Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug Cloud Drive Photos Erste Wahl Neuerscheinungen Learn More sommer2016 Slop16 Hier klicken Fire Shop Kindle Sabaton festival 16
Profil für Din > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Din
Top-Rezensenten Rang: 2.356
Hilfreiche Bewertungen: 829

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Din

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
Die Luna-Chroniken, Band 2: Wie Blut so rot
Die Luna-Chroniken, Band 2: Wie Blut so rot
von Marissa Meyer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

5.0 von 5 Sternen Scarlet - Rotkäppchen und der böse Wolf treffen auf Aschenputtel, 13. Januar 2015
Nachdem ich den ersten Teil der Luna-Chroniken beendet hatte, der sich vor allem an Aschenputtel anlehnt, freute ich mich sehr auf „Wie Blut so rot“ mit Elementen aus Rotkäppchen. Ich hatte mir ein wenig Zeit gelassen, obwohl ich innerlich schon auf die Fortsetzung brannte, doch bekam ich schon von anderen Rezensionen mit, dass im zweiten Teil vor allem Scarlet eine Hauptrolle spielt. Das widerstrebte mir schon ein bisschen, da ich unbedingt mehr von Cinder lesen wollte, doch wie es sich letzten Endes gezeigt hat, kommt meiner Meinung nach Cinder, wie ich anfangs befürchtet hatte, nicht zu wenig vor, auch wenn der Fokus auf Scarlet liegt.

Der Haupthandlungsstrang bildet Scarlet, die auf der Suche nach ihrer verschwundenen Großmutter ist, und mit Wolf, einem merkwürdigen, grobschlächtigen Kämpfer, auf die erste wirkliche Spur von Michelle Benoits Verschwinden trifft. Dabei entdeckt sie Geheimnisse, die sie mit einem Mädchen verbinden, welches alle nur für eine Legende halten.

Während wir Scarlet kennen und lieben lernen, erfährt man gleichzeitig die heikle Lage und den Zwiespalt in dem sich Prinz Kai befindet und begleiten Cinder auf ihrer Flucht vor ihren Verfolgern. Dabei begleitet sie ein neuer Charakter namens Thorne, der mit ihr zusammen aus dem Gefängnis entkommt.

Eigentlich konnte ich es nicht abwarten mehr von Cinder zu erfahren. Doch die Autorin schafft es weitere Elemente und Figuren einzupflegen, die auf Cinders Geschichte aufbauen und den Leser genauso begeistern. Scarlet gefiel mir als Figur sehr gut, obwohl sie rote Haare hatte und ich schon eine 0815-Marie-Lou befürchtete. Dies war definitiv nicht der Fall und auch wenn die Liebesstory sicherlich vorhersehbar war, freute ich mich total darauf und verfolgte dieser Entwicklung mit großer Sympathie.

Ich kann diese Reihe nur empfehlen und weise vor allem darauf hin, dass es sich hierbei nur um Elemente aus dem Science-Fiction Genre handelt. Die Luna-Chroniken sind eine Mischung aus Märchen, Dystopie und Science-Fiction - absolut wunderbar.

"Sie sah, wie er kämpfte. Mit sich rang. So deutlich, wie sie das wilde Tier - den Wolf - in ihm erkannte. So deutlich, wie sie noch immer den Mann in ihm sah.
"Wolf". Ihre Zunge war wie ausgedörrt. Sie schmeckte Blut. "Was haben sie mit dir gemacht?"
"Nein, DU." Er spuckte ihr das Wort voller Hass vor die Füße. "Was hast DU mit mir gemacht?"


Das Bildnis des Dorian Gray (Edition Anaconda, Lesebändchen)
Das Bildnis des Dorian Gray (Edition Anaconda, Lesebändchen)
von Oscar Wilde
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 4,95

5.0 von 5 Sternen The Picture of Dorian Gray - Muss man gelesen haben, 29. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe seit längerem den Wunsch mehr Bücher der Weltliteratur zu lesen und meinen Kenntnisstand zu Klassikern von großen Namen aufzufrischen. "Der große Gatsby" von Fitzgerald hat es zu meinen Favoriten geschafft und nun hat mich Oscar Wildes Dorian Gray ebenfalls nicht enttäuscht.

Die Geschichte ist denke ich größtenteils bekannt: Dorian Gray ein junger, vermögender Mann aus England ist außergewöhnlich schön. Eines Tages steht er Modell für den Maler Basil Hallward und freundet sich mit ihm und Lord Henry Wotton an. Das Portrait soll Hallwards Meisterwerk werden und Dorians Leben für immer verändern. Denn anstatt zu altern, altert sein Selbstportrait und spiegelt jede Sünde und Hässlichkeit wieder, die Dorian fortan begeht.

Die ersten fünfzig Seiten konnten mich nicht wirklich überzeugen. Ich empfand den Stil zuerst zu melodramatisch und war etwas irritiert über Basil Hallward und Henry Wottons Begeisterung für Dorian. Die Tatsache, dass Dorians Schönheit sie verzauberte, verwirrte mich nicht, eher die Art wie Oscar Wilde dieser Begeisterung, fast Sucht, Ausdruck verleiht. Man bekam nicht den Eindruck, dass eine Freundschaft entstand, da die Dialoge und Beschreibungen der ersten Seiten ja regelrecht kitschig waren. Ein Blick in Oscar Wildes Lebenslauf verhilft da etwas.

Nun gut. Die ersten Kapitel waren vielleicht etwas übertrieben ausgeschmückt und hätten für meinen Geschmack leidenschaftsloser sein können. Doch die Wendung naht rasch, denn ziemlich schnell bemerkt Dorian, dass sein Portrait an seiner statt sich verändert. Der Moment in dem er dies erkennt und die Wandlung die er daraufhin macht, fand ich großartig beschrieben. Sehr düster und faszinierend zieht Wilde uns in Dorian Grays Abgründe, sodass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Oscar Wilde hat einen zeitlosen Klassiker geschaffen, den man bis heute lesen kann und bis heute auch mit unserer Gesellschaft vergleichen kann.

Stellenweise beehrt uns Henry Wotton mit geistreichen Passagen. Der Zyniker ist provokativ und manipulativ. Oft schüttelte ich den Kopf über seine Ansichten und war gänzlich anderer Meinung. Er hat mich, gebe ich zu, hin und wieder genervt, doch wenn ich es insgesamt betrachte, ist er eine gelungene Figur, da er zum Nachdenken anregt und Gefühle weckt, auch wenn sie bei mir nicht positiv waren. Eine Figur die man entweder hasst oder liebt.

Insgesamt hat mich dieser Klassiker sehr begeistert und bereichert, auch wenn ich nicht den idealsten Wow-Effekt-Einstieg hatte, so hatte ich doch genau so einen Ausstieg. Meine Empfehlung.

"Alle Kunst ist völlig nutzlos"

"Ja", fuhr er fort, trat näher an ihn heran und blickte ihm unverwandt in die ernsten Augen. "Ich werde dir meine Seele zeigen. Du sollst das Ding sehen, von dem du glaubst, dass nur Gott es sehen kann."


Silber - Das zweite Buch der Träume: Roman
Silber - Das zweite Buch der Träume: Roman
von Kerstin Gier
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen Silber 02 - Unterhaltende Weiterentwicklung, 28. Dezember 2014
Wenn man mir gesagt hätte, dass ich "Silber - Das zweite Buch der Träume" regelrecht in einem Rutsch durchlesen würde, ich hätts nicht geglaubt. Das erste Buch hatte von mir drei Sterne erhalten. Ich hatte es bereits in der Nettes-Jugendbuchschublade ad acta gelegt und nicht wirklich Lust gehabt weiterzulesen. Da mir aber Kerstin Giers Stil gefällt, die Idee der Traumkorridore nach wie vor zauberhaft ist und es zum Glück die heiligen Hallen der Bibliothek (Bücherei-Team-For-Eeever!) existieren, habe ich dem zweiten Buch eine Chance gegeben und wurde nicht enttäuscht.

Der Eintieg war für mich schwierig, da aus dem ersten Buch vor allem eins für mich in Erinnerung geblieben war: 0815-Stereotypen-Jungs, die gerne schief grinsen, lässig an einer Wand lehnen und faaantastisch ausehen. Gähn. Aber nicht nur Gähn, sondern vor allem auch schlecht. Zu meiner Überraschung nachdem ich mich erstmal überwunden hatte, die ersten zwanzig Seiten zu lesen, fand ich mühelos wieder in die Geschichte ein und wurde nicht mehr losgelassen. Die Oberflächlichkeit der männlichen Figuren ist im zweiten Teil deutlich schwächer, als im ersten.

Bei Silber handelt es sich nach wie vor um ein Jugendbuch mit einer jüngeren Zielgruppe, doch anscheinend hat die Autorin dazu gelernt, denn sie schafft es aus der Fortsetzung mehr werden zu lassen als ein "Freche-Mädchen-freche-Bücher-Abklatsch".
Genau das ist für mich der entscheidende Unterschied zwischen Jugendbüchern. Panem, die Edelstreintrilogie, die ganzen unzählingen Dystopien findet man in der Buchhandlung in der gleichen Ecke.

Doch diese Bücher schaffen es fast alle Altergruppen zu begeistern. Silber hatte ich schon fast in der "Freche-Mädchen" Ecke gesehen: Einmal lesen, schmunzeln und vergessen. Doch mit der Fortsetzung habe ich mich sehr unterhalten gefühlt und das Buch so schnell durch gehabt, dass es mich regelrecht verwunderte. Silber hat vielleicht sogar Potenzial mehr zu werden.

Wir lernen Henry und Livs Beziehung kennen, das Familienleben geht weiter und die Freunde treiben sich, bis auf Grayson weiterhin in den Traumkorridoren herum und verbessern ihre Fähigkeiten. Das ist auch gut so, denn bald stellt sich heraus, dass Träumen gefährlich werden kann. Als Livs Schwester Mia in Gefahr gerät, muss Liv über sich selbst hinaus wachsen.

Der Aspekt der Traumtüren, der Träume und Möglichkeiten, die sich daraus ergeben ist weiterhin sehr fantasievoll und gut umgesetzt. Ich kann nur hoffen, dass Gier ihre Geschichte weiterhin so gut weiterentwickelt, denn diese Weiterentwicklung ist letztendlich der Grund, weswegen ich mit Freuden das dritte Buch erwarte.

"Dream on."


Das Rosie-Projekt: Roman
Das Rosie-Projekt: Roman
von Graeme Simsion
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen The Rosie Project - Gefällt mir sehr? Korrekt! ^^, 10. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Rosie-Projekt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Don Tillmann ein hochintelligenter, ordentlicher und leicht zwangsneurotischer Genetiker, kann in seinem Leben einen perfekten Terminplan vorweisen (an den er sich Minutengenau hält), ganze zwei Freunde und einen Job für den er gemacht ist. Don Tillmann erinnert mich ein bisschen an einen weniger extremen Sheldon Cooper aus The Big Bang Theory. Anders als Sheldon möchte Don die perfekte Ehefrau finden, entwickelt einen Fragebogen und trifft auf Rosie, die absolut inkompatibel laut seiner "Studie" ist.

Wer eine heitere Geschichte mit Witz und Leichtigkeit lesen möchte und sich einfach mal wieder mit etwas Schönem (ohne Kitsch und Theatralik) unterhalten möchte, liegt bei diesem Buch genau richtig. Das Rosie-Projekt hat bei mir ein durchweg positives Lesegefühl hinterlassen. Zum einen lag dies an dem Schreibstil, der zur Hauptfigur passt, mit einer leichten, mühelosen Ironie. Zum anderen an der Grundidee, die einfach ein Erfolgsrezept ist: Jeder Topf findet seinen Deckel, selbst wenn man ein Wok ist.

Ein sozialinkompetenter Mann (Don), ein Mensch, der anders ist, gesellschaftlich nicht sehr konventiell - auch so ein Mensch, der gerade durch sein Andersein dem Leser ans Herz wächst, findet die Liebe. Aber nicht auf eine Herzschmerzschmalz-Art, sondern wirklich mit Charme. Mir hat das Rosie-Projekt wirklich sehr gut gefallen und als ich die letzten Seiten schließlich zu Ende gelesen hatte, kam der altbekannte Abschiedsschmerz zu einem Buch, welches man oft bei liebgewordenen Büchern verspürt. Es ist nämlich so: Gute Bücher will man zu Ende lesen und gleichzeitig nicht zu Ende lesen :D

Besonders großartig fand ich die Cocktailnacht im Golfclub und auch die New York Reise, war eines der vielen Highlights. Leider geht der Schlussteil sehr schnell vorbei, in wenigen Sätzen wird Don's Happy Ending erklärt und schwupps schon muss man sich von den Protagonisten verabschieden. Schaaadeee. Ein, zwei kleine Kapitel mehr, um den Leser noch ein bisschen zu füttern, hätte einen wundervollen Nachtisch gegeben. Zum Glück gibt es eine Fortsetzung. Don und Rosie wieder zu begegnen freut mich nämlich sehr.

"Den Umschlag hatte ich ganz vergessen! Ich zog ihn hervor und wedelte damit vor Rosies Nase. Tickets! Tickets für Disneyland. Alle Probleme gelöst"

"Du bist die perfekteste Frau der Welt. Alle anderen Frauen sind mir egal. Für immer. Du wirst weder Botox noch Implantate benötigen."


Fabelheim: Im Kerker der Dämonen
Fabelheim: Im Kerker der Dämonen
von Brandon Mull
  Broschiert

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fabelheim 05, Keys to the Demon Prison - Eine tolle Reihe mit einem schwächeren letzten Band, 5. Dezember 2014
Zum Inhalt möcht ich nicht viel sagen: Das Ende der Welt steht bevor und die Geschwister Kendra und Seth setzen alles daran dies zu verhindern. Dabei helfen ihnen der Bund der Ritter der Morgenröte, sowie viele fantastische Freunde und Wesen.

Wenn ich eine Reihe abschließe, schaue ich mir gerne meine vergangenen Rezensionen an, um mir ein Gesamtbild machen zu können. Den ersten Band der Reihe Fabelheim habe ich im Juli 2009 gelesen, 4 Sternlein vergeben und großes Potenzial gesehen.

Dieses Potenzial bewahrheitet sich in den darauf folgenden Bänden Fabelheim: Die Gesellschaft des Abendsterns und Fabelheim: Die Schattenplage. Beiden Bänden habe ich volle 5 Sterne vergeben und meiner Meinung nach handelt es sich bei den drei ersten Büchern auch um die besten.

Der vierte Teil Fabelheim: Die Zuflucht der Drachen erhielt vier Sterne. Ich erinnere mich in diesem Band an eine "Szene", die mir besonders Gefallen hat und mir noch stark im Gedächtnis geblieben ist: Gavin der auf den Kampf zu rennt und sich noch im Sprung in einen Drachen verwandelt. In diesem Moment erkennt Kendra den Verrat. Für mich eine der stärksten Momente in dieser Reihe.

Rückblickend kann ich also wirklich sagen, dass diese All-Age-Reihe mit den hässlichen Titelbildern eine wirklich schöne und spannende Fantasyreihe ist, die unterhalten kann. Der finale letzte Band hat mich ebenfalls unterhalten, allerdings erst im letzten Teil und mit Kritikpunkten, was ihn für mich somit zum schwächsten Band der Reihe macht:

1. Zu viele Charaktere
Gerade zu Beginn der Geschichte fiel stark auf, wieviele Protagonisten sich an der Geschichte beteiligen. Protagonisten, die nur schwach gezeichnet sind und so schnell wie sie gekommen sind auch wieder verschwinden. Tanu, Coulter, Dougan, Dale, Warren, Mara, Elise und wie sie nicht alle heißen. Sie treten in Aktion, doch welche Persönlichkeiten sie besitzen bleibt verborgen. Sogar die Großeltern Ruth und Stan blieben in meinen Augen stets farblos.

2. Fokus Verrat
Irgendwann war's ausgelutscht. Immer wieder setzt Mull seinen Fokus auf Verrat und wem kann mann denn nun trauen? Irgendwann fand ich es ermüdend für die Story und vorhersehbar.

3. Emotionen
Brandon Mull besitzt ein Talent für Ideen und der Reichtum an seinen fantastischen Ideen ist groß. Doch er schafft es nicht zwischenmenschliche Beziehungen oder Emotionen zufriedenstellend zu zeichnen: Trauer, Wut, Verlust und Liebe wurde vor allem im letzten Band schnell abgespeist. Stattdessen erschien alles so unfassbar sachlich.

4. Keine Entwicklung
Ich sah keine Entwicklung in der Vertiefung der Figuren, im Schreibstil oder im Ausbau der Geschichte. Alles schien irgendwie so gleich bzw. stehen geblieben zu sein.

Ich kritisiere zwar mehrere Punkte, doch möchte ich noch einmal betonen, dass trotz dieses schwächeren Schlusses, die Reihe insgesamt empfehlenswert ist. Fabelheim 05 ist wirklich keine Enttäuschung, doch im Vergleich zu seinen Vorgängern tatsächlich schwächer. Positiv erwähnen möchte ich:

+ Die Satyre sind in diesem Band wieder besonders lustig.
+ Bracken <3
+ Raxtus <3
+ Seth's Anteil an der Rettung der Welt gefiel mir sehr gut (siehe Vasilis, die Singenden Schwestern und vor allem Lady Luck)

"Mir ist gerade eingefallen, dass wir noch ein paar Frauen und Kinder evakuieren müssen."
"Das Ende der Welt bedeutet auch das Ende des Fernsehens", rief Seth den Satyren ins Gedächtnis.
Newel erstarrte. Er brauchte einige Sekunden, um sich zu erholen.
"Es würde doch immer noch Wiederholungen geben oder?"


Ich fürchte mich nicht: Roman
Ich fürchte mich nicht: Roman
von Tahereh Mafi
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Shatter me - Verschlungen, aber die Fortsetzungen werd' ich nicht weiterlesen können, 22. November 2014
Was für ein Buch. Juliette's Berührung kann tödlich enden und so sperrt man sie weg. Sie glaubt es zu verdienen, hält sich selbst für ein Monster. Bis eines Tages Adam zu ihr in die Zelle gesperrt wird.

Der Schreibstil dieses Buches macht einen großes Teil seines Reizes aus. Immer wieder sind verzeinzelte Stellen durchgestrichen. Genau diese Stellen habe ich geliebt. Tahereh Mafi hat es geschafft mich komplett zu beeindrucken, sofort konnte man sich in Juliette hineinversetzen. Der Sprachstil ist bildgewaltig, mitreißend und einzigartig. Hinterhalb kürzester Zeit hatte ich "Ich fürchte mich nicht" verschlungen.

Aber warum lese ich nicht weiter? Die Antwort ist leicht: Dreiecksgeschichte. Und diese würde mir das Herz brechen, da ich der Geschichte und einer männlichen Figur zu verfallen bin. Ich bin kein besonders großer Fan von Dreiecksgeschichten, besonders wenn sie für mich nicht nachvollziehbar sind oder eine Figur charakterlich so verändert wird, damit der Kontrahent besser dasteht.

Durch ein paar Spoiler, die ich bewusst gelesen habe (sobald ich in Rezensionen Dreiecksgeschichte lese MUSS ich einfach mehr wissen), wurde mir leider klar: Diese Reihe sollte ich besser nicht weiterlesen, da es mich zu sehr frustrieren und traurig machen würde. Und so bleibt "Ich fürchte mich nicht" für mich eine einzeln stehende Geschichte, deren Ende mein eigenes Lese-Happy-End bedeutet.

Ich habe mal, nach dem Lesen der Twilght-Reihe,gesagt: Ich wünschte ich hätte nur den ersten Band gelesen. Nach Eclipse war ich so enttäuscht von der Reihe, dass ich heute zu den ehemaligen Twilight-Fan zähle. Als Leser kann ein langweiliges, schlechtes Buch nerven, doch viel schlimmer, finde ich, ist es wenn man begonnen hat das Buch in sich aufzusaugen, Charaktere lieb zu gewinnen und dann durch zB eine Dreiecksgeschichte so enttäuscht zu werden, dass man heulten könnte.

"Ich fürchte mich nicht" ist eine grandiose, wirklich starke Geschichte, die vor allem durch ihre Atmosphäre und ihren Schreibstil überzeugt. Ich bin so angetan von den Charakteren, dass ich es auf der einen Seite wirklich sehr schade finde, dass ich mich dazu entschieden habe, die Fortsetzungen nicht zu lesen. Weil ich in einem anderem Team spiele, erspar ich mir den Kummer, denn nachvollziehen und verstehen werde ich Dreiecksgeschichten wohl nie. Es gibt wenig gute - das gebe ich zu - aber da ich eine bestimmte Person zu sehr ins Herz geschlossen habe, möchte ich nicht herausfinden, wie Juliettes Liebesleben sich weiter entwickelt.

"Meine Welt ist ein Gewebe aus Wörtern, die meine Glieder, meine Knochen und Sehnen, meine Gedanken und Visionen verknüpfen. Ich bin ein Wesen aus Buchstaben, eine Figur aus Sätzen, eine Ausgeburt der Fantasie."
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 3, 2014 7:17 AM CET


Die Seiten der Welt: Roman
Die Seiten der Welt: Roman
von Kai Meyer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Seiten der Welt - Wundervoll und zugleich Schade, 20. November 2014
Schade. Nachdem ich die Seiten der Welt nun beendet habe, lässt es mich mit gemischten Gefühlen zurück. Auf der einen Seite bin ich ein großer Fan von Kai Meyer, seine Bücher begleiten mich schon mein halbes Leben. Ich bin sehr angetan von seinem Schreibstil und die Seiten der Welt schien ein Buch wie gemacht für mich zu sein. Bibliomantik! Eine fantastische Idee und gerade für Buchliebhaber ein Muss an dem man nicht vorbei kommt.

Ich fand Furia direkt sympathisch, das Haus in dem sie lebte, die Diener, ihr ängstlicher Bruder Pip, der sich das Gesicht wie ein Clown bemalt, Sunderland und sogar Tiberius Faerfax waren für mich ein Gesamtpaket das gestimmt hat. Eine magische Bücherwelt regiert von der Akademie, die ihre Kräfte und Macht aus Büchern zieht. Für mich einfach nur toll, da lass ich mich doch gerne fallen.

Ich war auch sehr begeistert von der Umgarnten und ihren Kavalieren, Mater Antiqua und ganz besonders von Severin. Begleitet von diesen positiven Gefühlen und einem positiven Leseerlebnis (der Handlungsstrang gefiel mir: Entführung, Flucht, Entschreibung, Rebellion gegen eine Diktatur), war für mich der Abschluss daher besonders enttäuschend.

Auf der anderen Seite bin ich von den Entwicklungen, Wendungen und Erklärungen zum Ende hin überrollt worden. Circa hundert Seiten vor Schluss war ich überzeugt davon, dass es eine Fortsetzung geben würde, da ich mir nicht vorstellen konnte, wie Meyer die Geschichte schlüssig beenden wollte.

Leider hetzt er seine Geschichte in den Schluss. Zu viele Baustellen werden einfach viel zu schnell aufgelöst: Severin, Siebenstern, Mater Antiqua, Sunderland. Ich hab so viel Potenzial darin gesehen, dass ich wirklich der Meinung bin, dass es in diesem Fall besser gewesen wäre eine Fortsetzung dranzuhängen. Und so verschenkt Meyer Potenzial.

Die Idee um Severin war zudem ein Plus und gleichzeitig ein Minus. Ich fand sie so gut, aber wünschte mir auch gleichzeitig eine andere Entwicklung, vllt mehr Romantik, vllt mehr Zauber, aufjedenfall bin ich der Meinung dies hätte Meyer größer aufziehen können. Schade, die Idee war so gut, um am Ende nicht das zu Erfüllen wozu sie in der Lage gewesen wäre.

In die Seiten der Welt wurde viel Gutes reingesteckt (besser als Meyers letztes Buch Phantasmen), eine komplette Enttäuschung war es für mich nicht, dennoch schwächt der Schluss der Geschichte meine Begeisterung deutlich ab. Das ist dann wieder so eine Sache mit der Erwartung.

„Erneut atmete sie tief ein, saugte den Bücherduft in ihre Lungen und noch heftiger in ihr Herz. Dann tauchte sie ab in die Untiefen der Bibliothek und war bereit, sich allem zu stellen, was hier leben mochte.“
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 23, 2016 8:55 AM MEST


LILLESANG - Das Geheimnis der dunklen Nixe
LILLESANG - Das Geheimnis der dunklen Nixe
von Nina Blazon
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lillesang, Das Geheimnis der dunklen Nixe – Ein kleines All-Age-Highlight, 6. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf das Buch wurde ich durch eine positive Rezension aufmerksam und fragte mich dabei vor allem, da es eher an Kinder und Jugendliche gerichtet ist, ob es sich auch für Erwachsene eignet und ich kann mit Überzeugung sagen: Lillesang ist ein All-Age-Buch für Groß und Klein.

Die Geschichte dreht sich um Jolanda genannt Jo, einem 11-Jährigen Mädchen, welches das Meer liebt, ihre Mutter fürchtet es jedoch wie nichts anderes und bemüht sich ihre Tochter so gut wie möglich vom Meer fern zu halten. Eines Tages jedoch erbt Inge Christensen ein Haus an der dänischen Küste und für Jo beginnt das Abenteuer ihres Lebens.

Im Fokus steht Hans Christian Andersens Märchen: Die kleine Meerjungfrau. Märchen liegen mir sehr am Herzen, vor allem die der Gebrüder Grimm und Hans Christian Andersen. Für mich war Lillesang daher einfach auch ein Must-Read und ich wurde nicht enttäuscht.

Der Schreibstil ist leicht zu lesen, für Jugendliche ebenfalls geeignet, aber nicht kindlich oder in Teenagersprache – also eigentlich ganz normal, nicht besonders hochkarätig literarisch wie ein Coelho, aber auch nicht simpel und stumpf. Ich nenne so einen Schreibstil gerne leicht und flüssig zu lesen. Und trotzdem ein Stil, der berührt. Denn ich lachte herzlich über gelungenen Humor, gruselte mich und fühlte den wohligen Nervenkitzel, den ein Buch auslösen kann.

Die Geschichte ist, durch die Beziehung zum Meer und dem Touch von Andersen, einfach wunderschön und zieht den Leser gleich in seinen Bann. Die Handlung hatte auf der einen Seite etwas Magisches und gleichzeitig Spannendes. Ebenfalls der Bezug zu Dänemark hat mir sehr gut gefallen.

Die Gestaltung des Buches kommt als Highlight noch oben drauf, da der Schutzumschlag mit glitzernden Schuppen geschmückt ist. Ein wirklich schöner Hingucker zu einer obendrauf noch wundervollen Geschichte. Bisher kannte ich von Nina Blazon nur „Schattenauge“. Ich fand es ganz okay, aber nicht besonders überragend, sodass ich nicht neugierig auf andere Werke der Autorin wurde. Mit Lillesang konnte mich Frau Blazon nunmehr überzeugen.

"Der Strand in Jos Träumen war golden und schön, aber die Träume waren nichts gegen die Wirklichkeit! Sand umspielte im Wind ihre Haut, als sie über die Dünen rannte. Möwen umsegelten sie in weiten Bögen. Der salzige Duft der Wellen wehte ihr entgegen und ihr Herz flog dem Meer entgegen, pochend vor Erwartung."


Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten
Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten
von Jenny-Mai Nuyen
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nocturna - Ein Buch aufgeteilt in zwei Teile und zwei Gesichtern, 29. Oktober 2014
Ich muss meine Bewertung wie auch das Buch, in zwei Teile aufteilen: Der erste Teil des Buches (Buch 1) ist schlicht gesagt langweilig und ohne Zauber (zwei Sterne wert). Der Anfang ist sehr langatmig und stellenweise gab es Abschnitte, die in meinen Augen auch überflüssig waren.

Die Aneinanderreihung der Ereignisse lockt den Leser leider nicht wirklich zum Weiterlesen an. Ebenso ist die Atmosphäre weder geheimnisvoll noch fantastisch, obwohl die Geschichte sich um „Motten“ Menschen mit magischen Gaben dreht. Die Idee selbst ist hierbei sehr interessant, doch schafft es die Autorin nicht Spannung aufzubauen. Kurze Spannung empfand ich als Apolonia die Tiere um Hilfe bittet, doch dieser Teil der Handlung endet schnell und befriedigt nicht.

Dem ersten Teil des Buches fehlt es an Zauber und an Atmosphäre. In Rabenmond, einem anderem Werk der Autorin, gefiel mir jeder Name, jede einzelne Figur, selbst wenn sie noch so unbedeutend war, doch in Nocturna fällt es schwer in die Geschichte einzusteigen.

Ein Knackpunkt des Buches, meiner Meinung nach, war die Polizei. Wirklich? –Sie sind festgenommen– passt in einem Fantasybuch einfach nicht als Drohung. Ich fand Inspektor Bassar zwar gelungen, doch war dieser Teil der Geschichte schlecht eingebaut und eher behindernd. Terroristen und Blauröcke in Verbindung mit Motten – der Schwerpunkt lag auf der falschen Seite, nämlich nicht auf den Motten – zumindest im ersten Teil.

Ebenfalls störte mich die Verwendung vieler Namen für die gleichen Personen oder Bünde: Jorel/Tigwid/Gabriel/Motten/Nocturna/Dichter/TBK/ Annemarie/ Apolonia… Als hätte sich die Autorin nicht entscheiden können.
Man verliert fast das Interesse und muss sich zwingen es wieder zu finden. Dafür ist die Idee, die dahinter steckt einfach zu gut und wer das Ende abwartet, wird auch belohnt.

Der zweite Teil des Buches ist DEUTLICH besser, da er Spannung aufbaut (vier Sterne wert). Endlich bekam ich das vertraute Flackern im Bauch, wenn die Handlung an Fahrt gewinnt und die Figuren einem vertraut und lieb geworden sind.
Der Moment als Vampa die Hochzeitstorte für Apolonia geklaut hat, hat mir sehr gefallen.

Stellenweise gibt es wirklich sehr schöne Highlights in dem Buch: Morbus der von den Mottengaben leidenschaftlich erzählt. Apolonia und Tigwids Begegnung im zweiten Teil des Buches, Apolonia und Loo… starke Szenen, die stark geschrieben worden sind und mir eine Gänsehaut eingejagt haben.

Und da fragt man sich doch: Wieso nicht gleich so? Nocturna ist für mich wieder ein Beispiel dafür ein Buch nicht abzubrechen: Es verändert sich zum Schluss und hinterlässt mich, trotz eines schlechten Starts und Mittelteils, mit einem guten und wehmütigen Lesegefühl zurück, sodass ich durchaus sagen kann: Ich freue mich dieses Buch zu kennen

"Meine Mottengabe ist der Segen der Menschheit. Ich stehe in der Finsternis der blinden Masse und um mich will jeder mit Worten beschreiben, wie sein Gesicht aussieht. Ich stehe dort, im Dunkeln, und trage eine Laterne mit mir. Ich bringe der Menschheit das Licht, auf dass kein Wort mehr gebrüllt, kein Laut mehr geächzt werden muss, um das zu erklären, was man nicht beschreiben kann! Gefühle. Gefühle, die sich in keine Worte zwingen lassen."


Die Sturmkönige, Band 3: Glutsand
Die Sturmkönige, Band 3: Glutsand
von Kai Meyer
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Sturmkönige 03, Glutsand - Gelungen, 3. Oktober 2014
Der dritte Wunsch befindet sich in Skarabapur und jeder, ob Schmuggler, Magier, Elfenbeinross oder Dschinnfürst, befindet sich auf dem Weg zum großen Showdown. Die Idee von den beiden liebenden Magiern, die durch ihre Liebe zu den mächtigsten geworden sind und die eine zweite, ganze Welt in eine Flasche bannten, ist einfach nur fantastisch. Leider treten die beiden Magier nicht auf und es wird nur von ihnen berichtet, dennoch war ich völlig begeistert von der Grundidee, die Meyer auch spannend umsetzt.

Mir gefiel in diesem Teil besonders auch Junis, dessen Handlungsstrang ebenso interessant und spannend war, wie der von Tarik und Sabatea. Das Finale ist schlüssig aufgelöst und stimmt den Leser zufrieden, obwohl ich mir mehr gewünscht hätte, vor allem mehr Anteil von Jibril.

Der letzte Teil besitzt mehr an Tempo und geht leider ebenso schnell zu Ende. Rückblickend ist die Reihe wirklich sehr fantasievoll und meiner Meinung nach empfehlenswert, dennoch reicht es für mich nicht für 5 Sterne, da ich auch zum Schluss immer noch Kritikpunkte hatte.

Zum einen gefiel mir bis zum Ende die Liebesgeschichten nicht, weder bei Tarik noch bei Junis. Ich konnte nicht jede Charakterbeschreibung nachfühlen und hin und wieder gab es meiner Ansicht nach kleinere Logikfehler. Ich fand Tariks Versprechen an den Ifrit zum Beispiel sehr unlogisch: Ein zwielichtiger Schmuggler, der keine Ehre kennt, will aufeinmal einen Ifrit rächen und ganz vorbildlich sein Versprechen halten? Warum dieser Hass auf Almarik? Für mich nicht nachvollziehbar, ebenso das Verhalten eines vollkommenen, "guten" Elfenbeinrosses, welches ebenfalls auf so ein hässliches Versprechen besteht?

Durch Spannung, Fantasie und einer wundervollen Erzählweise schafft die Reihe es nicht zu enttäuschen, doch besitzt sie auch einige Fehler, die ich nicht übersehen konnte. Die Sturmkönige ist eine gute Fantasytrilogie, die sich lohnt zu lesen, doch an 5 Sterne reicht sie nicht heran.

"Ich sehe eine Welt ohne Zauber. Eine Welt ohne euch, ohne das Leben, das ihr liebt. Seht, wie ich sehe, und versteht, was ich tun muss."


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20