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Rezensionen verfasst von
Din

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Salz & Stein (Die Feuer & Flut-Romane, Band 2)
Salz & Stein (Die Feuer & Flut-Romane, Band 2)
von Victoria Scott
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

4.0 von 5 Sternen Salt & Stone - Würdige Fortsetzung, jedoch für mich kein Finale, 3. Mai 2017
Ich möchte mich gar nicht lange mit der Inhaltsbeschreibung aufhalten, wie der Titel schon verrät schlagen sich Tella und ihre Freunde in den nächsten Etappen des Rennens durchs Meer und durch die Berge, dabei stehen diese Etappen dem Dschungel und der Wüste in nichts nach. Man merkt das Tella stärker wird und sich langsam zur Favoritin entwickelt. Sie plagt sich nicht länger mit Zweifeln und nimmt immer mehr eine Führungsrolle ein und entscheidet aus dem Instinkt heraus.

Auf der einen Seite eine willkommene Entwicklung auf der anderen Seite findet, meiner Meinung nach, dieser "Wettkampf" oder dieses "Ringen" um Anerkennung und Sich-Beweisen, zu viel Raum. Tella macht sich viel Gedanken um ihre Position, insbesondere ggü Guy. Weswegen der eigentliche Grund - ihr Bruder Cody, die Angst um sein Leben - für mich zu weit in den Hintergrund rückt.

Dennoch ist Salz und Stein eine sehr gelungene Fortsetzung, knüpft direkt an den ersten Teil an und konnte mich von der ersten bis letzten Seite wieder mit Spannung, Witz und Emotionen begeistern. Auch wenn die Grundidee der Geschichte nicht unbedingt neu ist, gefällt mit das ganze Konstrukt, die Charaktere und die zwischenmenschlichen Beziehungen.

Für ein Finale kann ich diesen Band jedoch nicht halten, da definitiv noch ein dritter Band fehlt. Ich weiß nicht, ob noch einer in Arbeit ist oder ob die Autorin aufgrund des Familienzuwachs erst einmal eine Pause einlegt. Ich weiß nur, dass das Ende zu offen ist und zu viele Fragen für mich stehen bleiben.


Feuer & Flut (Die Feuer & Flut-Romane, Band 1)
Feuer & Flut (Die Feuer & Flut-Romane, Band 1)
von Victoria Scott
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen Fire & Flood - Feuer habe ich auch gefangen..., 3. Januar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... vor Begeisterung. Normalerweise schreibe ich längere Rezensionen, aber bei Feuer und Flut fällt mir hauptsächlich ein: Toll! Toll! Toll! An irgendeinem Punkt in der Geschichte, jedoch relativ am Anfang, als mir klar wurde, dass ich in der Geschichte drin war, sagte ich zu meinem Mann: "UND deswegen lese ich. Wegen SO einem Buch. Ich bin TOTAL drin. Die Geschichte hat mich." :D

Kurz zum Inhalt. Die Story erinnert an die Panem-Trilogie. Ein Wettrennen unter schwersten Bedingungen (Dschungel, Wüste, Meer und Berge), bei dem es nur einen Gewinner geben kann. Anders als 24 Tribute gibt es 122 Teilnehmer, die nicht so genau wissen warum es dieses Rennen gibt. Nur jeder von Ihnen hat eine hohe Motivation, dass Rennen zu gewinnen. Jeder Teilnehmer tritt für einen Verwandten an, den er liebt, denn dieser ist durch eine unbekannte Krankheit infiziert. Der Gewinn des Rennens ist ein Heilmittel und jeder würde alles dafür tun, um es zu bekommen. Tella hat keine Ahnung von dem Rennen, als sie eines Tages eine geheimnisvolle Schachtel findet und zum Rennen eingeladen wird. Obwohl ihre Eltern versuchen sie von dem Rennen abzuschirmen und es ihr zu verheimlichen, reißt Tella aus um die einzige Chance wahrzunehmen ihren Bruder Cody zu retten. Für das Rennen erhält jeder Teilnehmer einen sogenannten Pandora, ein Tier mit speziellen Fähigkeiten, welches die Kandidaten zum Sieg verhelfen soll. Als Tella sich im Dschungel wieder findet wird ihr mehr und mehr bewusst wie weit die Veranstalter des Rennens gehen.

Zugegeben es gibt eine leichte Ähnlichkeit zu Panem (und vielleicht deswegen auch eine Empfehlung für Panem-Liebhaber): Die Figuren kämpfen ums Überleben, tun sich für den Vorteil in Gruppen zusammen, obwohl es nur einen Sieger geben kann. Das war's aber auch schon. Feuer und Flut steht definitiv für sich und konnte mich an Spannung, Witz, Figurenvielfalt und Tiefe, als auch in der Liebesgeschichte 100% überzeugen.

Ich finde nicht einen Punkt, den ich bemängeln könnte. Mir hat dieses Buch unheimlich gut gefallen und nach dem zweiten Band werde ich sicherlich an einer Post-Book-Depression leiden.


Das Juwel - Die Gabe: Band 1
Das Juwel - Die Gabe: Band 1
von Amy Ewing
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

3.0 von 5 Sternen The Jewel 01 - Kein Juwel im Bücherregal, aber da ist ein Funkeln, 29. Dezember 2016
Violet ist ein Surrogat und damit eine unfreiwillige Leihmutter, die für den Adel der einzigen Stadt als Zweck und Statussymbol dient. Die einzige Stadt unterteilt in mehrere Schichten ist umgeben von einer Mauer, dahinter liegt nur noch das Meer. An der Spitze des Adels stehen der Fürst und die Fürstin, darunter die vier Gründerhäuser genannt Graf/Gräfin und Herzog/Herzogin und darunter noch zahlreiche weitere Adelshäuser jedes mit einem Symbol wie Stein, Daunen, etc.

Den Adligen ist es nicht möglich lebensfähige Kinder auf die Welt zu bringen, dafür benutzen sie die Surrogate, die aufgrund ihrer DNA die Fähigkeit der Auspizien besitzen. Sie können Form, Farbe und Wachstum manipulieren, erleiden dabei allerdings Schmerzen, sogar in Form von starken Blutungen. Violet wurde wie viele andere junge Mädchen von ihrer Familie entrissen und in eine Anstalt speziell für "Ihresgleichen" gebracht. Obwohl die Surrogate geschniegelt, geschmückt und gepflegt werden, genießen sie kein hohes Ansehen. Man sieht in ihnen keine Menschen und nur Brutkästen.

Bei der Aktion wird Violet zusammen mit ihrer besten Freundin Raven ersteigert. Violet gelangt so in die Hände von der Herzogin vom See, die einen Plan verfolgt, für den Violet ausschlaggebend ist. Für die Ziele der Herzogin vom See (Pearl) muss Violet ihr eine Tochter gebären.

Wenn man über die Geschichte und ihre Umstände nachdenkt, ist Violets Zweck ziemlich ungeheuerlich. Ihre Situation ist für eine Jugend-Fantasy-Trilogie schon ziemlich schrecklich. Junge Mädchen, aus ihren Familien gerissen, die nur einem Zweck dienen: Für wildfremde Menschen als Brutmaschine dienen. Der Gedanke ist schrecklich und die Autorin bringt dies durch Violet Gefühlsbeschreibung sehr gut zum Ausdruck.

Ich bin bei drei Sternen gelandet, da mich die Geschichte einfach sehr neugierig macht und ich gerne wissen will wie es weiter geht (der Schluss war meiner Meinung nach sehr vielversprechend) und ich jedoch ein paar Kritikpunkte habe:

Meine größte Kritik gilt den fehlenden Informationen. Man erfährt nichts Richtiges über die Welt in der Violet lebt. Handelt es sich um eine Fantasiewelt? Oder ist der Globus überflutet und nur noch diese Insel mit den letzten Menschen existiert und hat sich zu dieser Gesellschaft entwickelt? Man erfährt es im ersten Band leider nicht. Generell konzentriert sich die Autorin zu sehr auf die Beschreibung der Adelshäuser ohne ihnen dabei Tiefe zu verleihen. Die ganzen Namen der Häuser, Haus der Blätter, Haus des Was-weiß-ich ist eine schöne Idee, aber blieb für mich sehr blass. Stattdessen hagelt es Beschreibungen was Violet angezogen bekommt und wie sie zurechtgemacht wird.

Ich habe die Selection-Reihe nicht gelesen, doch dieses Schlossgehabe ohne Tiefe, ließ mich vermuten, dass hier ein wenig einem Trend nachgeeifert wurde. Zweiter Kritikpunkt: Die Figuren sind leider ohne Tiefe. So wirklich herausstechen konnte keiner. Lucien, Pearl, Raven... alles blasse Gestalten. Interessant fand ich allerdings sehr Garnet, weswegen mich die Fortsetzungen auch sehr neugierig machen.

Das Buch besitzt leider keine richtigen Stärken. Ash, ein Gefährte, ist wie Violet nur eine Art Sklave der Juwelgesellschaft. Sein Schicksal ist ebenso wie Violets, sehr schrecklich und die Liebesbeziehung zwischen den beiden ist daher nachvollziehbar. Aber das war‘s auch leider schon. Nachvollziehbar - ja. Ungewöhnlich - ja. Aber nichts kommt rüber. Rein gar nichts. Die Liebesgeschichte ist unterirdisch geschrieben. Und das traurige daran ist, das hätte nicht sein müssen. Doch 0815-Sätze wie "...seine Muskeln spannten sich an..." oder "... ihre Haut stand in Flammen..." machen vieles zunichte. Sehr schade, da das Los eines Gefährten und eines Surrogats guter Stoff für eine Liebesgeschichte ist.

Unbefriedigende Erklärungen, Fokus auf Kleider und Schminke, blasse Figuren und eine zu konstruierte Liebesstory - warum weiterlesen? Weil das Buch insgesamt nicht langweilig ist, neugierig macht und zum Schluss auf eine gute Fortsetzung hoffen lässt. Trotz meiner Kritik ist "Das Juwel" kein kompletter Reinfall. Es gibt nur Steigerungsbedarf nach oben. Ich hoffe sehr, dass es dieser in den Fortsetzungen erfüllt wird.


Das Paket: Psychothriller
Das Paket: Psychothriller
von Sebastian Fitzek
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Paket - Anfangs gut, Ende zu skurril, 20. Dezember 2016
Rezension bezieht sich auf: Das Paket: Psychothriller (Gebundene Ausgabe)
Meine Rezension kommt leider nicht ohne Spoiler aus.

Dem Buch fehlten leider gefühlt 100 Seiten um die Story authentisch enden zu lassen. Der Beginn ist gut und man fliegt wieder durch die Kapitel. Fitzek baut Spannung auf und konnte mich anfangs auch sehr gut unterhalten. Doch je mehr ich mich der Lösung und dem Ende näherte (was schnell ging), desto deutlicher sammelten sich meine negativen Punkte.

- Ein Augenrollen kassierte Emma, als sie Philipp im Verdacht hatte der Frisör zu sein. Der Verdacht kommt so plötzlich und ist so weit hergeholt und konstruiert, dass mich Emmas Zustand, obwohl er verständlich ist, sehr genervt hat. Das kam wie ein unerwarteter Schlag. Ha, sie glaubt den Frisör getötet zu haben. Mist doch nicht. BUMM. Philipp du Monster musst es gewesen sein. Ich meine… hä?

- Philipps Charakter ist ebenfalls falsch gezeichnet, dass er plötzlich der fremdgehende Ehemann sein soll hat mich nicht überzeugt, da er überwiegend im Buch durch seine Taten und sein Handeln eher gegenteiliges dargestellt hat. Wenn der Autor einen nichtsnutzigen Ehemann im Spiel haben will, dann muss er ein anderes Bild schaffen oder zumindest Hinweise dem Leser bieten (falls man das Hotel und die Exfreundin als Hinweis sehen möchte…war mir zu wenig sorry). Für mich war Philipp sehr geduldig, verständnisvoll und fürsorglich. Er sichert für Emma das ganze Haus, kauft ihr einen Husky, geht mit ihr durch diese schreckliche Zeit – um dann DAS Klischee zu sein? Der Idiot, der ausgerechnet mit der besten Freundin ins Bett geht? Das dieses bescheuerte Klischee aus der Schublade gekramt werden musste… echt jetzt?

- Generell war mir das Ende zu überspitzt, zu weit hergeholt und irgendwie auch einfach zu bekloppt. Sylvia bringt sich um? Emma hat nie gerafft, dass Konrad NICHT schwul ist?

Die Lösung bzw. der Schlussteil dieses Buches hat mir leider nicht gefallen. Es war gut bis zu dem Zeitpunkt an dem Fitzek zum Ende kommen wollte und bescheuerte Ansätze ausarbeitete. Dieser Thriller hätte mehr Zeit und definitiv mehr Seiten gebraucht. Schade.

"Es gab kein anderes Gefühl, das sich notwendiger anfühlte, wenn einem Unrecht getan wurde. Und keines, das einen schuldiger zurückließ, nachdem man es ausgelebt hatte."


The Rose & the Dagger (The Wrath and the Dawn)
The Rose & the Dagger (The Wrath and the Dawn)
von Renée Ahdieh
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,49

4.0 von 5 Sternen The Rose & the Dagger - But, as with all things, love had a dark side to it, 12. Dezember 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich konnte den zweiten Band auf Deutsch nicht abwarten und musste unbedingt die Fortsetzung im Englischen weiterlesen. Da ich gerne auf Englisch lese und die Sprache generell liebe, ist es mir nicht schwer gefallen und ich kann es sehr empfehlen. Generell würde ich sagen, dass das Buch im Originaltext nicht allzu schwer zu lesen ist, jedoch für Anfänger die ein oder andere Vokabel nachgeschlagen werden müsste.

An dieser Reihe mag ich es sehr, dass es sich um eine Duologie handelt. Der Nachteil an Trilogien ist oft, dass sie stark anfangen, einen schwachen Mittelteil (Lückenfüller) und entweder ein passables oder noch schlechteres Finale haben. Die Fortsetzung "The Rose and the Dagger" kann mit dem großartigen ersten Band in jedem Fall mithalten. Die positiven Punkte (Stil, Charaktere, Dialoge, Atmosphäre etc.), die mich schon im ersten Band begeistern konnten, setzen sich im zweiten Band fort.

Besonders positiv gefiel mir der Blickwinkel auf Tariq und Irsa. Tariqs Sicht der Dinge zu erleben, seine Gefühle und Gedanken sind sehr gut beschrieben und konnten mich mitreißen, da es sich hier nicht um eine klassische Dreiecksgeschichte handelt. In der 0815-Version lieben beide Männer das Mädchen abgöttisch (okay hier auch) und sie kann sich einfach nicht entscheiden und ist hin- und hergerissen (das ist hier zum Glück überhaupt nicht der Fall. Ganz im Gegenteil es ist von Anfang an klar wo Shazis Gefühle liegen. Fand ich sehr angenehm als Leser.)

Irsas Liebesgeschichte konnte mich ebenfalls catchen. Ein Talent der Autorin ist es den Leser für die zwischenmenschlichen Beziehungen ihrer Charaktere zu begeistern, sei es die freundschaftlichen Gefühle zwischen Rahim und Tariq, die Schwesternliebe zwischen Shazi und Irsa oder die Liebesbeziehungen und damit meine ich nicht nur die zwischen Shazi und Khalid.

Einen Stern muss ich leider abziehen für zwei Schwächen:
1. Das Ende hätte ruhig ausgeweitet werden können, vielleicht mit einem längerem Epilog oder noch einem Kapitel, aber das ist Meckern auf hohem Niveau, da das Ende zufriedenstellend ist und keine Frage offen bleiben. Aber wie sooft wünsche ich mir bei geliebten Geschichten immer ein bisschen mehr. Dies war jedoch nicht ausschlaggebend für meinen Punktabzug, sondern:

2. Die wohlwollenden, schwachen und gutausgehenden Lösungsfindungen. Das war mir persönlich zu einfach gehalten. Vor allem der Konflikt zwischen Khalid und seinem Onkel, der bevorstehende Krieg, der jahrelange Aufwand seitens des Sultans, um dann durch ein bisschen emotionalen Druck gelöst zu werden... hmm da dachte ich na gut, das war mir persönlich zu einfach. Auch die Zerstörung des Buches oder der Diebstahl war recht unspektakulär. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese zugegebenermaßen simplen Lösungen, ein paar Leser zu mehr Sternabzügen bewegen wird.

Für meinen Teil überwiegt durchweg das Positive, weswegen ich auch bei vier Sternen bleibe, da meiner Meinung nach das Niveau gehalten werden konnte und diese Reihe mich insgesamt überzeugt hat.

"The boy who always asked the right questions. The boy who made her feel better than beautiful. The boy who gave her the strength to be a lion."


Zorn und Morgenröte
Zorn und Morgenröte
von Renée Ahdieh
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen The Wrath and the Dawn - Ein neuer Schatz im Bücherregal, 9. September 2016
Rezension bezieht sich auf: Zorn und Morgenröte (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte orientiert sich an dem Märchen aus 1001 Nacht. Scheherazade, die Geschichten dem persischem König erzählt um den nächsten Morgen noch erleben zu können. Nicht nur die Rahmenhandlung erinnert an das Märchen auch der Name der Hauptfigur Sharzad ist an Scheherazade angelehnt. Denn auch Shazi erzählt dem Kalifen Chalid eine Geschichte. Bis zum Morgengrauen um ihr Leben zu retten.

Ich muss gestehen, dass ich keine großen Erwartungen hatte. Die Geschichte klang interessant und ich nahm an einen netten Plot in den nächsten Tagen lesen zu können. Das ich dieses Buch verschlingen, lieben, umarmen würde hätte ich allerdings nicht gedacht. Ich bin sehr schwer für Liebesgeschichten zu gewinnen, da ich der Meinung bin, dass 95% von ihnen einfach zu schlecht geschrieben werden. Ich bin was das angeht eine seeeeeehr kritische Leserin und mich in der Hinsicht zu begeistern ist nicht leicht.

Von "Zorn und Morgenröte" bin ich so begeistert und angetan, dass ich nicht auf die Fortsetzung auf deutsch warten kann und mit dem englischen Band "The Rose and the Dagger" gerade begonnen habe. Nun habe ich natürlich hohe Erwartungen an den zweiten Band, wenn sich diese aber erfüllen schafft es diese Diologie (ja zum Glück keine Trilogie) zu meinen Lieblingen.

Die Geschichte ist wundervoll beschrieben, mit einem angenehmen fließenden Schreibstil entführt Renée Ahdieh in den Orient. Eine leichte magische Note enthält der Roman ebenfalls, wobei der Fokus auf den Hauptfiguren liegt in die man sich nur verlieben kann. Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt und mich auf das Buch ganz einlassen können. Es lässt Raum für Luft, aber auch für Spannung und natürlich für Gefühle, die so unaufdringlich beschrieben werden, dass ich der Autorin nur mein Lob aussprechen kann.

Ich bin so gespannt auf die Fortsetzung und so hungrig nach dieser Geschichte, dass ich diese Rezension lieber schnell zu Ende schreibe und weiterlesen kann ;)


Sara: Roman
Sara: Roman
von Stephen King
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sara - Dieses komische Gefühl... das schafft auch nur King, 9. September 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sara: Roman (Taschenbuch)
Bestseller Autor Michael Noonan leidet nach dem plötzlichen Tod seiner Frau unter einer Schreibblockade. In der Hoffnung auf neue Ideen zieht er sich in sein Sommerhaus namens "Sara Lacht" zurück, doch dort angekommen geschehen merkwürdige Dinge, die ihn auf eine Spur führen, auf die er sich lieber nicht begeben hätte.

Ich finde es schwierig bei einem Buch Angst zu bekommen oder sich zu gruseln, doch Stephen King ist einer der wenigen Autoren, die einem ein ungutes Gefühl verschaffen können - dieser leichte Grusel der einen überziehen kann, wenn man in Ruhe in ein Buch vertieft ist. Normalerweise habe ich meine aktuelle Lektüre auf dem Nachtisch liegen, damit ich die Geschichte schön in meiner Nähe weiß, doch "Sara" musste im Wohnzimmer liegen. Unter Sofakissen gut versteckt... Ja ich fand diesen Roman von King richtig schön unheimlich und fesselnd.

Zwar wieder ein Autor mit einer Schreibblockade doch mit einem Handlungsrahmen, der mir sehr gefallen hat. Dem Autoren Mike begegnet die kleine zweiköpfige Familie Mattie und Kyra Devore, die ihm sehr ans Herz wächst. Ehe er sich versieht steckt er mitten in den Sorgerechtsschwierigkeiten von Mattie und unterstützt sie wo er kann.

An King habe ich schon immer die Charakterzeichnung bewundert. Seine Figuren sind niemals flach, sondern immer authentisch. Man findet sich schnell in die Handlung ein und kann eine Verbindung aufbauen, Sympathien oder Antipathien entwickeln. Ich finde es immer erstaunlich wie der Autor es schafft, dass ich Figuren, die nur auf dem Papier existieren regelrecht hassen lerne. Mich konnte dieser Roman sehr überzeugen, wobei er zum Ende hin -typisch King- auch verwirrende und abschweifende Passagen enthält.

Meiner Meinung nach lässt der Grusel und Kitzel zum Ende hin auch leider etwas nach, auch wenn die auflösenden Kapitel sehr gut beschrieben worden sind und mich zufrieden stimmen konnten. Hin und wieder ist mir King nämlich auch zu verwirrend. Das Kapitel, weswegen ich auch einen Stern abziehe, mit dem längeren Traum / Vision / Erfahrung? hat mich im Lesefluss leider sehr gedämpft und mein Interesse hat eine Weile gebraucht um wieder gefunden zu werden. Doch dafür lohnt das Ende sehr. Insgesamt ein sehr gutes Werk von King, welches ich nur empfehlen kann. Es hat mich gefesselt und mir ein komisches, ungutes Gefühl beschwert. Herrlich.

"Liegt Ihnen etwas an Ihrer Seele, Mr. Noonan? Gottes Schmetterling, in einem Kokon aus Fleisch gefangen, das bald stinken wird wie meines?"


Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert: Roman
Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert: Roman
von Joël Dicker
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen La Vérité sur l’Affaire Harry Quebert - Lauwarm, 13. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert erzählt die Geschichte zweier Schriftsteller, die in einer Art Meister-Lehrling-Beziehung zueinander stehen. Harry, ein erfolgreicher Autor, der vor allem für einen Liebesroman gefeiert wird, lehrte Marcus das Schreiben. Dieser landet gleich mit seinem ersten Roman einen Erfolgstreffer und verfällt anschließend in eine Schreibblockade. Als die Leiche eines jungen Mädchens wieder auftaucht, welches vor 30 Jahren verschwunden ist, steht Harry unter Mordverdacht. Er hatte mit 34 Jahren eine Beziehung zu einem 15 Jahre alten Mädchen.

Hm tja. Wenn ich ehrlich bin hat mir dieses Buch insgesamt nicht gefallen, obwohl ich einige Passagen, aber vor allem den Schreibstil gut fand. Warum dieses Buch so viele begeistern konnte, kann ich ehrlich gesagt nicht wirklich verstehen. An der Geschichte kann es nicht liegen – ich tippe auf Dickers herausragenden Erzähl- und Sprachstil, denn dieser ist wirklich besonders. Ich liege bei 2,5 Sternen und runde, da ich keine halben Sterne vergeben kann, aufgrund meiner nachfolgenden Kritik auf 2 Sterne ab.

400 Seiten lang versucht der Autor uns die Beziehung zwischen einer Minderjährigen und einem erwachsenen Mann als Liebe zu verkaufen. Eine verbotene Liebe klingt romantisch und leidenschaftlich. Dennoch fühlte ich mich teilweise an Humbert Humbert aus Lolita erinnert, wenn Harry es nicht müde wurde immer wieder zu betonen wie sehr er Nola geliebt hatte. Doch mir hat das nicht gereicht um eine Liebesgeschichte da heraus zu spüren.

Vielleicht hätte ich dem Paar eher etwas abgewinnen können, wenn Nola 16 oder 17 gewesen wäre. Doch selbst dann würde es mir weiterhin schwerfallen diese Liebe nachzuvollziehen, da der Autor sie einfach schlecht beschreibt. In der Hinsicht hat der Schreibstil definitiv versagt, denn die Dialoge zwischen Nola und Harry waren kaum zu ertragen und unterirdisch geschrieben.

„Ich finde dich wunderhübsch, aber du bist noch ein Kind.“
„Ich bin kein Kind mehr!“
„Nola… Du und ich, das geht nicht.
„Warum sind Sie so gemein zu mir? Ich will nie wieder mit Ihnen sprechen!“

Ich hör nur mimimimimi. Der Autor fragt in einem Kapitel selbst: Kann man sich in eine 15jährige verlieben? Wenn sie wie ein Kleinkind redet eher nicht.

Zum Glück bekommt die ganze Zuckerwatte irgendwann Risse, als sie endlich in den Dreck gezogen wird, aus meiner Sicht 200 Seiten zu spät, aber immerhin. Auf der anderen Seite steht die Beziehung zwischen Harry und Marcus im Fokus. Die Liebe zum Schreiben erfährt eine kleine Hommage und man sieht ein wenig durch die Augen eines Schriftstellers. Dieser Aspekt gefiel mir gut, genauso wie eine Wendung zum Schluss in Bezug auf Luther. Leider zu schnell ab gefrühstückt, aber definitiv ein gutes Ass. Ich kann leider keine Leseempfehlung aussprechen.

„Bücher sind wie das Leben, Marcus. Sie sind nie wirklich zu Ende.“


Das Herz des Bösen: Roman
Das Herz des Bösen: Roman
von Joy Fielding
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Shadow Creek - Lohnt nicht, 6. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Das Herz des Bösen: Roman (Taschenbuch)
Obwohl es sich bei diesem Fielding um einen Roman handelt, dessen Fokus sich auf eine gescheierte Ehe legt, mischt sich in die Geschichte auch eine Mordserie ein um dem ganzen ein bisschen Spannung zu verleihen. Denkt man. Leider komme ich nicht ganz ohne Spoiler aus, daher empfehle ich nicht weiterzulesen, wenn man sich diesen Roman antun möchte.

Protagonistin Val ist eine schwache Figur die keine Sympathie aufgrund ihrer Blödheit wecken kann.
„In ihren achtzehn gemeinsamen Jahren hatte Val ihm mindestens eines Dutzends Affären verdächtigt und jedes Mal beide Augen fest zugedrückt.“ – Na gut mit einer Hausfrau die die Augen vor der Wahrheit verschließt, weil sie es nicht wahrhaben will und sich daran festklammert, dass nichts bewiesen ist, kann man ja noch leben. Aber damit?: „Aber die schreckliche Wahrheit war, dass sie ihn nicht hasste. Die schreckliche und noch unverzeihlichere Wahrheit war, dass sie ihn immer noch liebte und betete, er möge wieder zur Vernunft kommen wie damals, als er wenige Tage vor ihrer Hochzeit abgehauen und zur ihr zurückgekehrt war.“

Okay halten wir mal fest: Val hat einen Mann geheiratet der wenige Tage vor ihrer Hochzeit mit einer ihrer Brautjungfern durchgebrannt ist. Sie verdächtigt ihn 18 Jahre lang immer mal wieder fremdgegangen zu sein und als sie ihn schließlich endlich live erwischt mit einer anderen im eigenen Bett - möchte sie, nein sie BETET, dass er zu ihr zurückkommt? Entschuldigung wenn man diese Figur für komplett daneben hält. Val war mir ehrlich gesagt unerträglich und zuwider. Wie schlimm ist das wenn einem die Hauptfigur regelrecht zuwider ist?

Wie oben erwähnt liegt der Fokus der Story auf einer gescheiterten Ehe. Dabei lässt Fielding kein Klischee aus und verhilft den vermeintlichen Rivalinnen zu einer BFF-Aussöhnung. Vals Freunde, skuril und irgendwo auch fehl am Platz, sorgen zwar für Auflockerung, doch war mir persönlich die ganze Konstellation, die Verkettung "unglücklicher" Ereignisse zu weit hergeholt und zu bescheuert um ehrlich zu sein.

Die komplette Geschichte ist zu oberflächlich und vorhersehbar in allen Punkten: Gary, Evan - selbst die Morde. Hin und wieder dachte ich - okay vielleicht wird es ja doch interessant, als Fielding falsche Brotkrumen im Bezug auf Brianne gesät hatte, doch der Leser kommt zu schnell dahinter. Auch die Mörder erfüllen nur Klischees und haben keine Tiefe - dabei hätten gerade sie Potenzial gehabt. Stattdessen wird eine schlimme Kindheit Wurzel des Übels. Die Dialoge waren sehr mühselig, vor allem Vals Part stimmte unzufrieden - eine Mischung aus quälender Vernunft und unangebrachte Hysterie. Insgesamt sehr enttäuschend und definitiv nicht lesenswert.

"Es war wie ihr Großvater einmal gesagt hatte: Manche Menschen waren einfach zu dumm zum leben."


Frostfeuer
Frostfeuer
von Kai Meyer
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Frostfeuer - Wo Nacht und Norden enden..., 1. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Frostfeuer (Gebundene Ausgabe)
"..., liegt über Nebeln die Feste der Schneekönigin." Allein schon der Prolog dieses Buches verzaubert. In "Frostfeuer" bedient sich Kai Meyer Elementen aus dem Märchen "Die Schneekönigin" von Hans-Christian Andersen. Schon bevor das Märchen durch Disneys "Frozen" sehr beliebt wurde gehörte die Schneekönigin zu meinem Lieblingsmärchen. Wie gesagt bedient sich Meyer eher Elementen und spinnt um die Schneekönigin herum eine völlig neue Geschichte, die sich vom Märchen unterscheidet, jedoch genauso bezaubern und begeistern kann.

Heldin der Geschichte ist ein zwölfjähriges Mädchen namens Maus, die als Schuhputzerin im Hotel Aurora von Geburt an lebt und arbeitet. Die komplette Handlung findet im Hotel Aurora statt, was zur besonderen Atmosphäre des Buches beiträgt. Die Ideen des Buches haben mir sehr gut gefallen: Das Hotel Aurora, Maus, die Magiern Tamsin mit ihrem Koffer voller Wörter... Die Geschichte besitzt ganz besondere Figuren und auch Nebenfiguren. So gefiel mir auch die Umsetzung von Väterchen Frost oder dem Liftjungen Maxim.

Ein Aspekt der Geschichte hat es mir besonders angetan: Der Rentierjunge Erlen. Diese Idee konnte mich richtig berühren und mit sich ziehen. Jedes Mal wenn Erlen seinen Part hatte (leider waren diese meiner Meinung nach eher kurz), war ich richtig gefangen in der Geschichte. Hier hätte ich mir definitiv mehr gewünscht, da mir die Idee um Erlen außerordentlich gefallen hat. Ich bin wirklich ganz verzaubert von dieser Idee und hätte mir hier mehr Kapitel diesbezüglich gewünscht.

Schwachstelle des Buches, weswegen ich auch einen Stern abziehe, ist die Bedeutung des Eisensterns. Da hätte ich mir in einem Buch mit einer Schneekönigin, der magischen Familie Spellwell und Väterchen Frost sehr viel mehr versprochen. Dieser Aspekt gefiel mir eher weniger und dämpft die Atmosphäre des Buches, da sie eher realistisch als fantastisch ist.

Für mich passte der Eisenstern und die anschließenden Handlungsstränge um den Eisenstern nicht mehr ins Ganze des Buches, da so eine andere Richtung eingeschlagen wurde. So rückte der Fokus auch auf die Nihilisten, die Regierung und ihre Gegner. Einserseits interessant um mehr über Maus zu erfahren, dennoch für mich nicht gelungen erzählt. Wenn schon eine Magierin da ist, dann brauchts keinen Eisenstern, meiner Meinung nach.

Insgesamt hat mich "Frostfeuer" mit Lesefreude erfüllt. Die Geschichte besitzt sehr viel Potenzial, Kai Meyers Schreibstil ist wie immer einzigartig und fantastisch, weshalb das Buch wirklich ein paar Kapitel mehr verdient hätte.

"Und selbst das Sternenlicht des Anbeginns ist hier eingeschlossen, in Türmenaus Eiskristall und in den tödlichen Augen der Königin."


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