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Rezensionen verfasst von
Desevi "desevi" (da wie dort)

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Said
Said

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anspruchsvoller Progstoff, 12. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Said (MP3-Download)
Auch mit ihrem dritten Album "Said" zeigen NEVERDREAM wieder, dass sie eine Vorliebe für anspruchsvolle Stoffe haben. Ging es beim ersten Album "Chemical Faith" um Drogenmissbrauch und beim letzten Album "Souls 26/04/1986" um den Reaktorunfall von Tchernobyl, so bieten die Italiener in ihrem dritten Prog-Konzeptalbum "Said" nun eine Reise durch das historische, soziale und kulturelle Leben von Afrika. Also wieder eine interessante Thematik, die aber auch spannend in Musik umgesetzt wurde.

Auch wenn man sich die Texte nicht zu Gemüte führt, bekommt man sofort das Gefühl, dass es sich um ein Konzeptalbum handelt: musikalisch sind die Songs perfekt aufeinander abgestimmt und fließen beinahe ineinander über, das Album funktioniert als Gesamtheit, fast schon so gut, dass man meint einen einzigen 60minütigen Song zu hören. "Said" ist Prog-Stoff mit sehr hohem Keyboardanteil, fast schon zu dominant sind die Synthiesounds. Dennoch liefern auch deftige Gitarren eine solide Grundhärte, die vom meist sanften, melancholischen Gesang konterkariert wird und eine faszinierende Stimmung schafft, die von einigen Ethno-Elementen unterstützt wird. Fast erschrocken bin ich beim ersten Durchlauf beim plötzlichen Einsatz eines Saxophons - auch mit diesem Instrument wird also experimentiert, was aber zumeist gut funktioniert. Produziert wurde auch dieses Album, wie auch das vorherige, von Achim Köhler.

Eine gute Prog-Platte, die aber wegen ihrer Bocksprünge und musikalischen Haken gänzlich ungeeignet ist zur Hintergrundbeschallung. Die dominanten Synthies muss man mögen, mir persönlich ist es etwas zu viel. Aber nachdem auch "Souls" schon so synthie-orientiert war, gehe ich davon aus, dass dies von der Band so gewollt ist. Die Platte braucht Zeit, da sie nach wenigen Durchläufen nicht zu erfassen ist. Bei konzentriertem Zuhören, am besten unterm Kopfhörer, entfaltet sich aber ein tiefgehendes Stück Musik zwischen Melancholie und Härte.


Internal
Internal
Preis: EUR 1,29

3.0 von 5 Sternen Alternative, nicht überzeugend, 12. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Internal (MP3-Download)
Eine seltsame Bandkonfiguration haben die Spanier A.LOSTFIELD: da gibt es den Namensgeber Ash Lostfield, der für die Kompositionen zuständig ist, aber ansonsten weder ein Instrument spielt noch singt. Die musizierenden Anteile der Band bestehen aus Daniel Gongora und Ivan Amaya, die beide singen, Gitarre spielen, Keyboards bedienen und den Angelo Sasso (sprich: Drumcomputer) programmieren.

Tja, und was spielen die so? Alternative angehauchten und teils sperrigen Metal, der zwar ganz gut zu hören ist, sich aber auch recht unspektakulär und unspannend darstellt. Zwischen den eher durchschnittlichen, stark riffbasierten und beinahe Solo-befreiten Songs stechen am ehesten das groovige 'I Still Pretend' und das ruhige Instrumental 'Internal' hervor. Auch das abschließende 'Just The Things You Know' hat seine Momente. Alles in allem wirkt die mit einer Spielzeit von einer halben Stunde recht kurze Platte auch wegen des teils schrägen Gesangs irgendwie nach einer Lokalcombo frisch aus dem Proberaum. Ist zwar hörbar, aber nicht durchgehend überzeugend.


Don't Pray To The Ashes... [ltd. DigiPak]
Don't Pray To The Ashes... [ltd. DigiPak]
Preis: EUR 17,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Superfetter, variantenreicher Alternative, 4. März 2010
Bereits seit 1993 sind UNDERTOW aktiv, 1997 gab es die erste Platte "Slope", die noch in Eigenregie veröffentlicht wurde. Fünf Alben später ist das süddeutsche Trio bereits eine Alternative Institution, bekannt für ihre Vielfältigkeit. Auch das aktuelle Album "Don't Pray To Ashes" zeichnet sich durch selbige aus. Es beginnt mit einem flotteren Song, 'The Bitter Taste', der an die METALLICA-Interpretation von 'Last Caress' erinnert, später geht es weiter mit doomigen Klängen ('Still Waiting', 'Smoke Garden'). Das schwermütige 'Beyond Dreaming' mit Gastvocals von Michelle Darkness hat wieder etwas von TYPE O NEGATIVE, während sich als Hidden Track noch eine Akustikballade versteckt.

Auch wenn man noch unter dem Eindruck der aktuellen FEAR FACTORY steht, die saumäßig drückt und gegen die soundtechnisch viele Platten abstinken, muss man sagen, dass die neue UNDERTOW sehr fett klingt; aber UNDERTOW standen schon immer für gute Produktionen. Auch "Don't Pray To Ashes" wurde wieder im Studio 141 von Roger Grüniger (u.a. BLOODFLOWERZ und HACKNEYED) aufgenommen. Die Drums drücken, die Riffs schneiden messerscharf aus den Boxen und die Stimme von Sänger Joshi besitzt genau den richtigen Mix aus Rauchigkeit und Power. Was man den Jungs allerdings vorwerfen kann - aber vielleicht tue ich ihnen damit auch Unrecht - ist, dass "Don't Pray To Ashes" teilweise eher kalkuliert als inspiriert klingt. Auch nach etlichen Durchläufen bleibt mir daher das Resümee, dass die Platte sensationell klingt und einige wirkliche Highlights hat, mich allerdings nicht über die ganze Länge packt.


Don't Pray To The Ashes...
Don't Pray To The Ashes...
Wird angeboten von colibris-usa
Preis: EUR 12,84

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Superfetter, variantenreicher Alternative, 1. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Don't Pray To The Ashes... (Audio CD)
Bereits seit 1993 sind UNDERTOW aktiv, 1997 gab es die erste Platte "Slope", die noch in Eigenregie veröffentlicht wurde. Fünf Alben später ist das süddeutsche Trio bereits eine Alternative Institution, bekannt für ihre Vielfältigkeit. Auch das aktuelle Album "Don't Pray To Ashes" zeichnet sich durch selbige aus. Es beginnt mit einem flotteren Song, 'The Bitter Taste', der an die METALLICA-Interpretation von 'Last Caress' erinnert, später geht es weiter mit doomigen Klängen ('Still Waiting', 'Smoke Garden'). Das schwermütige 'Beyond Dreaming' mit Gastvocals von Michelle Darkness hat wieder etwas von TYPE O NEGATIVE, während sich als Hidden Track noch eine Akustikballade versteckt.

Auch wenn man noch unter dem Eindruck der aktuellen FEAR FACTORY steht, die saumäßig drückt und gegen die soundtechnisch viele Platten abstinken, muss man sagen, dass die neue UNDERTOW sehr fett klingt; aber UNDERTOW standen schon immer für gute Produktionen. Auch "Don't Pray To Ashes" wurde wieder im Studio 141 von Roger Grüniger (u.a. BLOODFLOWERZ und HACKNEYED) aufgenommen. Die Drums drücken, die Riffs schneiden messerscharf aus den Boxen und die Stimme von Sänger Joshi besitzt genau den richtigen Mix aus Rauchigkeit und Power. Was man den Jungs allerdings vorwerfen kann - aber vielleicht tue ich ihnen damit auch Unrecht - ist, dass "Don't Pray To Ashes" teilweise eher kalkuliert als inspiriert klingt. Auch nach etlichen Durchläufen bleibt mir daher das Resümee, dass die Platte sensationell klingt und einige wirkliche Highlights hat, mich allerdings nicht über die ganze Länge packt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 14, 2011 12:02 PM MEST


Die Tallinn-Verschwörung: Thriller
Die Tallinn-Verschwörung: Thriller
von Nicola Marni
  Gebundene Ausgabe

19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schwache Geschichte, schwache Sprache, schwache Charakterzeichnung, 24. Februar 2010
Es zieht sich, es zieht sich. Ich gebe es zu: ich bin erst bei der Hälfte des Buches. Aber ich weiß nicht, ob ich bis zum Ende durchbeiße.

Das Thema Kirchenverschwörung ist zwar mittlerweile abgelutscht, aber die Autoren haben wenigstens versucht, dem Ganzen neue Facetten abzugewinnen, indem sie die kirchlichen Verschwörer mit Neonazis in ein Boot setzen - was aber durch die schwache Story ziemlich in die Hose ging.

Dabei, ich glaube, es ist gar nicht so sehr die Story, die mich stört. Viel schlimmer sind die oberflächlichen Charaktere, wie zB der Held Torsten Renk, bei dem man nie genau weiß, ob er nun über den Tod seiner Freundin traurig ist oder nicht, oder auch die anderen sehr eindimensional gezeichneten Charaktere. Mit den "Guten" identifiziert man sich nicht - mir ist es in diesem Fall völlig egal, wie es mit einem gewissen Entführungsopfer weitergeht - und die "Bösen" sind nicht wirklich furchteinflößend, vielleicht auch, weil sie einfach zu bizarr sind (die Kampfmaschine, der Italiener - molto potente - im Hawaii-Hemd, der dünne, bleiche Geistliche,...). Und dass die Polizei und die Vorgesetzten des Heldes gegen ihn arbeiten bzw ihn nicht ernst nehmen, ist nun wirklich ein tausend Mal gelesenes Stilmittel (und immer wieder ärgerlich).

Außerdem ist das Buch von einem irritierenden Schreibstil geprägt. Es finden sich auf beinahe jeder Seite eigenartige Ausschmückungen der Marke "die vorbeilaufenden Jogger achteten mehr auf ihre Pulsuhren als auf ihn".

Wie gesagt, ich bin erst bei der Hälfte - aber das Buch ist nicht mehr zu retten.

EDIT: ich habe mich durch das Buch bis zum Ende durchgekämpft.
Ich hatte mit meiner Vermutung Recht: es wird nicht mehr besser. Bis zum Schluss findet man keine Identifikationsfigur, zu simpel gestrickt sind die Charaktere, die allesamt nur aus Hüllen zu bestehen scheinen. Man nehme zum Vergleich Stieg Larssons "Verblendung": die Akteure, und zwar sämtliche, haben eine Geschichte und scheinen aus Fleisch und Blut zu sein. Man kann sich identifizieren und versteht deren Handlungen. Im Gegensatz dazu bleiben in der "Tallinn-Verschwörung" die Motive der Personen oft schleierhaft und komplett irrational.

Außerdem hat man das Gefühl, dass die Autoren das Bedürfnis hatten, die Handlung zu strecken. Warum wird über mehrere Seiten geschildert, wie sich die Helden der Geschichte mit einem Paar um reservierte Sitzplätze im Zug streiten? Soll das für mehr Realismus sorgen? Ging daneben.
Oder die Art, wie sich Torsten Renk eine Genehmigung für das Mitführen einer Waffe im Flugzeug holt und dann vom Flughafenpolizisten gleich spontan als Skymarshall angeheuert wird (was aber mit der Handlung gar nichts mehr zu tun hat). Mir kann bitte keiner erzählen, dass ein Flughafenpolizist die Kompetenz hat, so eine Genehmigung spontan auszustellen und das schnell macht, weil er in Ruhe sein Pornoheft lesen will. Einfach blödsinnig und eigentlich ärgerlich.
Klar, ein Roman ist nicht unbedingt ein Tatsachenbericht, aber so offensichtlich realitätsfern, wie hier agiert wird, stößt mir das sauer auf.

Fazit: die Tallinn Verschwörung ist für mich auch als leichte Urlaubslektüre nicht lesenswert.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 5, 2010 7:32 PM MEST


Eisfieber
Eisfieber
von Ken Follett
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kammerspiel, 20. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Eisfieber (Taschenbuch)
Die Handlung wurde ja mehrfach geschildert: ein Laborant stiehlt ein Kaninchen, welches mit einem hochgefährlichen Virius infiziert ist, aus einem Hochsicherheitslabor. Zur selben Zeit, es ist Weihnachten, plant der misratene Sohn des Besitzers des Labors einen Einbruch in dasselbe, um eine Virusprobe zu stehlen. Genug zu tun für die Chefin der Sicherheitsabteilung.

Nach dem Lesen des Klappentextes erwartet man sich eigentlich einen groß angelegten Pandemieroman der Marke "Outbreak". Allerdings wird man hier getäuscht. Nach einem durchaus gruseligen und spannenden Beginn, der in dem recht ausgeklügelten Einbruch im Labor gipfelt, macht die Story einen Haken. Die flüchtigen Einbrecher kommen im dichten Schneetreiben nicht weiter und müssen in der Villa des Firmenchefs, in der sich die gesamte Familie zur Weihnachtsfeier versammelt hat, Halt machen. Ab hier wandelt sich der Thriller von der Einbrechergeschichte in ein Kammerspiel.

Versuchen die Verbrecher zu Beginn noch, unverdächtig zu scheinen, kippt die Geschichte in ein brutales Katz-und-Maus-Spiel, als diese Maske nicht mehr aufrechtzuhalten ist.

Alles in allem, wie von Ken Follett gewohnt, flüssig geschrieben, wenn auch der Aufhänger - ultragefährliches Virus - nicht ganz hält, was er verspricht. Außer am Beginn, der wohl nur dazu dient, seine Gefährlichkeit zu veranschaulichen, spielt das Virus eigentlich keine große Rolle mehr. Das Kammerspiel ab der Mitte fesselt durchaus, ist aber nicht klaustrophobisch genug, um die Nerven wirklich zu strapazieren. Daher handelt es sich bei "Eisfieber" zwar um ein durchaus bei der Stange haltendes, schnell zu lesendes Buch, das in seiner Gesamtheit aber etwas unbefriedigend ist.


Filthy Notes for Frozen Hearts/Ltd.
Filthy Notes for Frozen Hearts/Ltd.
Wird angeboten von colibris-usa
Preis: EUR 33,56

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ziemlich durchschnittlich, 28. Januar 2009
Ich kannte vor dieser CD Lacrimas Profundere nicht, wusste nur, dass sie aus der Gothic-Ecke kommen. "Filthy Notes" war eigentlich ein Spontankauf. Das Cover hat mir gefallen und nachdem ich Bands wie Moonspell, Nightwish, Haggard, Poisonblack, die alle zumindest in die Richtung Gothic tendieren, gut finde, dachte ich mir, es kann nicht viel schiefgehen.

Allerdings scheint mir die Musik von Lacrimas Profunde im Vergleich zu oben genannten Bands doch zu beliebig und austauschbar. Die Songs rauschen ohne Ecken und Kanten gefällig durch, ohne dass einer im Ohr hängen bleibt und der Gesang klingt wie eine 1:1 HIM-Kopie.

Soundtechnisch eher poppig produziert, die Gitarren braten nicht allzu sehr. Für einen gestandenen Metaller ist "Filthy Notes" nicht das Richtige; ich nehme an, das Ganze ist eher für das trendige Gothic-Girlie gedacht.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 25, 2010 8:56 AM CET


Der Chinese: Roman
Der Chinese: Roman
von Henning Mankell
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Absolut packender Beginn, doch dann..., 28. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Chinese: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Der Chinese" beginnt absolut spannend. In einem kleinen Schwedischen Dorf geschieht ein Massenmord, 18 Personen werden grausam abgeschlachtet. Eine Richterin, die mit einigen der Opfer entferntest verwandt ist, ermittelt auf eigene Faust und versucht die Polizei vor Ort zu unterstützen, wird aber nicht ernst genommen.

Zeitensprung, 140 Jahre früher. Geschildert wird die Geschichte von ein paar Chinesen, die als Zwangsarbeiter beim Eisenbahnbau in Amerika mitarbeiten. Spannend und aufgrund der detaillierten Schilderungen auch aus zeitgeschichtlicher Sicht sehr interessant - und für den Leser irritierend, da man sich die Frage stellt, worin der Zusammenhang zwischen den Episoden besteht.

Allerdings macht Mankell den Fehler, allzu früh den Zusammenhang zwischen den Episoden herzustellen. Etwa ab Seite 200, wo alle wesentlichen Zusammenhänge erklärt sind und sich Mankell weniger auf die Handlung konzentriert und sich vielmehr in mehr oder weniger philosphischen (zT spekulativen) Betrachtungen der chinesischen Geschichte und Politik der Jetztzeit verliert und den Handlungsstrang nur mehr als Umrahmung verwendet, lässt die Spannung nach.

Das Buch bleibt zwar noch immer irgendwie interessant, fesselt aber bis auf ein paar leidlich spannende Seiten zum Schluss nicht mehr richtig; die Geschichte wird auch nicht richtig rund abgeschlossen.

Schlussendlich nach dem packenden Beginn doch enttäuschend.


Hell Yeah: The Awesome Foursome [3 DVDs]
Hell Yeah: The Awesome Foursome [3 DVDs]
DVD ~ Gamma Ray
Preis: EUR 11,99

5.0 von 5 Sternen Gut Ding braucht Weile, 15. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es hat ja einige Zeit gedauert, bis Gamma Ray ihre DVD veröffentlicht haben. Die Aufnahme stammt aus 2006, demzufolge gibt es darauf auch keine Songs von "Land Of The Free II". Dennoch bietet das Konzert der Haupt-DVD aus Montreal ein schönes Best-Of Set, klarerweise ist aber eine Set-List auch immer eine Frage des persönlichen Geschmackes.
Soundtechnisch gut, showtechnisch gibt es zwar nicht viel Schnick-Schnack, aber die Mannen um Kai Hansen sind gut gelaunt und spielfreudig, der Gesang ist etwas im Studio nachgebessert.
Vom Bild her könnte man bemängeln, dass es etwas grobkörnig ist. Außerdem hat sich der Regisseur ein paar Bildeffekte einfallen lassen, die jeder Hobbyfilmer kennt und vermeidet, wie zB Bildübergänge mit rotierenden Bildern. Etwas nervig finde ich den öfters angewandten Effekt, bei dem von Kai Hansen quasi die Lichtstrahlen ausgehen. Auch die Bühnendeko, oft in rosa beleuchtet, ist nicht gerade der Burner.

DVD 2 bietet eine nette Sammlung an Bonus-Material. Eine 45-minütige Bandgeschichte; zwar unkommentiert, aber spaßig und interessant (zB als sich Kai von einem Innendach in die Menge stürzt und fast nicht mehr rauskommt). Es gibt ein paar Live-Sprengsel, behandelt wird die Zeit nach Ralf Scheepers.
Weiters enthält die DVD ein kurzes aber lustiges 15-minütiges Roadmovie, einen unplugged Auftritt in Japan, Songs der Wacken-Auftritte 2003 und 2004 und eine Menge Videos.

Auf der dritten DVD, die in einer Kartonhülle beiliegt sind noch 4 Songs eines Barcelona-Auftrittes.

Verpackt ist das ganze in einem schmucken Digipack mit schönen Booklet.

Preis/Leistungsverhältnis stimmt. Das ganze Paket ist schön gestaltet, das Bonusmaterial informativ und unterhaltsam. Beim Hauptkonzert gibt es kleine Abzüge wegen der eigenartigen Bildeffekte. Aber trotzdem eine sehr gute Veröffentlichung.


Gnosis
Gnosis
von Adam Fawer
  Taschenbuch

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eindringen in die Gefühlswelt Anderer, 12. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Gnosis (Taschenbuch)
Nach "Null", in dem es vorrangig um die Voraussage von Wahrscheinlichkeiten ging, liefert Adam Fawer mit "Gnosis" seinen zweiten Thriller ab, der sich rund um Empathiker, also Personen, die die Fähigkeit besitzen, sich in die Gefühlswelten anderer Personen zu versetzen, dreht.

Kurz zur Handlung, ohne hoffentlich zu viel zu spoilern: zwei Epathiker, Laszlo Kuehl und Darian, treffen sich in einem Café, um einen Plan zu erarbeiten, wie der mysteriöse Valentinus an der Umsetzung eines nicht näher benannten Planes gehindert werden kann. Dies soll mit Hilfe zweier weiterer Empathen, die aber nichts von ihren Fähigkeiten ahnen, getan werden.
Rückblende, 17 Jahre zuvor: es wird die Vorgeschichte der handelnden Personen in und um eine geheimnisvolle Organisation erzählt, die es sich zum Ziel gesetzt hat, empathisch veranlagte Kinder aufzuspüren, auszubilden und für ihre Zwecke einzusetzen. Aber wie hängt dies mit Valentinus zusammen?

"Gnosis" ist wieder ein spannender Thriller. Adam Fawer schafft es beeindruckend, dass der Leser in die Gefühlswelten der Hauptakteure eintaucht. Ganz schafft er es aber nicht, auf das Niveau von "Null" zu kommen. Die Erzählung der Rückblende, die etwa die Hälfte des Buches einnimmt, ist einen Tick zu lange und stellenweise langatmig geraten und der Clou der Story ist vielleicht etwas an den Haaren herbeigezogen. Allerdings macht die düstere Atmosphäre, die auch daher stammt, dass große Teile der Geschichte aus der Sicht der mit fremden Emotionen 'überschwemmten' und damit überforderten Helden erzählt wird, vieles wett. Daher trotzdem ein sehr lesenswertes, bedrückendes und außergewöhnliches Buch.


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