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Rezensionen verfasst von
GamePrince (Ummenhofen)

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Conjuring 2 [Blu-ray]
Conjuring 2 [Blu-ray]
DVD ~ Vera Farmiga
Preis: EUR 15,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der blanke Horror, 27. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Conjuring 2 [Blu-ray] (Blu-ray)
Eigentlich schaue ich kaum Horrorfilme, da man mich mit Jumpscares kaum bis gar nicht erschrecken kann und diese paranormalen Geschichten keine Angst bei mir erzeugen. Daher müssen Horrorfilme schon verdammt gut sein um mich zu packen.
2013 hat es aber „Conjuring - Die Heimsuchung“ geschafft, mich mehr als nur einmal zu erschrecken und fesselte mich wie nur wenige andere Filme.
Jetzt läuft mit „Conjuring 2“ endlich der Nachfolger in den Kinos, welcher wieder vom „Conjuring“-Regisseur James Wan inszeniert wurde und hohe Erwartungen erfüllen muss.

Diese Erwartungen erfüllt er locker.
Der Film zögert nicht lange und fängt direkt mit einem sehr interessanten und schockierenden Teil der Geschichte an, worauf eine kurze Einführung der Hauptcharakter folgt: Die Familie Hodgson. Und von da an steigert sich der Film dann durchgehend von Szene zu Szene und erreicht vor allem gegen Ende ein unglaublich spannendes und intensives Niveau, wie ich es sehr lange nicht mehr gesehen und vor allem noch länger nicht gefühlt habe.
James Wan nimmt sich viel Zeit für die Geschichte, wobei er nicht nur die Hintergründe der Familie Hodgson erzählt, sondern auch viel über die Dämonologen Ed (Patrick Wilson) und Lorraine Warren (Vera Farmiga). Dadurch baut man als Zuschauer eine Verbindung zu allen Charakteren auf, wodurch einem diese nicht egal sind und man einfach nicht will, dass jemand stirbt.
Dabei muss man die schauspielerische Leistung aller Beteiligten hervorheben und loben.
Vor allem die Kinder liefern eine beeindruckende Performance ab, wenn man bedenkt wie diese in ihrem jungen alter vor der Kamera die Furcht, die Angst und den gesamten Horror glaubhaft darstellen. Der ganze Cast ist einfach großartig.
Und kommt es dann zum eigentlichen Punkt des Films (dem Horror), ist bei weitem nicht Schluss mit dem hohen Niveau.
Während der Vorführung haben sich viele Zuschauer sehr oft erschreckt und einer hat sogar den Kinosaal nach circa einer halben Stunde verlassen und kam nicht mehr.
Wenn sich in dem Film Dinge bewegen, man Geräusche hört und allgemein sieht, was alles passiert, sitzt man durchgehend gespannt da und hat über mehrere Minuten Herzrasen.
Ich habe mir den Film abends um 23 Uhr nach einer sehr langen und anstrengenden Arbeitswoche angeschaut.
War eigentlich sehr müde und total fertig, jedoch war ich nach dem Film um halb 2 morgens hellwach, so sehr geht dieser unter die Haut und bleibt im Kopf wie wenig andere.

Aber egal was ich jetzt hier geschrieben habe oder noch schreiben könnte: Nichts würde dem gerecht werden, was „Conjuring 2“ zu bieten hat. Daher kann ich nur sagen: Selber anschauen und selber erleben.

Fazit:
Für Horrorfans ist der Film absolutes Pflichtprogramm und selbst wenn man kein Horror-Fan ist, sollte man den Film eine Chance geben, da er nicht nur durch Horror, sondern auch durch die Geschichte und der Spannung überzeugt.

Wertung 5 von 5 Sternen


Warcraft: The Beginning [Blu-ray]
Warcraft: The Beginning [Blu-ray]
DVD ~ Travis Fimmel
Preis: EUR 19,99

21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bombastisch gut, 29. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Warcraft: The Beginning [Blu-ray] (Blu-ray)
Kurzes Vorwort:
Ich habe nie ein Warcraft-Spiel gespielt und werde den Film somit als rein solchen bewerten.

Videospiel-Verfilmungen haben ja alles andere als einen guten Ruf, was nicht nur an den Machwerken unseres lieben Uwe Bolls liegt, der mit „Alone in the Dark“ oder „Far Cry“ Fanherzen zerstört hat.
Aber das ist Vergangenheit und „The Beginning“ ist genau die richtige Bezeichnung für den Film und die aktuelle Situation. Denn nicht nur das Warcraft-Franchise hat auf der großen Leinwand begonnen, sondern auch eine neue Ära der Videospiel-Verfilmungen. Wir hatten bereits mit „Hardcore“ eine großartige Umsetzung des Ego-Shooter-Genres, aktuell überzeugt (um es vorwegzunehmen) „Warcraft: The Beginning“ und mit „Assasins Creed“ steht uns dieses Jahr eine weitere vielversprechende Videospiel-Verfilmung bevor.

Wodurch überzeugt „Warcraft: The Beginning“ aber nun eigentlich?
An erster Stelle durch die beeindruckende Technik, welche die Orcs sowie die gesamte Fantasy-Welt auf bombastische Art und Weise auf die Leinwand zaubert. Die Details in den Gesichtern und an den Körpern der Orcs sowie aller Wesen, die Bauten der verschiedenen Rassen oder die Effekte, wenn gerade Magie im Spiel ist – alles sieht einfach nur fantastisch aus. Genauso beeindruckend sind auch die großen und kleinen Schlachten, wo man wie im gesamten Film öfter mal an die „Herr der Ringe“ und/oder „Hobbit“-Reihe denken muss.
Der gesamte Film ist ein einziger Genuss für die Augen und auch für die Ohren, da man einen sehr guten Soundtrack gewählt hat, welcher einem schnell einen kleinen Ohrwurm beschert. Einzig das 3D enttäuscht wiedermal aber abgesehen davon ist der Film technisch absolut auf der Höhe der Zeit.

Aber nicht nur äußerlich überzeugt der Film, auch innerlich werden einige Highlights geboten.
Hier muss man als erstes die Einführung und Darstellung der Orcs loben, welche nicht einfach nur als Monster beziehungsweise einfache Krieger dargestellt werden, sondern als Charaktere mit Herz und Seele. Alles was es auf menschlicher Seite gibt, gibt es auch auf Seite der Orcs. Angefangen von Familien, über Ehre und Moral bis hin zu Verräter ist alles dabei, wodurch es nicht einfach nur eine Gut gegen Böse-Geschichte ist und man als Zuschauer auf beiden Seiten Sympathien entwickelt. Das Interesse wird somit von Anfang an geweckt und die Geschichte ist durchgehend interessant und gut erzählt. Dabei gibt es hier und da den ein oder anderen Lacher und sogar Überraschungen, welche man so nicht kommen sieht.

Fazit:
Ich empfehle „Warcraft: The Beginning“ jedem Fantasy-Fan und freue mich auf den nächsten Teil.

Wertung: 4 von 5 Sternen


X-Men Apocalypse [Blu-ray]
X-Men Apocalypse [Blu-ray]
DVD ~ Sophie Turner
Preis: EUR 18,99

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superhelden auf höchstem Niveau, 26. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: X-Men Apocalypse [Blu-ray] (Blu-ray)
Nach den letzten Highlights wie "Deadpool" oder auch „Captain America: Civil War“ kommt jetzt mit „X-Men: Apocalypse“ ein weiterer Superhelden-Blockbuster, der große Erwartungen erfüllen muss. Nicht nur wegen der starken Konkurrenz, sondern auch wegen der eigenen Vergangenheit. Bryan Singer hat als Regisseur bereits mehrere großartige X-Men-Filme auf die Beine gestellt. Zu den hohen Erwartungen an die Regie kam noch die Post-Credit-Szene von „Zukunft ist Vergangenheit“, in der man den wohl mächtigsten Mutanten und größten Feind der X-Men gesehen hat: Apocalypse.
Ein großartiger Regisseur, der größte Bösewicht des Franchises, nach wie vor tollen Schauspieler – die Voraussetzungen ließen jedes Fan-Herz höherschlagen.

Und wurden wir enttäuscht?
Nein, kein bisschen!
Bryan Singer liefert wieder einmal einen großartigen X-Men-Film ab und sorgt für bombastisch gute Unterhaltung, ohne dabei die Geschichten zu vernachlässigen. Vor allem Erik Lehnsherrs aka Magnetos Hintergründe werden tief beleuchtet und man leidet als Zuschauer teilweise mit ihm und kann seine Taten nachvollziehen. Michael Fassbender spielt gerade diese emotionalen Momente so großartig, dass er schon in diesen ruhigen Momenten ein echtes Highlight ist man mehr von ihm sehen will – wie schon in den beiden vorigen Filmen. Gleiches Lob gilt auch für den Bösewicht Apocalypse (Fans auch unter dem Namen En Sabah Nur bekannt), gespielt von Oscar Isaac. Dieser bekommt eine ausführliche sowie spektakuläre Einführung und strahlt vor allem in der ersten Hälfte, wo er sehr ruhig daherkommt, eine unglaubliche Präsenz aus. Alleine durch seine Gestik und Mimik wirkt er bedrohlich und wird seiner Rolle als ultimativer Bösewicht von Anfang an gerecht.
Auch die Einführung und Hintergründe anderer bekannter und neuer Mutanten wird gut erzählt und wir sehen zum Beispiel die Anfänge von Jean Grey, Cyclops und auch Wolverine bekommt einen kurzen aber knackigen Auftritt, was ja kein Spoiler ist, sondern bereits im Trailer gezeigt wurde.
Ich könnte jetzt noch so viel zu den zahlreichen Charakteren schreiben, aber ich müsste mehrere Seiten füllen, um die Rollen und Leistungen der einzelnen Schauspieler wie zum Beispiel Jennifer Lawrence und James McAvoy ausreichend zu beschreiben, weswegen ich mich kurzfasse: Alle Schauspieler sind fantastisch und füllen ihre Rollen super aus – hier gibt es absolut nichts zu kritisieren.

Gleiches gilt auch für die Action und Inszenierung.
Erneut werden uns viel Zerstörung, spektakuläre Mutanten-Fähigkeiten, spannende Kämpfe, spannende Momente und tolle Effekte gezeigt, welche einen mehr als nur einmal staunen lassen. Gerade Quicksilver hat wieder eine großartige Highspeed-Szene, welche zwar nicht ganz an seine letzten Auftritte in „Zukunft ist Vergangenheit“ rankommen, aber dennoch absolut Top sind.

Einziger kleiner Kritikpunkt: Einige interessante und tolle Mutanten wie etwa Psylocke bekommen wenig Auftritte und Hintergründe – als Fan hätte ich hier und da gerne mehr gesehen und erfahren.
Aber bei so vielen Charakteren hätte das eine viel zu lange Spielzeit zur Folge gehabt, weshalb man so wahrscheinlich die beste Lösung gewählt hat.

Fazit:
Der Film wird jedem Fan wie auch Nicht-Fans begeistern und gefallen. Er bietet uns eine interessante sowie spannende Geschichte, erneut tolle Charaktere, Action satt, Humor und einfach alles, was zu einem X-Men-Film gehört auf höchstem Niveau.
Pflichtprogramm für Fans!

Wertung: 5 von 5 Sternen
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 4, 2016 12:19 PM MEST


The Jungle Book [Blu-ray]
The Jungle Book [Blu-ray]
DVD ~ Neel Sethi
Preis: EUR 14,99

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film mit Ruhe und Gemütlichkeit, 18. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: The Jungle Book [Blu-ray] (Blu-ray)
Jeder von uns kennt Disneys "Dschungelbuch" von 1968 und ich hoffe auch, dass jeder diesen zeitlosen Klassiker gesehen hat. Bis heute zählt der Film zu den beliebtesten und besten Filmen nicht nur von Disney, sondern allgemein. Bei so einer großen Fanbase war der Aufschrei natürlich groß, als angekündigt wurde, dass es eine Realverfilmung zu diesem alten Meisterwerk geben wird. Man hatte Angst, dass der Charme des Originals verloren gehen würde und das Projekt von vornherein zum Scheitern verurteilt ist.
Dass dem nicht so ist, zeigen die Weltweiten Kino-Charts, wo „The Jungle Book“ wochenlang auf Platz 1 war und somit als großer Erfolg verbucht werden konnte. Aber ein Einspielergebnis sagt nichts über die Qualität aus, das positive Zuschauer-Feedback aber schon.
Denn egal ob Internet, Freunde oder andere Zuschauer jeden Alters: Der Film kam bei den Zuschauern gut bis sehr gut an und auch ich kann diesen positiven Reaktionen nur zustimmen.

Die größte Stärke des Films ist dabei die Technik und die dadurch resultierte Optik. Der ganze Film wurde nämlich via Green-Screen gedreht und jedes Tier entstand am Computer, wovon man aber nichts erkennt. Man erkennt jedes einzelne Haar. Fell, Gestik, Mimik sowie weitere Details sind auf höchstem Niveau und erwecken die Tiere und den gesamten schönen Dschungel zum Leben. Dabei sieht man oft wunderschöne Landschaftsaufnahmen welche man einfach nur genießen muss – da bekommt man Lust auf Urlaub, man möchte am liebsten gleich eine Wanderung machen.

Der Film wurde so originalgetreu wie möglich umgesetzt und Fans erkennen sowohl bei den Aufnahmen, wie auch bei den Dialogen sehr viel vom Originalfilm. Dabei dürfen natürlich auch die Songs nicht fehlen, welche hier schön und lustig eingebaut wurden - Balu legt natürlich nach wie vor den lustigsten Auftritt hin.
Auch die Geschichte wurde sehr gut umgesetzt und wird schön erzählt.
Dabei verdient vor allem der junge Neel Sethi, der Moggli spielt, sehr viel Respekt. Wenn man bedenkt, dass das hier sein erster Film und er der einzige Schauspieler vor der Kamera ist, muss man vor seiner Leistung einfach den Hut ziehen. Ihn erwartet sicher eine große Zukunft in Hollywood.

Fazit:
Der Film hat mich total überrascht. Er bietet eine beeindruckende Optik, eine immer noch packende Geschichte, tolle Charaktere, schöne Musik und einfach alles, was das moderne Dschungelbuch braucht.
Genau der richtige Film für die ganze Familie.
Einfach nur schön.

Wenn man alte Klassiker auf diese Art und Weise neu auf die Kinoleinwand zaubert, freue ich mich auf den bereits angekündigten zweiten Teil und würde mir sogar eine Realverfilmung von „Der König der Löwen“ wünschen.

Wertung: 5 von 5 Sternen


Batman V Superman: Dawn Of Justice: Tech Manual
Batman V Superman: Dawn Of Justice: Tech Manual
von Adam Newell
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 21,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach fantastisch, 9. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir das Buch spontan bestellt und wurde nicht nur überrascht, sondern überwältigt.
Das Buch ist sehr hochwertig gemacht und bietet zahlreiche Hintergrund-Informationen und Interviews zur Entstehung von allem, was zu Batman gehört: Die Bathöhle, der Batsuit, die Waffen, das Batmobile und noch mehr.
Neben den bekannten Bildern aus dem Film beinhaltet das Buch viele großartige Concept-Arts und sogar Bilder aus der Produktion.
Alles, was man als Fan über den neuen Batman wissen will, erfährt man hier.
Wer also ein Batman-Fan ist, sollte sich das Buch unbedingt zulegen, es lohnt sich.


The First Avenger: Civil War [Blu-ray]
The First Avenger: Civil War [Blu-ray]
DVD ~ Chris Evans
Preis: EUR 17,99

72 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Kann den ganzen Tag so weiter gehen.", 1. Mai 2016
Während einige der Meinung sind, dass es langsam mit den vielen Superhelden-Filmen reicht, bin ich der Meinung, dass es noch lange nicht reicht und weiß, dass ich mit dieser Meinung nicht alleine dastehe. Denn wenn die Filme so gut sind, wie es „Civil War“ ist, kann man davon nicht genug haben.

Zur Geschichte brauch ich ja nicht viel sagen. Nach den Geschehnissen und Zerstörungen aus den letzten Teilen, möchte die US-Regierung die Kontrolle über die Avengers um diese nur auf Anweisung handeln zu lassen. Während Tony Stark aka Iron Man dieses Vorhaben unterstützt, musste Steve Rogers aka Captain America bereits miterleben, wie eine so mächtige Organisation missbraucht wurde und stellt sich dagegen.
Dadurch entsteht ein sehr tiefgründiger sowie spannender Konflikt, in welchem wir eine nie zuvor gesehene Seite der Avengers präsentiert bekommen. Statt miteinander, kämpfen sie gegeneinander, Captain America wird vom Held zum Verbrecher, Tony Stark ist traumatisiert und so ernst wie nie. Mit diesen und weiteren Zutaten verleiht man dem Marvel-Universum einen frischen Anstrich und wenn dann noch Antman und Spiderman zur Gruppe dazu stoßen, ist nichts mehr wie vorher.
Auch die Action ist nicht mehr wie in den vorigen Teilen, sondern besser als jemals zuvor – auch ohne zerstörte Städte. Ich werde jetzt gar nicht erst versuchen, irgendwelche Kampfsequenzen zu beschreiben, da keine Definition diesem Spektakel gerecht werden würde. Und wie auch bei der Geschichte, ist mir bei der Action mehrmals die Kinnlade runtergekippt und jedes Mal, wenn ich dachte das Highlight des Films gesehen zu haben, wurde noch einer draufgelegt. Ständig steigert sich der Film, übertrifft sich immer wieder selbst und gipfelt dann in einem spektakulären, spannenden sowie dramatischen Finale.
Wenn es gerade keine guten Dialoge oder explosive Action zu sehen gibt, wird man mit der üblichen Prise Humor sehr gut bei Laune gehalten und es kommt so gut wie nie Langeweile auf. Trotz einer Laufzeit von 148 Minuten, kam mir der Film nicht zu lang ja eher zu kurz vor, da ich gerne noch mehr gesehen hätte.

Fazit:
Das hier ist einer der besten Marvel-Filme aller Zeiten. Die Geschichte ist sehr spannend, die Action besser denn je, Schauspieler super wie immer, und der Film ist einfach durchgehend spannend und unterhaltsam. Besser geht’s kaum.
Selbst Nicht-Fans wird der Film gefallen.

Wertung: 5 von 5 Sternen
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 24, 2016 10:41 AM MEST


Hardcore (Blu-Ray)
Hardcore (Blu-Ray)
DVD ~ Haley Bennett
Preis: EUR 16,99

11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So muss das sein, 17. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Hardcore (Blu-Ray) (Blu-ray)
In der Videospiel-Branche ist das Ego-Shooter-Genre eines der größten und beliebtesten. Jeder kennt Spiele wie „Call of Duty“, „Doom“, „Wolfenstein“ sowie weitere Genre-Klassiker von früher und heute.
Und genau für Fans dieses Genres wurde dieser Film gemacht.

Man erlebt den ganzen Film aus den Augen unserer Hauptfigur Henry, statt wie im ähnlichen Found-Footage-Genre den ganzen Film aus der Perspektive einer Kamera zu sehen.
Dadurch hat man ein noch größeres Mittendrin-Gefühl, als in anderen Filmen, was einerseits eine große Stärke ist, leider aber auch das größte Problem des Films sein kann. Denn nicht jeder Zuschauer verträgt diese Perspektive und bereits nach wenigen Minuten haben mehrere Zuschauer den Kinosaal verlassen. Wer unter Motion-Sickness leidet, sollte also am besten einen großen Bogen um den Film machen. Gleiches gilt auch für Zuschauer, die nicht mitansehen können, wie Gliedmaßen abgetrennt, Innereien rausgerissen oder auch hunderte Liter Blut vergossen werden. Der Film ist nämlich sehr brutal.

Wer jedoch mit der Gewaltdarstellung und der ungewöhnlichen Perspektive kein Problem hat, bekommt einen kompromisslosen und ungewöhnlichen Action-Film zu sehen, der es richtig in sich hat. Hier wird von Anfang bis Ende nahezu durchgehend Action geboten, ohne dass diese langweilig oder monoton wird. Das liegt unter anderem daran, dass man die Stärken von verschiedenen Ego-Shootern passend zusammengemischt hat. Im Film gibt es zahlreiche Feuergefechte, Explosionen und auch geprügelt wird nicht gerade wenig. Dazu kommen dann noch Verfolgungsjagden, wo man mal selbst am Steuer sitzt, als Beifahrer die Feinde abschießt, ja sogar Sniper- und Parkour-Abschnitte gibt es. Das Alles wechselt sich immer gut ab und macht den Großteils des Films aus. Es gibt nur wenige kurze Momente, in denen kurz Pause gemacht und die Geschichte erzählt wird. Diese ist sehr simpel gestrickt und nur Mittel zum Zweck. Das kann man je nach Geschmack als negativ bewerten, oder aber wie ich positiv sehen, da man sich so auf die kompromisslose Action konzentriert.

Und mehr braucht man zu dem Film eigentlich nicht schreiben.
„Hardcore“ ist ein brutaler Over-The-Top-Action-Film aus der Ego-Perspektive, mit allem was zum Film- und Videospiel-Genre dazugehört.

Fazit:
Wer einfach nur einen wilden Action-Film mit derber Gewalt sehen will und kein Problem mit der ungewöhnlichen Perspektive hat, sollte dem Film mal eine Chance geben.
Ich wurde durchgehend bestens unterhalten und hatte sehr viel Spaß.

Wertung: 5 von 5 Sternen


10 Cloverfield Lane [Blu-ray]
10 Cloverfield Lane [Blu-ray]
DVD ~ John Goodman
Preis: EUR 14,99

2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Insgesamt leider enttäuschend, 10. April 2016
Rezension bezieht sich auf: 10 Cloverfield Lane [Blu-ray] (Blu-ray)
Seit der Ankündigung von „10 Cloverfield Lane“ standen so viele Fragen im Raum. Hat der Film etwas mit „Cloverfield“ zu tun? Wenn ja, was? Sehen wir das Monster wieder? Was ist wirklich außerhalb des Bunkers?
Diese und weitere Fragen werde ich hier selbstverständlich nicht beantworten, um nichts zu spoilern.
Das macht es aber gleichzeitig sehr schwer eine Kritik zu schreiben, da ich so die Hintergründe meiner persönlichen Meinung nicht ausreichend erläutern kann.
Starten wir mit dem Guten.
Der Film spielt größtenteils in einem Bunker, welchen man sehr gut eingefangen hat. Durch der tollen Kameraeinstellung, dem Sound und dem Licht entsteht eine packende und teilweise klaustrophobische Atmosphäre, wodurch man sich hier und da auch wie in einem Horrorfilm fühlt. Man merkt, wie wenig Platz man dort unten hat und das erzeugt in einigen Momenten eine tolle Spannung. Diese Spannung zieht sich auch dank der Story fast durchgehend durch den ganzen Film. Man fragt sich stets, was an der Oberfläche wirklich passiert ist und was es mit den Unbekannten Mitbewohnern auf sich hat, aber sehr spannend wird der Film nur in wenigen Momente, welche es dann aber umso mehr in sich haben – da erschreckt man nicht nur einmal.

All das wird von den Schauspielern auch sehr gut rübergebracht.
Mary Elizabeth Winstead spielt die junge Michelle, welche nach einem Unfall im Bunker aufwacht und nicht weiß, was passiert ist. Die Ahnungslosigkeit, ihre Angst und auch Skepsis sieht man ihr stets an. Man kann sich als Zuschauer mit ihr identifizieren, da man selbst in der gleichen Lage ist und die gleichen Fragen hat. Der zweite Mitbewohner Emmett wird von John Gallagher Jr. Gespielt und liefert auch eine gute, wenn auch nicht weiter nennenswerte Leistung ab. Highlight des Films ist aber John Goodman als Howard. Diesen kennt man aus „Argo“, „Flight“, „Extrem laut und unglaublich nah“ oder auch „The Gambler“, wo er immer gut bis sehr gut war. In „10 Cloverfield Lane“ knüpft er an diese tollen Leistungen an und beweist wiedermal, wie klasse er ist. Man kauft ihm seine Rolle total ab und weiß wie auch Michelle nicht, was das für ein Typ ist. Hat er sie gerettet und meint es nur gut? Hat er sie entführt? Großartiges Schauspiel und eine tolle Chemie zusammen.

Jetzt kommt aber das Problem: das Ende!
Dieses ist nämlich eine sehr große Enttäuschung und sorgt dafür, dass man den Kinosaal sehr unzufrieden verlässt. Egal, was man erwartet hat, egal ob man ein Fan von „Cloverfield“ ist oder nicht, das Ende ist nicht gut und sehr enttäuschend. Ich belasse es einfach dabei, da jeder Versuch einer Erklärung, ein potentieller Spoiler wäre.

Fazit:

Der Film ist gut inszeniert, Schauspieler sind gut bis sehr gut und die Story ist interessant, teilweise sehr spannend und fast durchgehend packend. Leider wird das alles von dem sehr enttäuschenden Ende extrem runtergezogen.

Dabei möchte ich nochmal betonen, dass das nicht davon abhängt, ob man „Cloverfield“-Fan ist, oder nicht.

Wertung: 3 von 5 Sternen


Batman v Superman: Dawn of Justice - Ultimate Edition [Blu-ray]
Batman v Superman: Dawn of Justice - Ultimate Edition [Blu-ray]
DVD ~ Henry Cavill
Preis: EUR 16,99

18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Traum für Fans, 26. März 2016
Entwarnung: Es wird nichts gespoilert, was nicht schon die Trailer gezeigt haben.

Ich bin seit meiner Kindheit ein großer Fan von Batman und Superman. Als sie den Film angekündigt haben, wurde ein Traum wahr und ich konnte es kaum erwarten ihn zu sehen.
Die Vorfreude war riesig, die Erwartungen ebenso. Wurden diese erfüllt? Nein, sie wurden übertroffen, obwohl ich das für unmöglich hielt.
Von Anfang an hat mich der Film gepackt und nahezu durchgehend bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Und das hat so viele Gründe, dass es schwer wird auf den Punkt zu kommen.
Beginnen wir am besten mit dem Anfang des Filmes, welcher schon stark gemacht ist. Der Film zeigt uns die Geschehnisse aus dem Finalen Kampf in 'Man of Steel' aus der Sicht von Bruce Wayne alias Batman. Und bereits dort beginnt Ben Affleck alle eines Besseren zu belehren, die ihn als eine schlechte Besetzung für die Rolle hielten. Zu Beginn zeigt er uns seine emotionale Seite, als er mitansehen muss, wie ein Firmengebäude von ihm im Kampf zwischen Superman und General Zod einstürzt und neben zahlloser Menschen auch viele seiner Mitarbeiter sterben. Ben Affleck versteht es in diesen Szene Trauer und Wut gleichzeitig darzustellen und man weiß als Zuschauer, warum er es auf Superman abgesehen hat. Nicht nur aus Rache, sondern vielmehr, weil er ihn als Bedrohung für die Menschheit sieht. Und tritt er dann erst in seinem Batman-Kostüm auf, präsentiert er uns den ungewöhnlichsten Batman, den wir in einer Realverfilmung bisher gesehen haben. Denn hier haben wir einen aggressiveren Batman, als jemals zuvor. Das merkt man alleine daran, dass er nicht davor zurückschreckt seine Feinde zu töten. Aber auch in den fantastisch choreographierten Kämpfen legt er eine selten gesehene Härte an den Tag. All das hat man bereits in den Trailern gesehen und im fertigen Film bekommt man das und noch viel mehr in noch besserer Qualität zu sehen. Das fängt bei den Ermittlungen von Batman an, geht über spektakuläre Verfolgungsjagden mit dem genialen Batmobil bis hin zu den guten Dialogen. Ben Affleck als Batman funktioniert sehr gut und ist eines der vielen Highlights des Filmes.
Gleiches gilt auch für Gal Gadot als Wonder Woman, die bis zum Finale zwar nur ein paar kurze Auftritte hat, wodurch man ihren späteren Auftritt aber sehr gut aufbaut. Man sieht sie kurz, dann hört man sie kurz und Stück für Stück freut man sich immer mehr auf sie, bis sie zum Schluss alle Erwartungen erfüllt und jeden Fan mit Allem überzeugt, was man von ihr zu sehen und hören bekommt.
Die größte Überraschung war aber Jesse Eisenberg als Lex Luther.
In den Trailern war er immer mein größter Kritikpunkt. Alles wirkte so düster und ernst, außer ihm. Er kam mit seiner viel zu lockeren Art und dummen Sprüchen daher, wodurch ein Teil der Atmosphäre zerstört wurde. Im fertigen Film sieht das jedoch ganz anders aus. Hier passt sein übertriebenes Verhalten einfach zu dem verrückten Charakter den er spielt. Ich war skeptisch und wurde eines Besseren belehrt.
Der Rest des Castes kann mit den Dreien aber nur bedingt mithalten. Zwar gibt Henry Cavill wie schon im Vorgänger einen guten bis sehr guten Superman ab, kann diesem aber trotz der interessanten Frage, ob die Welt einen Superman braucht oder nicht, nur weniger Tiefgang verleihen, als es möglich gewesen wäre. Trotzdem habe ich ihn sehr gerne als Superman gesehen. Gleiches gilt auch für andere Rollen, welche alle gut besetzt und gut gespielt sind, von denen Jeremy Irons als Alfred aber die wohl beste Nebenrolle spielt.

Kommen wir nach den Schauspielern und deren Rollen zu einem weiteren sehr wichtigen Punkt: Die Geschichte.
Diese ist im Grunde recht simpel gehalten. Aufgrund der Zerstörung und den vielen Toten aus dem Endkampf von 'Man of Steel', möchte Batman die Bedrohung in Form von Superman eliminieren. Das geschieht natürlich nicht nach wenigen Minuten und man weiß, dass der Film mit der Gründung der Justice League enden wird. Dennoch ist der Film durchgehend spannend, da man nicht weiß, wie man zu diesem Ende kommen wird und was bis dahin passiert. Es werden viele kleine Geschichten erzählt, was wiederum eine kleine Schwäche des Filmes ist. Denn es sind zu viele kleine Geschichte, welche teilweise nur kurz angedeutet und danach fallen gelassen werden. Auch steht man öfter mal im Dunkeln, wenn man kein Fan von DC und den Comics ist, da man nicht ganz versteht, was das auf der Leinwand zu bedeuten hat. Außerdem übersieht man viele kleine Details, wie zum Beispiel das Omega-Zeichen oder die Tatsache, dass sogar die Schuhsohlen des Batsuits wie in den Comics aussehen. Viele kleine Details und Anspielungen, welche den Film für Fans aufwerten, Nichtkennern aber egal sein werden.
Deswegen gilt für die Geschichte: Je mehr man von der Materie kennt, desto mehr Spaß hat man mit dem Film. Kennt man sich jedoch kaum mit dem Universum aus, steht man durchaus mal mehr, mal weniger im Dunkeln. Es ist eben ein Film für Fans.

Wie sieht es jetzt aber mit dem eigentlichen Aufeinandertreffen der beiden Superhelden aus?
Ich fand es fantastisch gemacht, da man sich sehr viel Zeit nimmt, um diesen Kampf aufzubauen. Es gibt ein paar kurze Momente, in den sie sich Begegnen, kurz ein paar Worte tauschen und als Fan fiebert man der Konfrontation immer mehr entgegen. Und wie es sich gehört, treten die beiden erst zum Schluss gegeneinander an. Manche empfinden das als zu spät, aber ich fand es genau richtig. Zwar ist der Kampf etwas kurz geraten und endet recht unspektakulär, weiß aber trotzdem sehr zu gefallen. Geht es dann aber in den Finalen Kampf, schaltet man noch einen Gang höher und bietet den Zuschauern sehr spektakuläre Action, wie aus einem Comic, so wie das sein muss. Wie schon in 'Man of Steel' ist das Finale eine riesige Materialschlacht mit haufenweise Effekten, welche aber sehr gut aussehen und wie die gesamte Optik des Films eine Augenweide sind. Was Regisseur Zack Snyder hier aber besser macht, als in seinem vorigen Superman-Ableger, ist die Abwechslung im Finale. Hier sehen wir nämlich nicht einen lang gestreckten Kampf, sondern mehrere in verschiedenen Kombinationen. Wir sehen den Kampf zwischen Batman und Superman, den in den Trailern gezeigten Kampf gegen Doomsday, dann noch Wonder Woman und es wird einfach nie langweilig. So muss ein Finale in einem Film dieser Art aussehen.

Der Soundtrack steht all den genannten Stärken in nichts nach und ist auf demselben hohem Niveau. Egal ob ruhige, dramatische oder epische Momente, man dreht die Musik zum richtigen Zeitpunkt auf und rundet diese Szenen perfekt ab. Besser hätte man den Soundtrack kaum machen und einsetzen können.

Fazit:
Ich bin begeistert von dem Film. Zwar stören ein paar kleine Schwächen das Gesamtbild, aber die vielen großen Stärken machen den Film zu einem absoluten Highlight im Superhelden-Genre. Für DC-Fans ein wahrgewordener Traum, für den normalen Kinogänger aber nichts Besonderes.

Wertung: 5 von 5 Sternen


Man of Steel [Blu-ray]
Man of Steel [Blu-ray]
DVD ~ Kevin Costner
Preis: EUR 8,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr guter Auftakt des neuen DC-Universums, 24. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Man of Steel [Blu-ray] (Blu-ray)
Dieser Comic-Ableger hebt sich von vornherein von den meisten anderen Comic-Filmen ab, da uns hier nicht ein bunter und mit viel Humor bestückter Film gezeigt wird.
Vielmehr folgt Regisseur Zack Snyder („300“, „Watchman“) den von Christopher Nolan eingeschlagenen Weg, in ein düsteres DC-Comics-Universum, das im kompletten Kontrast zu den meisten jungen Marvel-Ablegern steht. Wie das aussehen kann, haben wir mit der meisterlichen Dark Knight-Trilogie gesehen, in der „The Dark Knight“ und Christian Bale als Batman unter Fans als das beste bezeichnet wird, dass man von Batman in einer Realverfilmung je gesehen hat.

Dieses Niveau erreicht Zack Snyder leider nicht. Denn auch wenn hier eine ausführliche und recht düstere Entstehungsgeschichte zu Superman erzählt wird, erreicht man nie die Tiefe der Dark Knight-Trilogie, mit der sich kommende DC-Filme nun mal messen müssen.

Aber beginnen wir wie (in der Regel) immer mit dem Positiven.

Es wird wie erwähnt der Ursprung des Mannes aus Stahl gezeigt und erzählt, wo man sogar die Geburt von Superman zu sehen bekommt, womit der Film auf Krypton beginnt. Dieser futuristische Planet und das dortige Leben werden mit sehr schönen Effekten gezeigt. Der Film wartet auch gar nicht lange und gleich zu Beginn wird auf dem zu Untergang geweihten Planeten gekämpft und wir erfahren, warum Jor-El (gespielt von Russell Crowe) und seine Frau ihren frisch geborenen Sohn zur Erde schicken und was es mit dem Bösewicht General Zod (Michael Shannon) auf sich hat.

Diesen ausführliche und guten Erzählstil behält der Film dann die ganze Zeit bei, wodurch wir die dramatische Kindheit und das insgesamt schwere Leben von Clark Kent Stück für Stück verfolgen und nachvollziehen können. Dabei springt der Film immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit. Besonders gut gelungen sind hier die Szenen als kleiner Junge, in denen Clark nicht weiß, was mit ihm los und er daraufhin von den anderen Kindern gemobbt wird, da er anders ist. Rettet er dann in jungen Jahren andere Leben, stellt sein Vater diese Tat infrage, während Clark sie verteidigt. Hätte er das tun und seine wahre Seite zeigen sollen? Oder hätte er die Menschen sterben lassen sollen, um den Menschen mit seinen Kräften keine Angst zu machen?
Dabei füllen Kevin Costner als Vater Jonathan Kent und Diane Lane als Martha Kent ihre Rollen als Eltern fantastisch aus. Gleiches gilt auch für Henry Cavill, der hier als Superman wirklich sehr gut funktioniert.
Die Geschichte ist von Anfang bis Ende dramatisch, düster und packend erzählt. Dabei werden auch viele schöne Bilder gezeigt, wie die in der Antarktis, wo Superman seine Vergangenheit erfährt und das erste Mal in seinen berühmten blauen Heldenanzug schlüpft.

Untermalt wird all das von einem fantastischen Soundtrack, der mehr als nur einmal für Gänsehaut und Herzrasen sorgt - wie man es von Hans Zimmer gewohnt ist.
Die Action sieht wie immer bei Zack Snyder spektakulär aus und macht eine Menge Spaß. Diese Action ist aber Segen und Fluch zugleich. Denn im Finale übertreibt es Snyder mit der Action total. Zwar ist der Kampf zum Schluss eines Finales absolut würdig, allerdings geht der Kampf viel zu lange und es geht über diesen Zeitraum viel zu viel kaputt. Man übertreibt es mit der Zerstörung und den Effekten, was zwar zur epischen Schlacht passt, aber letzten Endes zu einem Overkill führt, welchen man von Snyder ja kennt.

Fazit:
Mit „Man of Steel“ hat Zack Snyder ein fantastisches Reboot auf die Beine gestellt. Es wird eine ernste und leicht düstere Welt erschaffen, in der wir Supermans Entstehung auf spannende und packende Art und Weise verfolgen. Abgerundet wird das von tollen Schauspielern und einem grandiosen Soundtrack. Einzig große Schwächen ist das zu lange und übertriebene Finale. Und auch wenn man nicht die Tiefe und Klasse der DC-Filme von Nolan erreicht, ergibt das alles einen durch und durch guten Film.

Wertung: 4 von 5 Sternen


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