Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos Learn More Mehr dazu HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Jetzt bestellen AmazonMusicUnlimitedFamily BundesligaLive longss17
Profil für Duranir > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Duranir
Top-Rezensenten Rang: 87.286
Hilfreiche Bewertungen: 309

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Duranir

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Kein Titel verfügbar

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schlechte Ladeleistung. Schwarzes Schutzteil beim Stecker abgefallen., 23. Januar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gekauft wurde der Ladeempfänger wegen gewohnter Gemütlichkeit meines vorherigen Smartphones Lumia 930.
Daher waren auch bereits Ladegeräte, welche immer einen guten Dienst verrichtet haben vorhanden. Mit diesem Ladeempfänger hatte ich von Anfang an so meine Probleme beim Laden. Inzwischen scheint die Leistung so drastisch abgenommen zu haben, dass mein neues Smartphone damit gar nicht mehr lädt. Und trotz sorgsamer Behandlung und Schutzhülle, hat sich auch nach kürzester Zeit die Plastikverdeckung am Stecker gelöst, so dass mir nun die Lötstellen entgegenschauen.

Kann man so ganz klar nicht empfehlen.

Edit: Der Verkäufer bot mir einen anderen Ladeempfänger an. Diesen sendet er mir nun zu. Hoffentlich klappt es diesmal. Freundlicher Service jedenfalls.


Logitech MX800 Cordless Performance Desktop Set (Tastatur und Maus)
Logitech MX800 Cordless Performance Desktop Set (Tastatur und Maus)
Preis: EUR 116,85

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen NEU gekauft... Gebraucht bekommen., 23. Januar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Freude war heute groß, als endlich der Hermes Versand mit dem Paket ankam. Umso größer war dann der Schlag in die Fresse, als ich das Paket öffnete. Die Verpackung der eigentlichen Tastatur (Also das Produkt selbst) wurde schon 3! DREI! mal zugeklebt. Und das mit verschiedenen Klebemitteln. Dann der Blick in diese gebrauchte Verpackung: Die Tastatur selbst wurde 2 mal in FRISCHHALTEFOLIEN verpackt. Überall sind darauf Gebrauchsspuren wie Schuppen und andere klebrige Abdrücke zu finden. Die Maus wurde zwar in der originalen Plastikhülle verpackt, aber selbst dort überall klebrige Abdrücke. Die Unterseite mit Dreck und Haaren verschmutzt. Zwischen den Maustasten häufte sich ebenfalls schon Dreck an. Na herzlichen Dank.
Gekauft wurde das Set als Geschenk. Wird sofort zurück geschickt.

Verkauft wurde es als Neu von Amazon selbst.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 17, 2017 10:57 AM MEST


DriveClub - Special Edition mit Steelbook (Exklusiv bei Amazon.de) - [PlayStation 4]
DriveClub - Special Edition mit Steelbook (Exklusiv bei Amazon.de) - [PlayStation 4]

11 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Singleplayer mehrere Stunden getestet, 8. Oktober 2014
Ich habe zwar bereits heute Nacht versucht eine Rezension zu dem Spiel zu veröffentlichen (Bei der Standartversion), aber da tut sich anscheinend gar nichts mit der Freigabe. Also eben hier nochmal...

Diese Rezension bezieht sich erstmal nur rein auf den Singleplayer Modus von DriveClub, da ich heute noch keinen Zugriff auf die Server des Spiels hatte.

Wer es noch nicht ganz mitbekommen hat: DriveClub ist ein reiner Arcade Racer, sollte also nicht mit Spielen wie Forza 5 oder auch Horizon 2 vom Gameplay verglichen werden.

Das Menü

Das Menü ist in Kacheln aufgebaut und recht übersichtlich gehalten. Die Einstellungen für das Gameplay sind leider auch sehr übersichtlich. Wer also nach mehreren Einstellungen für die Schwierigkeit sucht (simuliertes Fahrverhalten, simulierter Schaden, Kuplung, ABS ect.) wird garantiert nicht fündig. Man kann lediglich die Axen einstellen, die Schaltung von Automatik auf Manuell stellen und die Sicht auf die Kurve an- und ausschalten (Damit kann man aus der Cockpit Ansicht besser auf die Kurven einsehen).

Über das Audiomenü lassen sich ganz normal die Soundoptionen einstellen. Darunter auch der Sprachchat ein- und ausschalten. Wer Musik wärend dem Rennen haben möchte, muss dort als erstes rein, da die Standarteinstellung bei 0% liegt. Man sollte sich aber von der Musik nicht wirklich viel erhoffen.

Das einzige wirklich umfangreiche Einstellungsmenü, ist das der Anzeige. Dort lassen sich Rückspiegel, Minimap und Spielertags ein und ausschalten, die Geschwindigkeitsanzeige von km/h zu mph umstellen, die Deckkraft des Geisterfahrers festlegen und auch die ganzen Benachrichtungen aktivieren oder deaktiveren (Was ja dann auch naheliegend wäre).

Bei der Steuerung gibt es für Remote Play, eines der beiden Lenkräder und eben den DS4 Optionen. Da ich Remote Play noch nicht getestet habe und die Lenkräder für einen Arcade Racer doch etwas überteuert sind, hab ich mich bisher nur beim DS4 Menü umgeschaut. Die Vibrationsstärke und die Lenkeingabe lassen sich dort anpassen. Ebenso die Tastenbelegung.

Die Grafik

Ja die Grafik ist so ziemlich das wichtigste Thema bei den aktuellen Konsolen. Hier schwankt DriveClub hin und her. Es sind sehr viele Details zu sehen. Bei den ersten Strecken findet man Bäume und Sträucher wohin man sieht. Es fliegen auch öfter mal bunte "Blätter"(?) über die Straße und Vögel fliegen gescriptet über die Strecke. Ab und an blendet einem die Sonne die halbe Strecke weg, andermal ist es Dämmerung und die Lichter am Streckenrand erzeugen schöne Effekte. Doch gerade bei den ersten Strecken ist die Farbpalette anscheinend gewählt worden, nachdem die Entwickler sich Alice im Wunderland anschauten. Mein Fernseher hat für Spiele eine Standarteinstellung und damit fuhr ich bisher bei jedem Spiel sehr gut. Hier ist es hingegen ziemlich bunt gehalten (Frühling hin oder her) und der Kontrast Stellenweise arg übertrieben. Die Bäume sehen aus wie auf einem Ölgemälde und alles wirkt sehr stark verwaschen. Fährt man hingegen in den schneebedeckten Bergen oder den eher kargen Gebieten, sieht es schon wieder bisschen besser aus aus. Bis auf die Lichteffekte der Tunnel. Manche Dinge wie Bauten (Häuser ect) und auch die Zuschauer wirken eher lieblos gestaltet. Es hieß mal, dass je nach Wetter und Umgebung die Passanten verschiedene Kleidung tragen. Darunter Mützen und Handschuhe. Detailreich animiert das Ganze. Bisher sieht es leider nicht so aus. Die Zuschauer sind starr auf dem Boden verankert und das einzige, was sich an ihnen bewegt sind die Arme. Wie von einem Puppenspieler in Bewegung gebracht. Auf und ab. Man hätte also auch ebenso Pappaufsteller oder Zombies an den Straßenrand stellen können. Der Wind hätte bei den Aufstellern mehr Bewegung reingebracht. Manche Häuser erinnern sogar an alte Playmobil Gebäude. Da wird aber sicher noch ein Patch kommen, der das Spiel wie in manchen Trailern aussehen lässt. Denn immerhin wurde ja besonders mit der Grafik geworben. Die Autos sehen auch sehr detailiert aus, aber nicht wirklich realistisch wie in den Trailern. Fehlt da ein D1 Patch, der erst am 8.10. erscheint?
Fahrzeugschäden überzeugen leider überhaupt nicht. Am Ende einer Strecke hat mein Fahrzeug immer exakt die selben Schäden auf der rechten Seite. Und die Kratzer sehen aus wie mit einem Edding aufgezeichnet. Die Beulen hingegen sind sehr tief. Wenn man dann mal mit knappen 300 km/h in einen Zaun brettert oder in ein anderes Auto, wird man feststellen, dass man unzerstörbar ist. Die Scheiben bekommen ein eher unwirkliches Fliegengitter. Die Spiegel sind unzerstörbar. Totalschaden? Fehlanzeige. Ein paar Beulen, statt stark verbogenes Blech. Das Fahrzeug verliert nicht ein Teil bei schweren Unfällen. Also wenn das Spiel mit Grafik wirbt, sollte sowas schon vorhanden sein. Dazu gleich.

Das Gameplay

Wie schon gesagt, ist DriveClub sehr arcadelastig. Tuning Optionen gibt es noch keine, ebenso lässt sich das Fahrverhalten nicht einmal minimal verändern. Die Fahrzeuge können beim Start schon mit Vollgas gestartet werden, da die Reifen nur minimal durchdrehen und die KI Spieler es ebenso machen. Die Auswahl des Fahrzeuges hat auch nur beschränkt Auswirkung auf das Fahrverhalten (Zumindest im Singleplayer), da sich fast jedes Gefährt gleich steuert. Bei der Fahrzeugauswahl gibt es die 4 Werter Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit, Handhabung und Driften. Bei den schnelleren Autos zu späteren Abschnitten der Tour merkt man dann sogar mal, dass die Steuerung anfälliger wird. Man kann zwar noch immer mit Höchstgeschwindigkeit locker flockig die Kurven nehmen, aber sobald man der KI Schiene in die Quere kommt, reisst es einen regelrecht aus der Bahn.
Die Strecken sind alle abgesteckt. Kurvenschneiden ist hier nur minimal möglich, da man a. bestraft wird und b. es sogar richtig begrenzt ist. Sei es nur durch kleine Holzzäune, Bänder oder gar die unsichtbare Wand. Ja hier gibt es die unsichtbaren Wände wieder. Man kann also nicht in der Kurve aus der Bahn fliegen und mit Müh und Not wieder zur Strecke zurückkurven. Denn es gibt so gut wie gar keine Möglichkeiten erst aus der Strecke zu fallen. Was dank der KI häufiger passiert, als einem lieb ist. Ab und an gibt es Stellen, bei denen man doch weiter von der Bahn abkommt, aber dann läuft bereits ein 3 Sekunden Timer. Dann steht man auch schon wieder. Interessant ist, wenn man einen KI Fahrer von der Bahn geholt hat (Passiert ebenso leicht durch die KI selbst...). Innerhalb kurzer Zeit ist sein Fahrzeug gewendet, in seiner Schiene verankert und mit Vollgas wieder an dir dran.
Der Singleplayermodus an sich (Tour genannt), ist nach einem älteren System aufgebaut: Man hat eine bestimmte Anzahl an Strecken zur Auswahl und verdient Sterne. Für neue Strecken müssen so und soviel Sterne erreicht worden sein. Was aber sehr leicht geht. Man muss anscheinend nicht einmal alle Strecken fahren, um bis zum Schluss zu gelangen. Leider kratzt es aber auch an der Motivation, da man sie ohne belang anwählt und einfach nur abfährt.

Die KI

Ja KI kann man das leider nicht einmal nennen. Beim Start der Rennen, sind alle noch versetzt positioniert und man hat das Gefühl, dass ein schöner "Kampf" mit den anderen Karren bevorsteht. Doch nach kurzer Zeit rasten alle hintereinander Stoßstange an Stoßstange auf der Fahrbahn ein und kurven wie ein Zug dahin. Gelegentlich bricht mal einer aus, aber das hält nicht lange an. Das Fahrzeug ist innerhalb kürzester Zeit wieder in der Reihe. So man könnte nun sagen es sei Windschattenfahren. Oder das Halten der perfekten Linie. Dynamik fehlt da aber auf jeden Fall. Sie machen nicht mal anstalten an erster Stelle zu sein. Die KI wählt am Anfang des Rennens mehr oder weniger seine Endposition und dementsprechend scheinen sie dahin zu kurven. Aber wehe man will auf deren Linie fahren. Sie ignorieren dich einfach mal gekonnt und schieben dich nur zur Seite. Drängen dich regelrecht ab. Und schon hagelt es Strafpunkte. Fährt man selbst in in dem Konvoi mit, dann sind Zusammenstöße vorprogrammiert. Und dann gibt es ein richtiges Durcheinander. Auf einmal wird der direkt hinter dir ausgebremst und die anderen bremsen sich aus. Dadurch kommt einer ins Schleudern und da die anderen ja stur ihre Linie halten wollen, kommen sie ebenfalls ab. Das sind dann die Momente, wo wenigstens das Gefühl von Dynamik einbricht. Indem man als Spieler Chaos bei der KI verursacht. Lustige Momente :)
Man kann also mit der KI schon richtig viel Spaß haben, wenn man weis wie. Aber die meiste Zeit sind die KI Fahrer eher lästig mit ihrem Schienenverhalten und vermasseln dadurch gerne mal das eigene Fahren.
Ab und an sieht es so aus, als ob sich die Schiene auflösen würde, aber das passiert nur, wenn man am Anfang nen Wurm reingebracht hat.

Der Sound

Ich habe es mit dem Sony wireless Headset 2.0 gespielt (virtueller 7.1 war aktiviert).
Die Musik ist wie gesagt nicht wirklich nennenswert, man könnte sie ebenso gut weg lassen. Da wären verschiedene "Sender" oder ähnliches wünschenswerter gewesen. So erinnert es an alte Spielhallen Rennspiele.
Der Sound der Fahrzeuge und der Umgebung hingegen ist sehr gelungen. Auch, wenn die Reifen Quitscheentchen umgebunden haben. Der Motorsound ist selbst bei den kleinsten Fahrzeugen wie bei großen Sportkutschen brachial gehalten. Prallt man mit anderen Autos zusammen, kracht und scheppert es wo es nur geht. Es gab keinen Moment, zu dem der Sound überdreht wurde oder völlig fehl am Platz war. Bis auf die Quitscheentchen. Die leiden wirklich.

Faszit:
Am Anfang war ich sehr sehr skeptisch, aber das legte sich nach mehreren Stunden wieder. Für den Singleplayer und eben der KI, kann ich aber nur 3 Sterne vergeben. Sobald ich aber den Multiplayer gespielt habe (Um den soll es hier ja auch gehen), werde ich das hier mal aktualisieren.

Positiv:
- stellenweise Grafik. Nichts aussergewöhnliches, aber weis zu beeindrucken.
- Sound
- simple Steuerung (Gerade für Casual Gamer sehr angenehm denke ich)

Neutral:
Gameplay
- Strafen für Kollisionen und das Verlassen der Strecke (demotiviert aggressive Fahrer im Online Modus und beugt so Frust für andere vor)
- Musik
- Fahrgefühl bleibt stets ziemlich gleich und ist eben sehr arcadlastig
- Schadensmodell der Autos

Negativ:
- KI (Kann man kaum so nennen leider)
- Keine Motivation im Singleplayer
- Die Strecken sind sehr stark begrenzt
- ebenfalls Grafik. Teilweise sehr verwaschene, übersättigte Texturen
- Die Zuschauer

Faszit:
Am Anfang war ich sehr sehr skeptisch, aber das legte sich nach mehreren Stunden wieder. Für den Singleplayer und eben der KI, kann ich aber nur 3 Sterne vergeben. Sobald ich aber den Multiplayer gespielt habe (Um den soll es hier ja auch gehen), werde ich das hier mal aktualisieren.
Im Gesamtpaket kann es also überzeugen, aber es ist bisher nicht das Spiel, welches so umworben und mit Versprechen überhäuft wurde. Es soll die Leistung der PS4 an ihre Grenzen bringen heißt es. Hoffentlich nicht, denn sonst war die PS4 ein Fehlkauf.

Update 1
Bei der Club Erstellung kann man sich eigene Club Abzeichen zusammen basteln. Nur leider ist das sehr minimalistisch gehalten... Man wähle den Hintergrund, die Grundfläche, ein Symbol und eine Verzierung. Man kann jeweils nur eines verwenden und auch nicht selbst positionieren. Nur die Skalierung und Farbe ändern. Das zerstört nun natürlich die Individualität enorm...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 8, 2014 1:48 PM MEST


DriveClub (Standard-Edition)
DriveClub (Standard-Edition)
Preis: EUR 29,99

13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Singleplayer mehrere Stunden gespielt. Online Modus folgt., 8. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: DriveClub (Standard-Edition) (Videospiel)
Da ja nun endlich die Möglichkeit besteht für das Standardspiel (welches ich auch gekauft habe) eine Rezension zu schreiben, nehme ich die bereits geschriebene von mir zur Hand.

Diese Rezension bezieht sich erstmal nur rein auf den Singleplayer Modus von DriveClub, da ich heute noch keinen Zugriff auf die Server des Spiels hatte.

Wer es noch nicht ganz mitbekommen hat: DriveClub ist ein reiner Arcade Racer, sollte also nicht mit Spielen wie Forza 5 oder auch Horizon 2 vom Gameplay verglichen werden.

Das Menü

Das Menü ist in Kacheln aufgebaut und recht übersichtlich gehalten. Die Einstellungen für das Gameplay sind leider auch sehr übersichtlich. Wer also nach mehreren Einstellungen für die Schwierigkeit sucht (simuliertes Fahrverhalten, simulierter Schaden, Kuplung, ABS ect.) wird garantiert nicht fündig. Man kann lediglich die Axen einstellen, die Schaltung von Automatik auf Manuell stellen und die Sicht auf die Kurve an- und ausschalten (Damit kann man aus der Cockpit Ansicht besser auf die Kurven einsehen).

Über das Audiomenü lassen sich ganz normal die Soundoptionen einstellen. Darunter auch der Sprachchat ein- und ausschalten. Wer Musik wärend dem Rennen haben möchte, muss dort als erstes rein, da die Standarteinstellung bei 0% liegt. Man sollte sich aber von der Musik nicht wirklich viel erhoffen.

Das einzige wirklich umfangreiche Einstellungsmenü, ist das der Anzeige. Dort lassen sich Rückspiegel, Minimap und Spielertags ein und ausschalten, die Geschwindigkeitsanzeige von km/h zu mph umstellen, die Deckkraft des Geisterfahrers festlegen und auch die ganzen Benachrichtungen aktivieren oder deaktiveren (Was ja dann auch naheliegend wäre).

Bei der Steuerung gibt es für Remote Play, eines der beiden Lenkräder und eben den DS4 Optionen. Da ich Remote Play noch nicht getestet habe und die Lenkräder für einen Arcade Racer doch etwas überteuert sind, hab ich mich bisher nur beim DS4 Menü umgeschaut. Die Vibrationsstärke und die Lenkeingabe lassen sich dort anpassen. Ebenso die Tastenbelegung.

Die Grafik

Ja die Grafik ist so ziemlich das wichtigste Thema bei den aktuellen Konsolen. Hier schwankt DriveClub hin und her. Es sind sehr viele Details zu sehen. Bei den ersten Strecken findet man Bäume und Sträucher wohin man sieht. Es fliegen auch öfter mal bunte "Blätter"(?) über die Straße und Vögel fliegen gescriptet über die Strecke. Ab und an blendet einem die Sonne die halbe Strecke weg, andermal ist es Dämmerung und die Lichter am Streckenrand erzeugen schöne Effekte. Doch gerade bei den ersten Strecken ist die Farbpalette anscheinend gewählt worden, nachdem die Entwickler sich Alice im Wunderland anschauten. Mein Fernseher hat für Spiele eine Standarteinstellung und damit fuhr ich bisher bei jedem Spiel sehr gut. Hier ist es hingegen ziemlich bunt gehalten (Frühling hin oder her) und der Kontrast Stellenweise arg übertrieben. Die Bäume sehen aus wie auf einem Ölgemälde und alles wirkt sehr stark verwaschen. Fährt man hingegen in den schneebedeckten Bergen oder den eher kargen Gebieten, sieht es schon wieder bisschen besser aus aus. Bis auf die Lichteffekte der Tunnel. Manche Dinge wie Bauten (Häuser ect) und auch die Zuschauer wirken eher lieblos gestaltet. Es hieß mal, dass je nach Wetter und Umgebung die Passanten verschiedene Kleidung tragen. Darunter Mützen und Handschuhe. Detailreich animiert das Ganze. Bisher sieht es leider nicht so aus. Die Zuschauer sind starr auf dem Boden verankert und das einzige, was sich an ihnen bewegt sind die Arme. Wie von einem Puppenspieler in Bewegung gebracht. Auf und ab. Man hätte also auch ebenso Pappaufsteller oder Zombies an den Straßenrand stellen können. Der Wind hätte bei den Aufstellern mehr Bewegung reingebracht. Manche Häuser erinnern sogar an alte Playmobil Gebäude. Da wird aber sicher noch ein Patch kommen, der das Spiel wie in manchen Trailern aussehen lässt. Denn immerhin wurde ja besonders mit der Grafik geworben. Die Autos sehen auch sehr detailiert aus, aber nicht wirklich realistisch wie in den Trailern. Fehlt da ein D1 Patch, der erst am 8.10. erscheint?
Fahrzeugschäden überzeugen leider überhaupt nicht. Am Ende einer Strecke hat mein Fahrzeug immer exakt die selben Schäden auf der rechten Seite. Und die Kratzer sehen aus wie mit einem Edding aufgezeichnet. Die Beulen hingegen sind sehr tief. Wenn man dann mal mit knappen 300 km/h in einen Zaun brettert oder in ein anderes Auto, wird man feststellen, dass man unzerstörbar ist. Die Scheiben bekommen ein eher unwirkliches Fliegengitter. Die Spiegel sind unzerstörbar. Totalschaden? Fehlanzeige. Ein paar Beulen, statt stark verbogenes Blech. Das Fahrzeug verliert nicht ein Teil bei schweren Unfällen. Also wenn das Spiel mit Grafik wirbt, sollte sowas schon vorhanden sein. Dazu gleich.

Das Gameplay

Wie schon gesagt, ist DriveClub sehr arcadelastig. Tuning Optionen gibt es noch keine, ebenso lässt sich das Fahrverhalten nicht einmal minimal verändern. Die Fahrzeuge können beim Start schon mit Vollgas gestartet werden, da die Reifen nur minimal durchdrehen und die KI Spieler es ebenso machen. Die Auswahl des Fahrzeuges hat auch nur beschränkt Auswirkung auf das Fahrverhalten (Zumindest im Singleplayer), da sich fast jedes Gefährt gleich steuert. Bei der Fahrzeugauswahl gibt es die 4 Werter Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit, Handhabung und Driften. Bei den schnelleren Autos zu späteren Abschnitten der Tour merkt man dann sogar mal, dass die Steuerung anfälliger wird. Man kann zwar noch immer mit Höchstgeschwindigkeit locker flockig die Kurven nehmen, aber sobald man der KI Schiene in die Quere kommt, reisst es einen regelrecht aus der Bahn.
Die Strecken sind alle abgesteckt. Kurvenschneiden ist hier nur minimal möglich, da man a. bestraft wird und b. es sogar richtig begrenzt ist. Sei es nur durch kleine Holzzäune, Bänder oder gar die unsichtbare Wand. Ja hier gibt es die unsichtbaren Wände wieder. Man kann also nicht in der Kurve aus der Bahn fliegen und mit Müh und Not wieder zur Strecke zurückkurven. Denn es gibt so gut wie gar keine Möglichkeiten erst aus der Strecke zu fallen. Was dank der KI häufiger passiert, als einem lieb ist. Ab und an gibt es Stellen, bei denen man doch weiter von der Bahn abkommt, aber dann läuft bereits ein 3 Sekunden Timer. Dann steht man auch schon wieder. Interessant ist, wenn man einen KI Fahrer von der Bahn geholt hat (Passiert ebenso leicht durch die KI selbst...). Innerhalb kurzer Zeit ist sein Fahrzeug gewendet, in seiner Schiene verankert und mit Vollgas wieder an dir dran.
Der Singleplayermodus an sich (Tour genannt), ist nach einem älteren System aufgebaut: Man hat eine bestimmte Anzahl an Strecken zur Auswahl und verdient Sterne. Für neue Strecken müssen so und soviel Sterne erreicht worden sein. Was aber sehr leicht geht. Man muss anscheinend nicht einmal alle Strecken fahren, um bis zum Schluss zu gelangen. Leider kratzt es aber auch an der Motivation, da man sie ohne belang anwählt und einfach nur abfährt.

Die KI

Ja KI kann man das leider nicht einmal nennen. Beim Start der Rennen, sind alle noch versetzt positioniert und man hat das Gefühl, dass ein schöner "Kampf" mit den anderen Karren bevorsteht. Doch nach kurzer Zeit rasten alle hintereinander Stoßstange an Stoßstange auf der Fahrbahn ein und kurven wie ein Zug dahin. Gelegentlich bricht mal einer aus, aber das hält nicht lange an. Das Fahrzeug ist innerhalb kürzester Zeit wieder in der Reihe. So man könnte nun sagen es sei Windschattenfahren. Oder das Halten der perfekten Linie. Dynamik fehlt da aber auf jeden Fall. Sie machen nicht mal anstalten an erster Stelle zu sein. Die KI wählt am Anfang des Rennens mehr oder weniger seine Endposition und dementsprechend scheinen sie dahin zu kurven. Aber wehe man will auf deren Linie fahren. Sie ignorieren dich einfach mal gekonnt und schieben dich nur zur Seite. Drängen dich regelrecht ab. Und schon hagelt es Strafpunkte. Fährt man selbst in in dem Konvoi mit, dann sind Zusammenstöße vorprogrammiert. Und dann gibt es ein richtiges Durcheinander. Auf einmal wird der direkt hinter dir ausgebremst und die anderen bremsen sich aus. Dadurch kommt einer ins Schleudern und da die anderen ja stur ihre Linie halten wollen, kommen sie ebenfalls ab. Das sind dann die Momente, wo wenigstens das Gefühl von Dynamik einbricht. Indem man als Spieler Chaos bei der KI verursacht. Lustige Momente :)
Man kann also mit der KI schon richtig viel Spaß haben, wenn man weis wie. Aber die meiste Zeit sind die KI Fahrer eher lästig mit ihrem Schienenverhalten und vermasseln dadurch gerne mal das eigene Fahren.
Ab und an sieht es so aus, als ob sich die Schiene auflösen würde, aber das passiert nur, wenn man am Anfang nen Wurm reingebracht hat.

Der Sound

Ich habe es mit dem Sony wireless Headset 2.0 gespielt (virtueller 7.1 war aktiviert).
Die Musik ist wie gesagt nicht wirklich nennenswert, man könnte sie ebenso gut weg lassen. Da wären verschiedene "Sender" oder ähnliches wünschenswerter gewesen. So erinnert es an alte Spielhallen Rennspiele.
Der Sound der Fahrzeuge und der Umgebung hingegen ist sehr gelungen. Auch, wenn die Reifen Quitscheentchen umgebunden haben. Der Motorsound ist selbst bei den kleinsten Fahrzeugen wie bei großen Sportkutschen brachial gehalten. Prallt man mit anderen Autos zusammen, kracht und scheppert es wo es nur geht. Es gab keinen Moment, zu dem der Sound überdreht wurde oder völlig fehl am Platz war. Bis auf die Quitscheentchen. Die leiden wirklich.

Faszit:
Am Anfang war ich sehr sehr skeptisch, aber das legte sich nach mehreren Stunden wieder. Für den Singleplayer und eben der KI, kann ich aber nur 3 Sterne vergeben. Sobald ich aber den Multiplayer gespielt habe (Um den soll es hier ja auch gehen), werde ich das hier mal aktualisieren.

Positiv:
- stellenweise Grafik. Nichts aussergewöhnliches, aber weis zu beeindrucken.
- Sound
- simple Steuerung (Gerade für Casual Gamer sehr angenehm denke ich)

Neutral:
Gameplay
- Strafen für Kollisionen und das Verlassen der Strecke (demotiviert aggressive Fahrer im Online Modus und beugt so Frust für andere vor)
- Musik
- Fahrgefühl bleibt stets ziemlich gleich und ist eben sehr arcadlastig
- Schadensmodell der Autos

Negativ:
- KI (Kann man kaum so nennen leider)
- Keine Motivation im Singleplayer
- Die Strecken sind sehr stark begrenzt
- ebenfalls Grafik. Teilweise sehr verwaschene, übersättigte Texturen
- Die Zuschauer

Faszit:
Am Anfang war ich sehr sehr skeptisch, aber das legte sich nach mehreren Stunden wieder. Für den Singleplayer und eben der KI, kann ich aber nur 3 Sterne vergeben. Sobald ich aber den Multiplayer gespielt habe (Um den soll es hier ja auch gehen), werde ich das hier mal aktualisieren.
Im Gesamtpaket kann es also überzeugen, aber es ist bisher nicht das Spiel, welches so umworben und mit Versprechen überhäuft wurde. Es soll die Leistung der PS4 an ihre Grenzen bringen heißt es. Hoffentlich nicht, denn sonst war die PS4 ein Fehlkauf.

Update 1
Bei der Club Erstellung kann man sich eigene Club Abzeichen zusammen basteln. Nur leider ist das sehr minimalistisch gehalten... Man wähle den Hintergrund, die Grundfläche, ein Symbol und eine Verzierung. Man kann jeweils nur eines verwenden und auch nicht selbst positionieren. Nur die Skalierung und Farbe ändern. Das zerstört nun natürlich die Individualität enorm...


InFamous Second Son - Collector's Edition - [PlayStation 4]
InFamous Second Son - Collector's Edition - [PlayStation 4]
Wird angeboten von rezone
Preis: EUR 196,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der erste wahre NextGen Titel mit viel Zusatz!, 23. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
So nun nachdem ich das Spiel einmal auf Normal mit gutem Karma durchgespielt habe und wirklich jede Nebenmission mitnahm, will ich einmal eine Rezension zu InFamous Second Son schreiben.

Ich will auch gar nicht einen Vergleich zu seinen Vorgängern eingehen, denn diese spielte ich als ehemals reiner PC Spieler nicht.
Falls Vergleiche auftreten, dann nur zu Spielen die ich selbst gespielt habe.

Als erstes will ich auf den Inhalt der Collector's Edition eingehen, da die Bewertung des Spiels bereits separat abgegeben wurde. Würde Amazon die 3 Versionen einfach zusammenfassen, könnte man sich das auch sparen.

Die zusätzliche Bonusmission ist eine gelungene Dreingabe und bietet ca 20 Minuten weiteres Gameplay. Der interessante Teil aber ohne Frage die Beani-Mütze, welche jener von Delsin Rowe nachempfunden ist. Für einen kleinen Aufpreis zur normalen Verkaufsversion, bekommt man also noch zusätzlich dieses Sammlerstück. Hinzu kommt noch der sehr schön verarbeitete Doppeladler Flaschenöffner. Ob ich ihn aber jemals benutzen will, steht in den Sternen. Die Sammelmünze hat auf beiden Seiten Motive, wobei auf einer der Doppeladler eingelassen ist und auf der zweiten Seite hervorgehoben die Aufschrift Second Son. Die Jeansjackenspielhülle ist schön anzusehen und lässt sich leicht öffnen. Außen sind die 3 mitgelieferten Buttons nochmal im Kleinformat angebracht. Die eigentliche Spielhülle hat ein anderes Motiv als die Standartedition. Dieses Motiv ist in der CE im Spiel auch als legendäre Weste enthalten.
Die 3 Buttons sind stabil und sehen auch noch gut aus.
Alles in Allem lohnt sich der Aufpreis zur Collector's Edition nur wirklich, wenn man Sammler ist, man eine Beanie Mütze will, einen schönen Flaschenöffner möchte oder gerne Buttons sammelt. Will man hingegen nur Bonusinhalte, dann bietet die CE nicht viel Auswahl.

Zum Spiel selbst nun die Kopie meiner spielbezogenen Rezension:

InFamous Second Son:

Story

Verraten will ich nichts von der Story, daher halte ich mich dabei oberflächlich. Im Gegensatz zu all den anderen NextGen Titeln beider Konsolen, hat man hier das Gefühl die Geschichte eines wirklich guten Films mitzuerleben. Die Charaktere werden sehr gut in Szene gesetzt und hauchen dem Spiel Leben ein. Manches ist vorhersehbar und doch gibt es immer wieder diese WOW" Momente. Ich musste sogar feststellen, dass ich die selben Emotionen wie Delsin zeigte, als er nach und nach dazu lernte. Immer wenn ihm was Neues begegnet ist, reagierten wir fast zeitgleich mit fast identischen Emotionen. Ich kann mich sehr gut in Filme hineinversetzen und da erlebe ich das somit öfters. Bei Spielen passierte mir das bisher so gut wie nie. Und definitiv noch niemals so sehr wie hier. Man kann sich im Laufe der Geschichte öfters entscheiden wie man Situationen bewältigt, doch ob sich dadurch mehr verändert als der momentane Ablauf, kann ich noch nicht sagen.
Es wirkt jedenfalls nichts gekünstelt und aufgesetzt.

Gameplay

Das Spiel zieht einen sofort in seinen Bann. Und das nicht nur wegen der gut umgesetzten Geschichte und den natürlichen Verhalten der Charaktere. Das, was eigentlich das Herzstück eines jeden Spiels sein sollte, macht hier ebenso ganze Arbeit.
Die Steuerung geht sofort in Fleisch und Blut über; Neue Fähigkeiten werden deutlich erklärt und einem verinnerlicht; Es gibt viele Nebenmissionen und man kann die Gebiete nach und nach erobern; Karmamissionen für seine Ausrichtung tauchen immer wieder auf; Das Karmasystem ist sehr sinnig eingesetzt; Die Zusatzfeatures des DS4 werden hier voll entfaltet. Und das sind nur ein paar der Dinge, die Second Son bietet. Nichts davon wirkt aufdringlich oder frustrierend. Die Kämpfe gegen die D.U.P. Truppen sind Anfangs noch recht einfach und nehmen bis zum Finale nochmal gewaltig zu. Ebenso die ideenreichen Bosskämpfe.
Das Aufnehmen von Fähigkeiten erinnert ein wenig an das alte Mega Man. Da freut man sich natürlich wie ein Kind über jede neue Fähigkeit ^^
Mit Papertrail wurde auch noch eine zusätzliche Form von DLC eingebracht. Man ladet sich nicht einfache eine Erweiterung mit einer neuen Mission herunter und macht diese auch mal nebenbei fertig. Man muss abwechselnd am PC und der PS4 Aufgaben erfüllen. Dieses Feature wird in Episoden fortgeführt und vereint die virtuelle Spielwelt mit der reellen Welt. Ähnliches System fand auch im MMORPG The Secret World seinen Platz und machte das Spiel zu was besonderem.
DAS ist Innovation und NextGen.
Im Spiel gibt es auch noch einige Suchmissionen die an Watchdogs Gameplay Videos erinnern.

KI

Die Gegner agieren und reagieren. Sie sind keinesfalls so dümmlich" wie die Gegner bei Ryse, Killzone oder Assassins Creed. Doch bisher kenne ich die KI nur vom normalen Schwierigkeitsgrad. Sie waren in Diesem am Anfang einfach und wurden zum Schluss immer fieser". Doch es kam nie Frust auf. Noch kam es mir vor, als könnte ich sie einfach ignorieren.
Die DUP setzte auch alle ihre Fähigkeiten sinnvoll ein. Einzig die Drogendealer wirkten leicht verwirrt ab und zu. Aber wär ich wohl auch, wenn mir alles um die Ohren fliegt.

Steuerung

Am Anfang wird man erst einmal mit einem interaktiven DS4 Feature konfrontiert. So verwandelt sich der Controller in eine Spraydose. Dank Sixaxis, den Rumblepacks und dem integriertem Lautsprechersystem wird das Ganze regelrecht aus dem Spiel herausgerissen und man verschmilzt bei solchen Momenten immer mehr mit der Spielwelt. Ist das (Kunst)Werk vollbracht, folgt kein aufdringliches Tutorial (wie: nun schau nach oben, unten und links, rechts. Drücke X zum springen und und und). Nein die Geschichte läuft von Anfang an und wird nicht durch so lästige Einführungstutorials unterbrochen. Learn by doing heißt es hier. Man hat die Steuerung ziemlich schnell heraus. Im späteren Verlauf hat man bereits mehr Kräfte und kann schon sehr vielfältige Dinge zeitgleich machen. Ich als eigentlicher Konsolenneuling hatte keinerlei Probleme. Nein es machte jederzeit Spaß und ich hatte nie das Gefühl, dass mich was ausbremst oder überfordert. Dennoch hatte ich vollste Kontrolle über das, was ich auch machen wollte.

Sound

Die Musik ist wunderbar in das Spiel integriert worden. Sie passt zu jeder Situation und wirkt nie zu laut oder leise. Ebenso wirkt der Soundtrack auch nicht aufdringlich oder Fehl am Platz.
Die Effekte im Spiel sind sehr schön zur Geltung gekommen, vor allem bei der zweiten Kraftpalette. Nur leider gibt es auch was Negatives beim Sound. Ich habe ein Heimkino System und koste das natürlich auch immer gerne voll aus. Wo bei anderen Spielen und Filmen eine Explosion meinen Nachbarn fast wahnsinnig machte, bleibt dieser schöne Zusatzeffekt fast aus... Der Bass wirkt nicht kräftig. An sich ist der Sound sehr gut, doch die Tiefen wurden nicht gut eingebettet. Ich hoffe, da wird nachgebessert.
Die deutsche Synchronisation scheint auch nicht so nebenbei gemacht worden zu sein, wie in manch anderen Spielen. Sehr empfehlenswert.

Grafik

Ja das leidige Thema der letzten Monate. Sie sollte nicht das Wichtigste eines Spieles sein, gehört aber dennoch dazu. Um die Grafik zu beschreiben, muss ich nun doch einen Vergleich aufstellen.
Ich habe auf der One Ryse gespielt und war eigentlich baff wegen den Charakteren. Die Umgebung wirkte dafür eher schwach im Vergleich zu den Charakteren. Die Animationen und Bewegungen wirkten sehr gelungen, aber trotzdem leicht gekünstelt. Es sieht prächtig aus und kein anderes One oder PS4 Spiel kam bis vor kurzem grafisch(!) ran. Nur die fehlende oder schlechte Kantenglättung war ein Graus.
InFamous Second Son bietet ebenfalls sehr detaillierte Charaktere. Deren Gesichtszüge und Gesichtsanimationen wirken aber nicht gekünstelt. Jede einzelne Pore ist erkennbar (Wie bei Ryse). Doch die Mimik und Emotionen wirken natürlich und weich. Das Spiel baut mit seiner Grafik nicht an die reelle Welt an, aber kommt dieser alleine von den Charakteren her näher als alle anderen Spiele.
Die Lichtreflektionen und Wassereffekte sind sehr detailliert und wirken ziemlich real. Schatten und Lichteffekte allgemein vermitteln einen äußerst guten Eindruck.
Die Texturen wirken nirgends matschig und die Umgebungsdetails stellen alles andere beider Konsolen bisher in den Schatten. Auch die verschiedenen Wetterverhältnisse und Tageszeiten lassen das Spiel nie gekünstelt wirken.
Explosionen gibt es nicht gerade wenig und gerade bei den Finalen" Attacken der Kräfte merkt man erst wie dynamisch die Licht und Schatteneffekte wirklich sind. Es konnte noch so viel auf dem Bildschirm los sein. Das Spiel ruckelte kein einziges mal. Im Vergleich: bei Titanfall, wenn gerade mal 3 Titanen zeitgleich explodierten, ruckelte es bei JEDEM Mitspieler in der Party. Und das Spiel hat eine ältere Engine und weniger zu berechnen. Oder bei Knack kam es mal zu einem unerklärlichen Ruckler (Wobei hier jede einzelnen Partikel berechnet werden müssen). Die PS4 wird dabei nicht einmal wirklich warm und bleibt selbst nach mehreren Stunden Spielzeit ziemlich ruhig.
Alles in Allem ein Grafikschmauß und der erste richtige (würde man jetzt wie es so viele machen rein von der Grafik ausgehen) NextGen Titel.

Spielzeit:

Ich habe das Spiel nun auf Normal durch. Habe jede einzelne Nebenmission gemacht und alle Gebiete auf 0% UDP Einfluss gesenkt. Ebenso habe ich die Papertrail Mission zum aktuellsten Stand abgeschlossen. Die Spielzeit wird bei jedem anders ausfallen. Die einen brauchen länger, die anderen sind schneller. Ebenso hängt es ab, wie sehr ein Spiel Spaß macht. Im Normalfall spiele ich sehr selten ein Spiel durch, da mich nicht viele Spiele fesseln können. Ich dürfte nun grob 14 Stunden (wirkliche Spielzeit) gebraucht haben, was heutzutage für ein Singleplayerspiel normal sein sollte. Auf Normal mit gutem Karma als zu 100% abgeschlossen.
Ich werde es aber um wirklich ALLES vom Spiel gesehen zu haben, das Ganze noch einmal im höchsten Schwierigkeitsgrad durchspielen und diesmal mit dem bösen Karma.

Würde man also alle Missionen spielen, Schwierigkeitsgrad zwischen Normal und Experte wählen und beide Seiten erleben, dürfte die durchschnittliche Spielzeit ca 25 Stunden betragen. Die Papertrail Story wird noch weitere Spielstunden bringen.

Pro:
+ Story (Entwicklung, Spannung, Wendungen, Charme, Humor, Drama. Natürlicher wirkender Ablauf wirkt nie aufgesetzt.)
+ Gameplay (Innovativ, Umfangreich durch Neben- und Karmamissionen, Seitenwechsel jederzeit durch Taten möglich)
+ Steuerung (Man hat stets die volle Kontrolle)
+ Soundtrack (sehr stimmig)
+ Soundeffekte bis auf Tiefen
+ Grafik (dynamische Lichteffekte, Schatteneffekte, Wetterverhältnisse und Tageszeiten; Texturen und Kantenglättung sind äußerst gelungen)
+ Animationen (Die Charaktere wirken sehr realitätsnah vom Verhalten her)
+ Spielspaß (Es gibt keine Durststrecke und will immer mehr und mehr und mehr!)
+ Charaktere (Hintergrundgeschichten und Verhalten der Charaktere lassen einen mitfühlen)
+ Neue Kräfte erlernen
+ Innovationen wie die sinnvolle Nutzung des DS4 und Papertrail
+ Keine Ruckler (Und es kann noch so viel passieren)
+ Wiederspielwert durch 2 Karmaseiten
+ Taten im Spiel wirken sich aufs Karma aus. So kann man seine Meinung auch nochmal ändern
+ Deutsche Synchronisation

Neutral:
= KI
= Spielzeit
= 3 Schwierigkeitsgrade
= Die Lightbar ist am Anfang weiß und ändert je nach Karma die Farbe (Wär mir aber nicht aufgefallen, wenn mir ein anderer Spieler nicht gesagt hätte^^)

Contra:
- Explosionssound zu schwach
- Leider kein Multiplayer im Grundspiel enthalten

Fazit:
Ich hatte keine großen Erwartungen an das Spiel und musste es nicht unbedingt haben. Nun weis ich aber, dass ich echt was verpasst hätte bei Nichtkauf.
Man könnte sagen, dass inFamous: Second Son den wahren Grundstein der NextGen Spiele der One und PS4 gelegt hat und es ist erst der Anfang dieser Generation. Ich bin gespannt, was für beide Konsolen in Zukunft rauskommt. In Innovation und grafischer Leistung punktet inFamous.
Würde ich das Spiel empfehlen? Wenn man die X-Men, Mega-Man, Actionspiele, Grafikkracher und Open World mag, dann definitiv! Will man sein Gewissen auf die Probe stellen dann auf jeden Fall! Möchte man eine sehr gute Story in einem Spiel erleben? Greift zu! Und ich denke auch Fans der inFamous Reihe kommen hier auf ihre Kosten.
Klare Kaufempfehlung.


InFamous Second Son - Special Edition - [PlayStation 4]
InFamous Second Son - Special Edition - [PlayStation 4]

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der erste wahre NextGen Titel, 23. März 2014
Die Bewertung bezieht sich auf die Special Edition, welche vom Inhalt her ein Teil der Collectors Edition ist. Das Spiel habe ich separat rezensiert, da Amazon die Rezensionen leider nicht zusammenfasst.

Die zusätzliche Bonusmission ist eine gelungene Dreingabe und bietet ca 20 Minuten weiteres Gameplay. Der interessante Teil der Special Edition ist aber ohne Frage die Beani-Mütze, welche jener von Delsin Rowe nachempfunden ist. Für einen kleinen Aufpreis zur normalen Verkaufsversion, bekommt man also noch zusätzlich dieses Sammlerstück. Wer also schon immer so eine Beani-Mütze kaufen wollte und das Spiel will, kann hier getrost zugreifen.

Zum Spiel selbst nun die Kopie meiner spielbezogenen Rezension:

-----------------

So nun nachdem ich das Spiel einmal auf Normal mit gutem Karma durchgespielt habe und wirklich jede Nebenmission mitnahm, will ich einmal eine Rezension zu InFamous Second Son schreiben.

Ich will auch gar nicht einen Vergleich zu seinen Vorgängern eingehen, denn diese spielte ich als ehemals reiner PC Spieler nicht.
Falls Vergleiche auftreten, dann nur zu Spielen die ich selbst gespielt habe.

InFamous Second Son:

Story

Verraten will ich nichts von der Story, daher halte ich mich dabei oberflächlich. Im Gegensatz zu all den anderen NextGen Titeln beider Konsolen, hat man hier das Gefühl die Geschichte eines wirklich guten Films mitzuerleben. Die Charaktere werden sehr gut in Szene gesetzt und hauchen dem Spiel Leben ein. Manches ist vorhersehbar und doch gibt es immer wieder diese WOW" Momente. Ich musste sogar feststellen, dass ich die selben Emotionen wie Delsin zeigte, als er nach und nach dazu lernte. Immer wenn ihm was Neues begegnet ist, reagierten wir fast zeitgleich mit fast identischen Emotionen. Ich kann mich sehr gut in Filme hineinversetzen und da erlebe ich das somit öfters. Bei Spielen passierte mir das bisher so gut wie nie. Und definitiv noch niemals so sehr wie hier. Man kann sich im Laufe der Geschichte öfters entscheiden wie man Situationen bewältigt, doch ob sich dadurch mehr verändert als der momentane Ablauf, kann ich noch nicht sagen.
Es wirkt jedenfalls nichts gekünstelt und aufgesetzt.

Gameplay

Das Spiel zieht einen sofort in seinen Bann. Und das nicht nur wegen der gut umgesetzten Geschichte und den natürlichen Verhalten der Charaktere. Das, was eigentlich das Herzstück eines jeden Spiels sein sollte, macht hier ebenso ganze Arbeit.
Die Steuerung geht sofort in Fleisch und Blut über; Neue Fähigkeiten werden deutlich erklärt und einem verinnerlicht; Es gibt viele Nebenmissionen und man kann die Gebiete nach und nach erobern; Karmamissionen für seine Ausrichtung tauchen immer wieder auf; Das Karmasystem ist sehr sinnig eingesetzt; Die Zusatzfeatures des DS4 werden hier voll entfaltet. Und das sind nur ein paar der Dinge, die Second Son bietet. Nichts davon wirkt aufdringlich oder frustrierend. Die Kämpfe gegen die D.U.P. Truppen sind Anfangs noch recht einfach und nehmen bis zum Finale nochmal gewaltig zu. Ebenso die ideenreichen Bosskämpfe.
Das Aufnehmen von Fähigkeiten erinnert ein wenig an das alte Mega Man. Da freut man sich natürlich wie ein Kind über jede neue Fähigkeit ^^
Mit Papertrail wurde auch noch eine zusätzliche Form von DLC eingebracht. Man ladet sich nicht einfache eine Erweiterung mit einer neuen Mission herunter und macht diese auch mal nebenbei fertig. Man muss abwechselnd am PC und der PS4 Aufgaben erfüllen. Dieses Feature wird in Episoden fortgeführt und vereint die virtuelle Spielwelt mit der reellen Welt. Ähnliches System fand auch im MMORPG The Secret World seinen Platz und machte das Spiel zu was besonderem.
DAS ist Innovation und NextGen.
Im Spiel gibt es auch noch einige Suchmissionen die an Watchdogs Gameplay Videos erinnern.

KI

Die Gegner agieren und reagieren. Sie sind keinesfalls so dümmlich" wie die Gegner bei Ryse, Killzone oder Assassins Creed. Doch bisher kenne ich die KI nur vom normalen Schwierigkeitsgrad. Sie waren in Diesem am Anfang einfach und wurden zum Schluss immer fieser". Doch es kam nie Frust auf. Noch kam es mir vor, als könnte ich sie einfach ignorieren.
Die DUP setzte auch alle ihre Fähigkeiten sinnvoll ein. Einzig die Drogendealer wirkten leicht verwirrt ab und zu. Aber wär ich wohl auch, wenn mir alles um die Ohren fliegt.

Steuerung

Am Anfang wird man erst einmal mit einem interaktiven DS4 Feature konfrontiert. So verwandelt sich der Controller in eine Spraydose. Dank Sixaxis, den Rumblepacks und dem integriertem Lautsprechersystem wird das Ganze regelrecht aus dem Spiel herausgerissen und man verschmilzt bei solchen Momenten immer mehr mit der Spielwelt. Ist das (Kunst)Werk vollbracht, folgt kein aufdringliches Tutorial (wie: nun schau nach oben, unten und links, rechts. Drücke X zum springen und und und). Nein die Geschichte läuft von Anfang an und wird nicht durch so lästige Einführungstutorials unterbrochen. Learn by doing heißt es hier. Man hat die Steuerung ziemlich schnell heraus. Im späteren Verlauf hat man bereits mehr Kräfte und kann schon sehr vielfältige Dinge zeitgleich machen. Ich als eigentlicher Konsolenneuling hatte keinerlei Probleme. Nein es machte jederzeit Spaß und ich hatte nie das Gefühl, dass mich was ausbremst oder überfordert. Dennoch hatte ich vollste Kontrolle über das, was ich auch machen wollte.

Sound

Die Musik ist wunderbar in das Spiel integriert worden. Sie passt zu jeder Situation und wirkt nie zu laut oder leise. Ebenso wirkt der Soundtrack auch nicht aufdringlich oder Fehl am Platz.
Die Effekte im Spiel sind sehr schön zur Geltung gekommen, vor allem bei der zweiten Kraftpalette. Nur leider gibt es auch was Negatives beim Sound. Ich habe ein Heimkino System und koste das natürlich auch immer gerne voll aus. Wo bei anderen Spielen und Filmen eine Explosion meinen Nachbarn fast wahnsinnig machte, bleibt dieser schöne Zusatzeffekt fast aus... Der Bass wirkt nicht kräftig. An sich ist der Sound sehr gut, doch die Tiefen wurden nicht gut eingebettet. Ich hoffe, da wird nachgebessert.
Die deutsche Synchronisation scheint auch nicht so nebenbei gemacht worden zu sein, wie in manch anderen Spielen. Sehr empfehlenswert.

Grafik

Ja das leidige Thema der letzten Monate. Sie sollte nicht das Wichtigste eines Spieles sein, gehört aber dennoch dazu. Um die Grafik zu beschreiben, muss ich nun doch einen Vergleich aufstellen.
Ich habe auf der One Ryse gespielt und war eigentlich baff wegen den Charakteren. Die Umgebung wirkte dafür eher schwach im Vergleich zu den Charakteren. Die Animationen und Bewegungen wirkten sehr gelungen, aber trotzdem leicht gekünstelt. Es sieht prächtig aus und kein anderes One oder PS4 Spiel kam bis vor kurzem grafisch(!) ran. Nur die fehlende oder schlechte Kantenglättung war ein Graus.
InFamous Second Son bietet ebenfalls sehr detaillierte Charaktere. Deren Gesichtszüge und Gesichtsanimationen wirken aber nicht gekünstelt. Jede einzelne Pore ist erkennbar (Wie bei Ryse). Doch die Mimik und Emotionen wirken natürlich und weich. Das Spiel baut mit seiner Grafik nicht an die reelle Welt an, aber kommt dieser alleine von den Charakteren her näher als alle anderen Spiele.
Die Lichtreflektionen und Wassereffekte sind sehr detailliert und wirken ziemlich real. Schatten und Lichteffekte allgemein vermitteln einen äußerst guten Eindruck.
Die Texturen wirken nirgends matschig und die Umgebungsdetails stellen alles andere beider Konsolen bisher in den Schatten. Auch die verschiedenen Wetterverhältnisse und Tageszeiten lassen das Spiel nie gekünstelt wirken.
Explosionen gibt es nicht gerade wenig und gerade bei den Finalen" Attacken der Kräfte merkt man erst wie dynamisch die Licht und Schatteneffekte wirklich sind. Es konnte noch so viel auf dem Bildschirm los sein. Das Spiel ruckelte kein einziges mal. Im Vergleich: bei Titanfall, wenn gerade mal 3 Titanen zeitgleich explodierten, ruckelte es bei JEDEM Mitspieler in der Party. Und das Spiel hat eine ältere Engine und weniger zu berechnen. Oder bei Knack kam es mal zu einem unerklärlichen Ruckler (Wobei hier jede einzelnen Partikel berechnet werden müssen). Die PS4 wird dabei nicht einmal wirklich warm und bleibt selbst nach mehreren Stunden Spielzeit ziemlich ruhig.
Alles in Allem ein Grafikschmauß und der erste richtige (würde man jetzt wie es so viele machen rein von der Grafik ausgehen) NextGen Titel.

Spielzeit:

Ich habe das Spiel nun auf Normal durch. Habe jede einzelne Nebenmission gemacht und alle Gebiete auf 0% UDP Einfluss gesenkt. Ebenso habe ich die Papertrail Mission zum aktuellsten Stand abgeschlossen. Die Spielzeit wird bei jedem anders ausfallen. Die einen brauchen länger, die anderen sind schneller. Ebenso hängt es ab, wie sehr ein Spiel Spaß macht. Im Normalfall spiele ich sehr selten ein Spiel durch, da mich nicht viele Spiele fesseln können. Ich dürfte nun grob 14 Stunden (wirkliche Spielzeit) gebraucht haben, was heutzutage für ein Singleplayerspiel normal sein sollte. Auf Normal mit gutem Karma als zu 100% abgeschlossen.
Ich werde es aber um wirklich ALLES vom Spiel gesehen zu haben, das Ganze noch einmal im höchsten Schwierigkeitsgrad durchspielen und diesmal mit dem bösen Karma.

Würde man also alle Missionen spielen, Schwierigkeitsgrad zwischen Normal und Experte wählen und beide Seiten erleben, dürfte die durchschnittliche Spielzeit ca 25 Stunden betragen. Die Papertrail Story wird noch weitere Spielstunden bringen.

Pro:
+ Story (Entwicklung, Spannung, Wendungen, Charme, Humor, Drama. Natürlicher wirkender Ablauf wirkt nie aufgesetzt.)
+ Gameplay (Innovativ, Umfangreich durch Neben- und Karmamissionen, Seitenwechsel jederzeit durch Taten möglich)
+ Steuerung (Man hat stets die volle Kontrolle)
+ Soundtrack (sehr stimmig)
+ Soundeffekte bis auf Tiefen
+ Grafik (dynamische Lichteffekte, Schatteneffekte, Wetterverhältnisse und Tageszeiten; Texturen und Kantenglättung sind äußerst gelungen)
+ Animationen (Die Charaktere wirken sehr realitätsnah vom Verhalten her)
+ Spielspaß (Es gibt keine Durststrecke und will immer mehr und mehr und mehr!)
+ Charaktere (Hintergrundgeschichten und Verhalten der Charaktere lassen einen mitfühlen)
+ Neue Kräfte erlernen
+ Innovationen wie die sinnvolle Nutzung des DS4 und Papertrail
+ Keine Ruckler (Und es kann noch so viel passieren)
+ Wiederspielwert durch 2 Karmaseiten
+ Taten im Spiel wirken sich aufs Karma aus. So kann man seine Meinung auch nochmal ändern
+ Deutsche Synchronisation

Neutral:
= KI
= Spielzeit
= 3 Schwierigkeitsgrade
= Die Lightbar ist am Anfang weiß und ändert je nach Karma die Farbe (Wär mir aber nicht aufgefallen, wenn mir ein anderer Spieler nicht gesagt hätte^^)

Contra:
- Explosionssound zu schwach
- Leider kein Multiplayer im Grundspiel enthalten

Fazit:
Ich hatte keine großen Erwartungen an das Spiel und musste es nicht unbedingt haben. Nun weis ich aber, dass ich echt was verpasst hätte bei Nichtkauf.
Man könnte sagen, dass inFamous: Second Son den wahren Grundstein der NextGen Spiele der One und PS4 gelegt hat und es ist erst der Anfang dieser Generation. Ich bin gespannt, was für beide Konsolen in Zukunft rauskommt. In Innovation und grafischer Leistung punktet inFamous.
Würde ich das Spiel empfehlen? Wenn man die X-Men, Mega-Man, Actionspiele, Grafikkracher und Open World mag, dann definitiv! Will man sein Gewissen auf die Probe stellen dann auf jeden Fall! Möchte man eine sehr gute Story in einem Spiel erleben? Greift zu! Und ich denke auch Fans der inFamous Reihe kommen hier auf ihre Kosten.
Klare Kaufempfehlung.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 24, 2014 4:32 PM CET


inFamous: Second Son - [PlayStation 4]
inFamous: Second Son - [PlayStation 4]
Preis: EUR 33,36

163 von 192 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Anfang der NextGen, 23. März 2014
So nun nachdem ich das Spiel einmal auf Normal mit gutem Karma durchgespielt habe und wirklich jede Nebenmission mitnahm, will ich einmal eine Rezension zu InFamous Second Son schreiben.

Ich will auch gar nicht einen Vergleich zu seinen Vorgängern eingehen, denn diese spielte ich als ehemals reiner PC Spieler nicht (Nur mal kurz den zweiten Teil, da geschenkt von PS+ und der gefiel mir irgendwie nicht so).
Falls Vergleiche auftreten, dann nur zu Spielen die ich selbst gespielt habe. Und zwar richtig und nicht nur kurz angespielt.

der Playstation (Ich habe auch die One und einen Gamer PC), noch von der Spielreihe und schön reden muss ich nichts, denn das würde mir persönlich nichts bringen. Erwartungen setzte ich keine großen.>

InFamous Second Son:

Story

Verraten will ich nichts von der Story, daher halte ich mich dabei oberflächlich. Im Gegensatz zu all den anderen NextGen Titeln beider Konsolen, hat man hier das Gefühl die Geschichte eines wirklich guten Films mitzuerleben. Die Charaktere werden sehr gut in Szene gesetzt und hauchen dem Spiel Leben ein. Manches ist vorhersehbar und doch gibt es immer wieder diese WOW" Momente. Ich musste sogar feststellen, dass ich die selben Emotionen wie Delsin zeigte, als er nach und nach dazu lernte. Immer wenn ihm was Neues begegnet ist, reagierten wir fast zeitgleich mit fast identischen Emotionen. Ich kann mich sehr gut in Filme hineinversetzen und da erlebe ich das somit öfters. Bei Spielen passierte mir das bisher so gut wie nie. Und definitiv noch niemals so sehr wie hier. Man kann sich im Laufe der Geschichte öfters entscheiden wie man Situationen bewältigt, doch ob sich dadurch mehr verändert als der momentane Ablauf, kann ich noch nicht sagen.
Es wirkt jedenfalls nichts gekünstelt und aufgesetzt.

Gameplay

Das Spiel zieht einen sofort in seinen Bann. Und das nicht nur wegen der gut umgesetzten Geschichte und den natürlichen Verhalten der Charaktere. Das, was eigentlich das Herzstück eines jeden Spiels sein sollte, macht hier ebenso ganze Arbeit.
Die Steuerung geht sofort in Fleisch und Blut über; Neue Fähigkeiten werden deutlich erklärt und einem verinnerlicht; Es gibt viele Nebenmissionen und man kann die Gebiete nach und nach erobern; Karmamissionen für seine Ausrichtung tauchen immer wieder auf; Das Karmasystem ist sehr sinnig eingesetzt; Die Zusatzfeatures des DS4 werden hier voll entfaltet. Und das sind nur ein paar der Dinge, die Second Son bietet. Nichts davon wirkt aufdringlich oder frustrierend. Die Kämpfe gegen die D.U.P. Truppen sind Anfangs noch recht einfach und nehmen bis zum Finale nochmal gewaltig zu. Ebenso die ideenreichen Bosskämpfe.
Das Aufnehmen von Fähigkeiten erinnert ein wenig an das alte Mega Man. Da freut man sich natürlich wie ein Kind über jede neue Fähigkeit ^^
Mit Papertrail wurde auch noch eine zusätzliche Form von DLC eingebracht. Man ladet sich nicht einfache eine Erweiterung mit einer neuen Mission herunter und macht diese auch mal nebenbei fertig. Man muss abwechselnd am PC und der PS4 Aufgaben erfüllen. Dieses Feature wird in Episoden fortgeführt und vereint die virtuelle Spielwelt mit der reellen Welt. Ähnliches System fand auch im MMORPG The Secret World seinen Platz und machte das Spiel zu was besonderem.
DAS ist Innovation und NextGen.
Im Spiel gibt es auch noch einige Suchmissionen die an Watchdogs Gameplay Videos erinnern.

KI

Die Gegner agieren und reagieren. Sie sind keinesfalls so dümmlich" wie die Gegner bei Ryse, Killzone oder Assassins Creed. Doch bisher kenne ich die KI nur vom normalen Schwierigkeitsgrad. Sie waren in Diesem am Anfang einfach und wurden zum Schluss immer fieser". Doch es kam nie Frust auf. Noch kam es mir vor, als könnte ich sie einfach ignorieren.
Die DUP setzte auch alle ihre Fähigkeiten sinnvoll ein. Einzig die Drogendealer wirkten leicht verwirrt ab und zu. Aber wär ich wohl auch, wenn mir alles um die Ohren fliegt.

Steuerung

Am Anfang wird man erst einmal mit einem interaktiven DS4 Feature konfrontiert. So verwandelt sich der Controller in eine Spraydose. Dank Sixaxis, den Rumblepacks und dem integriertem Lautsprechersystem wird das Ganze regelrecht aus dem Spiel herausgerissen und man verschmilzt bei solchen Momenten immer mehr mit der Spielwelt. Ist das (Kunst)Werk vollbracht, folgt kein aufdringliches Tutorial (wie: nun schau nach oben, unten und links, rechts. Drücke X zum springen und und und). Nein die Geschichte läuft von Anfang an und wird nicht durch so lästige Einführungstutorials unterbrochen. Learn by doing heißt es hier. Man hat die Steuerung ziemlich schnell heraus. Im späteren Verlauf hat man bereits mehr Kräfte und kann schon sehr vielfältige Dinge zeitgleich machen. Ich als eigentlicher Konsolenneuling hatte keinerlei Probleme. Nein es machte jederzeit Spaß und ich hatte nie das Gefühl, dass mich was ausbremst oder überfordert. Dennoch hatte ich vollste Kontrolle über das, was ich auch machen wollte.

Sound

Die Musik ist wunderbar in das Spiel integriert worden. Sie passt zu jeder Situation und wirkt nie zu laut oder leise. Ebenso wirkt der Soundtrack auch nicht aufdringlich oder Fehl am Platz.
Die Effekte im Spiel sind sehr schön zur Geltung gekommen, vor allem bei der zweiten Kraftpalette. Nur leider gibt es auch was Negatives beim Sound. Ich habe ein Heimkino System und koste das natürlich auch immer gerne voll aus. Wo bei anderen Spielen und Filmen eine Explosion meinen Nachbarn fast wahnsinnig machte, bleibt dieser schöne Zusatzeffekt fast aus... Der Bass wirkt nicht kräftig. An sich ist der Sound sehr gut, doch die Tiefen wurden nicht gut eingebettet. Ich hoffe, da wird nachgebessert.
Die deutsche Synchronisation scheint auch nicht so nebenbei gemacht worden zu sein, wie in manch anderen Spielen. Sehr empfehlenswert.

Grafik

Ja das leidige Thema der letzten Monate. Sie sollte nicht das Wichtigste eines Spieles sein, gehört aber dennoch dazu. Um die Grafik zu beschreiben, muss ich nun doch einen Vergleich aufstellen.
Ich habe auf der One Ryse gespielt und war eigentlich baff wegen den Charakteren. Die Umgebung wirkte dafür eher schwach im Vergleich zu den Charakteren. Die Animationen und Bewegungen wirkten sehr gelungen, aber trotzdem leicht gekünstelt. Es sieht prächtig aus und kein anderes One oder PS4 Spiel kam bis vor kurzem grafisch(!) ran. Nur die fehlende oder schlechte Kantenglättung war ein Graus.
InFamous Second Son bietet ebenfalls sehr detaillierte Charaktere. Deren Gesichtszüge und Gesichtsanimationen wirken aber nicht gekünstelt. Jede einzelne Pore ist erkennbar (Wie bei Ryse). Doch die Mimik und Emotionen wirken natürlich und weich. Das Spiel baut mit seiner Grafik nicht an die reelle Welt an, aber kommt dieser alleine von den Charakteren her näher als alle anderen Spiele.
Die Lichtreflektionen und Wassereffekte sind sehr detailliert und wirken ziemlich real. Schatten und Lichteffekte allgemein vermitteln einen äußerst guten Eindruck.
Die Texturen wirken nirgends matschig und die Umgebungsdetails stellen alles andere beider Konsolen bisher in den Schatten. Auch die verschiedenen Wetterverhältnisse und Tageszeiten lassen das Spiel nie gekünstelt wirken.
Explosionen gibt es nicht gerade wenig und gerade bei den Finalen" Attacken der Kräfte merkt man erst wie dynamisch die Licht und Schatteneffekte wirklich sind. Es konnte noch so viel auf dem Bildschirm los sein. Das Spiel ruckelte kein einziges mal. Im Vergleich: bei Titanfall, wenn gerade mal 3 Titanen zeitgleich explodierten, ruckelte es bei JEDEM Mitspieler in der Party. Und das Spiel hat eine ältere Engine und weniger zu berechnen. Oder bei Knack kam es mal zu einem unerklärlichen Ruckler (Wobei hier jede einzelnen Partikel berechnet werden müssen). Die PS4 wird dabei nicht einmal wirklich warm und bleibt selbst nach mehreren Stunden Spielzeit ziemlich ruhig.
Alles in Allem ein Grafikschmauß und der erste richtige (würde man jetzt wie es so viele machen rein von der Grafik ausgehen) NextGen Titel.

Spielzeit:

Ich habe das Spiel nun auf Normal durch. Habe jede einzelne Nebenmission gemacht und alle Gebiete auf 0% UDP Einfluss gesenkt. Ebenso habe ich die Papertrail Mission zum aktuellsten Stand abgeschlossen. Die Spielzeit wird bei jedem anders ausfallen. Die einen brauchen länger, die anderen sind schneller. Ebenso hängt es ab, wie sehr ein Spiel Spaß macht. Im Normalfall spiele ich sehr selten ein Spiel durch, da mich nicht viele Spiele fesseln können. Ich dürfte nun grob 14 Stunden (wirkliche Spielzeit) gebraucht haben, was heutzutage für ein Singleplayerspiel normal sein sollte. Auf Normal mit gutem Karma als zu 100% abgeschlossen.
Ich werde es aber um wirklich ALLES vom Spiel gesehen zu haben, das Ganze noch einmal im höchsten Schwierigkeitsgrad durchspielen und diesmal mit dem bösen Karma.

Würde man also alle Missionen spielen, Schwierigkeitsgrad zwischen Normal und Experte wählen und beide Seiten erleben, dürfte die durchschnittliche Spielzeit ca 25 Stunden betragen. Die Papertrail Story wird noch weitere Spielstunden bringen.

Pro:
+ Story (Entwicklung, Spannung, Wendungen, Charme, Humor, Drama. Natürlicher wirkender Ablauf wirkt nie aufgesetzt.)
+ Gameplay (Innovativ, Umfangreich durch Neben- und Karmamissionen, Seitenwechsel jederzeit durch Taten möglich)
+ Steuerung (Man hat stets die volle Kontrolle)
+ Soundtrack (sehr stimmig)
+ Soundeffekte bis auf Tiefen
+ Grafik (dynamische Lichteffekte, Schatteneffekte, Wetterverhältnisse und Tageszeiten; Texturen und Kantenglättung sind äußerst gelungen)
+ Animationen (Die Charaktere wirken sehr realitätsnah vom Verhalten her)
+ Spielspaß (Es gibt keine Durststrecke und will immer mehr und mehr und mehr!)
+ Charaktere (Hintergrundgeschichten und Verhalten der Charaktere lassen einen mitfühlen)
+ Neue Kräfte erlernen
+ Innovationen wie die sinnvolle Nutzung des DS4 und Papertrail
+ Keine Ruckler (Und es kann noch so viel passieren)
+ Wiederspielwert durch 2 Karmaseiten
+ Taten im Spiel wirken sich aufs Karma aus. So kann man seine Meinung auch nochmal ändern
+ Deutsche Synchronisation

Neutral:
= KI
= Spielzeit
= 3 Schwierigkeitsgrade
= Die Lightbar ist am Anfang weiß und ändert je nach Karma die Farbe (Wär mir aber nicht aufgefallen, wenn mir ein anderer Spieler nicht gesagt hätte^^)

Contra:
- Explosionssound zu schwach
- Leider kein Multiplayer im Grundspiel enthalten

Fazit:
Ich hatte keine großen Erwartungen an das Spiel und musste es nicht unbedingt haben. Nun weis ich aber, dass ich echt was verpasst hätte bei Nichtkauf.
Man könnte sagen, dass inFamous: Second Son den wahren Grundstein der NextGen Spiele der One und PS4 gelegt hat und es ist erst der Anfang dieser Generation. Ich bin gespannt, was für beide Konsolen in Zukunft rauskommt. In Innovation und grafischer Leistung punktet inFamous.
Würde ich das Spiel empfehlen? Wenn man die X-Men, Mega-Man, Actionspiele, Grafikkracher und Open World mag, dann definitiv! Will man sein Gewissen auf die Probe stellen dann auf jeden Fall! Möchte man eine sehr gute Story in einem Spiel erleben? Greift zu! Und ich denke auch Fans der inFamous Reihe kommen hier auf ihre Kosten.
Klare Kaufempfehlung.
Kommentar Kommentare (15) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 18, 2014 8:02 PM MEST


Kein Titel verfügbar

4.0 von 5 Sternen Optische Hülle mit kleinen Nachteilen, 18. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für diese Hülle entschied ich mich auf Grund der Farbe. Der DS4 an sich hat auch ohne einen guten Halt und benötigt eigentlich keine Schutzhülle. Also war es für mich eine rein optische Kaufentscheidung.
Ich bekam den Controller aus einem weit weit entfernten Land und wartete somit knappe 4 Wochen. Ich hab ihn ehrlich gesagt sogar schon vergessen bis er ankam.

Beim Auspacken schoss mir erst einmal ein frischer Wind Chemie um die Ohren. Da stellte sich mir die Frage ob das Farbmuster gewollt oder ein Versehen durch einen Chemieunfall ist. Der Geruch verflog aber nach paar Stunden und nun riecht man gar nichts mehr.

Die Hülle lässt sich sehr leicht an den DS4 anbringen, indem man den Controller durch die große Aussparung für das Touchpad zieht. Alles sitzt passgenau und man meint, dass der Controller so aussieht und zwar ohne Hülle.

Die Actionstasten sind nun auf einer Ebene mit der Hülle. Es ist am Anfang bisschen ungewohnt, aber kaum daran gewöhnt, spielt es sich so sogar viel besser. Einzig die Options und Share Taste sind etwas zu tief gelegen, aber wenn es im Spiel gerade zu geht, dann nutzt man wohl eher weniger diese beiden Tasten ;) Es verhindert sogar, dass man sie aus versehen betätigt (Ich hab so viele Aufnahmen aus versehen gemacht, dass die Festplatte voll wurde ^^).

Was hingegen wirklich stört:
Benutzt man große Stickaufsätze, reiben diese nun auf der Hülle. Vor allem mein rechter Stick, denn dieser hat einen höheren Aufsatz für Shooter. Es bremst regelrecht die Steuerung aus und schränkt diese sogar ein.
Die normalen kleinen Aufsätze hingegen reiben nicht.

Positiv:
+ Schönes Design
+ leichte Anbringung
+ günstig in der Anschaffung
+ liegt gut in der Hand (angenehmes Material)
+ zusätzlicher Gripp auf der Rückseite des Controllers
+ Aktionstasten auf selber Höhe wie Hülle

Neutral:
= Stickaufsätze könnten evtl beeinträchtigt werden
= Share und Optionstaste sind vertieft
= Lieferzeit

Negativ:
- Beim Auspacken austretender chemischer Geruch
- große Stickaufsätze (Hama Set zb) reiben und werden bei der Steuerung stark beeinträchtigt
- Edit: Die Sticks werden bei den Rändern definitiv ausgebremst und bleiben hängen

Würde ich das Produkt empfehlen? Wenn man eine Hülle nur für optische Zwecke sucht dann ja. Man bekommt einen zusätzlichen Gripp und die Aktionstasten sind mMn günstiger gelegen. Benutzer der großen Hama Stickaufsätze werden hier aber eher Frust erfahren. Optional könnte man das Silikon um den Sticks wegschneiden, aber das ist nicht Sinn und Zweck der Sache.

Edit:
Ich habe nun auch die Ränder bei den Sticks abgeschnitten, da es sonst sehr ausgebremst hat.


Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare
Pflanzen gegen Zombies: Garden Warfare
Wird angeboten von ImLaden
Preis: EUR 23,12

71 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das bisher schönste Xbox One Spiel mit enormer Langzeitmotivation!, 14. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe nun wirklich alle One exklusiv Spiele, aber keines kommt vom Spielspaß nur ansatzweise an Plants vs Zombies: Garden Warfare ran.

Und eines vorweg: Das Spiel ist für jedes Alter (ab 12 natürlich) geeignet. Außer man will mit Spielen ab 18 prahlen.

Folgende Rezension ist ziemlich ausführlich geschrieben. Ich habe mich während dem Schreiben immer wieder durch die Punkte im Spiel selbst gearbeitet. Manche Begriffe habe ich nur abgeändert, damit es für Interessenten verständlicher ist. Ich hoffe, ich kann mit dieser Rezension manchen Interessierten bei der Kaufentscheidung helfen.

Bevor ich die One und die PS4 kaufte, war ich reiner PC Spieler und nutzte Konsolen eher für Spaßtitel wie Guitar Hero.
Shooter spiele ich sehr gerne, aber über die Jahre gab es kaum noch richtig gute, die auch wirklich Spaß machen.
Plants vs Zombies verbindet die Einfachheit eines Arena Shooters, einem gigantischen Sammelwahn, einem Hauch von "Deppert" verrrrrrücktem Setting, einer sehr umfangreichen Anpassung und Komplexität der Charaktere und dessen Spielstils und zu guter letzt einer sehr langanhaltenden Langzeitmotivation.

Gespielt wird mit einem Blick über die linke Schulter des Charakters. Doch die Steuerung ist die eines reinen Ego Shooters. Dies bringt teilweise Vor- und auch Nachteile mit sich.
Doch die Steuerung hat man ziemlich schnell heraus und schon läuft es weich wie Butter.

Das Spiel ist mit 3 Hauptmodis spielbar und ein paar Variationen des eigentlichen Multiplayerspiels.

Als erstes wäre da das Gartenkommando.

Hier geht es darum, dass man mit 3 weiteren Mitspielern einen Garten setzt und diesen gegen angreifende Zombies (NPCs) verteidigt. Ist so quasi die 3D Version von Plants vs Zombies Grundidee mit mehr Möglichkeiten. Anfangs wählt man den Schwierigkeitsgrad (Einfach, Normal, Schwer und zu guter Letzt "VERRRRRÜÜCKT!!"), welche der momentanen 5 GK Karten genommen wird (Haifischbiss-Küste, Port Tunichtgut, Garten-Center, Vorstadt-Wohnungen, Zomboss-Anwesen oder zufällig) und ob es öffentlich oder nur mit Einladung gespielt wird (während dem Spiel können Spieler je nach Einstellung jederzeit beitreten oder das Spiel verlassen. Jede Karte bietet 3 mögliche Positionen, wobei jede Position andere Strategien mit sich bringt. Es kann auch vorkommen, dass ein goldener Bonusgarten auftaucht. Macht man diesen, dann bekommt man am Ende bei Erfolg mehr Münzen.
Am Anfang wählt man eine der 4 Hauptklassen Erbsenkanone, Kaktus, Schnapper oder Sonnenblume. Je nachdem was man schon alles freigeschaltet hat, kann man die jeweils anderen Versionen der Klassen spielen. Dazu später mehr.
Hat man seine Klasse gewählt, kann man sie noch so lange ändern bis der Garten gepflanzt wurde. Danach muss man bei dieser Klasse bleiben. Je nach Schwierigkeitsgrad sollte die Gruppe mit den Klassen variieren.
Zu Beginn wählt man nun also einen Garten aus und beginnt mit dem Pflanzen. Ab dann läuft ein Timer und man kann in der Zeit die soeben aufgetauchten Töpfe bepflanzen (dazu später mehr).
Von nun an entscheidet immer der Zufall was alles passiert. Jede Welle ist zufallsgeneriert und somit immer anders. Je nach Schwierigkeitsgrad werden aber die schwereren Zufallswellen schon am Anfang eingesetzt und hinten raus rücken die sehr derben Kombinationsmöglichkeiten nach. Der Schwierigkeitsgrad steigt nun von Welle zu Welle zusätzlich an. Welle 5 und 10 besteht aus einem Bosskampf bzw Bosskämpfen. Dabei wird eine Art einarmiger Bandit (Casino und so^^) eingeblendet und auch hier entscheidet der Zufall was auf einen zukommt. 3 Ereignisse werden eintreffen. Manche sind sehr gut (zusätzliche Münzen), manche nicht so gut (Grabsteine aus denen Zombies spawnen zb) und dann gibts noch fiese Kombos (zb Garganten Zombies). Es kann auch einen Jackpot geben (Positiv wäre: 3 Diamanten mit jeweils 1000 Münzen ergeben zusätzlich 10000 Münzen = 13000 Münzen. Negativ wäre: 3 Garganten Zombies). Werden 3 gleiche Zombiebosse gezogen, gibt es immer eine Videosequenz. Der Bosskampf an sich ist dann aber auch dementsprechend verrrrrrückt! xD.

Hat man alle 10 Wellen überlebt (Der Garten auch), dann muss noch evakuiert werden. Man geht zum Sammelplatz und muss überleben bis man abgeholt wird.

Tower Defense der genialsten Art also.

Im normalen Multiplayer gibt es folgende Spielarten:

- Türmatte: "Der ideale Ort für Einsteiger. Je schlechter du spielst, desto mehr Gesundheit hast du beim nächsten Spawn. Warum??? Weil das VERRRÜCKT ist!! Anpassungen und freigeschaltete Spielcharaktere sind nicht zulässig."
- Teamsieg: normaler Team Deathmatch mit 50 Punkten
- Gärten und Friedhöfe: "Auf einer weitläufigen Karte versuchen die Zombies, die Gärten der Pflanzen in Friedhöfe zu verwandeln." Dieser Modus ist vergleichbar mit "Rush" aus Battlefield. Oder eben dem alten Assault Modus von Unreal Tournament.
- Teamsieg klassisch: Das selbe wie Teamsieg, nur ohne freigeschaltete Extras und Charaktere
- Gärten und Friedhöfe klassisch: Das selbe wie Gärten und Friedhöfe, nur ohne freigeschaltete Extras und Charaktere

Türmatte und Teamsieg haben die selben Karten zur Auswahl wie bei Gartenkommando.
Gärten und Friedhöfe haben eigene Kartenpakete. Und diese sind beim Launch schon nicht gerade gering ausgefallen.

Zu guter Letzt gibt es noch Splittscreen auf der One. Man spielt zusammen das Gartenkommando.

Nun zum Spiel an sich. Man bekommt für das erledigen von Spielern und auch NPCs Münzen. Auch das setzen von Pflanzen und Zombies geben Münzen und wenn diese andere erledigen. Man bekommt eigentlich für alles Münzen, was dem Team weiter hilft. Diese Münzen benutzt man um Ingame Boosterpacks zu kaufen. Hier die Preise und möglichen Inhalte:
- 1000 Münzen Nachschub Pack: Topfpflanzen, Zombies und weitere Einmalhilfen
- 5000 Münzen Superduper Pack: Dort sind Sachen für Spielcharakter Anpassungen enthalten
- 10000 Münzen Deppertes Pack: Hier befinden sich Einmalhilfen, Charakteranpassungen und auch Spielcharakter Teile.
- 20000 Münzen Superpremium Pack: garantierte seltenere Spielcharakter Teile, Einmalhilfen, Anpassungssachen
- 20000 Münzen unglaubliches Pflanzen Pack UND Zomboss Rache Pack: Diese beiden Packs sind wie das Superpremium Pack. Nur eben speziell auf Pflanzen oder Zombieinhalte zugeschnitten. Praktisch, wenn man gezielt Charaktere freischalten will.
- 40000 Münzen Spektakuläres Spielcharakter Pack: Schaltet sofort einen Charakter frei (Zumindest war es bei mir so immer). Doch ob Zombie oder Pflanze ist Zufall.

Die Pflanzentöpfe werden zur Verteidigung von Friedhöfen im PVP oder Gartenkommando genutzt. Die Zombies hingegen dienen als das Gegenteilige. Man kann die bekannten Pflanzen und Zombies aus dem Spiel Plants vs Zombies 1 und 2 benutzen, sofern man sie durch Boosterpacks bekommen hat.

Charaktere werden freigeschaltet indem durch Boosterpacks Spielcharaktersticker gesammelt werden. Pro neuen Charakter braucht man 5 passende Teile (Man kann nie ein Teil 2 mal bekommen, also keine Angst vor Frustöffnungen der Boosterpacks ^^).
Man setzt diese Spielcharaktere quasi mit den Stickern zusammen. Jeder freigeschaltete Charakter hat andere Eigenschaften, Spielweisen und Vorgehensweisen (zb: Metalsonnenblume hält mehr aus, aber ist viel langsamer. Giftschnapper macht AE Schaden mit Dot (Schaden über Zeit) Effekt und hat eine Giftaura, aber macht kaum noch direkten Schaden).

Einmalhilfen sind zb .Sternüberspringer (dazu gleich mehr), Gartenkommando Selbst-Wiederbelebung und Gartenkommando Neuer Versuch.

Die Pflanzencharaktere:

- Erbsenkanone: Wer kennt sie nicht aus dem Handyspiel? Die erste Abwehrpflanze und somit auch hier der Frontkämpfer. Die Erbsenkanone ist vergleichbar mit einem normalen Sturmsoldaten aus anderen Spielen. Sie kann über mittlere Distanz und im Nahkampfbereich großen Schaden austeilen. In der Standartausführung macht der normale Angriff sogar Flächenschaden. Sie kann sich auch eingraben und wird so zu einem organischen stationären MG. Des weiteren kann sie sehr schnell rennen und auch sehr hoch springen mit einer Spezialfähigkeit. Und sie besitzt die Chili Bombe. Sehr gehasst bei den Zombiespielern :)
- Sonnenblume: Sie ist der Heiler der Pflanzen. Die Sonnenblume kann mit einem 50 Schussmagazin den Feind festnageln, doch macht das in der Standartversion kaum Schaden (Schattensonnenblume ist weit stärker). Auch sie kann sich einbuddeln und feuert dann einen konzentrierten Sonnenstrahl auf ihre Gegner (Den Bass richtig aufdrehen und der Nachbar meint ein Satellit feuert gerade ins Haus rein^^). Dieser macht schon mehr Schaden, aber verrät die Position sofort. Die wichtigste Fähigkeit ist jedoch das Heilen. Die Sonnenblume kann ihre Teamkammeraden und auch Pflanzentöpfe heilen währen sie sich bewegt und auf Feinde schießt. Der Strahl wird einfach auf dem Verbündeten aufrecht erhalten. Sie kann auch eine Heilertopfpflanze abstellen, welche alle paar Sekunden 3 Sonnen mit kleiner Heilwirkung abwirft.
- Schnapper: Der absolute Nahkämpfer. In der Standartausführung macht der Schnapper enormen Nahkampfschaden auf einzelne Ziele. Beisst er von hinten zu, verschlingt er einfach seinen Gegner (Egal ob Spieler oder NPC). Doch dann wird der Schnapper langsamer und muss erstmal verdauen. In dieser Zeit ist er total wehrlos. Darum sollte man immer vorsichtig Nachzügler rausnehmen am Anfang, bis man den Schnapper einwandfrei beherrscht. Er kann sich eingraben und unter der Erde fortbewegen und er kann Gegner einschleimen. Das macht alle paar Sekunden Schaden und verlangsamt den Gegner. Zu guter Letzt setzten Schnapper auf den Boden Schlingpflanzen ab. Rennt wer rein, wird er festgehalten und wird zur Zielscheibe für alle anderen. Oder der Schnapper "pflückt" einfach seine Ernte selbst ;)
- Kaktus: Kakteen sind reine Fernkämpfer. Sie Snipern mehr oder weniger aus sicheren Deckungen und richten somit hohen Schaden an. Sie können Minen legen und Wallnusswände aufbauen um Wege zu versperren oder sich selbst eine Deckung zu schaffen. Auch werden diese Wände genutzt um an weniger gut erreichbare Stellen zu gelangen (Dächer ect). Sie kann auch eine Art Drohne beschwören. Man übernimmt dabei die Kontrolle über eine kleine Flugeinheit mit welcher man von oben auf das Schlachtfeld schießen kann. Als Spezialfähigkeit kann die Drohne ein Bombardement starten und alle Gegner in diesem Bereich einfach wegbomben.

Die Zombies:

- Fußsoldat: Das Gegenstück der Erbsenkanone. In der Standartausführung besitzt der Fußsoldat ein Sturmgewehr. Er kann Rauchgranaten (mit einer schädlichen Wolke) werfen, einen Raketensprung hinlegen um auf Dächer und ähnliches zu kommen. Und er kann eine Rakete vom Rücken abfeuern. Trifft diese direkt, stirbt der Gegner sofort. Gut gegen verwurzelte Pflanzen.
- Ingenieur: Dieser Zombie kann auf seinem Presslufthammer reiten und Gegner somit wegstoßen. Schnapper können in diesem Zustand den Ingenieur nicht sofort fressen, da sie erst einmal den Presslufthammer verschlingen. Und der Zombie bewegt sich so weit aus schneller. Er kann auch eine Lärmgranate werfen, welche sämtliche Gegner betäubt (holt Schnapper aus dem Boden). Und zu guter Letzt besitzt er das Gegenstück zum Kaktus: Die Zombot-Drohne. Der Ingenieur baut übrigens die Teleporter bei Gärten gegen Friedhöfe auf um Abkürzungen zu schaffen. Für jeden Eroberungspunkt gibt es 2 mögliche Standorte der Teleporter. Ingenieure sehen diese sofort, Pflanzen und andere Zombies hingegen müssen es selbst suchen. Bei den Teleportern können sie dann noch zusätzlich Abwehrsysteme aufbauen und erweitern.
- Wissenschaftler: Dies sind die Heiler der Zombies. Doch können sie nicht direkt heilen, sondern über Heilstationen. Alle Zombies werden dafür zeitgleich und ziemlich schnell in der Nähe einer solchen Station hochgeheilt. Doch Wissenschaftler können nicht nur heilen. Sie sind sehr starke Nahkämpfer. Schlimmer noch, dass sie sich heranporten können. Und sie legen Kontaktbomben.
- All-Stars: Das sind wahre Tanks. In der Standartausführung können diese Knallharten Zombies ein Dauerfeuer zur Unterdrückung der Gegner entfachen. Sie sind sehr stabil und können per Ansturm ganze Gruppen von Gegnern auf einmal zerlegen. Und zu guter Letzt können sie auch noch kleine Wichtelzombiebomben werfen. Verteidigen Feinde also hartnäckig einen Durchgang? Nehmt den All-Star und schon verlegt sich der Kampfplatz.

All diese Charaktere kann man nach eigenen Belieben anpassen und individualisieren. Und es gibt zu jedem Charakter noch 5 besondere Versionen mit jeweils eigenen Eigenschaften und Fähigkeiten.

Somit gibt es im Grunde also 48 verschiedene Spielcharaktere ;) mit unzähligen Anpassungskombinationen.

Man kommt aber nicht nur über Münzen an Anpassungen und Charaktersticker. Es gibt für jede Klasse eigene Aufträge und Level. Jeder Auftrag gibt beim Level Fortschritt der Klasse einen Stern. Mit jedem Level braucht man mehr Sterne zum Level Up. Am Anfang bekommt man Fähigkeiten und danach gibt es speziell für diesen Charakter Boosterpacks. Man kann also gezielt eine Klasse komplettieren. Mit der Einmalhilfe "Sternüberspringer" kann man sehr schwere Aufträge einfach umgehen und er zählt als abgeschlossen (Somit wird der Frust vermindert... Denn es gibt wirklich knackige Aufträge).

Die Aufträge der Klassen sind am Anfang noch sehr einfach, aber werden danach zu richtigen Herausforderungen. Diese sind auch weit anspruchsvoller als die Herausforderungen bei Titanfall. Vor allem ergeben sie hier Sinn.

Somit wären wir bei der Langzeitmotivation:

- Durch die Aufträge der jeweiligen Klassen hat man wirklich sehr viel zu tun und das obwohl es eigentlich nur ein reines Multiplayerspiel ist. Es gibt immerhin für JEDE Klasse eigene Aufträge die mit dem Charakterlevel immer schwerer werden.
- Man levelt auch selbst mit hoch.
- Es gibt im Moment unterschiedliche 1117 Sticker (korrigiert mich falls es mehr sind. Das war die höchste Zahl die ich gefunden hab^^). Jeder Sticker ist ein eigener Gegenstand (Charakteranpassung oder Teil, Einmalhilfen usw.).
- Die Spielrunden sind amüsant und trotzdem vom Gameplay keineswegs ein Kinderspiel.
- Selbst nach vielen Stunden und Tagen ist der Spielspaß nach wie vor vorhanden und es wird nicht langweilig.
- Es sind DLCs (Erweiterungen) geplant! Und es wurde bereits angekündigt, dass diese alle kostenlos sein werden! Schon ein paar Tage nach Release wurde übrigens schon was neues eingeführt. 2 neue Boosterpacks (20000er Pflanzen und Zombiepack) und der Gemischte Modus (Alle Spielarten werden gespielt und nicht nur eine Art)

One exklusive Features:

Boss Modus: Das ist der Commander Modus aus Battlefield. Ich habe es bisher nur einmal mit Kinect versucht, aber das war eher ein Graus statt ein Schmaus -.- Man wedelt wie blöde mit den Händen rum um die Sonnenblumen zu fangen. Diese geben wie beim Ur PvZ Sonnenenergie um Fähigkeiten (statt Pflanzen) einzusetzen. Hat man genug Punkte, dann greift man eine Fähigkeit und setzt sie auf der Karte ab. Doch da Kinect immer noch seine Macken hat, wird einfach mal von selbst los gelassen, oder die Hand zum sammeln verschwindet einfach. Die Steuerung über Controller hab ich bleiben lassen und möchte man es über ein tablet spielen, muss es mindestens 8" sein. Bei Battlefield reicht 7" aus -.-

Splitscreen: An sich ganz gut, aber leider nur offline spielbar. Wäre super, wenn man den Gartenkommando Modus online und im Splitscreen spielen könnte.

Grafik:

Es ist im Comicstil gehalten. Wobei Animationstil eher passen würde. Auf der One sieht alles sehr stimmig aus und keinesfalls kitschig. Die Animationen wurden wunderschön in Szene gesetzt und sticht sogar teilweise andere aktuelle Shooter aus (Bewegungen bei der Sonnenblume zB.). Die Lichteffekte des Sonnenstrahls und auch der Schattensonnenblume sehen gigantisch aus.

Musik:

Im Multiplayer gibt es eigentlich keine Musik. Im Modus Gärten gegen Friedhöfe gibt es an den Grabsteinen und in den Gärten selbst passende Musik. Greifen die Zombies den letzten Teil einer solchen Karte an, dann wird auch eine Finale Musik eingespielt. Das untermalt die dann auftretende Hektik^^.
Im Modus Gartenkommando hingegen gibt es immer Musik. Und da wurde definitiv NICHT gespart. Jede einzelne Welle hat eigene Musikstücke. Besondere Bosskombinationen besitzen ihre eigenen Themen und auch zwischen den Wellen ertönt die Wellenmusik in ruhigerer Form und etwas anderem Rhythmus.

Sound: Das Abfeuern der Erbsenkanone erinnert an einen schweren Granatwerfer, das MG der Erbsenkanone hingegen an ein LMG aus anderen Shootern. Der Sonnenstrahl lässt mit einer guten Anlage ein dröhnen durchs Haus jagen, dass es nimmer feierlich ist und der Waffensound der Standartwaffe einer Sonnenblume erinnert an ein Lasersturmgewehr aus Star Wars. Das Gewehr des All-Stars klingt wie ein Panzergeschütz nur noch viel rabiater. Alles in Allem ist PvZ:GW sehr klangvoll in Szene gesetzt. Da könnten sich andere aktuelle Spiele sogar noch was abschauen ;)

Ich hoffe, ich habe alles wichtige erwähnt :)

Nun eine kleine Zusammenfassung:

Pro:
+ einfache Steuerung
+ Sehr schöne und vor allem stimmige Grafik
+ Animationen
+ Top Sound
+ Wunderschöne Musik mit über 26 verschiedenen Themen und Tracks
+ Aufträge die mit steigendem Charakterlevel immer knackiger werden
+ 8 Standartklassen, welche jeweils um 5 neue Versionen erweiterbar sind. Somit sind es 48 verschiedene Klassen!
+ unzählige Anpassungskombinationen für jeden Charakter
+ Jede Klasse einzeln hochleveln
+ Eigenes Level richtet sich nach dem Erfolg mit den einzelnen Charakteren
+ Boosterpack Sammelsystem
+ Keine Echtgeldkäufe. Alles wird im Spiel verdient
+ Beim Freispielen aller Gegenstände im Spiel steht Können über Zeit. Bei anderen Spielen hat man hohe Level erreicht indem man einfach nur spielt. Hier hingegen geht es nur über Aufträge.
+ extrem hohe Langzeitmotivation
+ kostenlose DLCs werden nachgereicht (Die erste Erweiterung kam schon wenige Tage nach Release!)
+ endlich mal ein Shooter der auf Spaß setzt und nicht auf puren Realismus
+ Splitscreen. Endlich wieder mal zusammen auf der Couch auf einem großen Fernseher. Was will man mehr?
+ Für PvZ Fans viele "Aha!"-Momente.

Contra: (gibt's leider auch)
- Leider kein Gartenkommando (Friedhofkommando?) als Zombie. Somit sind diese nur im PvP levelbar. Da kommt hoffentlich noch was nach
- Onlinezwang pur. Als ich mich mal nicht einloggen konnte bei der One (wegen Titanfall waren irgendwelche Login Server dicht), konnte ich gar nichts spielen. Nicht einmal Splitscreen.
- Boss Modus nur ab 8" Tablet... ernsthaft?
- Kinect Steuerung wie bei manch anderen Spielen kaum brauchbar.

Fazit:
Ich kann dieses Spiel wirklich jedem empfehlen. Shooter Neulingen genau so wie Shooter "Kenner". Man muss einfach mal hinwegsehen, dass es ein Shooter ab 12 ist. Es keine realistischen Schadensdarstellungen oder Grafiken hat. Dieses Spiel soll einfach Spaß machen und das nicht nur kurzweilig. Der Spielspaß lässt nicht nach, nein man will sogar immer mehr davon haben. Und die Entwickler wollen das Spiel auch noch kostenlos erweitern!
Es gibt in der neuen Konsolengeneration viele Spiele die mit Innovation und völlig neuen Konzepten werben. Gerade im Shooter Bereich.
Dieses Spiel hingegen war kaum bekannt. Letzten Endes überzeugt aber gerade Plants vs Zombies: Garden Warfare am meisten. Ich kann das gut beurteilen, denn ich habe ALLE (auch Titanfall und Killzone)neuen Shooter für beide Konsolen gekauft und spiele nebenbei noch am PC aktiv.

Wer Spaß will soll zugreifen! Wer Herausforderungen mit viel Langzeitmotivation sucht, muss hier regelrecht zugreifen!

Mein Favorit des Jahres auf der One.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 2, 2016 1:56 PM CET


Titanfall - [Xbox One]
Titanfall - [Xbox One]
Wird angeboten von ZOverstocksDE
Preis: EUR 9,59

6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schneller Jump&Run Shooter, 14. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Titanfall - [Xbox One] (Spielzeug)
Ich spiele Titanfall bereits seit einem Tag vor eigentlichem Release auf der Xbox One und ging ohne große Erwartungen an das Spiel heran (Je mehr man erwartet, desto mehr kann man enttäuscht werden). Gekauft habe ich es bei Gamesonly, als es dort im Angebot für 50 Euro + 5 Euro Versand war.

Anfangs bekommt man erst einmal ein ausführliches Tutorial vorgesetzt. Dort lernt man den Umgang mit der Standartsteuerung, darauf folgend die Jump & Run Elemente Doppelsprung und Wallwalk. Danach die Einführung in den Titan.
Ist das Tutorial abgeschlossen, befindet man sich im Hauptmenü des Spiels und hat Anfangs noch nicht alle Menü Punkte im Blick. Zur Auswahl des Spieltyps stehen die Kampagne, das klassische Spiel und ein Tutorial. Die Kampagne beinhaltet die Spielmodi Hardpoint (Domination) und Materialschlacht (Team Deathmatch). Diese Spielmodis sollten ja bekannt sein.
Man spielt die Kampagne nicht alleine, denn Titanfall ist ein reiner Online Shooter. Die Kampagne beginnt als erstes mit der Lobby. Dort sammeln sich die Spieler und es läuft ein recht langer Timer runter um noch alles einzustellen. Nebenbei wird einem beiläufig ein Briefing vorgesetzt.
Dann kommt ein kurzer Ladebildschirm und man findet sich in einem Landungsschiff wieder. Eine kurze ingame gescripte Szene läuft ab und schon hat man die volle Kontrolle über seinen Piloten. Die Szenen sind im übrigen gut mit einigen aus Killzone: Shadow Fall zu vergleichen.
Von nun an ist es im Grunde ein Online Match dem Spieltyp entsprechend. Nebenbei wird immer wieder über Funk die Kampagne durchgespeist. Soll heißen während man Punkte einnimmt oder/und Spieler killt, wird eine Story am Laufen gehalten. Doch das passiert so beiläufig, dass man es nicht wirklich wahr nimmt. Aber es steuert sehr zur Atmosphäre bei. Es gibt dem Ganzen einfach mehr Leben.
Verliert man eine Runde, kommt ein Bergungsschiff welches nach Ablauf der Zeit am Landeplatz kurz "wartet". Dann läuft ein erneuter Timer bis es wieder abhebt. Die Gewinner müssen die letzten Überlebenden töten und notfalls das Bergungsschiff abknallen, damit keiner mehr entkommt. Nette Dreingabe zum Schluss. Somit wird auch noch eine Art Last Man Standing eingebaut ;)
Man wird dann nach und nach über solche "Missionen" durch die Kampagne der jeweiligen Fraktion geführt. Hat man eine Seite komplett durch, gibt es auch Freischaltungen. Man schaltet übrigens auch mit jedem Level etwas frei. Mit Herausforderungen schaltet man glaub ich auch Zubehör frei, aber da hab ich jetzt nicht drauf geachtet ob es vom Level abhängig war oder von den Herausforderungen der jeweiligen Waffe.
Die Kampagne ist aber wirklich nichts anderes als der einfache Multiplayer, nur dass nebenbei sehr viel gelabert wird und am Anfang immer eine Einführungszene zu sehen ist. Die eher erzwungen wirkende "Geschichte" während den Matches wird kaum beachtet. Man könnte also genau so den Film Starship Troopers nebenbei anschauen und Titanfall spielen. Der Effekt bleibt gleich. Wobei die Szene vom Whiskey Outpost im Film mehr Action ins Spiel bringen könnte^^

Im klassischen Spielmodus hab ich noch nicht sonderlich viel gespielt, aber es gibt:
- Materialschlacht (Team Deathmatch. Für Pilotenkills gibt es 4 Punkte. NPCs 1 Punkt. Titan hab ich jetzt gar nicht aufgepasst wieviel das war. Man muss jedenfalls so und so viel Punkte erreichen. Glaub es waren 400 bin mir aber grad nicht sicher.)
- Last Titan Standing (Last Man Standing nur mit Titanen)
- Hardpoint (Domination)
- Capture the Flag
- Pilotenjäger (noch nicht gespielt und ich kanns nicht wirklich zuordnen. Hier die Beschreibung im Spiel: "Jäger oder Gejagter! Schalte die Piloten des feindlichen Teams aus, um das Punktelimit zu erreichen und zu gewinnen."... Klingt für mich ebenfalls nach Team Deathmatch. Nur im klassischen Stil)
- Multipack. Die Modis durchgemischt.

Hardpoint und Materialschlacht im klassischen Modus sind genau so wie die Kampagne. Nur eben ohne den Einführungsflug und das "Funkfeuer" der Kampagne^^.

Dann gibt's noch das Training. Dort kann man das Tutorial nochmals spielen. Entweder komplett, oder nur Pilot bzw nur Titan. Praktisch, wenn man ne Zeit lang nicht gespielt hat.

Wo wir beim nächsten Punkt wären. Die Langzeitmotivation. Im Moment habe ich einfach nicht das Gefühl, dass ich es jeden Tag nach der Arbeit zocken möchte und das am liebsten bis spät in die Nacht hinein... Was bei meiner Arbeitszeit eher bis früh in den Morgen hinein bedeuten würde ^^
Im Moment gibt es mir eher das Gefühl: "Hey was könnt ich heut zocken? 3-5 Runden Titanfall und danach dann xyz?". Ist aber auch ganz gut so. Denn man spielt sich doch recht leicht satt. Spiele für Zwischendurch können also auf Dauer mehr Spielzeit mit sich bringen als andere ;)

Es gibt übrigens ab Level 5 die Option sich selbst eine Pilotenausrüstung zusammen zu bauen. Und von da an bekommt man Erweiterungen für Waffen wie bei COD oder Battlefield. Wobei der Umfang eher einem COD gleicht.
Ab Level 10 dann das Ganze bei Titanen. Man muss aber zumindest eine Seite der Kampagne durch gespielt haben, wenn man nicht nur einen Titan spielen will. Die beiden anderen schalten sich nämlich durch die Kampagne frei. Einmal muss man sich also das Funkfeuer antun ;)

Im Spiel kann man sich dann noch Burn Cards verdienen. Man hat 3 Slots zur Verfügung und diese Burn Cards werden wie "Booster" eingesetzt. Gelten solange man lebt und verbrauchen sich durch Benutzung.

Im eigentlichen Hauptmenü findet man noch die Option, dass man sich andere Datenzentralen aussuchen kann. Für Europäer gibt es Europe West und Nord. Diese haben im Schnitt ca einen 50er Ping.

Der Sound ist teilweise recht explosiv. Trotzdem fehlt der richtige WOW Effekt. Hätte mehr sein können. Die Musik ist bewegend, aber eben auch nichts herausragendes. Doch passt alles zusammen und wirkt sich stark auf eine gute Atmosphäre aus.

Die Grafik erwähne ich bewusst zuletzt, da bei der NextGen die ganze Zeit immer nur auf die Grafik gesetzt wird. Wie realistisch es aussieht und am besten noch wieviel Blut zeitgleich auf dem Bildschirm zu sehen ist.
Die Texturen wirken teilweise schon paar Jahre alt (Verglichen mit PC Spielen). Ebenso die Objektdarstellungen. Klar es hätte mehr sein können, vor allem da es ja DAS Aushängeschild der One ist. Doch hätte es auch sein MÜSSEN? Ich sage nein. Das Spiel geht mit einer enormen Geschwindigkeit voran. Da fällt es wirklich nicht so auf. Was eher stark nervt ist die fehlende oder sehr geringe Kantenglättung. Ich bekam Schädlweh dabei...
Ruckler gibt es nur ein paar (Wobei ich und ein Mitspieler im Partychat öfter mal sehr starke Ruckler hatten wenn mehr als 3 Titanen zeitgleich auf einem Fleck kämpften und dann noch was explodierte.) und die Server scheinen soweit stabil. Verzögerungen gab es auch keine, also spricht das schon mal für sich.
Die Matches sind aber halt auch nur 6 vs 6.

Pro:
+ Steuerung
+ rasantes Gameplay
+ Wiederholbares Tutorial nach längeren Pausen
+ Für Zwischendurch bestens geeignet
+ Einsteigerfreundlich
+ Musik

Neutral:
= Grafik Allgemein
= Serverstabilität (Sollte aber auch zu erwarten sein bei einem reinen Onlinespiel)
= Nebenläufige Einbindung einer Kampagne
= NPCs die mitkämpfen
= künstlich verlängerte Spielzeit durch Prestige Ränge
= Herausforderungen die nichts spielentscheidendes freischalten
= Waffengeräusche und Explosionen

Contra:
- Kantenflimmern
- Texturen wirken recht veraltet
- Preis-/Leistungsverhältnis. (Man hat nach sehr kurzer Zeit alle Maps gesehen und es ist ein reines Online Spiel. Ähnliches gibt es auch f2p für den PC und PS4)
- Nur 6vs6 Kämpfe bisher
- Level 50 ist sehr schnell erreicht und spätestens dann ist es nur noch eine ständig wiederholende Routine

Der 5te Stern fehlt, da eine Langzeitmotiavtion einfach aus bleibt. Die Maps und Modis gehen mit schnellem Tempo und sind somit immer nach kurzer Zeit durch. Neue fesselnde Spielmodis, mehr Maps und eine höhere Spieleranzahl wären wünschenswert :)

Alles in Allem spielt es sich recht gut und ich bereue die 50 Euro nicht dafür. Ich hatte keine großen Erwartungen und bin somit auch sehr zufrieden.

Edit 14.03.2014:
Also es geht bis Level 50 und dann wird man mehrfach gefragt ob man einen Prestige Rang aufsteigen will. Dann werden alle Freischaltungen wieder entfernt und man ist wieder Level 1. Aber halt Prestige Rang 2. Ich werde es aber bei 50 belassen, da es jetzt schon zu einer ständig wiederholenden Routine geworden ist :/
Mit den Prestige Rängen wird halt künstlich ein Wiederspielwert erzeugt. Damit man aber halt wieder mit jedem Level "belohnt" wird, wird einfach nur alles zurückgesetzt. Aber immerhin gibt es einen Levelboost.

Auf Grund der ziemlich schnell eingekehrten Routine bleibt es bei 4 Sternen... Eigentlich nur 3,5c


Seite: 1 | 2