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Rezensionen verfasst von
E. Bruns
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Barack Obama - Seine Sprache, Seine Stärke, Sein Charisma: Rhetorik einer Erfolgsgeschichte
Barack Obama - Seine Sprache, Seine Stärke, Sein Charisma: Rhetorik einer Erfolgsgeschichte
von Stefan Gössler
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für mich einfach perfekt!, 4. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist das erste, das ich zum Thema "Rhetorische Mittel zum Erfolg bei Reden / Vorträgen" las. Und als solches war es ein genialer Einstieg.

Schon seit ich ihn das erste Mal sah und hörte, klebte ich förmlich an den Lippen von Barack Obama und fragte mich schon oft, woran das wohl liegt. Auf diese Frage gibt das Buch verständliche, gut strukturierte und mit tollen Beispielen aus Obamas wichtigsten Reden unterlegte Beispiele.

Zusätzlich komme ich selbst hin und wieder in die Situation, eine Rede oder einen Vortrag zu halten. Auch an der Stelle hat mir das Buch geholfen, meine bisherigen Methoden und Vorlieben kritisch zu hinterfragen. Ich arbeite daran, einige grundlegende Techniken, die der Autor anhand von Obamas Auftritten "seziert", zu übernehmen. Mein Ziel dabei ist sowohl eine klarere Darstellung meiner Botschaft als auch höhere Aufmerksamkeit und - wenn's richtig gut läuft - Begeisterung meiner Zuhörer.

Insofern für mich ein ganz tolles Buch, das mir den Zugang zum Thema leicht macht und mich über die Person Obama anspricht und anspornt.

Möglich, dass andere Leser mit höheren Erwartungen an die Tiefe der Theorie enttäuscht sind. Für mich ist das kein Thema. Der Preis des Buches hingegen ist es schon. Ich habe mit dem Kauf lange gezögert, weil ich runde zwanzig Euro für unter 190 Seiten echt sportlich fand. Zehn Cent pro Seite - das spricht wohl für sich.

Mein Fazit: Für Einsteiger ein prima Buch (für Obama-Fans sowieso), für Fortgeschrittene wohl zu schlicht gehalten. In jedem Fall: Sehr teuer. Darum nur vier Sterne.


Samsung Galaxy S3 i9300 Hülle TPU / Gel / Silikon Case Cover - Kassetten Schutzhülle für Samsung Galaxy S3 i9300 Weiß
Samsung Galaxy S3 i9300 Hülle TPU / Gel / Silikon Case Cover - Kassetten Schutzhülle für Samsung Galaxy S3 i9300 Weiß
Wird angeboten von Phone Cases UK
Preis: EUR 5,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Maßgeschneidert!, 4. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Schutzhülle passt absolut perfekt auf mein Smartie, der Druck auf der Rückseite sieht - bis auf die leicht verzerrten Proportionen - einer guten, alten Compact Cassette täuschend ähnlich und alle Löcher und Vorrichtungen für Bedienknöpfe sitzen präzise an der richtigen Stelle.

Das Smartphone liegt samt Hülle viel satter und stabiler in der Hand als ohne. Die Bedienung (vor allem des Ein-/Aus-Knopfes) funktioniert mindestens genau so gut wie ohne diesen Schutz. Außerdem ist die Hülle so dimensioniert, dass das Gerät festen Halt hat (nichts ist ja nerviger, als wenn so ein Teil verrutscht) und die vorher schon aufgebrachte Display-Schutzfolie nicht erreicht wird. Da hab' ich schon andere Teile gesehen, die die Displayfolien angedotzt und zu Blasenbildung mit allen schädlichen Folgen geführt haben.

Dieses Teil ist tatsächlich ein Maßanzug für mein Galaxy - absolute Empfehlung!


Das schwarze Schiff: Atlan X, Kreta Zyklus 3
Das schwarze Schiff: Atlan X, Kreta Zyklus 3
von Hans Kneifel
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sooo muss Atlan..., 18. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Altmeister hat es wieder getan! Hans Kneifel zeigte zwar außerhalb seiner literarischen Arbeit in den letzten Jahren seines Lebens eine deutliche "Atlan-Müdigkeit", aber offenbar gehörte er in jeder Beziehung zur Alten Garde, denn WENN der Kneifel in die Tasten haut, dann kommt Qualität dabei heraus.

Mein Vorrezensent hat schon (mit Recht!) bemängelt, dass die Story um die entführten Kreterinnen nebst der aktuellen - ähem - Lebensabschnittsbegleiterin des unsterblichen Arkoniden recht lange braucht, um das an Fahrt zu gewinnen, was die beschriebenen Segelschiffe vorlegen. Ich bin jedoch nicht der Meinung, dass dies dem Lesereiz Abbruch täte. Im Gegenteil! In welchen Romanen bekommt der Leser sonst gratis und franko neben einer historisch-fantastischen Geschichte auch noch eine im Zeitkolorit absolut stimmige Reiseerzählung "on top"?

Nur wenige Autoren und noch viel weniger SF-Autoren verstehen es, Bilderwelten zu kreieren, wie Hans Kneifel. Okay, während ich diese Worte schreibe, denke ich an jüngst gelesene Werke aus anderen Subgenres (Dystopien), die mit völlig anderen Settings arbeiten und auch diese beklemmend realistisch entwerfen. Aber wenn's um Landschaften, Planeten oder fremde Kulturen (auf anderen Welten oder in früheren Epochen) geht, lässt der Hans die meisten anderen seiner Kollegen immer noch wie Hänschen aussehen.

Und: Vielleicht liegt's daran, dass auch ich die 20+ Lebensjahre schon ein Weilchen hinter mir habe, aber der ruhige Erzählfluss des Herrn K. ist für mich immer wieder ein selten gewordener und darum umso schönerer Kontrapunkt zu den ansonsten grassierenden Hektiker-Romanen, die aktuell auf den Markt kommen. Immer kürzere Sätze, immer mehr Kapitel und immer weniger sprachlicher Finesse empfiehlt zahlreiche Neuerscheinungen nicht gerade für den literarischen Olymp, obwohl ich gerade in den letzten Monaten einige RICHTIG clevere neue Ideen zwischen Buchdeckeln fand.

Na gut, auch unser Kneifel wird nicht posthum mit dem Nobelpreis ausgezeichnet werden, aber immerhin wurden und werden seine Romane immer wieder neu aufgelegt. Das wird man von vielen anderen, zurzeit hoch gelobten, Werken vermutlich nicht sagen können.

Als es nämlich mit der Story losgeht, gilt auch hier: Dann aber gleich richtig! Stampfende Androiden, brennende Paläste, fiese Statthalter, zähe Inselbewohner, tapfere Seeleute auf knarzenden Planken und mittendrin unser weißhaariger Außerirdischer mit seinem Adlatus Rico und einigen arkonidischen Gimmicks. Und der Clou: Völlig überraschend und unerwartet gerät Atlan in eine Lage, in der ihm seine überlegene Technik nicht helfen kann. Als er verletzt wird, wendet er sich sogar gegen seine eigenen Helferlein. Und das "Warum" wird nach der Auflösung der Situation auch noch plausibel erläutert - ohne Superintelligenzen-Hokuspokus oder Psychostrahler (ich hasse diese "Erfindung" der Perryversum-Autoren) zu bemühen.

"Das Schwarze Schiff" und seine beiden Vorgängen gehen auf jeden Fall ins Regal und nicht in den Weiterverkauf, denn diese Bücher mag ich sicher noch einmal lesen - wann auch immer.

Und dem Autor rufe ich gen Walhalla (oder, mit Blick auf das vorliegende Buch besser: Pet) nach: Danke Hans, für viele hundert Stunden Lesevergnügen. Und gerade deshalb: Du wirst mir nicht fehlen, denn Du lebst ja noch durch Deine Werke - in eben jenen Regalen, in die auch dieser erste Atlan X-Zyklus nun umzieht.

Over and out.


Insel der Winde: Atlan X, Kreta Zyklus 2
Insel der Winde: Atlan X, Kreta Zyklus 2
von Hans Kneifel
  Broschiert

5.0 von 5 Sternen Volltreffer mit Haar in der Suppe, 16. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Roman knüpft nahtlos da an, wo "Lotse im Sandmeer" aufhörte - und das, obwohl zwischen dem Schreiben beider Texte fast 10 Jahre vergangen sind, wie eingefleischte Fans des Perryversum und des Herrn Kneifel wissen.

Der Autor legt hier eindeutig noch eine große Schippe auf seine Leistung des ersten Bandes drauf: Zum lebendigen Geschichtsunterricht, diesmal mit dem Schwerpunkt des Lebens auf Kreta rund 2.000 Jahre vor Christus, gesellt sich hier eine frische und teilweise gar spannende Handlung. Erstmals wagen Segler aus Ägypten das Abenteuer einer Reise über das "Große Grüne" nach Kreta. Dort steht der regierende Minos zur... ähem... Wiederwahl durch ein interessantes Ritual an. Eine von Atlan ausgewählte und geschulte Frau wächst in ihre Rolle als "Quellnymphe" (heutzutage würde man wohl von einer Diplomatin sprechen) hinein. Der Leser erfährt aus der spannenden Vergangenheit des Daidaloos. Und zum Ende des Romans steigt die Spannung durch zwei zeitlich zusammenfallende Ereignisse: Ein großes Erdbeben und der Überfall von... na, sagen wir mal vorsichtig: Piraten.

Alles in allem genug Stoff, um knapp 300 Seiten kurzweilig und flott (wenn auch, wohl beabsichtigt, mit teils altertümlich anmutender Wortwahl à la Karl May) zu erzählen.

Das einzige Haar in der Suppe war für mich, dass Atlans Begleiter auf seiner Reise durch die terranische Vergangenheit, der Roboter Rico, sich gleich mehrfach bei der Anrede seines Gebieters verspricht. Obwohl er die Weisung erhalten hatte, eben diese Anrede "Gebieter" so lange nicht zu verwenden, wie Atlan im Kulturkreis Ägyptens unterwegs ist, setzt er laut Roman mehrere Male zu jener Anrede an, um dann mitten im Wort zu stocken und sich verbessernd einfach "Atlan" zu sagen.

Kaum vorstellbar bei einer derartigen Hochleistungs-Positronik - egal, ob man ihr eine eigene Persönlichkeit nachsagen will, oder nicht.

Aber auch kaum wesentlich für die Beurteilung dieses schönen Romans, der richtig Lust auf den Abschlussband macht... Los geht's!


Lotse im Sandmeer: Atlan X, Kreta Zyklus 1
Lotse im Sandmeer: Atlan X, Kreta Zyklus 1
von Hans Kneifel
  Broschiert

4.0 von 5 Sternen Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluss..., 5. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... und genau so kommt auch dieses Atlan-Zeitabenteuer daher, das die Reihe der bei FanPro veröffentlichten USO-Abenteuer des unsterblichen Arkoniden um die schon aus den "Perry Rhodan-Planetenromanen" bekannten Abenteuer in der irdischen Vergangenheit ergänzt. Darüber, dass Hans Kneifel diesen Roman schon einige Jahre in der Schublade hatte, hat ein Vorrezensent bereits berichtet. Welche Überarbeitungen der Autor anlässlich der anstehenden Veröffentlichung als "Atlan X"-Roman vorgenommen haben mag, wäre sicher interessant zu erfahren. Das geschieht jedoch nicht, und ich finde auch das in Ordnung, denn der Roman kommt bei mir als Gebilde "aus einem Guss" an - in sich schlüssig, rund... und ruhig!

Wer also Action-geladenes Abenteuer, womöglich eine von Atlan im Alleingang abgewehrte Alien-Invasion oder große Schlachten wie in den Monumentalschinken des frühen Hollywood erwartet, wird bei "Lotse im Sandmeer" sicher enttäuscht. Der Roman ist eher so etwas wie Geschichtsunterricht zum Anfassen, wobei der Arkonide stellvertretend für uns Leser aus dem 21. Jahrhundert im alten Ägypten unterwegs ist und uns häppchenweise den Stand der Technik, die Ordnung der Gesellschaft unter den Pharaonen und das Weltbild dieser alten Kultur näher bringt. Und das war's dann im Prinzip auch schon. Wären da nicht Transmitter, Gleiter, Satelliten, Robotsonden und Bildsprechgeräte, es könnte sich bei diesem Buch genauso gut um eines von Noah Gordon oder Ken Follett handeln.

Ich kann zwar die Richtigkeit der von Hans Kneifel geschilderten Rituale, Gegenstände, Techniken oder zeitgenössichen Religion nicht nachvollziehen, aber mit dem Wissen, dass er sich in seiner späten Schaffensphase mit Leidenschaft dem Historischen Roman gewidmet hat (auch ganz losgelöst vom Perryversum), nehme ich ihm einfach mal ab, dass das, was er mir da auf rund 320 Seiten präsentiert, fundiert und richtig ist.

Wieso dann keine fünf Sterne?

Die Schilderungen der Aktivität Atlans, die - wie immer - das Ziel haben, stabile Gesellschaften zu fördern, technische Entwicklungen anzustoßen und vernichtende Kriege zu vermeiden, sind umfassend. Ich lese von Schmugglern, deren Geschäftsmodell modifiziert wird und von Herrschern, denen ein verlockendes Ziel vor Augen geführt wird (Handel mit Kreta). Ich erfahre etwas über die Familienverhältnisse bei Pharaonens und lerne die Volksstämme kennen, die am Oberlauf des Nil und mitten in der Wüste leben. Und ich erlebe Atlan in seiner Paraderolle als edler Fürst, geschickter Unterhändler, geheimnisvoller Berater des Pharao und Lehrer einer künftigen "Quellnymphe", einer jungen Frau, die als Inkarnation eines mythischen Wesens der Kreter vermittelnd in die demnächst stattfindenden Kontakte zwischen diesen und den Ägyptern eingreifen soll.

Das alles ist eine schöne Abwechslung zu meinen sonstigen Literaturgenüssen und sehr aufschlussreich... aber insgesamt doch etwas dünn für 300 Seiten Text. Dazu die Häufung von Gelegenheiten, bei denen im Hause da Gonozal Bier und Wein gereicht werden, die mich ernsthaft darüber nachdenken ließen, ob ES im Folgeband wohl einen Botschafter der Anonymen Alkoholiker bei Atlan vorsprechen lassen könnte - und die Höchstwertung war für mich nicht mehr möglich.

Wenn ich andererseits daran denke, dass ich mich vor Kurzem erst durch den Monolith-Zyklus der selben Buchreihe gekämpft habe, war dieses Abenteuer für mich dennoch eine echte Wohltat, und ich bin gespannt, wie Altmeister Kneifel die Handlungsfäden dieser inzwischen schon recht gut abgehangenen Geschichte aufnimmt und im Band 2 der Trilogie ("Insel der Winde") fortspinnt. Dieser und Band 3 sind ja 2009 neu geschrieben worden.

Ich freue mich darauf!


Sprung ins Jenseits: Atlan Monolith 6
Sprung ins Jenseits: Atlan Monolith 6
von Achmim Mehnert
  Broschiert
Preis: EUR 9,00

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Rest in peace, hope!, 4. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als ich Band 5 des Monolith-Zyklus zugeklappt hatte, musste ich ein paar Mal tief durchatmen - leider nicht, weil ich vor lauter Spannung die Luft angehalten hatte, sondern um jene bedauernden Seufzer loszulassen, die mein abschließendes Urteil über jenen Roman hörbar machten. Trotzdem war ich zuversichtlich, dass mich mit dem Abschlussband nach all den bisherigen Geschehnissen der Höhepunkt des Zyklus erwartete. Voller Hoffnung griff ich also zum Roman eines routinierten Autors mit vielen Jahren Schreiberfahrung von Raumschiff Promet über Ren Dhark bis hin zu unserem Mann im All...

... und wurde so was von enttäuscht!

Um dem Aufschrei des Entsetzens der Mehnert-Fans gleich den Wind aus den Lungen zu nehmen: Es ist nicht Achims Schuld - glaube ich! Aus einem konzeptlosen, fast alle Regeln des Genres über den Haufen werfenden Exposé könnte wahrscheinlich nicht mal Stephen King ein spannendes Buch bauen. Und DIESES Exposé muss aus der untersten Schublade gefallen sein.

Wie sonst wäre zu erklären, dass schon bevor der Roman halb geschrieben ist, dem Leser offenbart wird, dass eine der Figuren, um die sich alle sechs Bände mehr oder weniger drehten, stirbt? Welche andere Erklärung könnte es dafür geben, dass der finale Konflikt zwischen dem Obersten Silberherren und dem Lordadmiral der USO sich nicht anfühlt wie ein Wirbelsturm, sondern eher wie abgehende Winde aus der menschlichen Körpermitte?? Und welche andere Entschuldigung könnte es dafür geben, dass nicht mal versucht wird, dem Leser die Gefahr vorzugaukeln, Atlan könnte vielleicht doch gegen Malcher unterliegen? Immerhin taucht der Dandy aus M 13 gleich zu Beginn des Buches quietschfidel auf - im Jahre 1337 NGZ, und endlich mal wieder mit einem Schälchen vergorenen Traubensafts in Händen und fachmännischem Blick auf den ihn besuchenden weiblichen Offizier.

Tja, auch wenn ich geneigt war zu denken 'So kennen wir Dich, alter Schwerenöter', was sich erstmal ebenso vertraut wie gut anfühlte, sind diese drei Mega-Patzer für mich Grund für eine Premiere: Nie zuvor habe ich für einen Roman aus dem Perryversum nur einen einzigen Stern vergeben - weder im Geiste, noch hier bei Amazon.

Aber wie sich die Monolith-Krise hier zum Guten wendet, spottet sogar einem Drehbuch der seligen Schwarzwaldklinik. Vermutlich hat sich auch Achim Mehnert beim Schreiben eins ums andere Mal die spärlichen Haare gerauft. Die Premiere eines sechsbändigen Zyklus im Rahmen der FanPro-Atlan-Serie. Was hätte daraus Geniales werden können - und wie hat das Konzept dieses Potenzial gnadenlos versemmelt.

Also ehrlich: Ich hoffe inständig, dass ich hier eine absolute Minderheiten-Meinung vertrete. Es wäre für mich völlig in Ordnung, wenn mir jemand die wahre Magie, den Zauber der Storyline nahe bringen könnte, so dass ich ermutigt würde, die Bücher nochmal mit einer völlig anderen Wahrnehmung zu lesen. Aber: Daran glaube ich nicht wirklich.

Und so fällt mir als Fazit für dieses Experiment Minizyklus nur ein Zitat von Otto Waalkes aus seiner Phase der Glaubenskrise eines jungen Mannes ein: "Ich kann das garnicht glauben... Ich kann das garnicht glauben, dass das schon alles gewesen sein soll." Oder so ähnlich.

Na ja, nächster Zyklus, neues Glück.


Ceres am Abgrund: Atlan Monolith 5
Ceres am Abgrund: Atlan Monolith 5
von Manfred H. Rückert
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eigentlich alles drin..., 4. April 2013
... was einen spannenden Roman im Perryversum ausmacht: Atlan und sein inzwischen aus der vorherigen vier Bänden des Monolyth-Zyklus hinlänglich bekanntes und vertrautes Team. Perry Rhodan, Julian Tifflor, Galbraith Deighton, Geoffry Waringer. Eine direkte Gefährdung des Sonnensystems durch einen Monolithen in der Unterwelt des Planetoiden Ceres. Weitere Erkenntnisse über die Lemurer, ihre Aktivitäten im Zusammenhang mit der Technik der Monolithen. Ober-Fiesling Malcher, Silberherr Erster Klasse. Neue Mutanten, deren Kräfte entscheidend zum Erfolg der Aktionen von USO und Imperium beitragen. Unfassbare Gewalten mit verheerenden Auswirkungen auf Planetoiden und stolze Ultraschlachtschiffe.

Und dennoch: Mich hat dieser Roman seltsam gleichgültig gelassen. Weder der Erzählstil noch das Ineinandergreifen der einzelnen Handlungsfäden haben mich gepackt. Statt in die Handlung hineingesogen zu werden, wie ich es mir gewünscht hätte, habe ich das Geschehen betrachtet - oder besser: gelesen, wie ein Zaungast, der auf die Straße blickt und irgendein Auto vorbei fahren sieht.

Ich glaube, es hat etwas mit Disziplin und meiner langjährigen Treue zum Perryversum zu tun, dass ich nicht nur entschlossen war, dieses Buch zu beenden, sondern auch den Zyklus fertig zu lesen. Immerhin hatte ich diese Bücher schon auf dem Lesestapel liegen. Und zur Ehrenrettung von Manfred H. Rückert aus meiner Sicht sei gesagt, dass das Buch handwerklich sauber geschrieben ist. Allerdings konnte ich nichts von den Charakteren der Serie spüren. Aus den Seiten des Buches erreichte mich kein einziges Mal etwas von dem Flair, das sonst auch knappe Schilderungen von Handlungen oder Dialogen Perry Rhodans, Atlans oder Tifflors ausstrahlen. Und das lag meiner Ansicht nach nicht nur daran, dass unser geschätzter Lordadmiral kein einziges Mal Wein trinken durfte. Sogar Naileth Simmers, Santjun und weitere Charaktere, die mich als Leser vermutlich nicht weiter als bis zum Ende dieses Zyklus begleiten werden, waren in früheren Bänden schon mal viel "lebendiger".

Vielleicht eine gute Fingerübung für den Autor. Für mich leider 340 Seiten ziemlich nutzlos verschwendete Zeit. Und ein Funken Hoffnung: Band 6 naht, meist Höhepunkt eines Zyklus. Das Gute: Der Autor (Achim Mehnert) und der Titel: Sprung ins Jenseits. Tja, die Hoffnung stirbt ja immer erst als Letztes...


Der Silbermann: Monolith-Zyklus 4, Atlan 14
Der Silbermann: Monolith-Zyklus 4, Atlan 14
von Marc A. Herren
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,00

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was war das denn?, 6. März 2013
Wenn ich es nicht besser wüsste, könnte ich nach diesem Buch auf den Gedanken kommen, Marc Herren sei ein "Masse statt Klasse"-Produzent. "Der Silbermann" ist mit rund 360 Seiten das dickste Buch des Zyklus, aber ich frage mich, warum das so ist.

Es kommt eigentlich alles vor, was ein tolles Weltraum-Abenteuer ausmacht: Ein Planet mit einer Giftgas-Atmosphäre, auf der nur unter erschwerten Bedingungen Leben à la Terra möglich ist - und sinnvoll nur wegen der natürlichen Schätze dieser Welt; eine Gesellschaftsordnung, die sich mangels regelmäßigen Kontakts zum Rest der Menschheit auf ihre eigene Weise verändert hat; Atlan & Co., die sich in einer chaotischen Riesenstadt mit allerlei Widrigkeiten auseinander setzen müssen, um den von ihnen Verfolgten auf den Fersen zu bleiben; Santjun, bei dem immer weniger klar ist, wo er steht und was ihn treibt; viel Mut, eine Portion Loyalität und eine Prise Liebe; ein böser Silberherr und ein nicht minder fieser planetarer Despot...

Und doch: Das Buch wirkt konfus und hektisch, die Motive der Handelnden sind oft nicht stringent, manchmal sogar für mich nicht nachvollziehbar. Und wieso eine USO-Mitarbeiterin, nachdem sie von einem Hochhaus stürzt und von einem Roboter aufgefangen wird, in ein Koma fällt und partout daraus nicht erwachen will, weiß wohl auch nur der Exposé-Autor.

Beinahe überflüssig zu erwähnen, dass, außer dass ein zweiter Silberherr mehr Konturen bekam und jetzt ebenso skrupellos und mies erscheint, wie der bisher alleinig als Oberschurke geltende Malcher, keine neuen Erkenntnisse über die Silberherren und die Hintergründe ihres Treibens genannt werden. Allmählich drängt sich mir der Verdacht auf, dass es solche gar nicht gibt. "Habe Silberschmuck, will Unsterblichkeit, nehme Monolithen mit" - und das war's dann?

Hmmm... Sowohl das Buch als auch diese Perspektive auf die großen Zusammenhänge hinterlassen einen schalen Nachgeschmack.


Echo der Verlorenen: Atlan 13
Echo der Verlorenen: Atlan 13
von Hans Kneifel
  Broschiert
Preis: EUR 9,00

5.0 von 5 Sternen Gut gekneifelt, Hans!, 6. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Echo der Verlorenen: Atlan 13 (Broschiert)
Die Spaßkurve beim Lesen der Monolith-Bücher zeigt bei mir bisher klar nach oben! Nach einem eher durchwachsenen Auftaktband und einem Folgeroman, der in die Rubrik "Wer wagt, gewinnt" fiel, geht es mit diesem 3. Band des Zyklus exotisch und fesselnd weiter:

Hans Kneifel ist ja ohnehin DER Altmeister für Gesellschaften jenseits des durchschnittlichen Mitteleuropäers - egal, ob er untergegangene Kulturen der Erde in seinen Romanen wieder zum Leben erweckt, oder aber die Fesseln der Erdgeschichte abstreift und fremde Zivilisationen mit eigenen Riten und Techniken kreiert - wie hier geschehen.

Auf der Jagd nach den geheimnisvollen Silberherren und seinem inzwischen von diesen entführten Kompagnon Santjun gelangt Altan mit dem USO-Kreuzer IMASO und seiner Crew, die mir hier auch so richtig ans Herz gewachsen ist, ins Lumbagoo-System. Der Mond eines riesigen Gasplaneten, der ebenso heißt, wie das System, beherbergt eine Rasse Humanoider Luftschifffahrer, auf deren Hilfe die Terraner sehr schnell angewiesen sind.

Was folgt, ist eine Verfolgungsjagd durch die Urwälder einer ganz und gar faszinierend beschriebenen Welt, bei der ich aber in keinem Augenblick das Gefühl hatte, so könne es nun wirklich nicht sein. Und diese Kohärenz von Handlung und Kulisse ist meiner Meinung nach ganz klar dem Talent Hans Kneifels zu verdanken.

Oh, ach ja, und eine Figur, die schon früh in diesen Zyklus eingeführt wurde, trägt auch wieder ein Element von (technischer) Exotik bei: Ein mehrere Jahrtausende alter Android namens Calipher. Auch der und seine kybernetischen Eigenheiten machen Spaß...

Fazit: Irgendwie wird mir immer noch nicht klar, wieso die Bösen böse sind, wollen sie doch nur die Unsterblichkeit (was natürlich schon eine starke Triebfeder für dies und das sein kann). Aber: Dieser Roman hat so richtig Freude gemacht, es werden immer mehr Monolithen in der Galaxis aktiv (Atlan, alter Beuteterraner, Du bist Schuld!) und wir haben immer noch erst die Hälfte des Zyklus hinter uns.

Alsdann: Weiter geht's!


Atlan. Todeszone Zartiryt: Atlan 12. Monolith 02
Atlan. Todeszone Zartiryt: Atlan 12. Monolith 02
von Rüdiger Schäfer
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,00

4.0 von 5 Sternen Überraschend gut..., 6. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach der Lektüre des ersten Romans in diesem Zyklus waren meine Erwartungen nicht hoch, was die weitere Entwicklung der Reihe angeht. Vermutlich ist es dieser Umstand, der zu einer sehr positiven Überraschung führte:

Rüdiger Schäfer nimmt seine Leser mit auf eine Reise, die im wahrsten Wortsinn "hinter dem Ereignishorizont" liegt. Ein großer Teil der Handlung in "Todeszone Zartiryt" spielt nämlich im direkten Einflussfeld eines Schwarzen Loches. Dort ist ein weiterer Monolith "gestrandet", und Atlan erforscht gemeinsam mit seinem Partner Santjun die vielen offenen Fragen, die diese Bauwerke aufgeworfen haben.

Sowohl der Gegenspieler Atlans als auch die Schöpfer der Monolithen bekommen mehr Gesicht - aber nicht wirklich mehr Profil. Und dieser Umstand ist es auch, der meiner Bewertung den fünften Stern kostet.

Davon abgesehen bringt Rüdiger Schäfer auf sehr anschauliche Weise Fakten rund um Schwarze Löcher in die Story ein und schafft es, bis auf einen einzigen Fall, mit der Unterrichtsstunde aufzuhören, bevor sich bei mir der "Frank Schätzing-Effekt" einstellt. Wenn der eintritt, heißt das, ich bekomme den Verdacht, Textpassagen seien nicht geschrieben worden, um die Handlung oder Stimmungen zu verstärken oder voran zu bringen, sondern wollen lediglich dem Autor Raum geben, seinen Lesern zu zeigen, wie viele Informationen er für sein Buch gesammelt hat. Wie gesagt: Einen kleinen Ausreißer in diese Richtung gibt's, ansonsten ordnen sich die Fakten angemessen der Fiktion unter.

Eine zweite Handlungsebene verfolgt akonische Prospektoren, die zufällig auch gerade im Zartiryt-System unterwegs sind. Auch diese Sidestory bringt Farbe in das Buch. Sie hat zwar nichts mit dem berühmten "Roten Faden" zu tun, aber, hey, ich will ja beim Lesen Spaß haben.

Als ich das Buch zuklappte, war ich größtenteils zufrieden. Beste Unterhaltung, sauber geschrieben. Die Motive des Oberschurken Malcher und seiner Getreuen bleibt weiterhin größtenteils im Dunkeln... Aber wir haben ja noch vier Bände vor uns.

Jetzt habe ich wieder Lust, die nächsten Bände zu lesen. Danke, Rüdiger Schäfer.


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