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Rezensionen verfasst von
Strauch

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Der Ruf des Cthulhu
Der Ruf des Cthulhu
Preis: EUR 16,04

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder mal bestens umgesetzt, 19. September 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf des Cthulhu (Audio CD)
Von vornherein muss man zu der Romanvorlage sagen das die komplette Handlung zu 90 % in einem Raum spielt.
Es ist die Geschichte von einem Mann der im Büro seines verstorbenen Onkels herausfindet das dieser etwas entdeckt hat, was
der Welt bisher verborgen blieb. Wer auf einen klassischen Geisterschocker mit Monstern wie bei Doom oder
Bioshock hofft wird vielleicht ein wenig enttäuscht sein. Denn es ist viel besser. Lovecraft eröffnet
seinem Leser eine Welt die im Dunst des Verborgenen liegt, verborgen durch die Überheblichkeit des Menschen der glaubt alles schon entdeckt zu haben. Und das auf eine Art und Weise das man sich fragen muss ob es sie nicht vielleicht doch auch in Wirklichkeit geben
könnte. So hat Gruselkabinett eine sehr langatmige Romanvorlage wieder fabelhaft umgesetzt.


Folge 111: Die Grube und das Pendel
Folge 111: Die Grube und das Pendel
Preis: EUR 5,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitze wie immer(Negativ Rezensionen einfach ignorieren), 30. August 2016
Grube und Pendel.
Edgar Allan Poe ist ein Mann der im 19 Jahrhundert den Menschen, mit Geschichten über die Abgründe des menschlichen Geistes, seinen Lesern das fürchten lernte. Grube und Pendel ist eine seiner vielen Kurzgeschichten. Und wie viele seiner Kurzgeschichten ist auch Grube und Pendel eine Geschichte mit nur einem einzigen wirklichen Protagonist. Entsprechend gibt die Geschichte von seinem
Inhalt nur sehr wenig Stoff um daraus ein Gruselhörspiel zu machen.
Entsprechend haben die Macher die Geschichte oder besser gesagt das Hörspiel mit ein wenig zusätzlichen Inhalt ausgeschmückt.
Was dies betrifft möchte ich dem Leser jedoch nicht mehr erzählen, um nicht schon im vornherein den Inhalt zu verraten.
Dafür aber kann ich im vornherein sagen das die Sprecher wieder hervorragende Arbeit geleistet hat.
Ebenso die Regie. Und selbst wenn man die Geschichte zuvor schon gelesen hat kann man sagen das der Hörer noch
eine schöne Überraschung zum Ende erlangen wird.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 31, 2016 12:22 PM MEST


Gruselkabinett, Folge 20: Der Werwolf
Gruselkabinett, Folge 20: Der Werwolf
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 6,71

5.0 von 5 Sternen Ein Drama um Intrigen Unschuld und Gier, 26. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In Frankreich kam es immer wieder im Mittelalter neben Hexenverbrennung auch zu Jagden auf vermeintliche Werwölfe. Diese Historische Gegebenheit hat Alexander Dumas zu einem Roman verwendet, welcher von Titania zu einen Hörspiel verarbeitet wurde.
Anders als in den meisten klassischen Werwolfgeschichten geht es hierbei jedoch nicht um eine reisende Bestie, der irgendwann in einer finsteren Vollmondnacht der Garaus gemacht wird, sondern vielmehr um die Frage was ein Mensch braucht um Glücklich zu sein, und was Unzufriedenheit und Gier aus einem Menschen machen kann. Der Hauptcharakter der Geschichte ein gewisser Schumacher namens Thibaut vergleicht seinen Persönlichen Wert als Mensch mit seinem Stand, und neidet daher den reichen Edelmännern nach. Die Geschichte selbst spielt in der Zeit des Absolutismus in Frankreich in der das Leben eines Adligen zehn mal mehr Wert ist als das eines einfachen Mannes aus dem dritten Stand.
Die Geschichte selbst nimmt seinen Anfang damit das er einen Pakt mit dem Teufel welcher ihm einerseits Macht über Wölfe gibt und andererseits die Gabe verleiht schlechte Wünsche für andere in Erfüllung gehen zu lassen. Der Haken am Packt ist das ihm pro Wunsch ein Haar wächst, und er sich Stück für Stück nur sehr langsam in einen Wehrwolf verwandelt.
An sich klingt das wie eine klassische "Du sollst nicht mit dem Teufel paktieren" Geschichte. Doch nimmt das Hörspiel den Wehrwolf nur als Parabel für die Habgier eines Menschen, und konfrontiert den Hörer dabei mit der Frage ob Macht und Reichtum wirklich Glücklich machen.
Denn Auch wenn der Pakt abgesehen davon das sich des Paktierenden Äußeres verändert hat der Pakt keinen Haken, er muss seine Seele nicht der Hölle nach seinem Tod verpfänden.
Und zurück zu der Frage ob plötzlicher Reichtum Glücklich macht. Im Hörspiel muss der Protagonist erkennen das er trotz seines Teufelspakt ein eher Gutherziger Mensch ist und sich trotz seiner übermenschlichen Kräfte in der Welt der Mächtigen, wo man sich mit Lüge und Falschheit und Skrupellosigkeit am besten durchsetzt, nicht behaupten kann.
Ihm fehlt die nötige Kaltherzigkeit um seine Kräfte, die er durch den Pakt erlangt hat, gegen seine Feinde tödlich einzusetzen.
Statt dessen leiden die Unschuldigen unter seinem Pakt. Er verliebt sich in eine völlig Arglose Frau die ihm zur Umkehr bringen will und der Überzeugung ist das Liebe ein größerer Reichtum als Materieller Wert ist.
Über das Ende selbst will ich nichts sagen.
Es ist ein sich lohnendes Hörerlebnis mit literarischem Wert. Aus meiner Sicht eines der besten Werke jeder Reihe.


Gruselkabinett - Folge 101: Verlorene Herzen
Gruselkabinett - Folge 101: Verlorene Herzen
Preis: EUR 8,00

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach jenem Hörspiel muss ich nicht mehr ausziehn um das Fürchten zu lernen, 27. August 2015
Von vorn herein muss ich sagen. "Das Bild war der erste Grund warum ich es Kaufte". Ich selbst war mir über den Inhalt jener Geschichte in
keinster weise im klaren. Ich hatte noch nicht einmal eine Ahnung.
Der Inhalt selbst dann ist für eine Geistergeschichte recht flach. Doch lebt jene Geschichte nicht vom Inhalt.
Ein elfjähriger Junge muss nach dem Tod seiner Eltern bei einem entfernten Verwandten aufwachsen, welcher ein Historiker und ein
Experte auf dem Gebiet des Heidentums in England ist.
Woran denken vermutlich die ersten Kundigen bei dem Wort Heidentum in England. Richtig okkulte Rituale von Druiden. Und mehr will ich nicht sagen.
Abgesehen davon ist die Geschichte wieder mal bis zur letzten Minute spannend. Und voll schauriger Momente.


Gruselkabinett - Folge 46: Die Maske des roten Todes
Gruselkabinett - Folge 46: Die Maske des roten Todes
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Geschichte wie ein Barockgedicht, 18. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Einstweilen wird der kalte Tod über deine Busen streicheln. Deine Schultern warmer Schnee, wird zerfalln zu kaltem Sand.
Dies ist ein Auszug aus einem Barockgedicht das wie die meisten seiner Epoche von Verschwendungssucht, Dekadens, Eitelkeit und schließlich Tod erzählt. Warum zitiere ich diese Ferse. Ganz einfach ich glaube das dem Regisseur jenes Hörspiels
ein solches Gedicht inspiriert hat.
Titania ist es in jenem Hörspiel meisterhaft gelungen eine gerade mal vielleicht acht Seiten lange Novelle zu einem langen und grauenvollen Hörvergnügen zu machen.
Dabei schmückt er die Geschichte selbst noch mit der Figur Hopfrosch einem Titelheld aus der Novelle "Hobfrosch" aus.


Zwei glorreiche Halunken. Zweitausendeins Edition Film 255
Zwei glorreiche Halunken. Zweitausendeins Edition Film 255
Wird angeboten von Syndikat Buchdienst
Preis: EUR 7,99

2 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Wort "lang" wäre eine treffende Bezeichnung, 17. August 2014
Jeder kennt die Melodie jenes Films. "Haijajajaja Wawawu". Dieser Film vermutlich für alle die ihn noch nicht gesehen haben den Inbegriff des Westernklassikers dar. So war es auch für mich bis ihn vor einiger Zeit selbst gesehen habe.
Er erzählt die Geschichte von drei verschiedenen mehr oder weniger zwielichtigen Cowboys, die durch die Information eines im Sterben liegenden Soldaten der Südstaatler, in Erfahrung bringen konnten das irgendwo mitten in den Südstaaten zwischen den Fronten ein Schatz vergraben ist. Natürlich handelt es sich dabei nicht um einen Piratenschatz, sondern um die Regimentskasse irgendeines Kavallerieregiments der Südstaatenarmee.
Und wie es in vielen Western von Sergio Lione zugeht sind die Helden jenes Western wie stets nach dem Antiheldenprinzip gewählt. Clint Eastwood spielt dabei den launischen und durchaus mysteriösen Kopfgeldjäger Joe, mit der halben Zigarette.
Lee van Cleef den manche vermutlich aus "Um zwölf Uhr Mittags" oder "Für ein paar Dollar mehr" spielt in diesem Film den Gegenspieler von Joe (Clint Eastwood), in Form eines sadistischen Söldners namens Sentenza bei dem man sich fragen muss ob er aus Geldgier oder purer Mordlust handelt.
Zwischen jenen beiden Konkurrenten steht Tuco ( Eli Herschel Wallach) der stets flucht, beide verwünscht, und doch immer wieder zur Zusammenarbeit mit Joe gezwungen wird.
Alle drei bindet dabei die Tatsache das jeder nur einen Hinweis auf den Schatz kennt, jedoch nicht genau weiß wo sich der Schatz befindet. Dies ist ungefähr der Inhalt der Geschichte in kurzer Kurzfassung. Also nicht unbedingt außergewöhnlich Komplex.
Dennoch gelingt es dem Regisseur mit einer recht simplen Handlung einen Film zu drehen der stets eine überraschende Wende parat hat, und dabei auch Sinn für Humor nicht vergisst. Wobei Tuco der in diesem Film vermutlich die Rolle seines Lebens gespielt hatte, immer wieder dafür sorgt das dem Zuschauer nicht die Langeweile packt. Denn der Film geht immerhin 171 Minuten sprich fast drei Stunden. Clint Eastwood wirkt mit seinem distanzierten Verhalten und seiner Wortkargheit eher wie eine nötige Begleitung um für den eher ein wenig tölpelhaften Pechvogel Tuco als Kontrast zu wirken. So gesehen können beide nicht wirklich ohne den anderen auftreten.
Wovor ich ganz nebenbei noch warnen möchte ist das Clint Eastwood in der deutschen Fassung mehrfach die Synchronstimme wechselt.
Wie die meisten Filme von Sergio Leone hat auch dieser Film einige tragische Szenen, welche den Zuschauer anrühren, auch wenn die folgenden beiden Teile der "Dollar" -Trilogie deutlich anrührender sind.
Im großen und ganzen ist der Film gut, jedoch sehr lang und nicht unbedingt das was man als ein einmaliges Kinoerlebnis bezeichnen würde. Dafür ist er einfach zu langatmig. Man könnte sagen die drei Hauptcharaktere schießen sich um die Handlung herum. Dafür aber garantiert der Film einen wirklich spannenden Showdown mit einer überraschenden Wende und einem überraschenden Schluss.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 25, 2015 1:32 PM CET


Die Bartholomäusnacht
Die Bartholomäusnacht
DVD ~ Isabelle Adjani
Preis: EUR 6,29

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine gute Verfilmung des Authors von die drei Musketiere, 20. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Bartholomäusnacht (DVD)
Alle die die Romanserie "Das Lied von Eis und Feuer" gelesen haben, werden in Alexandre Dumas dem Meister von Georg R. R. Martin wiedererkennen.
So ist es auch in der Verfilmung des gleichnamigen Romans, mit einer erstklassigen Besetzung aus französischen, Deutschen und italienischen Schauspielern.
In diesem Film spielt Isabelle Adjani, die manche vielleicht aus "Noshferatu Phantom der Nacht" kennen eine verwöhnte Prinzessin die in die Intrigen welche 1571 im Louvre zwischen Henry de Bourbon und den Anhängern der Königsfamilie Valua gesponnen werden, gegen ihren Willen verwickelt wird. Seltsamerweise erweist sich dabei die verwöhnte Prinzessin die der Zuschauer zu Beginn des Films zwangsläufig als ein "Flitchen", wenn ich das so schonend ausdrücken darf, einstufen muss, gegen alle Erwartungen als eine gewissenhafte Freiheitsdenkerin. Dies ist in meinen Augen ein kleiner Makel.
Darüber hinaus stellt der Film jedoch sehr gut die angespannte bürgerkriegslastige Stimmung am Hofe des Louvres während der Hochzeit zwischen der katholischen Margerite de Valua und dem protestantischen Erzfeind ihrer Familie Henry de Bourbon da.
Wobei sich der Regisseur sehr gut darauf versteht die Intrigen im Louvre, welche zwangsläufig zum vielleicht größten Massaker der Geschichte von Paris führt, welches man auch als die Bartholomäusnacht kennt aus verschiedenen Positionen darzustellen. So erlebt der Zuschauer das Attentat auf Coligny aus sich eines einfachen Hugenotten der auf wie viele andere vor dem Louvre die Hochzeit zwischen Henry und Margerite verfolgen muss.
Neben Isabelle Adjani erweisen sich aber auch die anderen Schauspieler wie Jean-Hugues Anglade in seiner Rolle als der paranoide kränkliche König Karl IX oder Virna Lisi in ihrer Rolle als Mutter der der drei Valua Brüder als tadellose Schauspieler, die in ihrer Rolle hineingewachsen sind als ob sie selbst jene Personen wären welche sie in jenem Film darstellen.
Neben den Darstellern erweisen sich aber auch Kostüme und Kulissen als ein wahrer Augenschmaus für jeden Fan von historischen Dramen.
Und doch weißt auch leider jener Film, wie jeder der nur vier Sterne hat, einige störende Makel auf. Zum Beispiel wird die Liebesaffäre zwischen Margot und dem Hugenotte La Môle für meinen Geschmack ein wenig zu hoch gehalten. Vor allen dingen finde ich es ein wenig seltsam das Margot, die mir zu Beginn des Films eher wie eine verwöhnte Göre erschien, mit mehr Affären als Haare auf dem Kopf, plötzlich durch die Bartholomäusnacht zu einem Menschenfreund wird ein wenig unpassend.
Zudem man sie aus dem Roman eher als eine ehrgeizige Verbündete von Henry de Navarra kennt.
Aber ich möchte mich nun doch nicht länger als nötig an diesem Defizit aufhalten.
Denn er ist eine durchaus gelungene Verfilmung des Romans, wenn er auch für meinen Geschmack ein wenig zu lange ging.
Wenn man mich aber nun fragen würde ob der Film ein muss ist, würde ich nein sagen. Er ist zwar eine sehr gute, wenn nicht die beste Verfilmung von Alexandre Dumas, doch ist er darüber hinaus auch durch viele lange Liebesscenen ein wenig zu sehr in die länge gezogen.
Daher ganz unterhaltsam für Leute die Liebesfilme mögen, aber nicht unbedingt ein muss für Mantel und Degenfans. Denn geschliffene Dialoge und spannende Duelle finden in diesem Film beinahe gar nicht statt. Ebenso wird Henry IV zögerliches Verhalten, womit er in jenem Roman den Thron Frankreichs immer wieder dann verspielt wenn er zum Greifen nahe ist, zu Gunsten von leidenschaftlichem von Liebesschnulz zwischen Isabelle Adjani und ihrer Flamme in den Hintergrund gedrängt, was mich an diesem Film durchaus ein wenig enttäuscht hatte.


Gruselkabinett - Folge 87: Alraune
Gruselkabinett - Folge 87: Alraune
Preis: EUR 8,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alraune, 16. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Gruselkabinett - Folge 87: Alraune (Audio CD)
Nachdem Viktor Frankenstein es schaffte einen künstlichen Menschen zu erschaffen, hätte ich nie daran geglaubt das es noch einmal eine Gruppe von Romanfiguren es gewagt hätte noch einmal einen künstlichen Menschen zu erschaffen. Nun ja doch das hatte ich geglaubt bevor ich Alraune kannte.
Ja sie haben richtig gehört. Dieses Hörspiel erzählt nicht die Geschichte von einem Gärtner der eine Alraune Umtopft, sondern von einer Frau die Alraune heißt. Entstanden aus dem Spermin eines kaltblütigen Vergewaltigungsmörders der im Todeskampf am Strick zappelnd (ohne Hose versteht sich) seinen letzten Samen vergab, der die lüsternste Frau Deutschlands künstlich (in vitro) schwängerte.
Durchgeführt wurde diese künstliche Befruchtung von einem wohlhabenden Arzt, der auf die verrückte Idee kam dem Mythos von einer Alraune die nur durch den Samen eines gehängten im Todeskampf entstehen kann, war zu machen.
Ok, das klingt jetzt zwar nicht unbedingt so gruselig und ich muss gestehen das ich mich in diesem Hörspiel auch nicht zu Tode gegruselt habe. Aber egal.
Kurz um es erzählt die Geschichte einer Frau die aus einer künstlich und mystisch erschaffenen Alraune entstanden ist, ausgestattet mit den Verführungskünsten wie man sie nur von Nymphen oder Feen kennt. Und verdorben von Sadismus und Lust, wie man es auch nur von bösen Feen aus Grimms Märchen kennt. Einem nicht völlig menschlichen Wesen, das aber auf eigene Weise eine Gefahr für alle ist die ihr zu nahe kommen.
Das was das Hörspiel dabei durchaus kaufenswert macht, ist die Tatsache das es spannend ist ohne das dabei nennenswert übernatürliche Dinge geschehen oder ein Jack the Ripper als Salz in der Suppe agieren muss.
Das Hörspiel führt uns vor Augen wie gefährlich allein eine zu schöne und charmante Frau sein kann, wenn sie einen schlechten Charakter hat. Und ich warne dabei nicht nur die Männer unter uns.
Es ist so gesehen, anders als ein Drama wie "Die Liebende Tote" von Théophile Gautier eher eine Art Mischung aus wissenschaftlichem Gruselmilieu wie Frankenstein oder Lovecrafts Werke und einem Drama von einer Fame Fatal wie "Carmen". Über den Inhalt möchte ich nur so viel verraten. Er enthält viele interessante Charaktere mit einem beim besten Willen nicht absehbarem Ausgang, auf dem eine sich zuspitzend spannende Handlung hinarbeitet.
Und man kann ausnahmsweise mal auch nach dem Hörvergnügen noch recht ruhig schlafen, auch wenn mich beim schreiben jener Rezession wieder eine Gänsehaut befällt.


Gruselkabinett - Folge 72: Markheim
Gruselkabinett - Folge 72: Markheim
Preis: EUR 8,00

4.0 von 5 Sternen Wiedereinmal Perfekt Inszeniert, 3. Juli 2014
Wieder einmal hat Marc Gruppe sich als ein Meister des inszenierens von Gespenstergeschichten übertroffen. Aber nun ja. Abgesehen davon das es perfekt inszeniert ist, die Dialoge und Schauereffekte stets passend zu den Dialogen verlaufen, ist der Inhalt der Geschichte doch trotz allen sehr blutarm.
Zusammengefasst. Der Streuner und Kleingauner Markheim hat endlich einmal es in seinem Leben zum Erfolg gebracht. Aber ach herrje. Als er seiner verlobten zu Weihnachten ein Geburtztagsgeschenk kaufen will stößt er auf einen verfluchten Spiegel, der die Versuchung in lebendiger Gestalt erscheinen lässt. Und ach ja es kommen natürlich noch ein paar Geistererscheinungen.
Einen Höhepunkt erreicht das Hörspiel jedoch gegen ende dennoch, denn der arme Markheim erleidet wer hätte das Gedacht, mit einem tödlichen Unglück.
Aber trotz allem ist es eine schöne Gespenstergeschichte mit der man sich um den Schlaf bringen kann, oder auch nicht, je nachdem wie gut man nach einer sehr gruseligen Geschichte schläft. Aber teilweise Philosophischen Themen als auch sehr gute Storys zum lange mitfiebern sind in diesem Hörspiel eher nicht vorhanden.


Elfenkönigin: Roman
Elfenkönigin: Roman
von Bernhard Hennen
  Broschiert

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Roman hätte auch kürzer sein können, 25. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Elfenkönigin: Roman (Broschiert)
Ok. Wer den dritten Teil von die Elfen gelesen hat ist nun sicherlich ganz versessen darauf zu erfahren wie es den nun mit der vertriebenen Königin Emerelle und ihren Gefährte Ollowain bzw. Fallrach weitergeht. Nun sagen wir es so. Dieser Roman läuft wie man es erwartet darauf hinaus das letzten Endes Emerelle wieder Königin wird.
Zwischendrin muss sie sich einer Vielzahl von Intrigen stellen während die Trollschamanin Skanga ihr Trollimperium aufbaut, Elija Globs und die Rotmützen ihre eigenen Pläne verfolgen und natürlich ganz nebenbei der Devantar in Bruder Jules Gestalt seine eigenen Intrigen spinnt. An sich gutes Material um daraus einen würdigen Schluss für den dreiteiligen Elfenwinterzyklus. Wäre da nicht ein Problem. Nämlich dass der Author schon von der ersten Seite an nicht wirklich weiß wie er den Stoff anständig verarbeiten soll. Einerseits schweift Emerelle bis kurz vor Schluss stets ziellos durch den Roman mit keinem anderem Ziel als Ollowain wieder zu Ollowain zu machen, was bereits dahingehend nicht logisch ist da sie doch eigentlich den Spieler und Charmeur Falrach liebte und dieser im Gegensatz zu Ollowain auch ihre Liebe erwidert. Hin und wieder tauchen dabei der idealistische neue Trollkönig auf hinter dessen Rücken seine engen Vertrauten Skanga und Elija Intrigen gegeneinander spinnen. Wenn diese beiden Charaktere vorkamen habe ich mich immer besonders gefreut. Leider brauchen aber auch ihre Intrigen eine Ewigkeit bis sie endlich mal wirken. Im allgemeinen braucht die ganze Handlung eine Ewigkeit. Bis in "Elfenkönigin" etwas außergewöhnlich spannendes geschieht sind in den vorigen Episoden bereits 3 Morde geschehen. Auch derjenigen der sich an Hennens Elfenromanen an spannenden Schlachtscenen erfreute wird hierbei eher enttäuscht.
Ein Grund den Roman aber dennoch zu lesen ist dafür aber die Tatsache das die sympatischen Charaktere weiterhin nichts von ihrer Attraktivität verloren hatte. Wobei diesmal der tollpatschige Nicodemos Globs verstärkt vorkommt und sich als ein ungemein gelungener Charakter erweist.
Wer jedoch gerne mehr von den Taten von Kadlin der Tochter des Alfadas oder dem Halbelfen Melvin erfahren will wird in diesem Roman enttäuscht. Denn Hennen hat diesen beiden Charakteren samt dem Fjordland nur eine untergeordnete Rolle zugeschrieben. Ebenso hat der nun kriegsmüde Feldherr Orgrim in diesem Roman ausgedient und fällt nicht nur in Hennens Ungnade(mehr dazu will ich nicht verraten). Nebenbei spielen die Bibliothek von Iskendria und die dort lebende Nekromantin Atlantaia leider keine bedeutende Rolle in diesem Roman was ich für meinen Teil ein wenig schade finde.
Ansonsten kann ich nicht mehr viel vorhersagen, der Roman ist ein würdiger Abschluss mit aber einer sehr sehr sehr sehr langsam vorangehenden Handlung.


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