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Rezensionen verfasst von
F. Glasen "Fabian Glasen" (Konstanz)
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Sadaka
Sadaka

5.0 von 5 Sternen Arabisches Weltmusik-Jazz Duo auf höchstem Niveau, 30. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Sadaka (Audio CD)
Sadaka ist ein Duo Album des großartige Saxophonisten Charlie Mariano und des Oud Virtuosen Chaouki Smahi aus Marokko, der neben der Oud auf diesem Album auch die Violin- und die Percussionsbeiträge meisterlich eingespielt hat und gelegentlich auch dazu singt. Das Album wurde am 12 November 2008 in Köln eingespielt und ist eine Ode an die Freundschaft und die tiefe seelische Verbundenheit zwischen den beiden Musikern. Dies hört man den einzelnen Stücken des Albums deutlich an. Sie spielen sehr harmonisch zusammen und inspirieren sich gegenseitig zu kreativen Höhenflügen mittels friedlichen, lebensfroh aber auch melancholisch gefärbten Klängen und Melodien.

Für Charlie Mariano ist dieses Album eine Fortsetzung seiner Einspielungen zum arabischen Weltmusik- Jazz, die bereits in seiner früheren Zusammenarbeit mit dem Oud-Virtuosen Rabih Abou Khalil in den beiden Alben „Blue Camel“ und „Between Dusk an Dawn“ Anfang der Neunziger Jahre bereits erste Höhepunkte dieses Genres markiert hat.

In diesem Alterswerk läuft Mariano zusammen mit seinem Begleiter und Freund Chaouki Smahi nochmals zu Hochform auf und es scheint, als hätte er erst gegen Ende seines langen Musikerlebens in dieser intimen Zusammenarbeit seinen eigenen ultimativen Ton gefunden, einen markanten unverwechselbaren kraftvollen Ton, der im Rahmen dieser Kompositionen von Chaouki Smahi seine Bestimmung und seine ganz eigenen Charme im arabischen Weltmusik-Jazz gefunden zu haben scheint.

Dieses Album mit seinen wunderbaren Kompositionen und sehr schönen Improvisationen gehört zum Besten was es in dieser Art gibt.

Ein großartiges Album besonders für jene die diese Art von Weltmusik-Jazz mögen.


Photo With Blue Sky,White Cloud
Photo With Blue Sky,White Cloud
Preis: EUR 17,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Sternstunde der Jazz-Musik, 30. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Photo With Blue Sky,White Cloud (Audio CD)
Jan Garbarek hat im Laufe seiner Karriere zusammen mit unterschiedlichen Musikern in eigenen oder fremden Formationen sehr viele Jazz-Alben der Extraklasse eingespielt.
Photo With …, eingespielt im Dezember 1978 in Oslo mit Bill Connors (Gitarre), John Taylor (Piano), Eberhard Weber (Bass), Jon Christensen (Drums) und 1979 bei ECM veröffentlicht, ist darunter eines der Besten.
Die 6 Musiker spielen auf allen 6 Stücken des Albums wie aus einem Guss und gleichzeitig jeder völlig frei und ungebunden entlang den vorgegebenen Melodie-, Rhythmus- und Harmoniestrukturen. Neben Garbarek beeindrucken vor allem der Pianist John Taylor und der Drummer Jon Christensen, ohnehin einer der Besten seiner Zunft, mit sehr brilliantem Spiel.
Selbst Eberhard Weber am Bass, der auf anderen Einspielungen aus jener Zeit aus heutiger Sicht eher etwas schwerfällig und langweilig daherkommt, fügt sich sehr bereichernd in dieses zeitlos kreative wundervolle Zusammenspiel auf höchstem Improvisationsniveau ein.
Bill Connors an der Gitarre bleibt auf den meisten Stücken dezent im Hintergrund, bringt sich mit seinen spärlichen Beiträgen aber auch sehr gekonnt in das musikalische Gesamtbild ein und bereichert den ganzen Sound dadurch wesentlich.

Alle beteiligten Musiker spielen hier auf höchstem Niveau individuell kreativ und in einer überirdischen Harmonie zusammen, dass man es nicht fassen kann.
Trotz der speziellen Zusammensetzung dieser Jan Garbarek Group ist es auch hier der typische Jan Garbarek Sound vor seiner Welt-Musik-Jazz-Periode, der unverkennbar ins Ohr geht.
Wer auch immer an der Abmischung des Albums mitgewirkt haben mag, wahrscheinlich der Toningenieur Jan Erik Kongshaug und eventuell auch der Produzent Manfred Eicher, sie haben zusätzlich wesentlich zum Gelingen dieser Aufnahme beigetragen.
Photo With … von der Jan Garbarek Group ist ein Leckerbissen, ein Muss für alle Jazz-Fans, insbesondere für solche, die den skandinavischen ECM-Cool-Jazz mögen.


Vincent van Gogh
Vincent van Gogh
von Irving Stone
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein lesenswertes Buch über das denkwürdige Leben eines Künstlers aus Berufung, 10. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Vincent van Gogh (Taschenbuch)
Stone gelingt es in dieser Romanbiografie das Leben und die Kunst van Goghs und ihre enge Beziehung zueinander mit einfachen Strichen, gekonnt und leicht verständlich darzustellen. Seine Beschreibungen selbst haben dabei oft eine Nähe zur Malerei, beinhalten gelungene Bildbeschreibungen und decken die Hintergründe der Malerei sowie die Beziehung zwischen Leben und Werk van Goghs gekonnt auf. Nebenbei erhält man eine unprätentiöse Einführung in die Malerei des ausgehenden 19. Jahrhunderts und die Zeit um die Jahrhundertwende. Da kein Mensch losgelöst von der Gesellschaft, seiner Geschichte und den Produktionsverhältnissen, in denen er lebt, verstanden und beschrieben werden kann, fliessen entsprechende Beschreibungen, sofern sie unmittelbar für das Leben van Goghs relevant sind, implizit in den Text ein.

Als Sohn eines Pfarrers in Flandern geboren, begibt sich der junge van Gogh zunächst in eine Kunsthändlerlehre bei einem reichen Onkel, der als erfolgreicher Kunsthändler fungiert. Da er aber keine schlechten Bilder zu überhöhten Preisen an kunstunverständige Menschen verkaufen kann, bricht er die Lehre ab und bekommt schliesslich auf eigenen Wunsch, nach vielen Mühen, weil man ihn zunächst für die Stelle als nicht geeignet ansah, die Stelle eines Predigers in einer Bergarbeitersiedlung, wo er die Not und das Elend der Allerärmsten und Ausgebeuteten seelsorgerich begleitete und mitlebte und daran litt und die armen Menschen nach bestem Wissen und Gewissen zu unterstützen suchte, bis er, wegen der grossen Not dieser guten Menschen, an Gott und seiner Aufgabe ernsthaft zu zweifeln begann und die Stelle in der Folge dann aus Überzeugung auch wieder aufgab und sowohl ökonomisch wie existentiell anschliessend wieder vor dem Nichts stand.
In der schweren sich anschliessenden Orientierungsphase, deren Lösung für ihn aber nicht irgendeine reine Broterwerbstätigkeit sein konnte, obwohl er eine solche aus ökonomischen Gründen dringend nötig hatte, sondern in einer Tätigkeit bzw. einer Daseinsform, die von ihm als Berufung erkannt werden konnte, fand er die Lösung nach längerer Besinnung in der Malerei, wo er zunächst aber, wie er wusste und immer wieder auch selbst daran zweifelte, nur ein talentierter Anfänger war, der noch viel zu lernen hatte. In dieser Phase malte er das Leben, wie es sich ihm darstellte: die Bergarbeiter, die Bauern bei der Arbeit, beim kargen essen (z.B. die Kartoffelesser), trübe Landschaften in Flandern und hob sich durch die Wahl seiner Sujets und die Art der Darstellung deutlich vom Mainstream und vom allgemeinen Kunstgeschmack seiner Zeit ab, was letztlich auch dazu führte, dass er zeitlebens keine Bilder verkaufte und von einer kleinen Rente seines grosszügigen Bruders, der selbst als Angestellter im Kunsthandel in Paris arbeitete und der an seine Bilder und sein Können glaubte, sein Überleben fristen musste.
Später lernte er durch einen vorübergehenden Umzug zu seinem Bruder nach Paris dort die farbenfrohen Impressionisten kennen, was seinen Malstil nachhaltig veränderte. Seine Bilder wurden in der Folge heller und farbenfreudiger auch ausgelöst durch die südliche Sonne, die mehr Licht in seine Motive brachte.

Van Gogh, der in seinen Bildern "den Zauber des Alltäglichen zum Vorschein bringen" und "das verborgene Leben in den Dingen offenlegen" wollte, gerät bei seinen ständigen authentischen Versuchen "die Intensität des Erlebens gegen den monotonen Alltag" im Rahmen seiner Arbeit zu steigern und der dazu notwendigen "Auflösung des Gewöhnlichen" immer mehr in den Grenzbereich zum Wahnsinn. Sein Insistieren auf seine künstlerische Berufung und seine damit zusammenhängende kompromisslose Suche nach dem Paradies wird ihm schliesslich zum Verhängnis.
Bereits mit 33 Jahren wird er ernsthaft krank und leidet eine kurze Zeit, bis zu seinem Tod regelmässig an wiederkehrenden epileptischen Anfällen. Als sein Bruder Theo dann auch noch seine Stelle zu verlieren drohte und damit seine Existenzgrundlage komplett wegzufallen schien, wusste er keinen Ausweg mehr und setzte seinem Leben ein Ende. Dass seine Bilder nach seinem Tod teilweise zu astronomischen Preisen gehandelt werden, lässt sein kompromissloses Leben aus Berufung nur noch tragischer erscheinen.

Empfehlung: absolut lesenswert!!!


Tirza (detebe)
Tirza (detebe)
von Arnon Grunberg
  Taschenbuch
Preis: EUR 11,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Arnon Grünberg - Tirza oder das Leben als Zumutung, 25. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Tirza (detebe) (Taschenbuch)
Grünberg erzählt in Tirza das Leben von Jörgen Hofmeester, eines Mannes Ende 50 in Amsterdam, Lektor für fremsprachige Literatur in einem angesehenen Literaturverlag, ein hoffnungslos verzweifelter, gebildeter, kritischer, empfindsamer Mann, dem nach dem plötzlichen Verlust seiner langjährigen Ersparnisse im Rahmen der Finanzkrise, nach dem plötzlichen Verlust seines Arbeitsplatzes und dem bevorstehenden Flügge werden und dem daraus sich notwendig ergebenden Abschied von seiner Lieblingstochter Tirza, seiner Sonnenkönigin, die letzten tragfähigen Fundamente seines Lebens verloren gehen.

Und er erzählt das Leben seiner Familie in Amsterdam, in einem Stadium also, in dem sich für Hofmeester alles noch mehr ins Negative wendet als es sich für ihn ohnehin schon immer dargestellt hat.

Seine Frau, die ihn wegen ihrer Jugendliebe vor 3 Jahren verlassen hat, sucht ihn wieder heim und begründet ihr heimkommen damit, dass sie sonst nirgendwo mehr hinkann, weil sie niemand sonst mehr will. Er fügt sich in alles, gibt scheinbar alle Ansprüche an seine Mitmenschen und das Leben auf, weil er gelernt hat, dass er mit seinen Ansprüchen idR. nur zusätzliches Unlück einfordert, wie z.B. durch seine Einstufung seiner Tochter Tirza als hochbegabt und entsprechend eingeleiteter Fördermassnahmen von ihr durch ihn, in die er viel Energie und Zeit investiert und die auch viel Erfolg zeitigen, die schliesslich aber - wie er einsehen muss - dazu geführt haben, dass sich seine Tochter schliesslich zu Tode gehungert hätte, um die daraus sich ergebenden Ansprüche abzuwehren und wieder selbst die Kontrolle über ihr Leben zu erlangen.

Ebenso fällt es ihm sehr schwer, die freie Sexualität seiner teilweise noch nicht volljährigen Töchter zu akzeptieren, zumindest wenn er unvorbereitet direkt damit konfrontiert wird und ebenso kann er die Liebhaber und die Männer seiner Töchter und die sich daraus ergebenden sozialen Einstufungen nicht wirklich akzeptieren und ertragen. In solchen Zusammenhängen und Situationen verliert er die Kontrolle, die ihn ansonsten fest im Griff hat, und die er idR. auch rational rechtfertigt, obwohl er den Verlust an Kontrolle andererseits auch als Gewinn an Lebendigkeit und Wahrhaftigkeit preist.

Hofmeester also, ein von der Zivilisation geknechteter, hoch intelligent seine Situation räsonierenden Stadtneurotiker, der das Tier in sich nicht ganz besiegen kann und will, weil es Licht in die Dunkelheit bringt und der sich schliesslich von den modernen Umständen, seiner kognitiven Verarbeitung derselben und seiner Dünnhäutigkeit getrieben, notwendig ins Abseits manövriert.

Eine Geschichte die am Ende eskaliert, weil der Mann durch die Zumutungen des Lebens zunehmend mehr die Kontrolle verliert und in den Wahnsinn abdriftet und schliesslich nur noch verschwinden will, ohne aber zu wissen wie, wo und von wem er die Kunst zu sterben lernen kann.

Der Roman hat seine Stärke nicht so sehr in der skizzierten grossen Linienführung sondern mehr noch in den konkreten Minihandlungen, Dialogen und Gedanken, die detailliert und geistreich das Gesamtbild erzeugen. Ein Buch, das einen, wenn man dafür empfänglich ist, trifft wie eine sich ständig wiederholende Kombination aus Kinnhaken, Leberhaken und Tiefschlägen und bei dem man sich am Ende beeindruckt fragt, ob es das wert war. Also nichts für Leute, die sich mit einem Buch wohl fühlen wollen, sondern eher etwas für Leute, die sich mit den harten Tatsachen des Lebens auf eine geistreiche und tragikkomische Weise konfrontiert sehen wollen


Weil ich die Hoffnung nie verlor: Selbstheilung nach einem Schlaganfall
Weil ich die Hoffnung nie verlor: Selbstheilung nach einem Schlaganfall
von Hartmut Frehse
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch das Mut macht ohne die Probleme zu verharmlosen, 1. Februar 2008
Das Buch zeigt, dass und wie man nach einem Schlaganfall bei halbseitiger Lähmung durch sehr intensives und gezieltes Training wieder fast vollständig alle Kompetenzen zurück gewinnen kann und dass es dazu nie zu spät ist.
Das ist alles sehr überzeugend und verständlich dargestellt, wobei mir die informatisch-kybernetischen Einschübe etwas fragwürdig erscheinen, insofern sie als technische Konzepte ohne empirische Überprüfung als tauglich für die Übertragung auf das Gehirn angesehen werden.

Der Autor betont dass jeder seinen eigenen Weg gehen muss und sich nicht vollständig an seinem Trainingsplan ausrichten muss, um Erfolg zu haben.
Dies erscheint mir wichtig, denn es gibt sicher noch zusätzliche Trainingsmöglichkeiten (wie z.B. Gehübungen auf dem Laufband oder Rad fahren auf einem statischen Fahrrad), die ebenfalls vielversprechend sind.
In jedem Fall für jeden Betroffenen und deren Angehürige eine wertvolle Motivationshilfe und eine gute Anleitung für alle, die selbst keine eigenen Ideen dieser Art entwickeln können.


Hilfe, meine Eltern sind alt: Wie ich lernte, Vater und Mutter mit Respekt und Humor zu begleiten
Hilfe, meine Eltern sind alt: Wie ich lernte, Vater und Mutter mit Respekt und Humor zu begleiten
von Ilse Biberti
  Taschenbuch

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Informativ, unterhaltsam, kritisch und sehr menschlich, 1. Februar 2008
Ich habe das Buch gekauft, in der Absicht ein Sachbuch zu kaufen, das mir Informationen zu dem im Titel angesprochenen Thema liefert, insbesondere was einen in so einer Situation erwartet und wie man damit umgehen kann. Das Buch hat meine Intentionen voll erfüllt. Es ist darüber hinaus aber auch noch ein hervorragendes Stück Literatur. Die Frage was nun dabei Dichtung und was Wahrheit ist erübrigt sich, weil gelungene Literatur immer mehr Realitätsgehalt halt als ein Sachbuch. Dennoch gehe ich davon aus, dass die Schilderungen weitgehend auf Tatsachen basieren. Dieses Buch ist demnach beides also ein literarisch aufgemöbeltes Sachbuch, genau genommen eine hervorragend geschriebene Autobiographie im Kontext der im Titel angesprochenen Lebenssituation.
Dabei wird mit Kritik am deutschen Gesundheits- und Pflegesystem nicht gespart, jedoch nicht indem explizit Vorwürfe daran formuliert werden sondern einfach nur durch die fast schon wertfrei zu nennende menschliche Schilderung dessen, was sich abgespielt hat.
Kurz gesagt ein tolles Buch zum Thema aber auch für alle, die kein spezielles Interesse an dem speziellen Thema haben, sondern die sich für gut geschriebene Literatur interessieren.


Der Untergang der Titanic. Eine Komödie
Der Untergang der Titanic. Eine Komödie
von Hans Magnus Enzensberger
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,00

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk!!!, 13. September 2007
Enzensberger hat mit dem "Untergang der Titanic" ein schmales aber grosses Buch vorgelegt.
Der Titelgeschichte dient ihm nur als Aufhänger, als Metapher! In dem Buch werden neben dem "Untergang" mehrere Stränge parallel verfolgt (z.B. die kubanische Revolution)
ironisch, humorvoll, gesellschaftskritisch, lyrisch, assoziativ, universell, metahorisch, romantisch, revolutionär, verdichtet, nicht dingfest zu machen! ein Volltreffer!


Return to Forever
Return to Forever
Preis: EUR 15,49

39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die schönste Musik der Welt!, 6. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Return to Forever (Audio CD)
"some time ago I had a dream it was happy it was lasting it was free"

Ich kenne die Platte schon seit 1973 und war von Anfang an hellauf begeistert.

Diese Musik lässt sich nicht wirklich einordnen in ein Genre, an keiner Stelle klischeehaft, ohne Vorbild: ein Ereignis!

Ungeheuer kreative Improvisationen, wunderschöne Melodien, perlend (Crystal Silence) bunt, charmant, verspielt (what game shall we play today,)ein Fest (La Fiesta) für die Ewigkeit (return to forever).

Möglicherweise versucht sie uns - soweit das musikalisch möglich ist - zu zeigen:
"how we can make this dream into reality"

Eine Glanzleistung! mit Leichtigkeit aber gleichzeitig hochartifiziell gespielt, auf der Basis südamerikanischer Rhythmen (Airto Moreira)entfaltet Corea auf dem E-Piano zusammen mit Stanley Clarke und Joe Farrell ein gelungenes, optimistisches Feuerwerk von wunderbaren musikalischen Ideen. Nirgends habe ich bislang eine vergleichsweise ähnlich schöne Spielweise des E-Piano gehört.
Mit dieser Platte hat Chick Corea sich ein Denkmal für die Ewigkeit gesetzt!

Wenn ich mich für eine Platte entscheiden müsste, die ich als einzige mit auf die ominöse Insel mitnehmen würde, ich würde mich für diese - meine Lieblingsplatte (seit über 30 Jahren) - entscheiden.


Der Jukebox-Mann
Der Jukebox-Mann
von Åke Edwardson
  Gebundene Ausgabe

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ziemlich wenig Gehalt!!!, 20. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Jukebox-Mann (Gebundene Ausgabe)
Für Leute die sich für Jukeboxen und die Musik der 50er und 60er Jahre etwas interessieren ist der Titel ja zunächst sehr vielversprechend. In Wirklichkeit kommt in der Geschichte nur sehr wenig wirklich spezielles und treffendes zu der Musik und zu dem Zeitgeist rüber.
Ansonsten ein Buch über den notwendigen Wechsel einer Lebensperspektive, der sich im Buch für den Jukeboxman daraus ergibt, dass die Welt der Jukeboxen sich dem Ende nähert und der Jukeboxman sich genötigt sieht, sich nach einer neuen Arbeit umzusehen.
Da er Arbeit aber nicht nur als Broterwerb begreift, sondern als Berufung leben möchte, liegt eine starke Wehmut über diesem notwendigen Abschied. Dieser Konflikt ist zusammen mit seiner emotionalen Begleitung noch relativ gut herausgearbeitet ansonsten ist die Geschichte aber nicht besonders gehaltvoll.
Der armseelige Versuch etwas Spannung aufzubauen, indem so eine Art Geheimnis über einen in der Vergangenheit plötzlich verschwundenen Ehemann eingebaut wird, und das dann auch noch auf eine etwas unerwartete Weise gelüftet wird, zeigt, dass der Autor anonsten Krimis schreibt und darüber hinaus - zumindest in diesem Roman - nicht wirklich viel zu sagen hat.


Im Herbst
Im Herbst
von Jeffrey Lent
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen grossartiges Buch!!!, 25. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Im Herbst (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte ist vielleicht nicht an allen Stellen ganz stimmig dafür aber nur selten affekthascherisch. Insgesamt ein gelungener und emotional mitreissender Versuch einen realistischen Einblick in das Leben und die Geschichte einer Farmerfamilie in den USA (Vermont) ab dem Bürgerkrieg über 3 Generationen zu vermitteln, wobei wesentlich auch die Rassenproblematik beleuchtet wird. Dabei stehen nicht so sehr die geschichtlichen und politischen Phänomene als solche im Mittelpunkt sondern mehr die generelle menschliche Befindlichkeit, eingebettet in eine spezielle geschichtliche Situation. Das Buch hat mich in vieler Hinsicht an das grossartige Buch von Toni Morrison: Menschenkind erinnert.


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