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Rezensionen verfasst von
gruenfink1

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Weezer (White Album) [Vinyl LP]
Weezer (White Album) [Vinyl LP]
Preis: EUR 13,99

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides Album, tolle Klangqualität auf Vinyl., 13. August 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Weezer (White Album) [Vinyl LP] (Vinyl)
Etwas schwierig, diesem Album mit einer Rezension gerecht zu werden. Sicherlich hängt viel davon ab, ob man es wohlwollend oder kritisch hört und bewertet. Für diese Rezension entscheide ich mich für Ersteres, weil das weiße Album seicht und sommerlich ist und Spaß macht. Poppig arrangiert und fröhlich laufen die zehn Songs durch, man gewinnt den Eindruck, dass das eben Gehörte irgendwie ganz nett war, aber was genau, das lässt sich nicht sagen. Nach mehrmaligem Hören fallen einige Songs natürlich doch mehr auf als andere. Meine Favoriten sind allesamt auf der B-Seite versammelt, also King Of The World, Summer Elaine and Drunk Dori, L.A. Girlz, Jacked Up und Endless Bummer. Das weiße Album macht Spaß, wird kein Album des Jahres oder gar Weezer's bestes Album werden, aber schlecht ist es trotzdem nicht.
Worauf ich besonders hinweisen möchte, ist das tolle Vinyl-Mastering. Ich besitze wirklich keinen hochklassigen Plattenspieler, aber dennoch klingt das Album satt, warm und detailreich, im Vergleich zum MP3 via AutoRip erstaunlich und mit Abstand besser. Danke für's Lesen!


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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen „Dieses Kabel oder Zubehör ist nicht zertifiziert und funktioniert evtl. nicht zuverlässig mit diesem iPhone“., 6. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im Rezensionstitel ist prinzipiell alles gesagt. Dennoch etwas ausführlicher:
Der Ventilator war als kleines Geschenk für eine Freundin gedacht. Er ist spartanisch in einem Tütchen verpackt und wirkt haptisch ganz ordentlich, lässt sich auch gut zusammenstecken. Man erhält beim Anschließen an das iPhone jedoch die Meldung: „Dieses Kabel oder Zubehör ist nicht zertifiziert und funktioniert evtl. nicht zuverlässig mit diesem iPhone“, welche man nur schließen kann, der Ventilator macht keinen Mucks. Auch mehrfaches Testen oder in Kombination mit ein/ausschalten führten nicht zum Erfolg. Daher geht der Ventilator zurück. Nicht zu empfehlen!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 12, 2016 3:49 PM MEST


Sleepless
Sleepless
Preis: EUR 13,99

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich gutes Album einer sympathischen Band, 2. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sleepless (Audio CD)
Zum Glück ist Sleepless endlich doch noch erschienen. Ursprünglich für September 2015 angekündigt, verzögerte sich der Releasetermin erstmal auf unbestimmte Zeit. Bei einem kleinen Festival in Rheinland-Pfalz habe ich Robert, Gustav und Gabriel im September getroffen, sie standen in der Nähe vom Merch und haben mir auf Nachfrage die Leidensgeschichte um Sleepless erzählt. Demnach war das Album seit längerer Zeit komplett im Kasten, als das ehemalige Label Rechte daran geltend gemacht hat, woraufhin Adept als Band den Kürzeren gezogen hat und gezwungen war, nach Auflösung des Vertrags und zur Vermeidung von Prozessen, das ganze Album erneut in Eingenregie aufzunehmen. Dabei ging es wohl an die persönlichen finanziellen Grenzen - es war deutlich spürbar, dass das ehrliche Interesse am Album und die Unterstützung der Band ihnen sehr gutgetan hat, was auch beim Konzert später am Abend nochmal deutlich gesagt wurde. Verabschiedet habe ich mich mit dem Versprechen, Sleepless unbedingt vorzubestellen, sollte es dann soweit sein, und sie sagten mir, es würde sich lohnen. Das Gespräch war sehr nett und fortan habe ich das Release ungeduldig erwartet.
Dark Clouds war zu der Zeit bereits veröffentlicht und gibt eigentlich einen guten Querschnitt des Albums ab. Es ist vor allem melodisch, geht aber dank vieler harter Stellen wirklich gut ab. Adept haben das Gespür für ihre eigene Version von (wie ich finde) wirklich gutem Metalcore nicht verloren. Meine Lieblingssongs sind Black Veins (mit Abstand, der Song reiht sich generell in die besten Adept-Songs weit vorn mit ein!), Carry the Weight, The Choirs of Absolution (geiles Knüppeln nicht weit nach dem Anfang...!) und The Sickness. Der Rest ist nicht schlechter, aber sticht nicht so ganz hervor. Auffällig im Vergleich zu vorherigen Alben sind der Einsatz von Sprechpassagen und einer Art Chorgesang an einigen Stellen, diese fügen sich aber gut ins Gesamtklangbild ein. Die Texte sind, stark zusammengefasst, böse Reaktionen auf verschiedene persönliche Gefühle wie Liebe & Hass, Perspektivlosigkeit und Depression, einige Songs haben oft aber auch mutmachende Zeilen dabei. Einzig eine Stelle in Down and Out wirkt ziemlich plump und seltsam, aber mittlerweile geht's ("you f. bully, you f. prick, you f. coward, you f. dick").
Ich bin sehr zufrieden mit diesem Album, es gefällt mir wirklich gut und wird noch eine ganze Weile auf heavy rotation laufen. Gerade mit dem Wissen um die Entstehungsgeschichte und dieses Gespräch mit der Band im Hinterkopf höre ich Sleepless ein wenig anders als vielleicht sonst. Unbedingte Anhörempfehlung!


Clear-Ep [Vinyl LP]
Clear-Ep [Vinyl LP]
Preis: EUR 19,22

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klar ist das gut (man verzeihe mir dieses Wortspiel)., 22. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Clear-Ep [Vinyl LP] (Vinyl)
Jedem Käufer sollte bewusst sein, dass es sich bei dieser EP um ein Experiment der Band handelt, bei dem jedes Bandmitglied einen Song geschrieben und zu verantworten hat, die sich aber alle lose am eingangs stehenden Stück Overture orientieren. Daher empfehle ich sehr, vor dem Kauf einmal auf eine legale Streamingquelle wie YouTube oder Spotify zurückzugreifen, um sich einen Eindruck zu verschaffen. Es gibt definitiv viel zu entdecken in den vielschichtigen und rhythmisch anfordernden Arrangements. Mal brachial, mal melodisch und verspielt bekommt man ein breites Spektrum an Songs mit etwa einer halben Stunde Gesamtlaufzeit geboten.

Die Vinyledition ist erstmals in Europa erhältlich und wirklich toll gestaltet. Statt eines Pappcovers bekommt man eine PVC-Hülle, die mit einem Aufkleber versiegelt ist und mit Periphery-Kreisen vorne und Produktionsinfos/Lyrics hinten bedruckt ist. Die Schallplatte ist in 12" clear und 180g aufgelegt und sieht wirklich toll aus. Etwas genauer hinschauen muss man, um A- und B-Seite ausfindig zu machen, Tipp: Ringprägung neben dem Label. Cool dabei sind auch die ebenfalls dort eingeprägten Zeilen aus den Lyrics.
Insgesamt macht diese Auflage optisch sehr viel her und wirkt eben durchsichtig, wie das bei dem Namen und Konzept gut passt und auch bei der früheren CD-Version schon durchgezogen wurde.
Mindestens genauso wichtig ist aber das - sorry - geile! Mixing, die Songs klingen sehr, sehr gut. Wenn man aufdreht, lässt sich Periphery hier in vollen Zügen genießen.
Sehr interessante und hübsch gemachte Platte, die für lange Zeit interessant bleiben wird.


You,Me & the Violence [Vinyl LP]
You,Me & the Violence [Vinyl LP]
Preis: EUR 32,18

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Intensiv!, 18. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: You,Me & the Violence [Vinyl LP] (Vinyl)
Birds In Row habe ich 2013 bereits einmal live als Vorband von Touché Amoré hören können, bin dann aber irgendwie darüber hinweggekommen, mir die Alben mal genauer anzuhören. Vor Kurzem habe ich das dann endlich geschafft. You, me & the Violence ist unglaublich schnell und hart, aber durchsetzt mit ruhigen Passagen, welche die darauffolgenden Songs wiederum umso schneller wirken lassen. Der Opener "Pilori" benötigt gerade einmal 3 Sekunden von null auf hundert. "Cages" z.B. ist einfach nur noch der Wahnsinn. "Lovers Have Their Say" bietet mit fast 13 Minuten Spielzeit auch einiges. Es ist mit die intensivste Hardcore/Crust-Platte (oder wie auch immer man das bezeichnen möchte), die ich seit Langem gehört habe. Empfehlen würde ich sie Fans von No Omega oder Defeater, aber natürlich einfach auch jedem, der auf schnelle, aggressive und geniale Musik steht.

Zwei Sachen zur Vinyl:
Erstens: Um eine schon recht alte, unbeantwortete Kundenfrage zu beantworten, die Farbe der Vinyl ist schwarz. Das Label ist Deathwish Inc., es wurden 1096 Stück davon hergestellt (2. Pressung). Downloadcode ist dabei.
Zweitens: [Grund für den einen Stern Abzug] Leider ist bei meiner Platte die A-Seite ist asymmetrisch zum Loch gepresst, also die Rillen verlaufen nicht konzentrisch um die Mitte, was dazu führt, dass der Tonarm zur Mitte immer stärker zu pendeln anfängt, was wiederum die Musik sehr unschön verzerrt. Die B-Seite ist in Ordnung.


Currents
Currents
Preis: EUR 8,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Punkmetalhybrid vom Feinsten., 24. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Currents (Audio CD)
"Currents" gehört(e) zu den von mir am sehnsüchtigsten erwarteten Alben des Jahres 2015. Der letzte Longplayer der Schweden stammt aus dem Jahr 2011 ("State of Unrest") und schlug bei mir ein wie eine Bombe, daher war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung der Diskografie. Als im Herbst 2013 erste Anzeichen in Form eines Teasers des Songs "Cynosure" veröffentlicht wurden, begann eine wirklich lange Wartezeit auf die Veröffentlichung... Dem Booklet kann man entnehmen, dass die Aufnahmen für dieses Album komplett 2013 gemacht und abgeschlossen wurden. Soweit ich weiß, gab es dann lange Zeit Querelen bei der Suche nach einem Label für die Veröffentlichung; wie dem auch sei, nach einer langen Zeit ungeduldigen Wartens erblickte "Currents" jetzt im Januar das Licht der Welt über das Label Cargo Records. Übrigens hat es eine auffällig lange Spielzeit von 66 Minuten!
Vor Kurzem ging dann noch die Neuigkeit herum, dass Rodrigo Alfaro, ex-Satanic Surfers-Sänger, nun eben diesen wieder beigetreten ist, um europäische Festivals unsicher zu machen, das war schon ein Schock, denn Atlas Losing Grip zehrt in punkto Bekanntheit und natürlich Charisma ganz gewaltig von seiner Stimme. Der neue Sänger heißt Niklas Olsson und ist - mir zumindest - völlig unbekannt. Es bleibt abzuwarten, ob er den bisherigen Sänger ersetzen kann und wie das die Entwicklung der Band beeinflussen wird! "Currents" ist noch mit der bekannten, alten Stimme eingesungen.
Wie dem auch sei, ab zum eigentlichen Inhalt der Rezension: Die Platte! Ich möchte kurze Kommentare zu jedem Song anbringen und auch eine kleine Notenvergabe wagen.

1. Sinking Ship
Der erste Song beginnt mit einem mehr als zwei Minuten langen Instrumentalintro, dass bereits nach einigen Sekunden die gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht und mir das Bild eines alten, rostigen Tankers, der eine neblige Küste entlangtuckert, vor das innere Auge geworfen hat. Warum auch immer. :) Metallica-artiges, sehr schweres und melodisches Doppelgitarrenspiel setzt ein und steigert sich bis hin zu einem treibenden Monster, auf das dann der Gesang noch eins draufsetzt. Und als wäre das alles nicht genug, ist der Song noch über sechs Minuten lang und bietet sowohl Klargesang als auch den typischen ALG-Sound. Ein Wahnsinns-Opener, für den ich 10/10 Punkten vergebe.

2. The Curse
Ein guter Song folgt auf den Ersten, "The Curse" hat lange Strophen und behandelt persönliche Themen - soweit ich das richtig deute, geht es um die (mit Bezug auf den Titel.. schlechte) Beziehung des Sängers zu seinem Vater. Ein guter Song, der allerdings der Schwächste zwischen den anderen ihn Umgebenden ist. 7/10.

3. Cynosure
Ein Teaser zu diesem Song war das erste, was 2013 veröffentlicht wurde. Der treibende Beat und gute Refrain befördern den Song direkt ins Gedächtnis. Viel kann ich gar nicht dazu sagen, ein fast perfekter Song! 9/10.

4. Shallow
Einer der poppigeren Songs auf "Currents", den ich zu Anfang nicht sehr mochte, der aber noch gewachsen ist und inzwischen mag ich ihn ganz gern. Es geht gut nach Vorne, Klargesang, klare Strukturen und eine coole Bridge sind drin, aber wie ich finde, ist es dennoch kein Knaller. Der Refrain hörte sich anfangs fast nach Simple Plan's "What If" an... Schwierig, aber ich vergebe mal 7/10 Punkten.

5. Nemesis
Das hier ist das Highlight, meine (Damen und) Herren! Ein Anwärter auf den besten ALG-Song aller Zeiten. Es geht mit fetten, schweren Riffs los, Punk und Metal werden ausbalanciert und ab geht's. Bis irgendwann nach der Hälfte wird nicht einmal Luft geholt. Dann allerdings kommt eine ruhige Passage mit (m)einem Gänsehautmoment: "Like in any battlefield / even one of broken hearts / sooner or later there's a foul stench. / These songs are my weapons / these words my ammo / this is my revenge." dreimal wiederholt - und dann kommt ein gruselig toller Schrei. Absolute Anhörempfehlung! 10/10.

6. Closure
Wenn man eine Ballade auf dem Album platzieren sollte, dann am Besten hier, denn jeder andere Song würde hinter "Nemesis" verblassen - und da kommt sie auch. Ein ruhiges, schönes Gegenstück, das nur von Stimme und Akustikgitarren zusammen mit ein paar Stimmungsgeräuschen getragen wird. Der Song endet, bevor er langweilig wird. 7/10.

7. Kings and Fools
Klingt anfangs wie die nächste Ballade, aber das hält nicht lange vor und nach knapp 15 Sekunden geht's wieder los. Ein recht langsamer Song, der sich nicht besonders hervortun kann - schlecht ist er aber auch nicht. 6/10.

8. Cast Anchor
Und hier kommt die Geschwindigkeit wieder hervorgesprungen! Ein typischer ALG-Song, der eher wieder Richtung Punk tendiert. Aufgefallen ist mir der gute Backgroundgesang. Vielleicht zeigt sich hier mit am Besten, welches hohe Niveau die Band musikalisch fahren kann. 8/10.

9. Unknown Waters
Ein recht melancholischer Song. Es geht um Aufbruch - der Songtitel ist ja auch recht selbsterklärend. Wiederum auf einem hohen Niveau angesiedelt, ohne herauszustehen - bis auf dieses Melancholische eben. 8/10.

10. The End
Schon wieder so ein schwerer, melodischer Song, vom Typ, der so oft auf diesem Album vorkommt. Es ist wirklich eine beeindruckende Entwicklung seit "State of Unrest" passiert. Ein guter Song, der sich aber irgendwie etwas zieht. 7/10.

11. Downwind
Und hier kommt das Doppelgitarrenspiel wieder hervor, this rocks. Die Metaleinflüsse machen sich gut. :) Jedes Bandmitglied trägt hier zum Gelingen bei. 9/10.

12. Through the Distance
Eine Assoziation gleich beim ersten Durchlauf, die sich hartnäckig bei mir hält: Rise Against! Manche Elemente erinnern wirklich total an "The Black Market" oder "Endgame", also aktuelle Songs. Nicht schlecht, hat mich überrascht! Es sind ein paar elektronische Samples reingestreut worden, die weder helfen noch schaden. Etwas gestört hat mich diese eine wiederholte Gesangpassage: "you-huuuuuu...", aber das macht nicht so viel aus. 7/10.

13. Cold Dirt
Äh. Das stört mich dann doch irgendwie - ich hab' null Zugang zu diesem Song gefunden, hier wird man mit Klavier, Trommeln oder so und Echos "genervt" und die letzten Sekunden bestehen nur noch aus so etwas wie pustendem Wind. Sorry, aber da catcht mich gar nichts. Da hätte man lieber "Closure" als einzige Ballade auf dem Album gelassen, weil das hier weit unter Albumniveau rumdölmert. 4/10...

14. Ithaka
Elf Minuten? Jetzt wird's interessant! Und ist es auch tatsächlich. Ithaka ist das Zuhause von Odysseus (danke Google), also eventuell ein Bild für die Zielfindung nach einer langen, ungewissen Zeit? Der Song startet ruhig mit Percussion und Gitarre und entwickelt sich über die Zeit und nach ein paar Minuten kommt der typische ALG-Sound wieder zum Vorschein. Es geht rhythmisch zur Sache (schönes Mittelteil!) und gegen Ende steht ein Akustikteil, in dem "the way back home" und "the ones we love and cherish" besungen werden. Der Song endet mit sich an einer Küste brechenden Wellen, und so endet auch das Album. In einer Review irgendwo im Internet (habe sie leider nicht mehr gefunden) wurde gesagt, dass dieser Song wie ein guter Cocktail ist, der einen müde, aber happy zurücklässt, wenn er fertig/alle ist. Es ist zwar nicht der beste Song des Albums, aber ein würdiger letzter und interessanter Song. 7/10.

Somit komme ich rechnerisch auf 7,6 von 10 Punkten, was gerundet 8/10 entspricht und damit ganz gut passt.

Atlas Losing Grip bewegen sich hier auf einem neuen Gebiet und müssen Vergleiche mit Veteranen wie Propagandhi und A Wilhelm Scream nicht mehr scheuen, denn die Mischung aus Punk und Metal funktioniert hervorragend. "Sinking Ship" und "Nemesis" sind unglaublich gut, der Rest (bis auf "Cold Dirt") folgt unweit dahinter nach. Ein gutes Album. Ich bin hochzufrieden!
Danke für's Lesen. :)


Kein Titel verfügbar

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Festplatte mit katastrophaler Plastikverpackung, 26. August 2014
Ich brauchte eine kleine feine Festplatte zur Datensicherung, welche die alte externe Festplatte ablösen sollte (WD 1TB 3,5" 1 TB).
Kriterien für die neue Platte waren:
Kein Netzteil nötig, 2,5"-Größe, ansprechendes Gehäuse (d.h. möglichst kein wackliges Plastik), Preis Mitte August unter 80€, USB 3.0, 1TB Speicher.
Ich bin froh, diese hier ausgewählt zu haben, sie erfüllt meine Ansprüche sehr gut. Im Folgenden noch einige Details zu meinen Eindrücken:

- NTFS vorformatiert, 931GB nutzbar (damit gleich für Dateien > 4GB geeignet)
- sehr wertig verarbeitet und hübsch anzusehen, Alu + schwarzer Streifen, Anschlüsse fühlen sich beim Einstecken auch gut an
- sehr leicht
- sehr leise (selbst beim Kopieren wird das Laufgeräusch nur hörbar, wenn man mit dem Ohr direkt am Gehäuse lauscht)
- Geschwindigkeit USB 3.0 wirklich top (kein Vergleich zu USB 2.0, an welchen angeschlossen die Geschwindigkeit aber auch
in Ordnung ist!) / hängt ja sowieso von der Art und Anzahl der zu kopierenden Dateien ab (viele kleine vs. wenige große etc.)
- blaues Aktivitätslicht, mir relativ egal, ist aber ansprechend in die Ecke des Gehäuses eingefügt
- sehr kurzes Kabel, reicht für Nutzung am Laptop aus, könnte am PC-Tower aber u.U. schwierig werden

Ich möchte an dieser Stelle noch besonders auf die Verpackung eingehen!
Was auf den ersten Blick normal und kompakt erscheint, ist eine Katastrophe aus Plastik. Vier innenliegende Schweißpunkte an unerreichbaren Stellen machen es unmöglich, von Hand etwas auszurichten. Mit einer Schere läuft man aufgrund der seltsamen Ecken und Form der zwei ineinanderliegenden Plastikschachteln Gefahr, die Platte zu zerkratzen oder gar zu beschädigen - schon vor Inbetriebnahme, bäh! Getan hat es letztendlich ein Cutter und danach massives Zerren an den Schweißpunkten. Eigentlich wollte ich die Verpackung als Aufbewahrungsbox weiter nutzen, nun liegt sie zerhäckselt im Müll. Das ist mir einen Stern Abzug für eine ansonsten tolle externe Festplatte wert.

Die Langzeitqualität wird sich zeigen, dazu kann ich noch nichts sagen. Im Moment läuft's. :)
Danke für's Durchlesen!


Xbox 360 Controller (geeignet für Windows) schwarz
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Wird angeboten von MDSonline
Preis: EUR 34,27

5.0 von 5 Sternen Schöner Controller, 26. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Möchte nicht zu viel hierzu schreiben, bloß, dass der Controller genau das tut, wofür ich ihn gekauft habe.
In erster Linie wollte ich Rennspiele statt mit der Tastatur gern zurückgelehnt per Controller am PC spielen, was hiermit sehr entspannt funktioniert. Das Kabel ist ausreichend lang und hat einen Stolperschutz, der Controller liegt wunderbar in der Hand, Plug&Play funktioniert an mehreren Geräten tadellos - einfach gut. Preis ist wohl okay.


The Black Market (Limited Digi Edition)
The Black Market (Limited Digi Edition)
Wird angeboten von MEDIMOPS
Preis: EUR 4,04

31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "We haven't made a part two or anything.", 11. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich zitiere hier aus dem sehenswerten Videoeinblick in den Entstehungsprozess von "The Black Market" (wer mag, sucht nach Rise Against The Black Market EPK VEVO).
Und genauso ist dieses Album auch. Im Folgenden möchte ich meine ersten Eindrücke schildern. Bin heute nach der Arbeit nach Hause gekommen, habe die CD auf mein Handy gezogen und bin mit Kopfhörern bewaffnet nach draußen in die Sonne gegangen, gemütlich durchs Grüne gelaufen und habe das Album auf mich wirken lassen. Nach der Flucht vor dem nächsten Schauer folgten drinnen zwei weitere Durchgänge. Sollte reichen für einen ersten Eindruck.

Noch kurz zum Digipak, dieses ist einfach, schick und in den gleichen Farbtönen von weiß über braun zu rot wie das Albumcover gehalten. Das Booklet ist linksseitig eingeklebt, die CD steckt in der rechten Seite. So kenne ich das von den vergangenen Veröffentlichungen und das geht völlig in Ordnung. Dieses Mal lag kein PETA-Flyer bei; wenn mein Gedächtnis mich nicht trügt, war das die letzten Male noch der Fall... wie dem auch sei. Wäre denke ich eine gute Plattform für diese gute Sache!

Es hat sich einiges getan. Das Album ist vielschichtig, auf eine Weise, die gar nicht so leicht zu erklären ist.
Zuerst einmal fällt auf, dass der Sound durchgehend sehr dicht ist. Viele - nicht unbedingt auseinanderzuhaltende - Instrumentalspuren formen den Gesamteindruck. Sogar bei der Ballade schließen Streicher den Raum, den Stimme plus Gitarre normalerweise lassen würden. Es wird viel mit Backgroundgesang gearbeitet (teils à la "oohh aaah ohh" oder "hey hey", teils aber auch unterstützende Wiederholungen des Texte).
Die Produktion ist ordentlich, alles klingt ziemlich fett. Aber auch nicht übertrieben. Nicht, dass ich hier groß Ahnung hätte, aber das hohe Niveau, das man inzwischen von so einem Global Player des Punk erwartet, wird erreicht.

Musikalisch dürfte es das vielseitigste und niveauvollste Rise Against-Album bis dato sein, ständig werden kleine rhythmische Spielereien eingestreut, die Songs unterscheiden sich teils durch charakteristische Soli oder gar Stimmverzerrung, Samples und Ähnliches. Das hört sich jetzt heftiger an, als es ist, solche Sachen sind wirklich gut dosiert. Als Beispiele kann man den Anfang von "The Great Die-Off" sowie die ersten drei Sekunden von "Awake Too Long" nehmen. Es passt rein.
Mit "The Eco-Terrorist In Me" ist auch ein richtiger Kracher dabei, den ich hier hervorheben möchte. Hier spritzt das Gift der frühen Tage, daher hat der Song diese besondere Erwähnung verdient.

Tim setzt seine Stimme tatsächlich eine Menge mehr bewusst ein, als es früher der Fall war. Also auch seine Singstimme. Die Vocals spielen eine starke Rolle auf diesem Album. Oftmals sind sie das einzige Element, das wirklich aus dem Gesamtstück heraustritt. Gleich beim Opener und Tim's erster Textzeile dürften einige Hörer verdutzt aufgehorcht haben, als seine Stimme von Anfang des Satzes bis zum Ende eine 180°-Kehre vollführt und damit einen starken Akzent setzt.

Bei allen kleinen Experimenten wird aber nie übertrieben und es klingt auch nicht gezwungen.
Vielmehr hat sich der Sound der Band wirklich beeindruckend weiterentwickelt. Auf organische Weise, wohgemerkt! Ich bin sehr dankbar, dass der inzwischen doch riesige Erfolg der Band ihnen nicht die Richtung vorschreibt, in die sie geht.

Textlich habe ich am Releasetag natürlich nicht schon alles komplett erfasst und verarbeitet. Dennoch hauen einige Lyrics direkt sehr rein. Paradebeispiel ist hier sicherlich "Tragedy + Time", hinter dessen poppiger Fassade sich ganz schön harte Kost verbirgt. Bei "Bridges" habe ich auch aufgehorcht, "we built the brigdes we now sleep under", solche starken Bilder verbergen sich sicherlich in großer Zahl in den Texten. Es geht thematisch eher weg vom Politaspekt, dafür eher Richtung Persönliches, starke Gefühle, Trauer, Wut etc., all das wird hier behandelt. Wie immer verdienen die Texte von Herrn McIlrath besondere Aufmerksamkeit, wer nicht wenigstens mal reinliest, verpasst sicherlich etwas.

Mir gefällt dieses Album auf Anhieb richtig gut. Ich bin auch ein stückweit erleichtert, dass das so ist. Es bringt genau die richtige Dosis Veränderung mit sich, die ich nötig hatte, aber bleibt typisch Rise Against. Die Stücke sind nicht unbedingt einfach zugänglich, weswegen sicherlich einige Zeit und viele Durchläufe vergehen werden, bis ich es "kenne". Es reißt mit, lässt aufhorchen, daher kann ich nur eine große Empfehlung aussprechen.

Rise Against sind inzwischen wirklich eine der großen Bands (es bietet sich mir dieses Jahr der direkte Vergleich, beim Konzert 2009 in Hamburg passten ca. 6000 Menschen in die Halle, aber auch nur, weil die Docks zu klein wurden und das Konzert in die Alsterdorfer Sporthalle verlegt wurde - dieses Jahr wird die O2-World bespielt, 16000 können dabei sein!).
Sie werden denke ich durch dieses Album weiter wachsen - gut so! Diese Band und dieses Album haben es verdient, von Vielen gehört zu werden. Ich hoffe, ihr gehört auch bald dazu. :) Ein paar Tage lang kann man es noch auf Spiegel Online legal streamen, wer möchte, kann sich dort einen Eindruck verschaffen.

Viele Grüße - ich hoffe, meine Eindrücke sind ein wenig hilfreich bei der Kaufentscheidung.
Christoph (Hannover)


Rpm10
Rpm10
Preis: EUR 11,99

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Revolutions Per Minute zum Zweiten, 25. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rpm10 (Audio CD)
10 Jahre nach Erscheinen dieses Albums kommt jetzt also ein Re-Issue.
Ich kenne und habe alles, was Rise Against bisher veröffentlichten, und RPM ist mein persönliches Lieblings-Rise Against-Album.
Daher habe ich die Neuauflage gespannt erwartet, und siehe da, einen Tag vor Veröffentlichung war die CD bereits in meinem Briefkasten (super!).

RPM10 kommt im schicken Digipak, vom Material her wie die Limited Edition von Appeal to Reason damals im "Ecopack", so aus Recycelpappe. Mag ich persönlich sehr gern. Das Originalbooklet von damals mit Songtexten und Fotos ist um Anmerkungen von alten und neuen Bandmitgliedern sowie FAT-Leuten und Produzenten erweitert, die Texte lesen sich sehr schön, schildern die Aufregung um die Aufnahmen und die Findungsphase der Band - die Band liebt dieses Album wie ich auch. :)

Ich weiß nicht, ob die 12 Originalsongs irgendwie nachgemastert wurden, dort kann ich keinen Unterschied feststellen. Der Sound ist klasse, druck- und kraftvoll.
Von den zehn Bonusdemos bin ich völlig begeistert. Die Qualität der Aufnahmen ist umwerfend und für jeden, der RPM so gut wie auswendig kennt, lassen sich hier und dort kleine Unterschiede in den Lyrics und Melodien finden; Tim's Gesang ist wunderbar unrund (positiv gemeint - vor Allem die Schreie erzeugen Gänsehaut!); stellenweise hört man, dass verschiedene Gitarren-/Basssolos erst während der Aufnahmen entstanden sein müssen, denn in den Demos existieren sie einfach noch nicht.

Insgesamt ist es total spannend, all diese Details zu entdecken und toll, einfach nur die ungeglättete Kraft und Energie der frühen Phase von Rise Against auf sich wirken zu lassen.

Ich bin begeistert von dieser Neuauflage! Danke FAT & Rise!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 14, 2013 12:54 PM MEST


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