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Rezensionen verfasst von
E. Bruns
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Perry Rhodan Neo 60: Der Kristallpalast: Staffel: Arkon 12 von 12 (Perry Rhodan Neo Paket)
Perry Rhodan Neo 60: Der Kristallpalast: Staffel: Arkon 12 von 12 (Perry Rhodan Neo Paket)
Preis: EUR 2,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Homeland" auf Arkon - saustark!, 26. Januar 2014
Dieser NEO-Roman hat nun wirklich das Zeug zu einem Klassiker, denn Rüdiger Schäfer hat in diese Story alle Zutaten gepackt, die einen echten Thriller ausmachen:

Perry Rhodan, Chabalh, Ishi Matsu, Iwan Goratschin und ihr arkonidischer Begleiter treffen im Kristallpalast ein. Sie wollen endlich konkrete Spuren zum Epetran-Archiv finden. Onat da Heskmar, der alte Freund von Crest, will helfen. Aber natürlich spaziert man nicht so einfach in das "Allerheiligste" hinein - und wer drin ist, hat damit auch noch längst nicht freie Bahn.

Aletai ter Irale ist Mitglied der Palastgarde, einer hoch angesehenen Elite-Einheit, die den Regierungssitz beschützt. Er selbst ist allerdings eher ein Außenseiter denn strahlender Held. Er schwitzt übermäßig, seine Kameraden hänseln ihn und in der Vergangenheit ist er schon mehrfach angeeckt, auch bei Vorgesetzten.

Damit sind die Figuren auf dem Spielfeld verteilt. Na ja, fast: Auch der Kristallpalast selbst spielt eine Rolle. Er ist angelegt wie ein altes Schloss auf der Erde: Es gibt Geheimgänge, abgelegene Sektoren, die nur von einzelnen Adelsfamilien ("Kelchen") genutzt werden (oder auch nicht!), und getarnte Türen, technische Gimmicks und, so die Schilderung, eine Unzahl an Um- und Anbauten oder Modifikationen über die Jahrhunderte sorgen dafür, dass eigentlich keiner so ganz genau weiß, was es alles im Palast gibt oder wie man von A nach B gelangen kann.

Dies wollen Perry & Co. ausnutzen und ihrem Ziel näher kommen.

Rüdiger Schäfer schildert einen hochspannenden Plot, baut Rückblenden aus der Jugendzeit von Crest und Onat ein und dirigiert seine Figuren gut getaktet über das Spielfeld. Showdown und überraschendes Finale inklusive. Es entsteht ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem der arkonidische Gardist seinen Verdächtigen mal mehr, mal weniger nahe kommt, Fallen schnappen zu, die den Terranern den Weg zum Ziel zu versperren drohen, die beiden Mutanten bekommen Gelegenheit, ihre Fähigkeiten einzusetzen, und ganz am Schluss greift der Regent selbst ins Geschehen ein. Die Hand quasi schon zum Griff nach dem Epetran-Archiv ausgestreckt, erhält die Handlung auf den letzten Seiten eine weitere unerwartete Wendung und nach einem dramatischen Ende heißt es wieder mal "Fortsetzung folgt..."

Ich bin nach wie vor kein großer Freund davon, einen eigentlich recht geradlinigen Handlungsstrang dermaßen zu dehnen. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass Perry Rhodan nun schon seit Band 36 (!) der Serie unterwegs ist, um die Koordinaten Terras im Epetran-Archiv zu löschen - also seit inzwischen 24 Bänden, oder: 48 Wochen. Selbst wenn wir berücksichtigen, dass es immer mal Handlungen an anderen Orten und mit anderen Figuren gibt, die eingestreut werden, ist das eine verdammt lange Zeit.

Insofern lautet mein Fazit nach diesem spannenden Roman einmal mehr: Gebt mehr Gas, Leute. Heute allerdings ergänze ich: Aber lasst nicht nach, denn dieser Roman hat RICHTIG Laune gemacht!


Perry Rhodan Neo 59: Die entfernte Stadt: Staffel: Arkon 11 von 12
Perry Rhodan Neo 59: Die entfernte Stadt: Staffel: Arkon 11 von 12
Preis: EUR 2,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glühende Ohren und leuchtende Augen - endlich!, 7. Januar 2014
Es ist schon sehr lange her, dass ich beim Lesen eines NEO-Romans derart viel Spaß hatte!

Das Setting: Eine Weltraumstadt im Orbit um Arkon II - das ist schon mal die ideale Voraussetzung für den "Space Opera"-Anteil des Buches.
Das Thema: Jeder versucht jeden auf seine Seite zu ziehen, um die eigenen Interessen im komplizierten Machtgefüge des arkonidischen Adels ("Spiel der Kelche") zu befördern - das macht den Polit-Krimi-Anteil aus. Und das sehr ansprechend.
Die Hauptfiguren: Atlan, der unsterbliche Arkonide; Simodes, ein Schlichter der Mehandor, Theta, die arkonidische Kurtisanin, und eine Gruppe "Vertragstreuer" Mehandor, die den Aufstand proben. Das ergibt das besondere Flair, mithin den "Perryversum-Anteil".

Beste Zutaten also für einen echten Pageturner. Und das habe ich nun wirklich noch nicht zu vielen NEO-Bänden gesagt.

Worum geht's? (Ohne allzu viel verraten zu wollen)

Atlan sucht in der Weltraumstadt den Kontakt zu seinem einzigen noch lebenden Nachfahren, um mit dessen Hilfe Unterstützung beim Sturz des Regenten zu finden. Die Mehandor wehren sich gegen eine arkonidische Garnison, fühlen sich in ihrer Autonomie bedroht. Und auch Theta sucht Unterstützer in ihrer (noch?) eigenen Vendetta gegen den Regenten und seine "Hand". Na, und mittendrin ein Schlichter, den alle für sich vereinnahmen wollen.

Es gibt Bombenanschläge, Lügen, abstürzende Raumschiffe, Flirts, Verfolgungsjagden und das exotische Flair einer außerirdischen Kultur.

Wollte ich mehr verraten - ich müsste zu viel Inhalt preisgeben. Drum lasse ich's. Fakt ist, dass Oliver Fröhlich hier einen perfekt getimten Roman abgeliefert hat. Die einzelnen Handlungsstränge greifen perfekt ineinander, die Figuren wirken glaubhaft und lebendig, vor allem, weil der Autor sich zu Beginn die Zeit nimmt, die "Neuen" mitsamt ihren wichtigsten Charaktereigenschaften in aller Ruhe einzuführen.

Und noch etwas, was ich, glaube ich, noch nie über einen NEO geschrieben habe, mir aber die Hoffnung gibt, es möge jetzt (endlich!!) so weiter gehen: Kaum zu glauben, dass all die Action auf 160 Seiten passt.

- Zum Schluss dann doch noch ein Spoiler -

Und wie steht's diesmal mit dem großen Handlungsbogen? Naja, Atlan kommt zum Ende hin in persönlichen Kontakt zu einer anderen, in der arkonidischen Gesellschaft bedeutsamen Hauptfigur und gibt seine Identität preis. Damit wird dieser Ast der Handlung womöglich eine Dynamik erhalten, die mir bisher insgesamt fehlte. Davon abgesehen, ist das Bedeutendste, was mit Blick auf das "große Ganze" gesagt werden kann wohl dies: Ein erster Expeditionsteilnehmer auf der Mission "Rettet die Erde" hat es bis in den innersten Kern des Imperiums geschafft Punkt

Immer noch eher dürftig für eine nur 14-täglich erscheinende Romanserie, aber so macht das Warten auf den großen Showdown wenigstens Spaß. Und das RICHTIG!


Perry Rhodan Neo 58: Das Gift des Rings: Staffel: Arkon 10 von 12
Perry Rhodan Neo 58: Das Gift des Rings: Staffel: Arkon 10 von 12
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse... aber, 22. Dezember 2013
Und wieder präsentiert ein neuer Autor im Kreis der NEO-Schreiber seinen Erstling. Und, bevor ich auf Details eingehe, das Gesamtfazit vorweg: Hut ab!

Robert Corvus hat seine Hausaufgaben gemacht - mit Sternchen, möchte ich sagen. Die Gründlichkeit, mit der er offenbar die Mentalität der Naats, um die sich dieser Roman eigentlich dreht, studiert hat, begeistert. In früheren Bänden anderer Autoren befüchtete ich schon, die feinsinnig ausgetüftelten Besonderheiten dieser Rasse würden dem Termindruck zur Abgabe des nächsten eigenen Werkes geopfert und aus den Individuen könnte wahlweise Kanonenfutter oder Rebellen werden. Diesem Trend hat Corvus ein eindeutiges Stop-Schild vorgesetzt.

Diese Naats kommen, so weit sich ein Mensch und noch dazu ein kommerziell produzierender Autor das vorstellen und leisten kann, hier wieder so exotisch und andersartig daher, wie bei den ersten Schilderungen im Rahmen der NEO-Show. Das hat mir große Freude gemacht zu lesen. Zumal "Das Gift des Rings" sich sowohl mit der Heimatwelt dieser Riesen als auch einem, sagen wir mal, einen gänzlich anderen Weg einschlagenden Exemplar dieser Rasse auf einem anderen Planetoiden des Naat'schen Heimatsystems befasst.

Die Eleganz, mit der der Autor das Treiben von Sergh da Teffron in diese Atmoshphäre einwebt und der Eifer, der bei Charron da Gonozal spürbar wird, als er sich am Rande dieser Zivilisation mit ganz persönlichen Themen befasst, machen Freude zu verfolgen. Und der mehrfache Aha-Effekt zum Ende, als die Aktionen der Protagonisten zu neuen Erkenntnissen für sie selbst und für uns Leser führen, war auch angenehm.

Kommen wir nun zum Grund für das "aber" und für den Punktabzug:

Bisher dachte ich immer, Sergh da Teffron sei ein Intrigant, der auf Netzwerke angewiesen ist, um seine Ziele zu verfolgen. Es passt meiner Meinung nach so gar nicht zu seiner Herkunft, seinem Alter und seinem Charakter, gleich in mehrfacher Hinsicht sich selbst dem Feuer auszusetzen.

Die Rahmenhandlung auf Tarras'Goll, mit der die Erinnerungen von Denurion, dem Xisrapen, aufgehübscht wird, war mir insgesamt dann doch zu dünn. Charron und Irin reden, beobachten und... sonst nichts. Außer ein paar wehmütigen Erinnerungen da Gonozals an die gemeinsame Vergangenheit. Und dann ist da Parleen, der naatische Arzt, was schon an sich ein innerer Widerspruch ist, weil die Naats ja alles Schwache verachten und rücksichtslos ausmerzen. Da wäre meines Erachtens mehr drin gewesen, was inneren Zwiespalt oder offensichtliche Konflikte zwischen Parleen und seinen Rassegenossen angeht. Stattdessen stutzt "man" zu Beginn des Romans einmalig ob der ungewöhnlichen Personalie - und geht dann wieder zur Tagesordnung über.

Und insgesamt kommt nach 160 Seiten, von der (wirklich!) großartigen Schilderung von Planet und Gesellschaft der Naats abgesehen, wenig 'rum: Die "Action" gibt es, wenn überhaupt, nur im Handlungsstrang mit da Teffron - und bleibt sehr sparsam dosiert. Die Neuigkeiten sowohl für die Hand des Regenten als auch für den letzten der da Gonozals sind interessant, aber auch dürftig. Ich kann mich da nur anderen NEO-Kritikern anschließen, die sagen: Wenn die Handlung sich in diesem Tempo weiter entwickelt, sind wir nach 500 NEO-Romanen so weit, wie weiland nach 50 Romanheften der Originalserie.

Das ist und bleibt einfach unbefriedigend und verdirbt mir ein ordentliches Stück vom Spaß, den ich ansonsten wegen der brillanten konzeptionellen Ideen der Exposé-Redaktion und durch das schriftstellerische Talent des Autorenteams kredenzt bekomme.

Schade!


Perry Rhodan Neo 57: Epetrans Geheimnis: Staffel: Arkon 9 von 12
Perry Rhodan Neo 57: Epetrans Geheimnis: Staffel: Arkon 9 von 12
Preis: EUR 2,99

3.0 von 5 Sternen Zwei Herzen, ach..., 15. Dezember 2013
… schlagen in meiner Brust. Christian Montillon entführt uns Leser ein weiteres Mal in eine fremde Welt. Diesmal nach Iprasa, der Arkon-Welt, auf der geeignete Kandidaten für die Ark Summia gefunden und deren Extrasinn aktiviert wird.

Dorthin verschlägt es Perry Rhodan, Atlan, Belinkhar, Ishy Matsu und Iwan Goratschin nebst Chabalh, dem pantherähnlichen Purrer, nachdem Crest in die Bordpositronik der TIA’IR einen entsprechenden Hinweis hinterlassen hat, dort nach Spuren zu suchen, die zum Epetran-Archiv führen.

Was Perry & Co. auf Iprasa erleben, ist bunt – wie immer. Allerdings ist es auch wenig spektakulär – wie oft bei NEO-Romanen. Da durchläuft eine Kandidatin aus Perrys Team die Ark Summia. Hochinteressant zu lesen, aber ohne echte Höhepunkte. Da sucht der Rest des Teams nach Spuren zum Epetran-Archiv, die sich außerhalb des Faehrl, der Einrichtung der Ark Summia, finden sollen. Dabei treffen sie auf Nomaden und Insektoide, ein Teammitglied wird entführt, aber aus anderen Motiven, als zunächst angenommen wird. Auch das liest sich exotisch und flüssig, aber ein Pageturner geht anders.

Und wenn ich am Ende des Romans erwarte, dass jetzt endlich mal ein Knoten platzt und sich Erkenntnis breit macht, werde ich wieder mal enttäuscht. Ja, die gesuchte Spur wird gefunden, aber wohin sie führt, bleibt offen. Und die Aktivierung eines weiteren Extrasinns erfolgt buchstäblich im letzten Moment. Sprich: Auf der letzten Seite.

Was bleibt, ist das Versprechen: „Fortsetzung folgt“. Wieder mal.

Und die Verwirrung beim Leser, weil der Autor seine Kapitel mit Filmtiteln der Jetztzeit, sämtlich aus Hollywood, die meisten aus dem SF-Genre, überschreibt. Einen inhaltlichen Bezug dieses Kniffs fand ich nicht. Aber vielleicht war dieser auch so subtil, dass ich ihn schlicht überlesen habe.

Fazit: Gut gebrüllt, Löwe – äh: Gut getippt, Chris. Aber ein schaler Nachgeschmack bleibt doch. Schon wieder…


Perry Rhodan Neo 56: Suchkommando Rhodan: Staffel: Arkon 8 von 12
Perry Rhodan Neo 56: Suchkommando Rhodan: Staffel: Arkon 8 von 12
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Husarenritt mit Logiklöchern, 4. Dezember 2013
Hermann Ritter schien mir bisher immer eins der schwächeren Glieder in der Autorenkette der NEO-Serie zu sein. Mit diesem Band hat er mir - nicht, dass er's nötig gehabt hätte - das Gegenteil bewiesen.

Eine mehr als spannende Gliederung der Story, perfekt getaktetes Umschalten von einem Handlungsort zum anderen und - für mich ganz wichtig - ein interessantes Puzzlespiel, durch das die Handlung im laufenden Zyklus neue Facetten erhält, obwohl sie kaum voran gebracht wird.

Dass dabei einzelne Stücke des Puzzle aufgrund von Zufällen an die richtige Stelle fallen, die mich als Leser eins ums andere Mal staunen lassen, mag für manchen Leser in die Rubrik "schwer glaubwürdig" fallen, ich hatte Spaß dabei.

Und dass ein Protagonist (Jeethar), der meinem Verständnis nach tot ist (Band 41) hier plötzlich wieder quicklebendig mitmischt... Nun, das entsprechende Romanende war für mich zwar eindeutig, aber im Lichte der überraschenden "Wiederauferstehung" mag dieses Finale auch anders gemeint sein.

Wie auch immer: Dem Lesevergnügen tut diese Wendung keinen Abbruch. Und obwohl ich bisher besonders hohe Ansprüche an die NEO-Romane stelle (im Unterschied zu den "Heftchen" der Originalserie), gestehe ich (großmütig, wie ich - ähem - nun mal bin) den Autoren gern künstlerische Freiheiten zu.

Wenn's allerdings ein Fehler wäre, der mangelhafter Konzeptfortschreibung in den Exposés geschuldet wäre, müsste auch dies zu Punktabzug führen.

Also ziehe ich für die vielen Zufälle einen halben Stern ab - und prophylaktisch für einen möglichen Big Bug den anderen halben.

Ansonsten gilt: Daumen hoch!


Perry Rhodan Neo 54: Kurtisane des Imperiums: Staffel: Arkon 6 von 12
Perry Rhodan Neo 54: Kurtisane des Imperiums: Staffel: Arkon 6 von 12
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hedwig Courths-Mahler oder Ken Follett?, 30. November 2013
... Nein, Alexander Huiskes, der im Rahmen des NEOversums die höfischen Aspekte des arkonidischen Imperiums in den Fokus stellt, bestens herausarbeitet, nie übertreibt und vor allem: Die eigentliche Handlung dieses Zyklus zu keiner Zeit aus den Augen verliert.

Im Kern geht es in diesem Roman um (wie der Titel schon sagt) eine Liebesdienerin, die den tristen oder von Ränkespielen und lästigen Pflichten getrübten Tage arkonidischer Adliger exotische Nächte in der Ekstase überschäumender Wollust gegenüberstellt. Aber keine Angst! Der Roman ist weder erotischer Trivialroman, noch gleitet er in die dunklen Jahre vor Beginn der Emanzipation ab. Stattdessen ist die Hauptperson dieses Romans clever genug, um ihre eigenen Ziele zu verfolgen, ohne aufzufallen. Außerdem versteht sie es geschickt, die Mächtigen, deren Spielball, ja manchmal sogar Spielzeug sie eigentlich sein soll, so auszutricksen, dass sie selbst, ohne dass die Gehörnten es wahrnähmen, am Ende den Gewinn ihrer Taten einstreichen und ihre eigene Position weiter stärken kann.

Dass dabei Dinge wie die Jagd Sergh da Teffrons nach Perry Rhodan und die Koordinaten des Sol-Systems eine wichtige Rolle spielen, ist das Salz in der Suppe.

A propos Salz: Zum ersten Mal in der Serie (und damit, von den Rückblenden in Atlans Vergangenheitserzählungen abgesehen, viel früher, als beim "Original") tauchen die Maahks auf. Auch ihre Rolle bleibt aber noch unklar. Woher sie kommen? Was sie wollen? Wohin ihr Tun führen wird? Das ist nicht nur den Arkoniden, die von ihnen angegriffen werden, unklar. Auch die Maahks selber zweifeln im Laufe des Romans an ihren eigenen Motiven und Zielen.

Und dann kredenzt uns der Autor auch noch Sternengötter, die zum Teil höchst aktiv in die Geschicke der Sterblichen eingreifen. Sind es denn Götter? Unklar. Mischen die immer so konkret mit? Wer weiß. Was wollen die? Keine Ahnung! Aber: Neue Spieler haben die Bühne betreten, sprechen nicht mehr aus dem "Off", sondern mischen mit.

Mitmischen tut auch Crest wieder, der mit diesem Roman vom "Hintern des Universums" wieder deutlich näher an das Zentrum der "Action" herangeführt wird, nachdem die Lotsen ihn finden. Die geheimnisvolle Welt Bareon wird besucht und Crest erhält eine neue Spur zu seiner Ziehtochter Thora.

Geheimnisvoll ist das Ganze immer noch. Viele Fragen sind immer noch unbeantwortet. Aber so langsam setzt sich die Karawane Richtung "Aha-Effekt" in Bewegung. Toll geschrieben, mit Ortswechseln in schmerzhaft gut gewählten, weil spannenden Momenten, und athmosphärisch dicht.

NEO wird immer besser!


Perry Rhodan Neo 55: Planet der Stürme: Staffel: Arkon 7 von 12
Perry Rhodan Neo 55: Planet der Stürme: Staffel: Arkon 7 von 12
Preis: EUR 2,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exotik, Spannung und eine Prise 007, 30. November 2013
Zu Anfang des Romans befürchtete ich schon, mich für meine überschwängliche Lobhudelei für die Vorgänger dieses Romans aus der Feder (oder Tastatur) von Michelle Stern entschuldigen zu müssen. Die unglaublich detaillierten Schilderungen der Flora und Fauna von Thersunt, die dramatische Beschreibung klimatischer Phänomene, das alles aus der Perspektive einer Ara und eines Naat... Was so kurz zusammengefasst vielleicht großartig klingt, kam mir beim Lesen zäh und viel zu viel vor.

Aber...

Ich wurde belohnt! Wo andere Autoren vielleicht in jedes Kapitel eine Prise Lokalkolorit einstreuen und mal hier, mal da einzelne Aspekte eines fremden Planeten genauer ausführen, arbeitet Michelle Stern das Thema sozusagen "en bloc" ab und konzentriert sich danach auf die eigentliche Handlung, nämlich das für den Leser zunächst reichlich undurchsichtige Treiben von Ara Ageare und Naat Tineriaan einerseits, den Arkoniden Epherem da Kirtol und Charron da Gonozal andererseits und einem fladenförmigen Fremdwesen aus der Rasse der Xisrapen mittendrin.

Was sich dann vor dem geistigen Auge des Lesers entfaltet, ist eine Charade erster Güte, denn keiner der Figuren ist in Wirklichkeit, wer oder was er oder sie vorgibt zu sein. Jeder hat was zu verbergen, jeder lügt, wenn's mal sein muss, um sein / ihr Ziel zu erreichen, und mittendrin gibt's auch noch Abenteuerliches (wenn Ara und Naat dann doch so tun, als würden sie Tiere jagen - der Forschung zuliebe) oder Unerwartetes (wenn der undurchsichtige Arkonide da Kirtol kurz vor dem Verschwinden von Thersunt von der militärischen Besetzung des Planeten durch seine eigenen Leute überrascht wird).

Und ganz am Schluss "des Rätsels Lösung", das weitere Fragen nach dem Wie? und dem Wieso? aufwirft. Anders als in den vorherigen Bänden, die mich mit mehr Fragen als Antworten eher genervt haben, gibt's hier erste Fortschritte auf dem langen Weg zu einer Lösung komplexer Zusammenhänge, eingebettet in eine ganz und gar unerwartete und unglaubliche Umgebung, die die Autorin mir auf dem Silbertablett serviert. Fremd genug, um ganz klar die Science fiction zu erkennen, präsent genug, um in Wort und (geistigem) Bild folgen zu können.

Donnerwetter, hat da das Lesen Freude gemacht.


Perry Rhodan Neo 53: Gestrandet in der Nacht: Staffel: Arkon 5 von 12
Perry Rhodan Neo 53: Gestrandet in der Nacht: Staffel: Arkon 5 von 12
Preis: EUR 2,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast perfekt..., 17. November 2013
Auch, wenn ich den Verantwortlichen der Perry Rhodan-Redaktion ebenso ein geschicktes Händchen wie den nötigen "guten Riecher" zuspreche - bei der Gewinnung neuer Autoren bleibt bei mir immer noch ein Rest Skepsis. Nach seinem "Erstling", dem Band "Welt aus Seide", machte diese Skepsis bei mir großer Begeisterung Platz - und erhöhte meine Erwartungshaltung, als ich hörte, dass Oliver Plaschka einen weiteren NEO-Roman verfassen würde.

Bei der NASA (und auch sonst) würde man jetzt wohl sagen: Mission accomplished! Wieder ein athmosphärisch dichter Roman mit einer Unzahl faszinierender Einzelfaktoren, die aus einer potenziell drögen Fahrt eines Raumschiffskonvois durch leeren Raum einen echten Pageturner machten.

In diesem Band werden Elemente der Originalserie aufgegriffen, vor allem über die Geschichte Atlans auf Terra. Das ist für mich als Altleser immer wieder eine Freude, besonders, wenn, wie hier, diese Elemente neu gewichtet, sortiert oder im Kontext verändert werden, ohne dass sie für mich unkenntlich würden. Grandios!

Das Ringen Ihin da Achrans um ihre Rolle als "Rudelführer", ihr Kampf gegen den Aberglauben, den vermeintlich die Lotsen schüren, die Annäherung an ES - wunderbar. Das Aufgreifen der Storyline um Atlan auf Atlantis - fabelhaft gelöst. Die neuen Elemente, als Atlan 2037 von Rico zur Flucht aus der Azoren-Kuppel gedrängt wird - überraschend. Der Paukenschlag am Ende: Atemberaubend.

Aber dann ist da noch der Punkt, an dem meine Achilles-Ferse schmerzt: Wir lesen von Derogwanien, dem Planeten der Puppen, hören von Callibso und spüren, wie ein Hauch von Kosmischen Zusammenhängen durch den Roman weht. Das ist genau das, was mich Ende der 1980erjahre aus der Perry Rhodan-Serie vertrieben hat. Schuster, bleib bei Deinen Leisten. Oder: Autor, versuche erst gar nicht, "Superintelligenzen" zu beschreiben. Das gelingt uns nicht - wie sollte denn ein Regenwurm überzeugend schildern, wie die menschliche Zivilisation funktioniert? Eben!

Es ist diese Sorge, dass auch PR NEO in die Zwiebelschalen-Falle tappen könnte, die bei mir einen schalen Nachgeschmack zurück lässt - und den fünften Stern kostet.

Ansonsten: Leckerlesefutter vom Allerfeinsten. Ich nehm' noch 'nen Nachschlag!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 25, 2013 9:04 PM CET


Perry Rhodan Neo 52: Eine Handvoll Ewigkeit: Staffel: Arkon 4 von 12
Perry Rhodan Neo 52: Eine Handvoll Ewigkeit: Staffel: Arkon 4 von 12
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Welcome back, Sense of Wonder!, 17. November 2013
Bezogen auf die Vorgängerbände habe ich stets genörgelt, dass die Handlung kaum voran kam. Das gilt für diesen Roman auch und das (da falle ich gleich mit der Tür ins Haus) kostet den fünften Stern.

Und sonst?

Spannung pur, wenn der Leser Perry Rhodan auf dem Rückweg zu "seinem" Raumschiff begleitet. Exotik in den Kapiteln, die die Machtspiele der einflussreichen Arkoniden, also hier vor allem Sergh da Teffron und Ihin da Achran, verfolgen. Bunte Farben in der Schilderung des arkonidischen Alltags auf der Militärwelt Artekh 17. Und dann noch die neu entdeckte Rasse der Missk, die für die Arkoniden so etwas wie Lohnsklaven sind und von ihnen entsprechend geringschätzig behandelt werden.

Einen davon rettet Rhodan im Verlauf der Handlung mehr als ein Mal vor schweren Verletzungen oder gar dem Tod. Eigentlich seltsam, sollte der gute Perry doch eigentlich so unauffällig wie möglich bleiben, um von dieser feindlichen Welt verschwinden zu können. Aber: Band 50 wirkt - zumindest in meinem Kopf - noch nach. Und da haben wir Leser ja vieles davon erfahren, was Perry Rhodan ausmacht. Was ihn geprägt hat und welche Werte ihn treiben. Dazu passt sein auf den ersten Blick unkluges Vorgehen in diesem Roman - er kann einfach nicht anders. Perry Rhodan weniger als Visionär der menschlichen Zukunft, denn als Humanist - bis auf die Knochen.

Das hat Charme, ist interessant zu verfolgen und - ganz wichtig!!! - spannend zu lesen.

Eigentlich müsste es weiteren Punktabzug für die falsche, weil viel zu große Darstellung des Zellaktivators auf dem Cover geben. Ein Taubenei ist nun mal kleiner als eine Handgranate... Schwamm drüber - das Cover schafft Stimmung, macht neugierig, und wirkt. Und da es nur ein "Teaser" ist, aber mit dem Inhalt nur wenig zu tun hat...

Für mich ein sehr unterhaltsamer Roman. Und einer der besten, die ich von Rüdiger Schäfer bisher gelesen habe. So kann's gern weiter gehen.

Wenn dann auch noch mal etwas schneller etwas mehr der großen Storyline voran käme... In diesem Tempo sind wir nämlich erst bei Band 100 bis zum Epetran-Archiv vorgedrungen. Und das wäre dann doch entweder ermüdend oder ärgerlich. Aber: Seit "Eine Handvoll Ewigkeit" habe ich Hoffnung auf Besserung.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 29, 2013 10:39 PM CET


Perry Rhodan Neo 51: Lotsen der Sterne: Staffel: Arkon 3 von 12
Perry Rhodan Neo 51: Lotsen der Sterne: Staffel: Arkon 3 von 12
Preis: EUR 2,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hier wird der Autor zum Prügelknaben..., 4. November 2013
... aus einem einfachen Grund: Ich habe schon wieder einen NEO-Roman gelesen, in dem für das große Handlungskonstrukt so gut wie nichts Neues beigetragen wurde.

Natürlich - es macht Spaß zu lesen, wie der Planet Ufgar im NEOversum eingeführt wird. Ja, es ist unterhaltsam, dass auch Lepso in dieser frühen Phase der Serie bereits seine aus der Originalserie bekannte zwielichtige Rolle spielen darf. Ja, es macht über weite Strecken auch Freude, den planetaren Abenteuern von Crest auf der Flucht vor den Unithern zu folgen (wenn auch nicht ganz so lange, wie sie dauert...). Und auch die Zwickmühle, in der die Lotsen stecken und die Art und Weise, wie diese ihre Köpfe aus der kollektiven Schlinge ziehen, kommt unkonventionell aber unterhaltsam daher.

Gerry Haynaly schreibt fesselnd, farbenfroh und lebendig. Es macht Spaß, den Roman zu lesen, und zwar so viel, dass ich schneller damit durch war, als mit manch anderem Band der Reihe.

Kommen wir nun zum sehr, sehr großen "ABER":

Dies ist blöderweise kein für sich allein stehender Planeten-Roman, sondern Teil einer Serie, eines Zyklus, der eine fortlaufende Geschichte erzählen will, aber hier läuft wenig voran. Viel zu wenig!

Als wäre das nicht genug, lässt uns das Ende mit einem weiteren Cliffhanger zurück, der eine Auflösung irgendwann ein paar Bände später verspricht. So langsam glaube ich, dass ich beim Lesen einen Notizblock neben den Roman legen muss (neben jeden der letzten Bände), um alle offenen Fragen zu notieren, damit ich nicht den Überblick verliere. Das finde ich für so eine Romanreihe sehr unbequem, obwohl ich gern auch als Leser "mitarbeite".

Offen gesagt: Wenn ich nicht die folgenden Bände noch "auf Halde" liegen hätte, wäre das jetzt der Punkt gewesen, an dem Redaktion und Exposé-Autor meine Geduld überstrapaziert hätten. Ich wäre an dieser Stelle einfach 'raus.

Na schön, die nächsten 4 Bände habe ich noch liegen, der 5. wird wohl während des Lesens noch dazu kommen, aber wenn das ständige "Ich-bau-noch-ein-Rätsel-ein-und-verrat-nicht-wann's-gelöst-wird"-Spiel bis dahin nicht ein Ende gefunden hat...

Ich möchte mich beim Lesen bitte unterhalten, nicht hauptsächlich ärgern.

Mit Amazon-Sternen gesagt: Konzept: Gefällt mir überhaupt nicht = 1 Stern
Umsetzung durch den Autor: Gefällt mir = 4 Sterne. Macht insgesamt 2,5 - also derer 3.

Herrje, sogar diese an sich einfache Bewertung machen die Typen einem jetzt schon schwer...


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