger ist.


Bravo the Hits 2013
Bravo the Hits 2013

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dichter Abfang der kommerziell erfolgreichsten Hits 2013 auf dem deutschen Markt., 21. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Bravo the Hits 2013 (Audio CD)
Immer wieder beobachte ich gespannt mit welches Konzept verfolgt wird, wenn es sich um die Jahresausgaben-Complitations handelt. Der "Bravo Hits"-Jahresrückblick spiegelt in ziemlich kompakter und gelungener Weise die Charts von 2013 wieder, obwohl manche großen Hitsingles fehlen.

Daft Punk feat. Pharrell Williams mit "Get Lucky" müsste eigentlich auch mit drauf sein. Ähnlich, okay ein Tick geringer erfolgreich, wie Robin Thicks feat. Pharrells "Blurred Lines", groovte der Track quer durch die Sommerzeit und rockte die Charts, Clubs und Radiostationen. Für sehr viele sind das überhaupt DIE Sommersongs aus diesem Jahr. Als Außenstehender kann man natürlich nichts bzgl. der Lizenzsituation wissen, dennoch komisch, dass man Daft Punks Nummer wegließ. Sie war ja auch auf der "Bravo Hits 82" drauf. Mmmmmhhh? Vielleicht entsprang dies aus dem Gedanken, dass eben einer der Smash-Summerhits wohl ausreichen würde.

Komisch auch, dass Macklemore, der 2013 mit den Songs "Thrift Shop" und "Can't Hold Us" alle wichtigen Musikmärkte im Sturm erfolgreich eroberte, nicht mit berücksichtigt wurde. Genauso wenig der massive Singlehit "Roar" von Katy Perry.

Doch das lässt sich locker wegstecken, denn die Doppel-CD bleibt durchgehend vollgespickt mit den Hits aus 2013. Man hat halt das Konzept verfolgt, noch zusätzlichen Platz einzuräumen, für die nun anstehenden Singlehits, jene uns wohl über den Jahreswechsel 2013/2014 hinaus begleiten werden.

Milky Chance mit "Stolen Dance" hat sich z.B. schon richtig festgebissen in den deutschen Singlecharts. Ähnlich wie die interessante und talentierte Newcomerin Lorde, mit dem schicken Grower-Song "Royals", der jetzt auch in DE immer ein Stück mehr erfolgreicher wird. Pitbull's/Kesha's "Timber" wird wohl auch noch ein paar Wellen schlagen und mit "Go Gentle" leitet man auch hier auf der "Bravo" Robbie Williams' zweite Swingphase ein.

Lediglich bei London Grammar und dem Song "Strong" bin ich noch nicht sicher, ob dieser hier nicht vielleicht fehl am Platz ist. Als Geheimtipp könnte der Song noch durch die Decke gehen aber womöglich bleibt er auch als Achtungserfolg und Füller zurück.

Dagegen empfinde ich es super passend, dass von Ellie Goulding & Avicii gleich zwei Singlehits draufgepackt wurden. Denn die zwei Interpreten waren durchgehend präsent in diesem Jahr mit Hits unterwegs. Passend auch die Idee Aloe Blaccs Song einzubringen, damit man von der Stimme noch mehr hat, die ja DEN Sommerhit 2013 "Wake Me Up" veredelte.

Mein persönliches Highlight: OneRepublic mit ihrem Song und Welthit "Counting Stars". Ryan Tedder bewies auch dieses Jahr sein Geschick hübsche Popsongs zu schreiben, was er auch bei Birdy ("Wings"), James Blunt ("Bonfire Heart") & Ellie Goulding ("Burn)" mit zur Geltung brachte.

Ich kann diesen Jahresüberblick allen empfehlen, der die Chartsbuster aus 2013 toll findet. Und auch die anstehenden Hits nicht übel findet.


Prism
Prism
Preis: EUR 5,99

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kalkuliertes, perfekt mit hochkarätigen Writern, Producern und einer gut aufgelegten K. Perry umgesetztes Werk, 20. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Prism (Audio CD)
Schon die ersten beiden Alben "One Of These Boys" und "Teenage Dream" konnten Katy hoch hinaus helfen im Pop-Olymp. Eine Hitsingle nach der Reihe folgte und zurecht gilt Miss Perry wohl als eines der stärksten Popbabes zur aktuellen Zeit.

"Prism" hört sich an als wäre jeder noch so kleine Stein darauf umgedreht und durchkalkuliert worden. Perfektion die sich schon beinahe spiegelt, so sehr hat man an der Oberfläche poliert. So ist die Lead- und Hitsingle "Roar" natürlich ein treibender, powervoller Anturner der allerersten Güte, direkt aus der Feder u.a. von Max Martin. Mit "Walking On Air", die sehr auf 90ies-Sound getrimmt ist und enorm Spaß bereitet, dürfte wohl der zweite große Hitsong des Albums lauern.

Dazwischen gibt es einen würdigen "E.T."-Nachfolger in Form von "Dark Horse", der wieder mehr dem Urban-Sound zugewandt ist. Und eine Handvoll Balladen, die aber diesmal nicht als die stärksten Stücke auf Katys LP gelten. Das sind eindeutig die stimmungsgeladenen Stücke, die auf die Dancefloors der Welt schielen und nur darauf warten, bis sämtliche DJ's nach veranlasster Auskoppelungen, diese am Plattenteller zum Glühen bringen werden.

Vermutlich wird es wieder einige Remixes geben, denen ich besonders gespannt entgegenblicke.
Ganz einfach, weil es sich hier um Hochglanz-Pop direkt aus der gut geschmierten Hitschmiede handelt, jedoch ohne Tiefgang.
Ohne viel Katy Perry drin, die zwar mitschreibt aber einfach als Stück dieses großen Ganzen verkommen ist. Es dürfte ihr aber vermutlich dennoch Spaß machen.
Denn sie präsentiert hier nicht von ungefähr eines der stärksten Pop-Releases auf Mainstream-Basis im aktuellen Musikjahr 2013.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 13, 2014 3:54 PM MEST


Schizophonic
Schizophonic
Wird angeboten von Giant Entertainment
Preis: EUR 7,05

4.0 von 5 Sternen Ansprechendes und geglücktes Solodebüt, 25. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Schizophonic (Audio CD)
Geri Halliwell landete mit der CD "Schizophonic" ein erfolgreiches Soloalbum. Insgesamt 43 Wochen hielt sich der Longplayer in den britischen Charts, erhielt Platin und verkaufte sich weltweit rund 3 Millionen mal.

Klar, mit dem Spice Girls-Erfolg kaum vergleichbar, dennoch hat Geri Halliwell bewiesen, dass sie auch solo bestens unterwegs ist.

Wie sieht es allerdings musikalisch aus? Bei sovieler Popularität zum damaligen Zeitpunkt ist es natürlich klar, dass Geri nicht wenige CDs verkaufen würde. Dies dachte ich mir schon, als sie ihre Solokarriere ankündigte. Doch hat ihre Musik auch Qualität????

Mmmmmmh, ja definitiv. Okay, sie hat jetzt keine Stimme alá Celine Dion, Mariah Carey etc., dennoch ist ihre Stimme angenehm. Manchmal vielleicht etwas dünn, trifft dabei nicht immer die richtige Tonlinie aber dies nur im selteneren Falle. Die Songs die sie schreibt kann sie auch singen. Und genau das hier ist der springende Punkt. Sie schreibt bei ihren Songs mit!!!

Okay, wie sind ihre Popsongs, die sie mitgeschrieben hat?

Ganz klar, easy, kommerziell, radiotauglich, solide >> einfach POP!
Dennoch herzig und stimmig.

"Look At Me", die erste (Hit)single des Albums hat mich sofort überzeugt. Ein rhythmischer, energiegeladener Song, 60ies-like, Shirley Bassey like. In die ähnliche Kerbe, + inkl. dem zur damaligen Zeit angepassten Latinosound, fährt auch die Latinoballade "Mi Chico Latino", die in GB sogar direkt auf Platz 1 der Charts einstieg. Wohl zurecht, immerhin ist dies der stärktste Track auf "Schizophonic", dem ersten Soloalbum der Ex-Spice.

Ebenfalls gut gefallen mir die Songs "Lift Me Up" (eine wirklich solide, etwas soulige, herzige Popballade), "Someone's Watching Over Me" (ebenfalls eine soulige Popballade), "Bag It Up" (funky Dancepop vom feinsten + Part 2 des Spice Girls-Song "Who Do You Think You Are"), "Walkaway" (ruhige, nachdenkliche Ballade) & "Let Me Love You" (rhythmischer Track).

Etwas misslungen halte ich dagegen die Tracks "Sometime" (der Song enthält eine schreckliche Bridge vor dem Chorus) & "You're In A Bubble" (Okay, der Track mag vielleicht witzig sein, aber geht nicht richtig ins Ohr und fühlt sich da nicht wohl an in den Gehörgängen!)

"Goodnight Kiss" dagegen ist noch ganz okay.

Im gesamten halte ich "Schizophonic" für ein gelungenes Soloalbum von Geri Halliwell mit dem sie es auch weit gebracht hat. Popalben gibt es viele auf dem Musikmarkt, aber hier lohnt es sich zuzugreifen. Check it out Boys and Girls.


Scream If You Wanna Go Faster
Scream If You Wanna Go Faster
Preis: EUR 16,75

3.0 von 5 Sternen Okay aber keinesfalls so stark wie das Debüt, könnte besser sein, 24. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Scream If You Wanna Go Faster (Audio CD)
Die erste Solo-LP "Schizophonic" wirkt im Gesamtbild runder und gelungener. Bei "Scream..." merkt man doch einen qualitativen Abfall, teilweise sogar in die Belanglosigkeit. Woran es genau liegt kann man schwer sagen. Miss Halliwell war noch nie die begabteste Sängerin, bringt aber das was sie hat, zumeist bestens zur Geltung, schreibt zudem auch mit. Auch sämtliche zur damaligen Zeit bewährte Schreiber hatte sie als Stütze zur Seite, dennoch fehlt in fehlen Songs der Pfiff.

Hervorstechen und keinesfalls eine falsche Idee aus kommerzieller Hinsicht ist das Cover von "It's Raining Men". Stimmlich natürlich nicht vergleichbar mit den Weather Girls aber das macht nichts. Die dezent trashige, sehr eingängige und flotte Produktion im Sound und Geris Gesangsparts fügen sich gut zusammen. Das Lied ist auch in dieser glattpolierten Popcorn-Version ein genialer Ohrwurm. Ein unverwüstlicher Klassiker, der somit nochmals groß rauskommen konnte.

Ansonsten sticht noch positiv die u.a. von Vettesse geschriebene Ballade "Calling" hervor, vielleicht Geri's allerbeste Ballade überhaupt. Trifft inmitten der Gehörgänge und darüber hinaus ins Herz. Ein guter Song für das Radioprogramm allemal und auch so sehr gut hörbar.

Dann haben wir noch auf der positiven Seite der hübsch-flotte Opener "Scream If You Wanna Go Faster" und das treibende (typische für Greg Alexanders Schreibstil klingende) "Shake Your Bootie Cutie". Auch den poppigen, heiteren Song "Strenght Of A Woman" empfinde ich als sehr gelungen. Und dann noch "Heaven & Hell", der wirklich gut als Ohrwurm-Song wegkommt.

Die restlichen Stücke bleiben allesamt zurück, sind teilweise zu anödende Fillersongs (z.B. "Don't Call Me Baby" inkl. selbigen Beat wie im Spice Girls-Track "Stop"). "Lovey Dovey Stuff" darf mit den künstlichen Reaggae-Tönen sogar als musikalische Ohrfeige eingestuft werden. Brrr, das geht gar nicht. "Feels Like Sex" hat dann überhaupt nichts mit der schönsten Beschäftigung der Welt gemeinsam, ist einfach zu penetrant umgesetzt, jedoch schwungvoll. Hätte als Leadsingle aber nicht gut die Album-Ära eingeleitet.

Dank des Hitsongs u. Covers "It's Raining Men" konnte das Album immerhin einen mäßigen Erfolg erlangen. Sonst bleibt das Popwerk nicht in Erinnerung aber der Versuch war es wert.


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